Akku entzündet sich in Garage – Brand in Kreuth schnell gelöscht

Akku entzündet sich in Garage – Brand in Kreuth schnell gelöscht

Kreuth / Landkreis Rosenheim – Ein technischer Defekt hat am Dienstagabend (20.5.2026) in Kreuth/Scharling einen Garagenbrand ausgelöst. Dabei entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich.

Gegen 18.15 Uhr bemerkte ein Bewohner im Rauheckweg, dass schwarzer Rauch aus seiner geschlossenen Garage drang. Beim Öffnen des Tores stellte der 38-Jährige fest, dass sich ein beim Ladevorgang befindlicher Akku eines Modellsegelfliegers entzündet hatte. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Einrichtung der Garage übergegriffen.
Gemeinsam mit Nachbarn versuchte der Bewohner zunächst, den Brand mit einem Feuerlöscher einzudämmen. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Kreuth konnte das Feuer anschließend schnell unter Kontrolle bringen und löschen.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Bad Wiessee wird als Brandursache ein technischer Defekt am Akku vermutet. Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf bis zu 20.000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Kreuth mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Rottach-Egern, der Rettungsdienst mit Notarzt sowie eine Streife der Polizeiinspektion Bad Wiessee.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Street Food Market verwandelt Rosenheimer Innenstadt in kulinarische Weltreise

Street Food Market verwandelt Rosenheimer Innenstadt in kulinarische Weltreise

Rosenheim – Die Rosenheimer Innenstadt wird Ende Mai erneut zum Treffpunkt für Genießer: Vom 29. bis 31. Mai findet der Street Food Market statt und bringt 24 Foodtrucks und Stände in die Innenstadt. Die kulinarische Route zieht sich dabei vom Ludwigsplatz bis zum Max-Josefs-Platz und führt einmal rund um den Globus – von Amerika über Afrika und Europa bis nach Asien.

Geöffnet ist der Street Food Market am Freitag, 29.05., von 14 bis 22 Uhr, am Samstag, 30.05., von 11 bis 22 Uhr sowie am Sonntag, 31.05., von 11 bis 19 Uhr.

Kulinarische Vielfalt und neue Spezialitäten im Angebot

Besucher erwartet ein breites Angebot an frisch zubereiteten Speisen direkt vor Ort. Auf der Speisekarte stehen unter anderem kreative Burger, Bowls, Currys, vegetarische und vegane Gerichte, süße Spezialitäten sowie exotische Angebote wie schwarzes Aktivkohleeis und Cocktails. Erstmals ist zudem ein Anbieter mit vollständig glutenfreien Speisen vertreten.

Neben dem kulinarischen Angebot wird auch ein Rahmenprogramm geboten: Für Kinder gibt es unter anderem Kinderschminken und ein Karussell, während Livemusik für eine entspannte Atmosphäre in der Innenstadt sorgt.

Weitere Informationen sind auf der Website des City-Managements unter www.ro-city.de abrufbar. Veranstalter sind das City-Management Rosenheim und das Food Truck Festival. Für eine entspannte Anreise wird empfohlen, mit dem Fahrrad zu kommen oder die umliegenden Parkhäuser zu nutzen.
(Quelle: Pressemitteilung City-Management Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Food Truck Festival)

Auto kracht in Schaufenster am Ludwigsplatz

Auto kracht in Schaufenster am Ludwigsplatz

Rosenheim – Ein ungewöhnlicher Unfall hat sich am Mittwoch (20.5.2026), zur Mittagszeit mitten in der Rosenheimer Innenstadt ereignet: Ein Auto ist am Ludwigsplatz in die Schaufensterscheibe eines Geschäfts gekracht und hat dabei einen Schaden im fünfstelligen Bereich verursacht.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim wollte eine 61-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Rosenheim am Mittwoch gegen 13.30 Uhr aus einer Parklücke am Ludwigsplatz ausfahren. Dabei sei sie nach eigenen Angaben vom Bremspedal abgerutscht und auf das Gaspedal gekommen. Der Pkw habe daraufhin einen Satz nach vorne gemacht und sei in die Schaufensterscheibe eines Bekleidungsgeschäfts geprallt.
Durch den Aufprall zersprang ein Teil der Scheibe. Auch am Fahrzeug entstand ein erheblicher Frontschaden. Der Pkw musste anschließend abgeschleppt werden. Die 61-Jährige blieb unverletzt.
Der entstandene Sachschaden an Fahrzeug und Schaufenster wird nach Polizeiangaben auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IG Bau rät Bau-Beschäftigten in Rosenheim zum Blick auf Lohnabrechnung

IG Bau rät Bau-Beschäftigten in Rosenheim zum Blick auf Lohnabrechnung

Rosenheim – Für Beschäftigte im Baugewerbe in Rosenheim gibt es nach Angaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mehr Geld. Die Gewerkschaft verweist auf gestiegene Tariflöhne und rät Bauarbeiter dazu, ihre aktuelle Lohnabrechnung genau zu prüfen. Dabei könne sich ein genauer Blick finanziell deutlich bemerkbar machen.

Insgesamt arbeiten nach Angaben der IG BAU rund 930 Beschäftigte in 54 Baubetrieben im Stadtgebiet Rosenheim.

Die IG BAU Oberbayern weist in diesem Zusammenhang auf gestiegene Tariflöhne im Baugewerbe hin und empfiehlt Beschäftigten einen sogenannten „Lohn-Check“. „Der Lohn-Check lohnt sich. Denn der Tariflohn für Fachkräfte ist im April um knapp 1 Euro pro Stunde gestiegen. Das ist ein Plus von 3,9 Prozent. Damit müssen vom Beton- und Straßenbauer über den Maurer und Kranführer bis zur Bürokraft ab jetzt bei jedem, der einen Vollzeitjob hat, knapp 168 Euro pro Monat mehr auf dem Lohnkonto sein“, sagte Dieter Pangerl von der IG BAU Oberbayern.

Nach Angaben der Gewerkschaft liegt der aktuelle Stundenlohn für Fachkräfte nun bei 26,05 Euro. Die IG BAU beruft sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Die Gewerkschaft empfiehlt Beschäftigten im Baugewerbe, die aktuelle Lohnabrechnung genau zu prüfen und mögliche Anpassungen im Blick zu behalten.
(Quelle: Pressemitteilung IG Bau / Beitragsbild: Foto: IG BAU-Tobias Seifert)

Stadt Rosenheim informiert: Müllabfuhr verschiebt sich wegen Feiertagen

Stadt Rosenheim informiert: Müllabfuhr verschiebt sich wegen Feiertagen

Rosenheim – Wegen der bevorstehenden Pfingst-Feiertage kommt es im Stadtgebiet Rosenheim zu Änderungen bei der Müllabfuhr.

Wie die Stadt Rosenheim informiert, verschiebt sich die Müllabfuhr in der Woche des Pfingstmontags am 25.05.2026 jeweils um einen Tag nach hinten. Die regulären Abfuhrtermine werden damit entsprechend angepasst.
Auch in der darauffolgenden Woche kommt es zu einer weiteren Verschiebung: Am Donnerstag, 04.06.2026 (Fronleichnam) entfällt die reguläre Donnerstagstour. Diese wird stattdessen am Freitag nachgeholt.
Die Bürger werden gebeten, ihre Mülltonnen an den jeweils verschobenen Abfuhrtagen rechtzeitig bereitzustellen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sammelspaß und Rätselaktion zur Fußball-WM in der Bücherei Prien

Sammelspaß und Rätselaktion zur Fußball-WM in der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Alle zwei Jahre, passend zur Fußball-EM und -WM, wird die Kinderabteilung der Bücherei Prien zum Treffpunkt für Sammler. Dann heißt es wieder: tauschen, fachsimpeln und fehlende Bilder ergänzen. Auch zur Fußball-WM 2026 findet erneut die beliebte Sammelbilder-Tauschbörse statt.

An vier Donnerstagen – am 11., 18. und 25. Juni sowie am 2. Juli 2026 – können Besucher jeweils von 15 bis 17 Uhr im Dachgeschoss der Bücherei ihrer Sammelleidenschaft nachgehen. Ob Panini-Sticker oder andere Fußballbilder: Willkommen ist alles, was gesammelt, getauscht oder verschenkt werden kann.

Zum Auftakt gibt es in diesem Jahr ein zusätzliches Angebot für Fußballfans: Am 11. Juni 2026 steht eine Stadion-Rallye auf dem Programm. Dabei können Kinder und Erwachsene ihr Wissen rund um Fußballstadien weltweit testen. Wer die Aufgaben erfolgreich löst, erhält im Anschluss eine Urkunde.

Büchereileiterin Melanie Schieber freut sich bereits auf eine gut gefüllte Kinderabteilung: „Wie auch bei den letzten Veranstaltungen sind Fußballfans aller Altersklassen herzlich willkommen, vom Kind bis zum Senior – sowohl zum Tauschen als auch zum Rätseln“, so Schieber.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Drehbuch für neues Historisches Stadtspiel an Oberbürgermeister übergeben

Drehbuch für neues Historisches Stadtspiel an Oberbürgermeister übergeben

Rosenheim – Die Vorfreude auf das neue Historische Stadtspiel in Rosenheim wächst: Am Ludwigsplatz, dort, wo vom 26. Juni bis 31. Juli das Freiluftspektakel aufgeführt wird, hat das Theater Rosenheim jetzt offiziell das Drehbuch für das neue Stück „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ an Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan übergeben.

Überreicht wurde das Drehbuch von Theater-Vorsitzendem Jogi Gaschke – und zwar genau an jenem Ort, der auch in diesem Sommer wieder zur Bühne des Historienspiels wird. Das Mittertor und die historischen Gebäude rund um den Ludwigsplatz bilden erneut die Kulisse für das Freilichttheater, das längst zu einer festen Größe im Rosenheimer Kulturkalender geworden ist.

Die Vorbereitungen laufen aktuell auf Hochtouren. Nur wenige Stunden nach der Drehbuchübergabe fand am Abend bereits die erste Probe in Originalkostümen statt. Für Gaschke, der schon bei zahlreichen Stadtspielen als Schauspieler mitwirkte und diesmal erstmals Regie führt, ist das stets ein besonderer Moment: „Bei den ersten Proben in seiner eigenen Kleidung spielt man eine Rolle. Aber wenn man dann in das Kostüm schlüpft, wird man erst wirklich zu demjenigen, den man dann auf der Bühne verkörpert.“

Ein besonderes Kapitel Rosenheimer Geschichte

Rund 90 Darsteller werden in diesem Sommer erneut ein Stück Rosenheimer Geschichte lebendig werden lassen. Wie immer widmet sich das Historische Stadtspiel einem Kapitel der Stadtgeschichte, das vielen Besuchern bislang kaum bekannt sein dürfte. Mit dabei sind auch wieder einige tierische Darsteller: Die Pferdekutschen, die seit Jahren zum Stadtspiel gehören, dürfen auch diesmal nicht fehlen und sorgen auf dem Ludwigsplatz erneut für eine besondere historische Atmosphäre.

Im Mittelpunkt des neuen Stücks steht eine fiktive, aber historisch angelehnte Geschichte aus dem Jahr 1787. Einige Bürger des damaligen kurfürstlichen Markts Rosenheim gründen eine Gemeinschaft, die sich „Rosenheimer Akademie“ nennt und die Welt vor Ort verbessern will. Um ihre Ziele zunächst zu schützen, vereinbaren die Mitglieder absolutes Stillschweigen – auch gegenüber ihren Ehefrauen. Das sorgt schnell für Misstrauen und Gerüchte. Bald kursieren Spekulationen über mögliche Verbindungen zu Illuminaten oder Freimaurern. Schließlich wird sogar der Hof in München auf die Vorgänge aufmerksam.

Das neue Stück stammt erneut aus der Feder von Horst Rankl, Ehrenvorsitzender des Theater Rosenheim Er investierte wieder viel Zeit in Recherchen in Archiven und historischen Gerichtsprotokollen. Historische Fakten und reale Persönlichkeiten bilden erneut die Grundlage des Stücks. Ergänzt wird die Handlung durch fiktionale Elemente – das Stück ist dabei ausdrücklich als Posse angelegt und setzt damit bewusst auf eine humorvolle, zugespitzte Darstellung der Ereignisse.

90 Darsteller und viele Neuerungen

Vieles ist beim neuen Stadtspiel anders als in früheren Produktionen. Während sich vergangene Stücke oft über Jahrzehnte erstreckten, spielt „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ diesmal nur über wenige Monate. Das habe auch praktische Vorteile, erklärte Regisseur Gaschke. Wenn sich eine Geschichte über Jahrzehnte spanne, müssten Figuren auf der Bühne eigentlich sichtbar altern – was sich während einer laufenden Aufführung nur schwer darstellen lasse.

Auch inhaltlich setzt das Theater neue Akzente. Anders als bei vielen früheren Stadtspielen stehen diesmal keine kriegerischen Auseinandersetzungen im Mittelpunkt. Neu ist zudem, dass auf ein klassisches Liebespaar verzichtet wird. An Emotionen soll es laut Theater dennoch nicht fehlen.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Das Rosenheimer Stadtspiel gibt es seit 1995. Ursprünglich war das erste Historienspiel als Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Salz. Macht. Geschichte“ im Lokschuppen Rosenheim geplant. Die Aufführung auf dem Max-Josefs-Platz entwickelte sich jedoch schnell zum Publikumserfolg: Mehr als 10.000 Zuschauer wurden damals gezählt. Seither findet das Historische Stadtspiel im Zwei-Jahres-Rhythmus statt und zählt mittlerweile zu den festen Konstanten im Rosenheimer Kulturleben – seit einigen Jahren am Ludwigsplatz.

Premiere für „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ ist am Freitag, 26. Juni. Insgesamt stehen zehn Aufführungen auf dem Programm. Für den Fall schlechten Wetters gibt es Ausweichtermine. Spielzeiten und weitere Informationen gibt es auf der Theater-Webseite. Karten sind online über YesTicket, im Ticket-Center am Busbahnhof sowie an der Abendkasse am Ludwigsplatz erhältlich.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 21. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Schallwellen Muster erzeugen können, wenn sie auf Oberflächen treffen?
Diese nennt man Klangfiguren.
Geräusche werden so sichtbar.

Vielleicht nimmst Du heute wahr, wie vielfältig Deine Umgebung ist.

Wir wünschen Dir einen inspirierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1959

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1959

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1959. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. 

Vom Rosenheimer Ludwigsplatz haben wir Euch schon viele historische Aufnahmen präsentiert. Aber auch dieses Foto aus dem Jahr 1959 eröffnet wieder einen neuen Blickwinkel. Insbesondere lohnt ein Blick auf die damaligen Autos – es dominieren Käfer und Mercedes. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

150.000 Euro Förderung für Halfinger Ortsmitte

150.000 Euro Förderung für Halfinger Ortsmitte

Halfing / Landkreis Rosenheim – Die Gemeinde Halfing erhält Unterstützung aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm 2026: Insgesamt 150.000 Euro fließen in die Neugestaltung des Areals Reismühle/Brunnerhaus. Ziel des Projekts ist es, den Ortskern aufzuwerten und das Zusammenleben in der Gemeinde nachhaltig zu stärken.

Das Fördergeld ist Teil eines landesweiten Programms, mit dem der Freistaat Bayern insgesamt 245 Kommunen mit rund 58 Millionen Euro unterstützt. Im Fokus stehen dabei lebendige Ortskerne, die Beseitigung von Leerständen sowie eine zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinden – etwa durch barrierefreie Gestaltung öffentlicher Räume oder Maßnahmen zur Anpassung an Hitzeperioden.

„Ortsmitte zukunftsfähig weiterentwickeln“

„Halfing bekommt mit dieser Förderung die Chance, seine Ortsmitte zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Das Projekt Reismühle ist ein wichtiger Baustein, um Lebensqualität und Gemeinschaft im Ort zu stärken – davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger ganz unmittelbar“, sagt der Landtagsabgeordnete Daniel Artmann (CSU) für den Stimmkreis Rosenheim-Ost.

Artmann weist zudem auf die Bedeutung des Programms für kleinere Gemeinden hin, die sich in einer Phase der Neuausrichtung befinden. Die Städtebauförderung sei dabei ein wichtiges Instrument, um Entwicklungen vor Ort gezielt zu unterstützen.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: 

Generationenwechsel beim Wirtschaftlichen Verband Rosenheim

Generationenwechsel beim Wirtschaftlichen Verband Rosenheim

Rosenheim – Der Wirtschaftliche Verband Rosenheim hat einen Wechsel an der Spitze vollzogen: Nach mehr als 15 Jahren als Vorsitzender verabschiedete sich Reinhold Frey. Bei der Mitgliederversammlung wurde zudem eine neue Vorstandschaft gewählt. Daneben zog der Verband Bilanz zu seinen Veranstaltungen und aktuellen Herausforderungen.

Der personelle Wechsel stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Wirtschaftlichen Verbands (WV) am 18. Mai im Kultur- und Kongresszentrum. Nach Angaben des Verbands verabschiedete sich Reinhold Frey nach über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen und mehr als 15 Jahren als Vorsitzender aus seinem Amt.

Die neue Vorstandschaft des Wirtschaftlichen Verbandes nach der Wahl und das<br />
Team der Geschäftsstelle.<br />
v.l.n.r. Maximilian Werndl (Vorstandsmitglied), Tobias Zerbe (Vorstand Finanzen),<br />
Denise Schurzmann (stellvertretende Vorsitzende), Julia Hartinger<br />
(Vorstandsmitglied), Tessa Irlbacher-Gasteiger (Vorstandsmitglied), Reinhold Frey<br />
(ehem. Vorstandsvorsitzender), Tobias Tomczyk (neuer Vorstandsvorsitzender),<br />
Klaus Hertreiter (GF WV Veranstaltungs GmbH) mit seinen Kolleginnen von der<br />
Geschäftsstelle Sandra Solà Asensio, Sabrina Obermoser, Petra Harzenetter,<br />
Verena Fischer, Barbara Weidner und Stefanie Kärcher.<br />
Es fehlen Vorstandsmitglied Sophie Lanzinger und Sabine Kaya von der<br />
Geschäftsstelle.  Foto: Simon Hölzl

Die neue Vorstandschaft des Wirtschaftlichen Verbandes nach der Wahl und das Team der Geschäftsstelle (von links) Maximilian Werndl (Vorstandsmitglied), Tobias Zerbe (Vorstand Finanzen),
Denise Schurzmann (stellvertretende Vorsitzende), Julia Hartinger (Vorstandsmitglied), Tessa Irlbacher-Gasteiger (Vorstandsmitglied), Reinhold Frey
(ehem. Vorstandsvorsitzender), Tobias Tomczyk (neuer Vorstandsvorsitzender), Klaus Hertreiter (GF WV Veranstaltungs GmbH) mit seinen Kolleginnen von der
Geschäftsstelle Sandra Solà Asensio, Sabrina Obermoser, Petra Harzenetter, Verena Fischer, Barbara Weidner und Stefanie Kärcher. Es fehlen Vorstandsmitglied Sophie Lanzinger und Sabine Kaya von der Geschäftsstelle. Fotos: Copyright Simon Hölzl

Laut WV habe Frey den Verband seit 2009 maßgeblich geprägt. In dieser Zeit sei die Mitgliederzahl von rund 500 auf über 850 gestiegen. Zudem seien Strukturen ausgebaut und mit der WV Veranstaltungs GmbH eine operative Basis geschaffen worden. Auch während der Corona-Pandemie habe Frey den Verband stabil geführt, heißt es in der Mitteilung.

Besonders hervorgehoben wurde nach Angaben des Verbands die Vorbereitung des Führungswechsels. Demnach habe Frey den Generationenwechsel frühzeitig eingeleitet und seinen Nachfolger eng eingebunden. „Du übergibst ein gut bestelltes Haus – strukturell klar, wirtschaftlich solide und menschlich verbunden“, sagte der bisherige stellvertretende Vorsitzende Tobias Tomczyk in seiner Abschiedsrede über Reinhold Frey.

Neues Führungsduo gewählt

Im Rahmen der Neuwahlen wurde Tobias Tomczyk zum neuen Vorsitzenden gewählt. Denise Schurzmann übernimmt künftig das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Nach Angaben des Wirtschaftlichen Verbands soll das neue Führungsduo den begonnenen Generationenwechsel fortsetzen und die bisherige Arbeit mit neuen Impulsen ergänzen.

Der neue Vorstand wolle dabei an bestehende Strukturen anknüpfen und den Verband organisatorisch sowie kommunikativ weiterentwickeln, heißt es in der Mitteilung.

Positive Bilanz bei Herbstfest und Christkindlmarkt

Eine positive Bilanz zog der Verband zudem bei seinen Großveranstaltungen. Das Rosenheimer Herbstfest 2025 habe laut WV erneut rund eine Million Besucher angezogen. Besonders betont wurden die friedliche Stimmung sowie eine hohe Auslastung auch an Werktagen. Gleichzeitig beobachte man Veränderungen im Besucherverhalten: Qualität, Erlebnis und Aufenthaltsqualität würden zunehmend wichtiger.

Auch der Christkindlmarkt sei nach Angaben des Verbands mit rund 900.000 Gästen erfolgreich verlaufen. Neue Angebote und ein Rahmenprogramm hätten zur positiven Resonanz beigetragen.

Zur Bilanz gehörten außerdem weitere Veranstaltungen und Formate des Verbands. Die Faschingsgilde Rosenheim habe in der vergangenen Saison mehr als 80 Auftritte absolviert und soziale Aktionen umgesetzt. Auch die Golfwoche sei weiterhin ein etabliertes Netzwerk- und Charity-Event.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Sicherheit und Erwartungen als Herausforderungen

Als wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre nannte der Verband steigende Anforderungen bei Großveranstaltungen. Sicherheitsauflagen etwa beim Zufahrtsschutz oder der Besucherlenkung würden zunehmend höhere personelle, logistische und finanzielle Ressourcen erfordern.

Zugleich veränderten sich laut WV die Erwartungen der Besucher. Ein bewussteres Konsumverhalten sowie höhere Ansprüche an Qualität, Sicherheit und Aufenthaltsqualität würden die zukünftige Ausrichtung beeinflussen.
Mit der neuen Vorstandschaft sieht sich der Wirtschaftliche Verband nach eigenen Angaben für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Ziel bleibe es, traditionelle Veranstaltungen weiterzuentwickeln und zugleich auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim ( Beitragsbild, Foto: Copyright Simon Hölzl)

Tag der Pflege bei RoMed: Moderne Medizin zum Erleben und Anfassen

Tag der Pflege bei RoMed: Moderne Medizin zum Erleben und Anfassen

Wasserburg / Rosenheim – Pflege ist heute weit mehr als klassische Versorgung am Krankenbett. Wie modern, technisch und vielseitig der Beruf geworden ist, zeigten die RoMed-Kliniken in Rosenheim und Wasserburg am Internationalen Tag der Pflege. Mit Vorträgen, Mitmachstationen und Führungen erhielten Besucher spannende Einblicke in den Klinikalltag, von innovativer Wundversorgung bis hin zu digitaler Unterstützung in der Geriatrie.

„Viele Menschen verbinden Pflege noch immer ausschließlich mit Grundversorgung. Dabei hat sich das Berufsbild enorm weiterentwickelt“, erklärte Pflegedienstleiter Simon Brunnlechner am Rande der Veranstaltung. „Wir wollten zeigen, wie viel Fachwissen, Verantwortung und Menschlichkeit hinter unserer täglichen Arbeit steckt.“

Fachvorträge in Rosenheim

Im RoMed Klinikum Rosenheim stand vor allem die Wissensvermittlung im Mittelpunkt. Im Eingangsbereich informierten Pflegekräfte und Fachpersonal in mehreren Vorträgen über moderne pflegerische Versorgung. Themen waren unter anderem die Betreuung von Krebspatienten, Atmungstherapie sowie die Versorgung von Menschen mit einem Stoma. Die Besucher erhielten dabei praxisnahe Einblicke in spezialisierte Bereiche der Pflege.

Pflege zum Mitmachen in Wasserburg

Besonders interaktiv präsentierte sich die RoMed Klinik Wasserburg am Inn. Unter dem Motto „Pflege zum Anfassen und Erleben“ konnten Gäste verschiedene Anwendungen selbst ausprobieren und moderne Pflege hautnah erleben.
Großes Interesse gab es beim Thema Wundmanagement. Fachkräfte erklärten innovative Behandlungsmethoden wie spezielle Wundauflagen, die Madentherapie oder die sogenannte VAC-Therapie. Mithilfe einer Wassermelone wurde das Verfahren anschaulich demonstriert. „Das war überraschend spannend. Ich hätte nie gedacht, wie technisch und spezialisiert Wundversorgung heute ist“, sagte eine Besucherin.

Digitale Unterstützung und Einblicke in die Intensivmedizin

Auch die Geriatrie stieß auf großes Interesse. Besucher konnten digitale Beschäftigungssysteme wie den „CareTable“ testen, audiovisuelle Anwendungen für Menschen mit Demenz kennenlernen und sogar Exoskelette ausprobieren. Ergänzt wurde das Angebot durch praktische Alltagshilfen aus der Pflege.
Ein weiterer Publikumsmagnet war die Intensivstation. Bei Führungen im Halbstundentakt erhielten Interessierte Einblicke in ein komplett ausgestattetes Intensivzimmer mit moderner Beatmungs- und Dialysetechnik.

Pflegeberuf verändert sich rasant

Die Veranstaltungen in Rosenheim und Wasserburg machten deutlich, wie stark sich der Pflegeberuf in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Digitalisierung, Spezialisierung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen prägen den Alltag zunehmend.
Trotz aller technischen Entwicklungen stehe weiterhin der Mensch im Mittelpunkt, betonte Brunnlechner: „Technik unterstützt uns – aber am Ende geht es immer um Menschen. Gerade deshalb ist es wichtig, unsere Arbeit transparent zu machen.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Am Aktionsstand der Altersmedizin konnten große und kleine Besucher den „CareTable“ zur Beschäftigungstherapie testen. Copyright RoMed Kliniken)