Neun neue Tagespflegekräfte für Stadt und Landkreis Rosenheim qualifiziert

Neun neue Tagespflegekräfte für Stadt und Landkreis Rosenheim qualifiziert

Rosenheim / Landkreis – Die Kinderbetreuung in Stadt und Landkreis Rosenheim wird weiter ausgebaut: Neun neue Tagespflegekräfte haben erfolgreich einen Qualifizierungskurs abgeschlossen. Damit können künftig zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder ab einem Jahr angeboten werden.

Der Kurs wurde in Kooperation zwischen dem Amt für frühkindliche Bildung der Stadt Rosenheim, dem Kreisjugendamt sowie dem Katholischen Bildungswerk durchgeführt.

160 Unterrichtsstunden in vier Monaten

Die Qualifizierung umfasste 160 Unterrichtsstunden über vier Monate. Inhalte waren unter anderem die Förderung von Kindern, die Zusammenarbeit mit Eltern sowie rechtliche, finanzielle und organisatorische Grundlagen der Kindertagespflege.
Mit dem Abschluss können die Teilnehmer nun die offizielle Pflegeerlaubnis beantragen.

Betreuung in kleinen, familiären Gruppen

Ein Teil der Absolventen beginnt anschließend eine selbstständige Tätigkeit in der öffentlich geförderten Kindertagespflege oder in einer Großtagespflege.

Die Kindertagespflege (Kindertagespflegepersonen) gilt als besonders flexible und familiennahe Betreuungsform mit kleinen Gruppen. Andere nutzen die Qualifizierung als Einstieg in eine Tätigkeit als Assistenzkraft in Kindertageseinrichtungen im Rahmen einer Weiterbildungsoffensive des Freistaats Bayern.

Nächster Kurs startet 2027

Der nächste Qualifizierungskurs beginnt am 21. Januar 2027. Ein Informationsabend dazu findet bereits am 12. November 2026 im Bildungswerk Rosenheim statt.

Interessierte können sich an die Fachberatungen wenden:

  • Stadt Rosenheim: 08031/365-1604
  • Landkreis Rosenheim: 08031/392-24511
  • kindertagespflege@lra-rosenheim.de
    (Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
„Frühling“ auf der Wasserburger Burg: Neue Arbeiten von Willy Reichert zu sehen

„Frühling“ auf der Wasserburger Burg: Neue Arbeiten von Willy Reichert zu sehen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – In den Galerieräumen in der historischen Burganlage in der Wasserburger Altstadt (Auf der Burg 8) ist derzeit die Ausstellung „Frühling“ des Wasserburger Malers Willy Reichert zu sehen. Die Schau läuft noch bis Sonntag, 21. Juni und zeigt bislang unveröffentlichte Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus den vergangenen Jahren.

Werk von Maler Willy Reichert. Foto: Copyright Hendrik Heuser

Noch bis zum 21. Juni ist die  Bilderschau zu sehen. Fotos: Hendrik Heuser

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Eindrücke aus Natur, Landschaft und Stadt. Willy Reichert greift typische Frühlingsmotive auf und setzt sie in hellen Farbwelten und wechselnden Lichtstimmungen um. Viele Arbeiten entstehen aus Beobachtungen der Region rund um Wasserburg.
Die Werke vermitteln eine ruhige, zugleich lebendige Atmosphäre, die den Übergang von Winter zu Frühling künstlerisch einfängt.

Fester Bestandteil der Wasserburger Kunstszene

Willy Reichert, Jahrgang 1937, wurde in München geboren und lebt seit seiner Kindheit in Wasserburg. Er zählt zu den prägenden Künstlern der regionalen Kunstszene.

1968 war er Mitbegründer des Arbeitskreises 68 und beteiligte sich an der ersten großen Kunstausstellung im Rathaussaal. Dieses Engagement trug wesentlich zur Entwicklung Wasserburgs als Kunststandort bei. Für seine Verdienste wurde er mit der Heiserer-Medaille der Stadt Wasserburg ausgezeichnet. 2023 erhielt er zudem den Kulturpreis des Landkreises Rosenheim.

Charakteristische Bildsprache

Reicherts Arbeiten sind bekannt für eine atmosphärisch dichte Bildsprache, in der Licht, Farbe und Form ineinandergreifen. Häufig entstehen offene Bildräume, die zwischen Gegenständlichkeit und Andeutung wechseln.

Besonders in seinen Aquarellen und Zeichnungen zeigt sich eine Verbindung aus Leichtigkeit und Ausdruckskraft sowie eine starke Orientierung an Stimmungen und Lichtverhältnissen.

Ausstellung im Überblick

Die Ausstellung „Frühling“ ist noch bis 21. Juni 2026 in den Galerieräumen in der Burganlage in der Wasserburger Altstadt (Auf der Burg 8) zu sehen.
Geöffnet ist sie samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 08071/3263. Weitere Infos zum Künstler hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info, Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

NGG kritisiert geplante Gesundheitsreform – Warnung vor höheren Zuzahlungen und „Teilkrankschreibung“

NGG kritisiert geplante Gesundheitsreform – Warnung vor höheren Zuzahlungen und „Teilkrankschreibung“

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Rosenheim-Oberbayern äußert deutliche Kritik an geplanten Änderungen im Gesundheitswesen der Bundesregierung. Aus Sicht der Gewerkschaft würden insbesondere höhere Zuzahlungen für Medikamente sowie das Konzept der sogenannten Teilkrankschreibung zu einer zusätzlichen Belastung für Beschäftigte führen.

„Wer in Rosenheim zum Hausarzt geht, für den wird es teurer“, sagt Manuel Halbmeier, Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern. Er kritisiert ein geplantes Sparpaket im Gesundheitsbereich, das aus seiner Sicht „stark zu Lasten der Versicherten verordnet“ werde. Konkret verweist die NGG auf geplante höhere Eigenanteile bei Arzneimitteln. Während derzeit eine Zuzahlung von 5 Euro mit einer Obergrenze von 10 Euro gelte, könnten künftig bis zu 15 Euro fällig werden, mindestens jedoch 7,50 Euro.

Nach Einschätzung der Gewerkschaft würden dadurch vor allem Haushalte mit geringeren Einkommen zusätzlich belastet. Halbmeier spricht von einer Entwicklung, die sich angesichts ohnehin steigender Lebenshaltungskosten bemerkbar mache.

NGG fordert niedrigere Mehrwertsteuer auf Medikamente

Als Gegenmodell spricht sich die NGG Rosenheim-Oberbayern für eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente aus. „Ob Tabletten, Tropfen, Salben, Zäpfchen oder Infusionen: 7 statt 19 Prozent für Medikamente in Rosenheim. Das hätte einen positiven Effekt fürs Portemonnaie der Menschen“, so Halbmeier. Wichtig sei aus Sicht der Gewerkschaft jedoch, dass eine Steuerreduzierung tatsächlich bei den Versicherten ankomme und nicht bei der Pharmaindustrie verbleibe.

Kritik an Konzept der Teilkrankschreibung

Deutliche Ablehnung äußert die NGG zudem gegenüber Plänen zur sogenannten Teilkrankschreibung. Diese sieht vor, dass Beschäftigte unter bestimmten Voraussetzungen teilweise arbeitsfähig bleiben und in reduziertem Umfang arbeiten könnten.
„Wer länger krank ist, schleicht – oder besser wohl: schleppt – sich dann in Etappen zurück zur Arbeit. Und das ärztlich verordnet“, sagt Halbmeier. Nach seiner Einschätzung bestehe die Gefahr, dass sich Erkrankungen verschleppen und langfristig gesundheitliche Folgen entstehen könnten.

Als Beispiel nennt er Berufe mit hoher körperlicher oder psychischer Belastung, etwa in Bäckereien oder Gastronomiebetrieben. Dort sei eine flexible Arbeitsbelastung im Krankheitsfall aus Sicht der NGG kaum realistisch, da Arbeitsabläufe nicht auf reduzierte Leistungsfähigkeit ausgelegt seien.

Auch sieht die Gewerkschaft die Gefahr von Druck auf Beschäftigte durch Arbeitgeber. Zwar seien Zustimmungslösungen vorgesehen, in der Praxis könne es jedoch zu indirekten Zwängen kommen, so die Einschätzung der NGG.

Appell an regionale Bundestagsabgeordnete

Die Gewerkschaft richtet sich mit ihrer Kritik auch an die CSU- und SPD-Bundestagsabgeordneten aus der Region Rosenheim. Diese sollten sich nach Ansicht der NGG dafür einsetzen, Änderungen an den geplanten Regelungen vorzunehmen und insbesondere von der Teilkrankschreibung Abstand zu nehmen.

Grundsätzlich warnt die NGG Rosenheim-Oberbayern vor einer Schwächung des Sozialstaats. „Die ständigen Angriffe auf den Sozialstaat und Kahlschlagdebatten sind keine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. Wer den Sozialstaat zunehmend infrage stellt, verunsichert die Menschen“, so Halbmeier. Aus Sicht der Gewerkschaft müsse stattdessen die soziale Ungleichheit stärker in den Fokus rücken.
(Quelle: Pressemitteilung NGG Rosenheim-Oberbayern / Beitragsbild: Copyright NGG-Tobias Seifert)

Starbulls Rosenheim reichen Lizenzunterlagen für DEL2 und Penny DEL ein

Starbulls Rosenheim reichen Lizenzunterlagen für DEL2 und Penny DEL ein

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben die vollständigen Lizenzunterlagen für die DEL2-Saison 2026/27 fristgerecht bei der Liga eingereicht. Auch Unterlagen für eine mögliche Teilnahme an der PENNY DEL wurden fristgerecht übermittelt.

Erstmals erfolgte die Einreichung im Namen der neu gegründeten SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG, in die der Profispielbetrieb der Starbulls im Zuge der kürzlich beschlossenen Ausgliederung überführt wurde.

Damit sind die formalen Voraussetzungen für das laufende Lizenzprüfungsverfahren der DEL2 erfüllt. In den kommenden Wochen werden die eingereichten Unterlagen nun durch die Liga geprüft.

Weiterer Schritt in die  strukturelle Weiterentwicklung

Die Starbulls betonen, dass die Einreichung ein weiterer Schritt in der strukturellen Weiterentwicklung des Standorts sei. Mit der Ausgliederung in die SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG seien die organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft des Profieishockeys in Rosenheim neu aufgestellt worden.

Abschließend bedanken sich die Starbulls bei Sponsoren, Partnern, Mitarbeitern der Geschäftsstelle sowie der Steuerkanzlei EFA für die Unterstützung bei der Erstellung der Unterlagen. Ein besonderer Dank gilt zudem den Fans, die den Verein auf dem eingeschlagenen Weg begleiten und das Stadion regelmäßig füllen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG – Beitragsbild: Christoph Sinzinger)

Falschfahrer auf A8 bei Grabenstätt verursacht schweren Unfall – 89-Jähriger stirbt

Falschfahrer auf A8 bei Grabenstätt verursacht schweren Unfall – 89-Jähriger stirbt

Grabenstätt / Landkreis Traunstein – Auf der Autobahn A8 bei Grabenstätt (Landkreis Trausntein) ist es am Samstagnachmittag (23.5.2026) zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Falschfahrer gekommen. Ein 89-jähriger Mann kam dabei ums Leben, fünf weitere Personen wurden verletzt.

Gegen 14 Uhr war der Senior aus dem Bereich Niederbayern aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Pkw entgegen der Fahrtrichtung auf der A8 in Richtung Salzburg unterwegs. Kurz nachdem erste Notrufe über den Falschfahrer bei der Polizei eingegangen waren, kam es auf Höhe Grabenstätt zum Zusammenstoß mit zwei weiteren Fahrzeugen.

Der 89-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. In den beiden anderen beteiligten Pkw wurden nach Polizeiangaben drei Personen schwer und zwei weitere leicht verletzt. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 120.000 Euro geschätzt.

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Salzburg vollständig gesperrt und der Verkehr großräumig umgeleitet werden. An der Anschlussstelle Siegsdorf West richtete die Autobahnmeisterei Siegsdorf eine Ausleitung ein.

Im Einsatz waren unter anderem Feuerwehr, Rettungsdienst, THW sowie die Autobahnmeisterei. Die Unfallaufnahme dauerte mehrere Stunden an. Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein ermittelt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein. Ein unfallanalytisches sowie technisches Gutachten wurde angeordnet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Werkzeuge und Baugeräte von Großbaustelle in Wasserburg gestohlen

Werkzeuge und Baugeräte von Großbaustelle in Wasserburg gestohlen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Auf einer Großbaustelle im Wasserburger Burgerfeld (Landkreis Rosenheim) haben bislang unbekannte Täter in der Nacht auf Donnerstag  (21.5.2026) Werkzeuge und Baugeräte entwendet. Der Schaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Nach Angaben der Polizei brachen die Täter zwischen dem 21. und 22. Mai 2026 einen Container auf dem Baustellengelände auf und entwendeten daraus zahlreiche Geräte und Werkzeuge. Im Anschluss durchsuchten sie zudem einen vierstöckigen Rohbau und fanden weiteres Diebesgut.
Der genaue Umfang des Diebstahls ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, wird aber bereits auf etwa 5.000 Euro beziffert.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter unbemerkt auf das Gelände gelangten und sich anschließend wieder entfernten.

Zeugen und Anwohner, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich Burgerfeld gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn unter 08071/9177-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer bei Kreuth schwer verletzt – Hubschrauber im Einsatz

Motorradfahrer bei Kreuth schwer verletzt – Hubschrauber im Einsatz

Kreuth / Landkreis Miesbach – Bei einem schweren Motorradunfall auf der B307 bei Kreuth (Landkreis Miesbach)  ist am Samstagnachmittag (23.5.2026) ein 26-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Fahrer musste nach dem Aufprall gegen ein Verkehrszeichen mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen werden.

Gegen 17 Uhr war der Mann mit seiner Kawasaki auf der B307 in nördlicher Richtung unterwegs. Kurz nach dem Ortseingang des Ortsteils Oberhof kam er, nach den Angaben der Polizei, aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen ein Verkehrszeichen und blieb anschließend in einer angrenzenden Wiese liegen.
Der Fahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde in einem lebensbedrohlichen Zustand mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Murnau geflogen. An dem Motorrad entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Die Ortsdurchfahrt war für etwa eine Stunde vollständig gesperrt. Die Feuerwehr Kreuth übernahm die Verkehrsregelung an der Unfallstelle.
Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist ein Fremdverschulden nicht erkennbar. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Wiessee unter 08022/9878-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Holzverschlag im Flammen

Rosenheim: Holzverschlag im Flammen

Rosenheim – Im Wohngebiet Neue Heimat im Norden Rosenheimst ist es in der Nacht auf Sonntag (23.5.2026) zu einem Brand gekommen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Gegen 2.30 Uhr verständigte ein aufmerksamer Anwohner die Rettungskräfte, nachdem im Bereich Neue Heimat ein größeres Feuer ausgebrochen war. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein an ein Wohnanwesen angebauter Holzverschlag in Flammen stand.
Die Feuerwehr Rosenheim begann umgehend mit den Löscharbeiten und konnte nach Polizeiangaben verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitete oder auf das Wohnhaus übergriff.

Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Ob auch Teile des Wohnanwesens beschädigt wurden, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Bewohner im Haus. Verletzte gab es nicht.
Die Polizei Rosenheim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild:: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 24. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Gerüche besonders stark mit Erinnerungen verknüpft sind?
Ein Duft kann Dich sofort in eine vergangene Situation zurückversetzen.
Das Gehirn verarbeitet Gerüche direkt mit Emotionen.

Vielleicht nimmst Du heute bewusst wahr, was Du riechst.

Wir wünschen Dir einen erinnerungsreichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Wenn Realität sich verändert: Warum frühe Hilfe bei Schizophrenie so wichtig ist

Wenn Realität sich verändert: Warum frühe Hilfe bei Schizophrenie so wichtig ist

Wasserburg / Bayern / Deutschland – Am 24. Mai wird weltweit der Welt-Schizophrenie-Tag begangen. Bereits im Vorfeld rückt das Thema in den Fokus – denn kaum eine psychische Erkrankung ist so stark von Vorurteilen geprägt wie die Gruppe der Schizophrenien. Oft entstehen dabei Bilder, die mit der medizinischen Realität nur wenig zu tun haben.

In Wasserburg am Inn will das kbo-Inn-Salzach-Klinikum den Aktionstag nutzen, um über die Erkrankung aufzuklären, Angehörigen Orientierung zu geben und Betroffenen Mut zu machen, frühzeitig Hilfe zu suchen.

Zwischen Rückzug und veränderter Wahrnehmung

Schizophrene Erkrankungen beginnen häufig schleichend. Erste Veränderungen werden oft von Angehörigen bemerkt: Betroffene ziehen sich zurück, wirken misstrauisch, verlieren Interessen oder verändern ihren Schlafrhythmus. Auch das Denken und Sprechen kann sprunghaft oder schwer nachvollziehbar wirken.

„Schizophrenien sind eine ernsthafte, aber in den meisten Fällen gut behandelbare Gruppe von Erkrankungen des Gehirns.“, erklärt PD Dr. Michael Rentrop, Chefarzt am Zentrum für Psychose-Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen des kbo-Inn-Salzach-Klinikums. „Je früher Betroffene Unterstützung erhalten, desto besser sind in der Regel die Aussichten auf langfristigen Behandlungserfolg.“

In akuten Phasen kann es zu sogenannten psychotischen Episoden kommen. Dabei verschwimmt für die Betroffenen zeitweise die Grenze zwischen innerer Wahrnehmung und äußerer Realität – etwa durch Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder starke Verunsicherung.

Was Angehörige tun können

Für Familien und Freunde ist die Situation oft belastend und schwer einzuordnen. Fachlich entscheidend ist zunächst Ruhe und ein offenes Gespräch – ohne Druck oder Konfrontation.
„Angehörige sollten Betroffene nicht unter Druck setzen oder versuchen, Wahnvorstellungen auszureden.“, so Rentrop. „Sinnvoller ist es, Verständnis für die Belastung zu zeigen und professionelle Unterstützung zu organisieren.“

Wichtig sei vor allem, frühe Warnzeichen ernst zu nehmen und Hilfe zu suchen – etwa über Hausärzte, psychiatrische Ambulanzen, Krisendienste oder Fachkliniken. „Hier gilt ganz klar: Lieber falscher Alarm als verspätete Hilfe.“, betont der Chefarzt.

Behandlung heute deutlich besser möglich

Auch wenn die Diagnose zunächst verunsichern kann, sind schizophrene Erkrankungen heute in vielen Fällen gut behandelbar. Medikamente können akute Symptome deutlich lindern oder ganz zurückdrängen. Ergänzend spielen Psychotherapie, sozialpädagogische Unterstützung sowie Hilfe bei Alltag, Ausbildung und Beruf eine wichtige Rolle.

„Viele Betroffene können mit der richtigen Diagnose und entsprechender Behandlung ein stabiles und selbstbestimmtes Leben führen.“, sagt Rentrop. Entscheidend sei, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und Versorgung niedrigschwellig zugänglich zu machen.

Aufklärung gegen Vorurteile

Trotz medizinischer Fortschritte bestehen weiterhin viele Vorurteile. Dabei gilt: Die meisten Menschen mit Schizophrenie sind nicht gefährlich, sondern selbst stark von der Erkrankung belastet.

Der Welt-Schizophrenie-Tag soll dazu beitragen, Wissen zu vermitteln und Stigmatisierung abzubauen. Denn ein verständnisvolles Umfeld kann entscheidend dazu beitragen, dass Betroffene Stabilität und Lebensqualität zurückgewinnen.

Schizophrene Erkrankungen betreffen im Laufe des Lebens etwa ein Prozent der Bevölkerung und treten häufig erstmals im jungen Erwachsenenalter auf.

Ein Aktionstag mit klarer Botschaft

Der Welt-Schizophrenie-Tag wird jährlich am 24. Mai begangen und erinnert an die Lebensrealität von Betroffenen und Angehörigen. Ziel ist es, frühzeitige Hilfe zu fördern, Aufklärung zu stärken und psychische Erkrankungen aus der Tabuzone zu holen.
(Quelle: Pressemittteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum ( Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Goldener Gockel 2026: Diese Ferienhöfe aus der Region Rosenheim gehören zu Bayerns herzlichsten Gastgebern

Goldener Gockel 2026: Diese Ferienhöfe aus der Region Rosenheim gehören zu Bayerns herzlichsten Gastgebern

Rosenheim / Region / Bayern – Der Bauernhofurlaub in Bayern bleibt beliebt – und wird auch in diesem Jahr ausgezeichnet. Zum 35-jährigen Bestehen des Qualitätssiegels „Blauer Gockel“ sind die „Goldenen Gockel 2026“ vergeben worden. Insgesamt wurden 20 Ferienhöfe im Freistaat für besondere Gastfreundschaft, Service und eine besonders hohe Gästezufriedenheit geehrt.

Die Auszeichnung wurde im Chiemgau verliehen. Mit dabei war auch die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Sterne oder Luxus, sondern die Bewertungen der Urlaubsgäste selbst, die über die Preisträger entscheiden.

Besonders viele der ausgezeichneten Höfe liegen in Oberbayern und damit auch in der erweiterten Region rund um Rosenheim und den Chiemgau.

Mehrere Preisträger aus der Region Rosenheim

Aus der Region wurden unter anderem der Schrödlhof in Samerberg, der Lohner-Hof in Chieming sowie der Steinberger Hof in Ruhpolding geehrt. Die Betriebe zählen damit zu den 20 gastfreundlichsten Ferienhöfen Bayerns.

Auch im Tölzer Land erhielten zwei Höfe die Auszeichnung: der Zum Kirchmair in Bichl sowie der Schmickhof in Gaißach.

Der „Goldene Gockel“ wird seit 2015 vergeben. Grundlage sind Online-Bewertungen von Urlaubsgästen, die über einen längeren Zeitraum gesammelt und ausgewertet werden. Berücksichtigt werden nur Betriebe mit einer ausreichenden Zahl an Rückmeldungen.

Hinter dem Qualitätssiegel „Blauer Gockel“ stehen rund 1.400 Ferienhöfe in Bayern. Sie verbinden Landwirtschaft und Tourismus und bieten Urlaub auf dem Bauernhof in ganz unterschiedlichen Formen – vom klassischen Hof bis hin zu spezialisierten Angeboten mit Natur- oder Wellnessfokus.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Blauer Gockel / Beitragsbild: Copyright BlauerGockel_Kern)

Pang, Rosenheim, 1931

Pang, Rosenheim, 1931

Pang / Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1931. Entstanden ist die historische Aufnahme im Rosenheimer Stadtteil Pang.

Im Fokus dieser Aufnahme steht die Panger Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt – eingebettet in ein noch deutlich ländlich geprägtes Ortsbild.
Zu sehen ist ein Pang, der damals noch stark von Landwirtschaft und weitläufigen Grünflächen geprägt war. Felder, einzelne Bäume und eine unbefestigte Straße bestimmen das Bild. Der Ort wirkt im Rückblick fast beschaulich und deutlich weniger verdichtet als heute.

Die Panger Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt selbst hat eine lange Geschichte: Sie wurde bereits im Jahr 1315 erstmals urkundlich erwähnt. Der ältere, spätgotische Vorgängerbau wurde im Jahr 1853 durch den heutigen Kirchenbau ersetzt. Dieser entstand im neuromanischen Stil und prägt bis heute das Ortsbild.
Heute gilt die Kirche als historischer Mittelpunkt der Pfarrei „Am Wasen“ und ist eines der markanten Bauwerke im Stadtteil Pang.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)