Bücherei Prien: Drei Monate kostenlos lesen für Neukunden

Bücherei Prien: Drei Monate kostenlos lesen für Neukunden

Prien / Landkreis Rosenheim – Wer die Bücherei Prien kennenlernen möchte, kann im Oktober von einer besonderen Aktion profitieren. Anlässlich des Tags der Bibliotheken am Samstag, 24. Oktober, bietet die Bücherei neuen Lesern drei Monate kostenlose Nutzung an.

Das Angebot gilt für Neuanmeldungen von Montag, 19. Oktober, bis einschließlich Freitag, 23. Oktober. Die reguläre Jahresgebühr wird erst nach Ablauf der drei kostenlosen Monate fällig. Bei der Anmeldung fällt lediglich eine einmalige Gebühr von zwei Euro an.

Angebot für Erwachsene, Kinder und Urlauber

Die Aktion soll Interessierten die Möglichkeit geben, das Medienangebot der Bücherei unverbindlich auszuprobieren. Dazu gehören Romane, Krimis, Sachbücher sowie Kinder- und Jugendmedien.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bleibt die Nutzung der Bücherei weiterhin kostenlos. Auch Kurgäste und Urlauber, die einen Dreimonatsausweis erhalten, können das Angebot nutzen und zahlen dafür lediglich die einmalige Anmeldegebühr von zwei Euro.

Die Aktion gilt ausschließlich für Neuanmeldungen im genannten Zeitraum. Bereits bestehende Leserkonten sind davon ausgenommen.

Kontakt und weitere Informationen

Die Bücherei Prien befindet sich in der Alten Rathausstraße 11. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 08051 6905-33, per E-Mail an buecherei@tourismus.prien.de oder auf der Internetseite www.buecherei.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien a. Chiemsee, Tanja Ghirardini)

Erste Bürgerversammlung in Rosenheim: Was sich bei den umstrittenen Bauvorhaben tut

Erste Bürgerversammlung in Rosenheim: Was sich bei den umstrittenen Bauvorhaben tut

Happing / Rosenheim – Großer Andrang im Happinger Hof: Bei der ersten Rosenheimer Bürgerversammlung des Jahres am Donnerstagabend (8. Oktober) standen neben den großen Herausforderungen der Stadt vor allem mehrere umstrittene Bauvorhaben in Happing und Kastenau im Mittelpunkt. Für Oberbürgermeister Abuzar Erdogan war es die erste Bürgerversammlung in seiner neuen Funktion. Bei den Bauvorhaben zeigte sich ein unterschiedlicher Sachstand: Während die Pläne für den ehemaligen Kastenauer Hof weiterhin auf Eis liegen, soll das Projekt an der Eichfeldstraße deutlich kleiner ausfallen. Beim ehemaligen Seehotel Hubertus am Happinger See ist dagegen weiterhin offen, wie es mit dem Gebäude weitergeht.
Bürgerversammlung Happing 2026. Foto Josefa Staudhammer
Die erste Rosenheimer Bürgerversammlung 2026 fand in Happing statt. Das Interesse war groß. Fotos: Josefa Staudhammer

Der Saal im Happinger Hof war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Sitzplätze reichten nicht für alle Besucher aus, einige mussten stehen. Auch zahlreiche Stadträte waren gekommen. Wie bei Bürgerversammlungen üblich, konnten sie sich an der Diskussion allerdings nicht aktiv beteiligen.
Die Versammlung verlief insgesamt ruhig. Erdogan und Vertreter der Stadtverwaltung informierten sachlich über die verschiedenen Themen. Vereinzelt gab es Applaus, ansonsten waren aus dem Publikum nur wenige Reaktionen zu hören – auch bei den Bauvorhaben, die in der Vergangenheit teils heftige Diskussionen ausgelöst hatten.

Von der Finanzlage bis zur Wohnungsnot

Die erste Stunde war zunächst den großen Herausforderungen gewidmet, die Rosenheim insgesamt betreffen. Dazu zählten das Bevölkerungswachstum, der demografische Wandel, die angespannte Finanzlage, die Wohnungsnot und die Folgen des Klimawandels.
Ein wichtiger Punkt war die Finanzierung der RoMed-Kliniken. Erdogan verwies auf die finanziellen Herausforderungen, die auf die Stadt zukommen. Stadt und Landkreis Rosenheim tragen die Defizite des gemeinsamen Klinikverbunds jeweils zur Hälfte. Für das Jahr 2027 werden angesichts geplanter bundespolitischer Änderungen weitere finanzielle Belastungen befürchtet.

Auch das ehemalige Königliche Oberbahnamt am Südtiroler Platz beim Bahnhof kam zur Sprache. Das denkmalgeschützte Gebäude steht seit Jahren leer. Die Stadt hatte es 2019 an einen privaten Investor verkauft. Da die geplante Sanierung nicht umgesetzt wurde, strebt die Stadt eine Rückabwicklung des Verkaufs an. Der Rechtsstreit mit dem Investor ist noch nicht abgeschlossen.
Sollte das Gebäude wieder in städtischen Besitz kommen, kann sich Erdogan einen erneuten Verkauf an einen privaten Investor kaum vorstellen. „Meine Lust ist bei 0, was einen privaten Investor betrifft. Lieber ist mir, wenn das Gebäude in städtischer Hand bleibt“, sagte er.

Bürgerversammlung Happing 2026. Foto: Josefa Staudhammer

Bei den Bürgerversammlungen können sich die Besucher auch aktiv bei Entscheidungen mit ihrer Stimme einbringen. 

Nach knapp einer Stunde wechselte die Versammlung von den stadtweiten Themen zu den Anliegen, die die Bewohner von Happing und Kastenau besonders beschäftigen. Dabei ging es vor allem um drei Bauvorhaben, über die in den vergangenen Jahren bereits intensiv diskutiert worden war.

Kastenauer Hof: „Das Vorhaben liegt auf Halde“

Zur Zukunft des ehemaligen Kastenauer Hofs gibt es weiterhin keine konkreten neuen Pläne. Das Gebäude wird nach wie vor als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt. „Das Vorhaben liegt auf Halde“, sagte Erdogan. Es gebe nichts zu verbergen. Zuletzt habe ein Investor Pläne für Seniorenwohnungen gehabt, Konkretes gebe es dazu aber nicht.

Eichfeldstraße: Deutlich kleinere Planung vorgesehen

An der Eichfeldstraße gegenüber dem Happinger Hof hat sich die Planung dagegen verändert. Ursprünglich war dort eine größere Einrichtung für palliative Tagespflege vorgesehen. Die Pläne umfassten rund 5.600 Quadratmeter Nutzfläche, vier Vollgeschosse und eine Wandhöhe von etwa 11,5 Metern. Viele Anwohner hielten das Gebäude für zu groß für den dörflich geprägten Ortsteil.
Nach den Ausführungen bei der Bürgerversammlung soll künftig nicht mehr vor allem die Tagespflege im Mittelpunkt stehen. Geplant ist vielmehr der Verwaltungs- und Betriebssitz der Hospizorganisation. Vorgesehen sind nur noch acht Plätze für die palliative Tagespflege. Das Gebäude soll deutlich kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Wie die überarbeitete Planung im Detail aussieht, bleibt abzuwarten.

Happinger See: Wie geht es mit dem Seehotel weiter?

Beim ehemaligen Seehotel Hubertus am Happinger See ist die Zukunft dagegen weiterhin komplett offen. Die Stadt besitzt das Gebäude aus dem Jahr 1949 seit 2011. Frühere Überlegungen sahen unter anderem eine gastronomische Nutzung mit Gästezimmern vor. Pläne für einen möglichen Neubau stießen auf Widerstand.

Erdogan erklärte bei der Bürgerversammlung, die ursprünglichen Pläne seien „eingestampft“ worden. Nun müsse geprüft werden, ob sich das bestehende Gebäude nicht doch noch sanieren lasse oder ob ein Abriss mit anschließendem Neubau die einzige Möglichkeit sei. Eine Entscheidung werde Zeit brauchen: „Das Thema stehe für mich derzeit nicht ganz oben auf der Prioritätenliste“.

Bahnübergänge: Stadt kann nicht allein entscheiden

Auch die geplante Beseitigung der Bahnübergänge an der Innaustraße und der Seestraße beschäftigt die Anwohner. Die Deutsche Bahn prüft Alternativen wie Brücken oder Unterführungen. In der Nachbarschaft gibt es dagegen Widerstand, unter anderem wegen möglicher Umwege und Einschränkungen für landwirtschaftliche Betriebe und deren Fahrzeuge.
Neue konkrete Details konnte Erdogan dazu nicht nennen Fest stehe:  Beide Bahnübergänge würden langfristig behandelt werden müssen. Die Entscheidung über die künftige Gestaltung liege dabei bei der Deutschen Bahn und den zuständigen übergeordneten Stellen.

ISEK und Luftmessstationen

Bei den weiteren Wortmeldungen ging es unter anderem um das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das die Entwicklung Rosenheims bis zum Jahr 2040 begleiten soll. Erdogan bezeichnete dessen Umsetzung als „eine immerwährende Geschichte“.

Außerdem wurde vorgeschlagen, in Rosenheim Luftmessstationen einzurichten. Bei einer Abstimmung sprach sich die Mehrheit der Anwesenden dagegen aus. Erdogan verwies darauf, dass es bereits früher Luftmessungen gegeben habe, bei denen keine Auffälligkeiten festgestellt worden seien.

Vier weitere Bürgerversammlungen im Oktober

Die erste Bürgerversammlung war der Auftakt zu insgesamt fünf Terminen in Rosenheim. Die nächsten Treffen finden an folgenden Tagen statt: Am 12. Oktober geht es in der Mittelschule Fürstätt um den Bereich Mitte-Süd-West. Am 14. Oktober folgt die Bürgerversammlung für den Süden im Pfarrheim Pang. Für den Norden ist der 22. Oktober im Gasthof Höhensteiger vorgesehen. Den Abschluss bildet am 27. Oktober die Versammlung für den Bereich Mitte im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (KU’KO). Bei diesem Termin werden Gebärdensprachdolmetscher dabei sein.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage, Foto Josefa Staudhammer) 

Nachhaltige Küche: Fortbildung zur Fleischverwertung in Erding

Nachhaltige Küche: Fortbildung zur Fleischverwertung in Erding

Erding – Schnitzel und Filet sind bekannte Klassiker auf dem Teller. Doch auch weniger gefragte Fleischstücke lassen sich vielseitig zubereiten. Wie sich das gesamte Tier bewusster und nachhaltiger verwerten lässt, zeigt eine Fortbildung am Donnerstag, 19. November, am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg-Erding in Erding.

Von 9 bis 16.30 Uhr erhalten Ernährungsfachkräfte sowie weitere Multiplikatoren Informationen zum Fleischverzehr, zu den verschiedenen Teilstücken des Schweins und deren Nährwerten und Inhaltsstoffen.
Im Praxisteil lernen die Teilnehmer, wie weniger bekannte Fleischstücke fachgerecht zubereitet und in der Küche verwendet werden können. Die Gerichte werden anschließend gemeinsam verkostet. Im Mittelpunkt steht das Prinzip „From Nose to Tail“ – also möglichst viele Teile eines Tieres zu verwerten, anstatt sich auf wenige beliebte Stücke zu beschränken.

Die Fortbildung richtet sich an Ernährungsfachkräfte , Referenten für Hauswirtschaft und Ernährung sowie weitere Multiplikatoren, die die Anregungen in ihre eigenen Veranstaltungen und Beratungen einbringen möchten.

Anmeldung zur Veranstaltung hier.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freilichtmuseum Amerang: Trio Gruberich lädt zum „Fliegenden Teppich“

Freilichtmuseum Amerang: Trio Gruberich lädt zum „Fliegenden Teppich“

Amerang / Landkreis Rosenheim – Hackbrett trifft auf Harfe, Violoncello auf diatonische Knopfharmonika: Mit einer Mischung aus Klassik, Folklore und World-Jazz ist das Trio Gruberich am Samstag, 24. Oktober, im Freilichtmuseum Amerang zu Gast. Unter dem Titel „Fliegender Teppich“ nimmt das Ensemble sein Publikum mit auf eine musikalische Reise zwischen verschiedenen Klangwelten.

Die drei Musiker Maria Friedrich, Sabine Gruber-Heberlein und Thomas Gruber verbinden unterschiedliche musikalische Einflüsse zu einem eigenen Stil. Zu hören sind unter anderem Tangos, mystische Nixentänze und Klänge, die an die Weite Norwegens erinnern.
Begleitet wird das Konzert von Videokunst des Künstlers Felix Pitscheneder. Seine Bilder greifen die Musik auf und schaffen mit langsamen Kamerafahrten eine zusätzliche visuelle Ebene.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Karten kosten 25 Euro. Reservierungen sind unter Angabe der vollständigen Adresse per E-Mail an museum@flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090 möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: GruberichLausch | Groove | String Copyright Gruberich)

KletterCup in Weyarn: Wettkampf für Kletterer von 14 bis 99 Jahren

KletterCup in Weyarn: Wettkampf für Kletterer von 14 bis 99 Jahren

Weyarn / Landkreis Miesbach – Wer gerne klettert und sich mit anderen messen möchte, hat am Sonntag, 18. Oktober, im Kletterzentrum Weyarn Gelegenheit dazu. Dort findet der zweite KletterCup statt. Der Vorstiegswettkampf richtet sich an Kletterbegeisterte von 14 bis 99 Jahren.

Der Wettkampf ist in sechs Kategorien unterteilt: Jugendliche ab 14 Jahren, Erwachsene ab 18 Jahren und Senioren ab 45 Jahren, jeweils weiblich und männlich. In der Qualifikation müssen die Teilnehmer vier Kletterrouten bewältigen, um sich für das Finale zu qualifizieren. Die Teilnehmer werden dabei vom Team des Kletterz gesichert.

Im anschließenden Finale treten die besten Kletterer der sechs Kategorien auf zwei Finalrouten gegeneinander an. Bei der Siegerehrung werden die Gewinner ausgezeichnet. Neben einem Starterpaket mit KletterCup-T-Shirt gibt es auch Sachpreise.

Anmeldung und Ablauf

Die Anmeldung ist online über die Internetseite des Kletterz möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro inklusive Starterpaket. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
Die Anmeldung vor Ort beginnt am Veranstaltungstag um 12 Uhr, der Wettkampf startet um 13 Uhr. Die Siegerehrung findet direkt im Anschluss statt.
Weitere Informationen und die Ausschreibung gibt es unter www.kletterz.de/events.
(Quelle: Pressemitteilung Kletter- und Boulderzentrum Weyarn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schönau am Königssee: Neunjähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf dem Schulweg

Schönau am Königssee: Neunjähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf dem Schulweg

Schönau am Königssee – Ein neunjähriger Bub ist am Donnerstagmittag (8. Oktober) in Schönau am Königssee von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der Junge hatte zuvor den Schulbus verlassen und war auf dem Heimweg. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang und bittet den Fahrer oder die Fahrerin eines bislang unbekannten Autos, sich zu melden.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ereignete sich der Unfall gegen 12.45 Uhr auf der Straße Am Duftberg. Ein 82-jähriger Autofahrer aus Hessen war mit seinem BMW von der Ramsauer Straße kommend unterwegs.
Der neunjährige Bub aus Schönau am Königssee war zuvor an der Abzweigung zur Storchenstraße aus dem Schulbus ausgestiegen und mit einer Gruppe von Kindern auf dem Gehweg in Richtung Duftberg gegangen. Kurz vor der Abzweigung zur Hammerstielstraße lief der Junge hinter einem bislang unbekannten Auto auf die Straße. Dort wurde er von dem entgegenkommenden BMW erfasst.

Nach ersten Einschätzungen der Polizei könnten sich die beiden Fahrzeuge gegenseitig die Sicht auf den Buben genommen haben. Warum der Junge auf die Straße lief, ist bislang ungeklärt.
Anwohner begannen nach dem Zusammenstoß sofort mit der Reanimation. Der Neunjährige erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 82-jährige Fahrer und seine Beifahrerin erlitten einen Schock.

Polizei sucht bislang unbekannten Autofahrer

Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt die Polizeiinspektion Berchtesgaden zum genauen Unfallhergang. Ein Sachverständiger unterstützt die Ermittlungen. Der BMW wurde sichergestellt.
Die Polizei bittet den Fahrer oder die Fahrerin des bislang unbekannten Autos, das in Richtung Duftberg unterwegs war und kurz vor dem Unfall an der Kindergruppe vorbeifuhr, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Berchtesgaden unter der Telefonnummer 08652/94670 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheim: Autofahrer kracht in wartende Fahrzeuge – Polizei stellt Drogenverdacht fest

Rosenheim: Autofahrer kracht in wartende Fahrzeuge – Polizei stellt Drogenverdacht fest

Rosenheim – Ein 19-jähriger Autofahrer ist am Donnerstagnachmittag (8. Oktober) in Rosenheim mit seinem Pkw in drei wartende Fahrzeuge geschleudert. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei drogentypische Auffälligkeiten bei dem jungen Mann fest. Der Gesamtschaden liegt nach Angaben der Polizei bei rund 15.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr im Kreuzungsbereich der Brianconstraße und der Innsbrucker Straße. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim wollte der 19-Jährige von der Brianconstraße nach rechts in die Innsbrucker Straße abbiegen. Zur selben Zeit warteten auf der gegenüberliegenden Seite mehrere Fahrzeuge auf der Linksabbiegerspur, um bei Grünlicht in die Brianconstraße abzubiegen.
Nach ersten Ermittlungen verlor der Rosenheimer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Pkw. Das Heck brach aus, das Fahrzeug schleuderte in die wartende Fahrzeugschlange und touchierte drei Autos.

An den insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro. Der Pkw des 19-Jährigen musste abgeschleppt werden.
Da die Polizei bei der Unfallaufnahme drogentypische Auffälligkeiten bei dem Fahrer feststellte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 19-Jährigen wurde nach Angaben der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Vogtareuth: Lkw kommt von Staatsstraße ab und fährt in Maisfeld

Vogtareuth: Lkw kommt von Staatsstraße ab und fährt in Maisfeld

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – Bei starkem Regen ist am Donnerstagnachmittag (8. Oktober) ein Sattelzug auf der Staatsstraße 2359 bei Vogtareuth (Landkreis Rosenheim) von der Fahrbahn abgekommen. Dabei wurden ein Wasserschieber der Gemeinde und Maispflanzen auf einer Strecke von rund 50 Metern beschädigt. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 10.000 Euro.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim war ein 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Spanien gegen 15 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Staatsstraße unterwegs. Bei starkem Regen und nasser Fahrbahn verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Straße ab. Als Ursache nennt die Polizei eine nicht an die Witterungsverhältnisse angepasste Geschwindigkeit.
Der Sattelzug überfuhr einen Wasserschieber der Gemeinde Vogtareuth, der dadurch vollständig zerstört wurde. Außerdem fuhr die Zugmaschine auf einer Strecke von rund 50 Metern Mais nieder und beschädigte die Pflanzen.

Der Sattelzug blieb auf seinen Rädern stehen und kippte nicht um. Der Fahrer organisierte später selbst einen Abschleppdienst. Gegen ihn wurde nach Angaben der Polizei ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Öffentlicher Eislauf in Rosenheim: Die Zeiten in der KW 42

Öffentlicher Eislauf in Rosenheim: Die Zeiten in der KW 42

Rosenheim – Wer in der kommenden Woche in Rosenheim aufs Eis möchte, hat dazu in der SPIE Arena mehrere Gelegenheiten. Die Stadt Rosenheim hat die Zeiten für den öffentlichen Eislauf und den Schuleislauf von Montag, 12. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, bekannt gegeben.

Am Montag ist die Eisfläche von 8 bis 12.50 Uhr geöffnet. Am Dienstag und Mittwoch gibt es jeweils zwei Zeitfenster: von 8 bis 9.40 Uhr und von 11.20 bis 12.50 Uhr. Dazwischen ist wegen des Trainings der Starbulls Rosenheim kein öffentlicher Eislauf möglich.
Auch am Donnerstag gelten vormittags diese beiden Zeitfenster. Zusätzlich ist am Abend von 20.15 bis 22 Uhr öffentlicher Eislauf möglich. Am Freitag kann von 8 bis 9.40 Uhr sowie von 10.50 bis 12.50 Uhr aufs Eis gegangen werden. Die Vormittagspause hängt auch an diesem Tag mit dem Training der Starbulls zusammen.

Am Samstag, 17. Oktober, findet kein öffentlicher Eislauf statt. Am Sonntag ist die Eisfläche von 13 bis 14.30 Uhr geöffnet.
Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.

Die Eislaufzeiten im Überblick
  • Montag, 12. Oktober: 8 bis 12.50 Uhr
  • Dienstag, 13. Oktober: 8 bis 9.40 Uhr und 11.20 bis 12.50 Uhr
  • Mittwoch, 14. Oktober: 8 bis 9.40 Uhr und 11.20 bis 12.50 Uhr
  • Donnerstag, 15. Oktober: 8 bis 9.40 Uhr, 11.20 bis 12.50 Uhr und 20.15 bis 22 Uhr
  • Freitag, 16. Oktober: 8 bis 9.40 Uhr und 10.50 bis 12.50 Uhr
  • Samstag, 17. Oktober: kein öffentlicher Eislauf
  • Sonntag, 18. Oktober: 13 bis 14.30 Uhr
    (Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Innpuls-Tagebuch: Wenn Galeria geht – was wird aus Rosenheims Einkaufsstadt?

Innpuls-Tagebuch: Wenn Galeria geht – was wird aus Rosenheims Einkaufsstadt?

Rosenheim  – Galeria steckt erneut in der Insolvenz. Für die Beschäftigten beginnt das Bangen um ihre Arbeitsplätze von vorn. Für Rosenheim steht noch mehr auf dem Spiel: Das Warenhaus ist ein wichtiger Anlaufpunkt in der Innenstadt. Doch was, wenn sich das klassische Kaufhausmodell nicht mehr retten lässt? Und welche Zukunft könnte ein Gebäude haben, das für viele Rosenheimer seit Jahrzehnten zum Stadtbummel dazugehört?

Wenn ich an dieses Haus denke, sehe ich nicht zuerst die heute oft leeren Verkaufsflächen vor mir. Ich denke an meine Kindheit. Ein Besuch bei Karstadt war damals für mich ein kleines Abenteuer. Es gab so viel zu entdecken, dass ich mich stundenlang hätte umsehen können. Besonders die Plüschtiere von Steiff in der Spielwarenabteilung sind mir in Erinnerung geblieben. Sie bewegten sich in der Auslage, und ich hätte ihnen ewig zuschauen können. Was wir damals gekauft haben, weiß ich heute nicht mehr. Aber das Gefühl, in diesem Einkaufsparadies unterwegs zu sein, ist geblieben. Wenn es für mich eine Kleinigkeit gab, war die Freude riesig.

Zu diesen Kindheitserinnerungen gehört auch ein kleines Herbstfest auf der Dachterrasse von Karstadt, passend zum großen Rosenheimer Herbstfest. Solche Erlebnisse machten das Warenhaus für mich zu einem besonderen Ort. Es ging nicht nur darum, etwas zu kaufen. Es gab etwas zu entdecken, und manchmal wurde schon der Besuch selbst zum Erlebnis.

Später, als ich selbst als Journalistin über Rosenheim berichtete, erlebte ich Karstadt noch einmal ganz anders. Das Warenhaus überraschte mit besonderen Veranstaltungen: Kinder durften in der Spielwarenabteilung übernachten, es gab Verkostungen und bei der langen Einkaufsnacht „Rosige Zeiten“ wurde sogar auf verschiedenen Etagen Sekt  ausgeschenkt.

Auch das waren mehr als bloße Verkaufsaktionen. Für mich vermittelten sie das Gefühl: Karstadt gehört zu Rosenheim – und Rosenheim gehört zu Karstadt. Man kannte sich, man schätzte sich, und das Warenhaus suchte die Nähe zur Stadt und ihren Menschen. Es war ein Stück Rosenheimer Lebensgefühl.

Vom Einkaufsparadies zum Toilettenbesuch

Von diesem Wir-Gefühl ist in den vergangenen Jahren für mich allerdings immer weniger zu spüren. Ich selbst habe dort kaum noch etwas gekauft. Wer mit offenen Augen durch die Etagen geht, sieht an vielen Tagen große freie Flächen und wenig Betrieb. Auch das Konzept und die Gestaltung wirken auf mich inzwischen ziemlich aus der Zeit gefallen.

Eine ehemalige Rosenheimer City-Managerin brachte den Zustand des Hauses einmal mit einer Bemerkung auf den Punkt: Man müsse ehrlich sein – viele kämen nur noch wegen der sauberen Toiletten. Das klingt hart. Aber vermutlich wissen einige, was damit gemeint ist. Ein Warenhaus, das früher zum Entdecken und Einkaufen einlud, wird dann vor allem wegen eines ganz praktischen Angebots aufgesucht.

Das ist nicht nur eine Rosenheimer Entwicklung. Der klassische Warenhausgedanke, möglichst vieles unter einem Dach anzubieten, steht seit Jahren unter Druck. Der Onlinehandel, spezialisierte Geschäfte und veränderte Einkaufsgewohnheiten haben die Branche verändert. Große Verkaufsflächen und hohe laufende Kosten machen es zusätzlich schwer. Ein Warenhaus kann nicht allein von Erinnerungen leben – und auch nicht davon, dass es mitten in der Stadt steht.

Trotzdem kann und will ich mir Rosenheim ohne dieses große Haus kaum vorstellen. Es ist ein wichtiger Anker für die Innenstadt. Man verabredet sich dort, verbindet den Besuch mit einem Stadtbummel oder schaut einfach einmal hinein. Wenn ein solcher Ort wegfällt, verschwindet deshalb nicht nur eine Verkaufsfläche. Es verändert sich auch das Umfeld, in dem andere Geschäfte auf Laufkundschaft hoffen.

Die Beschäftigten bangen – und die Zukunft bleibt offen

Die erneute Insolvenz von Galeria lässt die Zukunft des Rosenheimer Standorts wieder offen erscheinen. Noch ist damit nicht gesagt, dass das Warenhaus schließen muss. Aber die Unsicherheit ist zurück – und mit ihr die Frage, wie lange sich das bisherige Modell noch halten lässt.
Natürlich wünsche ich den Beschäftigten, dass es für sie und das Warenhaus noch einmal weitergeht. Sie müssen jetzt schon wieder um ihre Arbeitsplätze bangen, obwohl sie auf die Entscheidungen der Konzernleitung und der Eigentümer kaum Einfluss haben. Für sie ist diese erneute Insolvenz keine abstrakte Debatte über die Zukunft des Einzelhandels, sondern die ganz konkrete Frage, wie es beruflich für sie weitergeht.

Gleichzeitig frage ich mich, ob es auf Dauer reichen kann, ein Warenhaus immer wieder zu retten, ohne grundsätzlich über seine Zukunft nachzudenken. Ich fürchte, dass das klassische Kaufhausmodell in seiner bisherigen Form auch in Rosenheim an Grenzen stößt. Das ist keine Prognose über eine unmittelbar bevorstehende Schließung. Es ist aber ein Grund, sich schon jetzt Gedanken darüber zu machen, was dieser Standort künftig leisten könnte.

Dabei wird schnell der Ruf nach der Stadt und dem Oberbürgermeister laut. Natürlich ist es wichtig, dass die Stadt im Gespräch bleibt und nach Möglichkeiten sucht, den Standort zu unterstützen. Sie kann vermitteln, Kontakte herstellen und versuchen, gute Rahmenbedingungen für eine neue Nutzung zu schaffen. Doch das Gebäude an der Münchener Straße und der Gillitzerstraße befindet sich in privatem Eigentum. Die Stadt kann deshalb nicht allein entscheiden, wie es künftig genutzt wird. Umso wichtiger wäre es, nicht erst dann über Alternativen zu sprechen, wenn die Türen womöglich schon geschlossen sind.

Eine klimatisierte Oase mitten in der Innenstadt?

Wenn ich mir überlege, was aus dem großen Gebäude werden könnte, denke ich manchmal an die überdachten  klimatisierten großen Einkaufszentren in Italien. Dort gibt es nicht nur Geschäfte, sondern oft auch Supermärkte, Cafés mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und Pflanzen, Friseure und andere Dienstleistungen. Man kann einkaufen, etwas essen, sich treffen und einfach eine Weile bleiben. Teilweise gibt es Angebote für Kinder und weitere Freizeitmöglichkeiten.

Warum sollte es nicht auch in Rosenheim einen Ort geben, der mehr ist als eine Ansammlung von Läden? Eine Art klimatisierte Oase mitten in der Innenstadt, die im Sommer angenehm kühl und im Winter ein geschützter Treffpunkt ist. Ein Ort, an dem Menschen gern Zeit verbringen – auch dann, wenn sie keinen konkreten Einkaufszettel dabei haben.
Das ist eine persönliche Vorstellung, kein fertiger Plan. Ein Umbau des bestehenden Gebäudes wäre vermutlich eine große finanzielle und technische Herausforderung. Eigentümer, mögliche Betreiber und Mieter müssten ein Konzept entwickeln, das nicht nur attraktiv klingt, sondern sich auch wirtschaftlich tragen kann. Doch genau darüber sollte nachgedacht werden, solange noch Zeit dafür ist.

Die Stadt kann dabei vermitteln, Gespräche anstoßen und gute Rahmenbedingungen schaffen. Entscheiden kann sie über die Zukunft des privat genutzten Gebäudes aber nicht allein. Umso wichtiger wäre es, dass Eigentümer, Stadt und mögliche Partner frühzeitig darüber sprechen, welche neue Nutzung an diesem zentralen Standort denkbar wäre.

Rosenheim braucht eine Idee für morgen

Natürlich hoffe ich, dass Galeria erhalten bleibt. Für die Beschäftigten wäre das eine wichtige Nachricht, und auch für die Innenstadt wäre es ein Gewinn. Aber ich möchte nicht, dass Rosenheim erst dann über die Zukunft dieses Standorts nachdenkt, wenn die Türen tatsächlich geschlossen werden sollten.
Vielleicht lässt sich das Warenhaus weiterentwickeln, vielleicht braucht es eine ganz neue Mischung aus Handel, Gastronomie, Dienstleistungen und Freizeitangeboten. Was davon realistisch ist, muss geprüft werden. Entscheidend ist für mich, dass wir uns überhaupt trauen, größer zu denken.

Denn ich möchte mir eine lebendige Rosenheimer Innenstadt auch in Zukunft vorstellen können – mit Orten, an denen Menschen nicht nur schnell etwas erledigen, sondern sich gern aufhalten. Das Gebäude an der Münchener Straße und der Gillitzerstraße könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. Es wäre schade, wenn wir erst über seine Möglichkeiten sprechen, wenn es für manche davon schon zu spät ist 

Liebe Grüße aus der Redaktion
Karin

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 9. Oktober – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Axolotl unter anderem Beine, Teile des Herzens und des Nervensystems regenerieren können?
Forscher untersuchen deshalb seit Langem, wie diese außergewöhnliche Fähigkeit funktioniert.
Die Natur kann Dinge, an denen die Wissenschaft noch forscht.

Vielleicht musst Du heute nicht sofort eine Antwort auf alles haben.

Wir wünschen Dir einen neugierigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

 

Rosenheim: Kabel und Kabeltrommeln aus Rohbau gestohlen

Rosenheim: Kabel und Kabeltrommeln aus Rohbau gestohlen

Rosenheim – Aus einem Rohbau in der Ringstraße haben bislang unbekannte Täter mehrere Kabel und Kabeltrommeln gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich nach Angaben der Polizei zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (7. Oktober). Der Schaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt.

Die Täter verschafften sich im Zeitraum zwischen Dienstag, 6. Oktober, gegen 17.30 Uhr und Mittwoch, 7. Oktober, gegen 7 Uhr Zugang zu dem Rohbau. Dort stahlen sie sowohl bereits verlegte Leitungen als auch mehrere abgestellte Kabeltrommeln.
Die Polizeiinspektion Rosenheim ermittelt wegen des Diebstahls und bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum in der Ringstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)