Mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr an der Ebersberger Straße

Mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr an der Ebersberger Straße

Rosenheim – In der Rosenheim sind an der Ebersberger Straße neue Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer umgesetzt worden. Zwischen der Schiller- und der Burgfriedstraße wurde die Straßenführung an mehreren Abschnitten angepasst und neu geordnet.

Zwischen Schillerstraße und Mitterweg entstand ein hochbordgeführter Gehweg mit einer Breite von 1,85 Metern. Im Abschnitt zwischen Mitterweg und Wasserweg wurde ein neuer Geh- und Radweg mit rund 2,20 Metern Breite angelegt. Vom Wasserweg bis zur Burgfriedstraße wurde zudem ein Fahrradschutzstreifen markiert.

Neue Markierungen sollen Verkehr besser lenken

Besonderes Augenmerk lag auf dem Bereich rund um den Wasserweg. Dort wurde eine gelbe Mittelmarkierung aufgebracht, die den Autoverkehr besser führen und verhindern soll, dass der Schutzstreifen von Fahrzeugen überfahren wird.

„Die Ebersberger Straße ist eine wichtige Verbindung vom Norden in die Stadtmitte und zu den weiterführenden Schulen. Darum war uns die Fahrradsicherheit dort ein großes Anliegen. Die Maßnahmen dort waren ein weiterer wichtiger Schritt für die Verbesserung unserer Fahrradinfrastruktur. Viele weitere werden folgen“, so Oberbürgermeister Andreas März.

Die Stadt Rosenheim informiert: Auf Schutzstreifen ist das Halten und Parken grundsätzlich verboten. Sie dürfen von Kraftfahrzeugen nur in Ausnahmefällen überfahren werden, etwa bei Gegenverkehr durch größere Fahrzeuge.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Platzsturm und Schlägerei nach Fußballspiel in Rosenheim

Platzsturm und Schlägerei nach Fußballspiel in Rosenheim

Rosenheim – Nach einem Kreisligaspiel in Rosenheim ist es am Freitagabend (22.5.2026)   zu einer größeren Auseinandersetzung auf dem Sportgelände in der Hochfellnstraße gekommen. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.

Das Spiel zwischen zwei Mannschaften aus Rosenheim verlief zunächst ruhig. Kurz vor Spielende kam es jedoch nach einem gröberen Foulspiel zu einer Rudelbildung unter den Spielern. Aus der Situation entwickelte sich nach Angaben der Polizei ein unübersichtliches Handgemenge auf dem Spielfeld.

Eskalation auf und neben dem Spielfeld

In der Folge stürmten auch Zuschauer den Platz. Nach ersten Schätzungen liefen rund 20 Personen auf das Spielfeld und mischten sich in die Auseinandersetzung ein. Zwischen Spielern beider Teams und Anhängern kam es schließlich zu einer Schlägerei, bei der auch Schläge gegen Kopf und Oberkörper eingesetzt worden sein sollen.
Mehrere Beteiligte wurden verletzt, darunter Spieler und Zuschauer. Vor Ort wurden einige Personen wegen Prellungen und Schürfwunden behandelt. Ein Beteiligter musste zudem vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er ambulant versorgt wurde.

Die Polizei war mit mehreren Streifen im Einsatz und konnte die Lage schließlich beruhigen sowie die Beteiligten trennen. Im Anschluss wurden umfangreiche Personalien aufgenommen, um ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung einzuleiten.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 bei der Polizeiinspektion Rosenheim zu melden.
(Quelle :Pressemitteilung  Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage re)

Pfingsten einfach erklärt – was am Pfingstsonntag eigentlich gefeiert wird

Pfingsten einfach erklärt – was am Pfingstsonntag eigentlich gefeiert wird

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Bei Weihnachten und Ostern wissen die meisten sofort, worum es geht. Doch wenn es um Pfingsten geht, wird es oft schon deutlich schwieriger. Dabei gehört auch dieses Fest zu den wichtigsten Feiertagen im Kirchenjahr.

Pfingsten ist ein christliches Fest, das 50 Tage nach Ostern gefeiert wird. Der Name leitet sich aus dem Griechischen „pentekoste“ ab, was so viel wie „der fünfzigste Tag“ bedeutet. Genau daraus hat sich auch das Wort „Pfingsten“ entwickelt.

Was wird an Pfingsten gefeiert?

Im Mittelpunkt steht die sogenannte „Aussendung des Heiligen Geistes“. Nach der christlichen Überlieferung waren die Jünger Jesu nach dessen Tod und Auferstehung zunächst verunsichert und hatten sich zurückgezogen. Dann, so heißt es in der Bibel, kam der Heilige Geist auf sie herab – und sie konnten plötzlich wieder sprechen, verstehen und öffentlich auftreten.

Dieses Ereignis gilt als Beginn der öffentlichen Verkündigung des christlichen Glaubens und wird deshalb auch als Geburtsfest der Kirche bezeichnet.

Warum Pfingsten oft schwer greifbar ist

Im Gegensatz zu Weihnachten mit Geschenken oder Ostern mit Eiersuche hat Pfingsten kaum sichtbare Bräuche im Alltag. Viele Menschen verbinden damit vor allem eines: ein langes Wochenende. In manchen Regionen gibt es jedoch bis heute kirchliche Traditionen wie Gottesdienste, Prozessionen oder die Pfingstnovene, eine neuntägige Gebetszeit vor dem Fest.

Pfingsten fällt jedes Jahr auf ein anderes Datum, weil es vom Ostertermin abhängt. Gefeiert wird immer am 50. Tag nach Ostern. Dadurch liegt Pfingsten meist zwischen Mitte Mai und Mitte Juni.

Pfingstmontag als Feiertag

Der Pfingstmontag ist in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag und verlängert das Wochenende um einen zusätzlichen freien Tag. Historisch hat er sich als fester Bestandteil des Pfingstfestes etabliert und ist eng mit der kirchlichen Tradition verbunden.

Ein Fest mit vielen Gesichtern

Pfingsten wird nicht nur in Deutschland gefeiert, sondern auch in vielen anderen Ländern – allerdings mit sehr unterschiedlichen Traditionen. Während es hierzulande oft ruhig und kirchlich geprägt ist, stehen in anderen Regionen eher Volksfeste und Prozessionen im Mittelpunkt.

So bleibt Pfingsten ein Fest, das zwar eine lange Geschichte hat, im Alltag aber oft überraschend wenig greifbar ist – und genau deshalb jedes Jahr wieder kurz erklärt werden muss.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mann soll neunjährigen Fahrradfahrer in Oberaudorf bedroht haben – Polizei sucht Zeugen

Mann soll neunjährigen Fahrradfahrer in Oberaudorf bedroht haben – Polizei sucht Zeugen

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Nach einem Vorfall in Oberaudorf ermittelt die Polizei und bittet um Zeugenhinweise. Ein neun Jahre alter Junge soll auf einem Fahrradweg von einem unbekannten Mann bedroht worden sein. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend (20.5.2026).

Der Neunjährige war nach bisherigen Erkenntnissen mit dem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Rosenheimer Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs. Im Bereich eines Supermarkts fiel ihm ein älterer Mann auf einem E-Bike auf, der zunächst mit größerem Abstand hinter ihm fuhr. Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte jedoch deutlich näher aufgefahren sein und den Jungen über längere Zeit verfolgt haben.

An der Kreuzung Rosenheimer Straße / Innstraße musste der Junge an einer roten Ampel anhalten. Dort soll der Mann direkt an ihn herangefahren sein und ihn bedroht haben. Er habe angekündigt, den Jungen zu schlagen, wenn er ihn noch einmal sehen sollte.
Der Mann wird als etwa 75 Jahre alt beschrieben, schlank, mit kurzen, wenigen weißen Haaren. Er sprach Hochdeutsch und war mit einem schwarz-gelben E-Bike mit Vorder- und Hinterradfederung unterwegs.

Die Polizeiinspektion Brannenburg bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität des Mannes geben können, sich zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayern unter 13,25 Millionen Einwohner – Bevölkerungszahl 2025 leicht rückläufig

Bayern unter 13,25 Millionen Einwohner – Bevölkerungszahl 2025 leicht rückläufig

Bayern – Die Bevölkerungszahl in Bayern ist im Jahr 2025 leicht gesunken. Zum Jahresende lebten im Freistaat knapp 13,25 Millionen Menschen – etwas weniger als noch ein Jahr zuvor. Besonders deutlich zeigt sich dabei: Während einige Regionen weiter wachsen, bremst die demografische Entwicklung den Freistaat insgesamt aus.

Nach Angaben des Bayerisches Landesamt für Statistik lebten am 31. Dezember 2025 genau 13.245.503 Menschen in Bayern. Das sind rund 3.425 Personen weniger als Ende 2024, was einem Rückgang von 0,03 Prozent entspricht. Nach zwei Jahren mit Zuwachs verzeichnet Bayern damit erstmals wieder ein leichtes Minus – zuletzt war das 2009 der Fall.

Hauptgrund für diese Entwicklung ist ein deutlicher Sterbefallüberschuss. Im Jahr 2025 starben im Freistaat 144.069 Menschen, während 110.564 Kinder geboren wurden. Daraus ergibt sich ein Minus von 33.505 Personen. Dieser Rückgang konnte durch Zuwanderung nur teilweise ausgeglichen werden: Insgesamt lag der Wanderungsgewinn bei 31.036 Personen, davon 22.599 aus dem Ausland und 8.439 aus dem übrigen Bundesgebiet. Zusätzlich wurde die Bevölkerungszahl rechnerisch um rund 958 Personen nach unten korrigiert.

Regionale Unterschiede

Regional zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild. Während Bayern insgesamt leicht zurückgeht, wächst vor allem der Süden weiter. Besonders Oberbayern verzeichnet mit einem Plus von 2.678 Einwohnern erneut ein Wachstum. Auch Schwaben (+2.523) und Niederbayern (+803) legen zu. Rückgänge gibt es dagegen in Oberfranken und Unterfranken mit jeweils rund 4.100 Personen weniger. Mittelfranken bleibt nahezu stabil.

Unterm Strich zeigt sich damit ein vertrautes Muster: Die Bevölkerungsentwicklung in Bayern ist weiterhin stark regional unterschiedlich geprägt – mit Wachstum im Süden und Rückgängen in Teilen des Nordens.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ab in den Urlaub! 10 spannende Fakten rund um die schönte Zeit des Jahres

Ab in den Urlaub! 10 spannende Fakten rund um die schönte Zeit des Jahres

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Pfingstferien in Bayern haben begonnen – und für viele Familien heißt das: Koffer packen, Auto beladen oder ab zum Flughafen. Ob Italien, Kroatien, Nordsee oder einfach ein paar entspannte Tage daheim: Für viele gehört Urlaub fest zum Jahr dazu. Doch seit wann gibt es Urlaub eigentlich? Warum zieht es so viele Bayern seit Generationen nach Italien? Und was bedeutet das Wort „Urlaub“ überhaupt? Wir haben zum Start der Pfingstferien zehn spannende Fakten rund um die schönste Zeit des Jahres gesammelt.

  1.  „Urlaub“ bedeutete früher etwas ganz anderes
    Wer heute Urlaub nimmt, denkt an Erholung, Strand oder Berge. Ursprünglich hatte das Wort aber eine ganz andere Bedeutung. „Urlaub“ stammt vom mittelhochdeutschen Wort „urloup“ ab und bedeutete so viel wie Erlaubnis, sich zu entfernen – etwa vom Hof, vom Dienstherrn oder später vom Militär. Urlaub war also lange keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das gewährt werden musste.

  2.  Bezahlter Urlaub ist noch gar nicht so alt
    Heute jammern viele höchstens darüber, dass der Urlaub zu kurz ist – früher gab es oft gar keinen. Noch vor rund 100 Jahren hatten viele Arbeiter keinen Anspruch auf freie Tage. Erst im 20. Jahrhundert setzte sich bezahlter Urlaub schrittweise durch. In den 1960er-Jahren wurden zwei bis drei Wochen Jahresurlaub langsam normal – heute haben Arbeitnehmer in Deutschland oft deutlich mehr freie Tage.
  3.  Die ersten „Urlaubsreisen“ der Bayern führten meist gar nicht weit weg
    Bevor Billigflieger und Pauschalreisen populär wurden, machten viele Bayern Urlaub ganz in der Nähe: in den Bergen, an Seen oder im benachbarten Österreich. Die sogenannte „Sommerfrische“ war besonders beliebt – mehrere Wochen auf dem Land oder in Kurorten galten als gesund und erholsam.
  4.  Italien wurde zur großen Liebe vieler Bayern
    Pizza, Gelato, Sonne und Meer: Für viele Bayern ist Italien bis heute das Urlaubsland Nummer eins. Besonders beliebt wurde der Süden ab den 1950er- und 1960er-Jahren, als mehr Familien ein Auto hatten und Reisen über den Brenner einfacher wurden. Der Gardasee entwickelte sich zum Klassiker – für manche Familien schon fast zur Tradition über Generationen hinweg.
  5.  Pfingsten zählt zu den großen Reisewellen des Jahres
    Mit dem Start der Pfingstferien beginnt traditionell eine der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres. Gerade in Bayern starten viele Familien gleichzeitig in den Urlaub. Besonders auf den Routen Richtung Süden – etwa über den Brenner nach Italien oder Kroatien – wird oft Geduld gebraucht. Auch Flughäfen rechnen in den Ferienwochen regelmäßig mit besonders hohem Passagieraufkommen.
  6. Viele verreisen – aber nicht alle weit weg
    Zwar zieht es Millionen Menschen in den Ferien in den Urlaub, doch längst nicht jeder steigt ins Flugzeug. Camping, Ferienwohnungen, Kurztrips oder Urlaub in Deutschland liegen weiterhin hoch im Kurs. Gerade Familien achten zunehmend auf Kosten – und entdecken Reiseziele in der Heimat neu.
  7. Früher galt Bergluft als Medizin
    Urlaub war früher oft Gesundheitsvorsorge. Besonders Aufenthalte in den Bergen oder an Kurorten galten als gesundheitsfördernd. Ärzte empfahlen „frische Luft“, Ruhe und Bewegung – oft für mehrere Wochen. Seebäder und Wellnesshotels kamen erst deutlich später in Mode.
  8. Der Klassiker: Stress kurz vor dem Urlaub
    Kofferchaos, letzte E-Mails, Stau und vergessene Ladekabel: Der Start in den Urlaub ist oft alles andere als entspannt. Tatsächlich berichten viele Menschen von besonders stressigen Tagen unmittelbar vor der Reise – bevor dann hoffentlich endlich die Erholung beginnt.
  9. Warum manche Menschen im Urlaub krank werden
    Klingt paradox, passiert aber häufig: Kaum beginnt der Urlaub, meldet sich plötzlich der Körper mit Erkältung, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Experten sprechen teils von „Leisure Sickness“. Die Theorie: Fällt der Alltagsstress weg, merkt der Körper erst, wie erschöpft er eigentlich ist.
  10.  Urlaub macht glücklich – schon vor der Reise
    Eine schöne Erkenntnis zum Schluss: Studien zeigen, dass viele Menschen bereits vor dem Urlaub glücklicher sind. Die Vorfreude auf Meer, Berge oder einfach freie Zeit hebt oft schon Wochen vorher die Stimmung. Vielleicht ist genau das der Grund, warum die Reiseplanung manchmal fast genauso schön ist wie der Urlaub selbst.

Ob ans Meer, in die Berge oder einfach auf Balkonien: Wir wünschen schöne Pfingstferien – und vor allem gute Erholung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Trinkwasser in Nußdorf wieder unbedenklich: Abkochverfügung aufgehoben

Trinkwasser in Nußdorf wieder unbedenklich: Abkochverfügung aufgehoben

Nußdorf / Landkreis Rosenheim – In der Gemeinde Nußdorf am Inn muss Trinkwasser ab sofort nicht mehr abgekocht werden. Das Landratsamt Rosenheim hat die seit vergangener Woche geltende Abkochverfügung  aufgehoben.

Nach Angaben des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim wurden insgesamt drei Kontrolluntersuchungen des Trinkwassers aus dem Versorgungsnetz der Gemeinde durchgeführt – jeweils im Abstand von zwei Tagen. Alle Befunde seien unauffällig gewesen.

Dennoch bleibt die Situation weiter unter Beobachtung: Zum Schutz der Bevölkerung soll das Trinkwasser bis Anfang Juli weiterhin engmaschig beprobt werden.

Wie berichtet, war eine mikrobiologische Belastung des Trinkwassers zuvor nicht auszuschließen gewesen. Hintergrund war ein Silage-Abwasserleck, durch das verunreinigtes Wasser über einen Graben in die Schutzzone 2 gelangt und dort versickert war. Die Abkochverfügung galt als reine Vorsichtsmaßnahme.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 23. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Gleichgewichtssinn ununterbrochen aktiv ist?
Selbst im Stehen oder Sitzen hält er Dich stabil.
Ein unsichtbarer Helfer im Alltag.

Vielleicht nimmst Du heute bewusst wahr, was Dich im Gleichgewicht hält.

Wir wünschen Dir einen stabilen und ausgeglichenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

20-jährige Motorradfahrerin stirbt nach Frontalzusammenstoß

20-jährige Motorradfahrerin stirbt nach Frontalzusammenstoß

Münsing / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2370 bei Müsing (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen)  ist am Donnerstagabend (21.5.2026) eine 20-jährige Motorradfahrerin tödlich verletzt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Der Unfall ereignete sich am 21. Mai 2026 gegen 21.30 Uhr, als die junge Frau aus Geretsried mit ihrer Maschine in einer Gruppe von Motorradfahrern in Richtung Eurasburg unterwegs war. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte sie am Zubringer zur B 11a nach links in Richtung Wolfratshausen abbiegen.
Im Einmündungsbereich kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw einer 59-jährigen Frau aus Eurasburg.

Die Motorradfahrerin wurde schwer verletzt in ein Klinikum gebracht, erlag dort jedoch in den frühen Morgenstunden des 22. Mai 2026 ihren Verletzungen. Die Autofahrerin wurde mit Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ein Kriseninterventionsteam des Bayerischen Roten Kreuzes betreut die Angehörigen.

Zur Klärung des Unfallhergangs hat die sachleitende Staatsanwaltschaft München II ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet.

Die Polizeiinspektion Wolfratshausen bittet Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, sich unter Telefon 08171/42110 zu melden.

Am Unfallort waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber, die Feuerwehren Degerndorf und Wolfratshausen, die Straßenmeisterei sowie mehrere Streifen der Polizei im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto  Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Aschau: Mit „Amanda“ auf Zeitreise durch die Römerzeit

Aschau: Mit „Amanda“ auf Zeitreise durch die Römerzeit

Aschau / Landkreis Rosenheim – Wie lebten die Römer einst im Chiemgau? Dieser Frage können Interessierte bei einer besonderen Themenführung in Aschau im Chiemgau nachgehen. Am Dienstag (26.5.2026)  startet dort eine neue Kulturführung durch die Römerregion Chiemsee.

Beginn ist um 10 Uhr an der Tourist Info in der Kampenwandstraße. Die rund zweistündige Führung übernimmt Historikerin und Römerregionsführerin Martina Stoib. In ihrer Rolle als „Amanda“ führt sie die Teilnehmer in authentischer römischer Gewandung durch die Geschichte der Region.
Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie römischer Luxus, Mode und der Alltag zur Zeit der Römer. Außerdem geht es um das Zusammenleben von Römern und Kelten im Chiemgau sowie um historische Entwicklungen vor dem Auftreten germanischer Stämme.

Auch archäologische Funde aus der Region werden während des Rundgangs aufgegriffen. Dazu zählen unter anderem Fluchthöhlen und der Silberschatz von Niederaschau.

Die Teilnahme kostet neun Euro, bezahlt wird vor Ort. Weitere Termine sind für den 28. Juli und den 19. September geplant. Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich. Weitere Informationen gibt es bei der Tourist Info Aschau im Chiemgau.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Foto: H. Reiter)

ADAC warnt: Autos werden schnell zur Hitzefalle

ADAC warnt: Autos werden schnell zur Hitzefalle

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Schon bei Außentemperaturen unter 30 Grad kann sich ein geparktes Auto innerhalb kurzer Zeit extrem aufheizen. Der ADAC warnt deshalb vor den Gefahren für Kinder und Tiere im Fahrzeug. Messungen des Automobilclubs zeigen: Im Innenraum können Temperaturen von fast 60 Grad erreicht werden.

Für die Untersuchung stellten Experten ein Fahrzeug in die direkte Sonne und dokumentierten die Entwicklung der Temperaturen. Bereits nach rund 30 Minuten wurden im Wageninneren mehr als 50 Grad gemessen. Nach eineinhalb Stunden lag der Höchstwert bei 59,1 Grad. Besonders für Kleinkinder und Tiere könne dies lebensgefährlich werden.

Nach Angaben des ADAC spielt dabei nicht nur die Außentemperatur eine Rolle. Entscheidend sei vor allem die direkte Sonneneinstrahlung. Durch die Scheiben dringt die Wärme ins Fahrzeuginnere ein und staut sich dort ähnlich wie in einem Treibhaus. Zusätzlich können Oberflächen wie Lenkräder, Gurtschlösser oder Kindersitze auf bis zu 80 Grad erhitzen und dadurch Verbrennungen verursachen.

Geöffnete Fenster helfen kaum

Der ADAC appelliert deshalb an Autofahrer, Kinder oder Tiere niemals allein im Auto zurückzulassen – auch nicht für kurze Besorgungen. Selbst leicht geöffnete Fenster würden laut den Testergebnissen kaum für Abkühlung sorgen.

Auch empfindliche Gegenstände wie Handys oder Feuerzeuge sollten bei hohen Temperaturen nicht im Fahrzeug bleiben. Sie können durch die Hitze beschädigt werden.

In weiteren Versuchen testeten die Experten zudem verschiedene Möglichkeiten, das Aufheizen des Innenraums zu verringern. Besonders wirksam war eine Halbgarage beziehungsweise Abdeckplane für das Auto. Damit blieb die Temperatur im Innenraum rund zehn Grad niedriger. Eine silberne Sonnenschutzfolie an der Windschutzscheibe brachte immerhin einen Unterschied von etwa acht Grad. Deutlich weniger Effekt zeigte dagegen ein helles Tuch auf dem Armaturenbrett.

Was tun bei Kindern oder Tieren im heißen Auto?

Wer ein Kind oder Tier in einem überhitzten Fahrzeug entdeckt, sollte laut ADAC nicht wegsehen. Zunächst könne geprüft werden, ob die betroffene Person oder das Tier ansprechbar ist. Zeigen sich Anzeichen einer Überhitzung wie Apathie, starkes Schwitzen oder Hecheln, sollten Polizei oder Feuerwehr verständigt werden.

Das Einschlagen einer Autoscheibe sei nur in einer akuten Notsituation erlaubt – also dann, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht. In diesem Fall empfiehlt der ADAC, Zeugen zu suchen und nach Möglichkeiten nochmals die Rettungskräfte über das Vorgehen zu informieren. 
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pfingstvolksfest startet heute in Bad Aibling

Pfingstvolksfest startet heute in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Mit Festzug und Bieranstich fällt am heutigen Freitag (22.5.2026) der Startschuss für das Aiblinger Pfingstvolksfest. Bis einschließlich Sonntag, 31. Mai, wird auf dem Festplatz an der Krankenhaustraße nahe des Rathausplatzes gefeiert. Besucher erwartet in den kommenden Tagen ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tradition und Angeboten für Familien.

Das Pfingstvolksfest hat in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim)  seit vielen Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender und findet traditionell während der Pfingstferien statt. Einen Ruhetag gibt es nicht. Unter der Woche beginnt der Festbetrieb jeweils ab 14 Uhr, samstags bereits ab 12 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen schon ab 11 Uhr. Abweichungen sind laut Veranstalter je nach Programm möglich.

Der Auftakt erfolgt am heutigen Freitag mit einem Festzug durch die Innenstadt. Gegen 17 Uhr setzt sich der Zug am Rathaus in Bewegung und führt bis zum Festplatz. Der Bieranstich im Festzelt ist für 18 Uhr vorgesehen.

Beste Unterhaltung im Festzelt

In den kommenden Tagen sorgen verschiedene Musikgruppen und Kapellen für Unterhaltung im Festzelt. Geplant sind unter anderem Auftritte der Dreder Musi, der Aiblinger Bigband, der Harthauser Musi sowie der Partyband „zruck zu Dir!“. Ergänzt wird das Programm durch traditionelle Frühschoppen und weitere Themenveranstaltungen.

Angebote für Familien und Senioren

Auch Familien kommen beim Pfingstvolksfest auf ihre Kosten. Für Kinder sind unter anderem Aktionen und Unterhaltung mit Zauberclown Rudolpho angekündigt. Zudem steht ein Familien- und Seniorennachmittag auf dem Programm.
Ein besonderer Höhepunkt soll das Feuerwerk am Samstagabend, 30. Mai, werden. Der Eintritt zum Festgelände ist frei.

Wer sparen möchte, sollte den Familientag nutzen. Dann gelten auf dem Festplatz ermäßigte Preise. Außerdem sind zusätzliche Angebote wie Kinderschminken und ein Kasperltheater geplant.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)