Kultur im Park: Lampferdinger Social Club spielt Rock- und Pop-Klassiker

Kultur im Park: Lampferdinger Social Club spielt Rock- und Pop-Klassiker

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Rock- und Pop-Klassiker aus sechs Jahrzehnten gibt es am Freitag, 28. August, bei „Kultur im Park“ im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz). Von 19.30 bis 21.30 Uhr spielt der Lampferdinger Social Club (LSC).

Die acht Musiker umfassende Band besteht seit dem Jahr 2000 und hat sich auf Rock- und Pop-Songs aus den 1960er- bis 1990er-Jahren spezialisiert. Das Repertoire reicht dabei durch verschiedene Stilrichtungen der Rockgeschichte. Fünf Bandmitglieder übernehmen den Gesang, dazu kommt ein fester Tontechniker.
Durch die mehrstimmige Besetzung bringt der LSC auch weniger häufig gespielte Songs auf die Bühne. Der Bandname ist eine Anspielung auf das Alter der Musiker: Frei übersetzt bedeutet „Lampferdinger Social Club“ laut Veranstalter „Lampferdinger Altersheim“.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Küche und Ausschank im Brunnenhof öffnen bereits um 18.30 Uhr. Angeboten werden unter anderem Brotzeit-Klassiker und vegetarische Gerichte.
Die meisten Plätze befinden sich unter einer Überdachung. Bei schlechtem Wetter soll die Veranstaltung nach Möglichkeit in den Saal verlegt werden. Aktuelle Informationen gibt es unter Telefon 08061 90800 (bis 17.30 Uhr) sowie über die Social-Media-Kanäle des Veranstalters.
(Quelle: AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: LSC_Kein©)

Volksmusik im Brunnenhof: Auerschmied Musi spielt in Bad Aibling

Volksmusik im Brunnenhof: Auerschmied Musi spielt in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Zünftige Musik, gemütliches Beisammensein, Brotzeit und ein kühles Getränk: Die Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“ bringt auch in diesem Sommer wieder bayerische Heimatklänge ins Kurhaus Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz 1). Am Donnerstag (27. August) ist die Auerschmied Musi zu Gast.

Von 19 bis 21.30 Uhr wird es im Brunnenhof schwungvoll und musikalisch. Die Auerschmied Musi gibt es in ihrer heutigen Formation seit 2020. Mit dabei sind Angelika und Magdalena Salchegger sowie Schorsch Berwanger und befreundete Musikanten.
Angelika und Magdalena spielen mehrere Instrumente, darunter Steirische Harmonika, Geige, Harfe, Hackbrett und Akkordeon. Dadurch sind unterschiedliche Besetzungen möglich. Begleitet werden sie von Schorsch Berwanger an der Gitarre. Für das Bassfundament sorgen je nach Besetzung Kontrabass oder Posaune. Im Mittelpunkt steht die Freude am gemeinsamen Musizieren. Die Musiker setzen dabei auf schwungvolle Volksmusik und spontane Einfälle.

Musik und gemütlicher Abend im Brunnenhof

Die Auerschmied Musi veröffentlichte 2023 gemeinsam mit den Reichersdorfer Sängern eine CD. Im Jahr darauf war die Gruppe bei der Fernsehsendung „z’sammgspuit“ des Bayerischen Rundfunks zu sehen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen. Die Plätze im Brunnenhof sind überdacht, sodass die Musik auch bei Regen stattfinden kann. Das Gastro-Team bewirtet die Gäste bereits ab 18.30 Uhr mit verschiedenen Speisen und Getränken. Die Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“ ist Teil des „Open Air Kultursommers 2026“.
(Quelle: AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright Auerschmied Musi)

Königssee: 26-Jahriger stirbt bei Badeunfall

Königssee: 26-Jahriger stirbt bei Badeunfall

Schönau am Königsee – Ein 26-jähriger Mann ist am Samstagnachmittag (15. August) bei einem Badeunfall im Königssee ums Leben gekommen. Sein Begleiter hatte ihn als vermisst gemeldet, nachdem er ihn im Wasser aus den Augen verloren hatte. Ein Feuerwehrmann konnte den Mann später aus dem See bergen. Die Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Die beiden Männer waren am Samstagnachmittag gemeinsam im Königssee unterwegs. Gegen 16.35 Uhr verlor der Begleiter seinen 26-jährigen Freund aus den Augen. Nachdem er zunächst selbst nach ihm gesucht hatte, verständigte er den Notruf.
Daraufhin wurde umgehend ein größerer Rettungseinsatz gestartet. Kräfte der Wasserwacht und der Polizei suchten nach dem Vermissten. Besatzungsmitglieder des Polizeiboots konnten den Mann schließlich unter Wasser im Bereich Richtung Seeklause entdecken.

Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Königssee ging vom Polizeiboot aus ins Wasser und barg den 26-Jährigen. Gemeinsam mit den kurz darauf eintreffenden Kräften der Wasserwacht begannen die Einsatzkräfte sofort mit der Reanimation. Die Maßnahmen blieben jedoch erfolglos. Der Tod des Mannes konnte nur noch festgestellt werden.
Bei dem Verstorbenen handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 26-jährigen Mann mit kamerunischer Staatsangehörigkeit. Sein Begleiter gab an, dass der Mann Nichtschwimmer gewesen sei.

Die ersten Ermittlungen übernahm die Polizeiinspektion Berchtesgaden. Die weiteren Untersuchungen führt nun die Kriminalpolizei Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um einen tragischen Badeunfall.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Verkehrsunfall in Breitbrunn am Chiemsee

Tödlicher Verkehrsunfall in Breitbrunn am Chiemsee

Breitbrunn am Chiemsee – Eine 77-jährige Frau aus Bernau am Chiemsee ist am Samstagmittag (15. August) nach einem schweren Verkehrsunfall in Breitbrunn am Chiemsee gestorben. An der Kreuzung der Kreisstraße 15 mit der Mooshappener Straße war ihr Auto mit einem anderen Pkw zusammengestoßen.

Der Unfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr. Die 77-Jährige war auf der Mooshappener Straße aus Richtung Eggstätt unterwegs und wollte die Kreuzung mit der Kreisstraße 15 geradeaus überqueren.  Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei übersah sie dabei einen vorfahrtsberechtigten Pkw, der auf der Kreisstraße von rechts kommend in Richtung Süden fuhr. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Die Einsatzkräfte befreiten die schwer verletzte Frau aus ihrem Auto und begannen noch vor Ort mit der Reanimation. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Dort erlag sie trotz der medizinischen Maßnahmen ihren Verletzungen.

Vater und einjährige Tochter leicht verletzt

Der zweite Wagen wurde von einem 45-jährigen Mann aus Bernau am Chiemsee gesteuert. Mit ihm saß seine einjährige Tochter im Fahrzeug. Beide wurden nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 35.000 Euro.

Vor Ort waren rund 30 Einsatzkräfte von vier Freiwilligen Feuerwehren sowie mehrere Rettungsdienstbesatzungen und Beamte der Polizeiinspektion Prien am Chiemsee im Einsatz.
Die Polizeiinspektion Prien hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ist mit der Sachleitung betraut.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Tödlicher Motorradunfall auf der Roßfeld-Panoramastraße

Tödlicher Motorradunfall auf der Roßfeld-Panoramastraße

Berchtesgaden – Ein 26-jähriger Motorradfahrer aus München ist am Samstagnachmittag (15. August) auf der Roßfeld-Panoramastraße bei Berchtesgaden tödlich verunglückt. Der Mann kam mit seiner Maschine von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Holzzaun. Er starb noch an der Unfallstelle.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.35 Uhr auf der Scheitelstrecke der Roßfeldstraße (B999) im Gemeindegebiet Berchtesgaden. Der 26-Jährige war mit seinem Motorrad in Richtung Mautstelle Süd unterwegs.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Münchener, nach den Angaben der Polizei, nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Holzzaun. Zeugen waren vor Ort und leisteten sofort Erste Hilfe. Für den Motorradfahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Polizeiinspektion Berchtesgaden hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache übernommen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein beauftragte ein unfallanalytisches Gutachten.
Bei der Unfallaufnahme wurden die Berchtesgadener Beamten von der Grenzpolizei Piding unterstützt. Außerdem waren die Feuerwehren Berchtesgaden und Berchtesgaden-Au zur technischen Unterstützung im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheim und Kolbermoor: Polizei stoppt mutmaßliches Autorennen

Rosenheim und Kolbermoor: Polizei stoppt mutmaßliches Autorennen

Rosenheim / Kolbermoor – Mit aufheulenden Motoren, quietschenden Reifen und deutlich überhöhter Geschwindigkeit sollen zwei Autofahrer am Freitagabend (14. August) von Rosenheim nach Kolbermoor gefahren sein. Die Polizei stoppte die beiden jungen Männer schließlich auf einem Parkplatz. Gegen einen 24-Jährigen und einen 18-Jährigen wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Gegen 22.45 Uhr fielen den Beamten an der Einmündung Münchener-/Luitpoldstraße zwei Autos auf, die mit aufheulenden Motoren stadtauswärts fuhren. In der Münchener Straße waren die beiden laut Polizei rund 90 km/h schnell. Auf der Äußeren Münchener Straße erhöhten sie ihre Geschwindigkeit noch weiter.
An einer roten Ampel mussten die beiden zunächst anhalten. Als die Ampel auf Grün sprang, ging es mit aufheulenden Motoren weiter. Dabei sollen teilweise die Reifen durchgedreht und quietschend auf der Fahrbahn aufgesetzt haben. Eine sofortige Kontrolle war für die Polizeibeamten zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.

Über die Georg-Aicher-Straße ging die Fahrt weiter in Richtung Kolbermoor. Dabei wurden laut Polizei teilweise Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h erreicht. Als sich die beiden Fahrzeuge einer Verkehrsinsel näherten, setzte einer der Fahrer zum Überholen an und fuhr links an der Insel vorbei, um den anderen Wagen zu überholen.

Fahrt endet auf Parkplatz in Kolbermoor

In der Carl-Jordan-Straße fuhren die beiden schließlich auf einen größeren Parkplatz eines Einzelhandelsgeschäfts. Dort näherten sie sich mit ihren Autos einer mehrköpfigen Personengruppe und drifteten mit den Fahrzeugen an dieser vorbei. Erst dort konnten die Einsatzkräfte die beiden Fahrer stoppen. Für den 24-Jährigen und den 18-Jährigen war die Fahrt damit beendet.

Die Polizei leitete gegen beide ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Die Führerscheine der beiden wurden sichergestellt. Auch die Fahrzeuge wurden sichergestellt und noch vor Ort abgeschleppt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Motorradfahrer kollidiert mit Rollator

Rosenheim: Motorradfahrer kollidiert mit Rollator

Rosenheim – Ein 71-jähriger Mann ist am Freitagnachmittag (14. August) in der Münchener Straße in Rosenheim mit seinem Rollator auf die Fahrbahn getreten. Dort kam es zur Kollision mit einem Motorrad. Der 71-Jährige wurde leicht verletzt. Beim Motorradfahrer stellte die Polizei mehr als 1,10 Promille Alkohol fest.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr. Der 71-jährige Rosenheimer war mit seinem Rollator auf dem Gehweg unterwegs und trat dann auf die Fahrbahn der Münchener Straße. Gleichzeitig fuhr dort ein 45-jähriger Rosenheimer mit seinem Motorrad.
Der Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten. Das Motorrad prallte mit dem Rollator zusammen. Der 71-Jährige zog sich dabei Prellungen und Schürfwunden zu. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 500 Euro.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Motorradfahrer. Ein Alkoholtest ergab mehr als 1,10 Promille. Der 45-Jährige musste daraufhin eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, sein Führerschein wurde sichergestellt.
Die Polizei leitete gegen den Motorradfahrer ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alte Schätze, neue Besitzer: Rosenheimer Antikmarkt zog viele Besucher an

Alte Schätze, neue Besitzer: Rosenheimer Antikmarkt zog viele Besucher an

Rosenheim – Mecki-Igel, Emaille-Töpfe und alte Gemälde, Autogrammkarten, Kleidung, Bücher, Schmuck und viele mehr: Beim Antik- und Trödelmarkt in der Rosenheimer Innenstadt gab es am gestrigen Samstag (15. August) wieder einiges zu entdecken. Trotz der hohen Temperaturen kamen viele Besucher zum Stöbern, Schauen und Kaufen. Rund 150 Händler waren mit ihren Ständen dabei.

Antik- und Trödelmarkt in Rosenheim August 2026. Fotos: Copyright Innpuls.me

Trotz hoher Temperaturen war der Andrang wieder groß beim Antik- und Trödelmarkt in der Rosenheimer Innenstadt. Fotos: Copyright Innpuls.me

Heiß war es, doch das hielt die Besucher nicht davon ab, zwischen den Ständen auf Entdeckungstour zu gehen. Auf dem Max-Josefs-Platz, dem Ludwigsplatz, in der Heilig-Geist-Straße und rund um die St.-Nikolaus-Kirche wurde geschaut, gefragt, gehandelt und so manches Stück genauer unter die Lupe genommen.

Veranstalter Harry Volkwein zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden. „Von der Stimmung her und der Besucherzahl passt es wieder super“, freute er sich. Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings: Einige Händler, die in den vergangenen Jahren immer wieder gerne dabei waren und auch für diesmal zugesagt hatten, kamen dann überraschend  doch nicht.

Hohe Spritkosten und große Hitze

Über die Gründe für ihr Ausbleiben konnte auch Volkwein nur spekulieren. Gerade für Händler, die weite Strecken zurücklegen, seien die gestiegenen Spritkosten inzwischen ein Problem. „Wenn sie mehr ausgeben müssen, als sie einnehmen können, wird es natürlich schwierig“, meinte er. Dazu komme die Hitze, die ebenfalls dazu beigetragen haben dürfte, dass diesmal einige Plätze frei blieben.

Generell sei das Interesse der Händler an dem Rosenheimer Antik- und Trödelmarkt aber weiterhin groß. Vor jedem Markt schreibt Volkwein rund 800 Händler an, um sie an den Termin in Rosenheim zu erinnern. Gut 150 folgten seinem Ruf diesmal und bauten ihre Stände in der Innenstadt auf.

Antik- und Trödelmarkt in Rosenheim August 2026. Fotos: Copyright Innpuls.me

Wie in einem Spielzeugmuseum – beim Besuch des Verkaufsstands von Roland aus Lindau kamen bei so manchen Besucher Erinnerungen an die Kindheit auf. 

Einer von ihnen ist Roland aus Lindau am Bodensee. Er gehört zu den Händlern, die  gerne wieder nach Rosenheim kommen. „Es gibt nur ein paar Antikmärkte, bei denen ich mitmache, und Rosenheim gehört dazu, weil die Stimmung hier so gut ist“, erzählte er.

Ein Stand wie ein kleines Spielzeugmuseum

Wer an seinem Stand stehen blieb, fühlte sich fast wie in einem kleinen Spielzeugmuseum. Dort gab es ausschließlich antikes Spielzeug zu sehen: Mecki-Igel, Pumuckl, alte Baukästen und Spielzeugautos. Vieles davon war in erstaunlich gutem Zustand.
Das liegt daran, dass die Stücke aus Rolands Familie stammen. „Meine Oma hat das alles feinsäuberlich verpackt und aufbewahrt“, erzählte er. Seine Großmutter betrieb einst einen Krämerladen. Auch aus dieser Zeit fanden sich Erinnerungsstücke auf dem Verkaufstisch – darunter alte Blechdosen aus dem Laden. Zwei große Mecki-Figuren, die Roland heute zum Verkauf anbietet, standen einst sogar im Schaufenster seiner Oma.

Als die Großmutter im Alter von 101 Jahren starb, stellte sich für die Familie die Frage, was mit dem gesamten Spielzeug und den anderen gesammelten Dingen geschehen sollte. Gemeinsam habe man schließlich entschieden, dass es Zeit sei, die Sachen weiterzugeben – an neue Besitzer, die daran ebenso viel Freude haben können wie einst seine Familie.

Vom alten Geldbeutel bis zum Emaille-Topf

Das Interesse an Rolands Stand war groß. Doch auch an vielen anderen Ständen herrschte immer wieder Andrang. Die Besucher kamen nicht nur zum Schauen. So manches Fundstück wechselte an diesem Tag den Besitzer.
„Ich habe zwar nicht konkret danach gesucht, habe aber dennoch etwas gefunden – einen neuen alten Geldbeutel“, erzählte eine Besucherin. Kaum hatte sie das gute Stück erstanden, sortierte sie ihr Geld schon einmal in ihr neues altes Portemonnaie um. Eine andere Besucherin ging mit alten Emaille-Töpfen nach Hause. Zum Kochen sollen sie dort allerdings nicht mehr zum Einsatz kommen. „Kochen werde ich damit wohl nicht, aber sie sind eine schöne Deko für meinen neuen Wintergarten“, freute sie sich.

Genau solche Dinge machen für Harry Volkwein einen Teil des Erfolgs des Rosenheimer Antik- und Trödelmarkts aus. Denn gesucht seien heute weniger die ganz teuren Sammlerstücke, sondern schöne alte Dinge, die sich auch zu erschwinglichen Preisen finden lassen.
„Hochpreisige Antikwaren lassen sich nicht mehr so gut verkaufen. Und es gibt auch immer weniger Sammler, beispielsweise von Uhren“, stellte Volkwein fest. Das Interesse an alten Dingen sei aber keineswegs verschwunden. „An alten schönen Dingen, die man sich leisten kann, haben die Leute nach wie vor großes Interesse.“
Und so dürften auch diesmal wieder zahlreiche Dinge, die lange Zeit in Schränken, Schubladen, auf Dachböden oder in Familienbesitz aufbewahrt wurden, ein neues Zuhause gefunden haben.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer und Karin Wunam)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 16. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Bienen in der Lage sind, menschliche Gesichter zu unterscheiden?
Sie nutzen dafür Muster und Formen.
Selbst kleine Gehirne leisten Erstaunliches.

Vielleicht unterschätzt Du heute niemanden.

Wir wünschen Dir einen klugen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Mangfall in Rosenheim führt deutlich weniger Wasser – Regen in Sicht

Mangfall in Rosenheim führt deutlich weniger Wasser – Regen in Sicht

Rosenheim – Die Mangfall führt derzeit auffallend wenig Wasser. Das ist auch auf einem aktuellen Foto von der Mangfallbrücke aus gut zu sehen: Auf einer Kiesbank sitzen Enten, während sich in den wenigen verbliebenen tieferen Stellen zahlreiche Fische sammeln.

Auch die Messwerte bestätigen den Eindruck. Am Pegel Rosenheim/Mangfall wurden am heutigen Samstag (15. August) zuletzt rund 51 Zentimeter gemessen. Das langjährige Mittel für die Sommermonate liegt bei rund 80 Zentimetern. Der aktuelle Wasserstand liegt damit deutlich darunter.

Fische sammeln sich in den tieferen Stellen

Durch den niedrigen Wasserstand sind große Bereiche des Flussbetts trocken gefallen. Kiesbänke ragen aus dem Wasser, während sich die Fische in den noch tieferen Bereichen sammeln. Der niedrige Wasserstand fällt in eine längere Phase mit sehr warmem und trockenem Wetter. Nun zeichnet sich allerdings ein Wetterwechsel ab.

Ab Sonntag steigt die Regen- und Gewittergefahr

Am Sonntag (16. August) bleibt es zunächst noch warm. Im Tagesverlauf nimmt die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter zu. Der Deutsche Wetterdienst weist für Deutschland aktuell ebenfalls auf eine zunehmende Gewitterneigung hin. Für Montag (17. August) zeichnet sich dann ein deutlicher Temperatursturz mit deutlich mehr Wolken, Regen und Schauern ab. Ob die erwarteten Niederschläge allerdings ausreichen, um den Wasserstand der Mangfall spürbar anzuheben, hängt davon ab, wie viel Regen tatsächlich im Einzugsgebiet des Flusses fällt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Rosenheimer Gartenernte: Was wird denn da gebraucht?

Rosenheimer Gartenernte: Was wird denn da gebraucht?

Rosenheim – Die Ernte in den heimischen Gärten ist in vollem Gang. Auch bei uns fällt die Ausbeute in diesem Jahr trotz der sommerlichen Hitze erfreulich aus. Nicht alles, was dabei aus dem Garten kommt, landet allerdings direkt im Kochtopf. Manches wird eingelagert, manches verarbeitet – und manches kommt für ganz andere Zwecke zum Einsatz. So wie auf unserem aktuellen Foto: Drei schwarze Rettiche stehen ausgehöhlt in Gläsern, aus ihnen tropft langsam eine Flüssigkeit. Die Frage an Euch: Was meint Ihr, was wir da gerade brauen?🤔

Die Auflösung: Rettich-Hustensaft

Bei unserer kleinen „Hexenküche“ handelt es sich um ein altes Hausmittel: Aus schwarzem Rettich und braunem Zucker entsteht ein süßer Rettichsaft, der traditionell bei Husten und Erkältungsbeschwerden eingesetzt wird.

Schwarzer Rettich wird schon seit langer Zeit als Heilpflanze geschätzt. Besonders seine Senföle sind für die typische Schärfe verantwortlich und werden traditionell mit einer schleimlösenden Wirkung in Verbindung gebracht. Auch die Zubereitung eines Hustensafts aus schwarzem Rettich mit Zucker oder Honig ist seit Generationen überliefert.

Das Prinzip ist einfach: Der Zucker zieht Flüssigkeit aus dem Rettich. Der dabei entstehende Saft sammelt sich unter der Knolle im Glas.

So wird der Rettichsaft hergestellt

Das braucht Ihr:

  • 1 großen schwarzen Winterrettich
  • etwa 3 bis 4 Esslöffel braunen oder weißen Kandiszucker – alternativ Honig
  • 1 langen Holzspieß, beispielsweise einen Schaschlikspieß
  • 1 sauberes Glas zum Auffangen
Und so geht’s:
  1. Den Rettich gründlich waschen und abbürsten. Schälen ist nicht notwendig.
  2. Oben einen Deckel abschneiden und beiseitelegen.
  3. Den Rettich mit einem Löffel vorsichtig aushöhlen. Die Wände sollten etwa 1 bis 2 Zentimeter dick bleiben.
  4. Mit dem Holzspieß ein kleines Loch von der Höhlung aus komplett durch den Boden stechen.
  5. Den Rettich so auf das Glas setzen, dass das Loch über der Öffnung liegt.
  6. Die Höhlung mit Kandiszucker oder Honig füllen und den Deckel wieder aufsetzen.
  7. Nun heißt es warten: Nach einigen Stunden beginnt der süße Rettichsaft durch das Loch in das Glas zu tropfen.

Der fertige Saft sollte sauber aufgefangen und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Da es sich um ein selbst hergestelltes Naturprodukt ohne Konservierungsstoffe handelt, sollte er nicht über längere Zeit aufbewahrt werden. Das ausgehöhlte Rettichfleisch muss übrigens ebenfalls nicht im Abfall landen. Fein geraspelt lässt es sich beispielsweise als Rettichsalat weiterverwenden.

Wichtig: Der Rettichsaft ist ein traditionelles Hausmittel und ersetzt keine medizinische Behandlung. Bei starkem oder länger anhaltendem Husten sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Übrigens: Schwarzer Rettich kann noch mehr. Die Knolle enthält unter anderem Vitamin C sowie weitere Vitamine und Mineralstoffe und gilt deshalb auch unabhängig vom traditionellen Einsatz bei Husten als gesundes Wintergemüse. 

Und jetzt sind wir gespannt: Habt Ihr das Hausmittel schon einmal selbst ausprobiert?
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage: Karin Wunsam)

Der Wiesntrommler steht wieder am Rosenheimer Ludwigsplatz

Der Wiesntrommler steht wieder am Rosenheimer Ludwigsplatz

Rosenheim – Der Countdown zum Rosenheimer Herbstfest läuft: Der Wiesntrommler steht wieder auf dem Ludwigsplatz und erinnert daran, dass die „fünfte Jahreszeit“ in Rosenheim näher rückt. Das Herbstfest beginnt am Samstag, 29. August.

Der Wiesntrommler gehört seit 1949 zum Rosenheimer Herbstfest und ist seitdem das offizielle Markenzeichen und die Werbefigur der Wiesn. Die Figur zeigt einen Trommler in bayerischer Tracht, der sinnbildlich die Werbetrommel für das Fest rührt.
Auch beim echten Festeinzug am Eröffnungssamstag spielen die Wiesntrommler traditionell eine wichtige Rolle. Sie führen den Zug der Brauereien, Festwirte und Trachtenvereine durch die Rosenheimer Innenstadt an.

Trommler ohne Becken

Dass der Wiesntrommler nicht immer vollständig war, daran erinnert eine kuriose Geschichte aus dem Jahr 2023. Damals stahlen Unbekannte das Becken der Figur. Erst im folgenden Jahr konnte das historische Becken wiederbeschafft und der Trommler rechtzeitig zum Herbstfest 2024 repariert werden (wir berichteten).

Wiestrommler heuer auch als Ampelmanderl

In diesem Jahr könnte der Wiesntrommler zudem noch auf eine andere Weise im Rosenheimer Stadtbild auftauchen: Geplant sind zwei Ampeln mit dem Motiv des Trommlers – nach dem Vorbild der bekannten Pumuckl-Ampeln in München. Mehr dazu berichten wir in der kommenden Woche.😊👍🥁
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Karin Wunsam)