Autoposer in Rosenheim unter Kontrolle

Autoposer in Rosenheim unter Kontrolle

Rosenheim – Laut, schnell und technisch manipuliert – die Rosenheimer Polizei hat in der Rosenheimer Innenstadt in der Nacht von Gründonnerstag (2.4.2026) auf den heutigen Karfreitag (3.4.2026) mehrere getunte Fahrzeuge gestoppt.

Beamte der Rosenheimer Polizei führten gemeinsam mit der Verkehrspolizei Rosenheim eine fünfstündige Kontrolle im Stadtgebiet durch. Schwerpunkt waren die Äußere Münchener Straße und die Innenstadt.

Mehrere Fahrzeuge fielen dabei, nach den Angaben der Polizei, durch technische Veränderungen und überhöhte Lautstärke auf. Bei einem 23-jährigen Rosenheimer wurde die Auspuffanlage manipuliert, bei einem 22-jährigen aus Prien ein leistungssteigerndes Motormodul und ein aktiver Radarwarner festgestellt. Ein 19-Jähriger aus Rosenheim hatte die Endrohre seiner Auspuffanlage verändert und nicht zugelassene LED-Lampen verbaut. Ein 21-jähriger Fahrer aus Rohrdorf nutzte sein Fahrzeug trotz Kurzzeitkennzeichen für private Fahrten und hatte zusätzlich Auspuff, Katalysatoren und Scheiben foliert sowie ein Klappensteuerungsmodul verbaut.

Gegen alle Fahrer wurden Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet. Die Fahrzeuge wurden teilweise sichergestellt, um technische Gutachten zu erstellen, und die Fahrer durften die Fahrt nicht fortsetzen.

Ein weiterer Kontrollschwerpunkt war die Geschwindigkeit. Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden wegen Überschreitungen angehalten, darunter ein Rosenheimer Autofahrer, der innerhalb geschlossener Ortschaften über 75 km/h fuhr. Auch das Durchfahrtsverbot in der Münchener Straße wurde überwacht; hier wurde ein Verstoß festgestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lebensgefährlicher Vape-Konsum in Prien – Polizei ermittelt

Lebensgefährlicher Vape-Konsum in Prien – Polizei ermittelt

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein medizinischer Notfall beim Dampfen einer E-Zigarette führte die Polizei auf die Spur mutmaßlicher Rauschgifthändler in Prien am Chiemsee.

Der Konsum einer E-Zigarette (Vape), die mit synthetischen Drogen versetzt war, führte bei einem 24-Jährigen zu schweren gesundheitlichen Problemen. Er verlor zwischenzeitlich das Bewusstsein und befindet sich seitdem in ärztlicher Behandlung.

Der Vorfall war Anlass für umfangreiche Ermittlungen der Polizeiinspektion Prien. In den vergangenen zwei Wochen durchsuchten die Beamten acht Wohnungen und stellten dabei Beweise sowie Betäubungsmittel sicher. Gegen sieben Männer und eine Frau wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 23 Jahren befinden sich aufgrund von Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Traunstein in Untersuchungshaft.

Bereits am 25. März 2026 hatte das Bayerische Landeskriminalamt nach ähnlichen Fällen in Bayern eine Warnmeldung herausgegeben. Besonders gefährlich seien Vapes, die mit synthetischen Opioiden versetzt sind. In Kombination mit Alkohol, GBL oder anderen psychoaktiven Substanzen könne es zu lebensbedrohlichen Atemdepressionen kommen.

Die süßen, fruchtigen Aromen der Vapes wirken vor allem auf Jugendliche attraktiv, sind aber keineswegs harmlos. Sie können die Einstiegsschwelle für Nikotinsucht senken und gesundheitliche Schäden verursachen. Der Konsum und Erwerb von Vapes ist in Deutschland für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Gemäß § 10 Jugendschutzgesetz ist die Abgabe und das Rauchen in der Öffentlichkeit untersagt – unabhängig davon, ob Nikotin enthalten ist. Verstöße können von der Polizei geahndet und Vapes sichergestellt werden; Händler, die an Minderjährige verkaufen, müssen mit hohen Bußgeldern rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion Rosenheim

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion Rosenheim

Rosenheim – Der öffentliche Eislauf findet in der kommenden Ferienwoche (KW 15) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 6. April: 13 bis 15:50 Uhr
Dienstag, 7. April: 13 bis 15:50 Uhr
Mittwoch, 8. April: Kein öffentlicher Eislauf
Donnerstag, 9. April: 13 bis 15:50 Uhr
Freitag, 10. April: 13 bis 15:50 Uhr
Samstag, 11. April: Kein öffentlicher Eislauf
Sonntag, 12 April: Kein öffentlicher Eislauf

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eisstadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Salingarten, Rosenheim, 1905

Salingarten, Rosenheim, 1905

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1905. Um genau zu sein präsentieren wir Euch heute aber kein Foto, sondern eine Zeichnung. Darauf zu sehen der heutige Salingarten – damals noch ein Friedhof.

 

Dieser Teil der Rosenheimer Geschichte ist nur wenig bekannt. Tatsächlich befand sich dort, wo heute der Rosenheimer Salingarten ist, war früher einmal der Rosenheimer Salvator-Friedhof und von 1607 bis 1803 ein Kapuziner-Kloster. Aus dem Kloster wurde die Saline – und danach das Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

 

TEDi in Rosenheim wieder geöffnet.

TEDi in Rosenheim wieder geöffnet.

Rosenheim – Was hat sich im TEDi in der Münchener Straße in Rosenheim verändert? Nach Umbauarbeiten ist das Geschäft wieder geöffnet, und der Gründonnerstag zeigte deutlich, dass viele Besucher den neuen Laden begutachten wollten.

Die Ladenfläche in der Münchener Straße 44 ist nun wesentlich größer als zuvor, da zusätzlich zu den bisherigen Räumlichkeiten auch der Bereich des ehemaligen Fastfood-Restaurants Burger King übernommen wurde. Dadurch gibt es mehr Platz für das bisherige Sortiment aus Haushaltsartikeln, Schreibwaren, Deko, Spielzeug und Saisonartikeln.

TEDi betreibt über 3.700 Filialen in 15 europäischen Ländern. In Rosenheim gibt es nun zwei Standorte: die Innenstadtfiliale und eine weitere Filiale im Aicherpark.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Süd-Gummi in Rosenheim dauerhaft geschlossen

Süd-Gummi in Rosenheim dauerhaft geschlossen

Rosenheim – Ein weiteres traditionsreiches Einzelhandelsunternehmen in Rosenheim gehört nun der Vergangenheit an: Süd‑Gummi in der Münchener Straße 43 ist dauerhaft geschlossen. Über Jahrzehnte war das Geschäft eine feste Anlaufstelle für Handwerker, Gewerbe und Privatkunden, wenn es um Gummiwaren, Dichtungen, Schläuche und technische Produkte ging.

Das Sortiment reichte von Gummiprofilen und Moosgummiprofilen über Zellkautschukstreifen, Keilriemen und Dichtungen bis zu Regenbekleidung, Gummistiefeln oder technischen Kleinteilen wie Puffern und Stopfen. Wer Ersatzteile für Werkstatt oder Haushalt suchte, fand hier meist die passende Lösung – und das über viele Jahrzehnte hinweg.

Ein Blick durch die Schaufenster

Heute ist die Tür verschlossen, ein Schild mit der Aufschrift „Dauerhaft geschlossen“ hängt darin. Ein Blick durch die Schaufenster zeigt jedoch, dass das Geschäft noch nicht vollständig ausgeräumt ist: Regale mit Restbeständen, Kartons und Produkte sind noch sichtbar – stille Zeugen der langen Geschichte des Hauses.

Über die Gründe für die Schließung findet sich auf der Website des Unternehmens kein Hinweis. Ein Blick auf die Fassade zeigt ein neues Schild eines Rosenheimer Unternehmens, das offenbar mit Arbeiten am Gebäude beauftragt ist. Ob es sich dabei um Abbruch, Umbau oder andere Maßnahmen handelt, ist derzeit nicht bekannt – ebenso wenig, ob das Geschäft an einem anderen Standort fortgeführt wird.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Karfreitag 2026: Bedeutung, Geschichte und Traditionen

Karfreitag 2026: Bedeutung, Geschichte und Traditionen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Heute, am 3. April 2026, ist Karfreitag – ein stiller Feiertag, der das Ende der Fastenzeit und den Beginn des Osterwochenendes markiert. Doch was genau steckt hinter diesem Tag, welche Traditionen haben sich entwickelt – und warum ist er für viele Gläubige weltweit ein wichtiger Anlass zur Besinnung?

Ursprung und Bedeutung

Der Karfreitag fällt auf den Freitag vor Ostern und erinnert an die Kreuzigung Jesu Christi. Sein Name leitet sich aus dem althochdeutschen „kara“ ab, was so viel wie „Klage“ oder „Trauer“ bedeutet. In der christlichen Tradition ist er damit ein Tag der Besinnung, des Gedenkens und der inneren Einkehr.

Historisch gesehen ist der Karfreitag Teil der Heiligen Woche (Gründonnerstag bis Ostersonntag), die die letzten Tage im Leben Jesu Christi und seine Auferstehung thematisiert. In der katholischen Tradition weltweit hat der Karfreitag große religiöse Bedeutung.

Traditionen und Brauchtümer

Am Karfreitag ist vielerorts „stille Zeit“ angesagt. Öffentliche Veranstaltungen, Tanz und laute Feiern sind gesetzlich eingeschränkt – in einigen Ländern gilt sogar ein Tanzverbot. Die Kirchen rufen zu Gottesdiensten, Andachten oder Kreuzwegen auf, um den Tag in Stille zu begehen.

Ein besonders eindrucksvolles Zeichen ist das Schweigen der Glocken: Vom Gloria der Messe am Gründonnerstag bis zur Osternacht am Karsamstag bleiben die Kirchenglocken stumm. Dieses Schweigen symbolisiert Trauer und Besinnung und markiert die Zeit der Reflexion über das Leiden Christi. In manchen Regionen wird das Geläut durch das Ratschen oder Klappern ersetzt, um die Gläubigen trotzdem an Gebetszeiten zu erinnern.

Typische Bräuche rund um den Karfreitag:
  • Karfreitagsprozessionen und Kreuzwege: In vielen Ländern werden Nachstellungen der Kreuzigung Jesu organisiert oder Kreuzwege in der Gemeinde abgegangen.
  • Fischgerichte: Traditionell wird am Karfreitag kein Fleisch gegessen – stattdessen stehen Fischgerichte auf dem Speiseplan, wie gebratener Karpfen oder Heringssalat.
  • Stille und Reflexion: Viele Menschen nutzen den Tag für Meditation, Spaziergänge in der Natur oder ruhige Familientreffen.

In einigen Regionen gibt es zudem besondere lokale Bräuche:

  • In Teilen Frankens und Bayerns werden sogenannte „Kreuztrachten“ oder religiöse Theaterstücke aufgeführt.
  • In Norddeutschland ist das Backen von „Karfreitagsstuten“ oder speziellen Fastengebäcken verbreitet.
    Ein stiller Tag im Jahreslauf

Der Karfreitag ist nicht nur religiös relevant, sondern auch ein kultureller Fixpunkt, der Ruhe, Besinnung und Achtsamkeit in den hektischen Alltag bringt. Für Gläubige weltweit ist er ein Anlass, innezuhalten, über die eigene Spiritualität nachzudenken oder einfach einen Tag in Ruhe zu genießen – bevor das Osterfest mit seinen bunten Traditionen Einzug hält.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim blüht auf: Sakura am Ludwigsplatz

Rosenheim blüht auf: Sakura am Ludwigsplatz

Rosenheim – Zartrosa Blütenpracht mitten in der Stadt: Einige der Kirschbäumchen auf dem Ludwigsplatz stehen bereits in voller Blüte, während andere erst langsam aufblühen. Rosenheims japanische Partnerstadt Ichikawa, die der Stadt Rosenheim diese Bäume einst geschenkt hat, nennt die Kirschblüte Sakura.

In Japan ist die Sakura weit mehr als nur ein Baum: Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.

Hanami – Kirschblütenfest mit Tradition

Die Blütenpracht wird dort mit dem Hanami gefeiert – einem Volksfest-artigen Ritual, bei dem Freunde, Familie oder Kollegen die Kirschblüten betrachten, Picknicks genießen und den Beginn des warmen Jahres feiern. Typisch sind O-Bentō, reichlich Sake oder Bier und große Planen, auf denen man unter den blühenden Bäumen sitzt. Besonders beliebt ist das nächtliche Hanami unter den angestrahlten Kirschbäumen, das Yozakura genannt wird.

In Rosenheim laden die filigranen, zartrosa Blüten zum Genießen und Verweilen ein – auch ohne japanisches Picknick. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Tradition: Zehn Tage dauert die Blüte in Japan, und fast alle Bewohner feiern dieses Naturereignis. Die Kirschblüte markiert dabei den Beginn des warmen Teils des Jahres und endet symbolisch mit der Rotfärbung des Herbstlaubs, dem Kōyō.

Wie wäre es mit einem eigenen Hanami-Fest? Ein Tag im Frühling, an dem die Sakura auf dem Ludwigsplatz gefeiert wird, vielleicht mit Musik, Picknick und Aktivitäten für Familien – eine neue Tradition, die die Partnerschaft zu Ichikawa lebendig werden lässt? Sagt uns Eure Meinung in den Kommentaren.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Zwischen Waldrama und der Sehnsucht nach guten Nachrichten

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Zwischen Waldrama und der Sehnsucht nach guten Nachrichten

Rosenheim – Stell dir vor, wir sitzen zusammen bei einem Kaffee – und ich erzähle dir, was uns diese Woche nicht mehr losgelassen hat. Genau darum geht es im Innpuls-Tagebuch: Wir werfen einen persönlichen Blick auf Themen, die wir sonst neutral berichten. Diesmal geht es um ein Ereignis, das bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt – und um die Frage, warum uns manche Geschichten so sehr berühren, während andere kaum wahrgenommen werden. Dazu gibt es wie immer Einblicke aus unserem Redaktionsalltag – mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern.

Eintrag vom Freitag, 3. April 2026

An einem Thema kam man in der deutschen Medienlandschaft in dieser Woche nicht vorbei: der gestrandete Buckelwal in der Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern. Noch lebt er – doch ein Happy End ist nach Einschätzung von Experten kaum zu erwarten. Sein Sterben wird nicht nur von Schaulustigen vor Ort verfolgt, sondern auch minutiös in Live-Tickern dokumentiert. Viele Menschen leiden mit dem Tier mit.

Ein Blick auf die Fakten ändert daran wenig: Schätzungen von Organisationen wie der International Whaling Commission und der National Oceanic and Atmospheric Administration gehen davon aus, dass weltweit jedes Jahr mehrere tausend Wale und Delfine stranden. Ein großer Teil dieser Tiere überlebt nicht.

Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein – und doch bewegt uns das Schicksal dieser Tiere meist nicht. Einfach, weil wir nichts davon wissen.

Der Fall des Buckelwals zeigt eindrucksvoll, wie groß die „Macht“ der Medien nach wie vor ist. Wenn sie ihr Schlaglicht auf ein Thema richten, wirkt es plötzlich so, als gäbe es nichts Wichtigeres mehr. Doch jeden Tag passiert so vieles, was ebenfalls unsere Aufmerksamkeit verdient hätte – nur: Was wir nicht wissen, kann uns auch nicht bewegen.

Was mir dabei noch aufgefallen ist: Der Wal wird in einigen Medien „Timmy“ genannt, in sozialen Netzwerken kursiert auch der Name „Hope“. Und genau dieser Name sagt viel aus. Es geht nicht nur um ein Tier – es geht um Hoffnung.

Seit Monaten dominieren negative Nachrichten: Kriege, Inflation, eine schwächelnde Wirtschaft, steigende Spritpreise. Da wächst ganz automatisch die Sehnsucht nach positiven Geschichten – gerade jetzt, in der Osterzeit. In manchen Berichten klangen die Aussagen der Verantwortlichen fast schon wie ein stilles Hoffen auf ein Wunder. Ein Osterwunder. Doch danach sieht es derzeit leider nicht aus.

Warum gute Nachrichten oft untergehen

Und damit zurück zu uns – beziehungsweise zu den Themen, die bei uns oft unter dem Radar laufen.

Wir haben in dieser Woche darüber berichtet, dass in Rosenheim neue Kurzzeitpflegeplätze geschaffen werden. Die Resonanz? Kaum Kommentare in den sozialen Medien, nur wenige Klicks. Ähnlich war es bereits vor einigen Monaten, als wir über die neu eingeführte sozialraumorientierte Hilfe im Alter berichtet haben.

Ich muss gestehen: Das überrascht mich. Denn dabei geht es um etwas, das uns alle betrifft – früher oder später. Die Frage, wie wir im Alter leben wollen. Möglichst lange selbstbestimmt, in den eigenen vier Wänden – ein Wunsch, den wohl die meisten teilen. Und trotzdem scheint dieses Thema viele kaum zu interessieren.

Der Aprilscherz als Auslaufmodell

Ganz anders sieht es bei einem anderen Beitrag aus: unserem Aprilscherz.

Ein Drohnenlandeplatz in Form eines riesigen Rosenturms mitten auf dem Max-Josefs-Platz – zugegeben, völlig absurd. Aber genau deshalb hat es Spaß gemacht, sich das auszudenken und aufzuschreiben. Und die Reaktionen waren überwiegend positiv.

Für uns steht fest: Diese Tradition führen wir weiter.

Denn Aprilscherze werden in den Medien immer seltener. Die Risiken sind größer geworden – rechtlich, aber auch mit Blick auf die Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen ohnehin zunehmend: Auch außerhalb des 1. April ist es manchmal gar nicht mehr so leicht zu erkennen, ob eine Meldung wahr ist oder nicht.

Eigentlich schade. Denn einfach mal herzlich lachen zu können, tut gut – gerade in Zeiten wie diesen. Auch wenn es „nur“ eine kleine Blödelei ist.

Liebe Grüße aus der Redaktion
Karin

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 3. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Herz täglich unermüdlich arbeitet?
Es pumpt Blut durch Deinen Körper – rund um die Uhr.
Eine beeindruckende Leistung, die oft unbemerkt bleibt.

Vielleicht nimmst Du Dir heute einen Moment, um Deinen Körper bewusst wahrzunehmen.

Wir wünschen Dir einen kraftvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Kirche St. Nikolaus, Rosenheim, 1941

Kirche St. Nikolaus, Rosenheim, 1941

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1941. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz mit der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim. 

Auf den ersten Blick ganz klar unser Ludwigsplatz. Aber bei genauerem Hinsehen fallen dann doch viele interessante Details auf, die es so längst nicht mehr gibt, beispielsweise die künstlerisch interessanten Straßenlaternen – oder auch das Cafè Weth, auf das auf der Fassadenwand neben der Kirche hingewiesen wird. Und auch das Kaufhaus Huthmann  und die Conditorei Sontheim daneben sind Geschichte – wie das gesamte Sontheim-Gebäude.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam) 

Bundespolizei nimmt Migranten am Rosenheimer Bahnhof in Gewahrsam

Bundespolizei nimmt Migranten am Rosenheimer Bahnhof in Gewahrsam

Rosenheim – Am Dienstag (31.3.2026) hat die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof vier Migranten in Gewahrsam genommen, die ohne gültige Einreisepapiere nach Deutschland gekommen waren – nach Angaben der Bundespolizei stammen sie aus der Türkei.

Die Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren waren in einem Regionalzug aus Kufstein unterwegs. Zwar verfügten sie, nach den Angaben der Polizei, über Zugtickets, einen Pass oder andere notwendige Einreisepapiere hatten sie jedoch nicht. Sie berichteten, zuvor mit einem Lastkraftwagen bis nach Österreich geschleust worden zu sein. Für die etappenweise organisierte Schleusung sollen sie jeweils rund 2.500 Euro gezahlt haben – das Zugticket habe eine unbekannte Person besorgt.

Nach der Kontrolle wurden die vier Männer zur örtlichen Bundespolizei-Dienststelle gebracht. Mit Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise wurden sie schließlich nach Österreich zurückgewiesen. Die genauen Abläufe und Hintergründe der Schleusung werden derzeit noch ermittelt.
(Quelle: Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)