Earth Night 2026: LBV warnt vor Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Zugvögel

Earth Night 2026: LBV warnt vor Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Zugvögel

Bayern / Rosenheim – Der Vogelzug ist bereits in vollem Gange. Derzeit lassen sich vielerorts große Schwärme beobachten, die sich auf ihre Reise in den Süden vorbereiten. Ein großer Teil des Zuggeschehens findet allerdings nachts statt und bleibt für Menschen unsichtbar. Der Bayerische Naturschutzverband LBV nimmt die diesjährige Earth Night am 11. September zum Anlass, auf die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung auf die Vogelwelt aufmerksam zu machen.

Viele Zugvögel orientieren sich bei ihrer Reise unter anderem am Sternenhimmel oder am Erdmagnetfeld. Studien zeigen, dass Lichtverschmutzung das Flugverhalten von nachts ziehenden Vögeln beeinflussen kann.
„Auf dem Vogelzug müssen die Tiere mit ihren Kräften haushalten. Wenn künstliches Licht sie von ihrem Weg abbringt oder sie unnötig lange umherfliegen, kostet sie das wertvolle Energie“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Lisa Gill.

Besonders helle Lichtquellen können demnach dazu führen, dass Zugvögel ihre Flugrouten verlassen, um die Lichtquellen kreisen oder sich an stark beleuchteten Orten sammeln. Bei schlechter Sicht kann sich die Gefahr zusätzlich erhöhen. Werden Vögel durch Lichtquellen in die Nähe von Gebäuden gelockt, drohen Kollisionen. Als besonders problematisch nennt der LBV unter anderem helle Gebäude, Brücken und andere starke Lichtquellen.
„Während wir schlafen, herrscht über unseren Köpfen reger Flugverkehr. Gerade jetzt lohnt es sich deshalb, auch darüber nachzudenken, wie viel künstliches Licht wir in der Nacht wirklich brauchen“, sagt die LBV-Biologin Dr. Lisa Gill.

Auch überwinternde Vögel können betroffen sein

Künstliches Licht kann laut LBV nicht nur Zugvögel beeinflussen. Auch Arten, die die Wintermonate in Bayern verbringen, können dadurch beeinträchtigt werden.
Durch künstliche Beleuchtung kann demnach der Hormonhaushalt der Tiere durcheinandergeraten. Dadurch können sich Verhalten sowie natürliche Aktivitäts- und Ruhephasen verschieben.

„Hell erleuchtete Städte oder beleuchtete Bauten in der Landschaft können nicht nur den Hormonhaushalt, sondern auch das natürliche Orientierungssystem unserer Zugvögel stören.“

Earth Night am 11. September

Um auf das Thema Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen, unterstützt der LBV die Earth Night der „Paten der Nacht“. Der Zusammenschluss ehrenamtlich Aktiver zur Eindämmung der Lichtverschmutzung ruft am 11. September ab 22 Uhr bereits zum sechsten Mal bundesweit dazu auf, das Licht für eine ganze Nacht auszuschalten.

Privatpersonen können sich beispielsweise beteiligen, indem sie die Außenbeleuchtung am Haus ausschalten und Jalousien oder Vorhänge schließen. Insbesondere Gewerbetreibende sind dazu aufgerufen, nachts ihre Werbebeleuchtung abzuschalten. Auch Gemeinden können sich an der Aktion beteiligen.
Im vergangenen Jahr waren neben zahlreichen Gemeinden und kleineren Städten auch mehrere Großstädte dabei. In Bayern verzichteten beispielsweise Nürnberg und München auf Objekt- und Gebäude-Anstrahlungen. Manche Gemeinden schalteten sogar die gesamte Straßenbeleuchtung aus.

„Das hilft nicht nur den Vögeln, sondern lässt auch uns Menschen wieder erleben, wie eine natürliche Nacht aussehen kann – inklusive faszinierenden Sternenhimmel“, sagt Lisa Gill vom LBV.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kettenkarussell, Rosenheimer Herbstfest, 1954

Kettenkarussell, Rosenheimer Herbstfest, 1954

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954. Die historische Aufnahme zeigt das Rosenheimer Herbstfest – genauer gesagt eine Detailaufnahme aus dem Kettenkarussell, kurz bevor die Fahrt beginnt.

Vor allem die Kinder auf dem Foto, aber auch die Frau mit dem Kind auf ihrem Schoß, wirken gespannt und erwartungsvoll. Die Blicke und Körperhaltungen lassen erahnen, wie sehr sich die Fahrgäste auf die bevorstehende Fahrt mit dem Kettenkarussell freuen.
Das Rosenheimer Herbstfest war damals noch deutlich kleiner und beschaulicher als heute. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Wiesn erstmals 1950 wieder veranstaltet. Das Kettenkarussell gehörte zu dieser Zeit bereits zu den beliebten Fahrgeschäften auf der Loretowiese.

Eine lange Tradition

Kettenkarussells haben auf dem Rosenheimer Herbstfest eine lange Geschichte. In Rosenheim lassen sie sich bis um das Jahr 1900 zurückverfolgen. Auch auf historischen Aufnahmen der Loretowiese aus dem Jahr 1928 sind sie bereits zu sehen.
Technisch hat sich seit den 1950er-Jahren einiges verändert. Die damaligen Kettenkarussells drehten sich noch horizontal. Später entstand der Wellenflug, bei dem sich das Dach während der Fahrt wellenförmig bewegt und die Sitze dadurch auf und ab schwingen. Auch bei der Beleuchtung hat sich viel getan: Wo früher Glühbirnen leuchteten, sorgen heute zahlreiche moderne LED-Lichter für farbenfrohe Effekte.

Ein Jahr lang nicht auf der Wiesn

Wie sehr das Fahrgeschäft zur Rosenheimer Wiesn gehört, zeigte sich 2014. Damals durfte der „Große Wellenflug“ der Familie Fahrenschon nicht auf dem Herbstfest stehen. Die Entscheidung sorgte für Diskussionen und Proteste in Rosenheim. Bereits im Jahr 2015 kehrte das Kettenkarussell wieder auf die Loretowiese zurück.
Und vielleicht zeigt gerade das historische Foto, warum dieses Fahrgeschäft über Generationen hinweg so beliebt ist: Die gespannte Freude unmittelbar vor dem Start dürfte sich seit 1954 kaum verändert haben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Nickl / Artikel Karin Wunsam)

BRK Rosenheim erfüllt Herzenswunsch: Letzte Reise an den Gardasee

BRK Rosenheim erfüllt Herzenswunsch: Letzte Reise an den Gardasee

Rosenheim – Ein letztes Mal gemeinsam mit der Familie an den Gardasee: Diesen Wunsch erfüllte das Herzenswunsch-Team des BRK-Kreisverbands Rosenheim dem 62-jährigen Giovanni. Aufgrund seiner schweren Erkrankung war eine Reise ohne professionelle Unterstützung nicht mehr möglich.

Giovanni stammt ursprünglich aus Sizilien und verbrachte in den vergangenen Jahren viele Urlaube mit seiner Frau und seiner Familie am Gardasee. Seit einigen Jahren lebt er mit der Diagnose Krebs. Die Erkrankung konnte zunächst behandelt werden, ist in ihrer aggressiven Form seit Beginn dieses Jahres jedoch nicht mehr behandelbar. Giovannis Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide.
Sein Wunsch war es, noch einmal gemeinsam mit seiner Familie nach Sirmione zu reisen. Das Herzenswunsch-Team des BRK-Kreisverbands Rosenheim übernahm die Organisation und Begleitung der Fahrt.

Ankunft am Gardasee und Wiedersehen mit der Familie

An einem Freitag ging es Richtung Gardasee. Trotz des starken Verkehrs und der langen Fahrt konnte Giovanni sich während der Reise hinlegen und immer wieder ausruhen.
In Sirmione genoss er am nächsten Tag bei schönem Wetter den Blick über den Gardasee. Im Hotel wartete anschließend eine Überraschung auf ihn: Ein Teil seiner Familie war eigens angereist, um ihn noch einmal zu sehen.
Gemeinsam verbrachten sie den Tag, besuchten eine Kirche und kehrten am Abend in Giovannis Lieblingsrestaurant ein, das er von früheren Aufenthalten besonders schätzte.

Besuch in Solferino

Während die Familie am Nachmittag eine Ruhepause einlegte, besuchte das Herzenswunsch-Team das nahegelegene Solferino. Dort entstand vor 167 Jahren nach einer verheerenden Schlacht der Rotkreuz-Gedanke. „Sono tutti fratelli – Alle sind Brüder“ – ein Gedanke, der auch die Arbeit des Herzenswunsch-Teams bis heute prägt.

Ein Abschied mit vielen gemeinsamen Erinnerungen

Am Sonntag fühlte sich Giovanni nicht gut, weshalb der Tag ruhig verbracht wurde. Am Abend ging es noch einmal nach Lazise. Ein Spaziergang durch die Altstadt und ein gemeinsames Abendessen in einem weiteren Lieblingslokal der Familie bildeten den Abschluss der Reise.
Für die Familie war es ein emotionaler Abschied. Die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen mit Giovanni geben wird, war an diesem Abend besonders spürbar.
Müde, traurig, aber auch dankbar und glücklich über die gemeinsam verbrachte Zeit, machte sich die Familie anschließend auf den Heimweg.

Für das Herzenswunsch-Team bleibt die Dankbarkeit, Giovanni und seiner Familie diesen Wunsch ermöglicht und sie auf der Reise begleitet zu haben. „Es ist immer ein großes Geschenk, dabei sein zu dürfen.“
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Ein letzter Ausflug an den Gardasee mit der Familien Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Erste Hilfe in Rosenheim: Malteser rufen zum Auffrischen auf

Erste Hilfe in Rosenheim: Malteser rufen zum Auffrischen auf

Rosenheim – Was tun, wenn ein Mensch plötzlich zusammenbricht? Wann ist die stabile Seitenlage richtig und was muss im Notfall zuerst passieren? Viele Menschen sind bei solchen Fragen unsicher. Die Malteser in Rosenheim nehmen den Tag der Ersten Hilfe am 12. September zum Anlass, daran zu erinnern, wie wichtig aktuelle Erste-Hilfe-Kenntnisse sind.

Fast 60 Prozent der Menschen in Deutschland haben seit mehr als fünf Jahren keinen Erste-Hilfe-Kurs mehr besucht. Acht Prozent haben sogar noch nie einen solchen Kurs absolviert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Malteser hervor.
Dabei gilt: Laien können bei Erster Hilfe kaum etwas falsch machen – außer, gar nicht zu helfen. Die Malteser raten deshalb dazu, die eigenen Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.

„Unser Appell zum Tag der Ersten Hilfe richtet sich besonders an Menschen, die viel unter Leuten sind. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, als Erste helfen zu müssen“, sagt Wilhelm Bothar, verantwortlich für die Erste-Hilfe-Ausbildung der Malteser in Rosenheim.

Im Notfall zählt schnelles und entschlossenes Handeln

In einem eintägigen Erste-Hilfe-Kurs können wichtige Grundlagen erlernt oder bereits vorhandene Kenntnisse aufgefrischt werden. Für Führerscheinbewerber und betriebliche Ersthelfer ist ein Erste-Hilfe-Kurs ohnehin verpflichtend.
Doch auch für alle anderen kann eine Auffrischung sinnvoll sein. Denn häufig sind es Angehörige, Freunde, Arbeitskollegen oder Nachbarn, die in einer Notsituation als Erste vor Ort sind. Gerade dann kann es helfen, wenn die wichtigsten Handgriffe sitzen und man weiß, was zu tun ist.

Die ersten Minuten nach einem Notfall können entscheidend dafür sein, wie schwer die Folgen ausfallen.

„Außer, nicht aktiv zu werden“

Im Ernstfall sollten Helfer zunächst die betroffene Person ansprechen und den Notruf 112 wählen. Bis professionelle Hilfe eintrifft, sollten sie bei der betroffenen Person bleiben.
„Laien können eigentlich nichts falsch machen – außer, nicht aktiv zu werden. Sprechen Sie die betroffene Person an, wählen Sie den Notruf 112 und bleiben Sie bei ihr, bis die Profis übernehmen“, rät Bothar.

Weitere Anwesende können bei der Ersten Hilfe unterstützen, etwa bei der richtigen Lagerung, beim Schutz vor Hitze oder Kälte oder indem sie einen Verbandkasten beziehungsweise einen Defibrillator holen.
Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) unterstützt Laien dabei mit klaren Sprachanweisungen und führt Schritt für Schritt durch die Anwendung. Die Geräte sind inzwischen in immer mehr öffentlichen Gebäuden und Unternehmen zu finden.

Erste Hilfe alle zwei Jahre auffrischen

Fachverbände und Berufsgenossenschaften empfehlen, Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre aufzufrischen. Die Malteser bieten dafür regelmäßig entsprechende Kurse an.
Auch Unternehmen und geschlossene Gruppen können individuelle Termine vereinbaren.
Informationen, Termine und Anmeldung gibt es bei den Maltesern. Für Beratung zu besonderen Kursformaten und individuellen Kursen ist Wilhelm Bothar unter 08031 80957-125 erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Handlungssicherheit in der Ersten Hilfe vermitteln die Malteser in ihren Kursen durch viele praktische Übungen. Copyright Lena Kirchner/Malteser)

Wiesn-Notizen: Ufos auf der Wiese? Diese Urinale sollen Wildbiesler stoppen

Wiesn-Notizen: Ufos auf der Wiese? Diese Urinale sollen Wildbiesler stoppen

Rosenheim – Sie sehen ein bisschen so aus, als wären gerade mehrere kleine Ufos auf der Wiese gegenüber der Klosterkirche gelandet. Bei genauerem Hinsehen wird allerdings schnell klar: Mit außerirdischer Technologie haben die futuristisch anmutenden grauen Konstruktionen nichts zu tun. Sie sollen vielmehr ein sehr irdisches Wiesn-Problem in den Griff bekommen: die Wildbiesler.

Während des Rosenheimer Herbstfests stehen die mobilen Urinale an mehreren Stellen rund um das Festgelände. Unter anderem finden sich solche Stationen am Klosterweg und auf dem Wiesenstück neben dem Herbstfesteingang an der Loretokapelle. Dort sollen sie verhindern, dass sich Festbesucher in Vorgärten, Grünanlagen oder an Hauswänden erleichtern. Die Stadt setzt dabei schon seit mehreren Jahren auf die mobilen Anlagen und bezeichnet sie als bewährt.
Die Idee dahinter ist simpel: Wer dringend muss, soll eine Möglichkeit haben, sich schnell und unkompliziert zu erleichtern – und zwar dort, wo es auch vorgesehen ist. Wer trotzdem wild uriniert und dabei erwischt wird, muss mit 100 Euro Bußgeld und zusätzlich 25 Euro Verwaltungsgebühr rechnen.

Nicht jeder findet die Lösung gelungen

Doch so praktisch die Urinale für manchen Wiesnbesucher sein mögen: Bei allen kommen sie nicht gut an. Ein Kritikpunkt ist der fehlende Sichtschutz. Die Anlagen sind bewusst offen gestaltet. Wer daran vorbeigeht, kann also durchaus einen direkten Blick auf Männer beim Urinieren erhaschen. Genau das sorgte in Rosenheim bereits in früheren Jahren für Beschwerden. Besucher kritisierten damals, dass auch Frauen und Kinder beim Vorbeigehen zwangsläufig mit dem Anblick konfrontiert würden.
Die Stadt sieht einen möglichen Sichtschutz allerdings ebenfalls kritisch. Die offenen Urinale sollen möglichst auffällig sein, damit sie von den Wiesnbesuchern auch tatsächlich genutzt werden. Eine Abschirmung könnte diesen Zweck beeinträchtigen, so die damalige Argumentation der Stadt.

In dieser Herbstfest-Saison kommt nun ein weiterer Kritikpunkt hinzu: der Geruch. Gerade bei den sommerlichen Temperaturen war rund um einzelne Stationen ein deutlicher Uringeruch wahrnehmbar. Einige Anwohner haben uns darauf angesprochen. Die mobilen Anlagen werden zwar regelmäßig geleert und gereinigt – bei einem Volksfest mit vielen Besuchern und warmen Temperaturen bleibt die Geruchsbelastung offenbar dennoch ein Thema.

Ein Wiesn-Problem mit langer Geschichte

Das Wildbieseln beschäftigt die Stadt schon seit vielen Jahren. Neben den mobilen Männer-Urinalen gibt es deshalb auch WC-Container im Umfeld der Loretowiese. In diesem Jahr stehen sie unter anderem in der Herbststraße/Ecke Klosterweg und in der Kaiserstraße auf Höhe der Polizei.
Ganz verschwunden ist das Problem dadurch allerdings nicht. Die Polizei ertappt immer wieder mal einen „Wildbiesler“.
Und so entpuppen sich die vermeintlichen Ufos am Ende als ganz irdische Problemlöser.😅😉
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

AWO Rosenheim sucht Schülerpaten

AWO Rosenheim sucht Schülerpaten

Rosenheim – Kindern mit schwierigen Startbedingungen bessere Bildungschancen ermöglichen: Dafür engagiert sich die AWO in Rosenheim seit vielen Jahren mit ihrem Schülerpaten-Projekt. Zum neuen Schuljahr werden wieder Ehrenamtliche gesucht, die ein Schulkind regelmäßig beim Lernen begleiten.

Das Schülerpaten-Projekt wurde bereits 2007 von der AWO in Kooperation mit der Grundschule Erlenau ins Leben gerufen. Seitdem unterstützen ehrenamtliche Schülerpaten Kinder auf ihrem Bildungsweg.
In den sogenannten Lerntandems geht es dabei nicht nur um Hausaufgabenhilfe. Die Ehrenamtlichen üben mit den Kindern beispielsweise Lesen, helfen beim Rechnen und Schreiben und nutzen dabei auch altersgerechte Lernspiele. Gleichzeitig sollen die Kinder Freude am Lernen entwickeln und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden.

„Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, allen Mädchen und Buben die gleiche Chance auf gute Bildung zu geben“, erklärt Projektleiterin Tina Matousek vom AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt.

AWO sucht Ehrenamtliche für das neue Schuljahr

Zum neuen Schuljahr möchte die AWO das Angebot fortführen und sucht deshalb Menschen, die einem Schulkind regelmäßig Zeit schenken möchten. Welche Kinder und Ehrenamtlichen zusammenkommen, wird gemeinsam mit dem jeweiligen Schulteam abgestimmt.

Die Lerntandems treffen sich einmal pro Woche für eine Stunde in der Schule. Je nach Bedarf wird gemeinsam gerechnet, geschrieben oder gelesen. Auch spielerische Elemente gehören zum Lernen dazu.
Für die ehrenamtlichen Schülerpaten geht es dabei nicht darum, professionelle Nachhilfe zu ersetzen. Vielmehr steht die persönliche Begleitung des Kindes im Mittelpunkt – und die Erfahrung, gemeinsam Fortschritte zu machen.

Auftaktveranstaltung im Oktober geplant

Interessierte, die sich als Schülerpate engagieren möchten, können sich beim AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt unter 08031/941373-21 melden.
Eine Auftaktveranstaltung für das neue Schuljahr ist für Oktober vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung AWO Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: Glück auf zwei Rädern für Familie Gruber

Wiesn-Notizen: Glück auf zwei Rädern für Familie Gruber

Rosenheim – Das Losglück hat es heuer besonders gut mit Familie Gruber aus Edling gemeint: Am Erntedanksonntag gewann sie auf dem Rosenheimer Herbstfest am Glückshafen der Waisenhausstiftung der Stadt Rosenheim einen von zwei Motorrollern, die in diesem Jahr als Hauptgewinne verlost werden. Der 125er-Roller hat einen Wert von rund 2.700 Euro.

Für Martin Gruber ist der Gewinn dabei eine besondere Geschichte. Denn schon seine Mutter hatte vor vielen Jahren bei einer Verlosung einen Motorroller gewonnen. Der damals 13-jährige Martin durfte später selbst seine ersten Fahrten damit unternehmen. Nun steht ein Motorroller erneut in der Familie.
Und auch die Liebesgeschichte von Martin und Andrea Gruber ist eng mit dem Rosenheimer Herbstfest verbunden: Die beiden lernten sich vor 14 Jahren beim traditionellen Maurermontag auf der Wiesn kennen.

Am Glückshafen gibt es bis zum Ende des Herbstfestes am Sonntag weiterhin die Möglichkeit, Lose zu kaufen. Ein Los kostet 50 Cent. Mit den Einnahmen wird die gemeinnützige Arbeit der Rosenheimer Waisenhausstiftung unterstützt.
(Quelle: Artikel: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Wiesn-Notizen: Segen für den „Würstl-Prinz“

Wiesn-Notizen: Segen für den „Würstl-Prinz“

Rosenheim – Pfarrer und Ministranten zwischen Fahrgeschäften und Buden, dazu eine Gruppe Gläubiger auf dem Weg über das noch ruhige Festgelände: Dieses Bild bot sich am Dienstagmorgen (8. September) auf dem Rosenheimer Herbstfest. Ziel der kleinen Prozession war der neue Imbissbetrieb „Würstl-Prinz“ von Anna-Maria Fahrenschon. Nach dem traditionellen Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche wurde der Stand kirchlich geweiht.

Der neue Imbissstand Würstl-Prinz auf dem Rosenheimer Herbstfest. Foto: Innpuls.,me

So sieht er aus – der neue Imbissstand auf dem Rosenheimer Herbstfest. Fotos: Innpuls..me

Der Schausteller-Gottesdienst, bei dem die Menschen hinter dem Herbstfest einmal selbst im Mittelpunkt stehen, fand zuvor in der Klosterkirche statt (wir berichteten). Anschließend machten sich die Geistlichen, Ministranten und Gläubigen gemeinsam auf den Weg zur Loretowiese.

Prozession von der Klosterkirche zum Würstl-Prinz. Foto: Innpuls.me

Prozession von der Klosterkirche zum Würstl-Prinz.

Auf dem zu dieser frühen Stunde noch vergleichsweise ruhigen Festgelände sorgte der ungewöhnliche Zug durchaus für Aufmerksamkeit. 
Angekommen beim neuen Imbisstand, warteten Anna-Maria Fahrenschon und Patrick Klotzsch bereits auf die Gruppe. Sichtlich stolz nahmen sie den kirchlichen Segen für ihren neuen Betrieb entgegen. Anschließend wurde mit einem Gläschen Sekt auf den „Würstl-Prinz“ angestoßen.

Aus der „Würstl Prinzessin“ wird der „Würstl-Prinz“

Die Geschichte des Betriebs auf dem Rosenheimer Herbstfest begann im vergangenen Jahr – damals allerdings eher ungeplant. Nachdem das Fahrgeschäft „Rotor“ 2025 wegen eines Verkehrsunfalls bei der Anreise kurzfristig ausgefallen war, sprang Fahrenschon mit ihrem kleineren Imbissbetrieb ein. Damals war dieser unter anderem unter dem Namen „Würstl Prinzessin“ bekannt.
Aus dem kurzfristigen Einsatz wurde nun mehr. Für das Herbstfest 2026 wurde das Konzept weiterentwickelt. Der Betrieb präsentiert sich nun deutlich größer, unter dem Namen „Würstl-Prinz“ und an einem neuen Standort auf der Loretowiese.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Karin Wunsam)

Schausteller-Gottesdienst beim Rosenheimer Herbstfest: Besinnung, Wiesn-Fazit und ein bewegender Abschied

Schausteller-Gottesdienst beim Rosenheimer Herbstfest: Besinnung, Wiesn-Fazit und ein bewegender Abschied

Rosenheim – Einmal innehalten, bevor der Wiesn-Trubel weitergeht: Beim traditionellen Schausteller-Gottesdienst in der Rosenheimer Klosterkirche standen am Dienstagmorgen (8. September) die Menschen hinter dem Herbstfest im Mittelpunkt. Anschließend wurde beim gemeinsamen Weißwurstfrühstück nicht nur ein erstes positives Wiesn-Fazit gezogen. Für Hermann Tomczyk ging zugleich eine Ära zu Ende: Nach 35 Jahren verabschiedete er sich endgültig aus seiner aktiven Verantwortung für das Rosenheimer Herbstfest.

Schausteller-Gottesdienst 2026 - Blick zu den Gottesdienst-Besuchern. Foto: Innöpuls.me

Neben den Schaustellern waren auch viele Ehrengäste mit dabei, darunter Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Rosenheims Landrat Otto Lederer. Fotos: Karin Wunsam

Vom großen Trubel war zu dieser frühen Stunde auf der Loretowiese noch wenig zu spüren. Die ersten Herbstfest-Bedienungen trafen nach und nach ein, hinter den Kulissen liefen bereits die Vorbereitungen für den Wiesntag. In der Luft lagen trotzdem schon die typischen Düfte von gebrannten Mandeln und Brathendl.

Schausteller-Gottesdienst 2026. Blick zum Altar. Foto: Karin Wunsam

Zelebriert wurde der Gottesdienst von dem Schausteller.-Seelsorger Sascha Ellinghaus und Stadtpfarrer Monsignore Thomas Schlichting. 

Um 9.30 Uhr begann in der Klosterkirche der Schausteller-Gottesdienst. Der frühe Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Für die Schausteller ist dieser traditionelle Termin eine kurze Auszeit vom laufenden Festbetrieb – eine Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, sich zu besinnen und miteinander Gottesdienst zu feiern.

Auch heuer waren neben zahlreichen Schaustellern wieder viele Menschen dabei, die hinter den Kulissen zum Gelingen des Herbstfestes beitragen. Unter den Gästen waren Herbstfest-Miss Katharina Schattenhofer, Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, Rosenheims Landrat Otto Lederer, Vertreter des Wirtschaftlichen Verbands sowie Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten.

Glaube und Herbstfest gehören zusammen

Gestaltet wurde der Gottesdienst in diesem Jahr erneut von Schaustellerseelsorger Sascha Ellinghaus. Im vergangenen Jahr hatte ihn Pfarrer Martin Fuchs vertreten, da Ellinghaus zu diesem Zeitpunkt dienstlich in Rom weilte. Heuer stand ihm wieder der Rosenheimer Stadtpfarrer Monsignore Thomas Schlichting zur Seite.
Für die musikalische Gestaltung sorgten die Rimstinger Sänger, begleitet von Peter Anderl auf der Zither. Die ruhigen Klänge passten zu diesem besonderen Morgen: .

Schausteller-Gottesdienst. Blick in Kirchenraum. Foto: Karin Wunsam

Der Schausteller-Gottesdienst war gut besucht. 

Gefeiert wurde zugleich das kirchliche Fest Mariä Geburt am 8. September. Die Geburt Marias nimmt im Kirchenjahr eine besondere Stellung ein. Üblicherweise wird bei Heiligen der Todestag als „Geburtstag für den Himmel“ begangen. Neben Jesus und Johannes dem Täufer gehört Maria zu den wenigen Heiligen, deren Geburt kirchlich festlich gefeiert wird. Schaustellerseelsorger Sascha Ellinghaus stellte in seiner Predigt die Verbindung zwischen Glauben und Rosenheimer Herbstfest in den Mittelpunkt. Die Loretowiese selbst liefert dafür einen passenden historischen Anknüpfungspunkt.

Ihren Namen verdankt sie der Loretokapelle. Diese wurde 1635 und 1636 errichtet und ist eine Nachbildung des „Heiligen Hauses“ (Casa Santa) im italienischen Wallfahrtsort Loreto. Das Rosenheimer Herbstfest wird auf der Loretowiese dagegen erst seit 1861 gefeiert und ging aus einer Landwirtschaftsausstellung hervor. Die Kapelle ist damit mehr als 220 Jahre älter als das Volksfest.
Auch wenn sich auf den ersten Blick Welten zwischen Kirche und Volksfest auftun mögen, sieht Ellinghaus durchaus eine Verbindung. „Bei der Fahrt mit dem Riesenrad verändert sich der Blickwinkel. Von oben betrachtet erscheinen viele Sorgen kleiner“, sagte er in seiner Predigt. Und noch etwas mache das Herbstfest aus: „Das Herbstfest lebt auch davon, wie die Menschen miteinander umgehen.“
Damit ging es beim Schausteller-Gottesdienst um mehr als Fahrgeschäfte, Festzelte und Besucherzahlen. Es ging um die Menschen, die das Fest gestalten, und um die Bedeutung, die ein Volksfest über das reine Wirtschaften hinaus haben kann.

Positives erstes Fazit zur Wiesn

Der traditionelle Gottesdienst findet immer in der zweiten Hälfte des Herbstfestes statt. Damit bietet sich auch Gelegenheit für ein erstes, vorsichtiges Zwischenfazit.
Beim anschließenden Weißwurstfrühstück im Flötzinger Festzelt – traditionell findet dieses abwechselnd bei Auerbräu und Flötzinger statt – wurde deshalb nicht nur gemeinsam gegessen und miteinander gesprochen. Auch die bisherige Wiesn wurde unter die Lupe genommen. Max Fahrenschon, Vorsitzender der Rosenheimer Schausteller und des Bayerischen Landesverbands der Marktkaufleute und Schausteller, zog ein positives erstes Fazit: „Wir haben wunderbares Wetter und die Stimmung ist gut.“  Immer wieder habe es seit den ersten Anfängen des Rosenheimer Herbstfestes auch darum gehen müssen, neue Ideen zu entwickeln und gleichzeitig die Tradition zu bewahren. „Ich finde, das ist uns gut gelungen“, so Fahrenschon.

Für die musikalische Unterhaltung beim gemeinsamen Weißwurtfrühstück sorgten die Raffemoser Musikanten. Mit dabei war auch Andreas Pfeffer, Vizepräsident des Bundesverbands Schausteller und Marktkaufleute (BSM), der die Interessen von Marktkaufleuten, Schaustellern und Circussen auf Bundesebene vertritt.

Weißwurstfrühstück nach dem Schausteller-Gottesdienstes. Foto: Karin Wunsam

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan betonte in seiner Rede, dass die Schaustellerei mehr ist als ein Wirtschaftszweig. 

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan erinnerte daran, dass die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland seit dem 27. März 2026 offiziell als Immaterielles Kulturerbe anerkannt ist. „Die Schaustellerei ist weit mehr als nur ein Wirtschaftszweig. Dabei geht es auch um den Einsatz für Kultur und Miteinander“, sagte Erdogan. Die Schausteller seien es, die aus dem Herbstfest einen Ort des Lächelns und der Freude machen würden.

Auszeichnung für Hermann Tomczyk. Foto: Karin Wunsam

Auszeichnung für Hermann Tomczyk.

Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen

Klaus Hertreiter, Herbstfestleiter des Wirtschaftlichen Verbands, erinnerte in seiner Rede nicht nur an die schönen Seiten des Herbstfestes, sondern auch an die Herausforderungen, denen sich die Verantwortlichen im Laufe der Jahre stellen mussten. Als Beispiel nannte er das Jahr 2010, als das absolute Rauchverbot in den Festzelten eingeführt wurde. „Da wurde im Vorfeld viel diskutiert und überlegt, wie man das jetzt umsetzen kann“, erinnerte sich Hertreiter. Auch das Thema Sicherheit habe im Laufe der Jahre immer mehr Raum eingenommen. Hertreiter erinnerte daran, dass es früher Zeiten gegeben habe, in denen selbst Fluchtwege noch kein großes Thema gewesen seien. Heute gehören Sicherheitsfragen zu den festen Aufgaben hinter den Kulissen. Dabei gehe es immer wieder darum, das richtige Maß zu finden – zwischen den Anforderungen an ein modernes Volksfest und dem Charakter, den das Rosenheimer Herbstfest über Jahrzehnte bewahrt hat.

Ein Abschied nach 35 Jahren

Dann wurde es beim Weißwurstfrühstück  emotional. Hermann Tomczyk, Ehrenvorstand des Wirtschaftlichen Verbands, ergriff das Wort.
Insgesamt 35 Jahre hatte er sich aktiv für das Rosenheimer Herbstfest engagiert. In dieser Zeit war er maßgeblich daran beteiligt, den Charakter der Rosenheimer Wiesn als traditionelles, bodenständiges und familienfreundliches Fest zu bewahren.
Nun zieht er sich endgültig aus seiner aktiven operativen Rolle zurück. Leicht fällt ihm dieser Abschied offensichtlich nicht. Sichtlich bewegt begrüßte Tomczyk die Gäste. Sein Titel als Ehrenvorstand des Wirtschaftlichen Verbandes bleibt ihm als Würdigung seiner langjährigen Verdienste erhalten. Eine weitere Auszeichnung kam an diesem Vormittag hinzu : Andreas Pfeffer vom BSM und Max Fahrenschon überreichten Hermann Tomczyk eine Ehrenurkunde des Bundesverbands Schausteller und Marktkaufleute.  Dazu gab es ein Geschenk mit Erinnerungswert: ein Miniaturkarussell. Es soll Tomczyk auch künftig zu Hause an seine lange Zeit beim Rosenheimer Herbstfest erinnern.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 9. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Antarktis als größte Wüste der Erde gilt?
Entscheidend dafür ist nicht die Temperatur, sondern die extrem geringe Menge an Niederschlag.
Eine Wüste muss also nicht aus Sand und Hitze bestehen.

Vielleicht zeigt Dir das heute, dass Dinge manchmal ganz anders sind, als wir sie uns vorstellen.

Wir wünschen Dir einen überraschenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Sexuelle Belästigung im Regionalzug: Bundespolizei sucht weitere Geschädigte

Sexuelle Belästigung im Regionalzug: Bundespolizei sucht weitere Geschädigte

München / Freilassing – Zwei Frauen haben am Sonntagabend (6. September) bei der Bundespolizei Anzeige erstattet, nachdem sie nach eigenen Angaben während der Fahrt mit einem Regionalzug sexuell belästigt worden waren. Die Bundespolizei geht davon aus, dass der bislang unbekannte Mann zuvor auch weitere Frauen belästigt haben könnte und sucht deshalb nach weiteren Geschädigten.

Die beiden Frauen im Alter von 31 und 37 Jahren waren mit dem RE5 von Freilassing in Richtung München unterwegs. Nach ihren Angaben näherte sich ihnen während der Fahrt ein unbekannter Mann. Er soll sie an den Beinen berührt und mehrfach versucht haben, sich an sie anzulehnen.
Nach Angaben der Bundespolizei soll der Mann zuvor bereits weitere, bislang unbekannte Frauen auf ähnliche Weise belästigt haben. Als der Zug am Münchner Ostbahnhof ankam, stieg der Unbekannte aus und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Eine umgehend eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb ohne Erfolg. Die beiden Frauen konnten ihre Reise nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fortsetzen. Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.

Weitere Geschädigte gesucht

Die Bundespolizei bittet Frauen, die ebenfalls von dem Mann belästigt worden sein könnten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter 089 / 515550-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Wiesn-Notizen: Sieglinde dirigiert Marsch beim Seniorennachmittag

Wiesn-Notizen: Sieglinde dirigiert Marsch beim Seniorennachmittag

Rosenheim – Beim traditionellen Seniorennachmittag des Wirtschaftlichen Verbands Rosenheim auf dem Rosenheimer Herbstfest stand in diesem Jahr eine Seniorin aus dem Stadtgebiet stellvertretend für die anwesenden Gäste im Mittelpunkt. Sieglinde erklärte sich spontan bereit, einen Marsch zu dirigieren.

Unter dem Applaus der Besucher nahm sie auf der Bühne den Taktstock in die Hand und dirigierte den Marsch. Mit dabei waren auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan sowie seine Stellvertreter Daniel Artmann und Gabriele Leicht.
Der Seniorennachmittag fand in diesem Jahr im Flötzinger Festzelt auf dem Rosenheimer Herbstfest statt. Die Veranstaltung bot den Gästen Gelegenheit zu einem gemeinsamen Nachmittag bei Musik und geselligem Beisammensein.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright WV)