Bryan Adams kommt 2027 zum Sommerfestival nach Rosenheim

Bryan Adams kommt 2027 zum Sommerfestival nach Rosenheim

Rosenheim – Das Programm für das Sommerfestival Rosenheim 2027 bekommt einen weiteren großen Namen: Bryan Adams kommt am Donnerstag, 8. Juli 2027, nach Rosenheim. Der kanadische Rockmusiker tritt im Rahmen seiner „Roll With The Punches“-Open-Air-Tour im Mangfallpark auf.

Damit ist Adams ein weiterer international bekannter Künstler im Programm des Sommerfestivals 2027. Die Tour führt ihn im kommenden Sommer durch mehrere deutsche Städte. In Rosenheim steht er am 8. Juli auf der Bühne.

Bekannte Hits aus mehr als vier Jahrzehnten

Bryan Adams gehört zu den international erfolgreichen Rock- und Singer-Songwritern. Zu seinen bekanntesten Songs zählen unter anderem „Summer Of ’69“, „Run To You“, „Heaven“, „Everything I Do (I Do It For You)“, „Please Forgive Me“ und „Have You Ever Really Loved A Woman?“.

Seine Karriere reicht inzwischen über vier Jahrzehnte. Adams veröffentlichte im Herbst 2025 sein 16. Studioalbum „Roll With The Punches“. Insgesamt hat er laut Veranstalter mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft und 17 Studio-Alben veröffentlicht.

Beim Sommerfestival soll Adams mit seiner Band seine bekannten Songs und weitere Titel aus seiner Karriere auf die Bühne bringen.

Vorverkauf startet am 8. Oktober

Der Ticketvorverkauf für das Konzert beginnt am Donnerstag, 8. Oktober, um 10 Uhr über die Internetseite des Sommerfestivals. Ab Freitag, 9. Oktober, sind die Tickets außerdem am Ticketschalter des KU’KO erhältlich.
Das Sommerfestival Rosenheim 2027 findet vom 8. bis 18. Juli im Mangfallpark statt.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild: Bakick24: Copyright Steven Stanley)

Zustand und Übergang: Wenn Material seine eigene Form findet

Zustand und Übergang: Wenn Material seine eigene Form findet

Rosenheim – Papier, Gummi, Filz und Schaumstoff sind Materialien, die man aus dem Alltag kennt. In den Händen von Marile Holzner werden sie zu etwas anderem: zu Zeichnungen, Reliefs und Objekten, bei denen Bewegung und Veränderung eine zentrale Rolle spielen. Der Kunstverein Rosenheim zeigt noch bis zum 25. Oktober die Ausstellung „Zustand und Übergang“.

Werk von Holzner. Foto: Hendrik Heuser

Bei den Arbeiten von Marile Holzner trefen Kontrolliertes und Unberechenbares aufeinander. Fotos: Hendrik Heuser

Holzner, Jahrgang 1983, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und war dort Meisterschülerin von Prof. Karin Kneffel. In Rosenheim zeigt sie serielle Arbeiten auf Papier sowie dreidimensionale Werke, bei denen das Material selbst einen Teil des Gestaltungsprozesses übernimmt.

Was passiert, wenn Material nicht gehorcht?

Holzner interessiert sich für die Kräfte, die auf Materialien einwirken. Statt Papier, Gummi oder Schaumstoff vollständig in eine vorgegebene Form zu zwingen, setzt sie sie unter Spannung, Druck oder Zug und beobachtet, was daraus entsteht.
Linien können sich auffächern, Flächen verschieben oder Materialien sich zusammenziehen und wieder ausdehnen. Dadurch wirken manche Arbeiten wie eingefrorene Momentaufnahmen – als wäre eine Bewegung gerade erst zum Stillstand gekommen oder würde im nächsten Augenblick weitergehen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Wiederholung. Holzner arbeitet mit seriellen Anordnungen, bei denen sich einzelne Elemente ähneln, aber nie vollkommen identisch sind. Gerade diese kleinen Abweichungen sind für sie interessant. Der vermeintliche Fehler wird nicht korrigiert, sondern Teil des künstlerischen Prozesses.

So treffen in ihren Arbeiten etwas sehr Kontrolliertes und etwas Unberechenbares aufeinander: Die Ausgangsbedingungen sind bewusst gewählt, doch das Material bringt seine eigenen Eigenschaften und Reaktionen mit.

Zwischen Zeichnung und Objekt

Dadurch verschwimmt auch die Grenze zwischen Zeichnung und Skulptur. Linien verlassen die flache Papierfläche, Materialien treten aus der Wand hervor und erzeugen Schatten und räumliche Strukturen.
Der Ausstellungstitel „Zustand und Übergang“ beschreibt dabei ziemlich genau, worum es in Holzners Arbeiten geht: Nicht nur das fertige Objekt ist wichtig, sondern auch der Weg dorthin – und der Moment, in dem etwas seine Form verändert.
Die Ausstellung ist noch bis 25. Oktober 2026 in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19 zu sehen. Geöffnet ist Donnerstag bis Samstag von 14 bis 17.30 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17.30 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Peter Casagrande in Rosenheim: Wenn Malerei Raum erobert

Peter Casagrande in Rosenheim: Wenn Malerei Raum erobert

Rosenheim – Wie groß kann ein Gemälde werden? Und wie verändert sich ein Raum, wenn ein Bild plötzlich mehrere Meter breit und hoch ist? In der Städtischen Galerie Rosenheim lässt sich das derzeit eindrucksvoll erleben. Zum 80. Geburtstag von Peter Casagrande zeigt die Galerie noch bis zum 8. November eine Retrospektive mit Arbeiten aus mehr als sechs Jahrzehnten.

Ausstellung Casagrande. Foto: Copyright Hendrik Heuser

Casagrandes Werke wollen nicht nur betrachtet werden. Durch ihre Größe, Farbigkeit und Tiefe verändern sie auch die Wahrnehmung des Raumes, in dem sie hängen. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Von frühen Zeichnungen bis zu riesigen Leinwänden reicht der Blick auf das Schaffen des 1946 in Weilheim geborenen Malers. Casagrande lebt und arbeitet heute unter anderem im oberbayerischen Maitenbeth. Seine großformatigen, abstrakten Arbeiten sind geprägt von Farbe, Bewegung und einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Raum.

Farbe wird zur Bewegung

Wer vor Casagrandes Bildern steht, findet keine klassischen Landschaften oder eindeutig erkennbaren Motive. Stattdessen treffen kräftige Farbfelder, Linien, Spuren und unterschiedliche Schichten aufeinander. Je länger der Blick auf einem Bild verweilt, desto mehr scheint darin zu passieren.
Das hat viel mit der Art zu tun, wie die Bilder entstehen. Casagrande arbeitet nicht einfach eine festgelegte Komposition ab. Farbe wird aufgetragen, verteilt, verschoben und wieder überarbeitet. Ältere Schichten bleiben dabei teilweise sichtbar oder werden erneut freigelegt. So erzählt die Oberfläche eines Bildes zugleich etwas von seinem Entstehungsprozess.

Ausstellung Casagrande. Foto: Copyright Hendrik Heuser

Bei den großen Formaten wird dieser körperliche Aspekt der Malerei besonders deutlich. Mit großen Pinseln, Spachteln und weiteren Werkzeugen bewegt der Künstler die Farbe über die Leinwand. Die Bewegung des Malens wird damit selbst zu einem Teil des Bildes.
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür ist das „Aschaffenburg Bild“. Das aus acht Teilen bestehende Werk misst 5,40 mal 8 Meter und gehört damit zu den Arbeiten, bei denen die Dimensionen des Bildes selbst zum Erlebnis werden.

Sechs Jahrzehnte Malerei

Die Retrospektive macht sichtbar, wie sich Casagrandes künstlerischer Weg über mehr als 60 Jahre entwickelt hat. Neben den frühen Arbeiten sind auch die immer größer werdenden Formate und seine raumgreifenden Werke zu sehen. Die Ausstellung ermöglicht dadurch nicht nur einen Blick auf einzelne Bilder, sondern auf die Entwicklung einer ganz eigenen Bildsprache.

Ausstellung Casagrande. Foto: Copyright Hendrik Heuser

Casagrande wird der abstrakten, gestisch geprägten Malerei zugeordnet. Für Besucher ist aber vor allem eines unmittelbar erfahrbar: Seine Bilder wollen nicht nur betrachtet werden. Durch ihre Größe, Farbigkeit und Tiefe verändern sie auch die Wahrnehmung des Raumes, in dem sie hängen.

Wer mehr über die Entstehung der Arbeiten erfahren möchte, kann den Künstler persönlich bei Führungen durch die Ausstellung erleben. Die Städtische Galerie hat dafür am 30. Oktober und am 7. November, jeweils von 15 bis 16.30 Uhr, Termine angesetzt. Eine weitere Führung am 10. Oktober ist bereits ausgebucht.

Die Ausstellung „Peter Casagrande – Retrospektive 1965–2026“ ist noch bis zum 8. November 2026 in der Städtischen Galerie Rosenheim, Max-Bram-Platz 2, zu sehen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr. Weitere Informationen findet Ihr auf der Internetseite der Städtischen Galerie Rosenheim. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Bahnstrecke Holzkirchen–Rosenheim: Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr

Bahnstrecke Holzkirchen–Rosenheim: Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr

Rosenheim – Fahrgäste müssen in der Nacht von Donnerstag, 15. Oktober, auf Freitag, 16. Oktober, auf der Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim mit Fahrplanänderungen rechnen. Grund sind Bauarbeiten der DB InfraGO AG.

Betroffen sind die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal. Auf der Strecke Holzkirchen–Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen. Zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße wird zudem ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Die Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als im regulären Fahrplan. Fahrgäste sollten deshalb vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen prüfen.

Die BRB stellt auf ihrer Website Sonderfahrpläne zum Download bereit. Zugverbindungen, die dort nicht aufgeführt sind, verkehren an den jeweiligen Tagen ohne Abweichungen nach dem regulären Fahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

So verabschiedete sich der Sonntag über der Rosenheimer Kunstmühle

So verabschiedete sich der Sonntag über der Rosenheimer Kunstmühle

Rosenheim – Leuchtend orange färbte sich am Sonntagabend (4. Oktober) der Himmel über Rosenheim. Von der Kunstmühle aus bot sich ein stimmungsvoller Blick auf die Wolken, deren Farben sich im Wasser spiegelten. Ein passender Abschied von einem ungewöhnlich warmen Herbsttag.

Noch einmal Sonne, dann wird es herbstlicher

Der Sonntag (5. Oktober)  zeigte sich mit viel Sonne und beinahe sommerlichen Temperaturen von seiner freundlichen Seite. Doch lange wird sich der Herbst von seiner warmen Seite wohl nicht mehr zeigen. Schon der Montag startete regnerisch und kühl.
Am Dienstag und Mittwoch soll sich die Sonne noch einmal zurückmelden. Laut Wetterbericht sind dabei Temperaturen bis 24 Grad möglich. Danach wird es voraussichtlich unbeständiger und auch die Temperaturen gehen zurück.
Das leuchtende Abendrot über der Kunstmühle war damit vielleicht schon ein kleiner Vorgeschmack auf die stimmungsvollere Seite des Herbstes.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Hendrik Heuser)

Chiemsee Kasperltheater geht im Herbst auf Tour

Chiemsee Kasperltheater geht im Herbst auf Tour

Prien / Landkreis Rosenheim – Das Chiemsee Kasperltheater ist im Oktober und Anfang November wieder mit verschiedenen Stücken in der Region und darüber hinaus unterwegs. Die Bühne aus dem Chiemgau gastiert unter anderem in Halfing, Traunreut, Alxing, München, Traunstein und Altötting. Ein Termin führt das Ensemble zudem nach Österreich.

Einladung zum Puppentheaterfestival

Besonders ist der Auftritt am 25. Oktober im österreichischen Mistelbach. Dort ist das Chiemsee Kasperltheater zum Puppentheaterfestival eingeladen und zeigt zwei Vorstellungen. Nach eigenen Angaben ist das Festival das größte Puppentheaterfestival Österreichs.
Auf dem Spielplan stehen verschiedene Kasperlgeschichten, darunter „Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr“, „Kasperl & der Frühstücksdieb“ und „Kasperl & das Räuberfangdings“. Auch Zauberei und Gummibärchen spielen in einem der Stücke eine Rolle.

Das 2008 gegründete Theater setzt bei seinen Aufführungen auf bairische Sprache und die direkte Einbindung des Publikums. Die Geschichten sind nach Angaben des Theaters kindgerecht und gewaltfrei.
Die regionale Mundart gehört dabei zum Konzept. Die „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ ist seit 2016 im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission verzeichnet.

Die aktuellen Termine und Informationen zu den einzelnen Vorstellungen gibt es auf der Internetseite des Chiemsee Kasperltheaters.
(Quellessemitteilung Chiemsee Kasperltheater / Beitragsbild: Chiemsee Kasperltheater – mit KI-Unterstützung)

Auto prallt gegen Straßenlaterne in Rosenheim

Auto prallt gegen Straßenlaterne in Rosenheim

Rosenheim – Ein 30-jähriger Autofahrer ist in der Nacht auf Montag (6. Oktober)  auf der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim mit seinem Wagen gegen eine Straßenlaterne geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt, am Fahrzeug und an der Laterne entstand erheblicher Schaden.

Auto gerät ins Schleudern

Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 2.54 Uhr in südwestlicher Richtung unterwegs, als die Reifen seines Autos mit dem Bordstein kollidierten. Daraufhin verlor er die Kontrolle über den Wagen. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, drehte sich um 180 Grad und prallte auf der gegenüberliegenden Straßenseite gegen eine Straßenlaterne.
Der Fahrer blieb unverletzt. Am Auto brach die Achse, außerdem entstand erheblicher Schaden am Heck. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Die umgebogene Straßenlaterne wurde von den Stadtwerken gesichert.
Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro. Gegen den Fahrer wird wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbullls feiern ersten Auswärtssieg – trotz vieler vergebener Chancen

Starbullls feiern ersten Auswärtssieg – trotz vieler vergebener Chancen

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend (4. Oktober)  ihren ersten Auswärtssieg der Saison gefeiert. Im Kellerduell bei den Roten Teufeln Bad Nauheim setzte sich Rosenheim mit 2:1 durch. Jordy Bellerive und Shane Hanna erzielten die Rosenheimer Treffer.

Bellerive gleicht aus, Hanna trifft zur Führung

Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Düsseldorf reisten die Starbulls als Tabellenvorletzter nach Bad Nauheim. Die Gastgeber standen vor dem Spiel mit nur zwei Punkten am Tabellenende.
Bad Nauheim erwischte den besseren Start und ging bereits in der zweiten Spielminute durch Raphael Jakovlev mit 1:0 in Führung. Die Starbulls kamen danach besser ins Spiel und nutzten ihre zweite Überzahlsituation zum Ausgleich. Jordy Bellerive traf nach einem Doppelpass mit Keaton Mastrodonato in der 17. Minute zum 1:1.

Im zweiten Drittel drehten die Rosenheimer die Partie. Bellerive leitete den Angriff mit einer Ablage auf Lukas Laub ein. Nach dessen geblocktem Schuss legte Erik Ullman auf Shane Hanna ab, der in der 24. Minute von der blauen Linie zum 2:1 traf.

Viele Chancen, aber kein weiteres Tor

Die Führung sollte bis zur Schlusssirene Bestand haben – obwohl die Starbulls vor allem im zweiten Drittel zahlreiche Möglichkeiten hatten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Lewis Zerter-Gossage scheiterte mehrfach in aussichtsreicher Position. Weitere Rosenheimer Schüsse gingen knapp am Tor vorbei oder über die Latte.
Auch als Bad Nauheim in der Schlussminute den Torhüter vom Eis nahm, gelang den Starbulls kein weiterer Treffer. Dafür stand die Defensive sicher. Torhüter Christopher Kolarz ließ nur wenige gefährliche Abschlüsse der Gastgeber zu. Auch in den Zweikämpfen präsentierten sich die Rosenheimer diszipliniert. Lediglich Ryan McKiernan musste eine kleine Strafe absitzen.

Mit dem 2:1 holen die Starbulls nach sechs Spieltagen ihren ersten Auswärtsdreier und verbessern sich mit nun sechs Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz. Weiden und Freiburg konnten überholt werden.

Am kommenden Freitag (9. Oktober)  geht es für die Starbulls zu Hause weiter. Um 19.30 Uhr sind die Eisbären Regensburg in der SPIE Arena zu Gas.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright A Chuc)

Nicht nur im Frühling ein Hingucker: Rosenheims Kirschbäume zeigen jetzt ihr Herbstgewand

Nicht nur im Frühling ein Hingucker: Rosenheims Kirschbäume zeigen jetzt ihr Herbstgewand

Rosenheim – Wer bei den japanischen Zierkirschbäumen am Stadtbachgerinne auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz vor allem an rosa Blüten im Frühjahr denkt, sollte jetzt einmal genauer hinschauen. Die Bäume leuchten derzeit in kräftigen Orange- und Rottönen und sind damit auch im Herbst ein echter Hingucker.

Von Hanami zu Kōyō

Die Kirschbäume sind ein sichtbares Zeichen der Städtepartnerschaft zwischen Rosenheim und dem japanischen Ichikawa, die 2008 offiziell besiegelt wurde. Die ersten Bäume kamen rund um die Landesgartenschau 2010 als symbolische Geschenke aus der Partnerstadt nach Rosenheim, weitere folgten in den Jahren danach – unter anderem auch am Ichikawa-Platz.

Im Frühjahr steht bei den Kirschbäumen das Hanami, das traditionelle Betrachten der Kirschblüte, im Mittelpunkt. Für die herbstliche Farbenpracht gibt es in Japan ebenfalls einen eigenen Begriff: Kōyō bezeichnet die Verfärbung des Herbstlaubs.

Wer sich gezielt auf den Weg macht, um die bunten Blätter zu betrachten, betreibt Momijigari. Der Begriff bedeutet wörtlich etwa „Herbstlaub-Jagd“, meint aber keineswegs eine Jagd im eigentlichen Sinn. Gemeint ist das bewusste Aufsuchen und Betrachten der herbstlichen Natur. Während Hanami oft mit Geselligkeit verbunden ist, wird Momijigari eher als ruhiges, betrachtendes und mitunter auch nachdenkliches Naturerlebnis beschrieben.

Eine organisierte Momijigari gibt es in Rosenheim nicht. Für einen kleinen herbstlichen Spaziergang beispielsweise  entlang des Stadtbachs passt der Begriff aber durchaus – und vielleicht lohnt sich dabei auch ein neuer Blick auf die Kirschbäume, die nicht nur im Frühling etwas zu bieten haben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragbild: Karin Wunsam)

Rosenheimer Schulessen: 4,70 Euro hier, 5,56 Euro dort – warum?

Rosenheimer Schulessen: 4,70 Euro hier, 5,56 Euro dort – warum?

Rosenheim – Eigentlich ging es im Rosenheimer Stadtrat bei diesem Tagesordnungspunkt nur um eine neue Gebührensatzung für die Mittagsverpflegung in den Ganztagsklassen. Doch wie schon im vergangenen Jahr entzündete sich daran erneut die Diskussion über eine Frage, die für Familien unmittelbar interessant ist: Warum kostet das Mittagessen für Kinder je nach Schule unterschiedlich viel?

Hintergrund der neuen Satzung ist eine Neuvergabe der Schulverpflegung. Nach der Kündigung der bisherigen Konzessionsverträge hat die Stadt 2026 mehrere Schulen neu ausgeschrieben. Die daraus resultierenden Preisänderungen machen nun die Anpassung der Gebührensatzung notwendig. Die neue Satzung gilt seit dem 1. Oktober 2026.
Die Preise reichen bei den Rosenheimer Schulen von 4,70 bis 5,56 Euro pro Verpflegungstag. Am günstigsten ist die Mittagsverpflegung an der Grundschule des Sonderpädagogischen Förderzentrums mit 4,70 Euro. An der Mittelschule Aising sind es 4,71 Euro. 4,90 Euro werden an der Grundschule Happing fällig, 5,20 Euro unter anderem an der Mittelschule Fürstätt und der Mittelschule des Sonderpädagogischen Förderzentrums. An mehreren weiteren Schulen kostet ein Verpflegungstag 5,56 Euro.

Ein Cent Unterschied ist tatsächlich gewollt

Besonders auffällig ist dabei der Unterschied von gerade einmal einem Cent zwischen zwei Einrichtungen. Warum wird nicht einfach auf- oder abgerundet?
Sozialdezernent Christian Salberg erklärte im Stadtrat, dass die Stadt die tatsächlichen Kosten der jeweiligen Verpflegung 1:1 weitergibt und nicht rundet. Die unterschiedlichen Preise ergeben sich unter anderem daraus, dass verschiedene Caterer zum Einsatz kommen.

Einen einheitlichen Preis für alle Schulen lehnt die Stadtverwaltung deshalb weiterhin ab. Würde man sich am günstigsten Preis orientieren, müsste die Stadt die Differenz zu den tatsächlich höheren Kosten an anderen Schulen übernehmen. Würde dagegen überall der höchste Preis verlangt, müssten Familien an den günstigeren Standorten mehr bezahlen, als dort für das Essen tatsächlich anfällt.

Für die Familien ist die Differenz dennoch nicht ganz unerheblich. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Mittagessen liegen 86 Cent. Bei angenommenen 20 Essenstagen im Monat kostet die Mittagsverpflegung damit rechnerisch 94 Euro bei einem Preis von 4,70 Euro beziehungsweise 111,20 Euro bei 5,56 Euro. Das sind 17,20 Euro Unterschied im Monat. Bei beispielhaft 200 Essenstagen im Schuljahr summiert sich die Differenz auf 172 Euro.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 
Die Diskussion ist ein Déjà-vu

Dass die Preise an den verschiedenen Schulen unterschiedlich hoch sind, war auch im vergangenen Jahr bereits Thema im Stadtrat. Bei der Einführung der damaligen Gebührensatzung im Juli 2025 wurde ebenfalls nach den Gründen für die Unterschiede gefragt. Schon damals verwies die Verwaltung auf die unterschiedlichen Caterer.
Damals wurde aus dem Stadtrat auch angeregt, bei künftigen Ausschreibungen einen Kostendeckel vorzugeben, um einen einheitlichen Elternbeitrag zu ermöglichen. Gleichzeitig war von Unzufriedenheit mit einem der damaligen Caterer die Rede. Auch die Frage, ob bei der Vergabe allein der Preis oder stärker die Qualität des Essens berücksichtigt werden sollte, wurde diskutiert.

Ein Jahr später ist die Frage nach einem einheitlichen Preis damit wieder auf dem Tisch. Aus den Reihen der Linken kam erneut das Argument, dass Familien schließlich nicht frei wählen könnten, welche Schule ihr Kind besucht. Ein einheitlicher Beitrag würde aus ihrer Sicht mehr Klarheit schaffen.

Kein Kind wird vom Mittagessen ausgeschlossen

Noch eine andere Frage wurde im Stadtrat gestellt: Was passiert, wenn Eltern das Geld für das Mittagessen nicht bezahlen können oder wollen? Muss das betreffende Kind dann auf die Verpflegung verzichten?
Das verneinte Salberg klar. Ein solcher Fall sei bislang noch nie vorgekommen. „Kein Kind wird von der Mittagsverpflegung ausgeschlossen“, betonte der Sozialdezernent. Wenn Familien Schwierigkeiten mit der Zahlung hätten, werde immer eine Lösung gefunden.
Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan machte deutlich, dass ihm die Mittagsverpflegung für Kinder wichtig ist. Eine kostenfreie Verpflegung wäre aus seiner Sicht wünschenswert. Dafür sei allerdings der Gesetzgeber gefordert.

Die neue Gebührensatzung wurde mit zwei Gegenstimmen aus der Fraktion Die Linke beschlossen. Die Frage nach einem einheitlichen Preis für das Schulessen dürfte damit allerdings noch nicht vom Tisch sein.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage: re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst? 🥔

MorgenINNPULS – Schon gewusst? 🥔

Montag, 5. Oktober – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Kartoffeln bei Lichteinwirkung grün werden können?
Dabei bildet sich unter anderem Chlorophyll. Gleichzeitig kann sich der Gehalt an Solanin erhöhen, deshalb sollten grüne oder stark gekeimte Kartoffeln nicht einfach bedenkenlos gegessen werden.
Manchmal zeigt uns die Natur ganz deutlich, dass sich etwas verändert hat.

Vielleicht achtest Du heute auch auf die kleinen Zeichen um Dich herum.

Wir wünschen Dir einen aufmerksamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Realschule Bruckmühl schließt siebte IHK-Bildungspartnerschaft

Realschule Bruckmühl schließt siebte IHK-Bildungspartnerschaft

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Die Staatliche Realschule Bruckmühl hat ihre siebte IHK-Bildungspartnerschaft geschlossen. Neuer Kooperationspartner ist die SEO-Küche Internet Marketing GmbH & Co. KG aus Kolbermoor. Die Zusammenarbeit soll den Schülern praktische Einblicke in die Arbeitswelt geben und sie bei der Berufsorientierung unterstützen.

Geplant sind unter anderem Praktika, Firmenbesuche und Bewerbungstrainings. Die Schüler sollen dabei verschiedene Berufsbilder kennenlernen und einen Eindruck davon bekommen, wie der Arbeitsalltag in einem Unternehmen aussieht. „Wir kooperieren bereits mit anderen Unternehmen aus der Region und haben gute Erfahrungen gemacht. Deswegen wollen wir die praxisnahe Berufsorientierung unserer Schülerinnen und Schüler dank der jetzt neu geschlossenen IHK Bildungspartnerschaft weiter stärken und intensivieren“, sagt Schulleiterin Andrea Ranner.

Für die SEO-Küche ist es die erste IHK-Bildungspartnerschaft. Geschäftsführer Oliver Lindner sieht darin eine Möglichkeit, Jugendlichen frühzeitig Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu geben. „Wer verschiedene Berufsbilder kennenlernt und praktische Einblicke in den Arbeitsalltag bekommt, kann sich besser für seinen persönlichen Traumjob entscheiden“, so Lindner.
Auch die IHK sieht solche Kooperationen als Möglichkeit, Schüler und Unternehmen frühzeitig miteinander in Kontakt zu bringen. Maximilian Keneder, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, betont, dass Jugendliche dadurch die Vielfalt der Ausbildungsberufe kennenlernen und Unternehmen ihre Ausbildungsangebote vorstellen können.

Sieben Bildungspartner an der Realschule

Mit der Kooperation mit der SEO-Küche hat die Realschule Bruckmühl nun sieben IHK-Bildungspartnerschaften. Die Möglichkeiten reichen von Betriebsbesichtigungen und Praktika über Berufsinfoveranstaltungen bis hin zu Bewerbungstrainings und Mitmach-Angeboten.
Die IHK vermittelt den Kontakt zwischen interessierten Schulen und Unternehmen und begleitet die Partner bei der Umsetzung der Zusammenarbeit.
(Quelle: Pressemitteilung IHK & Beitragsbild: Copyright IHK)