Pfarrjugend Kammer spendet 660 Euro an Kinderkrebshilfe in Oberteisendorf

Pfarrjugend Kammer spendet 660 Euro an Kinderkrebshilfe in Oberteisendorf

Kammer / Landkreis Traunstein – Erfolgreiche Spendenaktion in der Region Traunstein: Die Pfarrjugend Kammer hat 660 Euro an die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein übergeben. Der Erlös stammt aus einem gut besuchten Osterbrunch in der Pfarrei St. Johannes der Täufer.

Eine kleine Abordnung der Pfarrjugend aus Kammer hat kürzlich die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein in Oberteisendorf besucht und dort den Spendenscheck übergeben. Entgegengenommen wurde dieser von der Vorsitzenden Rosmarie Baumgartner.
Das Geld stammt aus einem Osterbrunch, den die Jugendlichen im März in der Pfarrei St. Johannes der Täufer organisiert hatten. Die Veranstaltung wurde von der Pfarrgemeinde gut angenommen. Angeboten wurden unter anderem heiße Würstl, Kaffee und Kuchen – „alles auf Spendenbasis“, informiert Johannes Geisreiter von der Pfarrjugend und ergänzt: „So haben wir an diesem Tag die Spendensumme zusammenbekommen.“

Einblick in die Arbeit der Kinderkrebshilfe und dankbare Worte bei Spendenübergabe

Beim Besuch in Oberteisendorf erhielten die Jugendlichen zudem Einblicke in die Arbeit der Organisation. „Da wir ja auch noch junge Menschen sind, war es uns ein Anliegen, dass wir unsere Spende auch Kindern und Jugendlichen zugutekommen lassen“, berichtet Maria Huber von der Pfarrjugend Kammer.
Die Vorsitzende Rosmarie Baumgartner zeigte sich dankbar für die Unterstützung: „Mit eurer Spende können wir von Krebs betroffenen Familien finanzielle und psychosoziale Unterstützung zukommen lassen“. Sie betonte zudem: „dass unser Verein nicht nur betroffene Kinder unterstützt, sondern auch dann hilft, wenn Jugendliche oder Eltern an Krebs erkrankt sind oder daran versterben“.

Die Vertreter der Pfarrjugend zeigten sich beim Termin sichtlich bewegt und zugleich stolz. Sie sind überzeugt, dass ihre Spende bei der Kinderkrebshilfe in guten Händen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Von Links; Maria Huber, Luisa Plut, Johannes Geisreiter, Rosmarie Baumgartner und Christoph Kosak. Copyright Hubert Hobmaier)

Mit dem Ausscheiden von Rudolf Hötzel endet die Ära der Republikaner im Rosenheimer Stadtrat

Mit dem Ausscheiden von Rudolf Hötzel endet die Ära der Republikaner im Rosenheimer Stadtrat

Rosenheim Mit 0,6 Prozent haben die Rosenheimer Republikaner bei der jüngsten Kommunalwahl den Wiedereinzug in den Stadtrat verpasst – damit endet auch die Stadtratszeit von Rudolf Hötzel, der 36 Jahre für die Partei im Rosenheimer Stadtrat saß. Er prägte die Kommunalpolitik in dieser Zeit mit – oft auch im Spannungsfeld kontroverser Debatten. Im Gespräch mit Innpuls.me blickt Hötzel auf seine Anfänge zurück, spricht über zentrale kommunalpolitische Themen und persönliche Erfahrungen aus seiner langen Stadtratsarbeit.

Frage: Zu Beginn ein Blick zurück: Die Partei „Die Republikaner“ wurde 1983 gegründet, wenig später folgten auch die Strukturen in der Region Rosenheim. Sie wurden 1989 zum Vorsitzenden des Ortsverbands Rosenheim-Stadt gewählt. Damals waren Sie beruflich im Außendienst tätig. Was hat Sie bewogen, sich zusätzlich politisch zu engagieren – und das in einer Partei, die schon damals stark umstritten war?
Antwort:
Die Probleme damals, die die Bürger beschäftigten, waren ähnlich wie heute. Alles wurde teurer, der Wohnraum war auch damals schon knapp, die soziale Unsicherheit groß. Und für mich war dann klar, dass ich etwas verändern will und mich in die Politik einbringen will.

Frage: Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bei der Kommunalwahl 1990 konnten die Republikaner in Rosenheim deutlich punkten.
Antwort:
Oh ja. Wir hatten viel Zustimmung. Im Rosenheimer Stadtteil Kastenau brachten wir es beispielsweise auf 30 Prozent. Mit fünf Leuten zogen wir dann in den Rosenheimer Stadtrat ein. Ein wirklich großer Erfolg.

Frage: Von 1992 bis etwa 2006/2007 wurde die Partei bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Wie haben Sie diese Zeit persönlich erlebt?
Antwort
: Das war schon schwierig. Ich musste mir jedes Wort, das ich sagte, ganz genau überlegen. Denn auch die Medien in Rosenheim achteten natürlich auf alle meine Bemerkungen sehr genau.

Frage: Hat sich der Umgang mit Ihnen und Ihrer Partei im Laufe der Jahre verändert?
Antwort: Ja. Spätestens, als auch ich mich im Jahr 2010 dafür stark gemacht habe, auf dem Rosenheimer Friedhof ein spezielles Grabfeld für muslimische Bestattungen einzurichten. Das machte dann doch deutlich, dass mir alle Bürger in der Stadt gleichermaßen wichtig sind.

Frage: Sie waren über 36 Jahre im Stadtrat aktiv. Haben Sie Ihre Entscheidung für dieses Ehrenamt jemals bereut?Antwort: Nein, niemals. Stadtrat ist ein sehr schönes Ehrenamt. Man erfährt und erlebt so viel und kommt mit so vielen verschiedenen Menschen ins Gespräch.

Frage: Ein Thema hat Sie über all die Jahre hinweg besonders begleitet: die Forderung nach einer zweiten Eisfläche in Rosenheim.
Antwort:
Das stimmt. Dafür habe ich mich schon eingesetzt, als Dr. Michael Stöcker noch Oberbürgermeister in der Stadt war.

Frage: 1991 entschied sich der Stadtrat jedoch gegen einen Neubau und stattdessen für die Generalsanierung des Stadions. Damit war auch die zweite Eisfläche vom Tisch.
Antwort:
Ja, daran kann ich mich auch noch gut erinnern. Diese Entscheidung löste eine heftige Kontroverse aus. Dr. Stöcker sah sich damals sogar persönlichen Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt, da er andere städtische Prioritäten wie die Sanierung des Klinikums vor den Bau einer weiteren Eisfläche stellte.

Frage: Warum ist die zweite Eisfläche für Sie bis heute eine Herzensangelegenheit – auch wenn sich die Starbulls Rosenheim sportlich etabliert haben?
Antwort:
Mir geht es da um den Breitensport. Auch normale Schlittschuhläufer, insbesondere Kinder, sollen die Möglichkeit für diesen Sport haben. Leider ist die Eisfläche, vor allem in den Ferienzeiten, oft überlaufen. Zudem ist sie durch das Training der Starbulls immer wieder komplett für die Allgemeinheit gesperrt.
Und dann haben wir noch andere Vereine, die Eiszeiten brauchen – die Stockschützen und zwei Eiskunstlaufvereine. Es gibt übrigens auch eine Eishockey-Hobbyliga, die immer wieder nach Grafing, Bad Aibling, Miesbach und sogar nach Ebbs und Kufstein ausweichen muss, nur weil wir keine zweite Eisfläche haben.

Frage: Gab es aus Ihrer Sicht weitere Entscheidungen, die im Rückblick Ihrer Meinung nach anders hätten laufen sollen?
Antwort:
Da fällt mir Oberwöhr ein – der Rosenheimer Stadtteil, der bei der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 am schlimmsten betroffen war. Und dort wird jetzt in ein Überschwemmungsgebiet hineingebaut. Gegen dieses Vorhaben waren wir Republikaner damals klar dagegen.

Frage: Sie haben in Ihrer Zeit zwei Oberbürgermeister und eine Oberbürgermeisterin erlebt. Hat sich die Arbeit im Stadtrat verändert?
Antwort:
Früher war das Klima ein ganz anderes. In den Sitzungen wurde teils sehr hitzig diskutiert. Heutzutage wird vieles bereits in den Fraktionen vorbesprochen. Dadurch gibt es in den Ausschüssen kaum noch große Diskussionen.

Frage: In den vergangenen Jahren waren Sie der einzige Vertreter Ihrer Partei im Stadtrat. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
Antwort:
Das war gar nicht einfach. Ich musste vieles quasi mit mir selbst ausmachen.

Frage: Die Republikaner haben bei der jüngsten Kommunalwahl den Wiedereinzug verpasst. Welche Herausforderungen sehen Sie für Rosenheim in den kommenden Jahren?
Antwort:
Da gibt es einige: Wohnungsnot und Verkehr natürlich. Aber man darf auch nicht alles schlechtreden.

Frage: Was meinen Sie damit?
Antwort:
Es gibt auch viel Schönes in unserer Stadt. Da muss man nur mal in die Fußgängerzone gehen oder zum Grünen Markt. Es gibt so viele Vereine, bei denen man sich engagieren kann und wo man auch Freunde findet. Niemand muss bei uns einsam sein. Man muss sich schon auch sein Glück selbst schaffen.

Frage: Ihre Tätigkeit als Stadtrat üben sie zum letzten Mal bei der Stadtratssitzung am 29. April aus. Wie geht es danach für Sie persönlich weiter.
Antwort:
Ich bleibe am Ball, beispielsweise bin ich seit 12 Jahren der Vorstand des ältesten Veteranenvereins der Stadt, der Krieger- und Soldatenkameradschaft Rosenheim.

Vielen Dank für das Gespräch.
(Quelle: Interview Karin Wunsam / Beitragsbild: Innpuls.me)

Top-Mediziner 2026: Fünf Chefärzte der RoMed Kliniken Rosenheim/Bad Aibling ausgezeichnet

Top-Mediziner 2026: Fünf Chefärzte der RoMed Kliniken Rosenheim/Bad Aibling ausgezeichnet

Bad Aibling / Rosenheim – Die RoMed Kliniken in Rosenheim und Bad Aibling sind erneut in der FOCUS-Ärzteliste vertreten: Fünf Chefärzte wurden 2026 in insgesamt zwölf Fachgebieten als „Top-Mediziner“ ausgezeichnet. Die Ehrung spiegelt die Bandbreite des medizinischen Angebots im Klinikverbund sowie die fachübergreifende Zusammenarbeit in Südostbayern wider.

Ob komplexe Eingriffe an der Wirbelsäule, die roboterassistierte Chirurgie von Lungentumoren oder minimalinvasive Operationen am Verdauungstrakt – im Klinikverbund arbeiten spezialisierte Teams mit Präzision und nach neuesten medizinischen Standards. Fünf Chefärzte wurden in insgesamt zwölf Fachgebieten von FOCUS Gesundheit als „Top-Mediziner 2026“ ausgezeichnet. Dies unterstreicht sowohl die fachliche Bandbreite als auch die standortübergreifende Zusammenarbeit, wie im chirurgischen sowie orthopädisch-unfallchirurgischen Zentrum Bad Aibling-Rosenheim. „Diese Auszeichnung bestätigt unseren täglichen Anspruch. Mein besonderer Dank gilt allen Teams für ihren hervorragenden Einsatz“, sagt PD Dr. Andreas Bauer, Ärztlicher Direktor. Ein Blick in die Fachbereiche zeigt, wie differenziert das medizinische Spektrum des Verbunds aufgestellt ist.

Experte für Lungenkrebs, Asthma und COPD

Prof. Dr. Stephan Budweiser gehört zu den überregional anerkannten Spezialisten für Lungentumoren, Asthma bronchiale, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Lungenemphysem. In ärztlichen Befragungen ebenso wie anhand wissenschaftlicher Leistungen und Behandlungsergebnissen wird seine Expertise regelmäßig hervorgehoben. Als Leiter des Kooperativen Lungenkrebszentrums Oberbayern Süd, welches zur Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ansteht, gestaltet er die onkologische Versorgung von Patienten mit Lungenkrebs maßgeblich. Gemeinsam mit den zuweisenden Ärzten der Region treibt er das neue Präventionsangebot Lungenkrebs-Screening voran. Darüber hinaus nimmt er eine führende Rolle in zahlreichen klinischen Studien ein. Seine Behandlungsschwerpunkte reichen von der inhalativen Differenzialtherapie einschließlich Biologika bei Asthma und COPD bis zur Sauerstofflangzeittherapie, endoskopischen Lungenreduktion, nicht-invasiven Beatmung und nasalen high-flow Therapie. Ergänzt wird dies durch ein umfassendes Schulungs- und Beratungsangebot für Patienten.

Hightech für Hochpräzisions-Strahlentherapie

Die beiden Fachbereiche Strahlentherapie und Nuklearmedizin stehen unter der Leitung von Dr. Ertan Mergen, einem ausgewiesenen Spezialisten für PET-CT-gestützte Hochpräzisionsbestrahlung. Als eine der größten Strahlentherapien in Bayern werden über Rosenheim große Teile Südostbayerns beziehungsweise etwa 700.000 Einwohner versorgt. Pro Jahr erfolgen etwa 60.000 Behandlungen, getragen von moderner Technik wie einem Strahlentherapie-eigenen PET-CT und einem 3-Tesla-MRT. Auch überregional und international wird die Expertise nachgefragt: Aufträge aus dem gesamten Bundesgebiet und Ausland werden an mehreren Standorten umgesetzt.

Minimalinvasive Chirurgie mit roboterassistierter Expertise

Prof. Dr. Kai Nowak ist spezialisiert auf Erkrankungen des Verdauungstrakts – von Speiseröhre und Magen bis zu Bauchspeicheldrüse, Gallenblase und Gallenwegen – und bringt seine chirurgische Erfahrung regelmäßig auch bei komplexen Tumoroperationen ein. Am zertifizierten viszeralonkologischen Zentrum und Referenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie und Chirurgie des oberen Gastrointestinaltraktes operiert er mit dem roboterassistierten System „Da Vinci“, etwa bei Darmkrebs, Lungenkrebs, Eingriffen an Bauchspeicheldrüse, Magen und Speiseröhre. Die Technik ermöglicht besonders präzise und gewebeschonende Operationen. Seine operative Praxis beruht auf langjähriger Erfahrung und wird sowohl von Fachkollegen als auch in Befragungen zur medizinischen Qualität geschätzt.

Moderne Endoskopie im zertifizierten Darmkrebszentrum

Prof. Dr. Stefan von Delius ist Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 und zählt seit vielen Jahren zu den führenden Gastroenterologen Deutschlands. Er ist spezialisiert auf die interventionelle Endoskopie zur schonenden Behandlung von Erkrankungen von Speiseröhre, Magen und Darm sowie Gallenwege und Bauchspeicheldrüse. Sein Leistungsspektrum umfasst minimalinvasive Tumorentfernungen mit Endoskopen bis hin zu komplexen Eingriffen an Bauchspeicheldrüse und Gallenwegen. Darüber hinaus wurde Prof. Dr. von Delius für herausragende Diagnostik und Behandlung von Tumoren des Verdauungssystems ausgezeichnet.

Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie auf internationalem Niveau

Prof. Dr. Christian Zeckey leitet das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie das zertifizierte überregionale Traumazentrum. Er verantwortet ein umfassendes operatives Spektrum: In der Unfallchirurgie stehen komplexe Frakturversorgungen von Becken, Wirbelsäule, großen Gelenken und langen Röhrenknochen im Mittelpunkt. Dabei kommen neben biologischen Lösungen auch Ersatzverfahren durch künstlichen Gelenkersatz und Revisionsprothesen zur Anwendung. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Kindertraumatologie sowie Korrektureingriffe, beispielsweise bei fehlverheilten oder nicht verheilten Frakturen. In der Wirbelsäulenchirurgie zählen minimalinvasive stabilisierende und dekomprimierende Verfahren an Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule auch unter Nutzung von 3D-Navigation ebenso zu seinen Kernkompetenzen wie die Implantation von Wirbelkörperersatzsystemen. Ergänzt wird das operative Angebot durch konservative stationäre Therapie. Prof. Dr. Zeckey ist durch Publikationen, Empfehlungen und Fachgesellschaftsarbeit international vernetzt und steht für höchste Behandlungsqualität.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Ausgezeichnete Fachkompetenz im RoMed-Verbund: on Links: Prof. Dr. Kai Nowak, Dr. Ertan Mergen, Prof. Dr. Stefan von Delius, Prof. Dr. Christian Zeckey, Prof. Dr. Stephan Budweiser Copyright RoMed Kliniken)

Rosenheim, Luftaufnahme, 1941

Rosenheim, Luftaufnahme, 1941

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1941. Wir präsentieren Euch eine alte Luftaufnahme der Rosenheimer Innenstadt.

Zur Orientierung: Gut erkennbar ist die Kirche St. Nikolaus auf der rechten Bildseite. Davor zu sehen ist die „gute Stube“ der Stadt – der Max-Josefs-Platz. Erkennbar etwas weiter hinten der Ludwigsplatz. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

10 Jahre Fairtrade-Stadt Rosenheim: Markt, Modenschau und Aktionen vor der Stadtbibliothek

10 Jahre Fairtrade-Stadt Rosenheim: Markt, Modenschau und Aktionen vor der Stadtbibliothek

Rosenheim – Die Fairtrade-Stadt Rosenheim feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Samstag, 9. Mai 2026, in Kooperation mit dem Umweltfest ein Markt rund um den fairen Handel vor der Stadtbibliothek statt.

Geboten wird von 10 bis 13 Uhr ein vielfältiges Programm mit Informations- und Mitmachaktionen: Unter anderem werden seltene und besondere Tomatenpflanzen gegen eine Spende für ein Projekt in Ecuador abgegeben. Der Weltladen Rosenheim-Brannenburg informiert zudem an einem Stand über das Projekt „NOCAP“ aus Kalabrien, das fair produzierte Tomatendosen vertreibt.

Faire Modenschau und Kleidertauschbörse

Ein Höhepunkt ist die Faire Modenschau, die um 11 Uhr und 12 Uhr stattfindet. Präsentiert werden Kleidungsstücke, die unter fairen Arbeitsbedingungen und nach nachhaltigen Kriterien hergestellt wurden. Mitwirken werden das Rosenheimer mkmARTable – Studio für Tanz, Gesang & Schauspiel sowie eine Gruppe des Fitness-Studios Himmelblau – Loft.

Darüber hinaus gibt es eine Kleidertauschbörse des Sozialraumteams Ost der Diakonie, Anbieter fair gehandelter Textilien sowie eine faire Kaffeebar, die zum Austausch und Verweilen einlädt. Passend zum bevorstehenden Muttertag werden außerdem faire Blumensträuße, gespendet von Flower-Power, versteigert.

Die Faire Modenschau wird in diesem Jahr zum fünften Mal durchgeführt und vom Förderverein der Fairtrade-Stadt Rosenheim e.V. gemeinsam mit mehreren Partnern organisiert. Dazu zählen unter anderem die Stadtbibliothek und der Weltladen Rosenheim-Brannenburg.
Bei schlechter Witterung entfällt die Veranstaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Erste-Hilfe-Kurs speziell für Seniorenthemen in Rosenheim

Erste-Hilfe-Kurs speziell für Seniorenthemen in Rosenheim

Rosenheim – Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Kreisverband Rosenheim bietet Ende April einen Erste-Hilfe-Kurs mit besonderem Fokus auf Seniorenthemen an. Der Kurs richtet sich an ältere Menschen sowie deren Angehörige und vermittelt gezielt Wissen für Notfallsituationen im Alltag.

Im Mittelpunkt stehen typische gesundheitliche Notfälle im höheren Alter, darunter Schwindel, Atemnot, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch Sturzverletzungen werden thematisiert. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit solchen Situationen zu vermitteln und das richtige Handeln im Ernstfall zu trainieren.

Der Kurs findet am Donnerstag, 30. April 2026, von 17:00 bis 20:15 Uhr im BRK-Bildungszentrum Rosenheim in der Tegernseer Straße 5 statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Person.

Anmeldungen sind telefonisch unter 08031 3019-53 oder per E-Mail an kurse.ro@brk.de möglich.
(Quelle: Pressemitteilung BRK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ – Neues Historisches Stadtspiel auf dem Ludwigsplatz

„Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ – Neues Historisches Stadtspiel auf dem Ludwigsplatz

Rosenheim – Geschichte und ein gutes Stück Rosenheimer Lokalkolorit: Das Theater Rosenheim e.V. bringt im Sommer 2026 ein neues Historisches Stadtspiel auf den Ludwigsplatz. Gespielt wird vom 26. Juni bis 31. Juli 2026 unter dem Titel „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“, geschrieben vom Ehrenvorsitzenden Horst Rankl. Das Stück wird vom Autor bewusst als Posse bezeichnet.

Im Mittelpunkt steht eine fiktive, aber historisch angelehnte Begebenheit aus dem Jahr 1787: Einige Bürger des kurfürstlichen Markts Rosenheim gründen eine neue Gemeinschaft. Ganz im Geist der aufkommenden Aufklärung wollen sie die kleine Welt vor Ort verbessern und nennen sich „Rosenheimer Akademie“.

Zwischen Aufklärung und Misstrauen

Um ihre Ziele zunächst zu schützen, vereinbaren die Mitglieder absolutes Stillschweigen – auch gegenüber ihren Ehefrauen. Das sorgt schnell für Spannungen im Ort: Die Ehefrauen äußern sich öffentlich kritisch über das Verhalten ihrer Männer, und auch bestehende Vereine reagieren mit deutlicher Skepsis. Schnell kommen Gerüchte auf, die Gruppe könne Verbindungen zu Illuminaten oder Freimaurern haben.

Auch die Bevölkerung beginnt, das Geschehen aufmerksam zu verfolgen. Über anonyme Schreiben wird schließlich der Hof in München auf die Vorgänge aufmerksam. Eine Untersuchungskommission wird nach Rosenheim entsandt, muss jedoch nach chaotischen Entwicklungen unverrichteter Dinge wieder abreisen.

Eskalation und Gerichtsverfahren

Parallel dazu spitzt sich die Lage weiter zu: sogenannte Butznmannder, eine Art Haberfeldtreiber, greifen Mitglieder der Akademie tätlich an. Auch Spione aus München werden entsandt, um die Ereignisse aufzuklären. Zudem wird der Pfleger in die Vorgänge eingebunden.

Im Januar 1788 wird der Markt Rosenheim schließlich zum zweiten Mal Schauplatz einer Gerichtsverhandlung, die jedoch in einem nahezu salomonischen Urteil endet.

Spieltermine sind auf der Webseite des Theaters unter www.theater-rosenheim.de zu finden.

Der Kartenvorverkauf läuft online über www.yesticket.org
, außerdem im Ticket-Center am Busbahnhof (Heilig-Geist-Straße 15, 83022 Rosenheim, Telefon 08031/15001) sowie an der Abendkasse am Ludwigsplatz jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
(Quelle: Pressemitteilung Theater Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Theater Rosenheim)

Wohnhausbrand in Bad Tölz – vier Verletzte, hoher Sachschaden

Wohnhausbrand in Bad Tölz – vier Verletzte, hoher Sachschaden

Bad Tölz / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bad Tölz sind am Sonntagnachmittag (19.4.2026) vier Personen verletzt worden. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

Gegen 17:05 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Oberbayern die Meldung über ein Feuer in einem Wohnhaus in der Wachterstraße in Bad Tölz ein. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizeiinspektion Bad Tölz stand das Erdgeschoss in Flammen. Mehrere Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude.
Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand gelöscht werden.

Vier Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Kinder konnten über ein Dachfenster gerettet werden, die übrigen Bewohner verließen das Gebäude selbstständig. Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen, einem Notarzt sowie weiteren Einsatzkräften vor Ort.
Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen bis mittleren sechsstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die ersten Ermittlungen vor Ort übernahm die Polizeiinspektion Bad Tölz. Noch am Einsatzort wurde der Kriminaldauerdienst Weilheim hinzugezogen, der die weiteren Untersuchungen für die Kriminalpolizei fortführt.
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung liegen bislang nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neun Raser bei Kontrolle am Neubeurer See erwischt

Neun Raser bei Kontrolle am Neubeurer See erwischt

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Polizeiinspektion Brannenburg am Samstag (18.4.2026) am Neubeurer See (Landkreis Rosenheim) sind mehrere Verkehrsteilnehmer deutlich zu schnell unterwegs gewesen. Die Messung fand nur wenige Tage nach dem bundesweiten Blitzermarathon statt.

Auf der Staatsstraße 2359 im Bereich zwischen Neubeurer See und Ortseingang Neubeuern gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Gerade bei sommerlichem Wetter ist die Strecke sowohl bei Motorradfahrern als auch bei Radfahrern beliebt.
Neben der Einhaltung der Geschwindigkeit lag bei der Kontrolle auch ein besonderes Augenmerk auf Überholverhalten und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Innerhalb von knapp zwei Stunden wurden insgesamt neun Fahrzeugführer angehalten, darunter sechs Motorradfahrer, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Gegen sie wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Besonders auffällig war ein 25-jähriger Autofahrer aus Rosenheim, der mit seinem Mercedes zwischenzeitlich mit 130 km/h gemessen wurde. Ihn erwarten nun ein Bußgeld, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Nach Angaben der Polizei hielt sich der Großteil der Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten.

Die Polizeiinspektion Brannenburg kündigt an, auch in den kommenden Monaten verstärkt Kontrollen an beliebten Motorradstrecken und Unfallschwerpunkten im Inntal durchzuführen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Unbekannter schläft auf fremder Couch – Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch

Unbekannter schläft auf fremder Couch – Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch

Schechen / Landkreis Rosenheim – Eine ungewöhnliche Begegnung hat in der Nacht auf Sonntag (20.4.2026) einen 60-jährigen Anwohner in Schechen (Landkreis Rosenheim) überrascht: In seiner Wohnung fand er plötzlich einen fremden Mann schlafend auf der Couch.

Gegen 02:45 Uhr stellte der Bewohner ifest, dass sich ein Unbekannter in sein Haus begeben hatte und offenbar auf dem Sofa eingeschlafen war. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Haustür vermutlich nicht versperrt oder nur angelehnt.

Der 60-Jährige weckte den Mann, der der deutschen Sprache kaum mächtig war. Im Gespräch gab dieser an, aus dem Raum Wasserburg zu kommen. Der Bewohner bot ihm noch an, ihn nach Hause zu fahren. Doch der Unbekannte verließ die Wohnung plötzlich eigenständig und entfernte sich in unbekannte Richtung.
Gegen 04:00 Uhr gingen bei der Polizei zudem Notrufe ein, dass eine Person auf der B15 in nördlicher Richtung unterwegs sei. Ein Zusammenhang mit dem Vorfall in Schechen wurde vermutet, im Rahmen der Fahndung konnte der Mann jedoch nicht mehr angetroffen werden.

Der Unbekannte wird als etwa 30 bis 35 Jahre alt beschrieben, rund 190 Zentimeter groß, mit dunklen Haaren und Vollbart. Er trug eine weiße Hose sowie einen dunkelblauen Mantel.
Die Polizeiinspektion Rosenheim ermittelt wegen Hausfriedensbruchs.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Plötzlicher Angriff nach Streit an Boxautomat in Rosenheim – zwei junge Männer verletzt

Plötzlicher Angriff nach Streit an Boxautomat in Rosenheim – zwei junge Männer verletzt

Rosenheim – Ein Streit an einem aufgestellten Boxautomaten hat in der Nacht auf Sonntag (19.4.2026)  in der Rosenheimer Kaiserstraße zu einem unvermittelten Angriff auf zwei junge Männer geführt. Beide wurden dabei verletzt.

Ein 19-Jähriger und sein 23-jähriger Begleiter aus dem südlichen Landkreis Rosenheim waren gegen 01:45 Uhr zu Fuß in Richtung Loretowiese unterwegs, wo ihr Auto geparkt war. Im Bereich eines dort aufgestellten Boxautomaten wurden sie von einem bislang unbekannten Mann angesprochen und zu einem Duell an dem Gerät aufgefordert. Beide lehnten ab und setzten ihren Weg fort.

Als die Männer bereits in ihr Fahrzeug eingestiegen waren, riss der Unbekannte plötzlich die hintere Tür auf und schlug dem 23-Jährigen ins Gesicht. Der 19-Jährige stieg daraufhin aus, um zu helfen, wurde jedoch ebenfalls sofort attackiert. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß.

Beide Männer wurden verletzt.

Der Täter wird als etwa 25 Jahre alt beschrieben, rund zwei Meter groß und schlank bis hagere Statur. Er trug eine schwarze Bomberjacke sowie eine schwarze Hose.

Die Polizeiinspektion Rosenheim bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können, sich unter Telefon 08031/200-2200 zu melden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sexuelle Belästigung in Rosenheim – Polizei bittet um Hinweise

Sexuelle Belästigung in Rosenheim – Polizei bittet um Hinweise

Rosenheim – Eine 76-jährige Frau ist am Donnerstagnachmittag (17.4.2026)  im Bereich Prinzregentenstraße / Marienberger Straße in Rosenheim Opfer einer sexuellen Belästigung geworden. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Die Frau war gegen 15:30 Uhr zu Fuß unterwegs, als sie nach Angaben der Polizei von einem bislang unbekannten Mann angesprochen und anschließend unsittlich berührt wurde.
Der Täter konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung unerkannt entkommen.

Nach der vorliegenden Beschreibung handelt es sich um einen etwa 30 bis 40 Jahre alten Mann mit einer Größe von rund 180 Zentimetern. Auffällig waren seine schlanke Statur, dünne Beine sowie rote Haare. Er trug eine kurze Hose sowie ein dunkles Cap.

Die Polizeiinspektion Rosenheim bittet Zeugen sowie mögliche weitere Geschädigte, sich unter Telefon 08031/200-2200 zu melden. Ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung wurde eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)