„Nimm mi hoid mit“ – Eine Aktion der besonderen Art

„Nimm mi hoid mit“ – Eine Aktion der besonderen Art

Rosenheim – Winkend, die Füße hebend und die Hände hoch, so versuchte ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Miesbach in der Rosenheimer Kaiserstraße mehrere Autofahrer zum Anhalten zu bewegen – nach dem Motto „Nehmt’s mi hoid mit“.

Die Autofahrer reagierten nicht auf seine Signale und konnten sicher vorbeifahren. Die alarmierte Polizei griff den stark alkoholiserten Mann auf. Mit über zwei Promille war er kaum noch in der Lage, auf den Beinen zu stehen und wirkte völlig orientierungslos. Er wurde in Gewahrsam genommen und in einer Ausnüchterungszelle untergebracht
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Rosenheim: 14.000 Briefwahlunterlagen werden verschickt

Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Rosenheim: 14.000 Briefwahlunterlagen werden verschickt

Rosenheim – Am 22. März entscheiden die Wähler über den nächsten Rosenheimer Oberbürgermeister. Dazu werden seit heute (11.3.2026) rund 14.000 Briefwahlunterlagen versandt.

Den Wahlschein per Post erhält, wer bereits bei der Briefwahl zum 8. März angekreuzt hatte, zu einer möglichen Stichwahl die Wahlunterlagen zugeschickt zu bekommen. Dies haben über 90 Prozent der Wähler getan. Sollten jedoch bis Mittwoch, den 18. März keine Briefwahlunterlagen eingegangen sein, wird um Kontaktaufnahme mit dem Wahlamt unter wahlamt@rosenheim.de oder telefonisch unter 08031/ 365-1364 gebeten.

So können Wähler ihre Stimme bei der Stichwahl abgeben

Für den Urnengang ist nach wie vor die Wahlbenachrichtigung gültig. Wer sie nicht mehr hat, kann unter Vorlage des Passes oder des Personalausweises im gleichen Wahllokal wie bereits am 8. März seine Stimme abgeben.
Neue Anträge für Briefwahl zur Stichwahl sind per online-Antragstellung unter www.rosenheim.de bis zum Montag, 16. März möglich, danach wird die persönliche Antragstellung im Wahlamt, Am Nörreut 17a, empfohlen. Diese ist bis Freitag, 20. März um 15 Uhr möglich.

Letzte Möglichkeit zur Beantragung und Rückgabe der Briefwahlunterlagen

Bis Samstag, 21. März., 12 Uhr können durch die Stadt Rosenheim nochmals Briefwahlunterlagen ausgestellt werden, wenn die beantragen Briefwahlunterlagen nicht zugegangen sind.
Briefwahlunterlagen können an die Stadt zurückversändt werden, oder persönlich in den amtlichen Briefkasten am Rathaus bis spätestens 18 Uhr am Wahltag eingeworfen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ferienprojekt in Bad Aibling: Mittelalterlager für Kinder verbindet Spiel und Geschichte

Ferienprojekt in Bad Aibling: Mittelalterlager für Kinder verbindet Spiel und Geschichte

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – In den Osterferien entsteht in Bad Aibling wieder ein fantasievolles Mittelalterdorf für Kinder. Beim Ferienprojekt des Bayerisches Rotes Kreuz können Acht- bis Zwölfjährige vom 30. März bis 2. April spielerisch in die Welt des Mittelalters eintauchen.

Während der Osterferien verwandelt sich der Ablass in Bad Aibling erneut in ein lebendiges Mittelalterlager. Das Jugendzentrum „JUZ“ des Bayerisches Rotes Kreuz organisiert dort ein Ferienprojekt für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren.
Täglich von 13 bis 17 Uhr können die Teilnehmer in einem Fantasiedorf in die Welt des Mittelalters eintauchen und verschiedene Rollen im Dorfleben ausprobieren.

Ehrenamtliche Jugendliche organisieren das Projekt

Das Mittelalterlager wird von 15 bis 20 ehrenamtlichen Jugendleitern aus Bad Aibling und Dasing organisiert. Die jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren planen die Werkstätten, betreuen die Kinder und übernehmen auch Aufbau, Abbau sowie die Organisation des Lagerbetriebs.

Neben dem historischen Erlebnis steht auch die Förderung demokratischer Kompetenzen im Mittelpunkt. Im Rahmen des Fantasiedorfes lernen die Kinder, wie Mitbestimmung funktioniert, Verantwortung übernommen wird und Konflikte gemeinsam gelöst werden können.
„Partizipation ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Haltung“, betont das Leitungsteam. „Jeder gestaltet das Lager aktiv mit.“

Werkstätten und Spiele rund ums Mittelalter

Das Programm umfasst zahlreiche mittelalterliche Werkstätten und Aktivitäten. Dazu gehören unter anderem Schmiede, Bäckerei, Taverne, Gaukelei, Ritter und Knappen, Druide, Musiker sowie eine Kreativwerkstatt. Auch mittelalterliche Spiele stehen auf dem Programm.
Zur Ruhe kommen können die Kinder im Teezelt, wo Geschichten in Lagerfeuer-Atmosphäre erzählt werden.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahmegebühr beträgt 38 Euro. Darin enthalten sind Materialien sowie die Betreuung durch das Team des Jugendzentrums. Getränke und Verpflegung sollen selbst mitgebracht werden.
Anmeldungen sind per E-Mail an juz-aibling.ro@brk.de
oder telefonisch unter 0162 1584114 möglich.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Bild BRK Kreisverband Rosenheim Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

„DYKE AIME-MOI“: Knallige Kunst und queere Impulse in Rosenheim

„DYKE AIME-MOI“: Knallige Kunst und queere Impulse in Rosenheim

Rosenheim – Die Münchner Künstlerin Veronica Burnuthian, Absolventin der Kunstakademie München, zeigt ihre duftigen Stoffarbeiten in der Kleinen Werkraumgalerie von Alfons Röckl im ersten Stock der Heilig-Geist-Straße 4. Bei der Vernissage am Donnerstag, 5. März 2026, herrschte beste Stimmung in den Ausstellungsräumen. Die Pop-up-Ausstellung „DYKE AIME-MOI“, präsentiert von foyer.art, thematisiert queere Identität, Entwurzelung und kulturelles Gedächtnis – umgesetzt in knalligen Farben, Malerei und textilen Materialien wie Tüll.

Die Eröffnung wurde von der Multikünstlerin Cécile Pierrot eingeführt, die zuvor als eine der Akteurinnen der Kunstgalerie foyer.art in der Wittelsbacherstraße aktiv war. Da das ehemalige Bankgebäude dort nun abgerissen wird, nutzt die Initiative gefördert von der Stadt Rosenheim gemeinsam mit Röckls Galerie nun einen ersten neuen Ausstellungsraum in der Stadt. Burnuthian verbindet in ihren Arbeiten Optik mit Akustik und zeigt ihre Werke in großen und kleinen Formaten, die intensive Farbigkeit und queere Themen erlebbar machen.

Bereits am Samstag, 7. März, fand eine Lesung von Elisabeth R. Haber aus ihrem Roman „Der tanzende Berg“ statt. Am Nachmittag las sie aus der Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen, am Abend folgte ein Musikprojekt von Veronica Burnuthian im Saal des Rosenheimer Lokschuppens. In den kommenden Wochen gibt es weitere Programmpunkte an wechselnden Orten: Am 19. März findet um 17 Uhr ein Collagen-Workshop mit Franziska Eslami statt, am 21. März um 19 Uhr eine Performance, und die Ausstellung endet am 28. März mit der Finissage.
Die Ausstellung ist Teil des „Festival mit V“ und noch bis zum 28. März in der Kleinen Werkraumgalerie zu sehen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunam / Info Hendrik Heuser / Beitragsbild: Hendrik Heuser)

Wanderung in Rosenheim: Netzwerk Generation 55 plus lädt zu Bewegung in der Natur ein

Wanderung in Rosenheim: Netzwerk Generation 55 plus lädt zu Bewegung in der Natur ein

Rosenheim – Das Netzwerk Generation 55 plus bietet am 23. März in Rosenheim eine Gesundheitswanderung über das ehemalige Landesgartenschaugelände an. Unter dem Motto „Wer rastet, der rostet: Raus in die Natur“ erhalten Teilnehmer praktische Tipps für mehr Bewegung im Alltag.

Bewegung an der frischen Luft stärkt Gesundheit und Wohlbefinden – und in der Gruppe macht sie oft noch mehr Spaß.
Die Veranstaltung findet am Montag, 23. März, von 16:30 bis 18 Uhr statt. Treffpunkt ist beim ehemaligen Café Arche in der Rathausstraße 23a auf dem früheren Landesgartenschaugelände.
Bei der Wanderung informiert Sportwissenschaftler Dr. Anton Schuhegger über die positiven Effekte von Bewegung auf Körper und Geist. Zudem zeigt er einfache Übungen für mehr Kraft, Beweglichkeit und Koordination, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

Anmeldung und weiter Informationen

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Katholisches Bildungswerk Rosenheim organisiert.
Eine Anmeldung ist bis zum 20. März erforderlich. Ansprechpartnerin ist Christiane Huebner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim Telefon: 08031/3004-1209, E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Familientheater „Nuvola“ in Rosenheim: Musiktheater für Kinder im Familienstützpunkt ZeitRaum

Familientheater „Nuvola“ in Rosenheim: Musiktheater für Kinder im Familienstützpunkt ZeitRaum

Rosenheim – Ein besonderes Theatererlebnis für Familien gibt es am 21. März in Rosenheim: Das Musik-Theaterstück „Nuvola“ lädt Kinder ab drei Jahren im Familienstützpunkt ZeitRaum zu einer Reise voller Fantasie, Musik und Kreativität ein. 

Einer magischen Wolke begegnen, kreative Momente erleben und der Fantasie freien Lauf lassen: Das bietet das Musik-Theaterstück „Nuvola“ vom Künstler-Projekt Conarte.
Eingeladen sind alle Familien mit Kindern ab 3 Jahren – nicht nur zur Theateraufführung, sondern auch zur anschließenden Bastelaktion und Kaffee und Kuchen. Die Veranstaltung, die von allen Rosenheimer Familienstützpunkten organisiert wird, hat freien Eintritt auf Spendenbasis.
Los geht es um 14:30 Uhr im Familienstützpunkt ZeitRaum, Innsbruckerstraße 3, 83022 Rosenheim. Anmelden kann man sich unter Telefon 08031/ 7989445 oder per E-Mail an zeitraum@nh-rosenheim.de.

Weitere Infos gibt es hier: „NUVOLA“ Familientheater | Familien Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Dipl.-Ing.(FH) , Alexander Killer, Pressefoto & Multimedia)

Bartgeier kehren zum Königssee zurück: Fortschritte beim Wiederansiedlungsprojekt in den Berchtesgadener Alpen

Bartgeier kehren zum Königssee zurück: Fortschritte beim Wiederansiedlungsprojekt in den Berchtesgadener Alpen

Berchtesgaden / Bayern – Im Nationalpark Berchtesgaden werden derzeit wieder mehrere Bartgeier beobachtet. Einige der ausgewilderten Jungvögel sind in die Region rund um den Königssee zurückgekehrt – ein wichtiger Schritt für das Wiederansiedlungsprojekt des Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern und des Nationalparks.

In den vergangenen Wochen sind im Gebiet des Nationalpark Berchtesgaden wiederholt mehrere Bartgeier gesichtet worden. Einige der zuvor ausgewilderten Jungvögel halten sich derzeit im Schutzgebiet und in der Umgebung auf.
„In den vergangenen Wochen haben wir bei guten Bedingungen regelmäßig mehrere Bartgeier gleichzeitig im Gebiet beobachtet“, freut sich Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel. „Nepomuk, Wiggerl und Generl sind lange Zeit gemeinsam über dem Königssee in Sichtweite zu Vinzenz gekreist, der sich aktuell im nur wenige Kilometer entfernten Tennengebirge aufhält.“

Nach Angaben der Projektverantwortlichen profitieren die Tiere in den Wintermonaten von guten Nahrungsbedingungen in der Region. Bartgeier ernähren sich als reine Aasverwerter im Erwachsenenalter hauptsächlich von Knochen und Knochenmark.

Bartgeier-Dame Recka mit Partner im Nationalpark Hohe Tauern

Auch die 2022 ausgewilderte Bartgeier-Dame Recka sorgt für Aufmerksamkeit. Sie hat sich im Nationalpark Hohe Tauern mit einem älteren Männchen zusammengetan.
„Unsere etwas frühreife Recka hat sich im Nationalpark Hohe Tauern mit einem dort ansässigen, älteren Männchen zusammengetan. Beide haben sich bereits gepaart und bauen gemeinsam an einem Horst“, verrät LBV-Projektleiter Toni Wegscheider.
Eine erfolgreiche Brut wird jedoch in diesem Jahr noch nicht erwartet, da Bartgeier in der Regel erst im Alter von etwa sechs Jahren geschlechtsreif werden.

Jungvögel verteilen sich im Alpenraum

Weitere ausgewilderte Bartgeier halten sich derzeit ebenfalls in den nördlichen Kalkalpen auf. Die Jungvögel Sisi, Dagmar und Luisa wurden in den vergangenen Monaten im Karwendel sowie in den Lechtaler Alpen beobachtet.
Damit bewegen sich mehrere der seit 2022 ausgewilderten Tiere in Regionen bis zu etwa 190 Kilometer Luftlinie vom Auswilderungsort entfernt.

Hoffnung für die Wiederansiedlung in den Ostalpen

Das Wiederansiedlungsprojekt des Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern und des Nationalpark Berchtesgaden verfolgt das Ziel, stabile Brutpopulationen in den Ostalpen aufzubauen.
„Ziel des Wiederansiedlungsprojektes von Nationalpark und LBV sind Reviergründungen östlich des Bartgeier-Kerngebiets, das aktuell noch in den westlichen Alpen in Frankreich und in der Schweiz liegt. Unsere Jungvögel zeigen uns, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind“, erklärt Ulrich Brendel.

Bartgeier-Beobachtungen online melden

GPS-Sender übermitteln die Aufenthaltsorte der im Nationalpark Berchtesgaden ausgewilderten Junggeier regelmäßig an eine zentrale Datenbank, einzusehen auf den Webseiten von Nationalpark und LBV unter www.lbv.de/bartgeier-auf-reisen. Dennoch ist das Bartgeier-Team auf Sichtungen angewiesen: Wer Bartgeier entdeckt, wird gebeten, die Beobachtungen mit Angaben zu Ort und Zeit und – sofern möglich – Fotos oder Videos zu melden: bartgeier@npv-bgd.bayern.de oder unter www.lbv.de/bartgeier-melden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Handwerkliche Ausbildung in Rosenheim: 45 neue Gesellen feiern Freisprechung

Handwerkliche Ausbildung in Rosenheim: 45 neue Gesellen feiern Freisprechung

Rosenheim – 45 junge Menschen haben ihre Ausbildung in Metallbau und Feinwerkmechanik erfolgreich abgeschlossen – besonders herausragend: Sandra Baumann schloss als Zweitbeste ab, eine Leistung, die in diesen traditionell männerdominierten Berufen noch keine Selbstverständlichkeit ist.

Bei der Freisprechungsfeier der Metallinnung überreichte Kreishandwerksmeister Rudi Schiller den traditionellen Gesellenbrief, der seit dem Mittelalter Lehrlinge in den Gesellenstand erhebt. Die Gäste der Feier applaudierten den neuen Gesellen und wünschten ihnen alles Gute für den Start ins Berufsleben.
(Quelle: Pressemitteilung Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Kreishandwerkerschaft Rosenheim)

Freisprechung der Metallinnung in Rosenheim 2026 . Foto: Kreishandwerkerschaft Rosenheim

Freisprechungsfeier für 45 Lehrlinge. Fotos: Kreishandwerkerschaft Rosenheim

Open House am RoMed BildungsCampus Rosenheim: Einblicke in Pflege- und Gesundheitsberufe

Open House am RoMed BildungsCampus Rosenheim: Einblicke in Pflege- und Gesundheitsberufe

Rosenheim – Wer sich für eine Ausbildung im Gesundheitswesen interessiert, kann sich am 25. März in Rosenheim informieren: Beim Open House am RoMed BildungsCampus stellen sich verschiedene medizinische und pflegerische Berufe vor. Besucher erhalten praxisnahe Einblicke und können zahlreiche Tätigkeiten selbst ausprobieren.

Von 13 bis 16:30 Uhr können Interessierte den Campus besuchen und verschiedene Ausbildungswege im Gesundheitswesen kennenlernen.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Schüler als auch an Erwachsene, die sich beruflich neu orientieren möchten. Der Besuch ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Ausbildungsberufe kennenlernen

Beim Open House werden mehrere medizinische und pflegerische Berufe vorgestellt. Dazu gehören:

  • Pflegefachmann
  • Pflegefachhelfer
  • Anästhesietechnische Assistenten (ATA)
  • Operationstechnische Assistenten (OTA)
  • Medizinische Technologen für Radiologie (MTR)

Besucher erhalten Informationen zu Ausbildung, Arbeitsalltag und Karrierechancen in den jeweiligen Bereichen.

Mitmach-Stationen und praktische Einblicke

An verschiedenen Stationen können Gäste typische Tätigkeiten aus dem Berufsalltag ausprobieren. Geplant sind unter anderem Übungen zur Vitalzeichenkontrolle, eine 3-D-Simulation einer Strahlentherapie, die Versorgung eines Neugeborenen, das Anlegen steriler Kleidung, Händedesinfektion sowie Maskenbeatmung.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Berufsalltag möglichst praxisnah zu vermitteln.

Ort und Anmeldung

Das Open House findet am RoMed BildungsCampus, Brückenstraße 1, Haus 1 und 2, in Rosenheim statt. Einzelpersonen können spontan vorbeikommen. Gruppen werden gebeten, sich vorab über die Veranstaltungsseite anzumelden.

Verschiedene Karrierewege im Gesundheitswesen

Der BildungsCampus bietet mehrere Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Gesundheitsbereich. Häufig beginnt der Einstieg mit einer einjährigen Ausbildung zur Pflegefachhilfe oder einer dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft.
In Kooperation mit der Technische Hochschule Rosenheim besteht zudem die Möglichkeit, einen Bachelorstudiengang in Pflegewissenschaft zu absolvieren. Auch technische Ausbildungen, etwa zum Medizinischen Technologen für Radiologie (MTR) oder zum Anästhesie- beziehungsweise Operationstechnischen Assistenten, gehören zum Angebot.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter: RoMed Kliniken verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: In Mitmach-Stationen können verschiedene berufstypische Tätigkeiten ausprobiert werden Copyright RoMed Kliniken)

Tourismus in Bayern startet solide ins Jahr 2026

Tourismus in Bayern startet solide ins Jahr 2026

Rosenheim – Bayern startet ins Tourismusjahr 2026 mit gemischten Vorzeichen: Mehr Gäste reisen an, übernachten aber etwas kürzer. Besonders Wintercamping boomt – und Mittelfranken freut sich über die größten Zuwächse.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, verzeichnen die bayerischen Beherbergungsbetriebe im Januar 2026 knapp 2,3 Millionen Ankünfte – ein Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Übernachtungszahlen sinken leicht um 0,8 Prozent auf fast 5,8 Millionen, bleiben aber weiterhin auf hohem Niveau.

Von den Ankünften und Übernachtungen stammen rund 1,8 Millionen Ankünfte (+0,5 %) und 4,7 Millionen Übernachtungen (-0,6 %) von Gästen aus Deutschland. Die internationalen Gäste machen gut 0,5 Millionen Ankünfte (+1,6 %) aus und bringen etwa 1,1 Millionen Übernachtungen (-1,8 %). Damit liegt der Anteil ausländischer Gäste bei rund 22,8 %, der der Inländer bei 77,2 %.

Wintercamping und Ferienunterkünfte im Plus

Während klassische Hotels (-0,6 % Übernachtungen), Gasthöfe (-7,8 %) und Pensionen (-4,7 %) Rückgänge verzeichnen, steigen die Übernachtungen in Ferienzimmern, -wohnungen, -häusern und -dörfern (+1,6 %), Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen (+1,8 %), Jugendherbergen, Hostels und Hütten (+2,2 %) sowie Vorsorge- und Rehakliniken (+2,4 %).

Die Campingbetriebe verbuchen im Januar sogar das stärkste Plus mit 5,9 % mehr Übernachtungen, hauptsächlich durch deutsche Gäste (123 109 Übernachtungen). Auslandsgäste übernachten insgesamt 6 427 Mal, die meisten davon aus den Niederlanden (1 271) und Österreich (1 182).

Regionale Unterschiede

Unter den Regierungsbezirken legt Mittelfranken am stärksten zu: +7,9 % bei Ankünften, +4,1 % bei Übernachtungen. Es folgen Schwaben (Ankünfte +1,9 %, Übernachtungen +2,7 %), Unterfranken (+1,3 %, +2,0 %) und Niederbayern (+0,6 %, +0,7 %).

Oberbayern meldet leicht rückläufige Zahlen (-0,6 % Ankünfte, -3,2 % Übernachtungen), bleibt aber mit knapp 1,2 Millionen Gästen und rund 2,7 Millionen Übernachtungen der größte Bezirk. Auch Oberfranken (-1,7 %, -2,1 %) und Oberpfalz (-1,2 %, -5,2 %) weisen Rückgänge auf.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BergBus 2026: Von München bequem in die Alpen – Ausflugsangebot startet wieder im Mai

BergBus 2026: Von München bequem in die Alpen – Ausflugsangebot startet wieder im Mai

München / Bayern – Der Münchner BergBus fährt auch 2026 wieder: Ab dem 23. Mai bringt das Freizeitangebot Wanderer und Ausflügler von München direkt in die bayerischen Alpen und nach Tirol. Die Nachfrage wächst deutlich – im vergangenen Jahr nutzten rund 11.500 Menschen das Angebot des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV).

Wer von München aus ohne Auto in die Berge möchte, kann auch 2026 wieder den BergBus nutzen. Das Freizeitangebot des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds startet am 23. Mai in die neue Saison und fährt bis zum 25. Oktober an Wochenenden und Feiertagen zu beliebten Wander- und Ausflugszielen im Alpenvorland, in den bayerischen Alpen und bis nach Tirol.
Der BergBus richtet sich vor allem an Wanderer und Ausflügler, die Ziele erreichen möchten, die mit dem klassischen öffentlichen Nahverkehr nur schwer erreichbar sind.

Zwei Linien verbinden München mit beliebten Bergregionen

In der Saison 2026 verkehren wieder zwei BergBus-Linien:

  • Linie 396 fährt von München in Richtung Bayrischzell, durch das Leitzachtal bis zum Ursprungpass und weiter nach Hinterthiersee in Tirol.
  • Linie 996 verbindet München mit Pfronten im Ostallgäu und führt weiter zur Wieskirche im Landkreis Weilheim-Schongau.

Die Busse starten an zentralen Münchner Bahnhöfen und ermöglichen so eine direkte Anreise in die Wanderregionen ohne eigenes Auto.

Nachfrage wächst deutlich

Das Angebot erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Jahr 2025 nutzten rund 11.500 Fahrgäste die BergBusse – etwa 60 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die Fahrgastzahlen verteilten sich nahezu gleichmäßig auf die beiden Linien:

  • Linie 396: rund 5.800 Fahrgäste
  • Linie 996: rund 5.650 Fahrgäste
Diese Ziele waren besonders gefragt

Besonders beliebt waren mehrere Ausflugs- und Wanderziele entlang der Strecken.

Auf der Linie 396 gehörten dazu:

  • Hinterthiersee Dorf
  • Bayrischzell
  • die Wendelstein-Seilbahn

Auf der Linie 996 waren die meistbesuchten Ziele:

  • Schloss Neuschwanstein
  • Tegelbergbahn in Schwangau
  • Pfronten-Steinach

Zu den am häufigsten gebuchten Verbindungen gehörten außerdem die Strecke München Ostbahnhof – Hinterthiersee Dorf sowie München-Pasing – Schloss Neuschwanstein.

Buchung über MVV-App möglich

Ein Sitzplatz kann freiwillig über die MVV-App reserviert werden. Rund ein Drittel der Fahrgäste nutzte dieses Buchungstool bereits im vergangenen Jahr. Die Reservierung soll vor allem Planungssicherheit für Ausflügler bieten.
Spontane Fahrten sind jedoch weiterhin möglich, solange freie Plätze vorhanden sind. Eine Erinnerungsmail bei bestehenden Buchungen soll außerdem helfen, kurzfristige Absagen zu vermeiden und freie Plätze wieder verfügbar zu machen.

Vom Pilotprojekt zum festen Angebot

Der BergBus startete ursprünglich als Pilotprojekt des Alpenvereins München & Oberland. Seit 2024 ist das Angebot fest in den regionalen öffentlichen Nahverkehr integriert.
Finanziert wird das Projekt vor allem durch die Landeshauptstadt München sowie die Landkreise Miesbach und Ostallgäu. Auch der Freistaat Bayern unterstützt das Angebot weiterhin.
Mit steigenden Fahrgastzahlen entwickelt sich der BergBus zunehmend zu einer klimafreundlichen Alternative für Freizeitfahrten in die Alpen.
Alle Infos zum Münchner BergBus:
www.mvv-muenchen.de/bergbus
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 11. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Wasser unter bestimmten Bedingungen gleichzeitig als Eis, Flüssigkeit und Wasserdampf existieren kann?
Dieser besondere Zustand wird in der Physik Tripelpunkt genannt.
Er entsteht nur bei ganz bestimmten Temperaturen und Druckverhältnissen – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie komplex selbst etwas scheinbar Alltägliches sein kann.

Vielleicht erinnerst Du dich heute daran, dass auch im Gewöhnlichen oft etwas Erstaunliches steckt.

Wir wünschen Dir einen neugierigen und inspirierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)