Radfahrer stoßen bei Ausfahrt zusammen – zwei Leichtverletzte und 1.000 Euro Schaden

Radfahrer stoßen bei Ausfahrt zusammen – zwei Leichtverletzte und 1.000 Euro Schaden

Prutting / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall in Prutting sind am Sonntagnachmittag (14.6.2026) zwei Radfahrer leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim kam es gegen 13 Uhr in der Erlenaustraße zu dem Zusammenstoß, bei dem auch Sachschaden entstand.

Ein 48-jähriger Rosenheimer war mit seinem Rennrad in nordöstlicher Richtung unterwegs, als gleichzeitig eine 50-jährige Rosenheimerin mit ihrem Fahrrad aus der Einfahrt eines Parkplatzes auf die Straße fuhr. Nach Einschätzung der Polizei kam es dabei zur Kollision der beiden Fahrräder, beide Beteiligten stürzten.
Beide Radfahrer wurden leicht verletzt. An den Fahrrädern entstand ein Gesamtschaden von rund 1.000 Euro.
Gegen die 50-Jährige wurde laut Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

11 WM-Fakten, mit denen man beim Public Viewing in Rosenheim mitreden kann

11 WM-Fakten, mit denen man beim Public Viewing in Rosenheim mitreden kann

Rosenheim / Welt – Für alle, die bei der Fußball-WM nicht jedes Detail kennen, aber trotzdem nicht völlig ahnungslos dastehen wollen: 11 kleine WM-Fakten zum Mitreden, Staunen und gelegentlichen Klugscheißern – perfekt für Public Viewing in Rosenheim.

1. Wie oft hat Deutschland die Fußball-WM eigentlich schon gewonnen?

Vier Mal: 1954, 1974, 1990 und 2014. Damit gehört Deutschland zu den erfolgreichsten Fußballnationen der Welt – auch wenn nicht jede Turniergeschichte ein Happy End hat.

2. Was war eigentlich dieses berühmte „Sommermärchen“?

Die WM 2006 in Deutschland. Plötzlich wurde überall gemeinsam draußen geschaut, gejubelt und gefeiert – Public Viewing wurde damals zum echten Massenphänomen. Sportlich wurde Deutschland Dritter, emotional war es für viele ein Ausnahme-Sommer.

3. Wie wird man eigentlich überhaupt Fußball-Weltmeister?

Zuerst kommt die Vorrunde mit Gruppenspielen. Danach beginnt die K.o.-Phase – ab dann zählt jedes Spiel: Wer verliert, fliegt raus. Endet ein K.o.-Spiel unentschieden, gibt es Verlängerung und danach gegebenenfalls Elfmeterschießen. Am Ende bleiben nur zwei Teams fürs Finale übrig – und der Sieger ist Weltmeister.

4. Wie oft ist Deutschland eigentlich schon aus einer WM früh rausgeflogen?

Ein paar Mal mehr, als sich Fans gerne in Erinnerung rufen: 2018 und 2022 scheiterte die Mannschaft jeweils schon in der Gruppenphase. Davor war man lange deutlich erfolgreicher unterwegs.

5. Wann war der letzte echte WM-Erfolg?

2014 in Brasilien – mit dem Weltmeistertitel nach dem 1:0 im Finale gegen Argentinien. Ein Turnier, das viele bis heute als Höhepunkt einer ganzen Fußball-Generation sehen.

6. Warum reden alle noch über das 7:1 gegen Brasilien?

Weil es eines der spektakulärsten WM-Spiele überhaupt war. Im Halbfinale 2014 gewann Deutschland mit 7:1 gegen den Gastgeber – ein Ergebnis, das weltweit für ungläubiges Staunen sorgte.

7. Welche Nation ist eigentlich die erfolgreichste in der WM-Geschichte?

Brasilien. Die Seleção hat bislang fünf WM-Titel gewonnen (1958, 1962, 1970, 1994 und 2002) und ist damit alleiniger Rekordhalter.

8. Wie viele Mannschaften spielen bei einer Fußball-WM überhaupt mit?

Bei der WM 2026 sind es 48 Nationen – so viele wie noch nie zuvor. Früher waren es lange Zeit 32 Teams.

9. Welche neuen Teams sind bei dieser WM dabei – und warum spielt da plötzlich Curaçao mit?

Durch die Aufstockung auf 48 Teams sind mehrere Nationen erstmals oder wieder dabei. Dazu gehören auch Debütanten wie Curaçao, das sich erstmals für eine WM qualifiziert hat und im Auftaktspiel gegen Deutschland direkt eine der schwierigsten Aufgaben des Turniers bekam – gegen einen klaren Mitfavoriten.

10. Ist Deutschland eigentlich Favorit bei dieser WM?

Nicht der Topfavorit, aber klar in der erweiterten Spitzengruppe. Zu den größten Titelanwärtern zählen traditionell Brasilien, Frankreich oder Argentinien. Deutschland gilt als Mitfavorit – mit der Erfahrung, in großen Turnieren jederzeit weit kommen zu können.

11. Gibt es eigentlich einen echten WM-Bezug zur Region Rosenheim?

Ja – und der ist ziemlich prominent: Bastian Schweinsteiger stammt aus dem Landkreis Rosenheim. Geboren wurde er 1984 in Kolbermoor, aufgewachsen ist er im Raum Oberaudorf und Brannenburg. Seine ersten fußballerischen Schritte machte er beim FV Oberaudorf, bevor er zum FC Bayern München wechselte und dort den Durchbruch schaffte. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er 2014 Weltmeister und prägte über Jahre hinweg eine der erfolgreichsten Generationen des deutschen Fußballs.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

WM-Fußball lockt Hunderte auf den Rosenheimer Ludwigsplatz

WM-Fußball lockt Hunderte auf den Rosenheimer Ludwigsplatz

Rosenheim – Deutschlands WM-Auftakt hätte für Fußballfans am gestrigen Sonntagabend (14.6.2026) kaum besser laufen können: Mit einem klaren 7:1 gegen Curacao startete die deutsche Nationalmannschaft in die Fußball-WM 2026. In Rosenheim verfolgten zahlreiche Fans die Partie beim Public Viewing – besonders voll wurde es am Ludwigsplatz.

Die aufgestellten Bierbänke und Sitzplätze der umliegenden Gastronomen reichten bei weitem nicht aus. Viele Besucher standen dicht an dicht vor dem Marktfrauenbrunnen und blickten auf die rund sechs Quadratmeter große Leinwand, die dort aufgebaut war. Veranstaltet wurde das Public Viewing von der Jungen Union Rosenheim.

Schon vor Anpfiff um 19 Uhr füllte sich der Platz. Mit jedem deutschen Treffer wurde die Stimmung ausgelassener. Friedlich und fröhlich feierten die Besucher unter freiem Himmel den gelungenen Start der deutschen Mannschaft ins Turnier.

Noch zurückhaltend bei Fanartikeln

Zwar kamen einige Fans in Fußballtrikots zum Public Viewing, bei Schminke in den Nationalfarben oder auffälligen Fanartikeln wie Tröten, Ketten oder Flaggen hielten sich die meisten Besucher aber noch zurück. Sollte Deutschland im Turnier weiter erfolgreich bleiben, könnte sich das bei den kommenden Spielen ändern.

Gemeinsam Fußball geschaut wurde am Sonntagabend nicht nur am Ludwigsplatz. Auch bei der Freien Turnerschaft Rosenheim in der Klepperstraße wurde der WM-Auftakt gemeinsam verfolgt. Und auch da war die Resonanz sehr gut. 

Nächstes Spiel am Samstagabend

Die nächste Gelegenheit zum gemeinsamen Mitfiebern gibt es bereits am kommenden Samstag, 20. Juni. Dann trifft Deutschland auf die Elfenbeinküste. Für die Fans bedeutet das allerdings mehr Ausdauer: Während das Auftaktspiel noch um 19 Uhr begann, erfolgt der Anpfiff diesmal erst um 22 Uhr.

Am Ludwigsplatz können sich Besucher bereits ab 18 Uhr auf den Fußballabend einstimmen. Auch bei der Freien Turnerschaft Rosenheim soll wieder gemeinsam geschaut werden. Dort beginnt der Einlass 90 Minuten vor Spielbeginn (wir berichteten). Bleibt für die Fans zu hoffen, dass dann erneut das Wetter so gut mitspielt wie am Sonntagabend.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam) 

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 15. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass ein Fahrrad beim Fahren stabiler ist als im Stand?
Die Bewegung hilft beim Gleichgewicht.
Stillstand ist oft schwieriger als Bewegung.

Vielleicht bleibst Du heute in Bewegung – im Kleinen wie im Großen.

Wir wünschen Dir einen aktiven Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Ausstellung zu Walter Trier im Mesnerhaus von Kloster Seeon

Ausstellung zu Walter Trier im Mesnerhaus von Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Rosenheim – Im Mesnerhaus von Kloster Seeon ist bis zum 11. Oktober die Wanderausstellung „Es geht um die Kinder“ der Internationalen Jugendbibliothek zu sehen. Sie widmet sich dem Illustrator Walter Trier, dessen Zeichnungen die Kinderbücher von Erich Kästner prägten.

Trier schuf unter anderem die bekannten Illustrationen zu „Emil und die Detektive“. Seine farbenfrohen Zeichnungen und die markanten gelben Buchumschläge trugen wesentlich zum Erfolg von Kästners Werken bei. Die Ausstellung zeigt Illustrationen aus den Kinderbüchern sowie Informationen zum Leben und Wirken des 1890 in Prag geborenen Künstlers.
Walter Trier war zunächst als Karikaturist und Illustrator erfolgreich, emigrierte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nach London und verbrachte seine letzten Lebensjahre in Kanada. Bis zu seinem Tod 1951 illustrierte er sämtliche Kinderbücher sowie Märchen- und Klassikbearbeitungen Kästners.

Kinonachmittage in den Sommerferien

Im Rahmen der Ausstellung bietet Kloster Seeon im Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche zwei besondere Kinonachmittage an. Am 10. August wird um 14 Uhr der Animationsfilm „Die Konferenz der Tiere“ gezeigt. Am 18. August folgt ebenfalls um 14 Uhr der Filmklassiker „Emil und die Detektive“ aus dem Jahr 1931. Auch Erwachsene sind zu beiden Vorführungen willkommen.

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 12.30 Uhr sowie von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Tickets für die Filmvorführungen sind am Veranstaltungstag vor Ort erhältlich.
Weitere Informationen unter: www.kloster-seeon.de
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Blick in die Ausstellung Copyright Kloster Seeon)

Rosenheim: Erste CSU-Kreistagssitzung unter neuer Führung

Rosenheim: Erste CSU-Kreistagssitzung unter neuer Führung

Rosenheim / Landkreis – Die CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Rosenheim bewertet die erste Sitzung des neu konstituierten Kreistags unter Landrat Otto Lederer (CSU) als geordneten und sachlich geführten Auftakt. Im Mittelpunkt standen die Vereidigung der neuen Mitglieder sowie die Wahl der Stellvertreter des Landrats.

Der CSU-Kreisverband mit seinen 25 Kreistagsmitgliedern als stärkster Fraktion im Kreistag betont, dass die konstituierende Sitzung mit großer Ernsthaftigkeit gegenüber dem Amt durchgeführt worden sei. Alle neu gewählten Mitglieder des Kreistags wurden dabei offiziell vereidigt.

Ein zentrales Ergebnis der Sitzung war die Wahl der stellvertretenden Landräte. Innerhalb der CSU-Fraktion wurde insbesondere die Wahl von Marianne Loferer (CSU) zur ersten Stellvertreterin des Landrats hervorgehoben. Sie gehört dem Kreistag seit 24 Jahren an, war 18 Jahre lang weitere Stellvertreterin des Landrats und ist seit 2023 zudem Mitglied des Bezirkstags Oberbayern. Dort vertritt sie den Stimmkreis Rosenheim-Ost sowie die Stadt Rosenheim.

Wahl der Stellvertreter des Landrats

Marianne Loferer erklärte nach ihrer Wahl, sie nehme das Amt „mit großer Demut“ an und bedanke sich „herzlich beim Kreistag für das große Vertrauen“.
Auch die Wahl von Matthias Eggerl (CSU) zum weiteren stellvertretenden Landrat wurde innerhalb der CSU-Fraktion begrüßt. Mit 30 Jahren ist er der jüngste Stellvertreter in diesem Amt. Eggerl gehört seit 2020 dem Kreistag an, ist Bezirksrat für den Stimmkreis Rosenheim-West sowie seit über neun Jahren Vorsitzender der Jungen Union und Sprecher des Rings Politischer Jugend. Er betonte, er freue sich „sehr über die neue Aufgabe“ und werde das Amt „mit großem Engagement ausüben“.

Bewertung durch die CSU-Fraktion

CSU-Fraktionssprecher Georg Weigl ordnete die Personalentscheidungen als ausgewogen ein. Nach seinen Worten sei mit der „sehr engagierten Marianne Loferer, insbesondere durch ihren langjährigen Einsatz in den Blaulichtorganisationen, sowie von Matthias Eggerl als Sprecher des Rings Politischer Jugend“ eine gute Mischung aus Erfahrung und jüngerer Generation gelungen. Damit setze der Kreistag sowohl auf Kontinuität als auch auf neue Impulse für die Arbeit im Landkreis.

Auch die Zusammenarbeit mit den weiteren stellvertretenden Landräten – Alexandra Burgmeier (SPD), Eduard Huber (Grüne) sowie Georg Huber (ÜW/Parteifreie) – wird von der CSU-Fraktion als sachlich und konstruktiv beschrieben. Ziel sei es nach Angaben der Fraktion, den Kreistag gemeinsam positiv zu begleiten und Verantwortung für die weitere Entwicklung des Landkreises zu übernehmen.
(Quelle: Pressemitteilung CSU- Kreisverband / Beitragsbild: CSU-Kreisverband)

Kiefersfelden: Verkehrsthemen im Grenzraum beraten

Kiefersfelden: Verkehrsthemen im Grenzraum beraten

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Bei einem Arbeitsgespräch in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) sind Maßnahmen zur Entlastung der angespannten Verkehrssituation im Grenzraum beraten worden. Im Mittelpunkt standen mögliche Verbesserungen für Fußgänger, der Verkehr auf der A93 sowie die Stausituation an der Grenze zu Österreich.

Auf Einladung des CSU-Ortsverbandes und der CSU-Fraktion im Gemeinderat Kiefersfelden fand ein Arbeitsgespräch zur Verkehrssituation in der Gemeinde statt. Teilnehmer war unter anderem der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Sandro Kirchner (CSU).

Im Mittelpunkt des Treffens standen die seit Jahren bestehenden Verkehrsbelastungen im Bereich der Gemeinde Kiefersfelden, die insbesondere in den Ferien- und Reisezeiten deutlich zunehmen. Ziel des Austauschs war es, bestehende Problemfelder gemeinsam mit den zuständigen Behörden einzuordnen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten.

An dem Gespräch nahmen neben Staatssekretär Kirchner der Erste Bürgermeister der Gemeinde Kiefersfelden sowie Vertreter der Gemeindeverwaltung teil. Ergänzt wurde die Runde durch Vertreter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, der Bundespolizei, der Autobahn GmbH Südbayern sowie des Landratsamts Rosenheim. Nach Angaben der Beteiligten diente die breite Besetzung dazu, die Verkehrssituation aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln zu bewerten.

Querungshilfe an der Bundesstraße im Fokus

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die geplante Querungshilfe über die Bundesstraße auf Höhe „Am Rain“. Nach Darstellung der Teilnehmer soll damit die Verkehrssicherheit für Fußgänger verbessert werden, insbesondere für Kinder, Familien und ältere Menschen. Die Gesprächsrunde verständigte sich darauf, die weiteren planerischen und genehmigungsrechtlichen Schritte zügig voranzubringen.
Auch die Situation auf der Autobahn A93 wurde thematisiert. Diskutiert wurde unter anderem eine temporäre Freigabe der Standspur für den Schwerlastverkehr bei starken Verkehrsspitzen. Damit soll nach Einschätzung der Beteiligten eine bessere Verkehrsverteilung erreicht und die Ortsdurchfahrt entlastet werden.

Grenzverkehr und Kontrollsituation im Blick

Ein weiterer Schwerpunkt war die Stauentwicklung im Grenzbereich aus Richtung Kufstein. Dabei wurde erörtert, ob zusätzliche Kontrollstellen der Bundespolizei zur Entlastung der Verkehrsströme beitragen könnten. Ziel wäre es, Rückstaus zu verkürzen und die Belastung für die Anwohner zu reduzieren.
Staatssekretär Kirchner sagte zu, die angesprochenen Punkte in die zuständigen Stellen einzubringen und entsprechende Prüfungen anzustoßen.

CSU-Vertreter aus Kiefersfelden bewerteten das Gespräch als konstruktiv. In einer Stellungnahme von CSU-Orts- und Fraktionsvorsitzendem Tobias Fritz heißt es: „Es war ein sehr gutes, lösungsorientiertes Gespräch. Dass aus einer Vielzahl seit Jahren bestehender Themen heute konkrete Schritte hervorgehen, ist in erster Linie der Vermittlung und Moderation durch Staatssekretär Kirchner zu verdanken.“

Auch Gemeinderat Stefan Schroller betonte die weitere Begleitung der angestoßenen Maßnahmen: „Die CSU Kiefersfelden wird die nun angestoßenen Prozesse eng begleiten und sich weiter mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die angestoßenen Maßnahmen zügig in die Umsetzung gelangen – im Interesse der Sicherheit und der Lebensqualität der Kieferer Bürger.“
(Quelle: Pressemitteilung CSU-Ortsverband Kiefersfelden / Beitragsbild: CSU-Ortsverband Kiefersfelden)

Mehr Wohnungen in Bayern – Bestand wächst weiter

Mehr Wohnungen in Bayern – Bestand wächst weiter

Bayern – Der Wohnungsbestand in Bayern ist auch im Jahr 2025 weiter gestiegen. Zum Jahresende gibt es im Freistaat rund 6,82 Millionen Wohnungen. Das sind gut 45.000 Wohnungen mehr als ein Jahr zuvor.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik entspricht das einem Plus von 0,7 Prozent. Die Berechnung basiert auf der Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes auf Grundlage des Zensus 2022.
Besonders deutlich zeigt sich der Zuwachs bei kleineren Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen mit einem oder zwei Räumen stieg um 1,5 Prozent auf rund 1,1 Millionen Einheiten. Ihr Anteil am Gesamtbestand liegt bei 16,1 Prozent.

Auch die rechnerische Wohnraumversorgung verbessert sich leicht. Im Schnitt kommen in Bayern 51,5 Wohnungen auf 100 Einwohner. In den kreisfreien Städten liegt der Wert mit 56,2 Wohnungen höher als in den Landkreisen mit 49,5 Wohnungen.

Unterschiede zwischen den Regionen

Ein Blick auf die Regierungsbezirke zeigt deutliche Unterschiede: Niederbayern verzeichnet mit +0,96 Prozent den stärksten Zuwachs, gefolgt von der Oberpfalz (+0,85 Prozent). Am unteren Ende liegen Oberfranken (+0,50 Prozent) und Unterfranken (+0,56 Prozent).

Auch bei der Wohnfläche gibt es Unterschiede. Bayernweit stehen pro Einwohner im Schnitt 51,5 Quadratmeter zur Verfügung. Niederbayern liegt mit 57,0 Quadratmetern an der Spitze, während Oberbayern, Mittelfranken und Schwaben unter dem Durchschnitt liegen.
Insgesamt wächst die Wohnfläche im Freistaat auf rund 681 Millionen Quadratmeter – ein Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: ai generiert)

Münchener Straße, Rosenheim, 1913

Münchener Straße, Rosenheim, 1913

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1913. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim.

Der Blick fällt auf den Straßenabschnitt im Bereich der heutigen Einmündung zur Bahnhofstraße. Genau dort, wo sich heute der Verkehr teilt, war die Münchener Straße damals noch deutlich ruhiger – und mit Kopfsteinpflaster versehen, das das Straßenbild prägte.
Rechts im Bild ist der Zaun des damaligen Gefängnisses zu erkennen. Dahinter öffnet sich bereits das Grün mit den Bäumen des Salingartens, der auch damals schon eine markante grüne Insel in der Stadt bildete.

Der Blick der Aufnahme geht in Richtung des heutigen Kaufhausbereichs Galeria. Schon 1913 zeigt sich hier ein Stück städtisches Leben: Passanten sind unterwegs, gut gekleidet nach damaliger Mode, und die Straße wirkt trotz ihrer historischen Ruhe keineswegs leer.

Auffällig ist außerdem: Auch zu dieser Zeit war die Münchener Straße bereits eine wichtige Einkaufs- und Geschäftsstraße. Verschiedene Läden prägten das Bild und machten den Bereich zu einem der lebendigeren Teile der Stadt.
Was auf dieser Aufnahme wohl am meisten überrascht: Wie vertraut manche Perspektiven wirken – und wie sehr sich doch genau dieser Abschnitt von Rosenheim in gut 100 Jahren gewandelt hat.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Abbiegefehler endet im Crash – Motorradfahrer verletzt

Abbiegefehler endet im Crash – Motorradfahrer verletzt

Riedering / Landkreis Rosenheim – Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, dann kracht es: In Riedering (Landkreis Rosenheim) kommt es am Freitagnachmittag (12.6.2026) zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer verletzt wird. Die Vorfahrt spielte dabei die entscheidende Rolle.

So kam es nach den Angaben der Polizei zu dem Unfall: Eine 20-jährige Person am Steuer eines Autos wollte von der Endorfer Straße in die Frasdorfer Straße abbiegen. An der Einmündung hätte sie warten müssen, da dort Vorfahrt zu gewähren war.
Zeitgleich war ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Frasdorfer Straße unterwegs und folgte dem Streckenverlauf in Richtung Riederinger Straße. In diesem Bereich hatte er Vorfahrt.

Beim Einfahren in die Kreuzung übersah die Autofahrerin den herannahenden Motorradfahrer. Beide Fahrzeuge prallten zusammen. Der Motorradfahrer wurde dabei zu Boden geschleudert und im Fuß- und Beinbereich verletzt. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort, anschließend konnte er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Der Sachschaden liegt bei rund 12.000 Euro. Die Feuerwehr Söllhuben übernahm die Verkehrsregelung und reinigte die Fahrbahn von auslaufenden Betriebsstoffen.

Vorfahrt übersehen – Ermittlungen laufen

Gegen die 20-jährige Unfallbeteiligte wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Polizei treibt elf Rinder in Stephanskirchen wieder ein

Polizei treibt elf Rinder in Stephanskirchen wieder ein

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Gleich elf entlaufene Rinder haben am frühen Samstagmorgen (13.6.2026) in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Die Tiere waren im Bereich des Steinbreitenwegs unterwegs und mussten von Polizei und Landwirten zurück auf ihre Weide gebracht werden.

Gegen 07.00 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, dass im Bereich des Steinbreitenwegs in Richtung Salzburger Straße mehrere Kühe auf der Fahrbahn und im Umfeld unterwegs seien.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte insgesamt elf Rinder fest. Die Tiere reagierten zunächst nur eingeschränkt auf Versuche der Verkehrslenkung durch die Polizei und bewegten sich unkontrolliert im Bereich der Straße.

Im weiteren Verlauf gelang es den Beamten gemeinsam mit Unterstützung örtlicher Landwirte, die Tiere schrittweise in Richtung einer nahegelegenen Wiese zu treiben und dort zu sichern.

Der verständigte Besitzer, ein Landwirt aus Stephanskirchen, konnte die Tiere gemeinsam mit weiteren Helfern und der Polizei schließlich wieder auf ihre Heimatweide zurückbringen.

Wie die Rinder aus ihrer eingezäunten Weide gelangen konnten, ist bislang unklar. Die Umzäunung war nach bisherigen Erkenntnissen unbeschädigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Autofahrer prallt in Stromverteilerkasten in Rosenheim

Autofahrer prallt in Stromverteilerkasten in Rosenheim

Rosenheim – Ein 78-jähriger Autofahrer ist in Rosenheim mit seinem Wagen gegen einen Stromverteilerkasten geprallt. Der Aufprall verursachte erheblichen Sachschaden, ein Stromausfall konnte jedoch verhindert werden.

Am Samstagvormittag (13.6.2026) gegen 10.30 Uhr war ein 78-jähriger Mann aus Rosenheim mit seinem Pkw in der Kaltwiesstraße unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam.

Dabei prallte das Fahrzeug, nach den Angaben der Polizei, frontal gegen einen am Straßenrand stehenden Stromverteilerkasten. Durch den Aufprall wurde die Kunststoffverkleidung vollständig zerstört, zudem wurden Teile der innenliegenden Verkabelung beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 18.000 Euro geschätzt.

Verteilerkasten provisorisch instand gesetzt

Mitarbeiter des zuständigen Energieunternehmens wurden verständigt und konnten den Verteilerkasten vor Ort provisorisch wieder instand setzen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zu keinen Ausfällen im Stromnetz.

Der Pkw des 78-Jährigen musste nach dem Unfall abgeschleppt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)