Gitarrenklänge in der Kirche St. Walburg

Gitarrenklänge in der Kirche St. Walburg

Seeon / Landkreis Traunstein – In der Walburgiskirche bei Kloster Seeon startet am Montag, 24. Juni, 19 Uhr, die Reihe der Namenstagskonzerte für die Kirchenheiligen Johannes, Benedikt und Margareta. Den Anfang macht der Rosenheimer Konzertgitarrist Markus Lohmeier.

In seinem neuen Soloprogramm präsentiert Markus Lohmeier eine Auswahl an Originalwerken und Bearbeitungen für klassische Gitarre aus dem Barock sowie der Klassischen Zeit und der Biedermeierströmung. Teils opulent gefüllte Fantasien und mehrstimmige barocke Sätze wechseln sich mit wunderbar schlichten, aber raffiniert harmonisierten, klassizistisch bis frühromantischen Melodien ab. Zu hören sind Werke von Napoleon Coste, David Kellner, Johann Caspar Mertz, Gaspar Sanz, Fernando Sor, Silvius Leopold Weiss und anderen. Neben der heute etablierten klassischen Gitarre, deren Ursprünge in Spanien zu suchen sind, erklingt auch ein neu gebautes und modern interpretiertes „Wiener Modell“, deren Klangideale auf Wiener Vorstellungen um 1820 zurück reichen.
Markus Lohmeier erhielt bereits mit 8 Jahren seinen ersten Gitarrenunterricht, angeregt von seinem Gitarre spielenden Vater. Im Kinder- und Jugendalter gewann er mehrere erste Preise bei „Jugend musiziert“. Es folgten ein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Nürnberg und der Besuch zahlreicher Meisterkurse bei Gitarrengrößen wie Zoran Dkukic, Anielle Desiderio und vielen anderen. Konzerte führten ihn bereits in den gesamten deutschsprachigen Raum sowie nach Mexiko. Neben seinen Solo-Auftritten ist er auch Teil des Duos Alta Baviera sowie des Duos Saitenintermezzo. Seine Liebe zum Instrument teilt er nicht nur im Unterrichtsraum, sondern auch auf der Bühne. Der Abend in Seeon wird zu einer musikalischen Zeitreise durch die Epochen, die Akustik des Kirchenraumes von St. Walburg liefert dazu den perfekten Rahmen.
Tickets für das Konzert gibt es im Klosterladen Seeon, im Web-Shop www.kloster-seeon.de oder über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen. Kurzentschlossene bekommen eventuelle Restkarten auch an der Tageskasse. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr (freie Platzwahl).
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild:  Der Rosenheimer Konzertgitarrist Markus Lohmeier Copyright Victor Marin Roman)

Auf der Mauer, auf der Lauer

Auf der Mauer, auf der Lauer

Hilpoltstein / Bayern – Wanze oder keine Wanze? Manchmal ist genau das die Frage. Um das herauszufinden, nimmt der Insektensommer des bayerischen Naturschutzverbands LBV und seinem bundesweiten Partner NABU in diesem Jahr die Feuerwanze genauer unter die Lupe.
 
Die wird nämlich gern auch mal Feuer- oder Schusterkäfer genannt, obwohl sie kein Käfer ist. „Die Entdeckungsfrage soll dabei helfen, den Unterschied zwischen Wanzen und Käfern zu erkennen, anhand markanter Merkmale wie dem großen dreieckigen Schildchen auf dem Rücken, dem Saugrüssel oder den zur Hälfte verhärteten Flügeln“, erklärt die LBV-Insektenexpertin Tarja Richter. Als kleine Gartenhelfer sind Feuerwanzen nützlich: So stehen neben Pflanzensamen auch Insekten- und Schneckeneier auf ihrem Speiseplan, damit helfen sie dabei, die Anzahl gefräßiger Gartenbewohner in Schach zu halten.
„Uns ist es wichtig, mit der Aktion auch die Artenkenntnis zu Insekten zu fördern. Mit der Entdeckungsrage wollen wir es Neueinsteigern leichter machen, bei der Aktion mitzumachen. Denn für den Anfang kann es hilfreich sein, sich zunächst auf eine Art zu konzentrieren”, so Tarja Richter. Die Welt der Insekten ist überwältigend in ihrer Vielfalt: Rund 34.000 Arten gibt es in Deutschland. „Die auffällig gezeichnete Feuerwanze haben vermutlich schon viele irgendwo einmal gesehen oder erinnern sich aus ihren Kindertagen an sie. Wenn man sie jetzt gezielt erkennen kann, wagt man sich vielleicht auch an andere Insektengruppen“, erläutert die Insektenexpertin weiter.
In Bayern wurde die Feuerwanze im ersten Zählzeitraum (31. Mai bis 9. Juni) auch am häufigsten gemeldet, gefolgt von der Steinhummel und der Hainschwebfliege auf Platz drei. Aufgrund des Hochwassers in weiten Teilen des Freistaats wurden insgesamt weniger Insekten gemeldet als in den Vorjahren. „Für den zweiten Zählzeitraum im August hoffen wir auf besseres Wetter. Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen, wie in weiten Teilen Deutschlands fliegen auch Insekten nicht gern, sondern sitzen still oder verstecken sich. Bei windstillem und sonnigem Wetter hingegen tummeln sie sich gern und lassen sich auch an ungewöhnlichen Orten beobachten und zählen wie am Badesee oder beim Warten auf den Bus“, weiß Tarja Richter.
 
Zweiter Zählzeitraum im August
 
Vom 2. bis 11. August sind alle großen und kleinen Insektenfans erneut aufgerufen, bis zu einer Stunde draußen in der Natur zu verbringen und sich zu notieren, wie viele Feuerwanzen und andere Sechsbeiner krabbeln, summen und brummen – und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich oder Bach. Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus sein. Gemeldet werden die Beobachtungen per Online-Formular unter www.lbv.de/insektensommer.
 
Zur Aktion Insektensommer
 
Die gemeinsame Aktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU ist die größte Insektenzählaktion in Deutschland. Bereits seit sieben Jahren werden im Juni und August tausende Menschen zu Hobbyforschenden. Die Daten zur Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst, von LBV und NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. 
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. Juni.

Namenstag haben: Alban, Alois, Eberhard, Radulf, Ralf

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Lana Del Rey (1986 – ist eine US-amerikanische Sängerin.)

– Prince William (1982 – ist Prinz von Großbritannien und Nordirland. Vollständiger.)

– Edward Snowden (1983 –  ist ein US-amerikanischer Whistleblower und ehemaliger Systemadministrator bei CIA und NSA. 2013 veröffentlichte er Informationen zu geheimen Überwachungsprogrammen.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1834: Cyrus McCormick erhält das US-Patent auf den von ihm erfundenen Balkenmäher zur Getreideernte. Sein „Virginia Reaper“ wird von Pferden gezogen.
  • 1948: Die Deutsche Mark löst infolge der Währungsreform die Reichsmark ab.
  • 1886: Grundsteinlegung und damit Baubeginn der Tower Bridge in London.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Solarpunk Straßenfest am Salzstadel Rosenheim

Solarpunk Straßenfest am Salzstadel Rosenheim

Rosenheim  – Am Samstag, 29. Juni, findet am Salzstadel in Rosenheim zum zweiten Mal das Solarpunk Straßenfest statt. Veranstaltet wird das Event von Vegans of Rosenheim, Christoph Niebch und Raija Buchhorn mit Unterstützung der Stadtbibliothek Rosenheim.

Solarpunk ist eigentlich ein Science-Fiction-Genre, in dem eine nachhaltige und soziale Zukunft erreicht wurde. Daraus hat sich auch eine ganze Bewegung ergeben, die darauf hinarbeiten will, die Klimakatastrophe und soziale Ungerechtigkeit zu überwinden.
Einiges dafür ist bereits heute machbar und somit ist der Salzstadel mit seiner zum Solarpunk-Stil passenden grünen Bepflanzung der perfekte Ort, um nachhaltige und soziale Konzepte kennenzulernen und sich darüber auszutauschen. Dazu zeigen über 20 Organisationen und Initiativen ihre Lösungen im Bereich Ernährung, Energie, Mobilität, Tierschutz, Wohnen, Konsum und Zusammenleben.
Besonders Highlight sind dabei die verschiedenen regionalen und veganen Street-Food Angebote vom Foodtruck The Gooks, der Food-Ape Pink Deli, der Sweety Siam Snackbar, Hoam Çiğ Köfte und exklusivem Kuchen vom Katzentempel. Damit wird das Straßenfest auch zu einem kleinen Street-Food-Markt.
Es soll auf praktische Lösungsansätze verwiesen und der Austausch miteinander gestärkt werden. “Wir wollen nicht mit dem Finger zeigen und Forderungen stellen, sondern darbieten, wie einfach, lecker und spaßig es sein kann, nachhaltiger zu leben”, so Christoph Niebch.
Solarpunk ist auch ein Gegenstück zu Cyberpunk, unter dessen Motto bereits Partys in der Asta-Kneipe stattgefunden haben und auch dieses Jahr, am 19. Oktober, erneut eine Party stattfindet. Während das Motto der dystopischen Zukunft aus Cyberpunk darstellt, wie die Dinge schiefgehen können, stellt sich Solarpunk vor, wie die Welt besser werden kann. Für ein Party-Motto eignet sich die düstere, elektronische Cyberpunk-Welt. In Wirklichkeit wollen wir aber natürlich ein friedliches Zusammenleben, das von Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion geprägt ist.
Mit erneuerbaren Energiequellen, umweltfreundlicher Mobilität und veganem Essen sind Teile der Solarpunk Vision bereits heute Realität. Mit dem Solarpunk Straßenfest am 29. Juni soll gezeigt werden, wie der Optimismus dafür zurückgewonnen werden kann, dass eine faire und nachhaltige Zukunft gelingt. Frei übersetzt aus dem Solarpunk Manifest: “Wir sind Solarpunks, denn die einzigen Alternativen dazu wären Ignoranz oder Verzweiflung”. Mehr Informationen sind unter www.vegansofrosenheim.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Vegans of Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Vegans of Rosenheim)

2 Jahre BRK-Servicezentrum in Rosenheim

2 Jahre BRK-Servicezentrum in Rosenheim

Rosenheim – Seit zwei Jahren ist das BRK-Servicezentrum in der Münchener Str. 16 in Rosenheim Anlaufstelle für alle Belange zum Thema „Rotes Kreuz“. Am 1. Juli gibt es anlässlich des zweiten Geburtstags bei Abschluss eines Hausnotrufanschlusses nicht nur die ersten vier Wochen umsonst (diese Aktion läuft bis 4. August), sondern auch noch ein nützliches Handtuch dazu.
 
Ob Anmeldung zum Erste-Hilfe-Kurs, Informationen über die BRK-Dienstleistungen oder Informationsveranstaltungen zu vielen wichtigen Themen, das Team des Servicezentrums im BRK-Zentrum Rosenheim kümmert sich um die Fragen der Besucher und gibt Auskunft.
(Quelle: Pressemitteilung BRK / Beitragsbild: BRK-Servicezentrum in Rosenheim, Münchener Str. 16 Copyright BRK Rosenheim)
Volksmusik mit der Kellerer Klarinettenmusi

Volksmusik mit der Kellerer Klarinettenmusi

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Des is a Musi: Mit Klarinetten, Akkordeon, Okarina und Tuba spielen Christian und Vroni Kellerer und ihre beiden Kinder Maria und Georg boarisch zünftig am Donnerstag, 4. Juli, von 19 bis 21:30 Uhr im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling auf.
 
Gemeinsam sind die vier Musiker als Kellerer Klarinettenmusi unterwegs. Christian und Vroni gehören unter anderem auch zur Besetzung der Heufelder Musikanten. Die Familienmusik war in den vergangenen Jahren auch immer wieder mal im BR Fernsehen zu sehen, zum Beispiel in Sendungen wie „Wirtshausmusikanten“ und “Zwischen Spessart und Karwendel”.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright AIB-KUR GmbH & Co. KG)
Naturführung auf den Spuren der Tagschmetterlinge

Naturführung auf den Spuren der Tagschmetterlinge

Eggstätt Landkreis Rosenheim – Fast wie früher, mit Schmetterlingsnetz und Botanisiertrommel, erkundet Otmar Czadek im Rahmen der Eggstätter Naturführungen am Freitag, 21. Juni die Welt der beheimateten Schmetterlinge in der Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte.

Groß und Klein können dabei die in der Sonne tanzenden Falter mit all ihren Sinnen erleben. Die Führung „Tagschmetterlinge – Gaukelnde Sommervögel“ beginnt bei gutem Wetter um 14 Uhr am Parkplatz an der Ischler Achen (Mooswirt) und dauert rund zweieinhalb bis drei Stunden. Sie kostet sieben Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder (bis zwölf Jahre). Mitzubringen sind Wanderschuhe, lange Hose, kleiner Rucksack, Sonnencreme und leeres Gurkenglas mit perforiertem Deckel. Weitere Informationen gibt es direkt bei Otmar Czadek unter Telefon 01577 1048728 oder online auf der Homepage der Tourist-Info Eggstätt unter www.urlaub-eggstaett.de in der Rubrik „Aktuelles/Naturführungen“. Die Führung fällt bei Regen oder Sturm aus.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

10 spannende Fakten über Mücken

10 spannende Fakten über Mücken

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Der Sommer ist da und mit ihm auch die Mücken. Ob am See oder am Abend im Garten, da wo wir sind, sind auch sie. Die lästigen Tiere rauben mit ihrem Summen so mach einem den letzten Nerv. Hier kommen für Euch 10 spannende Fakten über die Plagegeister.

  • 1) Mücken mögen dunkle Flächen. Tragen wir also schwarze Klamotten, kommen die Tiere eher zu uns als, wenn wir helle Farben tragen.
  • 2) Die kleinen Tiere sind die tödlichsten der Welt. Das liegt daran, dass sie Krankheiten wie zum Beispiel Malaria übertragen. So verursachen sie jährlich etwa 800 000 Tode.
  • 3) 3500 Mückenarten sind Weltweit bekannt. In Deutschland sind etwa 50 Arten heimisch.
  • 4) Die Tiere, die uns so nerven, haben eine wichtige Rolle im Ökosystem, sie dienen als Nahrungsquelle für zum Beispiel Vögel und Fledermäuse. So sorgen Sie für die Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts.
  • 5) Blut ist nicht das Hauptnahrungsmitte der Mücke. Sie decken ihren Energiebereich mit Blütennektar  und Wasser.
  • 6) Nur die Weibchen stechen. Sie benötigen zur Fortpflanzung, für ihre Eier, Eiweiße aus dem Blut. Deshalb sind die Weibchen kurz bevor sie ihre Eier legen, besonders stechfreudig.
  • 7) Mache Menschen werden von Mücken bevorzugt. Die Tiere werden von Kohlendioxid und Milchsäure angezogen, deshalb ist die Körperchemie von manchen Menschen anziehender als die von anderen.
  • 8) Regen hält Mücken nicht vom Fliegen ab. Wer sich also bei Regen im Sichern wiegt, liegt falsch. Nebel hingegen hindert die Tiere jedoch am Fliegen.
  • 9) Wenn wir kalt geduscht haben, ist die Gefahr gestochen zu werden geringer. Das liegt daran, dass Mücken auch wärmeempfindlich sind.
  • 10) Mücken haben Zähne, mit diesen durchdringen sie die Haut, um an das Blut zu kommen.

(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Adalbert, Benina, Deodat, Florentina, Mafalda, Margaretha

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Nicole Kidman (1967 – ist eine US-amerikanisch-australische Schauspielerin.)

– Ulrich Mühe (1953 – war ein deutscher Schauspieler, der seinen größten Erfolg mit der Hauptrolle im oscarprämierten Spielfilm „Das Leben der Anderen“  hatte.)

– Heinrich von Brentano (1904 – war ein deutscher CDU-Politiker, der kurz nach dem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur NATO das Auswärtige Amt als erster Bundesaußenminister von Kanzler Konrad Adenauer übernahm und die Westbindung Deutschlands vorantrieb.)
(Quelle: Geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1940: Samuel F. B. Morse erhält vom United States Patent Office das Patent für den von ihm erfundenen Schreibtelegrafen.
  • 1931: Das Schneefernerhaus auf der Zugspitze wird als Bergbahnhof der Bayerischen Zugspitzbahn eröffnet.
  • 2003: Die Non-Profit-Organisation Wikimedia Foundation wird in Saint Petersburg in Florida gegründet. Sie erhält alle mit der Wikipedia oder ihren Schwesterprojekten in Zusammenhang stehenden Rechte an Namen und Domains sowie Server übertragen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Maler und Lackierer in Rosenheim bekommen mehr Geld

Maler und Lackierer in Rosenheim bekommen mehr Geld

Rosenheim – Maler haben mehr im Portemonnaie: Die rund 120 Maler und Lackierer in Rosenheim bekommen mehr Geld. Sowohl beim Mindest- als auch beim Tariflohn hat es ein Plus gegeben. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.

„Der neue Mindestlohn regelt, dass kein Maler und kein Lackierer weniger als 15 Euro pro Stunde verdienen darf. Wer als Quereinsteiger arbeitet, muss mindestens 13 Euro bekommen. Daran müssen sich alle Malerbetriebe in Rosenheim halten“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Oberbayern, Harald Wulf.
Das sei allerdings nur die „absolute Lohnuntergrenze“. Die IG BAU habe auch einen höheren Tariflohn für die Maler und Lackierer durchgesetzt. Der liege jetzt bei 18,87 Euro pro Stunde, so Harald Wulf. Erfahrene Gesellen verdienen damit nach Angaben der IG BAU Oberbayern gut 3.260 Euro im Monat. Die Gewerkschaft rät allen Beschäftigten, ihren Lohnzettel zu prüfen.
(Pressemitteilung IG Bau / Beitragsbild: Symbolfoto re)

LBV: Bayern braucht konkreten Plan für weniger Pestizide

LBV: Bayern braucht konkreten Plan für weniger Pestizide

Hilpoltstein / Bayern – Seit dem Volksbegehren Artenvielfalt – „Rettet die Bienen“ besteht in Bayern das Ziel, den Pestizideinsatz bis zum Jahr 2028 zu halbieren. Bis zuletzt gab es jedoch keine Daten dazu für Bayern. Somit fehlten messbare Ziele und die Grundlage für ein Reduktionsprogramm.

Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) hatte deshalb bereits 2022 einen Pestizidbericht für Bayern vorgelegt. Nun zieht das Bayerische Landwirtschaftsministerium mit dem „Bericht zur Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in Bayern“ nach. „Der Bericht ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Er muss aber dringend durch einen aussagekräftigen Indikator ergänzt werden, der die Gefährlichkeit der Wirkstoffe besser berücksichtigt. Auch fehlt ein konkreter Plan für eine gezielte Pestizidreduktion“, sagt Franziska Wenger, LBV-Referentin Volksbegehren Artenvielfalt. Aus ökologischer Sicht sind Reduktionsziele am sinnvollsten, bei denen möglichst große Flächen pestizidfrei bewirtschaftet werden. Der LBV schlägt darüber hinaus vor, bestimmte Kulturen wie Weizen, Mais oder Wintergerste durch verschiedene Maßnahmen komplett pestizidfrei zu bewirtschaften: Weitere Fruchtfolgen, Streifenanbau, robustere Sorten, Blühstreifen und mechanische Beikrautkontrollen sind Wege zu weniger Pestiziden in der Landwirtschaft.
Der Bericht sagt, dass sich der Einsatz von Pestiziden in Bayern für das Jahr 2022 um 19 Prozent im Vergleich zum fünfjährigen Mittel der Jahre 2014 bis 2018 verringert hat. Diese Aussage bezieht sich jedoch auf die reine Wirkstoffmenge. Für eine sinnvolle Bewertung reicht diese Angabe nicht aus. Aussagekräftig sind nur Daten, die die Gefährlichkeit der Wirkstoffe in Relation zur Fläche setzen, auf der Pestizide ausgebracht werden. „Für das Risiko der Pestizidanwendung wird im Bericht der sogenannte „HRI 1“ Risikoindikator verwendet. Dieser besagt, dass das Risiko durch die eingesetzten Wirkstoffe in Bayern im Jahr 2021 um 51 Prozent niedriger liegt als im fünfjährigen Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2018. Dieser Indikator ist jedoch für eine Risikobewertung ungeeignet, da er hochwirksame und giftige Pestizide kaum berücksichtigt und stark durch die sinkenden Verkaufszahlen nicht mehr zugelassener Stoffe beeinflusst wird“, erklärt Franziska Wenger. Auch das Umweltbundesamt hat diesen Indikator bereits scharf kritisiert.
Die im Bericht beschriebenen Maßnahmen zur Pestizidreduktion zeigen, dass die Bayerische Staatsregierung das Ziel, den Pestizideinsatz im Freistaat bis zum Jahr 2028 zu halbieren, vorantreiben will. Aus Sicht des LBV fehlt jedoch ein konkreter Plan, wie die Reduktion zielgerichtet und zügig vorangebracht werden soll.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Urlaubs-Truck: Werbefahrt für die Chiemsee-Alpenland-Region nach Straubing

Urlaubs-Truck: Werbefahrt für die Chiemsee-Alpenland-Region nach Straubing

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Werbegemeinschaft „Urlaubs-Truck“,  bestehend aus einigen Ortschaften, Verbänden und touristischen Leistungsträgern der Chiemsee-Alpenland-Region, hat das langfristige Ziel, den Wirtschaftsfaktor Tourismus nachhaltig zu etablieren.

Dabei setzen die Werbepartner auf gebündelte Kräfte, um die Urlaubsregion als Ganzes nach vorn zu bringen. Um mit potenziellen Gästen in Kontakt zu kommen und mit diesen zu kommunizieren machte sich der „Urlaubs-Truck“ Mitte Juni auf den Weg nach Niederbayern. Bei dem dreitägigen Promotion-Einsatz in der Innenstadt von Straubing wurde die Marktgemeinde Prien am Chiemsee von dem Leiter des Tourismusbüros, Florian Tatzel, vertreten. Gemeinsam mit dem Organisator der Werbefahrten, Wolfgang Bude, informierte Tatzel zahlreiche Passanten über die Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland. Der Zuspruch am Stand war groß: freudig ergriffen die Besucher ihre Chance auf einen Kurzurlaub bei dem Gewinnspiel und nahmen Prospekte, überwiegend zu den Themen Radfahren, Wandern und Camping, sowie kleine Werbegeschenke entgegen. Lediglich das teils kühle und regnerische Wetter ließ einige Wermutstropfen auf den „Urlaubs-Truck“-Einsatz am Theresienplatz fallen.
„Dass die Straubinger Standbesucher so extrem begeistert von unserer Region sind, war sehr motivierend“, freut sich der Leiter des Priener Tourismusbüros. „Nicht nur die Verbundenheit durch einen ähnlichen Dialekt, sondern vor allem die Aufgeschlossenheit der Besucher, ihre Wissbegier und die vorherrschende Kenntnis unseres Urlaubsgebietes, vermittelten uns den Eindruck, dass die Kunden der Information auch ‚Taten‘ folgen lassen und immer wieder ein Wochenende oder ein paar Tage in unsere Region verbringen.“
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: „Urlaubs-Truck“-Einsatz in Straubing: Der Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel informiert die Standbesucher über die Fülle an Sehenswürdigkeiten, Kulturschätzen und die Naturlandschaft der Chiemsee Region. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)