Musikfilmtage Oberaudorf: Mehr als 3.000 Besucher beim Filmfestival im Inntal

Musikfilmtage Oberaudorf: Mehr als 3.000 Besucher beim Filmfestival im Inntal

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die 19. Musikfilmtage Oberaudorf sind mit großem Erfolg zu Ende gegangen. Mehr als 3.000 Besucher erlebten Konzerte, Filmvorführungen und Gespräche mit Filmschaffenden in der Inntal-Gemeinde.

Volle Kinosäle, ein nahezu ausverkauftes Stummfilmkonzert in Erl und begeisterte Zuschauer bei den Open-Air-Vorführungen im Kurpark: Die Musikfilmtage Oberaudorf 2026 konnten erneut zahlreiche Besucher anziehen.
Bei sommerlichen Temperaturen kamen Filmfans aus der Region und darüber hinaus in die 5.000 Einwohner zählende Gemeinde. Zahlreiche Filmschaffende waren vor Ort und stellten ihre Werke persönlich dem Publikum vor.
Ein besonderer Programmpunkt war der traditionelle „Frühschoppen“ im Gasthaus Waller. Dort sprachen Regisseurin Margarethe von Trotta und der langjährige Berlinale-Leiter Dieter Kosslick mit den Besuchern über ihre Arbeit und die Welt des Films.

Der mit 5.000 Euro dotierte Publikumspreis, gestiftet von „Pharos – The Post Group“, ging in diesem Jahr an den Film THE PIANO TUNER von Daniel Roher.
Aktuelle Einblicke auf Instagram: @musikfilmtageoberaudorf
(Quelle: Pressemitteilung public insight OHG, Musikfilmtage Oberaudorf / Beitragsbild: Von Links, Markus Aicher (Musikfilmtage Oberaudorf), Margarethe von Trotta, Dieter Kosslick Copyright Thomas Wachinger)

Wildkräuterwanderung in Prien: Pflanzen im Eichental entdecken

Wildkräuterwanderung in Prien: Pflanzen im Eichental entdecken

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer geführten Wildkräuterwanderung am Samstag, 25. Juli, können Interessierte die Pflanzenvielfalt im Priener Eichental kennenlernen. Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder vermittelt Wissenswertes über essbare und heilkräftige Wildpflanzen sowie deren Verwendung.

Die rund zweieinhalbstündige Wildkräuterwanderung beginnt um 14 Uhr. Treffpunkt ist am Beilhackparkplatz West am Parkplatzautomaten. Das Parken ist dort am Samstagnachmittag kostenfrei.
Gemeinsam mit Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder erkunden die Teilnehmer das Eichental und die umliegenden Bereiche entlang der Prien und des Mühlbachs. Dabei erfahren sie, wie sich heimische Wildkräuter und Bäume bestimmen lassen und wie diese in der Küche sowie für gesundheitliche Zwecke genutzt werden können. Zudem gibt die Expertin praktische Tipps und Rezepte weiter.

Eine Anmeldung ist über das Tourismusbüro Prien erforderlich und auch online möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf mindestens fünf und maximal 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme kostet 26,50 Euro pro Person, mit Gästekarte oder für Einheimische 25 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Spitzingsee: Bauarbeiten an der St 2077 – Ampelregelung bis Ende 2026

Spitzingsee: Bauarbeiten an der St 2077 – Ampelregelung bis Ende 2026

Spitzingsee / Landkreis Miesbach – Ab Montag, 3. August, beginnen an der Staatsstraße 2077 oberhalb des Spitzingsees Bauarbeiten für neue Schutzbauwerke gegen Steinschlag und Lawinen. Während der Arbeiten wird die Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel geregelt.

Hintergrund der Arbeiten sind vermehrte Steinschlag- und Lawinenereignisse, die in den vergangenen Jahren in diesem Bereich registriert wurden. Die Maßnahme beginnt am Montag, 3. August. Aufgrund der anspruchsvollen Arbeiten im steilen Gelände werden die Bauarbeiten voraussichtlich bis Mitte Dezember beziehungsweise bis Ende 2026 andauern.

Während der Bauzeit muss die Staatsstraße im Bereich des Spitzingsees aus Sicherheitsgründen abschnittsweise halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mithilfe einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeführt.

Mehr Schutz vor Steinschlag und Lawinen

Mit dem Neubau der Sicherungsbauwerke soll der Schutz der Verkehrsteilnehmer langfristig verbessert werden. Die Arbeiten übernimmt eine auf Spezialtiefbau spezialisierte Fachfirma.
Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Rund 40 Prozent werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert, den verbleibenden Anteil trägt der Freistaat Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Ein Lawinenstrich am Hagenberg in den Schlierseer Bergen. Unterhalb der Westhänge des Hagenbergs verläuft streckenweise direkt die Staatsstraße 2077. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Schutzwald am Wildbarren: Experten informieren über Zustand und Sanierung

Schutzwald am Wildbarren: Experten informieren über Zustand und Sanierung

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Der Schutzwald am Wildbarren bei Oberaudorf hat eine wichtige Funktion für die Region: Er schützt vor Naturgefahren und trägt auch zum Wasserrückhalt bei. Vertreter der Gemeinde Oberaudorf, der Gemeindewerke und der Bayerischen Staatsforsten haben sich jetzt bei einem gemeinsamen Waldbegang über den Zustand des Waldes und geplante Maßnahmen informiert.

Fachlicher Austausch zur Schutzwaldsanierung im Trinkwasserschutzgebiet Riedleiten am Wildbarren bei Oberaudorf: v.l.n.r. Marius Oeller, Lasse Weicht (beide Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten), Sebastian Rössert (Leiter der Fachstelle Schutzwaldmanagement am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim), Hubert Paul (Werksleiter Gemeindewerke Oberaudorf) und Dr. Matthias Bernhardt (Bürgermeister Gemeinde Oberaudorf) Foto: Copyright AELF Rosenheim / Fachstelle Schutzwaldmanagement

Fachlicher Austausch zur Schutzwaldsanierung im Trinkwasserschutzgebiet Riedleiten am Wildbarren bei Oberaudorf: v.l.n.r. Marius Oeller, Lasse Weicht (beide Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten), Sebastian Rössert (Leiter der Fachstelle Schutzwaldmanagement am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim), Hubert Paul (Werksleiter Gemeindewerke Oberaudorf) und Dr. Matthias Bernhardt (Bürgermeister Gemeinde Oberaudorf) Foto: Copyright AELF Rosenheim / Fachstelle Schutzwaldmanagement

Der Wildbarren liegt oberhalb von Oberaudorf im Inntal und ist Teil der Berglandschaft am nördlichen Rand der Alpen. Anlass des Treffens war das 40-jährige Bestehen der Schutzwaldsanierung in Bayern. Eingeladen hatte die Fachstelle Schutzwaldmanagement am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim.

Auch Trinkwasserschutzgebiet Riedleiten betroffen

Im Mittelpunkt stand das Schutzwaldsanierungsgebiet Wildbarren, zu dem auch das Trinkwasserschutzgebiet Riedleiten gehört. Dort werden derzeit Pflanzungen für den Herbst 2026 vorbereitet.
Nach Angaben des AELF Rosenheim setzen Trockenheit und hohe Temperaturen auch den Bergwäldern zu. Besonders betroffen seien Bereiche, in denen die Schutzfunktion des Waldes durch Schäden, überalterte Bestände oder eine ungünstige Baumartenzusammensetzung eingeschränkt sei.

Bürgermeister Dr. Bernhardt und Mitarbeiter der Gemeindewerke Oberaudorf bestätigten nach Angaben des AELF, dass sich die Veränderungen auch auf die Wasserversorgung auswirken. Demnach habe die Trinkwassermenge im Schutzgebiet Riedleiten in den vergangenen Jahren durch Veränderungen bei Niederschlägen und deren Verteilung abgenommen.

Wald soll Wasser besser speichern

Bei dem Treffen wurde die Bedeutung intakter Schutzwälder für den Wasserhaushalt erläutert. Durch Humus und gesunde Böden können Wälder Wasser aufnehmen und speichern. Dadurch können Abflussspitzen abgemildert und Schnee sowie Schmelzwasser länger in der Fläche gehalten werden.
Lasse Weicht, Leiter des Forstbetriebs Schliersee der Bayerischen Staatsforsten, gab Einblicke in die Bewirtschaftung der Staatswälder im Inntal. Dazu gehören unter anderem Pflege- und Verjüngungsmaßnahmen sowie ein angepasstes Jagdmanagement, damit junge Bäume nachwachsen können.

Mehr als eine Million Euro für Wildbarren investiert

Wenn eine normale Waldbewirtschaftung nicht ausreicht, kommt die Schutzwaldsanierung zum Einsatz – etwa nach Stürmen, Schneeschäden oder Borkenkäferbefall.

Nach Angaben des AELF Rosenheim wurden in Bayern in den vergangenen 40 Jahren rund 108 Millionen Euro in solche Maßnahmen investiert. Mehr als eine Million Euro davon entfielen auf den Bereich Wildbarren bei Oberaudorf.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild: Copyright AELF Rosenheim/Fachstelle Schutzwaldmanagement)

Solo zum Sieg: Karl Herzog gewinnt die vierte Etappe der Ain Bugey Valromey Tour

Solo zum Sieg: Karl Herzog gewinnt die vierte Etappe der Ain Bugey Valromey Tour

Frankreich / Raubling – Großer Erfolg für Karl Herzog: Der Nachwuchsfahrer des Teams Red Bull – Bora – hansgrohe U19 grenke – Auto Eder hat die vierte Etappe der Ain Bugey Valromey Tour in Frankreich gewonnen. Mit einer starken Solo-Attacke sicherte sich der Deutsche den Tagessieg bei einem der renommiertesten Etappenrennen im internationalen Juniorenradsport.

Die Ain Bugey Valromey Tour zählt zu den anspruchsvollsten Etappenrennen im Juniorenradsport. In ihrer 39. Auflage führt die Rundfahrt einmal mehr durch das bergige Terrain des französischen Départements Ain – und führt bisweilen über Streckenteile der bekannten Tour de France. Auf der vierten Etappe von Plateau d’Hauteville nach Les Plans d’Hotonnes feierte die Red Bull – Bora – hansgrohe U19-Mannschaft grenke – Auto Eder dabei ihren ersten Etappensieg der diesjährigen Edition.

Auf dem 101,2 Kilometer langen Tagesabschnitt war es Karl Herzog (Deutschland), der sich in der letzten Abfahrt absetzen konnte und schließlich als Solist die Ziellinie überquerte. Nach 2:31:34 Stunden gewann er mit neun Sekunden Vorsprung vor Seff Van Kerckhove (Belgien, Decathlon CMA CGM U19 Team) und dem zeitgleichen Michael Hettegger (Österreich, Lidl – Trek Junior Racing).

Karl Herzog zu seinem Sieg: „Ich habe mich richtig gut gefühlt und auf den Anstiegen viel Tempo gemacht. In der letzten Abfahrt habe ich es dann probiert – danach war ich rund 15 Kilometer lang solo unterwegs. Am letzten Kicker habe ich die beiden letzten Ausreißer dann eingeholt. Die Favoritengruppe war zwischenzeitlich nur etwa fünf Sekunden hinter mir, hat jedoch nicht sofort nachgesetzt. Am Ende hatte ich daher knapp zehn Sekunden Vorsprung. Ich freue mich sehr über diesen Sieg.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beiitragsbild: Symbolfoto re)

Familientag im Prienavera Strandbad: Aktionen für Groß und Klein

Familientag im Prienavera Strandbad: Aktionen für Groß und Klein

Prien / Landkreis Rosenheim – Spiel, Spaß und ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie: Beim Familientag im Prienavera Strandbad am Sonntag, 2. August, warten zahlreiche Mitmachaktionen auf Besucher.

Von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich das Prienavera Strandbad direkt am Chiemsee in einen Treffpunkt für Familien. Geplant sind verschiedene Spiel-, Erlebnis- und Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene. Für das leibliche Wohl sorgt das Prienavera-Bistro.
Das detaillierte Programm wird in Kürze auf der Internetseite des Prienavera veröffentlicht. Der Eintritt ins Strandbad ist am Familientag frei. Bei schlechtem Wetter entfällt die Veranstaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Prienavera / Beitragsbild: Copyright Chiemsee Marina GmbH, Tanja Ghirardini)

BRK-Bereitschaft Bad Aibling feiert 125-jähriges Bestehen

BRK-Bereitschaft Bad Aibling feiert 125-jähriges Bestehen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim –  Die BRK-Bereitschaft Bad Aibling feiert im Juni 2027 ihr 125-jähriges Bestehen. Rosenheims Landrat Otto Lederer übernimmt die Schirmherrschaft für das Jubiläumsfest.

Eine Delegation der Bereitschaft besuchte den Landrat, um ihn um die Übernahme der Schirmherrschaft zu bitten. Otto Lederer nahm die Aufgabe nach Angaben des BRK gerne an. Als Zeichen dafür wurde ihm ein symbolischer Schirm überreicht.

Seit 1902 im Einsatz für die Region

Die BRK-Bereitschaft Bad Aibling wurde im Jahr 1902 gegründet. Seitdem engagieren sich ehrenamtliche Helfer für den Rettungs- und Sanitätsdienst sowie verschiedene soziale Aufgaben.
Zu den heutigen Aufgaben gehören unter anderem Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, Unterstützung im Katastrophenschutz und Hilfe beim Blutspendedienst.

Jubiläumsfest im Juni 2027 geplant

Die Feierlichkeiten finden vom 18. bis 21. Juni 2027 in der Ausstellungshalle Bad Aibling statt. Den Auftakt bildet am Freitag (18.6.2027) ein Partyabend mit Musik.
Am Sonntag (20.6.2027) sind ein Festumzug, eine Feldmesse und ein Kinderprogramm geplant. Zum Abschluss des Jubiläumswochenendes lädt die BRK-Bereitschaft am Montag (21.6.2027) zu einem Seniorennachmittag ein. Am Abend ist ein gemeinsames Kesselfleischessen vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung BRK -Bereitschaft Bad Aibling / Beitragsbild BRK Bereitschaft Bad Aibling)

 

Priener Kindersommer Fest lockt zahlreiche Familien ins Eichental

Priener Kindersommer Fest lockt zahlreiche Familien ins Eichental

Prien / Landkreis Rosenheim – Spiel, Sport und Unterhaltung für die ganze Familie: Das Priener Kindersommer Fest hat zahlreiche Besucher ins Eichental gelockt. Bei bestem Sommerwetter sorgten Vereine, Kindergärten und Einrichtungen mit einem abwechslungsreichen Programm für einen gelungenen Familientag.

Nach der Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich und Dritte Bürgermeisterin Rosi Hell eröffneten Sabine Schäfer und Susi Wappmannsberger vom Organisationsteam das Fest. Für den musikalischen Auftakt sorgten die Kindergartenkinder mit dem Priener Kindersommerlied.

Auf der Spielwiese warteten zahlreiche Mitmachangebote auf die Kinder, darunter Schnuppertennis, eine Hüpfburg, Bierkistenklettern, Bastelaktionen sowie die Besichtigung eines Feuerwehrfahrzeugs und eines Krankenwagens. Die beteiligten Vereine, Kindergärten und Einrichtungen gestalteten das Programm mit großem Engagement.

Traditionelles Entenrennen sorgt für Spannung

Auch das Bühnenprogramm stieß auf großes Interesse. Die Trachtenkinder des GTEV Prien, die Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Prien, die Tanzschule Wangler, ZMS Taekwondo Prien, die Ballettschule Prien und die Chiemsee Cheer Company präsentierten abwechslungsreiche Vorführungen. Zudem wurden die Kunstwerke der teilnehmenden Kindertagesstätten versteigert.

Zu den Höhepunkten gehörte erneut das traditionelle Entenrennen des Lions Clubs auf der Prien. Hunderte gelbe Gummi-Enten gingen an den Start und wurden von zahlreichen Zuschauern angefeuert, ehe bei der Siegerehrung die Gewinner ihre Preise entgegennahmen.
Für das leibliche Wohl war mit einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken gesorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Wachter Foodbar in Prien behält Michelin-Stern

Wachter Foodbar in Prien behält Michelin-Stern

Prien am Chiemsee – Die Wachter Foodbar in Prien am Chiemsee hat erneut einen Michelin-Stern erhalten. Damit wurde die Auszeichnung des Restaurants von Sternekoch Dominik Wachter zum dritten Mal in Folge bestätigt.

Der Michelin Guide würdigt mit dem Stern die Qualität der Küche. Die Wachter Foodbar ist seit ihrer Eröffnung im Oktober 2022 mit einem Stern ausgezeichnet.

Glückwünsche aus dem Rathaus

„Den Michelin-Stern zum dritten Mal verteidigen zu dürfen, macht uns unglaublich stolz und dankbar. Diese Auszeichnung gehört unserem gesamten Team, das jeden Tag mit Leidenschaft, Kreativität und höchstem Qualitätsanspruch arbeitet. Ein herzliches Dankeschön gilt auch unseren Gästen für ihr Vertrauen und ihre Wertschätzung – sie sind unsere größte Motivation“, sagt Dominik Wachter.

Auch die Marktgemeinde Prien gratuliert zur erneuten Auszeichnung. Bürgermeister Andreas Friedrich und Tobi Huber, Fachbereichsleiter für Tourismus, Kultur und Wirtschaftsförderung, sehen darin eine Anerkennung für die Arbeit des Restaurants. „Die erneute Auszeichnung ist ein großartiger Beleg für die hohe Qualität der Wachter Foodbar und macht weit über die Region hinaus auf unseren GenussOrt aufmerksam. Zu dieser beeindruckenden Leistung gratulieren wir von Herzen und wünschen weiterhin viel Erfolg und kreative Inspiration“, so Andreas Friedrich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

 

MINR-EC-Regionalforum an der TH Rosenheim: Schüler blicken in Technik-Berufe

MINR-EC-Regionalforum an der TH Rosenheim: Schüler blicken in Technik-Berufe

Rosenheim – Rund 250 Schüler und Lehrer haben am MINT-EC-Regionalforum an der Technischen Hochschule Rosenheim teilgenommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Berufsfelder sowie aktuelle Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt.

Rund 210 Schüler und etwa 40 Lehrer besuchten nach Angaben der TH Rosenheim die Veranstaltung. In Workshops konnten die Jugendlichen verschiedene Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) praktisch kennenlernen. „Die MINT-Förderung hat an unserer Hochschule einen hohen Stellenwert, weil wir damit die potenziellen Studierenden von morgen erreichen und ihnen einen Einblick in das vielfältige Studien- und Berufsangebot geben können“, sagt Professorin Dr. Nicole Strübbe, Vizepräsidentin der TH Rosenheim.

Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt

Ein Schwerpunkt des Regionalforums lag auf der Luft- und Raumfahrt. In einem Vortrag informierte Dr. Tobias Schüttler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) über aktuelle Entwicklungen. Außerdem gab es mehrere Workshops zu diesem Themenbereich.
Bei der Veranstaltung wurden laut TH Rosenheim auch erste Details zum geplanten DLR_School_Lab vorgestellt, das bis Ende des Jahres an der Hochschule entstehen soll. Auch praktische Versuche standen auf dem Programm. Im Workshop „Chemie und Umwelt“ konnten die Schüler Experimente durchführen, die über den Schulunterricht hinausgingen. „Wir haben im Workshop ‚Chemie und Umwelt‘ Versuche gemacht, die wir aus der Schule noch nicht kannten. Das war interessant und hat neue Perspektiven gebracht“, sagt Krista Marche vom Karolinen-Gymnasium Rosenheim.

Auch Lehrer informierten sich über neue Unterrichtsmethoden

Parallel zum Schülerprogramm beschäftigten sich die Lehrer mit neuen Ansätzen für den MINT-Unterricht. Themen waren unter anderem Künstliche Intelligenz und der Einsatz sogenannter Large Language Models im Schulalltag. „Das Lernen in kleinen Gruppen durch das gemeinsame Bearbeiten von Aufgaben an einem großen Tisch ist ein sehr interessanter Ansatz. Es sorgt dafür, dass sich ein passiver Zuhörer in einen aktiven Mitmacher verwandelt“, sagt Boris Schulze, Lehrer für Mathematik und Physik am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in München.

Das MINT-EC-Regionalforum ist Teil des bundesweiten MINT-EC-Netzwerks, in dem Schulen mit einem Schwerpunkt in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zusammenarbeiten.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Anton Maier)

RoMed Klinikum Rosenheim erhält Zertifizierung für Bauchspeicheldrüsen-Chirurgie

RoMed Klinikum Rosenheim erhält Zertifizierung für Bauchspeicheldrüsen-Chirurgie

Rosenheim – Das RoMed Klinikum Rosenheim ist als Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse zertifiziert worden. Die Auszeichnung erfolgte durch die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Leber, Galle und Pankreas (CALGP) der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV).

Bereits seit zehn Jahren besteht am RoMed Klinikum Rosenheim ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Pankreaskarzinomzentrum. Die neue Zertifizierung bestätigt nach Angaben der Klinik die Strukturen und Abläufe bei operativen Behandlungen von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. „Die Zertifizierung unterstreicht die gewachsene Expertise am RoMed-Standort Rosenheim“, sagt Professor Dr. Katja Ott, Leiterin des Pankreaskarzinomzentrums. „Sie bestätigt die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die etablierte Versorgungsstruktur im ländlichen Raum.“

Prüfung von Abläufen und Behandlungsergebnissen

Für die Zertifizierung wurden nach Angaben der Klinik unter anderem die personelle Ausstattung, die Anzahl durchgeführter Eingriffe, Behandlungsergebnisse sowie die Dokumentation und Qualitätssicherung überprüft. Auch die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche wie Gastroenterologie, Radiologie, Intensivmedizin, Onkologie, Strahlentherapie und Pathologie wurde bewertet. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Fallbesprechungen und festgelegte Behandlungsabläufe.
Bei der Prüfung wurde außerdem eine roboterassistierte Bauchspeicheldrüsenoperation begleitet. Die Gutachter bewerteten dabei unter anderem die Abläufe und die Verfügbarkeit spezialisierter Ärzte.

Zertifizierung gilt für fünf Jahre

Nach Angaben des RoMed Klinikums bestätigte Auditor Professor Dr. Michael Bartels, dass die Anforderungen an medizinische Expertise, Organisation, Ausstattung und Personal erfüllt wurden. „Diese Zertifizierung ist eine herausragende Bestätigung der Arbeit unseres gesamten Teams. Sie zeigt, dass wir unseren Patientinnen und Patienten eine Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau bieten. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, die mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und viel persönlichem Einsatz zu diesem Erfolg beigetragen haben“, sagt Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie.

Die Zertifizierung soll Patienten mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse ermöglichen, komplexe Eingriffe in einer entsprechend geprüften Einrichtung in der Region durchführen zu lassen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

Bioaktive Terrarien im Trend: So funktioniert das natürliche Ökosystem hinter Glas

Bioaktive Terrarien im Trend: So funktioniert das natürliche Ökosystem hinter Glas

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Ein bioaktives Terrarium orientiert sich am Vorbild natürlicher Lebensräume und kombiniert Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen zu einem funktionierenden Ökosystem. Immer mehr Terraristik-Freunde setzen auf diese Gestaltung und lernen dabei viel darüber, wie die Natur funktioniert. Ziel ist es, ein stabiles Gleichgewicht zu schaffen, das sich weitgehend selbst reguliert.

Im Gegensatz zu klassischen Terrarien, die regelmäßig komplett gereinigt werden müssen, setzen bioaktive Konzepte auf natürliche Prozesse. „Das Terrarium funktioniert hier wie ein kleines Ökosystem“, erklärt Dr. Axel Kwet, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT). „Viele Prozesse laufen unsichtbar im Hintergrund ab und unterstützen das Wohlbefinden von Tieren und Pflanzen. Eine wichtige Rolle nehmen dabei Mikroorganismen, Asseln und Springschwänze ein, die im Boden organisches Material wie Kot oder abgestorbene Pflanzenteile zersetzen.“ So entsteht ein Kreislauf, der das System stabil hält und den Pflegeaufwand reduziert.

Bodengrund, Pflanzen und Mikrofauna

Herzstück eines bioaktiven Terrariums ist ein mehrschichtiger Bodengrund. „Typischerweise benötigt man eine Drainageschicht, etwa aus Blähton oder grobem Kies, um Staunässe zu verhindern. Dazu eine Substratschicht aus feuchter, ungedüngter Erde, eine Deckschicht aus Laub oder Moos und unten ein Trennvlies, um das Substrat von der Drainageschicht abzugrenzen“, sagt der Experte. Eine solche Struktur hilft dabei, ein stabiles Mikroklima zu schaffen und Feuchtigkeit zu regulieren.

Unverzichtbar sind zudem die richtigen Pflanzen. Sie verbessern das Klima, produzieren Sauerstoff und bieten den Terrarienbewohnern Versteckmöglichkeiten. Sogenannte Clean-up-Teams, bestehend aus Asseln, Springschwänzen und anderen kleinen Bodenbewohnern, zersetzen derweil organische Abfälle und bereiten die Nährstoffe wieder für die Pflanzen auf. Gerade in der Anfangsphase muss sich dieses System erst einstellen.

Geeignete Bewohner

„Für bioaktive Terrarien eignen sich besonders Arten, die den Bodengrund nicht zu sehr beanspruchen und in feuchter Umgebung leben“, rät Dr. Kwet. „Dazu zählen etwa kleine Reptilienarten wie Geckos, Amphibien wie Frösche und Salamander oder auch Wirbellose.“ Die Bewohner fühlen sich in einem solchen Terrarium wohl und tragen durch ihre Ausscheidungen zum bioaktiven Kreislauf bei. Tiere, die durch starkes Grabverhalten die Ordnung im Boden durcheinanderbringen, können das empfindliche Gleichgewicht schnell stören und sind daher weniger geeignet.

Weniger eingreifen, mehr beobachten

Zwar ist ein bioaktives Terrarium nicht ganz wartungsfrei – es unterscheidet sich dennoch von klassischen Terrarien. Zu den typischen Aufgaben gehören das Kontrollieren von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, gezieltes Entfernen größerer Verschmutzungen, Pflege und Rückschnitt der Pflanzen sowie die Kontrolle der Mikrofauna-Population.
Je stabiler ein solches System läuft, desto seltener werden diese Eingriffe notwendig. „Für Halter hat es zudem den Vorteil, dass es im gesamten Terrarium immer etwas zu beobachten gibt. Statt sich auf ein oder wenige Tiere zu fokussieren, kann man ein ganzes System in seiner Entwicklung beobachten“, sagt der Experte.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)