Das etwas andere After-Work-Special im Prienavera

Das etwas andere After-Work-Special im Prienavera

Prien / Landkreis Rosenheim – Wer die Arbeitswoche entspannt ausklingen lassen möchte, kann dies beim After-Work-Special „Pool, Music & Drinks“ im Prienavera Erlebnisbad. An jedem ersten Freitag im Monat wird die Badehalle des Prienaveras von 17 bis 21 Uhr zur After-Work-Location.

Entspannte Musik, tanzbare Beats und erfrischende Getränke sorgen dabei für eine besondere Atmosphäre. Die After-Work-Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Hotel Luitpold am See statt.
Der nächste Termin ist am Freitag, 4. September. Für die Teilnahme gilt der reguläre Badeintritt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee, Prienavera / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Marina-GmbH)

Still-Infoabend für Schwangere: Tipps und Unterstützung rund ums Stillen

Still-Infoabend für Schwangere: Tipps und Unterstützung rund ums Stillen

Rosenheim – Stillen ist ein natürlicher Vorgang und zugleich eine wichtige Grundlage für die Gesundheit von Babys. Doch das Wissen rund ums Stillen wird nicht immer von Generation zu Generation weitergegeben. Unterstützung bietet ein Still-Infoabend am 17. September um 18 Uhr in Rosenheim.

Die Veranstaltung findet in der RoMed Zentralverwaltung, Schönfeldstraße 30, Kursraum 3 (Zimmernummer 20.003) im Erdgeschoss, statt. Sie richtet sich an Schwangere ab der 25. Schwangerschaftswoche.
Still- und Laktationsberaterin IBCLC Michaela Ziegler informiert über das Stillen, gibt praktische Tipps und beantwortet Fragen. Ziel ist es, werdende Mütter auf einen möglichst entspannten Start ins Stillen vorzubereiten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist daher per E-Mail an stillberatung-ziegler@gmx.de erforderlich.

Parkmöglichkeiten stehen in der Nähe zur Verfügung. Weitere Informationen zur „Hebammerei“ und den Angeboten rund um Schwangerschaft und Geburt gibt es unter www.hebammerei-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starkregenhinweiskarte zeigt mögliche Überflutungsgefahren in Rosenheim

Starkregenhinweiskarte zeigt mögliche Überflutungsgefahren in Rosenheim

Rosenheim – Das Starkregenereignis Anfang Juni 2024 hat gezeigt, wie schnell sich Wasser seinen Weg suchen kann – auch dort, wo man zunächst nicht mit einer Überflutung rechnet. Wo solche Gefahren im Rosenheimer Stadtgebiet bestehen können, zeigt die Starkregenhinweiskarte. Für Süd-Ost und Süd-West liegen inzwischen Ergebnisse vor. Der aktuelle Stand wurde jetzt im Werkausschuss vorgestellt.

An das Starkregenereignis Anfang Juni 2024 erinnern sich viele Rosenheimer noch gut. Heftige Regenfälle sorgten damals in weiten Teilen der Region für Ausnahmezustand. Kleine Rinnsale verwandelten sich innerhalb weniger Stunden in reißende Bäche. Auch wenn die Stadt Rosenheim vergleichsweise glimpflich davonkam, standen dort Wiesen, Felder, Straßen und Unterführungen unter Wasser, Keller mussten ausgepumpt werden.

Hier geht es zu den Starkregenhinweiskarten:

Sturzfluten können dabei auch fernab größerer Gewässer auftreten – manchmal genau dort, wo man am wenigsten damit rechnet. Die Starkregenhinweiskarte soll sichtbar machen, wo im Stadtgebiet solche Gefahren bestehen können.

Süd-Ost und Süd-West inzwischen untersucht

Die Stadtentwässerung erstellt die Starkregenhinweiskarte seit mehreren Jahren schrittweise. Aufgrund der Größe des Stadtgebiets und der zahlreichen kleineren Gewässer wurde Rosenheim dafür in mehrere Teilräume gegliedert.
Bereits 2023 wurden die Einzugsgebiete von Kirchbach und Angerbach untersucht. 2024/25 folgte Rosenheim Süd-Ost, 2025/26 Rosenheim Süd-West. Damit liegen für diese beiden Bereiche nun Ergebnisse vor.

Das Gebiet Rosenheim Süd-Ost umfasst unter anderem die nördlichen Gewerbegebiete, Kastenau, Kaltwies, Kaltmühl und Happing sowie das Gewerbegebiet am Oberfeld. Dort spielt das Zusammenspiel mehrerer kleiner Gewässer – Gittersbach, Moosbach, Kaltenmühlbach und Gießenbach – mit der Regenwasserkanalisation eine wichtige Rolle.

Beispiel Happing

Wie die Karte mögliche Gefahren sichtbar macht, wurde am Beispiel Happing deutlich. Für außergewöhnliche Starkregenereignisse wird ein 100-jähriges Regenereignis mit einer Dauer von einer Stunde berechnet. Dieser Lastfall ist laut Stadt in der Regel maßgebend und wird auch im Rahmen des Förderprogramms vorgegeben.

In Happing kann es dabei insbesondere im Bereich der Innaustraße zu Ausuferungen mit hohen Fließgeschwindigkeiten kommen.

Wichtig ist allerdings: Die Starkregenhinweiskarte bildet nicht jedes mögliche Regenereignis ab. Die Anfang Juni 2024 beobachteten Überschwemmungen an der oberen Lohe werden durch den genannten Lastfall beispielsweise nicht dargestellt. Nach Angaben der Stadt waren diese Überschwemmungen Folge eines rund 18 Stunden andauernden Regenereignisses. Dabei verursachte der Gittersbach seinen höchsten Abfluss und trat über die Ufer.

Auch für Aising und Umgebung liegen Ergebnisse vor

Das Untersuchungsgebiet Rosenheim Süd-West umfasst unter anderem Aising, Pang, Ober- und Unterkaltbrunn, Hohenofen und Westerndorf. Dort gibt es ebenfalls mehrere Gewässer III. Ordnung, darunter Engergraben, Ängerbach, Kehlgraben, Sennfeldgraben, Ganslbach und Flurgraben. Auch hier besteht ein Wechselspiel mit dem Regenwassernetz.

Als Beispiel wurde das Einzugsgebiet des Ganslbachs vorgestellt. Dort sammelt sich das Wasser zunächst auf den südlich gelegenen Feldern. Im weiteren Verlauf kann es im Ortsgebiet von Aising zu Ausuferungen kommen, bis der Ganslbach bei der Aisinger Mühle in die Kalten mündet.

Selbst prüfen, ob das eigene Grundstück betroffen sein könnte

Die Starkregenhinweiskarte soll nicht nur der Stadt bei der Planung von Schutzmaßnahmen helfen. Auch Bürger können anhand der Karten selbst prüfen, wie ihr Grundstück bei einem außergewöhnlichen Starkregenereignis betroffen sein könnte.
Die bereits vorliegenden Karten sind auf der Homepage der Stadt Rosenheim veröffentlicht. Dort gibt es auch Erläuterungen zur Interpretation der Karten und Hinweise zum Eigenschutz.

Auf den Karten lässt sich unter anderem nachvollziehen, wo sich Wasser sammeln kann, welche Fließwege es nimmt und wo mit größeren Überflutungstiefen oder höheren Fließgeschwindigkeiten zu rechnen ist.

Im Vortrag wurde deutlich, dass es beim Eigenschutz nicht immer großer baulicher Maßnahmen bedarf. Je nach Situation können bereits kleinere Veränderungen helfen – beispielsweise eine Schwelle oder das Beseitigen eines Hindernisses, durch das sich Wasser einen bestimmten Weg sucht.

Dabei sollte allerdings immer auch das Umfeld betrachtet werden. Wenn Wasser auf dem eigenen Grundstück durch eine bauliche Veränderung in eine andere Richtung gelenkt wird, kann sich dies auch auf benachbarte Grundstücke auswirken – positiv, aber unter Umständen auch negativ. Absprache ist also wichtig. 

Starkregenhinweiskarte soll 2027 für ganz Rosenheim vorliegen

Die Erstellung der Starkregenhinweiskarte ist noch nicht abgeschlossen. Das Gebiet Oberwöhr wurde nach Angaben der Stadt im Juni 2026 beauftragt. Erste Ergebnisse werden im Herbst erwartet.
Der Bereich Innenstadt soll ebenfalls im Herbst 2026 vergeben werden. Nach der derzeitigen Planung sollen die Starkregenhinweiskarten im Jahr 2027 für das gesamte Stadtgebiet fertiggestellt sein.

Die Karten dienen der Stadt bereits jetzt als Grundlage für die Beurteilung möglicher Gefährdungen durch Sturzfluten und Hochwasser, unter anderem in der Bauleitplanung und bei Bauvoranfragen.
Für Bürger bieten sie vor allem die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der möglichen Gefährdung zu machen: Wo könnte sich bei einem außergewöhnlichen Starkregen Wasser sammeln – und ist vielleicht auch das eigene Grundstück betroffen?
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam  / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 20. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass sich die Venus extrem langsam dreht?
Ein Tag dort dauert länger als ein Umlauf um die Sonne.
Zeit kann ganz unterschiedlich wirken.

Vielleicht nimmst Du Zeit heute bewusst war.

Wir wünschen Dir einen entschleunigten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Julia Dinner)

Frauen in Bayern leben im Schnitt 1.570 Tage länger als Männer

Frauen in Bayern leben im Schnitt 1.570 Tage länger als Männer

Bayern – Frauen leben in Bayern im Durchschnitt deutlich länger als Männer. Das zeigt die aktuelle Sterbetafel 2023/2025 des Bayerischen Landesamts für Statistik. Gleichzeitig gibt ein neues interaktives Dashboard Einblick in die Entwicklung der Lebenserwartung – zurück bis ins Jahr 1891.

Nach der aktuellen Sterbetafel liegt die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen in Bayern bei 84,03 Jahren. Männer erreichen im Durchschnitt 79,73 Jahre. Damit beträgt der Unterschied rund 1.570 Tage beziehungsweise 4,3 Jahre.
Noch größer ist der Abstand im Vergleich zu den ersten verfügbaren Daten. In der Sterbetafel 1891/1893 lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei Frauen bei 41,06 Jahren und bei Männern bei 37,91 Jahren. Der Unterschied betrug damals rund 1.150 Tage.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Selbstbehauptung üben und Grenzen setzen: Kurs für Mädchen in Rosenheim

Selbstbehauptung üben und Grenzen setzen: Kurs für Mädchen in Rosenheim

Rosenheim – Wie setze ich Grenzen und wie kann ich in schwierigen Situationen selbstbewusst reagieren? Ein Workshop im AWO Mehrgenerationenhaus Rosenheim vermittelt Mädchen ab zwölf Jahren praktische Übungen rund um Selbstbehauptung und Zivilcourage.

Der nächste Workshop findet am Donnerstag, 24. September, von 16 bis 17.30 Uhr statt.
Unter Anleitung der Gewaltpräventionstrainerin Tina Andrich geht es unter anderem darum, eigene Grenzen wahrzunehmen und deutlich zu setzen sowie in Situationen, in denen andere Hilfe benötigen, Zivilcourage zu zeigen. Dazu gehören auch praktische Übungen.

Veranstaltungsort ist das AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt in der Ebersberger Straße 8, 2. Obergeschoss, in Rosenheim.
Die Teilnahme kostet zehn Euro. Die Gebühr wird am Kurstag bei der Kursleiterin bezahlt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an mehrgenerationenhaus@awo-rosenheim.de oder telefonisch unter 08031/941373-21 möglich.
(Quelle: Pressemitteilung AWO Kreisverband Rosenheim-Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Atrium, Rosenheim, 1984

Atrium, Rosenheim, 1984

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1984. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Bau des Atriums in der Münchener Straße in Rosenheim, zu dieser Zeit eine echte Innovation.

Die Aufnahme zeigt damit auch eine Zeit des Umbruchs in der Rosenheimer Innenstadt. 1984 wurde der erste Bauabschnitt der Fußgängerzone offiziell eröffnet. Der Max-Josefs-Platz und weitere Bereiche der Innenstadt sollten vom Autoverkehr befreit und als Einkaufs- und Aufenthaltsbereich attraktiver werden. Auch Teile der Münchener Straße gehören bis heute zur Fußgängerzone.
Das Atrium passte zu diesem neuen Bild der Innenstadt. Es sollte nicht einfach ein weiteres geschlossenes Kaufhaus sein, sondern ein modernes Einkaufs- und Aufenthaltszentrum. Mit seinen offenen Strukturen, viel Glas, Terrassen und dem mediterran wirkenden Innenhof unterschied es sich deutlich von vielen eher wuchtigen Einkaufsbauten jener Zeit.

Einkaufen, Flanieren und Verweilen

Das Konzept setzte auf eine Mischung aus Geschäften, Gastronomie und Aufenthaltsmöglichkeiten. Modegeschäfte, Boutiquen, Schuhläden und weitere Fachgeschäfte gehörten zum Branchenmix. Gerade der Innenhof mit seinen Terrassen sollte dazu einladen, nicht nur einzukaufen, sondern auch zu verweilen.
Zu den Geschäften, die über viele Jahre mit dem Atrium verbunden waren, gehörte auch die Rosenheimer Bücherinsel. Das Fachgeschäft für Esoterik und Spiritualität war 34 Jahre lang im Atrium ansässig und schloss 2023. Damit verschwand ein Geschäft, das für viele Rosenheimer längst zu einer festen Institution geworden war (Wir berichteten).
Auch die Entwicklung der Rosenheimer Innenstadt ging in den folgenden Jahrzehnten weiter. Neue Einkaufsangebote, veränderte Kundenströme und der Wandel im Einzelhandel stellten ältere Einkaufszentren zunehmend vor neue Herausforderungen.

Das Atrium ist dafür heute ein sichtbares Beispiel. In dem Gebäudekomplex gibt es immer wieder Leerstände, und auch die ursprüngliche Idee eines belebten Einkaufs- und Aufenthaltsortes ist nicht mehr überall so präsent wie in den Anfangsjahren.
Hinzu kamen in jüngerer Zeit immer wieder Polizeieinsätze. Medien berichteten unter anderem über Schlägereien, Drogendelikte und Verstöße gegen das Waffengesetz. Auch eine mögliche Videoüberwachung rund um das Atrium wurde bereits politisch diskutiert.
Umso interessanter ist der Blick zurück auf unser heutiges historisches Foto: Es erinnert an eine Zeit, in der das Atrium für modernen innerstädtischen Einzelhandel stand – und zeigt, wie sehr sich die Rosenheimer Innenstadt und ihre Einkaufswelt seit 1984 verändert haben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Text: Karin Wunsam)

Erfolgreiche Ausbildung beim Markt Bruckmühl

Erfolgreiche Ausbildung beim Markt Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Drei Jahre Ausbildung liegen hinter Clara Keusch und Selina Schäfer. Die beiden haben ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Markt Bruckmühl erfolgreich abgeschlossen und dafür jetzt ihre Zeugnisse erhalten.

Glückwünsche und viel Lob gab es beim Markt Bruckmühl für Clara Keusch und Selina Schäfer. Beide haben in den vergangenen drei Jahren ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten erfolgreich absolviert.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten der Dritte Bürgermeister Robert Plank, Geschäftsleiter Rainer Weidner und Ausbildungsbeauftragte Juliana Mayroth die Zeugnisse.

Dabei gab es nicht nur Glückwünsche, sondern auch einige Ratschläge für den weiteren beruflichen Weg. „Neugierig bleiben, offen für Neues sein und alte eingetretene Wege hinterfragen“, gaben Plank und Weidner den beiden mit auf den Weg.
Clara Keusch wird künftig im Ordnungsamt des Marktes Bruckmühl tätig sein. Selina Schäfer zieht es dagegen zunächst in die weite Welt hinaus. Bürgermeister Plank wünschte beiden alles Gute für ihre Zukunft und betonte die Bedeutung von Gemeinschaftssinn und miteinander reden.

Auch Ausbildungsbeauftragte Juliana Mayroth zeigte sich zufrieden: „Ich bin so stolz auf euch und eure Leistungen“. Geschäftsleiter Rainer Weidner konnte den beiden ebenfalls ein positives Zeugnis ausstellen. Aus allen Abteilungen habe er nur Gutes über die beiden Auszubildenden gehört.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl, Silvia Mischi / Beitragsbild: Copyright Silvia Mischi)

Herzenswunsch erfüllt: Mit dem Hospizmobil zum Großglockner

Herzenswunsch erfüllt: Mit dem Hospizmobil zum Großglockner

Bad Aibling / Rosenheim – Für Achim ging es noch einmal hoch hinaus. Der 67-Jährige, der derzeit auf der Palliativstation in Bad Aibling liegt und an einer nicht mehr therapierbaren Krebserkrankung leidet, wollte gemeinsam mit seinem Freund und seiner Familie den Großglockner besuchen.

Mehrfach war er in seinem Leben bereits dort gewesen. Diesmal war die Fahrt allerdings nur mit Unterstützung möglich. Das Hospizmobil-Team des BRK Rosenheim übernahm den Transport und machte die gemeinsame Fahrt zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe möglich.

Schon die Fahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße war für den Krankentransportwagen eine Herausforderung. Oben angekommen, konnten Achim, sein Freund und die Familie den Blick auf den Großglockner genießen. Dabei fiel ihnen auch auf, wie stark sich der Gletscher in den vergangenen Jahren zurückgezogen hat.

Erinnerungen, Bergblick und ein Eis

Bei einer gemeinsamen Brotzeit wurden Erinnerungen an frühere Unternehmungen ausgetauscht. Das Wetter zeigte sich dabei wechselhaft: Oben gab es Sonnenschein und immer wieder Wolken, während auf der Rückfahrt Regen und Gewitter auf die Ausflügler warteten.
Trotzdem wurde die Rückfahrt nicht zum reinen Heimweg. An mehreren Parkbuchten hielten sie an, um noch einmal die Aussicht auf die Bergwelt zu genießen. Auf halber Strecke gab es außerdem für alle noch ein Eis.

Am Ende kam Achim zufrieden, glücklich und etwas erschöpft wieder in der Klinik in Bad Aibling an. Dort erzählte er auf Station von seinem besonderen Ausflug und den Erlebnissen des Tages.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Transporter missachtet Vorfahrt – Motorradfahrer schwer verletzt

Transporter missachtet Vorfahrt – Motorradfahrer schwer verletzt

Ramerberg / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall im Ortsteil Eich bei Zellereit (Landkreis Rosenheim) ist am Mittwoch (19.08.2026) ein 63-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Rosenheim schwer verletzt worden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Wasserburg ereignete sich der Unfall gegen 11 Uhr. Ein 29-Jähriger aus dem Landkreis Berchtesgadener Land war mit einem Lieferwagen unterwegs und wollte die Kreisstraße RO 34 queren. Dabei missachtete er die Vorfahrt des von rechts kommenden Motorradfahrers, der von Zellerreit in Richtung Rott am Inn fuhr.
Der Motorradfahrer prallte mit seiner Maschine gegen den Lieferwagen und wurde dabei schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum geflogen.

Die Freiwillige Feuerwehr Ramerberg sperrte die Straße während der Unfallaufnahme und sicherte die Unfallstelle ab.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Äußere Münchener Straße wieder befahrbar

Äußere Münchener Straße wieder befahrbar

Rosenheim – Die Vollsperrung der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim wird am heutigen Mittwoch (19.08.2026) aufgehoben. Voraussichtlich ab 17 Uhr ist das Teilstück zwischen Georg-Aicher-Straße und Krainstraße wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Stadt Rosenheim teilt mit: Bis dahin finden noch letzte Markierungsarbeiten statt. Nach Angaben der Stadt Rosenheim konnte die geplante Bauzeit eingehalten werden.
Die Äußere Münchener Straße erhielt in dem Bereich eine neue Asphaltdecke. Die Arbeiten standen im Zusammenhang mit dem Neubau der Mangfallkanalbrücke. Dabei wurden auch die Straße und die darunterliegende Infrastruktur erneuert beziehungsweise für die künftige Nutzung angepasst.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Moorrenaturierung im Halfinger Freimoos startet im September

Moorrenaturierung im Halfinger Freimoos startet im September

Halfing / Landkreis Rosenheim – Im Halfinger Freimoos (Landkreis Rosenheim) beginnen im September umfangreiche Arbeiten zur Renaturierung einer rund 9,6 Hektar großen Hochmoorfläche. Das Landratsamt Rosenheim will damit den natürlichen Wasserhaushalt des Moores wiederherstellen. Die Arbeiten nordöstlich des Wölkhamer Sees sollen voraussichtlich bis März 2027 dauern.

Lage des Projektgebiets im Halfinger Freimoos. Topographische Karte. Bayrische Vermessungsverwaltung.

Lage des Projektgebiets im Halfinger Freimoos. Topgraphische Karte: Bayrische Vermessungsverwaltung.

Besucher werden gebeten, das von den Arbeiten betroffene Gebiet während der Bauzeit nicht zu betreten und auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben. Während Baumfällarbeiten kann es außerdem zu kurzfristigen Sperrungen von Wegen kommen. Diese sollen rechtzeitig angekündigt werden.

Entwässerungsgräben trocknen das Moor aus

Das Halfinger Freimoos zählt zu den größeren Hochmoorflächen in Südostbayern. Seit den 1920er Jahren durchziehen Entwässerungsgräben Teile des Gebiets. Sie leiten Wasser aus dem Moor ab und tragen dazu bei, dass die Flächen zunehmend austrocknen.
Das hat Folgen für das empfindliche Ökosystem: Trocknet der Moorboden aus, beginnt sich der Torf zu zersetzen. Dabei werden Treibhausgase freigesetzt. Gleichzeitig gehen Lebensräume verloren, die auf die besonderen Bedingungen eines intakten Hochmoors angewiesen sind.

Mit dem neuen Renaturierungsprojekt sollen die Entwässerungsgräben auf den Flächen des Landkreises deshalb verschlossen werden. Dafür werden Torfdämme mit einer innenliegenden Holzspundung angelegt.

Wasser soll wieder im Moor bleiben

Das Prinzip ist vergleichsweise einfach: Regenwasser soll künftig nicht mehr so schnell über die Gräben aus dem Moor abfließen, sondern möglichst in der Fläche gehalten und gespeichert werden. So soll sich der natürliche Wasserhaushalt des Hochmoors wieder stabilisieren.
Das ist nach Angaben des Landratsamtes eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Torfmoose wieder wachsen können. Sie sind für die weitere Entwicklung des Moores von großer Bedeutung. Gleichzeitig soll die weitere Zersetzung des vorhandenen Hochmoortorfs und damit die Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase gebremst beziehungsweise gestoppt werden.

Im Halfinger Freimoos wurden bereits in der Vergangenheit größere Flächen östlich, westlich und nördlich des Wölkhamer Sees renaturiert. Mit den nun anstehenden Arbeiten wird die Wiedervernässung des Moorgebiets weiter fortgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re / Grafik Topographische Karte Bayrische Vermessungsverwaltung)