Zeuge stoppt mutmaßlichen Fahrraddieb

Zeuge stoppt mutmaßlichen Fahrraddieb

Rosenheim – Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei am Montagmittag (22.6.2026) in Rosenheim einen mutmaßlichen Fahrraddieb stellen, noch bevor dieser mit seiner Beute verschwinden konnte.

Der Vorfall ereignete sich gegen 13.10 Uhr am Rosenheimer Mühlbachbogen. Ein Zeuge beobachtete, wie sich ein Mann an mehreren Fahrrädern zu schaffen machte, die in einem Fahrradständer abgestellt waren. Daraufhin verständigte er die Polizei.
Nach Angaben der Polizei wollte der Mann bereits mit einem Fahrrad wegfahren. Der Zeuge hielt ihn jedoch bis zum Eintreffen der Beamten fest.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 55-jährige Rosenheimer offenbar versucht hatte, die Schlösser von insgesamt drei Fahrrädern zu knacken.
Der alkoholisierte Mann wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrraddiebstahls ermittelt.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto. re)

Fahrradfahrer landet nach Zusammenstoß im Weidezaun

Fahrradfahrer landet nach Zusammenstoß im Weidezaun

Schechen / Landkreis Rosenheim – Ein kleiner Fahrfehler hatte am Montagabend (22.6.2026) in Schechen (Landkreis Rosenheim) unangenehme Folgen: Ein Radfahrer kam nach einer Berührung mit dem Fahrrad eines Mitfahrers von der Straße ab und stürzte in einen Weidezaun.

Der Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr auf der Weidenaustraße. Ein 29-jähriger Rosenheimer war gemeinsam mit einem 36-jährigen Kolbermoorer mit dem Fahrrad in nördlicher Richtung unterwegs.

Nach Angaben der Polizei hielt der 29-Jährige zu wenig Abstand zu seinem Vordermann. Dabei berührte sein Vorderrad das Hinterrad des 36-Jährigen. Der Rosenheimer verlor die Kontrolle über sein Fahrrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Weidezaun. Anschließend stürzte er mit dem Oberkörper in den Zaun. Der 36-Jährige blieb auf dem Fahrrad und kam nicht zu Fall.
Der 29-Jährige trug einen Fahrradhelm und erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die Polizei verwarnte ihn noch vor Ort.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 23. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass einige Wüstenpflanzen extrem lange ohne Wasser auskommen?
Sie speichern Feuchtigkeit und passen ihren Stoffwechsel an.
Ein beeindruckendes Beispiel für Anpassung.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, wie viel in Dir steckt.

Wir wünschen Dir einen starken Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Gisela Schreiner)

Proben für Historisches Stadtspiel des Theater Rosenheim gehen in die Endphase

Proben für Historisches Stadtspiel des Theater Rosenheim gehen in die Endphase

Rosenheim – Beim Theater Rosenheim laufen die Vorbereitungen für das Historische Stadtspiel 2026 auf Hochtouren. Die Premiere des Stücks „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ rückt näher – gespielt wird ab Freitag, 26. Juni 2026, um 20.30 Uhr auf dem Ludwigsplatz.

Die Kostüme für das Ensemble sind inzwischen fertiggestellt, die Proben finden bereits direkt am Spielort statt. Damit arbeiten die Darsteller unter realen Bedingungen mitten auf dem Rosenheimer Platz, der im Sommer wieder zur historischen Bühne wird.

Am heutigen Montag (22.6.2026) hat der Aufbau der Zuschauerbühne begonnen.. Damit können nun auch die letzten technischen und szenischen Anpassungen unter vollständigen Aufführungsbedingungen erfolgen. Regisseur Jogi Gaschke wird in dieser Phase gemeinsam mit dem Ensemble den letzten Feinschliff vornehmen.

Stadtgeschichte als Posse

Das neue Stadtspiel trägt den Titel „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ und stammt vom Ehrenvorsitzenden des Theater Rosenheim, Horst Rankl. Das Stück ist als Posse angelegt und greift eine fiktive, historisch angelehnte Begebenheit aus dem Jahr 1787 auf.

Im Mittelpunkt steht die Gründung einer „Rosenheimer Akademie“, in der Bürger des damaligen Marktes Rosenheim im Geist der Aufklärung versuchen, ihre unmittelbare Lebenswelt zu verbessern. Der Versuch, Veränderungen anzustoßen, führt jedoch schnell zu Spannungen im Ort.

Während die Mitglieder der Gruppe auf striktes Stillschweigen setzen, wächst im Umfeld Misstrauen. Ehefrauen äußern öffentlich Kritik, im Ort entstehen Gerüchte über angebliche Verbindungen zu geheimen Gesellschaften wie den Illuminaten oder Freimaurern.

Gerüchte, Konflikte und ein Gerichtsverfahren

Auch die Obrigkeit wird auf die Vorgänge aufmerksam. Über anonyme Schreiben wird eine Untersuchung aus München angestoßen, die jedoch im Verlauf der Ereignisse ohne Ergebnis endet. Parallel eskaliert die Lage im Ort weiter, unter anderem durch gewaltsame Übergriffe und weitere Konflikte im Umfeld der „Akademie“.

Im Januar 1788 kommt es schließlich zu einer Gerichtsverhandlung, die in einem ungewöhnlich milden Urteil endet und die Ereignisse rund um die Rosenheimer Akademie abschließt.

Karten und Termine

Spieltermine und weitere Informationen sind unter www.theater-ro.de abrufbar.
Karten gibt es im TicketZentrum Rosenheim sowie online unter www.yesticket.org.
(Quelle: Pressemitteilung Theater Rosenheim / Beitragsbild: Theater Rosenheim)

Open-Air-Kino in Bruckmühl: Kino-Atmosphäre trotz Baustelle – Drei Sommerabende mit Film

Open-Air-Kino in Bruckmühl: Kino-Atmosphäre trotz Baustelle – Drei Sommerabende mit Film

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Das Open-Air-Kino in Bruckmühl findet vom 26. bis 28. Juni statt, trotz Baustelle in der Innenstadt. Mit einer besonderen Einzelhandelsaktion, drei Filmen unter freiem Himmel und einem Finale im Schwimmbad erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Sommerprogramm.

In Bruckmühl wird die Innenstadt während der laufenden Brückeninstandsetzung erneut zur Kino-Location: Vom 26. bis 28. Juni lädt das Stadtmarketing zum Open-Air-Kino ein.
Begleitend zur Veranstaltung läuft eine Aktion des örtlichen Einzelhandels: Wer am 26. oder 27. Juni in den betroffenen Geschäften (Müller-zu-Bruck-Straße, Bahnhofstraße sowie Abzweigung Kirchdorfer Straße zur Sonnenwiechser Straße) für mehr als 30 Euro einkauft, erhält gegen Bon-Nachweis freien Eintritt ins Open-Air-Kino.

Ziel der Aktion ist es, die Kundschaft trotz Baustellensituation in die örtlichen Geschäfte zu holen. Diese sind weiterhin gut erreichbar und verfügen über Parkmöglichkeiten direkt vor Ort.

Neue Kino-Location und Sommer-Atmosphäre

Aufgrund der Umleitungen verlagert sich das Kino „um die Kurve“: Die Vorführungen finden nun im Garten des Volksmusikarchivs, Krankenhausweg 39. statt. Der Einlass beginnt jeweils ab 20 Uhr, Filmbeginn ist bei Einbruch der Dunkelheit.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Vor Ort gibt es eine Bar, Pizza kann geliefert werden, außerdem haben umliegende Gastronomiebetriebe geöffnet. Eigene Verpflegung und Sitzgelegenheiten wie Campingstühle sind ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Eine begrenzte Anzahl an Biertischgarnituren wird bereitgestellt.

Filmprogramm im Überblick
  • Freitag, 26. Juni: „Das Kanu des Manitu“
    Kult-Komödie mit Bully Herbig in der Fortsetzung der beliebten Western-Persiflage.
  • Samstag, 27. Juni: „Karlie & Marie“ (2025)
    Roadmovie über einen vermeintlichen Veteranen und eine ehemalige Schönheitskönigin, die sich auf eine gemeinsame Reise begeben.
  • Sonntag, 28. Juni: „Extrawurst“
    Gesellschaftssatire von Marcus H. Rosenmüller, die im Vereinsumfeld Themen wie Integration, Konfliktkultur und gesellschaftliche Debatten aufgreift.
    (Das große Finale findet traditionell im Schwimmbad statt.)
Wichtige Informationen für Besucher
  • Eintritt: 10 Euro pro Abend
  • Reservierung von Karten: open-air-kino@bruckmuehl.de
  • Bezahlung: bar an der Abendkasse
    Reservierte Tickets haben Vorrang
  • Wetterinfo: kurzfristige Absagen über die Bruckmühl-App oder telefonisch unter 08062/59-102 und 08062/59-103
    (Keine Indoor-Ausweichlocation bei schlechtem Wetter)

(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl, Silvia Mischi / Beitragsbild: Von der Bahnhofstraße um die Kurve in die Müller-zu-Bruck-Straße wandert das Open Air-Kino in Bruckmühl. Besonderheit heuer: Wer in den von der Baustelle betroffenen Geschäften am Freitag und Samstag für über 30 Euro einkauft, kommt gegen Bon-Vorlage umsonst ins Kino. Copyright Mischi)

CSU bringt neue Idee für Barrierefreiheit am Max-Josefs-Platz ins Spiel

CSU bringt neue Idee für Barrierefreiheit am Max-Josefs-Platz ins Spiel

Rosenheim – Seit Jahren wird über eine barrierefreie Gestaltung des Max-Josefs-Platzes diskutiert. Nach mehreren Anläufen schien Ende 2025 erstmals eine praktikable Lösung gefunden. Doch die Umsetzung wurde aufgrund urheberrechtlicher Fragen gestoppt. Nun liegt ein neuer Vorschlag der CSU-Stadtratsfraktion auf dem Tisch, der eine technische Alternative prüfen lassen soll.

Die Pflasterung des Max-Josefs-Platzes beschäftigt Stadtpolitik und Verwaltung seit Langem. Das historische Kopfsteinpflaster prägt die „gute Stube“ der Stadt, ist für Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Gehhilfen oder Kinderwagen aber nur eingeschränkt nutzbar.

Ende 2025 hatte der Stadtrat nach längerer Diskussion einen einstimmigen Beschluss für einen pragmatischen Ansatz gefasst. Vorgesehen war, das bestehende Pflaster weitgehend zu erhalten und durch einen glatten, fugenfreien Streifen zu ergänzen, der eine barrierefreie Querung ermöglichen soll. Zusätzlich wurden barrierefreie Anbindungen über angrenzende Straßen diskutiert.

Beschlossene Lösung derzeit gestoppt

Die beschlossene Variante wird derzeit jedoch nicht umgesetzt. Hintergrund sind urheberrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Entwurf des Platzes. Dabei geht es um mögliche Rechte des Planers, die bei baulichen Veränderungen berücksichtigt werden müssen. Damit liegt das Vorhaben vorerst auf Eis – trotz grundsätzlicher Zustimmung im Stadtrat.

CSU verweist auf Verfahren aus Neumarkt

Die CSU-Stadtratsfraktion bringt nun ein alternatives Vorgehen ins Gespräch. In einem Antrag an die Stadtverwaltung wird gefordert zu prüfen, ob ein spezielles Schleifverfahren für Kopfsteinpflaster eine Lösung darstellen könnte, ohne in bestehende Gestaltungsrechte einzugreifen.

Als Vergleichsprojekt nennt die CSU ein Vorhaben in Neumarkt in der Oberpfalz. Dort wurde im Frühjahr 2026 in der Unteren Marktstraße historisches Kopfsteinpflaster mit einem speziellen Verfahren abgeschliffen und dadurch geglättet, ohne den Natursteinbelag zu entfernen. Nach Angaben aus Medienberichten blieb das historische Erscheinungsbild dabei weitgehend erhalten.

Das Projekt wurde überregional diskutiert, da es nach Darstellung verschiedener Berichte den Erhalt der historischen Substanz mit einer verbesserten Begehbarkeit verbinden soll. Zudem wurde berichtet, dass die Maßnahme innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden konnte.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 
Antrag mit Prüfauftrag an die Verwaltung

Die CSU-Fraktion bittet die Stadtverwaltung nun zu prüfen, ob ein solches Verfahren auch am Rosenheimer Max-Josefs-Platz angewendet werden kann. Im Fokus steht dabei die Frage, ob eine Umsetzung auf dem gesamten Platz oder nur in Teilbereichen möglich wäre und welche Auswirkungen auf Gestaltung und Kosten zu erwarten wären.

In der Begründung des Antrags verweist die Fraktion darauf, dass das Verfahren nach ihrer Einschätzung Vorteile bei Barrierefreiheit, Begehbarkeit und Lärmentwicklung haben könnte. Zudem wird auf mögliche Zeit- und Kosteneinsparungen sowie auf die Wiederverwendbarkeit des Materials hingewiesen.

Ob das Verfahren aus Neumarkt tatsächlich eine neue Perspektive für den Max-Josefs-Platz eröffnet, muss nun die Prüfung der Stadtverwaltung zeigen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info CSU-Stadtratsfraktion / Foto: Archiv Innpuls.me)

Demo in Rosenheim thematisiert Migrationspolitik

Demo in Rosenheim thematisiert Migrationspolitik

Rosenheim – Am Samstag (20.6.2026)  fand in Rosenheim eine Demonstration unter dem Titel „Kein Mensch ist illegal – gegen Dobrindts Migrationspolitik“ statt. Zu der Versammlung hatten das offene antifaschistische Plenum Rosenheim (OAP), der Kreisverband der Linken Rosenheim sowie der Bayerische Flüchtlingsrat aufgerufen. Die Demonstration begann vor dem CSU-Büro im Stadtgebiet und führte nach mehreren Redebeiträgen in den Salingarten.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden in mehreren Redebeiträgen unterschiedliche Einschätzungen zur aktuellen Migrationspolitik sowie zu Grenz- und Asylverfahren geäußert. Dabei wurde sowohl auf lokale Entwicklungen als auch auf europäische Zusammenhänge Bezug genommen.

Bezug zu Grenzkontrollen und Asylverfahren

Ein Vertreter des offenen antifaschistischen Plenums Rosenheim stellte in seiner Rede einen lokalen Bezug zum Rosenheimer Bahnhof her und sprach von einer verstärkten Präsenz der Bundespolizei sowie von Kontrollen im öffentlichen Raum. Er schilderte dabei seine Wahrnehmung vor Ort und sagte unter anderem:
„Wer hier regelmäßig unterwegs ist, sieht es jeden Tag: Bundespolizisten überprüfen Reisende, ziehen Menschen heraus, kesseln und befragen sie. Für viele ist der Rosenheimer Bahnhof ein Ort der Kontrolle, der Angst und der Ausgrenzung.“

Auch eine Vertreterin aus dem Initiativkreis Migration Rosenheim bezog sich in ihrem Beitrag auf europäische Asylverfahren und Grenzpraktiken. Sie stellte Fragen zur Sichtbarkeit und Wahrnehmung betroffener Menschen und sagte: „Wer wird schon bemerken, wenn ein Mensch in einem Gefängnis an Europas Außengrenzen ein fehlerhaftes Schnellverfahren durchläuft? Wer wird überhaupt wahrgenommen, wenn sie monatelang in der Blackbox eines Flughafens steckt?“

Ein weiterer Redner aus dem Umfeld der Linken Rosenheim stellte anschließend einen persönlichen Bezug zur Debatte her und setzte sich kritisch mit der aktuellen politischen Diskussion auseinander. Dabei sagte er: „Sind nicht Millionen unserer Eltern und Großeltern auch vor Krieg und Unterdrückung geflohen? Ihr seht, wie absurd diese Debatte ist!“
Die Veranstaltung verlief nach Angaben der Beteiligten ohne besondere Vorkommnisse.
(Quelle: Pressemitteilung Die Linke Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Die Linke Kreisverband)

Nach der Sommersonnwende: wo es in Rosenheim Peter- und Paul-Feuer gibt

Nach der Sommersonnwende: wo es in Rosenheim Peter- und Paul-Feuer gibt

Rosenheim –  Der längste Tag des Jahres liegt hinter uns. Mit der Sommersonnenwende hat am vergangenen Wochenende der astronomische Sommer begonnen. Die kürzeste Nacht des Jahres zeigte sich dabei von ihrer schönsten Seite: Auch nach Sonnenuntergang lagen die Temperaturen noch bei über 20 Grad. Viele Menschen genossen die lauen Abendstunden im Freien. Gleichzeitig wurde in Rosenheim und der Region ein Brauch gepflegt, der seit Jahrhunderten zum Sommer gehört: die Sonnwend- beziehungsweise Peter-und-Paul-Feuer. Und auch am kommenden Wochenende stehen weitere Feiern an.

Die Sommersonnenwende markiert jedes Jahr den Zeitpunkt, an dem die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren höchsten Stand erreicht. Für viele Menschen ist sie der eigentliche Beginn des Sommers. Tatsächlich hat mit ihr auch der astronomische Sommer begonnen.

Dabei steckt in diesem Datum eine kleine Besonderheit: Obwohl der Sommer gerade erst angefangen hat, werden die Tage von nun an bereits wieder kürzer. Zunächst ist das kaum wahrnehmbar. Doch Tag für Tag verliert das Tageslicht einige Minuten, bis am 21. Dezember die Wintersonnenwende erreicht wird.

Sommerabend wie aus dem Bilderbuch

Die diesjährige Sommersonnenwende fiel auf ein Wochenende mit nahezu perfekten Bedingungen für lange Abende im Freien. Während tagsüber hochsommerliche Temperaturen herrschten, blieb es auch in der Nacht angenehm warm.

Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, um die kürzeste Nacht des Jahres draußen zu verbringen. Dazu passte auch die Tradition der Sonnwendfeuer, die seit Generationen fester Bestandteil des Sommers in Oberbayern ist.

Die größte Sonnwendfeier der Region fand am Samstag (20.6.2026) auf der Kampenwand statt. Vor der beeindruckenden Kulisse der Chiemgauer Alpen versammelten sich zahlreiche Besucher, um den längsten Tag des Jahres zu feiern.

Auch in Rosenheim wurde die Tradition gepflegt. Im Stadtteil Oberwöhr brannte am Samstagabend ein Sonnwendfeuer. Das hochsommerliche Wetter lockte viele Besucher an, die bis spät in die Nacht gemeinsam feierten und den Sommerbeginn genossen.

Warum heißen sie Peter-und-Paul-Feuer?

Der Brauch der Sonnwendfeuer ist deutlich älter als das Christentum. Schon vor vielen Jahrhunderten entzündeten Menschen zur Zeit der Sommersonnenwende große Feuer. Sie galten als Symbol für Licht, Wärme, Fruchtbarkeit und eine gute Ernte.

Mit der Christianisierung wurden viele dieser Traditionen übernommen. Da das Fest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni gefeiert wird, entwickelte sich insbesondere in Bayern die Bezeichnung „Peter-und-Paul-Feuer“. Bis heute werden beide Begriffe häufig gleichbedeutend verwendet.

In vielen Orten der Region gehören diese Feste weiterhin fest zum Jahreslauf. Sie verbinden Brauchtum, Geselligkeit und die Freude über die langen Sommerabende.

Weitere Feiern in Rosenheim

Wer die besondere Atmosphäre eines Peter-und-Paul-Feuers selbst erleben möchte, hat dazu am kommenden Wochenende Gelegenheit.

Der Burschenverein Kastenau veranstaltet am Samstag, 27. Juni, sein traditionelles Peter-und-Paul-Feuer am Thallerberg im Rosenheimer Stadtteil Kastenau. Beginn ist um 16 Uhr. Für die Besucher werden Bier, Brotzeit, Kaffee und Kuchen angeboten. Das Feuer wird mit Einbruch der Dunkelheit entfacht.

Ebenfalls am Samstag, 27. Juni, wird im Stadtteil Westerndorf am Wasen gefeiert. Dort beginnt das traditionelle Sonnwendfest um 19 Uhr mit einem Festgottesdienst zum Patrozinium der Rundkirche St. Johann Baptist. Im Anschluss folgt das Sonnwendfeuer.

So ist die Sommersonnenwende in Rosenheim weit mehr als ein astronomisches Ereignis. Sie erinnert an eine jahrhundertealte Tradition, die bis heute Menschen zusammenbringt – und die gerade in warmen Sommernächten ihren ganz besonderen Zauber entfaltet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

„Momo“ von Michael Ende: Eurythmieabschluss der 8. Klasse an der Freien Waldorfschule Rosenheim

„Momo“ von Michael Ende: Eurythmieabschluss der 8. Klasse an der Freien Waldorfschule Rosenheim

Rosenheim – Die 8. Klasse der Freie Waldorfschule Rosenheim präsentiert Anfang Juli ihren Eurythmieabschluss nach Michael Endes „Momo“. In der neuen Sporthalle der Schule wird die Geschichte über Zeit, Menschlichkeit und die „grauen Herren“ in Bewegung, Sprache und Musik künstlerisch umgesetzt.

Wenn Zeit sichtbar wird, entsteht eine besondere Form der Darstellung: Die 8. Klasse der Freie Waldorfschule Rosenheim bringt in ihrem diesjährigen Eurythmieabschluss den bekannten Roman „Momo“ von Michael Ende auf die Bühne.

Im Mittelpunkt steht das Mädchen Momo, das den Menschen die von den sogenannten grauen Herren gestohlene Zeit zurückbringt. Der Roman entfaltet sich dabei in einer künstlerischen Umsetzung, die Sprache und Musik durch Bewegung im Raum sichtbar macht. Unter der Anleitung der Eurythmistin Lisa Regelmann haben die Schüler das Stück in intensiven Probenphasen erarbeitet.
Das zentrale Motiv der Inszenierung – „Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“ – zieht sich als roter Faden durch die Aufführung und lädt das Publikum ein, den Wert von Zeit und zwischenmenschlicher Begegnung neu zu betrachten.

Termine, Ort und Eintritt

Die Aufführungen finden am Donnerstag, 2. Juli, um 19 Uhr sowie am Freitag, 3. Juli, um 10 Uhr als gesonderte Schüleraufführung statt. Veranstaltungsort ist die neue Sporthalle der Freie Waldorfschule Rosenheim (Mangfallstraße 53, 83026 Rosenheim).
Für die Schüleraufführung am Freitag wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an dorle.reichmayr@waldorfschule-rosenheim.de gebeten.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Ab ins Wasser: Region Rosenheim sucht Abkühlung bei über 30 Grad

Ab ins Wasser: Region Rosenheim sucht Abkühlung bei über 30 Grad

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Sommer, Sonne, Badesee: Die hochsommerlichen Temperaturen von teils deutlich über 30 Grad haben am Wochenende zahlreiche Menschen an die Seen und in die Freibäder der Region gelockt. Wer eine Abkühlung suchte, war damit nicht allein. Vielerorts waren Liegewiesen, Uferbereiche und Parkplätze bestens gefüllt.

Unser Beitragsbild entstand am Neubeurer See. Obwohl die Liegewiese dort großzügig angelegt ist, wurde der Platz am Wochenende knapp. Sonnenschirm stand neben Sonnenschirm, Handtuch neben Handtuch. Familien, Jugendliche und Ausflügler nutzten das sonnige Wetter, um ein paar Stunden am Wasser zu verbringen.

Wer allerdings auf eine echte Erfrischung hoffte, war am Neubeurer See genau richtig. Die Wassertemperatur lag dort bei etwa 19 Grad. Beim Sprung ins Wasser war die Abkühlung also deutlich zu spüren. Gleichzeitig bietet der See mit seinen großen Liegeflächen und schattigen Bereichen unter Bäumen ausreichend Möglichkeiten, der Hitze zumindest zeitweise zu entkommen.

Simssee und Chiemsee deutlich wärmer

Anders sieht es bei den größeren Seen der Region aus. Der Simssee erreichte am Wochenende bereits rund 25 Grad Wassertemperatur. Der Chiemsee lag mit etwa 24 Grad nur knapp darunter. Dort gleicht das Baden mittlerweile eher einem angenehmen Sommerbad als einer schnellen Abkühlung. Dennoch war auch dort der Andrang groß. Viele nutzten das Bilderbuchwetter für einen Tagesausflug ans Wasser, während sich die Freibäder ebenfalls über zahlreiche Besucher freuen konnten.
Und die Wetter-Aussichten sprechen dafür, dass die Badesaison weiter Fahrt aufnimmt. Auch in den kommenden Tagen sind sommerliche Temperaturen angekündigt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)

22-jähriger stirbt bei Badeunfall im Tegernsee

22-jähriger stirbt bei Badeunfall im Tegernsee

Gmund am Tegernsee / Landkreis Miesbach .- Ein Badeausflug an den Tegernsee endete am Sonntagnachmittag (21.6.2026) tragisch. Ein 22 Jahre alter Mann kam bei einem Badeunfall ums Leben.

Gegen 16 Uhr bemerkten zwei Schwimmer in der Nähe des Bootsanlegestegs in Seeglas eine Person in Not im Wasser und verständigten umgehend die Rettungskräfte. Daraufhin wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet.
Einsatzkräfte der Wasserrettung suchten den Bereich ab und fanden den Mann gegen 16.30 Uhr im See. Helfer der DLRG bargen ihn aus dem Wasser. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 22-jährigen Mann aus Polen. Er hatte den Tag gemeinsam mit Arbeitskollegen am Tegernsee verbracht. Nach Angaben seiner Begleiter war er Nichtschwimmer und hatte sich zuvor lediglich im flachen Uferbereich aufgehalten. Zwischenzeitlich verloren ihn seine Kollegen aus den Augen.

Die ersten Ermittlungen übernahm die Polizeiinspektion Bad Wiessee. Die weiteren Untersuchungen werden inzwischen von der Kriminalpolizeistation Miesbach geführt. Nach bisherigem Stand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittler gehen derzeit von einem tragischen Badeunfall aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradkontrollen im südlichen Oberbayern: 66 Fahrzeuge mit Mängeln festgestellt

Motorradkontrollen im südlichen Oberbayern: 66 Fahrzeuge mit Mängeln festgestellt

Ainring / Südliches Oberbayern –  Mehr als 620 Motorräder und Autos haben Polizeikräfte aus mehreren Bundesländern und Österreich bei einem dreitägigen Erfahrungsaustausch im südlichen Oberbayern kontrolliert. Dabei wurden bei 66 Fahrzeugen technische Mängel oder unzulässige Umbauten festgestellt.

Vom 19. bis 21. Juni trafen sich Verkehrsspezialisten der Polizei in Ainring zum mittlerweile dritten überregionalen Erfahrungsaustausch rund um das Thema Motorradkontrollen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd gemeinsam mit dem Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei.

An dem Treffen beteiligten sich Polizeibeamte aus ganz Bayern sowie aus Baden-Württemberg, Hessen und Tirol. Neben Fachvorträgen und dem Austausch von Erfahrungen standen auch praktische Kontrollen auf beliebten Motorradstrecken im südlichen Oberbayern auf dem Programm.

Kontrollen auf beliebten Biker-Strecken

Gerade die Straßen entlang der Alpen zählen zu den bevorzugten Ausflugszielen vieler Motorradfahrer. Entsprechend konzentrierten sich die Kontrollen auf besonders stark frequentierte Strecken. Überprüft wurden unter anderem Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote und der technische Zustand der Fahrzeuge.

Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte mehr als 620 Motorräder und Pkw genauer unter die Lupe. In 66 Fällen stellten sie abgefahrene Reifen oder technische Veränderungen fest, durch die die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge erloschen war. Die Verstöße wurden entsprechend angezeigt.

Austausch über Ländergrenzen hinweg

Neben den Kontrollen stand vor allem der fachliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Experten informierten die Teilnehmer über aktuelle rechtliche Entwicklungen, neue Rechtsprechung und bewährte Kontrollmethoden. Ziel war es, die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern und die Zusammenarbeit der Behörden über Länder- und Staatsgrenzen hinweg zu stärken.

Nach drei Tagen zogen die Organisatoren eine positive Bilanz. Die Teilnehmer kehrten mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen zu ihren Dienststellen in Deutschland und Österreich zurück.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Copyright Polizeipräsidium Oberbayern Süd)