Mehrere verbotene Waffen bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden und Oberaudorf entdeckt

Mehrere verbotene Waffen bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden und Oberaudorf entdeckt

Kiefersfelden-Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden und Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) hat die Bundespolizei Ende September mehrere verbotene beziehungsweise nicht erlaubte Waffen entdeckt. Betroffen waren insgesamt fünf Reisende. Die Bundespolizei leitete jeweils Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

An der Rastanlage Inntal-Ost fanden die Beamten bei der Kontrolle eines Autos einen Schlagring in der Mittelkonsole. Der verbotene Gegenstand konnte einem 31-jährigen Mitfahrer aus Rumänien zugeordnet werden.
Ebenfalls angezeigt wurde ein 21-jähriger Syrer. Bei der Kontrolle seines Autos entdeckten die Bundespolizisten eine Schreckschusspistole. Im Magazin befanden sich drei Patronen. Einen erforderlichen Waffen- oder Berechtigungsschein konnte der Mann bei der Kontrolle nicht vorlegen.

Weitere Waffen bei Oberaudorf entdeckt

Am Grenzübergang bei Oberaudorf stießen die Beamten in der Fahrzeugablage eines Autos auf einen weiteren Schlagring. Nach Angaben der Bundespolizei gehörte dieser dem 22-jährigen slowakischen Fahrer.
Bei der Durchsuchung eines weiteren Wagens entdeckten die Beamten auf Höhe Oberaudorf außerdem ein Springmesser mit einer rund zehn Zentimeter langen Klinge. Das Messer gehörte dem 47-jährigen polnischen Fahrer.
Im Handschuhfach eines weiteren Autos fanden die Bundespolizisten schließlich ein Holster mit einem Fallmesser. Nach Angaben der Bundespolizei handelt es sich dabei um einen Gegenstand, dessen Besitz bereits strafbar ist. Das Messer wurde sichergestellt. Gegen den 28-jährigen ukrainischen Fahrer wurde ebenfalls Anzeige erstattet.

Die Kontrollen fanden am 28. und 29. September statt. Verstöße gegen das Waffengesetz werden nach Angaben der Bundespolizei bei den Grenzkontrollen regelmäßig festgestellt. Im laufenden Jahr seien es bislang durchschnittlich etwa zehn Fälle pro Monat.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto: Bundespolizei)

Mehr als 2.100 Erstsemester starten an der TH Rosenheim

Mehr als 2.100 Erstsemester starten an der TH Rosenheim

Rosenheim – Mit Beginn des Wintersemesters haben mehr als 2.100 Erstsemester ihr Studium an der Technischen Hochschule Rosenheim (TH Rosenheim) aufgenommen. Die meisten Studienanfänger verzeichnet die Fakultät für Betriebswirtschaft, gefolgt von den Fakultäten für Holztechnik und Bau sowie Informatik. Neu gestartet sind außerdem drei Bachelorstudiengänge: Energietechnik und Erneuerbare Energien, Gebäudetechnik und Energieeffizienz sowie Smart Interactive Media.

An den verschiedenen Standorten der TH Rosenheim wurden die neuen Studierenden bei Studienstarttagen begrüßt. Neben Informationen zum Studienablauf und organisatorischen Fragen standen Rundgänge über die jeweiligen Campusse und Einführungen in die Studiengänge auf dem Programm. An den Veranstaltungen beteiligten sich unter anderem die Studienberatung, das Studierendenparlament und weitere Einrichtungen der Hochschule.

Am Campus Rosenheim begrüßte Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster die meisten der neuen Studenten. Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan hieß die Erstsemester willkommen. Er lud sie dazu ein, Rosenheim auch außerhalb der Hochschule kennenzulernen und Angebote aus Kultur, Sport und Vereinsleben zu nutzen. „Machen Sie Rosenheim zu Ihrer Stadt und nutzen Sie die vielfältigen Angebote zum Beispiel in den Bereichen Kultur, Sport und Vereinsleben. Ich wünsche Ihnen einen großartigen Start ins Studium und eine spannende Zeit hier in Rosenheim. Schön, dass Sie da sind“, sagte Erdogan. Die vielen Studierenden seien eine Bereicherung für die Stadt. Vielleicht werde Rosenheim für einige von ihnen auch langfristig zur Heimat, so der Oberbürgermeister.

Neue Studenten an den weiteren Standorten

Am Campus Burghausen starten rund 150 Erstsemester. Die meisten von ihnen beginnen den Masterstudiengang Hydrogen Technology. Am Campus Mühldorf am Inn haben etwa 240 Studienanfänger ihr Studium aufgenommen. Mehr als die Hälfte davon studiert Soziale Arbeit.

Am Campus Chiemgau in Traunstein starten rund 75 neue Studierende. Mehr als 20 von ihnen beginnen den neuen Bachelorstudiengang Smart Interactive Media. Der Studiengang wird am Außenstandort der TH Rosenheim in Ruhpolding unterrichtet.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Janine Jess)

FRONTM3N eröffnen die 26. Saitensprünge in Bad Aibling

FRONTM3N eröffnen die 26. Saitensprünge in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Das Internationale Gitarrenfestival Saitensprünge in Bad Aibling startet am Mittwoch, 4. November, in seine 26. Ausgabe. Den Auftakt machen FRONTM3N um 20 Uhr im Kurhaus Bad Aibling. Das britische Trio ist mit seiner „NOW AND TH3N“-Tour unterwegs und feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bühnenjubiläum.

Peter Howarth, Pete Lincoln und Mick Wilson sind als Sänger und Musiker verschiedener britischer Bands bekannt. Howarth war unter anderem Sänger von The Hollies, Lincoln ist als Sänger und Bassist von Sweet und Sailor bekannt, Wilson arbeitete unter anderem mit 10cc und The Barbarellatones. Kennengelernt haben sich die drei Musiker bereits in den 1990er-Jahren in der Band von Cliff Richard.

Als FRONTM3N stehen sie gemeinsam mit akustischen Gitarren auf der Bühne. Bei ihrem Konzert in Bad Aibling spielen sie bekannte Songs aus ihrer musikalischen Laufbahn sowie eigene Stücke in akustischen Arrangements. Zum Programm gehören unter anderem „The Air That I Breathe“, „Ballroom Blitz“, „I’m Not In Love“ und „Living Next Door to Alice“.
Für FRONTM3N ist Bad Aibling nicht der erste Auftritt bei den Saitensprüngen. Bereits 2017 waren sie beim Gitarrenfestival zu Gast. 2021 folgte ein Open-Air-Konzert im Kurpark.
Das Konzert am 4. November bildet den Auftakt des diesjährigen Festivals. Beginn ist um 20 Uhr im Kurhaus Bad Aibling.

Tickets und Vorverkauf

Tickets gibt es über die Internetseite der Saitensprünge, im Haus des Gastes Bad Aibling sowie an den MünchenTicket-Vorverkaufsstellen. Der Kartenvorverkauf im Haus des Gastes ist unter Telefon 08061/908015 und per E-Mail an kartenvorverkauf@aib-kur.de erreichbar. Tickets und weitere Informationen zu den Saitensprüngen gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Aib Kur / Beitragsbild: Copyright Heiko Roith Rock & Royalty)

BBV Landfrauen starten kostenlose Online-Reihe zur Gesundheitvorsorge

BBV Landfrauen starten kostenlose Online-Reihe zur Gesundheitvorsorge

Bayern – Herzgesundheit, Darmgesundheit, Brust- und Hautgesundheit, Blasenschwäche oder seelisches Wohlbefinden: Die BBV Landfrauen starten am 12. Oktober eine neue kostenfreie Online-Reihe rund um Gesundheitsvorsorge und Prävention. Die Vorträge können bequem von zu Hause aus verfolgt werden.

Unter dem Titel „Gesundheitsvorsorge kompakt“ bietet das BBV Bildungswerk insgesamt neun Online-Vorträge zu verschiedenen Gesundheitsthemen an. Die Reihe startet am Bayerischen Präventionstag am 12. Oktober.
„Gesundheitsvorsorge beginnt im Alltag und dafür braucht es verständliche Informationen, die sich unkompliziert in den eigenen Alltag integrieren lassen“, sagt Landesbäuerin Christine Singer. Die neue Reihe solle Gesundheitswissen leicht zugänglich machen und Menschen dabei unterstützen, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen.
Neben Informationen von Fachleuten gibt es auch praktische Tipps für den Alltag. Teilnehmer können während der Veranstaltungen Fragen direkt im Chat an die jeweiligen Fachleute richten. Die Themen greifen nach Angaben des BBV Inhalte früherer Gesundheitsoffensiven der Landfrauen auf. Diese gibt es bereits seit 2003. Mit dem Online-Format soll das Angebot nun um eine Möglichkeit ergänzt werden, für die keine Anfahrt notwendig ist.

Die neun Vorträge beschäftigen sich mit verschiedenen Bereichen der Gesundheitsvorsorge. Dazu gehören Herz-, Darm-, Brust- und Hautgesundheit sowie Blasenschwäche und seelische Gesundheit.

Termine und Anmeldung

Die Teilnahme an den Online-Vorträgen ist kostenlos. Die einzelnen Termine und Informationen zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite des BBV Bildungswerks: www.bbv-bildungswerk.de/gesundheit
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erntedank: Warum wir heute einmal bewusst Danke sagen können

Erntedank: Warum wir heute einmal bewusst Danke sagen können

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Heute, am Sonntag, 4. Oktober, wird Erntedank gefeiert. In vielen Kirchen stehen Körbe mit Äpfeln, Kartoffeln, Kürbissen und Getreide, die Altäre sind mit den Gaben des Herbstes geschmückt und vielerorts werden Erntekronen getragen. Auch im Raum Rosenheim gibt es heute zahlreiche Erntedankgottesdienste. Doch wofür danken wir eigentlich? Und muss man gläubig sein, um mit diesem Tag etwas anfangen zu können?

Erntedank gehört zu den Festen, die eng mit der Geschichte der Menschheit verbunden sind. Schon lange vor dem Christentum gab es in unterschiedlichen Kulturen Feste rund um Aussaat und Ernte. Denn eine gute Ernte war früher keine Selbstverständlichkeit. Sie entschied ganz unmittelbar darüber, ob die Vorräte für den Winter reichten.
Auch das christliche Erntedankfest hat diese Verbindung von Mensch, Landwirtschaft und Natur bewahrt. Einen einheitlichen Termin gab es allerdings lange nicht. Gefeiert wurde je nach Region und Erntezeit zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Heute wird Erntedank in Deutschland meist am ersten Sonntag im Oktober gefeiert.

Von der Erntekrone bis zum Erntealtar

Was wir heute in vielen Kirchen sehen, erzählt noch immer von diesem ursprünglichen Gedanken. Obst und Gemüse, Getreide, Brot und andere Lebensmittel werden vor den Altar gelegt. Die Gaben machen sichtbar, was im Laufe des Jahres gewachsen und geerntet wurde.
In Bayern gehört dazu vielerorts auch die Erntekrone. Sie wird aus Getreideähren gebunden und erinnert daran, dass hinter unseren Lebensmitteln viel Arbeit steckt – von der Aussaat über die Pflege der Felder bis zur Ernte.
Zum Erntedank gehört außerdem das Teilen. Was vorhanden ist, soll nicht nur für einen selbst reichen. Dieser Gedanke findet sich auch in den kirchlichen Erntedanktraditionen wieder.
Vielleicht ist genau das eine schöne Anregung für den heutigen Tag: einmal bewusst wahrzunehmen, was wir haben – und etwas davon mit anderen zu teilen.

Drei kleine Erntedank-Ideen für zu Hause

Dafür braucht es keinen großen Erntealtar und auch kein festes religiöses Ritual. Man kann sich ganz eigene kleine Formen suchen.
Ein kleiner Ernteplatz: Eine Schale oder ein Teller auf dem Tisch kann zum persönlichen Erntedankplatz werden. Darauf kommen Dinge, die uns gerade an den Herbst erinnern: ein Apfel aus dem Garten, ein paar Nüsse, eine Kastanie, bunte Blätter, eine Ähre oder ein kleiner Kürbis. Dazu vielleicht eine Kerze.
Und dann einfach einmal überlegen: Was hat mir dieses Jahr gutgetan? Was ist gewachsen – im Garten, in der Familie, bei der Arbeit oder bei mir selbst?

Ein kleines Stück Ernte bewahren: Aus ein paar Gräsern oder Getreideähren lässt sich ein kleiner Kranz oder Zopf binden. Er kann einfach als persönliches Zeichen für den Herbst und die eingebrachte Ernte dienen – und vielleicht noch ein Stück über den Winter an diese besondere Jahreszeit erinnern.
Wer einen Garten hat, kann auch eine besonders schöne Frucht, ein paar Kräuter oder Samen sammeln und bewusst aufbewahren. Ein kleines Stück Garten, das uns durch die kalte Jahreszeit begleitet.

🍎 Apfel-Nuss-Brot zum Erntedank

Ein saftiges Apfel-Nuss-Brot passt wunderbar zum Herbst. Die Zutaten dieses alten Rezepts erzählen viel von der Erntezeit: Getreide, Äpfel, Nüsse und Honig gehören seit Jahrhunderten zur herbstlichen Küche.
Besonders schön wird das Brot, wenn die Äpfel und Nüsse aus dem eigenen Garten kommen. So wird aus dem Erntedankgedanken ganz praktisch etwas für den eigenen Tisch.

Zutaten für eine Kastenform:

  • 500 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 2 mittelgroße Äpfel
  • 100 g Walnüsse oder Haselnüsse
  • 3 EL Honig
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Pflanzenöl

Zubereitung:

Mehl, Trockenhefe, Salz und Zimt in einer Schüssel vermischen. Lauwarmes Wasser, Honig und Öl dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in kleine Würfel schneiden. Die Nüsse grob hacken.

Den aufgegangenen Teig noch einmal kurz durchkneten und die Apfelwürfel und Nüsse gleichmäßig einarbeiten.

Eine Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Noch einmal etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Brot etwa 45 bis 50 Minuten backen. Es ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

Am besten schmeckt das Brot noch leicht warm – vielleicht mit etwas Butter und einem Apfel aus der eigenen Ernte.
🍎🥖🥕🌽🍄‍🟫🫘🫛🥦🥔🥬🥒🍆🍅🫑🍄‍🟫🌽🥕🥔

Brot miteinander teilen: Vielleicht ist das die schönste und zugleich einfachste Idee. Ein Brot auf den Tisch stellen und es gemeinsam teilen. Dazu braucht es kein großes Festessen. Ein frisches Brot, Butter, Käse, Äpfel oder eine Suppe reichen völlig.
Denn in diesem einfachen Vorgang steckt viel von dem, worum es bei Erntedank geht: Wir haben etwas, das nicht selbstverständlich ist – und wir können es miteinander teilen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Vier Motorradfahrer bei Unfall in Tegernsee teils schwer verletzt

Vier Motorradfahrer bei Unfall in Tegernsee teils schwer verletzt

Tegernsee / Landkreis Rosenheim – Bei einem schweren Verkehrsunfall in Tegernsee sind am Samstagnachmittag (3. Oktober) vier Menschen verletzt worden, einige davon schwer. Ein 20-jähriger Autofahrer aus dem Gemeindegebiet Waakirchen fuhr auf zwei Motorräder auf, die an einer Zufahrt zur Münchner Straße warteten. Die Ortsdurchfahrt musste für rund zwei Stunden gesperrt werden.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Bad Wiessee wollten die beiden Motorradfahrer mit ihren jeweiligen Mitfahrern auf die Münchner Straße einbiegen und warteten dazu an einer Zufahrt. Der 20-Jährige fuhr mit seinem Fahrzeug auf die beiden Motorräder auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden diese teilweise über die Bundesstraße geschleudert und kamen erst auf der Fahrbahn zum Liegen.
Die beiden Motorradfahrer und ihre jeweiligen Mitfahrer wurden bei dem Unfall teils schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Neben der Polizei waren die Freiwillige Feuerwehr Tegernsee, mehrere Rettungswagen, Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Ortsdurchfahrt Tegernsee blieb wegen des Unfalls für etwa zwei Stunden komplett gesperrt.
Wie es zu dem Unfall kam, ist nach Angaben der Polizei noch Gegenstand der Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbrecher hebeln Fenster von Hofladen in Bernau auf

Einbrecher hebeln Fenster von Hofladen in Bernau auf

Bernau / Landkreis Rosenheim – Unbekannte sind in der Nacht auf Samstag (3. Oktober) in einen Hofladen an der Rottauer Straße in Bernau eingebrochen. Bargeld erbeuteten sie nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Der Sachschaden liegt nach Angaben der Polizei bei rund 700 Euro.

Die Täter verschafften sich gegen 3 Uhr gewaltsam Zutritt zum Verkaufsraum, indem sie ein gekipptes Fenster aufhebelten. Um nicht von den Überwachungskameras erfasst zu werden, versuchten sie laut Polizei, diese wegzudrehen.
Die Polizeiinspektion Prien bittet um Hinweise. Wer in der Nacht zum Samstag auffällige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Rottauer Straße beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08051/90570 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mann fotografiert Saunagäste beim Abkühlen im Chiemsee

Mann fotografiert Saunagäste beim Abkühlen im Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein Mann soll am Freitagnachmittag (2. Oktober) im Bereich des Prienavera Strandbads Saunagäste fotografiert haben, während diese sich im See abkühlten. Bei einer anschließenden Polizeikontrolle wurden auf seinem Handy Nacktaufnahmen gefunden. Die beiden betroffenen Personen stellten Strafantrag.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Prien ereignete sich der Vorfall gegen 15.15 Uhr. Einsatzkräfte kontrollierten den 23-jährigen Tatverdächtigen und stellten die Aufnahmen auf seinem Mobiltelefon sicher und dokumentierten sie.
Die beiden auf den Bildern identifizierten Personen stellten daraufhin umgehend Strafantrag. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen einer möglichen Verletzung des Intimbereichs ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 4. Oktober – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Elefanten Schwingungen im Boden wahrnehmen können?
Über ihre Füße und den Körper können sie Erschütterungen aufnehmen und so unter anderem die Bewegungen anderer Elefanten wahrnehmen.
Unsere Sinne funktionieren manchmal auf eine Weise, die wir uns kaum vorstellen können.

Vielleicht nimmst Du heute etwas bewusster wahr, das Dir sonst entgeht.

Wir wünschen Dir einen achtsamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Als die erste eiserne Innbrücke Rosenheim und Stephanskirchen verband

Als die erste eiserne Innbrücke Rosenheim und Stephanskirchen verband

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1880er Jahre. Der Blick fällt vom Schloßberg hinunter auf Rosenheim – eine Stadt, die damals noch deutlich kleiner und niedriger wirkte als heute. Über den Dächern ragt der Turm von St. Nikolaus empor. Davor überspannt eine auffällige eiserne Brücke den Inn und verbindet Rosenheim mit Stephanskirchen.

Der Aufnahmezeitpunkt lässt sich ziemlich gut eingrenzen. Das Stadtarchiv Rosenheim datiert eine sehr ähnliche Ansicht vom Schloßberg auf etwa 1885. Ein kleines Detail hilft dabei ebenfalls: Der Turm der evangelischen Kirche fehlt noch. Sie wurde erst 1886 erbaut. Auch das noch nicht erweiterte Kirchenschiff von St. Nikolaus lässt den Kirchturm auf der historischen Ansicht besonders hoch wirken.

Eine Brücke in markanter Wellenform

Wer genauer hinsieht, entdeckt eine Brücke, die mit ihrer Konstruktion heute ungewohnt wirkt. Die erste eiserne Innbrücke Rosenheims wurde 1865/66 gebaut. Sie ersetzte die hölzernen Brücken, die über Jahrhunderte immer wieder durch Hochwasser, Eisgang oder in Kriegszeiten zerstört oder abgebrochen worden waren.
Die auffällige Bogenform war dabei keineswegs nur eine Frage des Aussehens. Verwendet wurde ein damals neuartiges Bogensystem, das auf eine Konstruktion des bayerischen Oberbaudirektors Friedrich August von Pauli zurückging. Die filigranen Eisengitter bilden die markante Form, die auf dem historischen Foto sofort ins Auge fällt.

Auch der Standort des Fotografen passt zu den historischen Angaben. Vom Schloßberg aus bot sich schon damals ein weiter Blick über den Inn auf die Stadt. Oberhalb der Brücke stand das historische Salinschlössl, das allerdings 1971 abgebrochen wurde.

Auf dem Inn waren Flöße unterwegs

Auch der Inn selbst sah damals anders aus als heute. Rosenheim war über Jahrhunderte eng mit dem Fluss und der Schifffahrt verbunden. Die Innschifffahrt spielte für Handel und Transport eine wichtige Rolle. Bereits 1276 wird die Rosenheimer Innbrücke im Zusammenhang mit dem Salzhandel erwähnt. Am östlichen Brückenkopf entstand mit der Hofleiten eine Schiffer- und Flößervorstadt.

Auf der historischen Aufnahme sind auf dem Wasser mehrere Fahrzeuge zu erkennen. Ob es sich dabei tatsächlich um Flöße handelt, lässt sich anhand des Fotos allein nicht sicher sagen. Der Anblick passt aber zu einer Zeit, in der Schiffer und Flößer noch zum Rosenheimer Inn gehörten.

1913 war Schluss

Die eiserne Brücke blieb allerdings nicht einmal ein halbes Jahrhundert bestehen. 1913 wurde sie wieder abgebrochen. Der zunehmende Verkehr stellte immer höhere Anforderungen an das Bauwerk. Bereits 1910 war etwa beklagt worden, dass ein neuer Lastwagen nur mit deutlich begrenztem Ladegewicht über die Brücke fahren durfte.
Ein Jahr später wurde eine neue Innbrücke fertiggestellt. Seitdem hat sich der Übergang zwischen Rosenheim und Stephanskirchen mehrfach verändert.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Info: Stadtarchiv Rosenheim / Artikel: Karin Wunsam)

Galeria erneut insolvent: In Rosenheim beginnt das Bangen von vorn

Galeria erneut insolvent: In Rosenheim beginnt das Bangen von vorn

Rosenheim –  Die Warenhauskette Galeria hat erneut Insolvenz beantragt. Damit beginnt auch in Rosenheim das Bangen um den traditionsreichen Standort mitten in der Innenstadt von vorn. Für die Beschäftigten bedeutet die Nachricht erneut eine Zeit der Ungewissheit – und auch für die Stadt stellt sich wieder die Frage, wie es mit dem großen Warenhaus weitergeht.

Über den erneuten Insolvenzantrag berichten mehrere Medien übereinstimmend. Demnach hat Galeria am 2. Oktober beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Geschäftsbetrieb in den 83 verbliebenen Filialen soll zunächst weiterlaufen.

Für Rosenheim ist diese Nachricht ein Déjà-vu. Die Filiale hat bereits mehrere Runden von Insolvenzen, Schließungsdebatten und anschließender Entwarnung hinter sich.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 
2024 begann das Bangen gleich zweimal

Erst Anfang 2024 hatte die damalige Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof erneut Insolvenz angemeldet. Auslöser war damals die Krise des insolventen Signa-Konzerns von René Benko. Schon damals war die Unsicherheit in Rosenheim groß.

Im Januar 2024 berichtete Innpuls.me über den erneuten Insolvenzantrag. Für Rosenheim gab es damals zunächst Grund zum Aufatmen: Das Unternehmen hatte zugesichert, die Filialen und das Online-Geschäft langfristig fortzuführen. Auch die Rosenheimer Stadtspitze setzte sich damals für den Erhalt des Standorts ein.
Doch schon wenige Monate später war erneut unklar, welche Häuser die Krise überstehen würden. Im April 2024 gab Galeria bekannt, 16 Filialen schließen zu wollen. Drei davon lagen in Bayern. Rosenheim war nicht auf der Schließungsliste – und damit konnte in der Stadt erneut aufgeatmet werden.
Für die Beschäftigten bedeutete das zunächst Entwarnung. Für den Standort selbst war es aber nicht das Ende der Geschichte.

Aus Karstadt wurde Galeria

Im Oktober 2024 verschwand schließlich auch der Name Karstadt vom Rosenheimer Warenhaus. Das Unternehmen hatte nach Abschluss des damaligen Insolvenzverfahrens die Begriffe „Karstadt“ und „Kaufhof“ aus seinem Namen gestrichen. Aus Karstadt wurde auch in Rosenheim sichtbar Galeria.

Für viele Rosenheimer war damit trotzdem nicht einfach alles neu. Der Name Karstadt hat sich über Jahrzehnte in der Stadt eingeprägt. „Treffen wir uns bei Karstadt“ ist auch heute noch eine Formulierung, die viele ganz selbstverständlich verwenden – obwohl über dem Eingang inzwischen längst GALERIA steht.

Jetzt beginnt die nächste Runde

Mit dem erneuten Insolvenzantrag beginnt damit auch in Rosenheim die nächste Runde des Bangens. Für die Beschäftigten bedeutet die Nachricht erneut eine Zeit der Ungewissheit. Und wie schon bei den Insolvenzen und Schließungsdebatten der vergangenen Jahre dürfte die Entwicklung auch diesmal Politik und Wirtschaft beschäftigen. Denn die Frage, was ein Wegfall des großen Warenhauses für die Rosenheimer Innenstadt bedeuten würde, steht damit erneut im Raum.

Das Gebäude an der Münchener Straße und Gillitzerstraße gehört seit Jahrzehnten zum Bild der Rosenheimer Innenstadt. Eine mögliche Schließung würde deshalb nicht nur die Beschäftigten und Kunden des Warenhauses betreffen. Auch die künftige Nutzung der großen Verkaufsfläche und die Frage, welche Auswirkungen ein solcher Einschnitt auf das Umfeld hätte, würden dann zum Thema werden.
Noch ist allerdings offen, ob und welche Galeria-Standorte im Zuge des neuen Insolvenzverfahrens zur Disposition stehen. Für Rosenheim gibt es derzeit keine offizielle Aussage über eine bevorstehende Schließung. Fest steht zunächst: Das Bangen hat wieder begonnen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Fünf Jahre Pflegestützpunkt Rosenheim: Nachfrage nach Beratung steigt

Fünf Jahre Pflegestützpunkt Rosenheim: Nachfrage nach Beratung steigt

Rosenheim – Der Pflegestützpunkt Rosenheim verzeichnet deutlich mehr Beratungsanfragen als noch zu Beginn seiner Arbeit. Während 2022 rund 650 Anfragen eingingen, waren es 2025 bereits mehr als 2.500. Auch 2026 setzt sich die Entwicklung fort: In den ersten acht Monaten wurden bereits mehr als 1.350 Kontakte bearbeitet.

Der Pflegestützpunkt besteht seit Ende 2021 und berät Menschen aus Stadt und Landkreis Rosenheim unter anderem zu Pflege, Betreuung und den damit verbundenen Leistungen. Auch Fragen dazu, wie ein möglichst selbstständiges Leben trotz Unterstützungsbedarf weiter möglich sein kann, gehören zum Beratungsangebot.
Seit Januar dieses Jahres ist zudem die zuvor eigenständige Wohnberatung in den Pflegestützpunkt integriert. Damit werden dort auch Fragen rund um das Wohnen in den eigenen vier Wänden gebündelt. In den ersten Monaten gab es dazu bereits knapp 500 Beratungen.

Dabei geht es beispielsweise um kleine Hilfsmittel für den Alltag, Anpassungen von Bad oder Küche, einen barrierefreien Zugang zur Wohnung oder den Einbau eines Treppenlifts. Auch alternative Wohnformen und mögliche Förderungen sind Themen der Beratung.

Ein großer Teil der Anfragen kommt von Angehörigen. Nach Angaben des Pflegestützpunkts stammt mehr als die Hälfte der Anfragen zur Wohnberatung von Menschen, die nach Lösungen für Angehörige suchen. Häufig geht es um bauliche Veränderungen wie schwellenlose Bäder oder einen barrierefreien Zugang. Auch die Frage, welche Kosten übernommen werden können und wo entsprechende Anträge gestellt werden müssen, spielt eine wichtige Rolle. „Ziel ist es, Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“, sagt Nicole Hübel, Leiterin des Pflegestützpunkts Rosenheim. Die Beratung soll dabei auch Angehörige bei der Suche nach passenden Lösungen unterstützen.

Kostenlose Beratung für Stadt und Landkreis

Der Pflegestützpunkt ist für Bürger aus Stadt und Landkreis Rosenheim kostenfrei und unverbindlich erreichbar. Bürger aus dem Landkreis können sich unter 08031/392-22300 melden, für Bürger aus der Stadt Rosenheim gilt die Telefonnummer 08031/365-8325.
Persönliche Beratung ist in der Wittelsbacherstraße 38 in Rosenheim möglich. Für den Landkreis ist außerdem die E-Mail-Adresse pflegestuetzpunkt@lra-rosenheim.de angegeben, für die Stadt Rosenheim pflegestuetzpunkt@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim / Pflegestützpunkt)