Rosenheim: Wasserrohrbruch legt Äußere Münchener Straße in Rosenheim kurzzeitig lahm – Straße wieder frei

Rosenheim: Wasserrohrbruch legt Äußere Münchener Straße in Rosenheim kurzzeitig lahm – Straße wieder frei

Rosenheim – Ein Wasserrohrbruch hat in der Nacht auf Sonntag (19.4.2026) in der Äußeren Münchener Straße  in Rosenheim für eine großflächige Überflutung und eine zeitweise Sperrung gesorgt.

Gegen 1 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei, dass die Fahrbahn im Bereich der Einmündung „Am Gries“ stark unter Wasser stehe. Vor Ort zeigte sich, dass der Asphalt auf weiten Teilen der vierspurigen Straße aufgeplatzt und aufgebrochen war. Aus dem Untergrund drang Wasser auf die Fahrbahn.
Die Feuerwehr Rosenheim sowie die Stadtwerke wurden verständigt. Der Gefahrenbereich wurde umgehend für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgte über die Hochgernstraße. Als Ursache gilt nach ersten Erkenntnissen eine geplatzte Hauptwasserleitung.

Ursache wohl geplatzte Hauptwasserleitung

Bereits am Vormittag liefen die Reparatur- und Sicherungsmaßnahmen. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nach Polizeiangaben aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens in den Nacht- und frühen Morgenstunden nicht.

Die Sperrung konnte im Verlauf des Sonntags-Vormittags wieder aufgehoben werden: Gegen 11 Uhr wurde die Äußere Münchener Straße wieder für den Verkehr freigegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starkwind auf dem Chiemsee: Segler nach Kenterung gerettet

Starkwind auf dem Chiemsee: Segler nach Kenterung gerettet

Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Trotz einer bereits am Vormittag angezeigten Starkwindwarnung sind am gestrigen Sonntag (19.4.2026 mehrere Wassersportler auf den Chiemsee hinausgefahren. Für einen 68-jährigen Segler endete der Ausflug beinahe tragisch.

Gegen 14:00 Uhr ging bei den Einsatzkräften die Mitteilung über einen gekenterten Katamaran im östlichen Teil des Sees ein. Von der Besatzung fehlte zunächst jede Spur. Daraufhin wurde ein größerer Rettungseinsatz ausgelöst.

Beteiligt waren Wasserwacht, DLRG, die Wasserschutzpolizei Prien sowie ein Rettungshubschrauber. Im Verlauf der Suche konnte der 68-jährige Bootsführer aus dem Landkreis Rosenheim schließlich im See treibend lokalisiert und gerettet werden. Nach Angaben der Polizei dürfte die getragene Schwimmweste entscheidend dazu beigetragen haben, dass er den Unfall überlebte.
Der Mann wurde stark unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Sein gekentertes Boot wurde später in einen Hafen geschleppt.

Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass die derzeit noch niedrigen Wassertemperaturen von rund 10 Grad eine erhebliche Gefahr darstellen. Wassersportler sollten Warnmeldungen beachten, geeignete Rettungsmittel mitführen und idealerweise ein Mobiltelefon dabeihaben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Motorrad stößt mit Radfahrer zusammen – drei Verletzte

Motorrad stößt mit Radfahrer zusammen – drei Verletzte

Bernau / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall in Bernau am Chiemsee (Landkreis Rosenheim) sind am Freitagabend (17. April 2026) drei Personen leicht verletzt worden. Besonders brenzlig wurde die Situation, als ein Radfahrer eine Verkehrsinsel querte und es im selben Moment zur Kollision mit einem Motorrad kam.

Gegen 17:50 Uhr war ein 32-jähriger Motorradfahrer gemeinsam mit seiner 25-jährigen Beifahrerin in Richtung Prien am Chiemsee unterwegs. Auf Höhe einer Verkehrsinsel querte ein 76-jähriger Radfahrer, nach den Angaben der Polizei, unvermittelt die Fahrbahn vor dem Motorrad.
Der Motorradfahrer leitete eine Vollbremsung ein, verlor dabei jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte und rutschte mit dem Motorrad in den Radfahrer.
Alle drei Beteiligten erlitten nach Angaben der Polizei oberflächliche Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2.500 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sperrmüll illegal entsorgt – Polizei ermittelt

Sperrmüll illegal entsorgt – Polizei ermittelt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – An einer Wertstoffinsel in der Rosenheimer Straße in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) ist am Samstagvormittag (18.4. 2026) Sperrmüll offenbar unsachgemäß neben Glas- und Papiercontainern abgestellt worden. Jetzt ermittelt die Polizei.

Gegen 11:45 Uhr hatten Zeugen die illegale Müllablagerung bemerkt und die Polizei verständigt. Eine Streife der Polizeiinspektion Prien sichtete im Anschluss den vor Ort befindlichen Restmüll. Dabei ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Verursacher.
Gegen die betroffene Person wurde ein Ermittlungsverfahren nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz eingeleitet.

Zur weiteren Klärung des Sachverhalts bittet die Polizei um Hinweise, insbesondere zum Zeitpunkt der Ablagerung. Diese nimmt die Polizeiinspektion Prien unter Telefon 08051/90570 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

75 Jahre Zoll: Hauptzollamt Rosenheim öffnete seine Türen für die Öffentlichkeit

75 Jahre Zoll: Hauptzollamt Rosenheim öffnete seine Türen für die Öffentlichkeit

Rosenheim  – Ein Blick hinter sonst verschlossene Türen, spannende Einblicke in ein vielfältiges Berufsfeld – und mittendrin viele praktische Vorführungen: Der „Tag der offenen Tür“ beim Hauptzollamt Rosenheim am vergangenen Samstag (18.4.2026) hatte einiges zu bieten. Anlass war ein besonderes Jubiläum: 75 Jahre Zoll in der Bundesrepublik.
Tag der offenen Tür beim Hauptzollamt Rosenheim im April 2026. Foto: Innpuls.me
Beim „Tag der offenen Tür“ gab es beim Hauptzollamt Rosenheim einiges zu entdecken, was früher zum Einsatz kam. Fotos: Innpuls.me
Zum ersten Mal richtete sich die Veranstaltung nicht nur an Jugendliche auf Berufssuche und ihre Eltern, sondern an die gesamte Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Wir sind Zoll – 75 Jahre Zoll in der Bundesrepublik“ öffnete das Hauptzollamt in der Münchener Straße in diesem Jahr seine Türen für alle Interessierten.

Zwischen Hightech und dicken Wälzern

Rund 60 Zöllnerinnen und Zöllner standen bereit, um ihre Arbeit vorzustellen und Fragen zu beantworten. An zahlreichen Informationsständen konnten sich Besucher ein Bild von den vielfältigen Aufgaben des Zolls machen – von der Warenkontrolle über die Bekämpfung von Schwarzarbeit bis hin zu Serviceleistungen für Unternehmen.

Besonders anschaulich wurde es bei den Vorführungen: Hier konnten Besucher miterleben, wie eine Zollkontrolle oder eine Kontrolle auf Schwarzarbeit abläuft. Auch ein Diensthund war vor Ort und zeigte sein Können.

Ein echter Publikumsmagnet war zudem ein historisches Büro, das detailgetreu im Stil der 1960er- und 1970er-Jahre eingerichtet worden war. Schnell wurde klar, wie sehr sich die Arbeit verändert hat: Statt Computer bestimmten damals dicke Bücher den Alltag, in denen mühsam Zolltarifnummern nachgeschlagen werden mussten. Selbst an die typische Büropflanze jener Zeit wurde gedacht – die robuste „Schwiegermutterzunge“, die als nahezu unverwüstlich gilt.

Tag der offenen Tür beim Hauptzollamt Rosenheim im April 2026. Foto: Innpuls.me
Beschlagnahmte Exponate aus dem Beriech des Artenschutz.
Staunen, Mitmachen – und auch Kopfschütteln

Neben spannenden Einblicken in die Vergangenheit zeigte die Ausstellung auch die Schattenseiten globaler Warenströme. Für sichtbares Unbehagen bei vielen Besuchern sorgten beschlagnahmte Gegenstände aus dem Arten- und Naturschutzbereich – darunter ausgestopfte Raubtiere, ein Zebrafell und eine Jacke aus dem Fell von Polarfuchswelpen.

Die Besucher erfuhren dabei auch, wie sich die Arbeit der Zöllner über die Jahrzehnte gewandelt hat: Einerseits erleichtert moderne Technik viele Abläufe, andererseits steigen durch Globalisierung und zunehmende Bürokratie die Anforderungen deutlich.

Tag der offenen Tür beim Hauptzollamt Rosenheim im April 2026. Foto: Innpuls.me
Zoll-Maskottchen „Mateo“ – Der Name ist kein Zufall.
Auch für Familien war einiges geboten. Kinder konnten sich an Mitmachstationen ausprobieren, während das Maskottchen „Mateo“ für gute Stimmung sorgte. Sein Name erinnert an die historischen Wurzeln des Berufs: Der Evangelist Matthäus soll vor seiner Berufung als Zöllner tätig gewesen sein – ein Hinweis darauf, dass dieser Beruf zu den ältesten der Welt zählt.

Abgerundet wurde das Programm durch ein Zoll-Quiz mit Gewinnspiel sowie ein „Zoll-Kino“, das die Entwicklung der Behörde über die Jahrzehnte hinweg anschaulich darstellte.

Mit vor Ort war auch der neue Leiter des Hauptzollamts Rosenheim, Rolf Wundrack, der zuvor beim Zollfahndungsamt München tätig war. Er verwies auf anstehende strukturelle Veränderungen innerhalb der Zollverwaltung: Hintergrund ist ein Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Finanzen, der unter anderem eine Neuorganisation der Behörden vorsieht.

Demnach sollen die bisherigen Hauptzollämter künftig als Zolldirektionen geführt werden. Nach aktuellem Planungsstand ist die Umbenennung für Anfang 2027 vorgesehen. Aus dem Hauptzollamt Rosenheim wird dann die Zolldirektion Rosenheim.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Remco Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race – Premierensieg für Red Bull – Bora – hansgrohe

Remco Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race – Premierensieg für Red Bull – Bora – hansgrohe

Niederland / Raubling – Radprofi Remco Evenepoel hat das Amstel Gold Race gewonnen. Für den Belgier ist es der erste Erfolg bei dem niederländischen Klassiker, zugleich ein weiterer Sieg für sein Team Red Bull – Bora – hansgrohe.

Remco Evenepoel hat bei seiner zweiten Teilnahme das Amstel Gold Race für sich entschieden. Der Belgier setzte sich im Finale gegen Mattias Skjelmose durch und feierte damit einen weiteren wichtigen Sieg in der laufenden Radsport-Saison.
Für Evenepoel, der bereits zweimal Lüttich-Bastogne-Lüttich gewinnen konnte, ist es ein weiterer Erfolg bei einem bedeutenden Frühjahrsklassiker. Auch für Red Bull – Bora – hansgrohe hat der Sieg besondere Bedeutung: Es ist der erste Triumph des Teams bei diesem Rennen.

Die entscheidende Phase des Rennens begann rund 42 Kilometer vor dem Ziel, als sich eine Gruppe mit den Favoriten bildete. Auf der Schlussrunde über Geulhemmerberg, Bemelerberg und Cauberg konnten sich Evenepoel und Skjelmose absetzen. Die Entscheidung fiel im Sprint auf den letzten Metern, in dem Evenepoel die schnelleren Beine hatte.

Evenepoel zu seinem Sieg: „Ich liebe dieses Rennen wirklich sehr. Es hat viele kurze, harte Anstiege, und da das Rennen dieses Jahr mehr oder weniger wieder an derselben Stelle eröffnet wurde wie im Vorjahr, war ich sehr zuversichtlich. Ich habe mich im Finale viel besser gefühlt als letztes Jahr. Das ist ganz sicher der schönste Sieg der Saison. Für mich steht dieses Rennen knapp hinter den Monumenten, es steht also ganz oben auf meiner Rangliste. Es gehört wahrscheinlich zu den acht schönsten Siegen meiner Karriere.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Adipositas verstehen und behandeln: Kostenloser Online-Infoabend

Adipositas verstehen und behandeln: Kostenloser Online-Infoabend

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Diäten scheitern oft am Jo-Jo-Effekt, doch es gibt nachhaltige Lösungen: Bei einem kostenlosen Online-Infoabend erfahren Betroffene, welche modernen Therapien wirklich helfen.

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist übergewichtig, viele kämpfen mit gesundheitlichen Folgen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Gelenkbeschwerden. Gerade wenn klassische Diäten langfristig nicht wirken, stellen sich viele die Frage: Welche Alternativen gibt es?
Antworten darauf bietet ein kostenfreier Online-Informationsabend der RoMed Klinik Bad Aibling am 29. April um 17 Uhr. Die Veranstaltung findet digital via Microsoft Teams statt und richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte aus der Region.Interessierte können sich per E-Mail unter adipositas.aib@ro-med.de anmelden und erhalten den Zugangslink.

Dr. Sandra Sommerey, Zentrumsleiterin Chirurgie, und die Ernährungstherapeutin Theresa Heinritzi vom Team des zertifizierten Kompetenzzentrums Adipositaschirurgie informieren über moderne operative Verfahren zur Gewichtsreduktion und geben Tipps zur richtigen Ernährung sowohl vor als auch nach einer Operation.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und sich direkt mit den Fachleuten auszutauschen.
(Quelle: Pressemitteilug RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tiere suchen ein Zuhause: Simmerl – Ein verschmuster Kater

Tiere suchen ein Zuhause: Simmerl – Ein verschmuster Kater

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Simmerl, ein verschmuster Kater, der schon viel erlebt hat und sich nun ein liebevolles Zuhause wünscht.

Simmerl ist zirka 2011 geboren, kastriert und gechippt.
Der Kater kam seit längerer Zeit zu einem Futterplatz, um sich dort Mahlzeiten abzuholen. Woher er ursprünglich stammt, weiß offenbar nur er und kann es leider nicht verraten. Da seine Augen stark entzündet waren wurde er Anfang Mai 2026 in das Tierheim Ostermünchen gebracht.

Die tierärztliche Untersuchung war dringend nötig, bei Simmerl waren beide Augen verklebt. Als Ursache wurde ein Herpes diagnostiziert, eine Behandlung mit Augensalben folgte.
Vermutlich wird er den Rest seines Lebens immer wieder Augensalbe benötigen. Der Kater nimmt dies jedoch gelassen hin.
Ebenfalls diagnostiziert wurde eine alte Hüftfraktur, diese ist mittlerweile verheilt und er kann sich frei bewegen und springen.

Simmerl wünscht sich ein liebevolles Zuhause

Der Kater hat schon vieles in seinem Leben durchgemacht und wünscht sich nun endlich ein sicheres Zuhause und liebevolle Zuwendung. Er hätte es verdient, seine letzten Jahre nicht im Tierheim verbringen zu müssen.
Simmerl ist sehr kommunikativ und menschenbezogen. Er ist lieb, kuschelt und schmust gerne. Ideal für ihn wären ein gesicherter Garten oder eine sehr ruhige Umgebung, da er kein 100 prozentiges Sehvermögen besitzt.

Wenn jemand diesen, ganz besonderen Kater persönlich kennen lernen will, bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Simmerl)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 20. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass sich Schall im Wasser schneller ausbreitet als in der Luft?
Deshalb können Tiere im Meer über große Entfernungen kommunizieren.
Ein faszinierendes Beispiel für die Eigenschaften der Natur.

Vielleicht hörst Du heute bewusst genauer hin.

Wir wünschen Dir einen aufmerksamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Fischküche, Rosenheim, ca. 1920

Fischküche, Rosenheim, ca. 1920

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1920. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das traditionsreiche Rosenheimer Lokal „Fischküche“.

Das Bild zeigt das Gasthaus sowohl von außen als auch im Inneren – eine Momentaufnahme aus einer Zeit, in der die Fischküche längst zu einem festen Bestandteil des Rosenheimer Stadtlebens geworden war. Schon damals war das Haus in der Gillitzerstraße mehr als nur eine Gaststätte: Es war Treffpunkt, Wirtshaus und ein Ort gelebter bayerischer Alltagskultur.

Die Geschichte der Fischküche reicht bis ins Jahr 1907 zurück. Damals eröffnete Benedikt Bierbichler an dieser Stelle zunächst das „Rosenheimer Volksstüberl“. Schnell entwickelte sich das Haus zu einem beliebten Lokal, in dem insbesondere Fischgerichte eine besondere Rolle spielten – ein Markenzeichen, das dem Wirtshaus schließlich seinen bis heute bekannten Namen gab.

Bereits in den frühen Jahren des Betriebs wurde das Haus stetig erweitert und weiterentwickelt. Auch eine eigene kleine Brautradition prägte zeitweise die Geschichte des Anwesens. Um 1920, der Zeit der hier gezeigten Innenaufnahme, präsentierte sich die Fischküche als klassisches bürgerliches Wirtshaus mit einfacher, funktionaler Ausstattung und dichter, geselliger Atmosphäre.

Bemerkenswert ist, dass die Fischküche bis heute besteht. Auch wenn sich Ausstattung, Betrieb und Umfeld im Laufe der Jahrzehnte mehrfach verändert haben, bleibt der Name ein fester Bestandteil der Rosenheimer Gastronomielandschaft. Das Haus steht damit exemplarisch für ein Stück Stadtgeschichte, das den Wandel der Zeit über mehr als ein Jahrhundert hinweg begleitet hat.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Psychische Erkrankungen verstehen – Vortrag  in Bruckmühl

Psychische Erkrankungen verstehen – Vortrag in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Am Dienstag, 05. Mai findet von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Kulturmühle Bruckmühl (Bahnhofstraße 10, 83052 Bruckmühl) ein Informationsabend zum Thema psychische Erkrankungen und Hilfsangebote in der Region statt. Die Caritas Rosenheim lädt dazu Betroffene, Angehörige und Interessierte ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. 

Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Psychosen betreffen viele Menschen – direkt oder im Umfeld. Wie damit umgegangen werden kann und welche Unterstützungsangebote es gibt, steht im Mittelpunkt des Vortrags des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Caritas Rosenheim.

In Deutschland erkrankt nach Angaben der Caritas etwa jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression. Auch andere psychische Erkrankungen wie Ängste, Panik oder Wahnvorstellungen stellen Betroffene und ihr Umfeld häufig vor große Herausforderungen. Angehörige, Freunde, Kollegen oder Arbeitgeber sind dabei oft unsicher im Umgang mit der Situation.

Der Informationsabend soll über Krankheitsbilder aufklären und mögliche Hilfen im Umgang damit aufzeigen. Zudem werden regionale Unterstützungsangebote vorgestellt. Auch Fragen aus dem Publikum sind möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kleine Blüten, große Wirkung – Frühlingsgrüße aus der Rosenheimer Innenstadt

Kleine Blüten, große Wirkung – Frühlingsgrüße aus der Rosenheimer Innenstadt

Rosenheim  – Am Ludwigsplatz in Rosenheim zeigt sich der Frühling derzeit von seiner besonders charmanten Seite. Direkt an der Hausmauer beim Mittertor wurde auf einem kleinen Stück Erde eine bunte Mischung aus Frühlingsblumen gepflanzt – ein unscheinbarer, aber auffälliger Farbtupfer mitten im Stadtbild.

Der kleine Blühstreifen wirkt wie ein stiller Hingucker im Alltagstrubel und sorgt für ein Stück Frühlingsstimmung in der Innenstadt. Er zeigt auch: Für Natur und Farbe braucht es oft gar nicht viel Platz – schon kleinste Flächen können Wirkung entfalten.

Gerade in diesen Tagen lohnt sich ein genauer Blick durch Rosenheim. An vielen Ecken und Plätzen beginnt es zu blühen, Farben kehren zurück ins Stadtbild. Wer aufmerksam durch die Straßen geht, entdeckt immer wieder kleine Naturmomente zwischen Pflastersteinen, Fassaden und Plätzen – und damit ein Stück der wiedererwachenden Jahreszeit mitten in der Stadt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Josefa Staudhammer)