Fünf Jahre Pflegestützpunkt Rosenheim: Nachfrage nach Beratung steigt

Fünf Jahre Pflegestützpunkt Rosenheim: Nachfrage nach Beratung steigt

Rosenheim – Der Pflegestützpunkt Rosenheim verzeichnet deutlich mehr Beratungsanfragen als noch zu Beginn seiner Arbeit. Während 2022 rund 650 Anfragen eingingen, waren es 2025 bereits mehr als 2.500. Auch 2026 setzt sich die Entwicklung fort: In den ersten acht Monaten wurden bereits mehr als 1.350 Kontakte bearbeitet.

Der Pflegestützpunkt besteht seit Ende 2021 und berät Menschen aus Stadt und Landkreis Rosenheim unter anderem zu Pflege, Betreuung und den damit verbundenen Leistungen. Auch Fragen dazu, wie ein möglichst selbstständiges Leben trotz Unterstützungsbedarf weiter möglich sein kann, gehören zum Beratungsangebot.
Seit Januar dieses Jahres ist zudem die zuvor eigenständige Wohnberatung in den Pflegestützpunkt integriert. Damit werden dort auch Fragen rund um das Wohnen in den eigenen vier Wänden gebündelt. In den ersten Monaten gab es dazu bereits knapp 500 Beratungen.

Dabei geht es beispielsweise um kleine Hilfsmittel für den Alltag, Anpassungen von Bad oder Küche, einen barrierefreien Zugang zur Wohnung oder den Einbau eines Treppenlifts. Auch alternative Wohnformen und mögliche Förderungen sind Themen der Beratung.

Ein großer Teil der Anfragen kommt von Angehörigen. Nach Angaben des Pflegestützpunkts stammt mehr als die Hälfte der Anfragen zur Wohnberatung von Menschen, die nach Lösungen für Angehörige suchen. Häufig geht es um bauliche Veränderungen wie schwellenlose Bäder oder einen barrierefreien Zugang. Auch die Frage, welche Kosten übernommen werden können und wo entsprechende Anträge gestellt werden müssen, spielt eine wichtige Rolle. „Ziel ist es, Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“, sagt Nicole Hübel, Leiterin des Pflegestützpunkts Rosenheim. Die Beratung soll dabei auch Angehörige bei der Suche nach passenden Lösungen unterstützen.

Kostenlose Beratung für Stadt und Landkreis

Der Pflegestützpunkt ist für Bürger aus Stadt und Landkreis Rosenheim kostenfrei und unverbindlich erreichbar. Bürger aus dem Landkreis können sich unter 08031/392-22300 melden, für Bürger aus der Stadt Rosenheim gilt die Telefonnummer 08031/365-8325.
Persönliche Beratung ist in der Wittelsbacherstraße 38 in Rosenheim möglich. Für den Landkreis ist außerdem die E-Mail-Adresse pflegestuetzpunkt@lra-rosenheim.de angegeben, für die Stadt Rosenheim pflegestuetzpunkt@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim / Pflegestützpunkt)

Bad Aibling beteiligt sich erstmals am Bayerischen Präventionstag

Bad Aibling beteiligt sich erstmals am Bayerischen Präventionstag

Bad Aibling  / Bayern – Gesundheitsvorsorge steht am 12. Oktober bayernweit im Mittelpunkt. Auch Bad Aibling beteiligt sich erstmals am Bayerischen Präventionstag und bietet dazu verschiedene Vorträge, Mitmachangebote und Aktionen an. Landesweit sind inzwischen mehr als 370 Veranstaltungen und Aktionen für den Aktionstag angemeldet.

Der Bayerische Präventionstag wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention ins Leben gerufen. Nachdem sich der Aktionstag 2025 zunächst an die bayerischen Schulen richtete, steht er in diesem Jahr der gesamten Bevölkerung offen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Bewegung, Ernährung, Entspannung, Vorsorge und Gesundheitswissen.

Vorträge, Bewegung und Informationen

In Bad Aibling gibt es am 12. Oktober unter anderem einen Mitmach-Vortrag zu Bewegung und Entspannung im Alltag. Weitere Veranstaltungen beschäftigen sich mit funktionellem Krafttraining bei Gelenkproblemen, der Vorbeugung von Demenz und Stürzen sowie mit Möglichkeiten, Rückenschmerzen vorzubeugen.
Auch das Moor spielt im Programm eine Rolle. Bei einem Vortrag geht es um das Moor von Bad Aibling, anschließend ist ein Kräuterspaziergang mit kleiner Kräuterbrotzeit vorgesehen. Ergänzt wird das Programm durch einen interaktiven Vortrag zu Körper, Seele und geistiger Gesundheit sowie ein Angebot zu Yoga und somatischer Entspannung.

Daneben gibt es unter anderem einen kostenlosen Hörtest. In den Bad Aiblinger Apotheken wird außerdem eine Aktion rund um Moorprodukte angeboten. Die einzelnen Angebote finden zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten im Stadtgebiet statt.

Der Präventionstag soll nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums dazu beitragen, Gesundheitsförderung stärker in den Alltag zu bringen. Die Veranstaltungsübersicht des Ministeriums umfasst neben öffentlichen Angeboten auch zahlreiche weitere Aktionen von Kommunen, Vereinen, Unternehmen und Einrichtungen.

Im Landkreis Rosenheim ist Bad Aibling damit am 12. Oktober konkret im offiziellen Programm vertreten. Für Bad Endorf beziehungsweise die Chiemgau Thermen ist dort aktuell kein Angebot zum Bayerischen Präventionstag eingetragen. Die Übersicht kann allerdings laufend ergänzt werden.

Das vollständige Programm für Bad Aibling und die weiteren Veranstaltungen in Bayern ist im Veranstaltungskalender des Bayerischen Gesundheitsministeriums zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung der AIB-Kur GmbH / Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brachvogel-Schutz: LBV zeichnet 14 landwirtschaftliche Betriebe aus

Brachvogel-Schutz: LBV zeichnet 14 landwirtschaftliche Betriebe aus

Bayern – Der Brachvogel gehört zu den selten gewordenen Wiesenvögeln in Bayern. 14 landwirtschaftliche Betriebe setzt der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) für ihren besonderen Einsatz zum Schutz der Vögel nun mit einer Auszeichnung in Szene. Darunter sind auch Betriebe aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Starnberg und Berchtesgadener Land.

Nach Einschätzung des LBV haben die Trockenlegung von Mooren und Feuchtgebieten sowie die intensive Düngung von Wiesen dazu beigetragen, dass der Brachvogel in Bayern stark zurückgegangen ist. Landwirte können beim Schutz der Vögel eine wichtige Rolle spielen, etwa indem sie Mahdtermine anpassen, feuchte Mulden erhalten oder anlegen und Gelege und Küken schützen.
Bei einer Veranstaltung am 1. Oktober in Pfaffenhofen an der Ilm zeichnete der LBV insgesamt 14 landwirtschaftliche Betriebe aus neun bayerischen Landkreisen aus. „Die ausgezeichneten Landwirte und Landwirtinnen zeigen, dass Landwirtschaft und Artenschutz Hand in Hand gehen können. Mit ihrem Engagement geben sie dem bedrohten Brachvogel eine Zukunft in unserer Kulturlandschaft“, sagt LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer.

Brachvögel im Ampermoos

Aus dem Ampermoos in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Starnberg wurden Willy Schamberger und Alrun Faber sowie Ludwig und Thomas Steber ausgezeichnet. Sie stimmen die Mahd ihrer feuchten Streuwiesen mit den Gebietsbetreuern, dem Landschaftspflegeverband und den Naturschutzbehörden ab. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem leichte Maschinen und breite Reifen. Auch bei der Mähtechnik wird auf einen möglichst schonenden Umgang mit Insekten geachtet.
Nach Angaben des LBV haben die Landwirte mit der Pflege der Streuwiesen dazu beigetragen, dass im Ampermoos inzwischen wieder zehn bis elf Brachvogelpaare brüten.

Im Feilenmoos im Paartal im Landkreis Pfaffenhofen engagiert sich Rupert Ritzer seit Jahrzehnten für den Brachvogel. Er stimmt die Bewirtschaftung seiner Flächen mit dem LBV ab. Sein Enkel soll dieses Engagement künftig fortführen.

Feuchte Wiesen und spätere Mahd

Im oberbayerischen Donaumoos im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen wurden Rainer Wenger und Andreas Winter ausgezeichnet. Sie halten auf ihren Wiesen feuchte Mulden offen, die den Brachvögeln auch in trockenen Zeiten Nahrung bieten. Frühmahdstreifen sollen den Küken ausreichend Bewegungsraum geben.
Im Haarmoos im Berchtesgadener Land setzt sich die Familie Hofmeister bereits in dritter Generation für den Schutz der Wiesenvögel ein. Sie unterstützt den LBV unter anderem bei der extensiven Grünlandpflege und beim Gelegeschutz. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Florian Prechtl aus dem Berchtesgadener Land.

Im Naturschutzgebiet Pfäfflinger Wiesen im Landkreis Donau-Ries kontrolliert Michael Bachmann seine Flächen vor der Mahd mit einer Drohne. Werden dort Brachvogelküken entdeckt, verschiebt er nach Angaben des LBV die Mahd. Die Biolandwirtin Anna-Maria Bissinger unterstützt den Brachvogel in der Mertinger Höll unter anderem durch den Verzicht auf Düngung sowie durch Frühmahd- und Altgrasstreifen und den Erhalt feuchter Mulden.
Auch im mittelfränkischen Wiesmet im Landkreis Ansbach stimmen Herbert Ströhlein und Thomas Höger ihre Mahdtermine mit der Gebietsbetreuung ab. Bei Bedarf setzen auch sie Frühmahdstreifen ein.

In der Gmünder Au im Landkreis Regensburg bewirtschaftet Franz Bogenberger Wiesen innerhalb großflächiger Schutzzäune und stimmt die Mahd mit der Gebietsbetreuung Donautal ab.
Im Donautal bei Niederwinkling im Landkreis Straubing-Bogen schließlich verschiebt Hubert Reich nach Angaben des LBV die Mahd bei Bedarf eigenständig, um Brachvogelgelege und Küken zu schützen.

Der LBV sieht in den unterschiedlichen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Brachvogels in der bayerischen Kulturlandschaft. Die Auszeichnung soll nach Angaben des Verbands den Einsatz der beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe für den Wiesenvogelschutz würdigen.
(Quelle: Pressemitteilung des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV( & Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehrere Vorfälle am Bahnhof Pasing: Bundespolizei sucht Zeugen

Mehrere Vorfälle am Bahnhof Pasing: Bundespolizei sucht Zeugen

Pasing / München – Mehrere körperliche Auseinandersetzungen haben am Donnerstag (1. Oktober) die Bundespolizei am Bahnhof München-Pasing beschäftigt. In einem weiteren Fall überquerte ein 37-Jähriger bei Hirschgarten mehrere Gleise und entging nur knapp einer Kollision mit einem Regionalzug. Die Bundespolizei ermittelt in allen Fällen und sucht im Zusammenhang mit einem Angriff auf eine 23-Jährige weitere Zeugen.

Zwei Männer greifen Bundespolizisten an

Gegen 16.30 Uhr gerieten ein 46-jähriger Belgier und ein 63-jähriger russischer Staatsangehöriger in der Personenunterführung des Bahnhofs Pasing aus bislang unbekannten Gründen in einen Streit. Bundespolizisten trennten die beiden Männer.
Nach Angaben der Bundespolizei reagierte der 46-Jährige anschließend aggressiv. Er soll einen Beamten weggeschubst und versucht haben, ihn mit seiner Gehhilfe zu schlagen. Die Einsatzkräfte konnten den Angriff unterbinden und den Mann fesseln. Dabei zog sich ein Bundespolizist eine leichte Verletzung zu, blieb aber dienstfähig. Während der Maßnahme soll der 46-Jährige außerdem einen Beamten beleidigt haben. Auch der 63-Jährige wurde gefesselt. Dabei soll er sich widersetzt und einen weiteren Bundespolizisten geschlagen haben.

Noch vor der Mitnahme zur Dienststelle kollabierte der 63-Jährige am Bahnhof und begann zu krampfen. Die Beamten leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Der Mann aus dem Landkreis Passau wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, das er nach Abschluss der Behandlung wieder verlassen konnte.

Der 46-Jährige mit Wohnsitz in München wurde zur Bundespolizeiwache in der Denisstraße gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm 0,28 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands und Beleidigung.

Mann überquert Gleise – Zug muss schnell bremsen

Gegen 17.30 Uhr kam es am S-Bahnhaltepunkt Hirschgarten zu einer weiteren gefährlichen Situation. Nach bisherigen Ermittlungen überquerte ein 37-jähriger Italiener, der in Deutschland wohnt, mehrere Gleise. Nach Angaben der Bundespolizei war der Mann dabei stark alkoholisiert.
Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein Regionalzug der Linie RB 74 von München nach Buchloe mit rund 100 km/h. Der Triebfahrzeugführer erkannte den Mann im Gleisbereich, gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Dadurch konnte eine Kollision verhindert werden.

Der 37-Jährige kletterte anschließend auf den Bahnsteig und wurde dort von Mitarbeitern der DB Sicherheit festgehalten und der Bundespolizei übergeben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,0 Promille.
Nach bisherigem Kenntnisstand wurde niemand im Zug verletzt. Der Regionalzug konnte seine Fahrt anschließend fortsetzen. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

23-Jährige in Regionalzug geschlagen

Gegen 22.10 Uhr kam es am Bahnhof Pasing zu einem weiteren Vorfall. Ein bislang unbekannter Mann soll beim Versuch, in einen bereits vollständig ausgelasteten Regionalzug einzusteigen, eine 23-jährige Frau zunächst beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen haben.
Die Frau aus dem Landkreis Aichach-Friedberg befand sich im Türbereich des abfahrbereiten RE 9. Nach Angaben der Bundespolizei waren zu diesem Zeitpunkt bereits so viele Reisende eingestiegen, dass keine weiteren Personen mehr zusteigen konnten. Der Unbekannte soll dennoch versucht haben, in den Zug zu gelangen. Dabei trat er der 23-Jährigen auf den Fuß und kam ihr sehr nahe.
Als die Frau ihn daraufhin von sich wegschob, soll der Mann aggressiv reagiert, sie beleidigt und ihr anschließend ins Gesicht geschlagen haben. Die 23-Jährige hatte Schmerzen im Gesicht, musste aber nicht ärztlich behandelt werden.

Die alarmierten Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt vor Ort auf und fahndeten anschließend nach dem Tatverdächtigen. Die Suche blieb ohne Erfolg.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und bittet weitere Zeugen, sich zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089/515550-0 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Kommunen im Landkreis Rosenheim sehen keinen Spielraum für Elternbeitragszuschuss

Kommunen im Landkreis Rosenheim sehen keinen Spielraum für Elternbeitragszuschuss

Rosenheim – Der staatliche Zuschuss von 100 Euro im Monat für Kindergartenkinder fällt ab 2027 als eigene Leistung weg. Die Städte und Gemeinden im Landkreis Rosenheim sehen derzeit keinen finanziellen Spielraum, diesen Betrag aus eigenen Mitteln auszugleichen. Das war ein zentrales Thema bei der Versammlung des Kreisverbands Rosenheim des Bayerischen Gemeindetags am 28. September.

Zum 1. Januar 2027 wird die Finanzierung der Kindertagesbetreuung in Bayern neu geordnet. Der bisherige Beitragszuschuss entfällt als eigenständige staatliche Leistung. Nach Angaben des Freistaats sollen die dafür bislang eingesetzten Mittel vollständig im System der Kindertagesbetreuung bleiben und künftig in die Betriebskostenförderung einfließen. Gleichzeitig wird die staatliche Betriebskostenförderung schrittweise erhöht.

Aus Sicht des Gemeindetags lassen sich diese beiden Veränderungen jedoch nicht gleichsetzen. Eine höhere Beteiligung des Freistaats an den Betriebskosten sei angesichts der seit Jahren bestehenden Finanzierungslücke notwendig. Sie schaffe aber keinen zusätzlichen finanziellen Spielraum, aus dem die Kommunen nun den bisherigen Elternbeitragszuschuss übernehmen könnten.

Kommunen tragen bereits heute einen großen Teil der Kosten

Nach einer überschlägigen Betrachtung des Kreisverbands entfallen derzeit rund 60 Prozent der tatsächlichen Kosten der Kindertagesbetreuung auf die kommunale Seite. Etwa 30 Prozent entfallen demnach auf den Freistaat und rund zehn Prozent auf Elternbeiträge einschließlich des bisherigen staatlichen Beitragszuschusses.
Neben ihrem gesetzlichen Förderanteil nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) leisten die Gemeinden nach Angaben des Kreisverbands zusätzliche Defizitausgleiche. Diese fallen je nach Größe der Kommune und Betreuungsstruktur unterschiedlich hoch aus. Als Beispiel nennt der Gemeindetag Bruckmühl. Dort wurden die Kindertageseinrichtungen im Jahr 2025 mit rund 4,3 Millionen Euro aus allgemeinen Haushaltsmitteln unterstützt.

„Die höhere Beteiligung des Freistaats an den Betriebskosten ist notwendig und längst überfällig. Daraus aber abzuleiten, dass die Kommunen nun genügend finanziellen Spielraum hätten, um zusätzlich die bisherige Familienleistung des Freistaats zu übernehmen, entspricht nicht der Realität unserer Haushalte“, erklärt Richard Richter, Erster Bürgermeister des Marktes Bruckmühl und Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags.
Auch die verbesserte staatliche Finanzierung werde nach Einschätzung des Kreisverbands nicht zu einer annähernd gleichen Lastenverteilung zwischen Freistaat und Kommunen führen. Bei den Städten und Gemeinden würden weiterhin hohe Defizite verbleiben.

Zunächst sollen die Auswirkungen beobachtet werden

Die Vorstandschaft des Kreisverbands empfiehlt den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern deshalb, den wegfallenden staatlichen Zuschuss zunächst weder vollständig noch anteilig durch eine neue kommunale Leistung zu ersetzen.Stattdessen soll zunächst beobachtet werden, wie sich die neue Finanzierung der Kindertagesbetreuung ab 2027 tatsächlich auf die Haushalte der einzelnen Gemeinden und die Defizite der Kindertageseinrichtungen auswirkt. Erst auf Grundlage belastbarer Zahlen könne beurteilt werden, welche finanziellen Auswirkungen die Reform tatsächlich hat.

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister betonen zugleich die große Bedeutung einer verlässlichen und bezahlbaren Kinderbetreuung. Familien bei Betreuung, Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu unterstützen, sei eine gemeinsame öffentliche Aufgabe. Verantwortung dafür tragen nach ihrer Auffassung Bund, Freistaat und Kommunen ebenso wie die Eltern selbst.

Was bedeutet das für Eltern?

Für Eltern von Kindergartenkindern fällt der bisherige staatliche Beitragszuschuss von 100 Euro im Monat zum 1. Januar 2027 als eigene Leistung weg. Das bedeutet zunächst: Die bisherige staatliche Entlastung in dieser Form gibt es ab 2027 nicht mehr.

Ob und in welchem Umfang eine Kommune den Betrag künftig freiwillig ganz oder teilweise aus eigenen Mitteln übernimmt, ist damit allerdings nicht automatisch entschieden. Der Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags empfiehlt den Kommunen im Landkreis Rosenheim, den bisherigen Zuschuss zunächst nicht zu ersetzen und erst abzuwarten, wie sich die neue Finanzierung der Kindertagesbetreuung tatsächlich auf die kommunalen Haushalte auswirkt.
Wie hoch die Beiträge für Eltern ab 2027 tatsächlich ausfallen, kann deshalb von der jeweiligen Kommune beziehungsweise vom Träger der Kindertageseinrichtung abhängen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam)

Die Städte und Gemeinden leisten nach eigener Darstellung bereits heute einen erheblichen finanziellen Beitrag und schaffen vor Ort die notwendige Infrastruktur für Kinder und Familien. Aus Sicht des Kreisverbands braucht es deshalb einen sorgsamen Umgang mit den begrenzten kommunalen Mitteln und eine dauerhaft faire Verteilung der Kosten zwischen den staatlichen Ebenen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Symbolfoto re)

13 Polizeihubschrauber trainieren im Oktober in der Alpenregion

13 Polizeihubschrauber trainieren im Oktober in der Alpenregion

Alpenregion – In der Alpenregion ist vom 5. bis 16. Oktober mit vermehrtem Flugverkehr durch Polizeihubschrauber zu rechnen. Die Luftfahrerschule der Bundespolizei-Fliegergruppe führt in diesem Zeitraum eine Ausbildungsmaßnahme mit insgesamt 13 Hubschraubern des Bundes und der Länder durch. Dabei kann es zeitweise auch zu Fluglärm kommen.

Der 45. Ausbildungslehrgang für Hubschrauberpiloten und Flugtechniker startet nach Angaben der Bundespolizei täglich gegen 9 Uhr von der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Oberschleißheim. Von dort geht es in die Alpenregion. Die Teilnehmer werden dort im Fliegen unter schwierigen Geländebedingungen ausgebildet.
Die Rückkehr der Hubschrauber nach Oberschleißheim ist in der Regel zwischen 17 und 18 Uhr vorgesehen. Die Bundespolizei bittet die Bevölkerung wegen möglicher Beeinträchtigungen durch Fluglärm um Verständnis.
(Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Spatenstich für neues Kinderhaus an der Pürstlingstraße

Spatenstich für neues Kinderhaus an der Pürstlingstraße

Rosenheim – An der Rosenheimer Pürstlingstraße hat der Bau eines neuen Kinderhauses begonnen. Südlich des Tennisgeländes entsteht auf zwei Geschossen eine Einrichtung mit sechs Gruppen für Krippen- und Kindergartenkinder. Die Stadt Rosenheim investiert nach eigenen Angaben rund 10,5 Millionen Euro in das Projekt. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 vorgesehen.

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde der Neubau nun offiziell gestartet. Das Kinderhaus soll in Massivholzbauweise errichtet werden und nach Angaben der Stadt hohen energetischen Standards entsprechen. Künftig sollen dort sechs Gruppen Platz finden.
Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan sagte zum Baubeginn: „Mit diesem Kinderhaus schaffen wir nicht nur neue Betreuungsplätze. Wir schaffen Raum für Kinder, Unterstützung für Familien und somit die Grundlage für eine gute Zukunft in Rosenheim. Gleichzeitig setzen wir auf eine nachhaltige Bauweise, die auch langfristig überzeugt.“

Die Gesamtinvestition beläuft sich laut Stadt auf rund 10,5 Millionen Euro. Für die Finanzierung werden Fördermittel des Freistaats Bayern und des Bundes sowie Zuschüsse aus dem KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau“ eingesetzt.
Wenn der Zeitplan eingehalten wird, soll das neue Kinderhaus Anfang 2028 in Betrieb gehen.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim) 

Starbulls verlieren gegen Düsseldorf trotz Blitzführung

Starbulls verlieren gegen Düsseldorf trotz Blitzführung

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben am Freitagabend (2. Oktober)  ihr Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG mit 1:3 verloren. Vor 4.016 Zuschauern in der SPIE Arena gingen die Rosenheimer bereits nach 50 Sekunden durch Tomas Rubes in Führung. Bis ins Schlussdrittel blieb die Partie offen, ehe Düsseldorf innerhalb von gut einer Minute zweimal traf und damit den fünften Sieg im fünften Spiel perfekt machte.

Die Starbulls Rosenheim mussten sich am Freitagabend vor 4.016 Zuschauern der Düsseldorfer EG geschlagen geben. Foto: Ludwig Schirmer

Gut 4000 Zuschauer waren mit dabei beim Spiel der Starbulls gegen Düsseldorf. Foto: Ludwig Schirmer

Die Partie begann mit hohem Tempo. Bereits nach neun Sekunden kam Carter Turnbull frei vor dem Rosenheimer Tor zum Abschluss, schob die Scheibe aber knapp vorbei. Kurz darauf musste Starbulls-Torwart Christopher Kolarz bei einem Schlagschuss von Corey Mackin eingreifen.

Dann ging es auf der anderen Seite schnell: Scott Feser erkämpfte sich den Puck in der Rundung der Düsseldorfer Zone, Keaton Mastrodonato legte zurück in den Slot und Tomas Rubes traf zum 1:0. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 50 Sekunden gespielt.
Auch danach blieb die Partie intensiv. Düsseldorf hatte im ersten Drittel etwas mehr vom Spiel und kam zu einigen guten Möglichkeiten. Kolarz verhinderte unter anderem in der siebten Minute einen weiteren Treffer, als er gegen den allein auf ihn zufahrenden Leon Niederberger parierte.

Aber auch die Starbulls hatten Chancen, ihre Führung auszubauen. Im Powerplay und bei Gegenstößen kamen Fabian Dietz, Lukas Laub und Lewis Zerter-Gossage zu Möglichkeiten. Düsseldorfs Torwart Jonas Langmann war ebenfalls mehrfach zur Stelle.

Düsseldorf gleicht im zweiten Drittel aus

Im zweiten Drittel blieb das Spiel umkämpft. Düsseldorf kam nun ebenfalls zu Überzahlmöglichkeiten und nutzte eine davon zum Ausgleich. Nach einem schnellen Spielzug vom Bully weg kam Corey Mackin in der 29. Minute aus kurzer Distanz zum Abschluss. Kolarz hatte keine Abwehrmöglichkeit – 1:1.
Die Gäste versuchten anschließend, weiter Druck zu machen. In der 34. Minute traf Mateu Späth mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie nur den Pfosten.

Die Starbulls überstanden weitere Unterzahlsituationen und hatten selbst die Chance auf die erneute Führung. In Unterzahl kam Lukas Laub zu einer Möglichkeit, kurz vor der zweiten Pause verpasste Lewis Zerter-Gossage nach einer Powerplay-Kombination das 2:1.

Die Starbulls Rosenheim mussten sich am Freitagabend vor 4.016 Zuschauern der Düsseldorfer EG geschlagen geben. Foto: Ludwig Schirmer

Trotz starkem Kampf endete das Spiel mit einer Niederlage für die Starbulls Rosenheim. Foto: Ludwig Schirmer

Doppelschlag entscheidet die Partie

Im Schlussdrittel waren zunächst auf beiden Seiten klare Torchancen selten. Kolarz verhinderte in der 47. Minute gegen Mackin und wenig später bei einem Unterzahlbreak von Niederberger weitere Düsseldorfer Treffer.
In der 53. Minute war der Rosenheimer Torwart dann erstmals erneut geschlagen. Fabian Herrmann setzte sich durch die Rosenheimer Defensive durch und legte auf Corey Mackin zurück, der den Puck zum 1:2 unter Kolarz hindurch ins Tor schob.

Nur gut eine Minute später erhöhte Düsseldorf auf 1:3. Brett Kemp kam hinter dem Rosenheimer Tor an den Puck und legte zurück auf Erik Bradford. Dessen Abschluss fand den Weg zwischen Pfosten und Kolarz hindurch ins Tor.
Die Starbulls versuchten anschließend, noch einmal zurückzukommen. Düsseldorf verteidigte die Führung jedoch konsequent und ließ nur wenige klare Möglichkeiten zu. Was dennoch auf das Tor kam, parierte Langmann.

Für Düsseldorf war es der fünfte Sieg im fünften Spiel. Die DEG übernahm damit die Tabellenführung vor den Kassel Huskies. Die Starbulls bleiben mit drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Viel Zeit zum Aufarbeiten bleibt nicht: Bereits am heutigen Sonntag (3, Oktober) geht es für die Rosenheimer weiter. Dann sind die Starbulls beim Tabellenletzten Bad Nauheim zu Gast. Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion ist um 18.30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim & Beitragsbild: David Löffler / Fotos; Ludwig Schirmer)

Rosige Zeiten in Rosenheim: Neues Konzept, großer Besucherandrang

Rosige Zeiten in Rosenheim: Neues Konzept, großer Besucherandrang

Rosenheim – Die Rosenheimer Innenstadt war am Freitagabend (2. Oktober) gut besucht: Bei den „Rosigen Zeiten“ konnten die Besucher bis 22 Uhr shoppen, Musik hören, Lichtinstallationen entdecken und eine Akrobatik-Feuershow erleben. Das Konzept hatte sich dabei gegenüber den früheren Jahren verändert. Statt auf eine große zentrale Bühne setzte das City-Management diesmal auf mehrere kleinere Erlebniszonen, die über die Innenstadt verteilt waren.

Rosige Zeiten 2026. Fotos: Innpuls.me

Der Andrang bei den Rosigen Zeiten in der Rosenheimer Innenstadt war heuer wieder groß. Fotos: Innpuls.me

Bunte Regenbogen, farbenprächtige Blumen und beleuchtete Pylonen zogen sich als leuchtende Wegweiser durch die Innenstadt. Ganz so umfangreich wie bei den „Rosigen Zeiten“ früherer Jahre war die Lichtgestaltung allerdings nicht. Im Salingarten blieb es dunkel. Den dort einst beliebten „Zauberwald“ mit Nebelmaschinen, Lichtinstallationen und verschiedenen Lichtspielen gab es auch diesmal nicht. Ebenso fehlte weiterhin die große Open-Air-Modenschau auf dem Max-Josefs-Platz, die früher einmal zu den Höhepunkten der „Rosigen Zeiten“ gehörte.

Stattdessen gab es diesmal mehr Musik an verschiedenen Stellen der Innenstadt. Einer der Höhepunkte war die Akrobatik-Feuershow der Flying Freaks auf dem Ludwigsplatz. Dort sorgten außerdem Musik und eine große Regenbogen-Lichtinstallation für Aufmerksamkeit. Im Esbaum-Viertel entstand ein Herzerlwald. Als Walking Act zogen zwei Stelzengeher durch die Innenstadt.

Rosige Zeiten 2026. Fotos: Innpuls.me

Was trägt man diesen Herbst und Winter? Modetrends  charmant präsentiert bei einer kleinen Modenschau. 

Die finanziellen Möglichkeiten setzen dabei weiterhin einen Rahmen. „Die Finanzierung bleibt ein Thema. Das Rosenheimer City-Management hat heuer 7000 Euro in die Rosigen Zeiten investiert und zusätzlich gab es großzügige Unterstützung der Stadtwerke Rosenheim und der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling“, sagte Kathrin Schrubar, Leiterin des Rosenheimer City-Managements, im Vorfeld im Gespräch mit Innpuls.me.

Viele Besucher in der Innenstadt

Der veränderte Schwerpunkt tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil: In der Innenstadt war am Freitagabend viel los. Vor allem Familien waren unterwegs, schlenderten durch die Fußgängerzone, schauten sich die verschiedenen Aktionen an oder nutzten die verlängerten Öffnungszeiten der Geschäfte.

Rosige Zeiten 2026. Fotos: Innpuls.me

Kein Ufo – sondern Lichterspiel am Salinplatz.

Das Wetter spielte dabei ebenfalls mit. Bei milden Temperaturen ließ es sich gut draußen unterwegs sein. Dazu kam, dass am folgenden Samstag ein Feiertag war und viele Besucher den Abend entsprechend entspannt ausklingen lassen konnten.
Auch in den Geschäften gab es einiges zu entdecken. Einige Händler boten eigene Aktionen an, darunter kleine Modenschauen. Auf dem Ludwigsplatz vor dem Gerinne sorgte ein als Werbeträger eines Möbelhauses aufgestelltes Polsterbett für manchen neugierigen Blick.

Rosige Zeiten 2026. Fotos: Innpuls.me

Die  Lichtinstallationen waren auch in diesem Jahr wieder beliebte Fotomotive.

Lichtkunst und offene Museen

Eine feste Konstante der „Rosigen Zeiten“ ist inzwischen die Lichtkunst am Salinplatz. Auch diesmal präsentierte Lichtkünstler Urs Hasler dort seine Arbeiten und setzte die Fassaden mit farbigem Licht in Szene.
Daneben öffneten mehrere kulturelle Einrichtungen länger ihre Türen. Das Städtische Museum, das Holztechnische Museum und die Städtische Galerie konnten auch am Abend besucht werden. Ergänzt wurde das Angebot durch die besondere Stadtführung „Im Namen der (Rosenheimer) Rose“.

Rosige Zeiten 2026. Fotos: Innpuls.me

Die Akrobatik-Feuershow war einer der Höhepunkte der Rosigen Zeiten 2026.

Auch musikalisch verteilte sich das Programm über die Innenstadt. Die Band OansNo war als Walking Act unterwegs, am Ludwigsplatz spielten Sevi & Juli. Im Esbaum-Viertel sorgten Daniel von musicmadewithlove und das DJ-Duo wms.dj für Musik.

Schluss bereits um 22 Uhr

Eine weitere Veränderung gab es bei der Dauer der Veranstaltung. Während die „Rosigen Zeiten“ in früheren Jahren bis 23 Uhr liefen, endete die lange Einkaufsnacht diesmal bereits um 22 Uhr.
Nach Auskunft von Kathrin Schrubar entsprach das dem Wunsch der beteiligten Geschäfte. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass es nach 22 Uhr in der Innenstadt deutlich ruhiger werde.
Nach der abgespeckten Ausgabe im vergangenen Jahr präsentierten sich die „Rosigen Zeiten“ heuer mit einer veränderten Ausrichtung. Weniger großflächige Lichtinszenierungen, dafür mehrere über die Innenstadt verteilte Erlebnisbereiche, mehr Musik und eine Feuershow auf dem Ludwigsplatz. Dass das Konzept viele Besucher in die Innenstadt lockte, zeigte sich am gut gefüllten Stadtzentrum am Freitagabend.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 3. Oktober – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass es im antiken Griechenland bereits einen Automaten gab, der gegen eine Münze eine bestimmte Menge Weihwasser ausgab?
Der Mechanismus funktionierte dabei ganz ähnlich wie das Grundprinzip moderner Verkaufsautomaten.
Manche Ideen sind viel älter, als wir vermuten.

Vielleicht entdeckst Du heute etwas Modernes mit ganz alten Wurzeln.

Wir wünschen Dir einen staunenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Serie von Juwelier-Diebstählen in Rosenheim – Polizei bittet um Hinweise

Serie von Juwelier-Diebstählen in Rosenheim – Polizei bittet um Hinweise

Rosenheim – Die Polizei bittet jetzt um Hinweise zu einer Serie von Diebstählen und Diebstahlsversuchen in mehreren Juweliergeschäften in Rosenheim. Die Taten ereigneten sich bereits am 15. Juli 2026. Nun veröffentlicht die Polizei weitere Details zu den Tatverdächtigen und Fahndungsfotos und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

In einigen Fällen erbeuteten die Täter Schmuck, in anderen blieb es beim Versuch. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd betraten sie die Geschäfte und ließen sich verschiedene Schmuckstücke zeigen. Dabei hätten sie gezielt nach Schmuckstücken ohne Steine oder andere auffällige Merkmale gefragt. Während der Beratung lenkten sie das Verkaufspersonal ab und steckten unbemerkt Schmuck ein.
Nach bisherigen Ermittlungen waren zwei Personen an den Taten beteiligt. Während ihres Aufenthalts in den Geschäften hätten sie sich untereinander in einer romanischen Sprache unterhalten. Die Polizei vermutet, dass es sich dabei um Spanisch oder Portugiesisch gehandelt haben könnte.
Der Gesamtwert der gestohlenen Schmuckstücke liegt nach Angaben der Polizei im mittleren vierstelligen Bereich. Zu den gestohlenen Gegenständen gehört unter anderem ein Panzerarmband aus Gelbgold mit eingesetzten Saphiren.

Polizei veröffentlicht Fahndungsfotos

Die Polizei hat Aufnahmen aus den Videoüberwachungen der betroffenen Geschäfte veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung der beiden Tatverdächtigen.
Die männliche Person wird von der Polizei als etwa 40 Jahre alt, von durchschnittlicher Größe und Statur sowie mit „südländischem Aussehen“ beschrieben. Zudem habe sie einen Dreitagebart und einen Oberlippenbart getragen.
Die weibliche Person wird von der Polizei als etwa 35 Jahre alt und eher kräftig beschrieben. Sie habe lange, dunkelblonde Haare.

Die Fotos und weitere Informationen zur Fahndung hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd veröffentlicht.
Die Polizeiinspektion Rosenheim bittet um Hinweise dazu, wer die beiden Personen am 15. Juli in Rosenheim beobachtet hat oder Angaben zu ihnen machen kann. Auch Hinweise zum Verbleib der gestohlenen Schmuckstücke nimmt die Polizei entgegen.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 08031/200-0 bei der Polizeiinspektion Rosenheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbil: Symbolfoto re)

SEK-Einsatz in Wasserburg: 52-Jähriger in Gewahrsam genommen

SEK-Einsatz in Wasserburg: 52-Jähriger in Gewahrsam genommen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – In Wasserburg (Landkreis Rosenheim) ist am Donnerstagnachmittag (1. Oktober) ein 52-Jähriger nach einem Polizeieinsatz von Spezialeinsatzkräften in Gewahrsam genommen worden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd befand sich der Mann zuvor in einer psychischen Ausnahmesituation und hatte Einsatzkräfte bedroht und mit Eisenstangen nach ihnen geworfen.

Gegen 15.25 Uhr ging demnach über den Polizeinotruf die Mitteilung ein, dass sich der 52-Jährige aus Wasserburg in einer psychischen Ausnahmesituation befinden soll. Bei der ersten Kontaktaufnahme mit der Polizei habe der Mann die eingesetzten Beamten bedroht und Eisenstangen nach ihnen geworfen. Anschließend zog er sich laut Polizei in sein Wohnanwesen zurück.

Nach Einschätzung der Polizei lagen zu diesem Zeitpunkt konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass von dem Mann eine mögliche Gefahr für andere ausgehen könnte. Deshalb wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd weitere Einsatzkräfte aus umliegenden Dienststellen sowie das Spezialeinsatzkommando Südbayern (SEK) und die Verhandlungsgruppe angefordert.
Das Wohngebäude, in dem sich der 52-Jährige aufhielt, wurde zunächst von Einsatzkräften umstellt. Gleichzeitig wurde laut Polizei ein möglicher Zugriff durch das SEK vorbereitet. Die Spezialkräfte nahmen den Mann kurze Zeit später in Gewahrsam. Anschließend wurde er zur Durchführung weiterer polizeirechtlicher Maßnahmen an die Polizeiinspektion Wasserburg übergeben.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung oder das unmittelbare Umfeld des Mannes.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)