Nachtfahrverbot für Mähroboter

Nachtfahrverbot für Mähroboter

Hilpoltstein / Bayern – Für den auch in Bayern immer seltener werdenden Igel, sind Gärten im Siedlungsraum ein wichtiger Lebensraum. Doch genau dort droht dem Stachelritter häufig eine tödliche Gefahr. Mit der zunehmenden Nutzung von Mährobotern werden die nachtaktiven Säugetiere oft schwer verletzt und verenden dann qualvoll.

„Viele Mähroboter laufen nachts und sind dann besonders gefährlich, weil sie kleine Tiere wie junge Igel oder wandernde Amphibien nicht als Hindernis erkennen. Wenn sie dann einfach über die Tiere hinwegfahren, fügen sie ihnen grausame Verletzungen zu. Die Grüne Landtagsfraktion fordert deshalb die Staatsregierung in ihrem Antrag zum Handeln auf. So wäre aus Sicht des LBV die Ergänzung eines Nachtfahrverbots für Mähroboter im Tierschutzgesetz unbedingt erforderlich“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.
Da Igel bei Gefahr nicht davonlaufen, sondern sich zu einer Stachelkugel zusammenrollen, sind sie den Maschinen schutzlos ausgeliefert. Vielen Mähroboterbesitzern ist nicht bewusst, welchen Schaden sie damit an der Natur im eigenen Garten anrichten. „Bei Zusammenstößen mit Mährobotern erleiden die Igel oft Wunden, die sich leicht infizieren können. Regelmäßig werden Tiere von den vermeintlich hilfreichen Gartenmaschinen verstümmelt oder getötet. Und da viele Roboter-Opfer einfach in der Mülltonne entsorgt oder gar nicht erst gefunden werden, gehen wir von einer hohen Dunkelziffer aus“, erklärt Schäffer.
Einige der Hersteller weisen sogar darauf hin, dass ihre Mähroboter nicht unbeaufsichtigt laufen sollen. „Leider ist aber genau das oft einer der Hauptgründe für die Anschaffung eines Mähroboters – er arbeitet ganz allein, ohne dass man daneben stehen muss“, so der LBV-Vorsitzende. Deshalb halten sich viele Roboterbesitzer nicht an die Vorgabe und lassen den automatischen Helfer gerne nachts laufen, wenn zwar weder Kinder noch Haustiere im Garten unterwegs sind, aber viele nachtaktive Wildtiere.

Auch tagsüber in Verstecken nicht mehr sicher

Und selbst in ihren Tagesverstecken sind die Igel im Garten vor elektrischen oder anderen motorisierten Gartengeräten oft nicht mehr sicher. Dort, wo sich Igel am liebsten zum Schlafen zurückziehen – also unter Hecken und ins Gestrüpp – wird gerne mit Fadenmähern und Freischneidern gearbeitet. „Diese Geräte sind oft stark genug, um kleine Bäume zu durchschneiden. Entsprechend kann man sich vorstellen, was sie mit Igeln und anderen Tieren machen. Am besten ist es deshalb, auf solche Geräte ganz zu verzichten und Mut zum Wildwuchs unter Gartenhecken zu zeigen“, empfiehlt Schäffer. Falls man das nicht wolle, solle man vor der Nutzung dieser Geräte die Flächen gründlich nach Tieren absuchen.

Mähroboter gefährden die Artenvielfalt

Davon abgesehen wird durch den Einsatz von Mährobotern auch verhindert, dass im Garten ein vielfältiger Lebensraum entstehen kann. Auf täglich gemähten und somit sterilen Rasenflächen finden Igel keine Nahrung mehr. „Wo Mähroboter regelmäßig fahren wächst keine Blüte mehr. In der Folge bleiben Insekten fern, die für den Igel ein Hauptbestandteil der Nahrung sind. Und die wenigen Insekten, die sich doch auf den Rasen verirren, werden dann in den Mähroboter eingesogen und zerhäckselt. Deshalb stellen Mähroboter eine Gefahr für die Artenvielfalt dar“, sagt der LBV-Vorsitzende.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühschoppen mit dem Mittelmeer Orchestra

Frühschoppen mit dem Mittelmeer Orchestra

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Im Bad Aiblinger Kurhauses findet ein Frühschoppen mit dem Mittelmeer Orchestra, am Sonntag 30. Juni von 10 bis 12 Uhr statt.

Langhalslaute und Kurzfidel erklingen zu Trompete, Waldhorn, Alt Saxofon, Geige, Cello, Akkordeon, Gitarren, Kontrabass und Schlagzeug. Das Mittelmeer Orchestra, ein Musikprojekt aus türkischen, griechischen, nordmazedonischen und deutschen Musikern, spielt seit 10 Jahren erfolgreiche Konzerte. Musikstücke und Lieder aus dem türkischen, griechischen und Roma- Bereich mit ihrer besonderen Stimmung und den bekannt mitreißenden Rhythmen bringen die Leute zum Mitsingen, Mitklatschen und Tanzen während im Wechsel dazu magische auch zeitkritische deutsche Eigenkompositionen zu Texten zum Beispiel von Nelly Sachs oder aus einem Zukunftsroman von Richard Harris mit Jazzteilen den musikalischen Rahmen weiten.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Neben der Musik gibt es zur Feier des Tages ein paar Weißwürscht, eine Brotzeit und eine kühlen Halbe. Außerdem gibt es verschieden Frühstücks- und Brotzeit-Gerichte – auch in vegetarischer Form.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei zu schlechtem Wetter und kalten Temperaturen findet die Veranstaltung im Kurhaus statt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tiere suchen ein Zuhause: Delia und Dixie möchten die Welt kennen lernen

Tiere suchen ein Zuhause: Delia und Dixie möchten die Welt kennen lernen

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Delia und Dixie zwei hübsche Katzenmädchen.

Delia ist im Januar 2020 geboren, Dixie im September 2020. Die Beiden sind kastriert, gechipt und geimpft.
Delia trägt ein wunderschönes, wildfarbenes Fell mit einem dunklen Streifen auf dem Rücken. Dixie dagegen mag es etwas farbenfroher und ihr weißes Fell ist mit getigerten Flecken unterbrochen.
Bis sie in das Tierheim Ostermünchen kamen, kannten sie nicht viel von der Welt. Sie lebten isoliert in begrenztem Raum. Im Tierheim entdeckten die beiden, dass das Leben noch viel mehr zu bieten hat. Delia ist noch etwas schüchtern, taut aber jeden Tag mehr auf. Zudem hat sie etwas zu viel Speck auf den Rippen. Man sollte daher bei den Mahlzeiten etwas dezimieren.
Dixi dagegen hat keine Gewichtsprobleme und auch sonst ist sie sehr aufgeschlossen.
Das Tierheimteam wünscht sich für die Katzenmädchen ein Zuhause in reiner Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon. Für einen Platz mit Auslauf wären sie nicht geeignet.
Wenn man Delia und Dixie näher kennen lernen möchten,  bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder info@tierheim-ostermuenchen.de. wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Delia und Dixie)

Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Adam, Adolf, Alena, Rainer, Ramwold, Volker

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Michael Groß (1964 – ist einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmsportler.)

– Rudolf Mang (1950 – war ein  bekannter deutscher Gewichtsheber, der bei den Olympischen Spielen in München 1872 Silber in der Gewichtsklasse über 110 Kilogramm gewann. Sein Spitzname: „Bär von Bellenberg“.)

– Venus Williams (1980 – ist eine erfolgreiche US-amerikanische Tennisspielerin, die Doppel mit ihrer Schwester Serena Williams spielt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1908: Der US-amerikanische Erfinder Frank W. Wood beantragt Patentschutz für eine elektrische Segmentanzeige.
  • 1943: Der in Argentinien lebende Ungar Làszlò József Birò erhält ein US-Patent auf den von ihm entwickelten Kugelschreiber.
  • 1970: Land Rover stellt mit dem Range Rover erstmals einen Geländewagen mit permanenten Allradantrieb der Öffentlichkeit vor.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. Juni

Namenstag haben: Anna Maria, Benno, Julietta, Kunigunde, Luitgard, Quirin

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Daniel Brühl (1978 – ist ein deutscher Schauspieler, der mit „Good Bye, Lenin!“ bekannt wurde.)

– Klaus Lage  (1950 – ist ein deutscher Sänger und Musiker. Bekannte Stücke von ihm „Monopoli“ und „1000 und 1 Nacht“.)

–Sibel Kekilli (1980 – ist eine deutsche Schauspielerin. International bekannt wurde sie als Hauptdarstellerin im Drama „Gegen die Wand“ im Jahr 2004.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1903: Henry Ford gründet in Michigan die Ford Motor Company, welche mit der Produktion des Ford Modell A den Kraftfahrzeugbau aufnimmt.
  • 1903 Der US-amerikanische Apotheker Caleb Bradham erhält das Markenzeichen Pepsi-Cola für das von ihm zehn Jahre zuvor erfundene Getränk geschützt.
  • 1999: Das japanische Gesundheitsministerium genehmigt den Verkauf der Antibabypille.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. Juni.

Namenstag haben: Bernhard, Gebhard, Germaine, Isfried, Lothar, Vitus, Veit

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Neil Patrick Harris (1973 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)

–Wilbert Awdry (1911 – war ein britischer Priester und großer Eisenbahn-Fan, der die bekannten Kindergeschichten rund um „Thomas, die kleine Lokomotive“ verfasste.)

–Oliver Kahn (1969 – ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart. Derzeit noch im Fernsehen zu sehen als Fußballkommentator)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1844: Charles Goodyear erhält vom United States Patent Office ein Patent auf die Vulkanisierung von Gummi.
  • 1924: Beim größten Automobilhersteller der Welt, Ford in Detroit, rollt der zehnmillionste Wagen vom Band.
  • 2006: Microsoft gibt den Rücktritt Bill Gates als Chief Software Architect bekannt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Kräuterworkshop für Erwachsene im Bauernhausmuseum Amerang

Kräuterworkshop für Erwachsene im Bauernhausmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Rund um die Sommersonnenwende ist die ideale Zeit, um heimische Wildkräuter wie Johanniskraut, Schafgarbe, Kamille, Ringelblume und Frauenmantel zu pflücken. Im Bauernhausmuseum Amerang findet am 22. Juni deshalb  ein Kräuterworkshop für Erwachsene statt.

Am Samstag, 22. Juni, dreht sich bei der Kräuterpädagogin Ingrid Göttsberger im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern von 13 bis 16 Uhr alles um Frauenkräuter zur Sommersonnenwende. In einer Führung durch das Museumsgelände und seine Gärten geht sie auf die einzelnen Pflanzen, ihre Anwendungsbereiche und ihre Verarbeitung ein. Nach einer kleinen Brotzeit mit Kräuterbutter und Wiesenlimo stellen die Teilnehmenden im Anschluss gemeinsam ein Räucherbüschel, eine Wundsalbe und eine erfrischende Schüttellotion her. Kursgebühr: 35 Euro zzgl. Eintritt. Anmeldung unter museum@bhm-amerang.de
Alle Informationen zum Jahresprogramm des Bauernhausmuseums Amerang gibt es im Internet unter www.bhm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/91 509-0.
(Quelle: Pressemitteilung Bauernhausmuseum Amerang / Beitragsbild: Blick in den Bauerngarten am Holzmannhof. Copyright  Bezirk Oberbayern, Bauernhausmuseum Amerang, G. Nixdorf.)

Später Mähen für mehr Vielfalt

Später Mähen für mehr Vielfalt

Hilpoltstein / Bayern – Einheitsgrün statt bunter Blütenpracht: Mitte Juni sind in Bayern schon zahlreiche Wiesen gemäht, zum Teil auch bereits mehrmals. Viele Tiere und Pflanzen können jedoch nur überleben, wenn zumindest ein Teil der Wiesenfläche länger stehen bleiben darf.

„Die bunten Blumenwiesen, ohne die wir uns Bayern überhaupt nicht vorstellen könnten, sind heute ein bedrohter Lebensraum. Doch beim Schutz von artenreichem Grünland kommen wir seit Jahren nur schleppend voran“, so der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer. Immerhin wurden im Zuge des Volksbegehrens Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ konkrete Vorgaben zum Schutz von artenreichem Grünland gemacht. Ein Lichtblick ist dabei aus Sicht des LBV, dass seit 2019 immer mehr Wiesen erst nach dem 15. Juni gemäht werden und das 10-Prozent-Ziel aus dem Volksbegehren für die späte Mahd bereits erreicht ist. „Doch leider ist der Gesamtzustand unserer Wiesen im Freistaat weiterhin schlecht. Deshalb läuft auf EU-Ebene sogar ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, weil diese wertvollen Flächen nicht genug geschützt werden. Die Staatsregierung muss deshalb beim Schutz von artenreichen Wiesen dringend nachlegen“, fordert Schäffer.
Wiesen und Weiden zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Schonend bewirtschaftet sind sie eine Schatzkiste die Kulturlandschaft. Im Zuge des Volksbegehren Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ wurde deshalb auf zehn Prozent des bayerischen Grünlands eine Mahd nach dem 15. Juni vorgeschrieben. So können Tiere und Pflanzen Rückzugsräume finden und sich fortpflanzen. „Dieses Ziel wird laut Landtagsanfrage bayernweit 2023 erstmalig erreicht. Somit ist seit 2019 ein Anstieg der spät gemähten Flächen im Freistaat zu verzeichnen.“
Doch zu frühe und zu häufige Mahd, Düngung und die Umwandlung von Grünland in Siedlungs- oder Ackerflächen gefährden weiterhin die wertvollen Wiesen. „Die bisherigen Bemühungen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Doch trotz seiner einzigartigen Vielfalt und der wichtigen Funktionen für Boden-, Klima- und Hochwasserschutz ist artenreiches Grünland nach wie vor ein bedrohter Lebensraum, der mehr Schutz verdient“, so Schäffer.
Die EU hat Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) sogar verklagt, weil es seinen Verpflichtungen im Rahmen des europäischen Natura 2000-Schutzgebietsnetzwerks nicht nachkommt. Als explizites Negativbeispiel für Bayern nennt die EU „Magere Flachland-Mähwiesen“, also die wichtigen artenreichen Blumenwiesen. „Der besorgniserregend schlechte Zustand vieler Gebiete im Freistaat unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf. Bayern muss dringend nachlegen, gebietsspezifische Erhaltungs- und Entwicklungsziele definieren und umsetzen und damit die Flächen wieder in einen artenreichen Zustand überführen”, fordert Schäffer.

Futtergrundlage für Insekten

Eine späte Mahd stellt sicher, dass Insekten immer ausreichend Blüten als Futtergrundlage finden. Spät blühende Pflanzen können ausreifen und Samen bilden, damit die Art fortbestehen kann. Mit Wiesenbocksbart und Margeriten sind im Juni auch viele andere Blühpflanzen reif. Wird früher gemäht, können sich diese nicht vermehren. Neben einem späten Mähzeitpunkt sind das Belassen von ungemähten Altgrasstreifen, die zeitversetzte Mahd von in räumlicher Nähe liegender Wiesen, die Verwendung von Balkenmähgeräten, höhere Schnitthöhen, sowie das Mähen bei bedecktem Himmel und kühleren Temperaturen effektive Maßnahmen, um Tiere bei der Mahd zu schonen.
Insbesondere Bodenbrüter wie Feldlerche, Uferschnepfe und Großer Brachvogel profitieren, wenn erst nach Abschluss der Brut gemäht wird. Allerdings sind viele Wiesenbrüterküken auch bis zum 15. Juni noch nicht flügge, manche Arten brüten zu diesem Zeitpunkt noch. Daher wäre eine Flexibilisierung der landwirtschaftlichen Förderprogramme erforderlich mit Schnittzeitpunkten angepasst an Zielarten und Zusatzprämien für diese Mähzeitpunkte. Der LBV ist aus diesem Grund aktiv im Bodenbrüterschutz tätig und markiert Nester, um mit den Bewirtschaftern eine angepasste spätere Mahd zu vereinbaren, damit die Vögel dieser vom Aussterben bedrohten Arten ungestört brüten und die Küken sicher das Nest verlassen können.
Das Hochwasser hat momentan große Auswirkungen auf das Grünland und auf die Wiesenbrüter. Die derzeit geplante Ausnahmeregelung für das Aussetzen der Schnittzeitpunkte auf vom Hochwasser betroffenen Flächen ist nachvollziehbar. Der LBV arbeitet mit Landwirten in Wiesenbrütergebieten daran, dass dies nicht dazu führt, dass Wiesenbrüter zusätzlich geschädigt werden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto Copyright Gisela Schreiner)

Volksmusi mit den Zuahäusl Aufgeigern

Volksmusi mit den Zuahäusl Aufgeigern

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Zuahäusl Aufgeiger musizieren am Donnerstag, 27. Juni, von 19 bis 21:30 Uhr wieder zünftig im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling.

Die Gruppe steht für Geigenmusik, ruhig und kräftig, wie es grade passt. Vier Männer und eine Frau, eine Mischung aus Tirol, Ober- und Niederbayern. Schon seit vielen Jahren treten die fünf Vollblutmusikanten bei der Volksmusikreihe im Brunnenhof, Kurpark Bad Aibling, auf.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright Walter Mies, Nussdorf)

Gebietsfremde Arte: Ungewollte Freisetzung verhindern

Gebietsfremde Arte: Ungewollte Freisetzung verhindern

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Neue Tier- und Pflanzenarten breiten sich auch in Deutschland aus und können die heimischen Ökosysteme gefährden. „In der privaten Tierhaltung und der Gartengestaltung lässt sich die Verbreitung gebietsfremder Arten jedoch teils sehr einfach eindämmen“, so Jonas Liebhauser, Fachreferent für Heimtiere vom BNA.

Was sind gebietsfremde Arten?

Bei gebietsfremden Arten handelt es sich um Tiere und Pflanzen, deren natürliches Verbreitungsgebiet nicht in Europa liegt. Wir bringen sie dann, bewusst oder unbewusst, in unsere heimischen Ökosysteme ein. Auch eine natürliche Einwanderung ist in manchen Fällen möglich. Einige gebietsfremde Arten überleben und vermehren sich hier, teils sogar rasant. Bekannte Beispiele sind der Waschbär, die Nutria oder auch der Kirschlorbeer. Wenn die Neuankömmlinge der hiesigen Natur schaden, werden sie als „invasiv“ bezeichnet.
Nach Zahlen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) haben sich in Deutschland bislang 1.015 gebietsfremde Arten etabliert, unter anderem bedingt durch den Klimawandel und immer mildere Winter – darunter 449 Tier-, 469 Pflanzen- und 97 Pilzarten. Mehr als 100 davon sind als invasiv eingestuft. Für die Zukunft wird mit einem starken Anstieg gebietsfremder beziehungsweise invasiver Tier- und Pflanzenarten gerechnet.
Der Umgang mit solchen invasiven Arten, etwa Handels- und Besitzverbote, wird seit 2014 durch europäische und nationale Gesetze geregelt. Entsprechende Tiere bewusst freizusetzen, verbieten etwa das Tier- und das Bundesnaturschutzgesetz. Auch bei Heimtieren gilt es, selbst unbeabsichtigtes Freisetzen zu verhindern. Dies ist teilweise mit sehr einfachen Vorkehrungen möglich.

Vögel: Volieren sichern

Zu den bekanntesten gebietsfremden Vogelarten in Deutschland zählen der Halsbandsittich, die Kanadagans und die invasive Nilgans. Alle genannten Arten stammen von entflohenen oder ausgesetzten Tieren ab. Leben Vögel in Außenvolieren, ist daher auf Ausbruchsicherheit und witterungsbeständiges Material zu achten – auch mit Blick auf mögliche Schneelasten. Eine Schleuse mit zwei Türen ermöglicht gefahrloses Betreten und sichert zugleich den Eingang. Werden die Vögel in der Wohnung, beispielsweise in einem Vogelzimmer, gehalten, bietet es sich – je nach Vogelart – an, die Fenster mit Gittern oder stabilem Fliegendraht zu sichern. So bleibt auch das Lüften ohne Risiko.

Amphibien und Reptilien: Kletterkünste nicht unterschätzen

Bisher kommen in Deutschland nur wenige gebietsfremde Amphibien- und Reptilienarten vor. Ein Beispiel in freier Natur ist der aus Nordamerika stammende Ochsenfrosch. Er wird bis zu 20 Zentimetern groß und frisst alles, was er überwältigen kann. In den Rheinauen in Baden-Württemberg hat er bereits Fuß gefasst und verdrängt die heimischen Arten.
Damit Reptilien und Amphibien, die potenziell invasiv sein können, nicht aus Terrarien entwischen, sind diese idealerweise in einem gesonderten, abschließbaren Raum untergebracht, dessen Fenster mit Fliegengittern sehr wirkungsvoll gesichert sind. Zudem helfen spezielle Schlösser, unbeabsichtigtes Öffnen der Terrarien zu verhindern; darüber hinaus ist ein Schloss eine wirkungsvolle Erinnerungshilfe, ob das Terrarium auch wirklich zu ist.
Bei größeren Reinigungsarbeiten empfiehlt es sich, die Tiere kurzfristig in ein separates Behältnis zu setzen, etwa in eine Faunabox. Darin können die Tiere stressarm und ausbruchsicher die Reinigung ihres Zuhauses abwarten. Ist dies für Amphibien oder Schildkröten ein Aquarium, sollte es abgedeckt und der Wasserstand nur so hoch sein, dass Herausklettern unmöglich ist. Auch Außenteiche für Sumpf- oder Wasserschildkröten müssen passend gesichert sein, zum Beispiel mit einer etwa kniehohen, glatten Mauer.

Zierfische und Flusskrebse: Wasserwechsel richtig durchführen

Bisher konnten sich in Deutschland bereits drei invasive Fischarten etablieren: der Gemeine Sonnenbarsch, der Blaubandbärbling und der Schwarze Zwergwels. Dazu kommen vier aus Nordamerika stammende Flusskrebsarten wie der Kamber- und der Signalkrebs. Letztere sind besonders problematisch. Sie verbreiten die Krebspest, eine für europäische Flusskrebse hochansteckende und tödliche Pilzerkrankung.
Beim Austausch von Wasser im Aquarium oder Teich sollte dieses immer über das Abwasser in die Kanalisation entsorgt werden. Wird es hingegen in bestehende Gewässer eingeleitet, können sich Laich und Larven von Fischen sowie Teile von Wasserpflanzen aus dem Restwasser dort ausbreiten. Bei der Haltung von gebietsfremden Fischarten in Außenteichen sollte der Teich gegebenenfalls übernetzt werden, damit kein Laich an rastenden Wasservögeln anhaftet und über diese zum nächsten Gewässer transportiert wird.

Mein Tier ist weg: Was nun?

Sollte doch einmal ein Heimtier aufgrund noch nicht getroffener Vorkehrungen ausbüxen, sollte alles getan werden, um es rasch wieder zurückzubekommen. Bei der Suche ist es wichtig, sich ruhig und bedächtig zu verhalten, um das Tier nicht zu erschrecken, denn das vergrößert gegebenenfalls den Fluchtradius. Das ist vor allem bei Tieren im Freien relevant. Befindet sich das Tier noch in den eigenen vier Wänden, Fenster und Türen schließen. Auch Nachbarn sollten informiert werden, dass sie die Augen offen halten. Sofern man das Tier nicht zeitnah zurück in seine Obhut bringen kann, sollte man das örtliche Tierheim informieren, sodass das Tier – sollte es dort abgegeben werden – zurück zu seinen Besitzern gebracht werden kann.
(Quelle: Pressemitteilung BNA,IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen –  Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 21. Juni bis 5. Juli auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein zu Fahrplanänderungen, den Ausfall der Haltestelle München Hauptbahnhof und den Ausfall einiger Verbindungen.

Die DB InfraGO AG führt Brückenarbeiten durch, die von Freitag, 21. Juni, bis Freitag, 5. Juli, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es ganztags in beiden Richtungen zum Ausfall der Haltestelle München Hauptbahnhof und morgens zum Ausfall einer Verbindung zwischen München Hauptbahnhof und Rosenheim. Auf der Strecke Salzburg – Rosenheim – München kommt es frühmorgens bei einer Verbindung an einigen Tagen zum Ausfall der Haltestelle München Hauptbahnhof.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Juni.

Namenstag haben: Elisäus, Hartwig, Herweig, Meinrad, Gottschalk

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Lang Lang  (1982 – ist ein chinesischer Pianist, der mit seinen internationalen Konzertauftritten seit Anfang der 2000er-Jahre weltweit bekannt wurde.)

– Alois Alzheimer (1864 – war ein deutscher Psychiater und Neuropathologe, der als Erster die heute nach ihm benannte Demenzerkrankung „Alzheimer“ beschrieb.)

–  Che Guevara (1928 –  war ein argentinischer marxistischer Politiker und Guerillaführer, der als zentraler Anführer der Kubanischen Revolution von 1957/1958 in die Geschichte einging. Mit seinem Konterfei schaffte er es sogar zum Posterboy.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1834: Isaac Fischer, Jr. erhält ein US-Patent auf einen Herstellungsprozess von Schleifpapier.
  • 1920: Die Reichspostdirektion Danzig gibt die ersten eigenständigen Danziger Briefmarken heraus.
  • 2005: Die Deutsche Post ist nicht mehr mehrheitlich in Staatsbesitz. Erstmals sind mehr als die Hälfte der Aktien in „Streubesitz“.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)