16-jähriger flüchtet vor Kontrolle und wirft Kleinkraftrad ins Gebüsch

16-jähriger flüchtet vor Kontrolle und wirft Kleinkraftrad ins Gebüsch

Prutting / Landkreis Rosenheim – Ein 16-Jähriger hat sich in der Nacht bei Prutting (Landkreis Rosenheim) einer Polizeikontrolle entzogen und versucht zu flüchten. Der Jugendliche stellte sein Kleinkraftrad anschließend im Gebüsch ab und konnte kurz darauf von der Polizei gestoppt werden.

Am Freitagabend (12.6.2026)  gegen 22.00 Uhr war ein 16-Jähriger mit einem Kleinkraftrad auf der Staatsstraße 2095 im Bereich Prutting unterwegs, als er von einer Streife der Polizei Rosenheim einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte.

Als der Fahrer das Streifenfahrzeug bemerkte, bog er, nach den Angaben der Polizei, zunächst verbotswidrig auf einen parallel verlaufenden Geh- und Radweg ab und schaltete dabei das Licht seines Fahrzeugs aus. Kurz darauf stoppte er seine Fahrt, warf das Kleinkraftrad in den angrenzenden Grünstreifen mit Gebüsch und entfernte sich zu Fuß von der Örtlichkeit.

Die Einsatzkräfte konnten den Jugendlichen jedoch kurz darauf einholen und anhalten. Als Grund für die Flucht stellten die Beamten fest, dass das Kleinkraftrad technisch verändert war und dadurch eine deutlich höhere Geschwindigkeit erreichen konnte. Einen entsprechenden Führerschein besitzt der 16-Jährige nicht.

Das Fahrzeug wurde zur weiteren technischen Überprüfung und Feststellung der genauen Geschwindigkeit sichergestellt. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BBV und Naturland fordern bessere Rahmenbedingungen für Biogas

BBV und Naturland fordern bessere Rahmenbedingungen für Biogas

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband (BBV) und Naturland sprechen sich für eine stärkere politische Förderung von Biogasanlagen aus. Aus ihrer Sicht kann Biogas einen wichtigen Beitrag zu Versorgungssicherheit, Klimaschutz und landwirtschaftlichen Kreisläufen leisten. Die Verbände sehen jedoch Handlungsbedarf bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Der Bayerische Bauernverband (BBV) und der Anbauverband Naturland fordern bessere politische Rahmenbedingungen für den Ausbau und den langfristigen Erhalt von Biogasanlagen in Deutschland.

Anlässlich der Tagung „Biogas im Ökolandbau – Dein Weg zur Umsetzung“ jüngst in Bad Neustadt an der Saale betonten Naturland und BBV, dass Biogas aus ihrer Sicht stärker in der Energiepolitik berücksichtigt werden müsse. Beide Organisationen sind Kooperationspartner der Veranstaltung.

„Biogas muss wieder ein zentrales Element der deutschen Energiepolitik werden. Wenn die Bundesregierung jetzt nicht handelt, verlieren wir funktionierende Anlagen und damit ein Stück Versorgungssicherheit“, erklärten Naturland-Präsident Eberhard Räder und der Präsident des Bayerischen Bauernverbands, Günther Felßner.

Biogasanlagen im Ökolandbau

Naturland verweist insbesondere auf die Bedeutung von Biogasanlagen im Ökolandbau. „Gerade im Öko-Landbau kann die Einbindung einer Biogasanlage einen optimalen Dreiklang aus Nahrungsmittelproduktion, Klimaschutz und Energiesicherung erzielen“, so Räder. Nach seiner Darstellung könnten unter anderem Kleegras und andere ökologisch wertvolle Substrate energetisch genutzt und zugleich in betriebliche Nährstoffkreisläufe eingebunden werden. Dies könne insbesondere in Ackerbauregionen zur nachhaltigen Nutzung von Leguminosen beitragen.

Auch der Bayerische Bauernverband hebt die Rolle von Biogas in der Energieversorgung hervor. „Biogas ist ein gutes Beispiel dafür, wie Landwirtinnen und Landwirte auf ein und derselben Fläche hochwertige Lebensmittel und erneuerbare Energie erzeugen und gleichzeitig die Kulturlandschaft gestalten“, sagte Felßner. Zudem könne Biogas zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten beitragen.

Nach Ansicht beider Verbände könnte auch die Nutzung bestimmter Substrate wirtschaftliche Vorteile bieten. Um den Ausbau der Biogasnutzung im Ökolandbau und darüber hinaus zu unterstützen, fordern BBV und Naturland eine bessere Honorierung ökologisch wertvoller Einsatzstoffe wie etwa Kleegras in einer gesonderten Vergütungsklasse.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

27-jährige Autofahrerin nach Frontalzusammenstoß auf der B299 verstorben

27-jährige Autofahrerin nach Frontalzusammenstoß auf der B299 verstorben

Unterneukirchen / Landkreis Altötting – Am Dienstagabend (9.6.2026) kam es im Bereich Unterneukirchen zu einem schweren Verkehrsunfall. Nachdem eine Pkw-Fahrerin bei der Kollision zweier Fahrzeuge zunächst schwerste Verletzungen erlitten hatte, ist die Frau nun in einem Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die Polizeiinspektion Altötting übernahm die Ermittlungen.

Am Dienstag (9. Juni 2026), kurz nach 19.00 Uhr, befuhr eine 27-jährige Frau aus dem Landkreis Cham die B 299 von Altötting kommend in Richtung Garching an der Alz. Auf Höhe „Gasteig“ kam sie aus bislang unbekannter Ursache nach links von ihrem Fahrstreifen ab und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Lkw mit Pkw-Transportauflieger.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die junge Frau schwerst verletzt. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Dort erlag sie wenige Tage nach dem Verkehrsunfall ihren schweren Verletzungen. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort durch Rettungskräfte versorgt.

An dem Pkw der 27-Jährigen entstand Totalschaden. Der Lkw wurde im Frontbereich erheblich beschädigt. Hier wird von einem Sachschaden von ca. 50.000 Euro ausgegangen. Darüber hinaus wurden zwei geladene Pkw auf dem Auflieger leicht beschädigt.

Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung der beteiligten Fahrzeuge sowie die Erstellung eines Gutachtens an. Die beschädigten Fahrzeuge wurden von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle geborgen und die Fahrbahn wurde gereinigt.

An der Unfallstelle war unter anderem die Feuerwehr Unterneukirchen im Einsatz. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahm die Polizeiinspektion Altötting die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

27-jährige Autofahrerin nach Frontalzusammenstoß auf der B299 verstorben

Drei Tote bei Frontalcrash auf der B12 bei Marktl

Marktl / Landkreis Altötting – Ein Frontalzusammenstoß auf der B12 bei Marktl (Landkreis Altötting) hat am Samstagmorgen (13.6.2026)  drei Menschen das Leben gekostet. Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und mit einem Lkw kollidiert.

Auf der Bundesstraße 12 im Bereich Marktl (Landkreis Altötting) hat sich am Samstag gegen 05.11 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignet.
Nach Angaben der Ermittler war ein 46-jähriger Mann aus München mit seinem Pkw in Richtung München unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es zu einer frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Sattelzug, der von einem 50-jährigen Fahrer aus Ungarn gesteuert wurde.

Im Pkw befanden sich neben dem Fahrer eine 44-jährige Frau sowie ein zweijähriges Kind, beide ebenfalls aus München. Alle drei Insassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt und erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro beim Pkw und etwa 30.000 Euro beim Sattelzug geschätzt.

Die B12 war im Bereich der Unfallstelle bis in die Mittagsstunden komplett gesperrt. Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehren aus Altötting, Marktl, Niedergottsau, Stammham und Burghausen sowie die Autobahnmeisterei. Auch Rettungsdienst und Notärzte waren vor Ort.

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt die Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Tödlicher Bergunfall im Karwendel bei Mittenwald

Tödlicher Bergunfall im Karwendel bei Mittenwald

Mittenwald / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Ein geplanter Kletterausflug im Karwendelgebirge hat am Samstag (13.5.2026) ein tragisches Ende genommen. Zwei junge Männer waren im Bereich des Schöttelturms unterwegs, als einer von ihnen in steilem Gelände abstürzte. Trotz schneller Hilfe kam für den 22-Jährigen jede Rettung zu spät.

Im Bereich des Schöttelturms nahe der Viererspitze bei Mittenwald ist es am Samstagnachmittag zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Nach Angaben der Ermittler waren zwei 22-jährige Männer als Seilschaft im Karwendel unterwegs und kletterten die anspruchsvollen Routen am sogenannten Schöttelturm.

Nach dem Erreichen des Gipfels seilte sich einer der beiden zunächst ab. Anschließend setzte der zweite Mann seinen Abstieg in leichterem, seilfreiem Gelände fort. Dabei kam es nach aktuellem Ermittlungsstand zu einem Felsausbruch an einer Stelle, die er als Halt genutzt hatte. Der junge Mann stürzte daraufhin rund 130 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände ab und zog sich tödliche Verletzungen zu.

Die alarmierte Bergwacht Mittenwald und ein Notarzt des Rettungshubschraubers konnten nur noch den Tod des 22-Jährigen feststellen.

Die beiden Männer waren für die Tour entsprechend ausgerüstet. Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Bergwacht Mittenwald sowie zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe und ein Rettungshubschrauber. Zur Unfallaufnahme und Bergung wurde zusätzlich ein Polizeihubschrauber hinzugezogen.

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernimmt ein staatlich geprüfter Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Der Rosenkäfer: 10 Fragen – 10 Antworten über den schillernden Sommerkäfer

Der Rosenkäfer: 10 Fragen – 10 Antworten über den schillernden Sommerkäfer

Rosenheim / Bayern – Er schimmert in der Sonne wie ein winziger Edelstein, brummt tief durch Gärten und Wiesen – und landet manchmal mit der Eleganz eines Kieselsteins: Der Rosenkäfer gehört zu den auffälligsten Sommerbesuchern im Landkreis Rosenheim. Gerade jetzt ist er wieder unterwegs. Doch warum sieht er aus wie Metall, warum fliegt er so eigenartig – und warum ist er viel wichtiger für unseren Garten, als viele denken?

1. Warum schimmert der Rosenkäfer wie ein Edelstein?

Der metallisch grüne Glanz des Rosenkäfer ist kein Lack und keine Farbe im klassischen Sinn. Die Oberfläche seines Panzers ist so aufgebaut, dass Licht gebrochen und reflektiert wird. Dieser sogenannte Strukturglanz sorgt dafür, dass der Käfer je nach Blickwinkel grün, gold oder kupferfarben wirkt – fast wie ein bewegtes Schmuckstück aus der Natur.

2. Warum sieht man Rosenkäfer so oft auf Rosen?

Der Name führt ein wenig in die Irre. Rosen gehören zwar dazu, aber nicht exklusiv. Rosenkäfer suchen vor allem nach Pollen, Nektar und stark duftenden Blüten. Deshalb sitzen sie auch häufig auf Holunder, Doldenblütlern oder Obstbäumen. Gärten mit vielen Blüten sind für sie keine „Rosenwelt“, sondern eher eine gut gefüllte Sommer-Tankstelle.

3. Warum klingt der Rosenkäfer beim Fliegen wie ein schwerer Brummer?

Der Flug wirkt oft unbeholfen, fast zu groß für den Körper. Tatsächlich kann der Rosenkäfer gut fliegen, startet und landet aber sehr abrupt. Sein relativ schwerer Körper und der kräftige, tiefe Flügelschlag sorgen für das typische laute Brummen – und für diese legendären „Plumps-Landungen“ im Gras oder auf Blättern.

4. Warum klappt er seine Flügeldecken scheinbar „falsch“ auf?

Anders als viele Käfer spreizt der Rosenkäfer seine harten Flügeldecken nicht vollständig nach oben. Er schiebt seine Flügel seitlich heraus und nutzt eine Art seitlichen Ausfahrmechanismus. Das spart Zeit beim Start und macht ihn überraschend schnell flugbereit – auch wenn es auf den ersten Blick chaotisch wirkt.

5. Wozu dient der schimmernde Panzer eigentlich?

Der Glanz ist wahrscheinlich kein Zufall. Forscher gehen davon aus, dass die reflektierende Oberfläche eine Tarnfunktion haben kann. In dem flirrenden Licht von Blättern und Blüten wird die Kontur des Käfers optisch aufgelöst. Statt „auffällig bunt“ wird er für Fressfeinde eher schwer zu erkennen.

6. Wie lange lebt ein Rosenkäfer?

Das Leben des Rosenkäfers spielt sich größtenteils unsichtbar ab. Die Larven entwickeln sich zwei bis drei Jahre im Boden – oft in Kompost, morschem Holz oder humusreichen Erde. Der erwachsene Käfer lebt danach nur noch wenige Wochen bis maximal einige Monate im Sommer. Das auffällige „Sommerleben“ ist also nur ein kurzer Abschnitt eines langen Entwicklungszyklus.

7. Seit wann gibt es Rosenkäfer in unserer Region?

Der Rosenkäfer ist kein Neubürger, sondern ein heimischer Klassiker in Mitteleuropa. Er ist seit langer Zeit in Deutschland und auch im Raum Rosenheim verbreitet. Nur früher wurde er oft übersehen – heute fällt er durch naturnahe Gärten und mildere Sommer wieder stärker auf.

8. Steht der Rosenkäfer unter Schutz?

Ja. Der Rosenkäfer gilt in Deutschland als besonders geschützte Art nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Das bedeutet: Er darf nicht gesammelt, verletzt oder getötet werden. Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass er selten ist – in passenden Lebensräumen kommt er durchaus regelmäßig vor.

9. Warum sieht man ihn gerade jetzt so häufig?

Die Hauptflugzeit liegt im späten Frühling und Sommer. Genau in dieser Phase sind die adulten Käfer aktiv unterwegs, auf der Suche nach Nahrung und Paarungspartnern. Deshalb tauchen sie gerade jetzt in Gärten, auf Wiesen und in Parks im Landkreis Rosenheim besonders häufig auf.

10. Was kann man im eigenen Garten für Rosenkäfer tun?

Wer Rosenkäfer beobachten möchte, braucht keinen speziellen „Insektengarten“. Hilfreich sind Blütenvielfalt, naturnahe Ecken, Komposthaufen und etwas Totholz. Je weniger steril der Garten, desto besser. Steinflächen ohne Vegetation bieten dagegen kaum Lebensraum – grüne Vielfalt dagegen schon.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: ai generiert)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 14. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass es Planeten gibt, auf denen flüssiges Metall vom Himmel fallen kann?
Extreme Temperaturen machen das möglich.
Das Universum ist voller Überraschungen.

Vielleicht bleibst Du heute offen für das Ungewöhnliche.

Wir wünschen Dir einen faszinierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Münchener Straße, Rosenheim, 2000

Münchener Straße, Rosenheim, 2000

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 2000. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim.

Möglich wurde dieses Foto nicht mittels Drohne (die gab es damals für den allgemeinen Gebrauch noch nicht) sondern dank Feuerwehr. Der Blick geht von oben auf die Münchener Straße in Rosenheim bis zur Abbiegung in die Bahnhofsstraße. Gut erkennbar: das Atrium auf der rechten Seite. Auf der linken Seite zu sehen ist ein zu dieser Zeit doch recht beliebter Imbiss-Stand. Er ist mittlerweile ebenso Geschichte wie viele Läden, die auf dieser Aufnahme zu sehen sind.
Interessant ist auch der Blick auf die damals noch recht farbenfrohen Autos.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

Ohne Führerschein mit Familie zum Einkaufen unterwegs

Ohne Führerschein mit Familie zum Einkaufen unterwegs

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Ein vermeintlich alltäglicher Einkauf mit der Familie hat am Freitagnachmittag im Gemeindegebiet Eiselfing (Landkreis Rosenheim) ein unerwartetes Ende genommen. Bei einer Polizeikontrolle stellte sich heraus: Der Fahrer am Steuer hatte keine gültige Fahrerlaubnis.

Am gestrigen Freitag (12.6.2026) gegen 17.30 Uhr stoppte eine Streife den Pkw, in dem der 28-jährige ukrainische Staatsangehörige gemeinsam mit seiner Familie unterwegs war.

Kontrolle bringt fehlenden Führerschein ans Licht

Im Rahmen der Überprüfung konnte der Mann keinen gültigen Führerschein vorzeigen. Die Beamten untersagten daraufhin die Weiterfahrt und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Für die Familie endete die Einkaufstour damit vorzeitig am Straßenrand.

Kein Einzelfall

Besonders brisant: Nach Angaben der Polizei ist der 28-Jährige bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen. Entsprechend wird nun erneut ein Strafverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Samwise und Rosi warten auf besseres Wetter

Samwise und Rosi warten auf besseres Wetter

Rosenheim – Samwise und Rosi haben es sich vor der Terrassentür gemütlich gemacht – während draußen Regen, kühle Temperaturen und sogar ein kurzer Hagelschauer am Freitag (12.6.2026) in Rosenheim noch einmal für echtes Schafskälte-Gefühl sorgten. Doch die trübe Wetterphase dürfte bald ein Ende finden und der Sommer wieder zurückkehren.

Der gestrige Freitag (12.6.2026) zeigte sich noch einmal von seiner ungemütlichen Seite. Regen, kühle Luft und ein kurzer Hagelschauer sorgten dafür, dass vielerorts eher Herbststimmung als Sommerfeeling aufkam.

Die sogenannte Schafskälte vermieste dabei nicht nur vielen Menschen die Lust auf Eis und Sonnenliege – auch die beiden Vierbeiner Samwise und Rosi suchten lieber Schutz. Während Rosi es sich im Körbchen im Trockenen unter dem Dach bequem machte, beobachtete Samwise das Geschehen vor der Terrassentür eher gelassen.

Wetter wendet sich wieder

Am heutigen Samstag zeigte sich das Wetter bereits wieder freundlicher. Die Sonne ließ sich häufiger blicken und die Temperaturen kletterten spürbar nach oben.

Ganz stabil bleibt die Lage allerdings noch nicht: Für den morgigen Sonntag ist erneut Regen angekündigt. Danach aber deutet sich eine deutliche Wetterbesserung an – pünktlich zum kommenden Wochenende könnte der Sommer in der Region Rosenheim mit Temperaturen bis zu 34 Grad zurückkehren.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

16-jähriger flüchtet vor Kontrolle und wirft Kleinkraftrad ins Gebüsch

Polizeieinsatz nach Unfall mit Leichtkraftrad – 31-jähriger verletzt Beamten

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein eigentlich routinierter Verkehrsunfall in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) hat am Freitagabend (12.6.2026)  eine unerwartete Wendung genommen. Zwei zufällig anwesende Polizeibeamte griffen noch vor dem Eintreffen einer Streife ein und hielten einen Beteiligten fest. Der 31-Jährige hatte zuvor einen Unfall verursacht, sich anschließend aggressiv verhalten und versuchte sich zu entfernen. Dabei wurde ein Beamter verletzt.

Nach Angaben der Polizei war der 31-jährige ukrainische Staatsangehörige mit einem Leichtkraftrad in der Wernher-von-Braun-Straße unterwegs, als er zunächst alleinbeteiligt stürzte. Trotz des Sturzes setzte er seine Fahrt wenig später fort. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Pkw einer anderen Verkehrsteilnehmerin. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden.

Aggressives Verhalten nach dem Unfall

Im Anschluss an den zweiten Vorfall entfernte sich der Mann zunächst von seinem Fahrzeug und wollte sich zu Fuß von der Unfallstelle entfernen. Zwei zufällig vor Ort befindliche Polizeibeamte bemerkten die Situation und griffen ein. Sie hielten den 31-Jährigen bis zum Eintreffen einer Streife fest. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen. Nach Angaben der Polizei schlug der Mann einem der Beamten ins Gesicht. Der Polizist wurde dabei leicht verletzt.

Alkohol und fehlende Fahrerlaubnis

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass für das Leichtkraftrad kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Eine erforderliche Fahrerlaubnis lag ebenfalls nicht vor.

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Gegen den 31-Jährigen wurden nach Polizeiangaben mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt die Polizeiinspektion Bad Aibling.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hüttenstadt ist 18: Rosenheimer Aktivspielplatz feierte „Volljährigkeit“

Hüttenstadt ist 18: Rosenheimer Aktivspielplatz feierte „Volljährigkeit“

Rosenheim – Wenn ein Spielplatz 18 wird, ist das kein alltäglicher Geburtstag – und schon gar keiner, bei dem nur kurz gratuliert wird. Die Hüttenstadt im Rosenheimer Norden ist nun „volljährig“ geworden und feierte ihr „Erwachsenwerden“ am gestrigen Freitagnachmittag (12.6.2026) mit einem bunten Fest für Kinder, Familien und Wegbegleiter.

18. Geburtstag Aktivspielplatz Hüttenstadt Rosenheim. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Die Werkstatt ist das Herzstück des Aktivspielplatzes. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Seit 18 Jahren ist der Aktivspielplatz Hüttenstadt des Stadtjugendrings Rosenheim ein fester Treffpunkt für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. In der Westerndorfer Straße 43, direkt hinter der Rundkirche St. Michael, wird seitdem gebaut, gewerkelt, gespielt und ausprobiert.

Freiraum zum Spielen und Gestalten

Im Mittelpunkt steht dabei das freie Spiel. Die Kinder entscheiden selbst, womit sie sich beschäftigen möchten – ob im Bauspielbereich, beim Werken oder beim kreativen Gestalten. Pädagogische Fachkräfte begleiten den offenen Betrieb, geben Impulse und sorgen für einen sicheren Rahmen.

Das Gelände umfasst rund 900 Quadratmeter und bietet viel Platz für Bewegung und eigene Ideen. Herzstück ist der Werk- und Bauspielbereich, in dem mit echtem Werkzeug gearbeitet werden kann. Aus Holz entstehen Hütten, kleine Burgen und immer wieder neue Konstruktionen – oft bunt, manchmal improvisiert, aber immer kreativ. Auch kleinere Garten- und Naturprojekte gehören zum Angebot.

Der offene Betrieb ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Geöffnet ist die Hüttenstadt dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 13 bis 18 Uhr.

Ein Ort für Gemeinschaft

Über die Jahre hat sich die Hüttenstadt zu einem festen Anlaufpunkt im Stadtteil entwickelt. Neben handwerklichen Erfahrungen steht vor allem das Miteinander im Vordergrund: gemeinsam bauen, Ideen entwickeln, Rücksicht nehmen und einfach draußen aktiv sein.

Viele Kinder nutzen den Platz als Raum, in dem sie unabhängig vom Schulalltag Selbstvertrauen entwickeln und einfach Kind sein können – ohne Leistungsdruck, aber mit viel Freiheit.

Jubiläumsfeier zur „Volljährigkeit“

Zum 18. Geburtstag wurde der Aktivspielplatz nun auch offiziell gefeiert – mit einem Fest am Freitagnachmittag (12.6.2026). Auf dem Gelände gab es Spiele, Musik, Zuckerwatte, ein Quiz und Dosenwerfen.

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan war vor Ort. Er kennt die Hüttenstadt schon aus seiner Zeit als Vorsitzender des Stadtjugendring Rosenheim sehr gut und zeigte sich entsprechend verbunden mit dem Projekt. Ebenfalls gekommen waren mehrere Wegbegleiter, die den Aktivspielplatz vor 18 Jahren mit auf den Weg gebracht hatten.

Wie es sich für eine Geburtstagsfeier gehört, war auch für das leibliche Wohl der kleinen und großen Gäste bestens gesorgt – ein Geburtstagskuchen durfte dabei natürlich nicht fehlen. Die Feier wurde zugleich für einen Rückblick auf die Anfänge genutzt und bot Gelegenheit, den Blick nach vorn zu richten: auf einen Ort, an dem Kinder weiterhin frei spielen, bauen und gestalten können.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Copyright Herbert Borrmann)