Salzgeschichte zum Spielen im Salingarten eröffnet

Salzgeschichte zum Spielen im Salingarten eröffnet

Rosenheim – Wenn ein neuer Spielplatz schon vor seiner offiziellen Eröffnung von Kindern erobert wird, ist das meist ein ziemlich eindeutiges Zeichen: Hier funktioniert etwas. Im Salingarten war das in den vergangenen Tagen gut zu beobachten – bevor die Anlage am heutigen Samstagvormittag (13.6.2026) offiziell eröffnet wurde, wurde längst geklettert, gerutscht und ausprobiert.

Die Entscheidung zur Aufwertung des Salingartens war bereits im Frühjahr 2025 gefallen. Die innerstädtische Grünanlage sollte insgesamt attraktiver gestaltet werden – ein Spielplatz war dabei ein wichtiger Bestandteil der Planungen. Mit einem symbolischen Spatenstich im März dieses Jahres fiel anschließend der Startschuss für die Umsetzung des ersten sichtbaren Bausteins (wir berichteten)..

Rund 200.000 Euro hat die Stadt in die Realisierung investiert. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Etwa 60 Prozent der förderfähigen Kosten werden darüber abgedeckt.

Salzgeschichte als Spielwelt

Zielgruppe sind Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren. Im Mittelpunkt steht eine rund acht Meter hohe Seilnetzkletterpyramide. Sie ist als gestalterische Anlehnung an die Salzgeschichte Rosenheims konzipiert und soll einen „Salzberg“ symbolisieren – als spielerische Interpretation der historischen Salzgewinnung der Stadt.

Auch weitere Elemente greifen dieses Thema auf: Ein Matschtisch im Sandbereich ist als Sudpfanne gestaltet, ein kleiner Spielturm mit Kiesaufzug erinnert an historische Transport- und Fördertechniken. So wird die Geschichte des Ortes nicht erklärt, sondern im Spiel erlebbar gemacht. Ergänzt wird die Anlage durch barrierefreie Spielangebote.

Eröffnung mit politischem Wechsel

Den symbolischen Spatenstich hatte noch der frühere Oberbürgermeister Andreas März (CSU) vorgenommen. Die offizielle Eröffnung übernahm nun der neue Rosenheimer Oberbürgermeister Abuzar Erdogan (SPD). „Da wäre ich gerne wieder Kind, um hier zu spielen“, sagte Erdogan mit Blick auf die neue Anlage.

Aus Sicht der Stadt ist der neue Spielplatz Teil einer größeren Entwicklung im Umfeld des Salingartens. Auch der Bereich rund um die Münchener Straße soll dadurch aufgewertet werden. „Die Menschen kommen heutzutage nicht mehr nur primär zum Einkaufen in eine Stadt. Sie kommen nur, wenn sie sich dort auch wohlfühlen – und dazu trägt auch dieser Spielplatz bei“, so Erdogan.
Der Oberbürgermeister sprach in diesem Zusammenhang auch die weitere Entwicklung des Bereichs an. Dabei ging es unter anderem um eine mögliche Verkehrsberuhigung der Münchener Straße als Teil künftiger städtebaulicher Überlegungen.

Die Stadt sieht darin einen weiteren Schritt in Richtung einer familienfreundlicheren Ausrichtung. Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan brachte in diesem Zusammenhang das neue Etikett „Familienstadt“ ins Spiel. Die Stadt hat in der Vergangenheit bereits verschiedene Zuschreibungen erhalten – etwa als Holzstadt, kultur- und Ausstellungsstadt sowie Einkaufsstadt. Nun könnte mit der stärkeren Ausrichtung auf Familien ein weiteres hinzukommen.

Spiel, Spaß und Information zur Eröffnung

Zur Eröffnung zeigte sich der Salingarten bei sonnigem Wetter von seiner freundlichen Seite. Nach den vergangenen Regentagen war es deutlich wärmer – passend zur Einweihung der Anlage.

Für die Kinder gibt  es ein kleines Rahmenprogramm mit kostenlosem Popcorn und Getränken. Das Sozialraumteam Ost war mit einem Stand für Kinderschminken und Glitzertattoos vor Ort. Außerdem bot der Familienstützpunkt Informationen rund um Angebote für Familien und stand als Ansprechpartner zur Verfügung.

So wurde die Eröffnung nicht nur zu einem offiziellen Termin, sondern auch zu einem kleinen Familiennachmittag im Salingarten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Karin Wunsam)

Starke Ergebnisse für RGR-Rallyeteams aus der Region Rosenheim in Emmersdorf

Starke Ergebnisse für RGR-Rallyeteams aus der Region Rosenheim in Emmersdorf

Rosenheim / Emmersdorf – Bei der „Emmersdorfer ADAC Pfingst-Rallye“ im Rahmen des MSC Emmersdorf haben mehrere Teams der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) starke Ergebnisse erzielt. In einem Feld von 63 Startern gab es einen Klassensieg, einen weiteren Podestplatz sowie ein frühes technisches Aus für ein RGR-Team.

Julian Wagner und Patrick Grinzinger zeigten in der seriennahen Fahrzeugklasse NC6 im BMW M135i eine überzeugende Leistung. Trotz hochsommerlicher Temperaturen und eines Reifenschadens in der zweiten Wertungsrunde sicherte sich das Duo den Klassensieg sowie den Sieg in der Wertungsgruppe der serienmäßigen Fahrzeuge. In der Gesamtwertung belegten die beiden Rang 12.

Hinter ihnen ging es eng zu: Reinhard Honke und Markus Niggemann erreichten den zweiten Platz in der Klasse, Thomas Schweiger und Christina Stadler komplettierten das Podium auf Rang drei.

Podestplatz für Wielsch/Neumann

In der Klasse NC4 der verbesserten Fahrzeuge fuhren Markus Wielsch (Samerberg) und Copilotin Amalia Neumann (Stephanskirchen) im Honda CRX auf einen starken dritten Platz. In der Gesamtwertung bedeutete das Rang 34.

Frühes Aus für Haagn/Fellermair trotz starker Zwischenzeiten

Weniger Glück hatten Josef Haagn und Sandra Fellermair im BMW M3 E36 in der Klasse NC2. Das Team zeigte von Beginn an eine starke Performance und lag nach drei Wertungsprüfungen mehrfach unter den schnellsten drei ihrer Klasse.

Ein technischer Defekt machte jedoch eine Fortsetzung unmöglich. Eine Reparatur vor Ort war nicht möglich, sodass die Rallye vorzeitig beendet werden musste.

Trotz des Ausfalls zieht das Team ein positives Fazit: Tempo, Fahrzeuggefühl und Zusammenarbeit im Cockpit stimmten. Der nächste geplante Start ist bei der ADAC Rallye Südliche Holledau vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) / Beitragsbild: Copyright Klrallyfotos) 

Rotwild in Bayern genetisch gut aufgestellt – BBV sieht keinen Handlungsbedarf für pauschale Änderungen

Rotwild in Bayern genetisch gut aufgestellt – BBV sieht keinen Handlungsbedarf für pauschale Änderungen

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband (BBV) sieht im Abschlussbericht zur Rotwildgenetik in Bayern eine Bestätigung für die bisherige Rotwildpolitik. Die Untersuchung der Technischen Universität München kommt nach Angaben des Verbands zu dem Ergebnis, dass die bayerischen Rotwildbestände insgesamt genetisch stabil und vital sind.

BBV-Präsident Günther Felßner bewertet die Ergebnisse als Beitrag zur Versachlichung der Debatte. Die Sorge vor einer landesweiten genetischen Verarmung des Rotwildes werde durch die Daten nicht bestätigt, so Felßner. Pauschale Änderungen an den bestehenden Rotwildgebieten seien daher nicht begründet.

Nach Darstellung des Verbands zeigt der Bericht, dass sieben von zehn Rotwildgebieten in Bayern einen guten bis sehr guten genetischen Zustand aufweisen. Dazu zählen unter anderem das Hochgebirge in Oberbayern, der Bayerische Wald, Schwaben sowie Regionen in der Oberpfalz, im Fichtelgebirge und im Spessart/Rhön. Diese Gebiete umfassen einen Großteil der bayerischen Rotwildvorkommen.

Die Untersuchung der Technische Universität München betrachtet nach BBV-Angaben zudem auch grenzüberschreitende Lebensräume, in denen genetischer Austausch stattfindet.

Einzelne Regionen mit weiterem Prüfbedarf

Lediglich für drei Vorkommen – Isarauen, Haßberge und Odenwald – sieht der Bericht laut BBV weiteren Untersuchungsbedarf. Für die Isarauen wird eine mögliche gezielte Unterstützung durch Tiere aus anderen Beständen unter wissenschaftlicher Begleitung erwähnt. Für die beiden anderen Regionen stehen vor allem Analysen zur besseren Vernetzung der Lebensräume im Fokus.

Aus Sicht des Verbands müssen mögliche Maßnahmen dabei mit Belangen von Grundeigentümern, Landwirtschaft und Waldentwicklung abgestimmt werden. Eine unkontrollierte Ausweitung von Rotwildbeständen solle vermieden werden.

Felßner betont, dass Rotwildmanagement in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft klare Regeln und verlässliche Umsetzung brauche. Genetische Aspekte dürften nicht automatisch zu einer Ausweitung der Rotwildgebiete führen.

Der BBV sieht sich durch den Bericht in seiner bisherigen Linie bestätigt. Entscheidungen im Rotwildmanagement müssten weiterhin auf wissenschaftlichen Daten beruhen. Punktuelle Fragen sollten nun gezielt und regional differenziert weiter untersucht werden, so der Verband.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbrüche in Lagerhütten bei Bad Aibling: Go-Kart und Werkzeug gestohlen

Einbrüche in Lagerhütten bei Bad Aibling: Go-Kart und Werkzeug gestohlen

Landkreis Rosenheim – In zwei Lagerhütten in Au bei Bad Aibling und Wasserwiesen  (Landkreis Rosenheim) sind zwischen Ende Mai mehrere hochwertige Geräte und Werkzeuge gestohlen worden. Die Polizei geht von einem möglichen Zusammenhang der beiden Taten aus.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Brannenburg ereigneten sich die Einbrüche im Zeitraum zwischen dem 26. und 30. Mai 2026. Beide Tatorte liegen in unterschiedlicher Umgebung – einmal nahe der Kohlfilz, einmal im Bereich der Kaltenbachteiche.

In beiden Fällen verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu den Hütten. Eine Halterung eines Vorhängeschlosses wurde abmontiert, an der anderen wurde das Schloss durchtrennt.

Der entstandene Schaden ist erheblich: Aus einer der Hütten wurden unter anderem ein Go-Kart, ein Gelände-Motorrad, zwei Auffahrrampen, ein Benzinkanister aus Metall sowie Werkzeug im Wert von rund 6.000 Euro entwendet. In der zweiten Hütte fehlten ein Aufsitzrasenmäher, eine Kettensäge, eine Wasserpumpe, eine Bodenfräse und weiteres Werkzeug. Der Stehlschaden liegt hier bei etwa 4.400 Euro.

Polizei prüft möglichen Zusammenhang

Aufgrund der räumlichen Entfernung, der zeitlichen Abfolge und der Vorgehensweise geht die Polizei von einem möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen aus.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu möglichen Tätern oder Fahrzeugen machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Brannenburg unter 08034/90680 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemittteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Andreas Bensegger bleibt Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim

Andreas Bensegger bleibt Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim

Rosenheim / Bad Aibling – Der Rosenheimer Unternehmer Andreas Bensegger bleibt Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Die Mitglieder des neu gewählten Gremiums bestätigten ihn bei ihrer konstituierenden Sitzung in Bad Aibling im Amt.

Der Geschäftsführer der Bensegger GmbH steht dem Regionalausschuss bereits seit 2016 vor. Dem Gremium gehört er nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) seit 1996 an. Mit der Wiederwahl erhält Bensegger satzungsgemäß erneut einen Sitz in der Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern – dem höchsten Entscheidungsgremium der Kammer.

Bei der ersten Sitzung nach der IHK-Wahl 2026 bestimmten die 21 neu- und wiedergewählten Ausschussmitglieder außerdem ihre Stellvertreter: Simon Zoßeder, Geschäftsführer der Simon Zoßeder GmbH aus Eiselfing, sowie Tobias Jonas, Geschäftsführer der Rosenheimer innFactory GmbH. Zoßeder hatte diese Funktion bereits in früheren Wahlperioden inne.

Weitere Entscheidungen für die neue Wahlperiode

Als weiteres Mitglied der Region Rosenheim für die IHK-Vollversammlung wurde Maximilian Mertens, Geschäftsführer des DIWA – Instituts für Wasseranalytik GmbH in Rohrdorf, bestimmt.

Zu den ersten Gratulanten des neu gewählten Vorstands zählten Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl, der per Video zugeschaltet war.

Im Herbst soll die erste Arbeitssitzung des Regionalausschusses stattfinden. Dann will das Gremium nach Angaben der IHK die Schwerpunkte und Ziele für die kommenden fünf Jahre festlegen. Die aktuelle Wahlperiode läuft bis 2031.

Mehr als 29.000 Unternehmen waren zur Wahl aufgerufen

Bei der IHK-Wahl zwischen dem 13. April und dem 11. Mai waren in Stadt und Landkreis Rosenheim nach IHK-Angaben mehr als 29.000 Unternehmen aufgerufen, die 21 Sitze im Regionalausschuss zu vergeben. Vier Mitglieder gehören dem Gremium erstmals an, 17 bisherige Ausschussmitglieder wurden wiedergewählt.

Die Sitzverteilung orientiert sich laut IHK an der Wirtschaftsstruktur der Region: Fünf Mitglieder vertreten den Bereich Industrie, Verkehr und Logistik, fünf kommen aus Handel und Gastgewerbe, elf aus dem sonstigen Dienstleistungsgewerbe.
(Quelle: IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK für München und Oberbayern)

Raubüberfall auf Juwelier in Wolfratshausen: Kripo sucht Zeugen

Raubüberfall auf Juwelier in Wolfratshausen: Kripo sucht Zeugen

Wolfratshausen / Landkreis Bad Tölz- Wolfratshausen – Ein Juweliergeschäft in der Wolfratshauser Innenstadt ist am Freitagvormittag (12.6.2026) Ziel eines Raubüberfalls geworden. Zwei bislang unbekannte Täter bedrohten einen Angestellten mit einer Schusswaffe und flüchteten anschließend unerkannt. Die Kriminalpolizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd betraten die beiden Männer am Freitag gegen 11 Uhr ein Juweliergeschäft in der Straße Untermarkt. Einer der Täter habe unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Wertgegenständen gefordert. Anschließend flüchteten beide zu Fuß in unbekannte Richtung.
Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es zu keinem Beuteschaden. Verletzt wurde niemand.

Großfahndung blieb ohne Erfolg

Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Unterstützt von umliegenden Dienststellen und einem Polizeihubschrauber suchten Einsatzkräfte nach den Verdächtigen – bislang jedoch ohne Erfolg.

Die weiteren Ermittlungen übernahm noch am Freitagnachmittag das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II. Unterstützt werden die Ermittler vom Kriminaldauerdienst sowie Spezialisten der Spurensicherung.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Täter 1: etwa 180 Zentimeter groß, ungefähr 25 Jahre alt, schwarze Haare, auffälliger Dreitagebart, dunkle oder schwarze Jacke, hellblaue weite Jeans, weiße Turnschuhe. Er führte ein schwarzes Mobiltelefon mit sich.

Täter 2: etwa 170 Zentimeter groß, ungefähr 25 bis 30 Jahre alt, schwarze Haare, schwarze Jacke mit silbernem Reißverschluss, dunkles Shirt, olivgrüne Hose, schwarze Schuhe sowie eine auffällige silberne Uhr.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer hat am Freitag (12.6.2026) zwischen etwa 10 Uhr und 11.30 Uhr im Bereich Untermarkt in Wolfratshausen verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer hat vor der Tat auffällige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld bemerkt?
  • Wer hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwei türkischsprachige Männer aufgenommen oder beherbergt?
  • Wer kann sonstige Hinweise geben, die zur Aufklärung beitragen könnten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter Telefon 0881/6400 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kollision auf B 472: Autofahrerin nach Unfall ins Krankenhaus

Kollision auf B 472: Autofahrerin nach Unfall ins Krankenhaus

Miesbach – Auf der B 472 bei Schweinthal (Landkreis Miesbach hat sich am Freitagnachmittag (12.6.2026) ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Holztransporter ereignet. Eine 20-jährige Autofahrerin wurde dabei verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte die 20-Jährige gegen 16.10 Uhr von der Straße Erlerholz nach links auf die B 472 in östliche Richtung einbiegen. Dabei habe sie einem in westliche Richtung fahrenden Holztransporter die Vorfahrt genommen. Der 32-jährige Fahrer des Lkw mit Anhänger konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Lastwagen prallte frontal in die linke Fahrzeugseite des Pkw.

Ein unbeteiligter Zeuge beobachtete laut Polizei den Unfallhergang. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die linke Seite des Autos stark deformiert. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Der Lkw wurde im Frontbereich beschädigt, blieb jedoch fahrbereit.

Rettungskräfte und Feuerwehren im Einsatz

Die Autofahrerin wurde noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt und anschließend in ein Klinikum gebracht. Angaben zur Schwere ihrer Verletzungen lagen zunächst nicht vor. Der Lkw-Fahrer blieb nach aktuellem Kenntnisstand unverletzt.

Die Feuerwehren aus Miesbach und Wies sowie die Straßenmeisterei waren mit insgesamt sieben Fahrzeugen im Einsatz. Während der Unfallaufnahme war die B 472 nur einspurig befahrbar. Für die Bergung des beschädigten Autos musste die Straße kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Gegen 17.45 Uhr wurde die Unfallstelle wieder komplett für den Verkehr freigegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neue Spezialsprechstunden für Kinder im RoMed Klinikum Rosenheim

Neue Spezialsprechstunden für Kinder im RoMed Klinikum Rosenheim

Rosenheim – Die RoMed Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Rosenheim hat ihr ambulantes Angebot um zwei neue Spezialsprechstunden erweitert. Sie betreffen junge Patienten mit Erkrankungen des Verdauungstrakts sowie mit neurologischen Krankheitsbildern.

Damit baut die Klinik die fachärztliche Versorgung in den Bereichen Kindergastroenterologie und Neuropädiatrie weiter aus und stärkt zugleich die wohnortnahe Behandlung in der Region. Für betroffene Familien bedeutet das in vielen Fällen kürzere Wege zu spezialisierter Behandlung.

Kindergastroenterologie: Hilfe bei chronischen Bauchschmerzen und Magen-Darm-Erkrankungen

Die neue kindergastroenterologische Sprechstunde richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Trakts. Dazu gehören die Abklärung chronischer Bauchschmerzen ebenso wie die Diagnostik und Therapie von Zöliakie sowie chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Viele Betroffene benötigen oftmals eine langfristige Betreuung. Mit dem Angebot schließt die Kinderklinik eine regionale Versorgungslücke. Die Sprechstunde wird von Oberärztin Dr. Anna Deißler geleitet, die an der Universitätskinderklinik Regensburg ausgebildet wurde.

Neuropädiatrie: Behandlung von Epilepsie und Bewegungsstörungen im Kindesalter

Ebenfalls neu ist die neuropädiatrische Sprechstunde unter Leitung von Chefarzt PD Dr. Hendrik Jünger. Sie umfasst die Abklärung und Behandlung unter anderem von Epilepsieverdacht, Bewegungsstörungen sowie entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Jünger ist in der Neuropädiatrie an den Universitätskinderkliniken Tübingen und München ausgebildet und leitet die RoMed Kinderklinik seit einem Jahr.

Versorgung vor Ort stärken – kurze Wege statt langer Klinikfahrten

„Im Mittelpunkt all unserer Bemühungen steht die bestmögliche, wohnortnahe Versorgung erkrankter Kinder aus der Region – insbesondere auch schwer und chronisch kranker Patienten in unseren Spezialambulanzen“ sagt Jünger. Für viele Familien bedeute die neue Struktur eine deutliche Entlastung, da bisher häufig weite Fahrten zu spezialisierten Zentren erforderlich waren.

Breites Spezialangebot und enge Kooperation mit München

Die Kinderklinik bietet bereits spezialisierte Sprechstunden für Kinder und Jugendliche mit Nieren-, Lungen- und Herzerkrankungen sowie mit Typ-1-Diabetes an – in den Fachbereichen Kindernephrologie, Kinderpneumologie und Kinderkardiologie. Bei besonders schweren Krankheitsbildern steht das Team des RoMed Klinikums stets in engem Austausch mit den Münchener Universitätskliniken.

Kontakt und weitere Informationen

Termine für die neuropädiatrische Sprechstunde können unter der Telefonnummer 08031 365-3451 vereinbart werden. Für die kindergastroenterologische Sprechstunde ist das Sekretariat unter 08031 365-3493 erreichbar.
Weitere Informationen bietet die RoMed Klinik für Kinder- und Jugendmedizin online unter: www.romed-kliniken.de/de/rosenheim/kinder.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: Tobias Beck verlässt den DEL2-Klub auf eigenen Wunsch

Starbulls Rosenheim: Tobias Beck verlässt den DEL2-Klub auf eigenen Wunsch

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim und Tobias Beck gehen künftig getrennte Wege. Der 23-jährige Verteidiger ist mit dem Wunsch an den Verein herangetreten, seinen bestehenden Vertrag aufzulösen.

Die Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim haben diesem Wunsch entsprochen. Tobias Beck wird den Verein somit verlassen und sich einer neuen sportlichen Herausforderung widmen.

Tobias Beck wechselte zur Saison 2024/25 zurück nach Rosenheim und absolvierte in den vergangenen beiden Spielzeiten insgesamt 66 Pflichtspiele im Trikot der Starbulls.
Die Starbulls Rosenheim bedanken sich bei Tobias Beck für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute sowie viel Erfolg.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Ludwig Schirmer)

Lorenzo Finn führt Red Bull – Bora – hansgrohe beim Giro Next Gen an

Lorenzo Finn führt Red Bull – Bora – hansgrohe beim Giro Next Gen an

Italien / Raubling – Der Giro Next Gen gilt als eines der wichtigsten U23-Rennen im internationalen Radsport. Vom 14. bis 21. Juni zählt U23-Weltmeister Lorenzo Finn zum Aufgebot von Red Bull – Bora – hansgrohe und gehört zu den Kandidaten für einen Podestplatz.

Mit 1.093 Kilometern und 15.150 Höhenmetern fordert der Giro Next Gen den besten Nachwuchsfahrern des Radsports alles ab. Die achttägige Rundfahrt durch Italien endet in den Abruzzen und dürfte ihre Entscheidung in den Bergen sowie im abschließenden Zeitfahren finden.

Red Bull – Bora – hansgrohe setzt dabei auf ein sechsköpfiges Aufgebot mit Lorenzo Finn, Gustave Blanc, Max Bock, Davide Donati, Paul Fietzke und Gijs Schoonvelde. Im Mittelpunkt steht Finn, der als amtierender U23-Weltmeister und einer der Favoriten auf das Gesamtpodium ins Rennen geht.
Nach seinem Sturz bei der Tour of the Alps zeigte sich der Italiener rechtzeitig wieder fit. „Der Giro Next Gen ist ein besonderes Rennen. Hier im Regenbogentrikot zu starten, bedeutet mir sehr viel. Nach meinem Sturz bei der Tour of the Alps ist die Genesung sehr gut verlaufen – die Ärzte und das Team haben einen wirklich großartigen Job gemacht, um mich wieder aufs Rad zu bringen. Die Beine fühlen sich wieder gut an, und ich kann es kaum erwarten, zu fahren. Wir haben ein starkes Team und ein klares Ziel.“

Im vergangenen Jahr sorgte Luke Tuckwell für ein starkes Ergebnis des Teams. Der Australier trug mehrere Tage die Gesamtführung und verpasste den Gesamtsieg am Ende um lediglich zwölf Sekunden.
(Quelle: Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fernwärme-Ausbau in Rosenheim: Zugspitzstraße ab 15. Juni abschnittsweise gesperrt

Fernwärme-Ausbau in Rosenheim: Zugspitzstraße ab 15. Juni abschnittsweise gesperrt

Rosenheim – Die Stadtwerke Rosenheim (SWRO) beginnen am Montag, 15. Juni, mit dem Ausbau der Fernwärmeversorgung in der Zugspitzstraße. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund vier Monate und werden in drei Bauabschnitten umgesetzt.

Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich zwischen der Aisinger Straße und der Kreuzung Hochplatten-/Zellerhornstraße. Für die Arbeiten muss dieser Abschnitt bis voraussichtlich Mitte Juli für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Anschließend werden die Rohrleitungsbauarbeiten
im zweiten Bauabschnitt zwischen der Zellerhornstraße und der Watzmannstraße fortgesetzt. Die dort notwendige Sperrung soll nach aktuellem Stand bis Ende August dauern. Im dritten und letzten Bauabschnitt werden die neuen Fernwärmeleitungen in der Watzmannstraße bis zur Hausnummer 2 verlegt.

Hinweise für Anwohner

Während der abschnittsweisen Sperrungen werden betroffene Anwohner gebeten, ihre Mülltonnen am jeweiligen Abholtag außerhalb des Baustellenbereichs bereitzustellen. Ab dem 15. Juni erfolgt die Müllabholung an der Abzweigung zur Zellerhornstraße.

Nach Angaben der Stadtwerke Rosenheim soll die gesamte Baumaßnahme bis Ende September 2026 abgeschlossen sein. Aktuelle Informationen sowie Übersichtspläne zu den Bauabschnitten stehen auf der Internetseite der Stadtwerke zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung SWRO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sonnwend-Musikantentreffen in Bad Aibling: Vier Volksmusikgruppen im Brunnenhof

Sonnwend-Musikantentreffen in Bad Aibling: Vier Volksmusikgruppen im Brunnenhof

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der beliebten Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“ lädt Bad Aibling am Donnerstag, 25. Juni, zu einem Musikabend ein. Beim Sonnwend-Musikantentreffen stehen mit der Bairer Fleitlmusi, dem Kirchberg Trio, dem Herzkirsch Dreigsang und dem Stanggasser Dreigsang gleich vier Formationen auf der Bühne, die sich der traditionellen alpenländischen Volksmusik verschrieben haben.

Die Bairer Fleitlmusi aus dem Landkreis Ebersberg musiziert in der Besetzung mit Blockflöten, Zither, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass und verbindet traditionelle Stücke mit eigenen Arrangements.
Das Kirchberg Trio aus Kreuth, Rottach-Egern und Mittenwald setzt auf die klassische Besetzung mit Ziach, Zither und Kontragitarre.
Für stimmungsvolle Gesänge sorgen der Herzkirsch Dreigsang aus Reichertsheim, Gars am Inn und Landshut sowie der Stanggasser Dreigsang aus dem Berchtesgadener Land. Letzterer ist nicht nur für seine mehrstimmigen Lieder bekannt, sondern begleitet viele Stücke auch instrumental und präsentiert zudem eigene Texte und Jodler.

Eintritt frei, Bewirtung ab 18.30 Uhr

Der Eintritt zum Sonnwend-Musikantentreffen ist frei, Spenden sind willkommen. Die Plätze im Brunnenhof sind überdacht, sodass die Veranstaltung auch bei ungünstiger Witterung stattfinden kann. Das Gastro-Team versorgt die Besucher ab 18.30 Uhr mit Speisen und Getränken.

Weitere Informationen und unter: www.bad-aibling.de.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Symbolfoto re)