LBV fordert: Keine grundlose Jagd auf Wölfe in Bayern

LBV fordert: Keine grundlose Jagd auf Wölfe in Bayern

Hilpoltstein / Bayern – Nach der Novelle des Bundesjagdgesetzes hat der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) die Staatsregierung aufgefordert, auf eine grundlose Jagd auf Wölfe in Bayern zu verzichten.

Der Verband sieht die Gesetzesänderung nicht als geeignet an, Konflikte im Zusammenhang mit der Rückkehr des Wolfes zu lösen. Eine reguläre Bejagung könne wirksamen Herdenschutz nicht ersetzen und berge neue rechtliche sowie gesellschaftliche Risiken.

„Eine pauschale Jagd auf Wölfe ist keine Lösung, sondern lediglich Symbolpolitik“, sagte Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV. „Wer suggeriert, Abschüsse seien die Patentlösung für einen guten Herdenschutz, weckt Erwartungen, die rechtlich und praktisch nicht erfüllt werden können.“

Dem LBV zufolge schafft eine pauschale Bejagung keine Sicherheit für Weidetierhaltende. Abschüsse führten bei Wölfen nicht zu mehr Distanz zu den Tieren, während standortangepasster Herdenschutz nachweislich wirksam sei. Schäffer erklärte: „Herdenschutz wirkt, und er ist der einzig verlässliche Weg, um Konflikte dauerhaft zu reduzieren. Getötete Wölfe lernen nichts mehr. Tiere hingegen, die funktionierende Elektrozäune erleben, geben dieses Meideverhalten ans Rudel weiter.“ Entscheidend sei nicht die Anzahl der Wölfe in einer Region, sondern, ob Herdenschutz angewandt wird.

Der LBV wies darauf hin, dass problematische Einzeltiere bereits nach geltendem Recht entnommen werden könnten. Eine generelle Jagdzeit ohne konkreten Anlass lehnt der Verband ab. Auch die Ausweisung sogenannter nicht schützbarer oder nicht zumutbar zäunbarer Weidegebiete in den Alpen, in denen Wölfe grundsätzlich geschossen werden dürften, bewertet der LBV sowohl praktisch als auch rechtlich kritisch. Nach Angaben des Verbands setzen bereits heute zahlreiche Betriebe in den Alpen Herdenschutzmaßnahmen erfolgreich um. Der LBV spricht sich dafür aus, die Förderung zu verbessern und bürokratische Hürden zu senken.

Population zu gering für Bestandsregelung

Nach Darstellung des LBV zeigt die aktuelle Wolfsbestandsentwicklung, dass eine Regulierung durch Jagd nicht erforderlich ist. In Bayern lebten nach den neuesten offiziellen Zahlen demnach sechs Rudel und vier Paare – eine kleine und lückenhaft verteilte Population. Bayern sei damit nach den Maßstäben des Europäischen Gerichtshofs weit entfernt von einem günstigen Erhaltungszustand, der durch reguläre Bejagung erreicht werden könnte. Der Verband sieht unklar, welche Zielpopulation mit einer regulären Bejagung erreicht werden solle – weder hinsichtlich Größe noch Verbreitungsgebiet.

Hintergrund

Auf Vorschlag von Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger hat das Kabinett am 29. Januar 2026 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Jagdgesetzes und weiterer Vorschriften beschlossen. Nach Ansicht der Staatsregierung schafft das Bayerische Jagdgesetz die Voraussetzungen für eine nachhaltige Bejagung des Wolfes beziehungsweise die Einführung eines Bestandsmanagements in Bayern.
(Quelle: LBV – Landesbund für Vogel- und Naturschutz / Beitragsbild: Symbolfoto re))

Flohmarkt „Rund ums Kind“ in der Kastenau

Flohmarkt „Rund ums Kind“ in der Kastenau

Kastenau / Rosenheim – Am Samstag, 21. März, findet im Pfarrheim Kastenau (Stadt Rosenheim) ein Flohmarkt rund um Kinderartikel statt.

Von 9.30 bis 13.30 Uhr können Besucherinnen und Besucher nach Herzenslust stöbern. Angeboten werden Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und viele weitere Artikel für Familien.
Für das leibliche Wohl der Gäste ist ebenfalls gesorgt, sodass der Besuch nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Verweilen einlädt.
(Quelle: Pfarrheim Kastenau / Stadt Rosenheim)

Rosenheim wählt – alle Ergebnisse live im Blick

Rosenheim wählt – alle Ergebnisse live im Blick

Rosenheim / Landkreis – Die Kommunalwahl am Sonntag, 8. März, steht bevor – und wir sind live für euch dabei!

Ab 18.30 Uhr startet unser Liveticker auf Innpuls.me. Wir begleiten die ersten Hochrechnungen, Stimmen und Reaktionen direkt aus dem Rosenheimer Rathaus – und liefern parallel aktuelle Zahlen aus Stadt, Landkreis und Bayern für alle, die zu Hause dabei sind.

Verfolgt mit, wie sich die Wahlbeteiligung entwickelt, welche Kandidierenden vorne liegen und wer das Rennen in Rosenheim macht – Schritt für Schritt und immer lokal nah dran.
(Quelle: Artikel: Innpuls.me / Beitragsbild: AI-generiert – Archiv Innpuls.me)

Keine gültige Versicherung – Rosenheimer Polizei stoppt 16 Fahrzeugführer in nur sechs Stunden

Keine gültige Versicherung – Rosenheimer Polizei stoppt 16 Fahrzeugführer in nur sechs Stunden

Rosenheim – Am Mittwoch (6.3.2026) kontrollierte die Rosenheimer Polizei im Stadtgebiet Fahrzeuge, die ein Versicherungskennzeichen benötigen, und stoppte dabei 16 Fahrer innerhalb von nur sechs Stunden.

Seit dem 1. März gilt der neue Zeitraum für Fahrzeuge wie Mofas, Kleinkrafträder oder E-Scooter, die ein gültiges Versicherungskennzeichen vorweisen müssen. Zwischen 10:00 und 16:00 Uhr fiel den Einsatzkräften die Mehrzahl der Verstöße auf: Den ersten stellte die Polizei gegen 10 Uhr in der Chiemseestraße fest – ein 40-jähriger Rosenheimer war mit seinem E-Scooter unterwegs.
Der letzte Verstoß wurde gegen 16 Uhr in der Luitpoldstraße festgestellt: Hier war ein 36-jähriger Rosenheimer ebenfalls auf einem E-Scooter ohne gültiges Kennzeichen unterwegs.

Insgesamt handelte es sich bei 14 Fällen um E-Scooter und in zwei Fällen um Kleinkrafträder. Für alle 16 Fahrer war die Fahrt noch vor Ort beendet. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Kunde kann es nicht erwarten – Scheibe geht zu Bruch

Kunde kann es nicht erwarten – Scheibe geht zu Bruch

Rosenheim – Am heutigen frühen Freitagmorgen (6.3.2026) sorgte ein 37-jähriger Rosenheimer in der Gillitzerstraße für Aufsehen, als er versuchte, noch vor Ladenöffnung Zigaretten aus einem verschlossenen Behältnis zu entnehmen – dabei ging eine Scheibe zu Bruch.

Der Mann betrat den noch geschlossenen Supermarkt, während im Eingangsbereich ein Bäckereibetrieb bereits seinen Verkauf gestartet hatte. Zielgerichtet ging er, nach den Angaben der Polizei, in den Kassenbereich und versuchte, das verschlossene Zigarettenfach zu öffnen. Beim gewaltsamen Öffnen zerbrach die Verglasung, die in Scherben auf den Boden fiel. Das Verkaufspersonal reagierte sofort und hielt den 37-Jährigen bis zum Eintreffen der Rosenheimer Polizei fest.
Der Mann, der mit rund einem halben Promille alkoholisiert war, muss sich nun wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Buchtipp: „Süße Trauben aus Südtirol“: Leichte Lektüre zwischen Weinreben und großen Gefühlen

Buchtipp: „Süße Trauben aus Südtirol“: Leichte Lektüre zwischen Weinreben und großen Gefühlen

Rosenheim – Mit ihrem neuen Roman Süße Trauben aus Südtirol lädt die Autorin Miriam Geimer zu einer literarischen Auszeit ein. Das im Verlagshaus Rosenheimer erschienene Buch entführt Leser in die malerische Welt der Südtiroler Weinberge und erzählt eine gefühlvolle Geschichte über Tradition, Aufbruch und die Suche nach dem eigenen Weg.

Buchcover "Süße Trauben aus Südtirol". Repro

Das Buchcover von „Süße Trauben aus Südtirol“.

Geimer, eine gebürtige Münchnerin, interessierte sich schon während ihres Studiums der englischen Sprache für andere Länder und Kulturen. Nach Jahren im Journalismus entdeckte sie schließlich ihre eigentliche Berufung – das Schreiben von Büchern. Über ihre Leidenschaft sagt sie auf ihrer Internetseite:
„In meinen Augen gibt es nichts Schöneres, als in die eigene Fantasiewelt abzutauchen und den Leser auf meine Reise einzuladen, ihn mitzunehmen und teilhaben zu lassen an Gedanken, Gefühlen, Ereignissen und Abenteuern“.

Heute lebt die Autorin im Südosten Bayerns. In ihrer Freizeit zieht es sie gerne hinaus in die Natur – zum Wandern oder Mountainbiken. Diese Verbundenheit mit Landschaften und Orten spiegelt sich auch in ihren Geschichten wider. Neben ihrem aktuellen Roman veröffentlichte sie bereits mehrere Bücher, darunter „Es begann in den Dolomiten“, „Glück stand nicht zur Debatte“, „Aus dem tiefen schöpft das Leben“, „Wundersame Winterzeit“ sowie „Zauberhafte Urlaubsgeschichten“..

Aktuelles Werk spielt in den Weinbergen in Südtirol

Im Mittelpunkt von „Süße Trauben aus Südtirol“ steht Emilia. Sie soll das traditionsreiche Weingut ihrer Familie übernehmen – hat aber ganz eigene Vorstellungen von dessen Zukunft. Emilia möchte ihre Weinberge künftig biologisch-dynamisch bewirtschaften. Mit dieser Idee stößt sie jedoch auf Skepsis in ihrer Umgebung. Besonders ihr Nachbar Lax vom Koflerhof stellt sich gegen ihre Pläne. Und dann ist da noch Marco, der Sohn des Koflers, den Emilia aus ihrer Kindheit nicht gerade in guter Erinnerung hat. Welche Rolle wird er in dem Konflikt spielen?

Mit rund 290 Seiten und einer angenehm großen Schrift lädt das Buch dazu ein, sich ohne große Hürden in die Geschichte zu vertiefen. Der Roman ist leicht verständlich, gefühlvoll erzählt und lebt von seiner atmosphärischen Beschreibung der Landschaft. Dadurch entsteht beim Lesen schnell das Gefühl, selbst zwischen Weinbergen und Bergpanorama unterwegs zu sein.

In seiner Art erinnert das Buch an die klassischen „Truhenhefte“, jene nostalgischen Groschenromane, die früher in vielen Haushalten gesammelt wurden und häufig von Herz und Schmerz erzählten. Dieser Vergleich ist jedoch keineswegs negativ gemeint – im Gegenteil. Auch Geimers Roman bietet genau das, was diese Geschichten einst so beliebt machte: unkompliziertes Lesevergnügen, Emotionen und eine Handlung, in die man sich schnell hineinfinden kann.

Gerade nach einem langen Arbeitstag eignet sich „Süße Trauben aus Südtirol“ daher bestens für eine kleine literarische Auszeit. Zwischen Weinreben, familiären Konflikten und großen Gefühlen entsteht eine Geschichte, die unterhält, entspannt – und ganz nebenbei Lust auf einen Urlaub im schönen Südtirol macht. Vielleicht sogar mit einem Glas Wein in der Hand.🍇🍷
(Quelle: Buchkritik von Karin Wunsam / Cover: Rosenheimer / Beitragsbild:

Süße Trauben aus Südtirol
Miriam Geimer
Verlag rosenheimer
ISBN 978347550379
24,95 Euro

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 6. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Archäologen auf einer Tontafel aus Mesopotamien eines der ältesten bekannten Kochrezepte entdeckt haben?
Die über 3.700 Jahre alte Keilschrift-Tafel beschreibt zum Beispiel, wie verschiedene Zutaten zu einem Eintopf kombiniert werden.
Schon damals experimentierten Menschen mit Gewürzen, Zutaten und Zubereitung – Kochen war also auch früher bereits eine kreative Kunst.

Vielleicht genießt Du heute bewusst eine Mahlzeit – mit dem Gedanken, dass Kochen Menschen seit Jahrtausenden verbindet.

Wir wünschen Dir einen genussvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Fashionflohmarkt lädt zum Abendshopping nach Prien ein

Fashionflohmarkt lädt zum Abendshopping nach Prien ein

Prien / Landkreis Rosenheim – Mode entdecken, Schnäppchen finden und einen entspannten Abend verbringen: Am Samstag, 14. März, verwandelt sich der König Ludwig Saal in Prien am Chiemsee von 17 bis 20 Uhr in ein Paradies für Modebegeisterte. Beim beliebten Fashionflohmarkt erwartet Besucher eine große Auswahl an trendiger Kleidung, eleganten Accessoires und besonderen Einzelstücken.

Ob Second-Hand-Schätze, aktuelle Trends oder liebevoll ausgewählte Stücke – das Angebot ist vielfältig und bietet für unterschiedliche Stile und Geschmäcker passende Fundstücke. Wer gerne stöbert und dabei das ein oder andere Schnäppchen machen möchte, dürfte hier fündig werden.
Begleitet wird das Abendshopping von einer gemütlichen Bar und kleinen Snacks. So können Gäste nicht nur nach neuen Lieblingsstücken suchen, sondern den Abend auch in entspannter Atmosphäre bei einem Getränk und Gesprächen ausklingen lassen.
Weitere Informationen gibt es per E-Mail an fashionflohmarkt@gmx.net.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemesee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim wählt – alle Ergebnisse live im Blick

Rosenheim wählt – wir tickern live

Rosenheim / Landkreis – Am Sonntag, 8. März, wird in Rosenheim gewählt – und wir sind live dabei. Ab 18.30 Uhr starten wir unseren Liveticker auf Innpuls.me. Eine von uns direkt mit Stimmen, ersten Reaktionen aus dem Rosenheimer Rathaus, die andere von zu Hause aus mit Blick auf aktuelle Zahlen und Meldungen aus Stadt, Landkreis und Bayern.

Seid dabei, wenn sich die Wahlbeteiligung zeigt, die Ergebnisse reinkommen und wir Schritt für Schritt verfolgen, wer das Rennen macht – mit lokalem Rosenheim-Blick.
(Quelle: Artikel: Innpuls.me / Beitragsbild: ai- generiert – Archiv Innpuls.me)

Grüngutsammlung in Rosenheim: Großcontainer vom 16. bis 28. März an sieben Standorten

Grüngutsammlung in Rosenheim: Großcontainer vom 16. bis 28. März an sieben Standorten

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim stellt im Frühjahr wieder Großcontainer für die Entsorgung von Grüngut bereit. Von 16. bis 28. März können Bürger Gartenabfälle an sieben Wertstoffinseln im Stadtgebiet abgeben. Bestimmte Pflanzen – etwa aus der Gattung Prunus – müssen jedoch weiterhin direkt beim Wertstoffhof Rosenheim als Quarantänematerial entsorgt werden.

Auch dieses Frühjahr stellt die Stadt Rosenheim wieder große Container zur Sammlung von Grüngut auf. Standorten sind:

  •  Wertstoffinsel Lortzingstraße
  • Wertstoffinsel Pürstlingstraße
  • Wertstoffinsel Hochfellnstraße
  • Wertstoffinsel Turnerweg
  • Wertstoffinsel Gärtnerstraße
  • Sportplatz Pang
  • Wertstoffinsel Traberhofstraße/Kaltwiesstraße

Die Entsorgung ist auf haushaltsübliche Mengen beschränkt. Eine Nutzung durch gewerbliche Betriebe ist nicht gestattet.

Bestimmte Pflanzen müssen als Quarantänematerial zum Wertstoffhof – illegale Ablagerung von Grüngut kann Bußgeld kosten

Gehölze der Gattung Prunus wie zum Beispiel Kirsch-, Pflaumen-, Zwetschgen-, Kriecherl-, Mirabellen-, Aprikosen- und Pfirsichbäume sowie Kirschlorbeer dürfen wegen der Verbreitungsgefahr des Asiatischen Moschusbockkäfers nicht mehr in die bereitgestellten Container entsorgt werden. Stattdessen müssen diese Pflanzen am Wertstoffhof als sogenanntes „Quarantänematerial“ (bitte vor Ort darauf hinweisen) kostenfrei abgegeben werden.
Auch direkt zum Wertstoffhof gebracht werden müssen vom Buchsbaumzünsler befallene Pflanzenteile und invasive Arten wie zum Beispiel den Riesen-Bärenklau, die Beifuß-Ambrosia und den Japanischen Staudenknöterich.

Die Stadt bittet darum, kein Grüngut illegal an Straßen abzulagern. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld geahndet werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.rosenheim.de/buergerservice/ver-und-entsorgung/gruengutabfaelle oder telefonisch beim Umwelt- und Grünflächenamt unter 08031 – 365-1681.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sorge bei Geflügelzüchtern in der Region Rosenheim – amtlicher Verdacht auf Newcastle-Krankheit im Landkreis Mühldorf am Inn

Sorge bei Geflügelzüchtern in der Region Rosenheim – amtlicher Verdacht auf Newcastle-Krankheit im Landkreis Mühldorf am Inn

Landkreis Mühldorf am Inn – Der Verdacht auf einen Ausbruch der Newcastle‑Krankheit in einem größeren Masthähnchenbetrieb im Landkreis Mühldorf am  Inn hat auch bei Geflügelhaltern in der Region Rosenheim Besorgnis ausgelöst. Ende Februar war die meldepflichtige Viruserkrankung erstmals seit über 30 Jahren wieder bei Geflügel in Deutschland aufgetreten – in einem Putenmastbetrieb in Brandenburg – und seither in weiteren Betrieben festgestellt worden.

Die Newcastle‑Krankheit (englisch Newcastle disease, ND) ist eine hochansteckende Viruserkrankung des Geflügels, ausgelöst durch das Newcastle‑Disease‑Virus (ein Aviäres Paramyxovirus Typ 1). Sie kann viele Vogelarten betreffen, insbesondere Hühner und Puten, und verläuft bei diesen oft tödlich. Typische Symptome sind Atemwegsprobleme, reduzierte Legeleistung, Durchfall und Lähmungserscheinungen.

Die Übertragung erfolgt direkt durch Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Vögel (Kot, Nasen- oder Augensekret) sowie indirekt über kontaminierte Gegenstände, Futter, Wasser, Kleidung oder Fahrzeugreifen. Für Menschen gilt das Virus als ungefährlich, eine Infektion bleibt in der Regel auf eine lokale Bindehautentzündung beschränkt.

In Deutschland gilt die Newcastle‑Krankheit als meldepflichtige Tierseuche. Laut dem Friedrich‑Loeffler‑Institut war der letzte Ausbruch bei Geflügel 1996 – seither trat die Krankheit bundesweit nicht mehr auf, bis zu den Fällen im Februar/März 2026. (lgl.bayern.de)

Amtliche Maßnahmen im Landkreis Mühldorf a. Inn

Im Masthähnchenbetrieb im Gemeindebereich der Stadt Neumarkt-Sankt Veit wurde der amtliche Verdacht auf Newcastle‑Krankheit festgestellt. Betroffen sind laut Auskunft des Landratsamt Mühldorf am Inn rund 30 000 Tiere.

Das Veterinäramt des Landratsamtes Mühldorf a. Inn hat den Betrieb gemäß den geltenden tierseuchenrechtlichen Vorschriften sofort gesperrt und die erforderlichen Schutzmaßnahmen angeordnet. Dazu gehört die tierschutzgerechte Tötung des gesamten betroffenen Geflügelbestandes.
In Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wurden um den Betrieb Schutz‑ und Überwachungszonen eingerichtet:

Schutzzone: Mindestradius 3 Kilometer

Überwachungszone: Mindestradius 10 Kilometer, auch Teile der Landkreise Altötting, Landshut und Rottal/Inn
Die genauen Regelungen, einschließlich der Abgrenzung der Zonen und einzuhaltender Maßnahmen, werden durch eine Allgemeinverfügung des Landratsamtes Mühldorf a. Inn festgelegt und auf der Internetseite des Landratsamtes veröffentlicht.

Außerhalb der Schutz‑ bzw. Überwachungszone gelten derzeit keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen. Das Landratsamt fordert jedoch alle Geflügelhalter im Landkreis, die ihre Tierhaltung bisher nicht gemeldet haben, auf, dies unverzüglich nachzuholen. Die entsprechenden Formulare stehen online zur Verfügung.

Kontakt und weitere Informationen

Für Fragen zu den angeordneten Schutzmaßnahmen steht das Veterinäramt Mühldorf a. Inn per E-Mail zur Verfügung: vetamt@lra-mue.de
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos:  Landratsamt Mühldorf am Inn und lgl / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Mit Schwung ins Frühjahr: Regelmäßige Events im Prienavera Erlebnisbad

Mit Schwung ins Frühjahr: Regelmäßige Events im Prienavera Erlebnisbad

Prien / Landkreis Rosenheim – Das Prienavera Erlebnisbad lädt ab April 2026 wieder zu regelmäßigen Veranstaltungen ein, die Bewegung, Entspannung und besondere Wohlfühlmomente verbinden. Zuvor können Gäste im März noch die stimmungsvollen Winterzauber-Angebote genießen.

Am Montag, 9. und 23. März 2026, jeweils ab 14 Uhr, steht das „Peeling-Erlebnis“ auf dem Programm. Bei einem Dampfbadpeeling mit Salz erleben Besucher eine tiefreinigende, vitalisierende Wirkung und können in harmonischer Atmosphäre den Alltagsstress hinter sich lassen.

Ein besonderes Highlight ist die „Prienavera Erlebnisnacht“ am Samstag, 14. März, mit verlängerten Öffnungszeiten bis 24 Uhr. In der Blockhaussauna sorgen ausgewählte Aufgüsse für intensive Wärme, während Kerzenschein und Lagerfeuer im Saunagarten eine gemütliche Stimmung schaffen. In der Badehalle laden fünf angenehm temperierte Becken zum Entspannen ein. Eine faszinierende Eisshow rundet den Abend ab.

Für eine wohltuende Auszeit sorgt das „Quastensauna-Erlebnis“ am Montag, 16. März, ab 14 Uhr. Frische Quasten und sanfte Klopftechniken regen die Durchblutung an und lösen Verspannungen. Der waldige Duft der Zweige und kräftige Aufgüsse schaffen ein intensives Sauna-Erlebnis.

Regelmäßige Veranstaltungen ab April

Aqua Fit – Aktiv ins Frühjahr:
Immer dienstags (außer an Feiertagen und in den bayerischen Schulferien) findet von 11 bis 11.45 Uhr ein offener Aqua Fit-Kurs statt. Aquafitness ist besonders gelenkschonend, stärkt Ausdauer, Beweglichkeit und Muskelkraft. Rücken, Bauch und Beine werden effektiv trainiert und Verspannungen gelöst. Anmeldung nicht erforderlich, Teilnahme im regulären Badeintritt enthalten.

Pool, Music & Drinks – After-Work-Feeling:
Jeden ersten Freitag im Monat verwandelt sich das Erlebnisbad von 18 bis 23 Uhr in eine After-Work-Location mit Musik, Badespaß und erfrischenden Getränken. In Kooperation mit dem Hotel Luitpold am See wird dieser Abend zu einem besonderen Erlebnis. Aufgrund des Karfreitags fällt der nächste Termin auf Samstag, 4. April 2026. Regulärer Badeintritt gilt.
(Quelle: Pressemitteilung Prienavera Erlebnisbad / Beitragsbild: Copyright Wingmen Media, Chiemsee-Marina-GmbH)