🐰 Ostern mal anders – 5 kreative Spiele für die ganze Familie

🐰 Ostern mal anders – 5 kreative Spiele für die ganze Familie

Rosenheim – Ostern bringt die Familie zusammen. Wer Lust auf eine kleine Abwechslung beim Brunch oder der Kaffeetafel hat, kann mit diesen fünf einfachen Spielen für viel Lachen, Bewegung und Familienspaß sorgen.

1. 🌾 Mehl-Ei-Challenge

Auf einem Teller oder Tablett wird ein Haufen Mehl zu einer kleinen „Burg“ geformt. Obenauf kommt ein gekochtes Ei oder Schokoei.

Reihum darf jeder mit einem kleinen Löffel vorsichtig ein Stück Mehl wegnehmen, ohne dass das Ei herunterfällt.
Bei dem das Ei fällt, der hat verloren und scheidet in der nächsten Runde aus.

2. 🦊 Osterhasenwache – Das Eierdieb-Spiel

Ein Spieler ist der „Osterhase“ und sitzt in der Mitte eines Kreises mit einem kleinen Nest aus Schokoeiern.

Die Augen des Hasen werden verbunden.
Die anderen Spieler schleichen sich als diebische Füchse ganz leise  nacheinander an, um ein Ei aus dem Nest zu stehlen.
Hört der Hase ein Geräusch, muss er in die Richtung zeigen. Wird ein Dieb erwischt, scheidet er aus; sonst darf er sein geklautes Ei behalten.
Variation: Wer ein Ei stiehlt, wird in der nächsten Runde selbst zum Osterhasen.

3. 🥚 Schokoeier-Zielwurf

Stelle mehrere Gläser, Becher oder Dosen in unterschiedlicher Entfernung auf.

Jeder Spieler bekommt eine kleine Anzahl Plastik- oder Schokoeier, die er versuchen darf, in die Gläser zu werfen.
Punktewertung: Je weiter das Glas, desto mehr Punkte. Wer die meisten Punkte sammelt, gewinnt.

Tipp: Für jüngere Kinder Gläser näher zusammenstellen; für ältere Kinder oder Erwachsene weiter weg – so bleibt es spannend für alle Altersgruppen.

4. 🐇 Hasen-Hopp-Staffel

Teams treten gegeneinander an: Jeder hüpft wie ein Hase eine kurze Strecke, z. B. um Stühle oder Kissen.

Wer zuerst ins Ziel kommt, gewinnt die Runde.
Variation: Ein kleiner Parcours mit Slalom, Eier-Lauf auf dem Löffel oder Mini-Aufgaben wie „3 Hüpfer auf einem Bein“ sorgt für extra Spaß.

5. 🌸 Oster-Quiz-Rallye

Bereite kleine Fragen rund um Ostern oder Frühling vor (z. B. „Wie viele Eier legt ein Huhn pro Woche?“ oder „Welche Blume ist typisch für Ostern?“).

Die Spieler beantworten reihum die Fragen. Wer am Ende die meisten Fragen richtig beantwortet hat, bekommt eine kleine Belohnung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Ai generiert)

Farbenfrohe Ostertradition im Städtischen Museum Rosenheim

Farbenfrohe Ostertradition im Städtischen Museum Rosenheim

Rosenheim Im Schaufenster des Städtischen Museums Rosenheim ist derzeit ein bunter Osterstrauch zu bewundern – bestückt mit handbemalten, ausgeblasenen Eiern. Die Kunstwerke stammen aus dem Benseggerhaus am Max-Josefs-Platz 32 und zeigen teilweise liebevoll gestaltete Ortsansichten der Rosenheimer Innenstadt.

Das Verzieren von Eiern ist ein Brauch mit langer Geschichte: Schon vor über 5.000 Jahren wurden Eier bemalt – oft als Grabbeigaben. Im Mittelalter erhielten Eier eine rote Farbe, die das Blut Christi symbolisierte, und half zudem, sie von unbemalten oder als Steuerzahlung an die Grundherren abgegebenen Eiern zu unterscheiden.

Das Ausblasen und Aufhängen an einem Osterstrauch ist dagegen ein vergleichsweise junger Brauch der letzten 100 bis 200 Jahre. 

Ein besonderer Vorteil der Schaufenster-Ausstellung im Mittertor: Sie ist jederzeit sichtbar, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums – perfekt für einen spontanen Oster-Spaziergang.
(Quelle: Artikel: Städtisches Museum Rosenheim / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Frohe Ostern: 1,2 Milliarden Eier aus Beiern – Öko-Anteil wächst deutlich

Frohe Ostern: 1,2 Milliarden Eier aus Beiern – Öko-Anteil wächst deutlich

Bayern – Bunte Ostereier gehören zum Osterfest einfach dazu – und davon gibt es reichlich: Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik haben die bayerischen Legehennenbetriebe im Jahr 2025 rund 1,2 Milliarden Eier produziert. Mehr als die Hälfte stammt aus Bodenhaltung, während die ökologische Erzeugung deutlich zulegt.

Bayernweit haben 381 Betriebe mit jeweils mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen im Jahr 2025 insgesamt rund 1,2 Milliarden Eier erzeugt. Das entspricht einem Anstieg von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rein rechnerisch hätten damit alle Einwohner im Freistaat mit etwa 91 Eiern pro Jahr versorgt werden können.
Die tägliche Produktion lag bei rund 3,3 Millionen Eiern. Pro Henne wurden im Schnitt 295 Eier im Jahr gelegt.

Bodenhaltung dominiert – Öko-Anteil bei knapp einem Fünftel

Die wichtigste Haltungsform bleibt die Bodenhaltung: Mit rund 662,2 Millionen Eiern stammen 54,9 Prozent der Produktion aus dieser Form.

Knapp jedes fünfte Ei (18,9 Prozent bzw. 228 Millionen Eier) kommt inzwischen aus ökologischer Haltung. Die übrigen 26,3 Prozent (317 Millionen Eier) entfallen größtenteils auf Freilandhaltung, kleinere Anteile auf Kleingruppenhaltung und ausgestaltete Käfige.

Südosten Bayerns als Produktionsschwerpunkt

Mehr als die Hälfte der bayerischen Eier stammt aus dem Südosten des Freistaats. Niederbayern liegt mit 31,8 Prozent an der Spitze, gefolgt von Oberbayern mit 20,6 Prozent.

In der Oberpfalz werden 19,9 Prozent der Eier produziert, in Schwaben 9,3 Prozent. Aus den fränkischen Regierungsbezirken kommen zusammen 18,3 Prozent: 6,3 Prozent aus Mittelfranken, 6,2 Prozent aus Oberfranken und 5,9 Prozent aus Unterfranken.

Deutlicher Zuwachs bei Betrieben – besonders im Öko-Bereich

Die Zahl der Legehennenbetriebe ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Während es 2016 noch 277 Betriebe gab, sind es 2025 bereits 381 – ein Plus von 37,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum nahm die Eierproduktion um 11,9 Prozent zu.

Besonders stark ist die Entwicklung in der ökologischen Haltung: Hier hat sich die Zahl der Betriebe in den vergangenen zehn Jahren auf 138 verdoppelt. Die produzierte Eiermenge aus diesem Bereich ist sogar um 127,1 Prozent gestiegen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Innpuls.me wünscht frohe Ostern

Innpuls.me wünscht frohe Ostern

Rosenheim – Wenn bunte Eier🥚 versteckt werden, der Osterhase🐰 unterwegs ist und der Duft von frisch gebackenem Zopf durch die Häuser zieht, dann ist Ostern da – ein Fest voller Hoffnung, Freude und kleiner Überraschungen.

Ostern steht seit Jahrhunderten für Aufbruch und Zuversicht. Es ist die Zeit, um innezuhalten, mit Familie und Freunden schöne Momente zu teilen und Kraft für die kommenden Wochen zu schöpfen.

Wusstest Du eigentlich? Das Ei als Ostersymbol steht schon seit der Antike für neues Leben. Im Christentum wurde es später zum Zeichen der Auferstehung – und damit zum Symbol für Hoffnung und Neuanfang.

Wir von Innpuls.me wünschen Dir und Deinen Liebsten ein frohes Osterfest – mit vielen kleinen Freuden, gemütlichen Stunden und einem Hauch von Überraschung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Oster-Spendenaktion in Rosenheim: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling verdoppelt Spenden auf WirWunder

Oster-Spendenaktion in Rosenheim: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling verdoppelt Spenden auf WirWunder

Rosenheim – Gutes tun und doppelt helfen: Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling startet eine Osteraktion auf der Plattform WirWunder. In der Region Rosenheim werden Spenden für gemeinnützige Projekte für kurze Zeit verdoppelt.

Pünktlich zur Osterzeit setzt die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ein Zeichen für Zusammenhalt in der Region: Vom 6. April ab 9 Uhr bis zum 12. April um 23:59 Uhr werden Spenden über die Plattform WirWunder verdoppelt.
Für jede Einzelspende bis zu 50 Euro legt die Sparkasse den gleichen Betrag noch einmal oben drauf – solange das Aktionsbudget von 15.000 Euro reicht. So kann mit vergleichsweise kleinen Beträgen eine große Wirkung erzielt werden.

Regionale Projekte im Fokus

Die Plattform WirWunder bietet gemeinnützigen Vereinen und Initiativen die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und gezielt Unterstützung aus der Region zu erhalten. Seit dem Start im Juli 2025 wurden bereits rund 242.000 Euro gesammelt – ein deutliches Zeichen für die hohe Beteiligung vor Ort.
Mit der aktuellen Osteraktion möchte die Sparkasse einen zusätzlichen Anreiz schaffen, lokale Projekte zu fördern – passend zur Osterzeit, die für viele Menschen für Gemeinschaft und Teilen steht.

Weitere Aktionen geplant

Die Verdopplungsaktion ist Teil einer ganzen Reihe von Initiativen, mit denen die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling die Plattform unterstützt. Bereits zum Start sowie zum Jahreswechsel gab es ähnliche Aktionen. Auch interne Aktionen, etwa mit Spendengutscheinen für Mitarbeitende, sowie Einbindungen bei Veranstaltungen wie dem Sparkassenpokal, stießen auf große Resonanz.

Vereine können jederzeit mitmachen

Gemeinnützige Organisationen aus der Region können ihre Projekte jederzeit auf WirWunder einstellen. Eine Registrierung ermöglicht nicht nur mehr Sichtbarkeit, sondern auch die Teilnahme an künftigen Förderaktionen.
Gerade rund um die Osteraktion bietet sich für viele Vereine die Chance, zusätzliche Aufmerksamkeit zu gewinnen und neue Unterstützer zu erreichen.

Weitere Informationen und alle Projekte unter: www.wirwunder.de/rosenheim
Mehr Informationen zum gesellschaftlichen Engagement der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling unter: www.spk-ro-aib.de/engagement.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: #echtschee – zu Ostern zählt jede Spende doppelt. Copyright Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

„OsterbastelEi“ in Prien am Chiemsee begeistert 180 Besucher in der Bücherei

„OsterbastelEi“ in Prien am Chiemsee begeistert 180 Besucher in der Bücherei

Prien / Landkreis Rosenheim – Großer Andrang bei Osteraktion in Prien am Chiemsee: Rund 180 Kinder und Eltern nahmen an der „OsterbastelEi“ der Bücherei Prien teil und sorgten für eine fröhliche, kreative Atmosphäre kurz vor den Feiertagen.

Die österliche Vorfreude hatte am Dienstag, 31. März bei der Bastelaktion „OsterbastelEi“ freien Lauf. Die kostenlose Traditionsveranstaltung, die von der Bücherei Prien Jahr für Jahr mit organisiert wird, findet bei den Kindern und Eltern in der Marktgemeinde stets ein riesiges Echo. So kamen während der vierstündigen Osterbastelaktion rund 180 Besucher in das Dachgeschoss des Haus des Gastes.

Mit geschickten Fingern machten sich die Mädchen und Buben bei den fünf Bastelstationen ans Werk. Unter Anleitung der Bücherei-Mitarbeiter wurde eifrig ausgeschnitten, geklebt und gemalt, während die erwachsenen Begleitpersonen bei Gesprächen oder einer guten Lektüre, Kaffee und süße Leckereien genossen. Nachdem alle Basteltische abgeklappert waren, verließ eine fröhliche Kinderschar mit Papiertüten voller Osterbasteleien die Räumlichkeiten der Bücherei Prien. Büchereileiterin Melanie Schieber und ihr Team freuen sich sehr über das entgegengebrachte Lob der Eltern.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Von Links, Melanie Schieber, Uschi Ziegler, (zweite Reihe) Bianca Radlinger, Moni Zech und (im Bild hinten) Kollegin Lisa Morgenstern an die Arbeit, kreative Ostergeschenke zu basteln. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Brückensanierung bei Ecksberg: Halbseitige Sperrung auf der St 2550 bei Mühldorf am Inn bis Oktober

Brückensanierung bei Ecksberg: Halbseitige Sperrung auf der St 2550 bei Mühldorf am Inn bis Oktober

Ecksberg / Mühldorf am Inn – Verkehrseinschränkungen im Landkreis Mühldorf: Die Innkanalbrücke bei Ecksberg wird ab 7. April umfassend saniert. Auf der Staatsstraße St 2550 in Mühldorf am Inn kommt es bis Ende Oktober zu einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung.

Wie das Staatliches Bauamt Rosenheim mitteilt, ist die rund 80 Meter lange Stahlverbundbrücke aus den 1960er-Jahren sanierungsbedürftig.
Ziel der Arbeiten ist es, die langfristige Nutzbarkeit der vielbefahrenen Verbindung sicherzustellen. Täglich nutzen etwa 10.000 Fahrzeuge die Staatsstraße St 2550.

Umfangreiche Arbeiten an Fahrbahn und Tragwerk

Im ersten Schritt wird der bestehende Fahrbahnbelag entfernt. Anschließend werden die Brückenkappen abgebrochen und der darunterliegende Beton freigelegt sowie instandgesetzt.
Auch die Stahlkonstruktion unter der Fahrbahn wird gründlich überarbeitet: Die Träger werden gereinigt und mit einem speziellen Korrosionsschutz versehen. Dabei kommt das sogenannte „thermische Spritzverzinken“ zum Einsatz, bei dem erhitztes Zink auf die Oberfläche aufgetragen wird.

Im weiteren Verlauf folgen der Einbau einer neuen Abdichtung, das Betonieren der Brückenkappen sowie der Austausch der Übergangskonstruktionen. Abschließend wird die neue Asphaltfahrbahn eingebaut und die Brücke mit Geländern und Schutzplanken ausgestattet.

Verkehr wird per Ampel geregelt

Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung erfolgt die Sanierung in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird an der Südseite gearbeitet, anschließend an der Nordseite. Während der gesamten Bauzeit bleibt eine Fahrspur offen.
Der Verkehr wird mithilfe einer Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt, wodurch es zu Verzögerungen kommen kann.

Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, soll die Brücke am Freitag, 30. Oktober, wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro und werden vom Freistaat Bayern getragen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Igel in Gefahr: LBV und VDI entwickeln Sicherheitsstandards für Mähroboter

Igel in Gefahr: LBV und VDI entwickeln Sicherheitsstandards für Mähroboter

Bayern / Rosenheim – Zum Start in den Frühling werden Gärten wieder zur Heimat für Igel – doch genau hier drohen Gefahren. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz und der Verein Deutscher Ingenieure starten ein Projekt, um Mähroboter sicherer für Igel zu machen und ihren Schutz zu verbessern.

Mit den ersten warmen Tagen im Jahr kehren die Igel aus dem Winterschlaf zurück und durchstreifen wieder Gärten und Parks auf Nahrungssuche. Doch ihre Bestände gehen seit Jahren zurück – und auch moderne Gartentechnik trägt dazu bei.
Um die Tiere besser zu schützen, haben der Landesbund für Vogel- und Naturschutz und der Verein Deutscher Ingenieure ein gemeinsames Projekt gestartet. Unterstützt wird die Initiative vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Ziel ist die Entwicklung technischer Standards, die Mähroboter künftig sicherer für Igel machen.

Gefahr durch autonom fahrende Geräte

Deutschlandweit nimmt der Einsatz von Mährobotern zu. Gleichzeitig steigt die Zahl an Igeln mit schweren Schnittverletzungen, die tot aufgefunden oder in Pflegestationen abgegeben werden. Ein Grund dafür ist ihr Verhalten: Bei Gefahr rollen sich Igel zusammen, statt zu fliehen.
„Da sie bei Gefahr – wie einem herannahenden Mähroboter – verharren und einrollen, anstatt zu flüchten, sind Igel besonders bedroht. Bisher gibt es noch keine Mähroboter-Modelle, die Igel nachweislich sicher bereits vor einem Zusammenstoß erkennen“, erklärt Dr. Anne Berger vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung.

Da Igel nachtaktiv sind, kann das Risiko deutlich gesenkt werden, wenn Mähroboter nur tagsüber eingesetzt werden. Immer mehr Städte setzen daher Nachtfahrverbote um. Der LBV fordert eine solche Regelung für ganz Bayern.

Neue Richtlinie bis 2027 geplant

Bislang fehlen einheitliche Normen zur Wildtiersicherheit von Mährobotern. Genau hier setzt das Projekt an: Bis Mitte 2027 soll eine technische Richtlinie entstehen. Daran beteiligt sind Experten aus Wissenschaft, Technik, Naturschutz und Behörden.
„Da Mähroboter ohnehin millionenfach genutzt werden, bringen wir unsere Expertise aus dem Naturschutz ein, um sie für den Igel zumindest sicherer zu machen. Es braucht klare Sicherheitsstandards für diese Gartengeräte. Wir setzen uns für eine Schadensbegrenzung ein und wollen so Verbesserungen für Igel im Garten, auf Golfplätzen und anderen Grünanlagen erreichen“, betont LBV-Projektleitung Lisa Schenk.

Der Verein Deutscher Ingenieure bringt seine Erfahrung in der technischen Regelsetzung ein. Im Fokus stehen unter anderem Sensorik, Reaktionszeiten und standardisierte Tests.
„Damit Hersteller die Sicherheit ihrer Geräte objektiv nachweisen können, brauchen wir standardisierte Prüfmethoden und klare technische Kriterien“, sagt Simon Jäckel, Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences. „Technische Innovation muss mit Verantwortung einhergehen. Die Richtlinie soll festlegen, unter welchen Bedingungen Mähroboter Igel erkennen müssen und wie ihre Systeme darauf reagieren sollen, zum Beispiel durch sofortiges Stoppen oder Ausweichen. So schaffen wir eine belastbare Grundlage für mehr Wildtiersicherheit in der Praxis“, ergänzt Jäckel.

Naturnahe Gärten bleiben die beste Lösung

Unabhängig von technischen Verbesserungen bleiben naturnahe Gärten ohne Mähroboter die beste Möglichkeit, Igel zu schützen. Kurz gemähte Rasenflächen bieten deutlich weniger Nahrung und Versteckmöglichkeiten

„Selbstverständlich lehnt der LBV den Einsatz von Mährobotern grundsätzlich ab“, versichert Schenk. „Doch solange Mähroboter eingesetzt werden, müssen sie Igel erkennen. Die Gefahr für die Tiere muss dringend bestmöglich reduziert werden, weshalb die Erarbeitung einer Richtlinie eine folgerichtige Konsequenz für uns ist“, so die LBV-Projektleitung.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Holztechnisches Museum Rosenheim verlängert Ausstellung „Holzverbindungen“ bis Juli

Holztechnisches Museum Rosenheim verlängert Ausstellung „Holzverbindungen“ bis Juli

Rosenheim – In Rosenheim wird die Sonderausstellung „Holzverbindungen“ im Holztechnisches Museum Rosenheim bis zum 26. Juli verlängert. Besucher erleben die Entwicklung traditioneller und moderner Holzverbindungstechniken – inklusive spannender Einblicke in japanische Baukunst.

Die Ausstellung im Holztechnischen Museum lädt zu einer spannenden Reise durch die Geschichte der Holzverbindungen ein – von einfachen Techniken der Antike über die Blütezeit im Mittelalter mit komplexen Schlitz- und Zapfverbindungen im Fachwerkbau bis hin zu hochpräzisen CNC-gefertigten Lösungen der Gegenwart. So zeigt die Ausstellung, wie sich Handwerk, Innovation und Materialverständnis über Jahrhunderte hinweg entwickelt haben.
Ein besonderes Highlight ist der Blick auf die Holzverbindungstechniken in Japan, die ganz ohne Nägel auskommen und dennoch selbst Tempelbauten erdbebensicher machen.

Monatliche Führungen:

Während der Verlängerung werden auch wieder monatliche Führungen angeboten: Am 25.4.2026, 23.5.2026, 27.6.2026 und am 25.7.2026, jeweils von 15 bis 16 Uhr. Für diese wird um Anmeldung gebeten telefonisch unter 08031/16900 oder per Mail an HolztechnischesMuseum@rosenheim.de.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: Home – Holztechnisches Museum e.V.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eiskunstlauf: Emma Zuhr gewinnt Silber beim Kleinen Berliner Bären 2026 in Berlin

Eiskunstlauf: Emma Zuhr gewinnt Silber beim Kleinen Berliner Bären 2026 in Berlin

Berlin / Rosenheim – Großer Erfolg im Eiskunstlauf für den SV Pang: Die 12-jährige Emma Zuhr sichert sich beim Kleinen Berliner Bären 2026 in Berlin die Silbermedaille. Mit 72,48 Punkten erreicht das Rosenheimer Nachwuchstalent eine persönliche Bestleistung und überzeugt mit starken Programmen.

In der Eissporthalle Charlottenburg wurde der Kleine Berliner Bär 2026 im Eiskunstlauf vom Berliner Eissport-Verband ausgetragen. In der Hauptstadt stellten sich Athleten aus ganz Deutschland der Konkurrenz.

Für den SV Pang ging Emma Zuhr in der Kategorie Neulinge an den Start und präsentierte sich in starker Form. Sowohl im Kurzprogramm als auch in der Kür zeigte die Rosenheimerin anspruchsvolle Sprünge und Sprungkombinationen sowie Pirouetten bis Level 3. Zudem erhielt sie eine herausragende Bewertung für ihre Skating Skills.
Mit 72,48 Punkten in der Gesamtwertung verpasste sie den Sieg nur knapp und belegte den zweiten Platz. Gleichzeitig stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf.

Emma Zuhr (SV Pang) gewann Silber in Berlin. Copyright Luca Tonegutti

Die zwölfjährige Läuferin zählt zu den vielversprechenden Talenten der Region. Erst vor Kurzem bestand die zweimalige Bayerische Meisterin die Kürklasse 2, bei der unter anderem ein sauber ausgeführter und voll rotierter Doppel-Axel vor dem Preisgericht gefordert war.
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Emma Zuhr (SV Pang) gewann Silber in Berlin. Copyright Luca Tonegutti)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 5. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass unser Zeitempfinden stark von Erlebnissen abhängt?
Neue Erfahrungen werden intensiver gespeichert – dadurch wirkt die Zeit länger und erfüllter.
Routine hingegen lässt Tage schneller vergehen.

Vielleicht baust Du heute bewusst einen neuen Moment in Deinen Tag ein.

Wir wünschen Dir einen lebendigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Rosenheimer Nachwuchs glänzt beim Eiskunstlauf in Germering

Rosenheimer Nachwuchs glänzt beim Eiskunstlauf in Germering

Germering / Rosenheim – Die Eiskunstläuferinnen des EV Rosenheim und ERC Bad Aibling begeistern in Germering mit starken Leistungen. Mehrere Podestplätze zeigen die erfolgreiche Nachwuchsarbeit aus der Region Rosenheim.

Strahlende Gesichter auf dem Eis: Die Nachwuchsläuferinnen des EV Rosenheim und des ERC Bad Aibling zeigten beim Wettbewerb in Germering einmal mehr ihr Können und sicherten sich mehrere Podestplätze.

Für den ERC Bad Aibling gingen vier junge Sportlerinnen an den Start – und zwei von ihnen durften sich über den ersten Platz freuen. Loni Sigl überzeugte mit einer souveränen Kür und setzte sich gegen ihre Konkurrenz durch. Vereinskollegin Hannah Teichert glänzte in der Kategorie „Elemente zwei“: Ihre schön  ausgeführten Elemente wurden von den Preisrichtern durchweg mit Pluspunkten belohnt, was ihr ebenfalls den ersten Platz einbrachte.

Auch die Läuferinnen des EV Rosenheim begeisterten mit ausdrucksstarken Küren. Liliana Rothhammer stach im Nachwuchs C besonders hervor: Mit einem Doppelsalchow sicherte sie sich den zweiten Platz.

Liliana Rothhammer (EVR) sicherte sich im Nachwuchs C den 2. Platz Copyright mk-Sportfoto)
Ergebnisse in der Übersicht:

ERC Bad Aibling:
Elemente 2: (a) Hannah Hennes 7. Platz; Amelie Siwzcyk 6. Platz;
Elemente 2: (b) Hannah Teichert 1. Platz;
Figurenläuferkür: (a) Loni Sigl 1. Platz;

EV Rosenheim:

Figurenläufer Kür:(a) Elin Sbaih 6. Platz;(b) Lea Rothhammer 6. Platz;
Neulinge C: (a) Amelie Cugnata 9. Platz;
Nachwuchs C: Liliana Rothhammer 2. Platz;
(Quelle: Pressemitteilung ERC Bad Aibling / Beitragsbild: Loni Sigl (Erc Bad Aibling) fuhr mit ihrer ausdrucksstarken Kür auf Platz eins bei den Figurenläufern (Foto: Privat)
Foto: Liliana Rothhammer (EVR) sicherte sich im Nachwuchs C den 2. Platz Copyright mk-Sportfoto)