Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. Mai

Namenstag haben: Antonia, Britto, Francois, Gundula, Maria-Caterina, Marktward, Mark

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Sigmund Freud (1856 –war ein bedeutender österreichischer Arzt, Psychologe und Religionskritiker, der mit einflussreichen Schriften wie „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ und „Das Unbehagen in der Kultur“ als Begründer der Psychoanalyse gilt.)

– Christian Morgenstern (1871– war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer, der vor allem durch seine komische Lyrik posthum populär wurde.)

– Orson Welles (1915 – war einer der anerkanntesten US-amerikanischen Filmregisseure, Schauspieler, Autor und u. a. Inszenator des Hörspiels „Krieg der Welten“ im Jahr 1938.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1678: In Leipzig beschließen 30 Großkaufleute das Errichten einer Börse. Am 30. Mai wird bereits mit dem Bau der Alten Handelsbörse begonnen.
  • 1840: Die erste Briefmarke der Welt, die seit dem 1. Mai in Großbritannien herausgegebene One Penny Black, hat ihren Gültigkeitsbeginn.
  • 1996: Gründung der Hyundai Motor India Limited, einem Automobilhersteller, der sich Jahre später zum globalen Kleinwagenproduzenten der südkoreanischen Marke Hyundai entwickelte.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Unser Rezepttipp am Sonntag

Unser Rezepttipp am Sonntag

Rosenheim – Heute gibt es ein Rezept für einen leckeren Snack. Chips mal ganz anders. Wir zeigen Euch wie ihr Crunchy Pasta (Nudelchips) macht. Anleitung mit Video.

Zutaten für die Crunchy Pasta:

200g Nudeln
50g Parmesan
Etwas Paprikapulver, Olivenöl, Salz und Pfeffer

Videoanleitung:
@innpuls.me Rezeptidee: Crunchy Pasta Zutaten: 200g Nudeln 50g Parmesan Etwas Paprikapulver, Olivenöl, Salz und Pfeffer Mehr dazu link in der Bio. . . . . . . . #rosenheim #rosenheimcity #landkreisrosenheim #schnell #einfach #rezepteidee #rezept #pasta #pastachips #chips #crunchypasta #nudelchips #lecker #easy ♬ Originalton – Innpuls.me.

Anleitung:
  • Die Nudeln kochen.
  • Dann in eine Schüssel geben. Mit Salz Pfeffer und Paprikapulver vermischen.
  • Anschließend den Parmesan und etwas Olivenöl dazugeben und nochmal vermengen.
  • Alles auf einem Backblech verteilen.
  • Für etwa 20 Minuten bei 200 Grad Ober-Unterhitze backen, bis die Nudeln knusprig sind.

(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 5. Mai

Namenstag haben: Gotthard, Jutta, Nunzio, Sigrid

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Chris Brown (1989 – ist ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber, Rapper und Tänzer.)

– John Batterson Stetson (1830– war ein US-amerikanischer Hut-Hersteller und der Erfinder des Cowboy-Huts.)

– Eddi Arent (1925 – war ein deutscher Schauspieler und Komiker, der in den 1960er Jahren durch seine Rollen in zahlreichen Edgar-Wallace-Verfilmungen und als „Lord Castlepool“ in drei Karl-May-Filmen bekannt wurde. Sein bürgerlicher Name: Gebhardt Georg Arendt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1835: In Belgien wird die erste Eisenbahnlinie auf dem europäischen Kontinent zwischen Brüssel und Mechelen in Betrieb genommen.
  • 1885: Für die Erfindung des Rollfilms erhält der US-amerikanische Unternehmer George Eastman das US-Patent 317,049.
  • 1891: In London können die ersten Briefmarken aus Automaten gekauft werden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Reise in die „Sehnsuchtsblaue Ferne“

Reise in die „Sehnsuchtsblaue Ferne“

Rosenheim – Die aktuelle Ausstellung „Sehnsuchtsblaue Ferne Der Münchner Landschaftsmaler August Seidel (1820-1904) und Weggefährten“ ist noch bis einschließlich Sonntag, den 12. Mai, in der Städtischen Galerie Rosenheim zu sehen.

Die Ausstellung ist die erste derart umfangreiche Schau zum Maler August Seidel, der in seinen romantisch geprägten „Sehnsuchtslandschaften“ die Schönheit des Alpenraums im 19. Jahrhundert kraftvoll auf Leinwand bannte. Begleitend zu seinen Werken werden auch Arbeiten namhafter Weggefährten wie Adolf Lier, Christian Morgenstern, Carl Spitzweg, Eduard Schleich d. Ältere oder Albert Zimmermann gezeigt, darunter viele Ausstellungsstücke aus privaten Sammlungen, die nur für den Zeitraum der Ausstellung öffentlich zu besichtigen sind. Am letzten Ausstellungstag finden noch zwei Führungen mit der Ausstellungskuratorin Elisabeth Rechenauer statt (14 Uhr und 15.30 Uhr).
In der letzten Ausstellungswoche öffnet die Galerie auch an Christi Himmelfahrt (9. Mai) ihre Pforten zwischen 13 und 17 Uhr. Am Abend gibt es zudem noch einmal die Möglichkeit Ausstellungs- und Kinoerlebnis miteinander zu verbinden. Im Rahmen der Reihe Kino.Kunst präsentiert die Städtische Galerie gemeinsam mit soulkino um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) die phantastische Komödie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ über die beflügelnde Kraft des Reisens: Walter Mitty arbeitet seit Jahren im Fotoarchiv der Zeitschrift „Life!“. Er ist ein Einzelgänger, der seinem grauen Alltag immer wieder in abenteuerlichen Tagträumen entflieht. Als eines Tages der Beschluss fällt, „Life!“ zukünftig nur noch online zu publizieren und eine letzte Printausgabe mit dem berühmten „Life!“-Fotografen Sean O’Connell auf dem Titelbild geplant ist, gerät Walter unter Druck. Denn das besagte Titelfoto, das an ihn geschickt wurde, ist verschwunden. Motiviert durch seine Kollegin Cheryl („IM LEBEN GEHT ES UM MUT UND DEN AUFBRUCH INS UNBEKANNTE.“) nimmt Walter all seinen Mut zusammen, verlässt sein vertrautes Archiv und begibt sich auf die Suche, die für ihn zu einer wunderbaren Abenteuerreise wird…
Im Anschluss an den Film ist ein individueller Ausstellungsrundgang möglich.
Um Voranmeldung zum Kinoabend und den Führungen wird gebeten unter Tel. +49 (0) 8031 365 1447 oder per Email galerie@rosenheim.de

Filmabend
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Donnerstag, 9. Mai, 19.30 Uhr
12  Euro 10 Euro erm. (inklusive Ausstellungsbesuch)

Führungen:
Rundgang mit Elisabeth Rechenauer, M.A.
Sonntag, 12. Mai, 14 Uhr
Sonntag, 12. Mai, 15.30 Uhr
jeweils 4 Euro (zzgl. Ausstellungseintritt)
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Sehnsuchtsblaue ferne blick in die Ausstellung Copyright Martin Weiand)

Schwerpunktegebiete sowohl für Windkraft als auch für Artenschutz

Schwerpunktegebiete sowohl für Windkraft als auch für Artenschutz

Hilpoltstein – Ab dem 6. Mai beginnt in Bayern die Auswahl potenzieller Vorranggebiete für den geplanten  Ausbau der Windkraft. In diesem Zusammenhang möchte der bayerische Naturschutzverband LBV betonen, den Klima- und den Artenschutz nicht gegeneinander auszuspielen.
 
„Wir brauchen dringend festgelegte Schwerpunktgebiete, auf denen neue Windkraftanlagen weitgehend problemlos errichtet werden können. Und genauso dringend brauchen wir großflächige Gebiete ohne Windkraftanlagen, wo windkraftsensible Tierarten ohne Einschränkungen leben und geschützt werden können“, so Dr. Andreas von Lindeiner, Landesfachbeauftragter für Naturschutz beim LBV.
Die Energiewende erfordert Kompromisse von allen Formen der Landschaftsnutzung. Daher darf der Naturschutz bei der Abwägung unterschiedlicher Belange zur Ausweisung von Vorranggebieten für die Windkraft nicht weniger berücksichtigt werden als andere. „Aktuell passiert es schnell, dass Lebensräume von windkraftsensiblen Tierarten einfach überplant werden, da neben dem berechtigten Mindestabstand von 800 Metern zur Wohnbebauung auch weiträumige Einschränkungen insbesondere durch Militär oder Denkmalschutz stärker berücksichtigt werden als der Artenschutz“, erklärt der LBV-Experte. Und ergänzt: „Vor allem bei Standorten, die in Wäldern geplant werden, wird der LBV besonders darauf achten, dass aus naturschutzfachlicher Sicht keine Roten Linien überschritten und Laub- und Mischwälder ausgespart werden.“
Aus Sicht des LBV müssen zukünftige Vorranggebiete für den Windkraftausbau auf der restlichen Landesfläche wiederum Gebiete im Sinne des Artenschutzes ausschließen. Nach sorgfältiger Vorab-Prüfung auf Naturschutzbelange können so zum einen sehr zügig und konzentriert Windkraftanlagen auch ohne Einzelfallprüfung gebaut werden. Zum anderen können sich die windkraftsensiblen Tierarten außerhalb dieser Flächen unbeeinflusst von den Anlagen entwickeln. Zudem bieten diese Gebiete dann auch die Möglichkeit für spezielle Schutzmaßnahmen, die ohnehin vom Gesetzgeber als Kompensation für Bauten vorgesehen sind. „Grundsätzlich von Vorranggebieten auszuschließen sind verschiedene Kategorien von Naturschutzgebieten, genauso wie für den Vogelzug bedeutsame Zugkorridore und Rastgebiete. Dabei müssen nicht nur kollisionsgefährdete Arten wie der Rotmilan ausschlaggebend sein, sondern auch besonders störungsempfindliche Arten wie Schwarzstorch, Wiesenbrüter oder Raufußhühner berücksichtigt werden“, sagt Andreas von Lindeiner.
 
Datenlage verbessern
 
Auf der Suche nach geeigneten Standorten für neue Windkraftanlagen weist der LBV explizit darauf hin, dass sich die Lage der vorhandenen Daten über das Artenvorkommen dringend verbessern muss. Dies ist notwendig um einerseits Vorranggebiete ausweisen und andererseits Schutzmaßnahmen vorschreiben zu können. „Nur wenn vorher auch alle Arten erfasst worden sind, kann objektiv bewertet werden, ob windkraftsensible Arten potenziell betroffen sein können.“ Auch an bestehenden oder vorgesehenen Standorten mit hohem oder unklarem Konfliktpotential fehlen Daten. „Hier gilt es dringend, Monitoring-Maßnahmen durchzuführen, um das Gefährdungspotenzial von kollisionsgefährdeten Fledermaus- und Vogelarten erfassen und auf dieser Basis Abschaltzeiten festlegen zu können“, erklärt der LBV-Biologe.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Die Floriansjünger gedenken ihrem Schutzpatron

Die Floriansjünger gedenken ihrem Schutzpatron

Traunstein – Heute ist internationaler Tag der Feuerwehrleute oder auch „Florianitag“. Trotz modernen und schnelllebigen Zeit ist der Schutzpatron der Feuerwehrleute noch allgegenwärtig und die Floriansjünger vertrauen auch noch heute auf den Schutz des Heiligen Florians. Am 4. Mai gedenken diese traditionell ihrem Schutzheiligen anlässlich des sogenannten „Floriani Tages“, der seit 1999 auch als Internationaler Tag der Feuerwehrleute gefeiert wird.

Der Heilige Florian ist gerade in der Alpenregion auf zahlreichen Hausfassaden zu sehen oder findet sich den Wohnhäusern als Aufstellfigur wieder. Dargestellt wird er meistens mit einem Wassereimer, dessen Inhalt sich über ein brennendes Haus ergießt. So steht der Heilige Florian, wie kaum ein anderer Schutzpatron, für den Schutz von Hab und Gut sowie von Leib und Leben der Bewohner und letztlich auch für den Schutz seiner „irdischen Vertreter“, den Floriansjüngern oder auch Feuerwehrleuten. 
4.851 ehrenamtliche Frauen und Männer sind im Landkreis Traunstein als Helfer in den 80 Feuerwehren bereit und vertrauen auf den Schutz des Heiligen Florians.
Sie stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, Gefahren zu bekämpfen und Menschen in Not zu helfen. Tag und Nacht sind sie bereit, sich den Flammen, Überschwemmungen, Unfällen und anderen Notfällen zu stellen, um Leben zu retten und Eigentum zu schützen. Dabei stellen sie ihre eigenen Interessen hinten an und sind binnen weniger Minuten zur Stelle, um professionelle und unbürokratische Hilfe zu leisten.
Auf die Fürsprache eines Schutzpatrons zu vertrauen, mag vielleicht nicht mehr in die heutige Zeit passen, dennoch pflegen die Feuerwehrleute auch noch heute eine sehr enge Verbindung zu ihrem Schutzpatron. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass alle Einsatzfahrzeuge den Namen „Florian“ sowie den Ortsnamen und eine Fahrzeugkennung tragen. Darüber hinaus beginnen und enden Funksprüche stets mit „Florian“ als Kennung der Feuerwehr. Selbst Kommandanten tragen während der Ausübung ihrer Funktion den „Florian“ in der Amtsbezeichnung sowie im Funkrufnamen.
Es ist durchaus eine interessante Verbindung. Die heutigen Feuerwehren sind vielerorts moderne Dienstleister „in jeder Lebenslage“ und rücken dank des guten „vorbeugenden Brandschutzes“ immer seltener zu Bränden aus. Dennoch bewahren sie sich auch in unserer schnelllebigen und modernen Zeit ein stückweit „Tradition und Glaube“, um den Dienst am Nächsten mit „Feuereifer“ zu verrichten und in den Städten und Gemeinden rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger im Notfall da zu sein. Aus diesem Grund erhalten auch alle neuen Feuerwehrfahrzeuge, die den kirchlichen Segen erhalten, vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein eine kleine „Florians Medaille“, die für den Schutz der Mannschaft sorgen soll.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Wolfgang Gasser Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Leistungsprüfung: „Blitzsaubere und flotte Arbeit“

Leistungsprüfung: „Blitzsaubere und flotte Arbeit“

Kammer / Landkreis Traunstein – In einer vierwöchigen Vorbereitungsphase mit jeweils zwei Übungen pro Woche haben sich zwei Gruppen der Feuerwehr Kammer auf das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ vorbereitet. Vor wenigen Tagen haben sie sich nun den Herausforderungen auf dem Sportplatzgelände der DJK-Kammer gestellt.

Unter den wachsamen Augen der drei Schiedsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein haben sie den mehrteiligen Test als „blitzsaubere und flotte Arbeit“ mit beiden Mannschaften erfolgreich absolviert, wie es Schiedsrichter Konrad Unterstein am Ende der Prüfung feststellte.
Insgesamt achtmal haben sie sich im Vorfeld zusammengefunden, um mit dem Chefausbilder und Gruppenführer Franz Maier die unterschiedlichen Aufgaben zu trainieren. Neben dem Kernstück der Prüfung, innerhalb weniger Mininuten alle Maßnahmen einzuleiten, die bei einem schweren Verkehrsunfall nötig sind, mussten die Teilnehmer verschiedene Gerätschaften erklären und aufbauen können oder Gefahrensymbole erkennen. Der stellvertretende Kommandant Tobias Heigermoser stellte sich den Aufgaben der Stufe 6, dem Abzeichen in „Gold-Rot“ und musste dafür zusätzlich sein „Technisches Feuerwehrwissen“ in Form eines Fragebogens zum Besten geben.
Anna Specht und Martin Schmalzbauer waren zum ersten Mal bei dieser Prüfung angetreten und schafften auf Anhieb das Abzeichen in „Bronze“. Sie waren als sogenannter Angriffstrupp eingesetzt und hatten unter anderem die Aufgabe, mit der Rettungsschere und dem Spreizer die verunfallte Person aus dem Fahrzeug zu befreien.
Bei der Vergabe der Abzeichen betonte Kreisbrandmeister und „Oberschiedsrichter“ Albert Rieder, „standardisierte Abläufe tragen wesentlich dazu bei, dass Einsätze schneller und ruhiger abgearbeitet werden. Ich freue mich, dass ihr euch in Kammer Jahr für Jahr ein Abzeichen ablegt und damit über eine gute Basisausbildung verfügt“. 
Anschließend erhielten Anna Specht und Martin Schmalzbauer das Abzeichen mit einem „Spreizer Symbol“ in Bronze. Max Schuster und Florian Wimmer haben die Plakette in Silber erhalten und das Abzeichen in Gold wurde an Alexander Maier überreicht. Gold-Blau haben Stefan Kreiler und Michael Maier abgelegt und die vorletzte Stufe haben Peter Freutsmiedl, Kilian Söldner, Michael Wilka und Bernhard Wolkersdorfer absolviert und damit die Plakette in Gold-Grün erhalten. Tobias Heigermoser hat mit „Stufe 6“ die höchste Stufe erreicht und darf ab sofort das Abzeichen in „Gold-Rot“ an der Uniform tragen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

„Wände streichen. Segel setzen“  Luise Kinseher brilliert in drei Rollen

„Wände streichen. Segel setzen“ Luise Kinseher brilliert in drei Rollen

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – In bester Manier und drei Rollen eroberte Luise Kinseher die Bühne in der ausverkauften Kulturmühle in Bruckmühl, mit ihrem Programm „Wände streichen. Segel setzen“.

Zunächst hatte Frau Frese den ersten Auftritt. Ihr greiser Gatte Heinz ist verstorben und nun bereist sie auf der „Aida“ die Weltmeere mit elitärem Gehstock, Trenchcoat und mondäner Brille. Mit ihrem Mann Heinz führt sie dabei als reinkarnierte Möwe pointierte Zwiegespräche, die bereits das Publikum überaus amüsierten.
 Dann kam Luise Kinseher als sie selbst auf die Bühne und fängt mit ihrer einzigartigen Mimik und ihrem hintergründigen Humor die Lacher der Zuschauer ein. Mitgefühl gibt es bei ihrer Not mit einem Riss in der Wohnung, der sich zum Biotop mit speziellen Libellen- und Pilzarten ausweitete und nun mit dem Vermieter, einer Immobilienfirma namens Hai, per Anwalt streitet. Der Riss im Fußboden ist dabei eine Metapher für den Riss, der – seit der Coronazeit und aktuell mehr denn je – durch die ganze Welt geht. Eingebettet in zahlreiche Nebengeschichten zeigt Kinseher ihre kabarettistische Kunst in Hochform. Die Grand Dame des Kabaretts hat zahlreiche Anekdoten, Bonmots und neckische Seitenhiebe gegen die CSU-Größen sowie die Regierung im Gepäck. Dabei hatte sie den revolutionären Vorschlag, angesichts von gendern und überarbeiten alter Statuten, den Löwen als Wappentier auszuwechseln gegen ein weibliches Pendant: eine Kuh samt „Muh“ als bayerische Antwort auf das buddhistische „Om“. Anwalttricks, Kita-Kids und die neuen Welten der Erziehung mit Tipps einer Vierjährigen zum Handy etc. werden ebenfalls pointiert angerissen wie die Themen Altenpflege, Bildungspolitik, Umweltprobleme oder Technikabhängigkeit. Letztere untermauert sie mit Saugrobotern, die den Haushalt übernehmen und mit Nachfolgemodellen neue Generationen „züchten“.

Mary from Bavaria 

Auch eine weitere Kultfigur Kinsehers war in Bruckmühl dabei: Mary from Bavaria. Im Walküren-Look á la Wagner schmettert sie dann – live wie sie mitten im Lied betonte – die Arie der Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“. Der Titel des Programms „Wände streichen. Segel setzen“ steht dabei für zwei Strategien der Generation Corona: Während die einen den Rückzug in die häusliche Idylle lebten, setzten die anderen den Aufbruch in neue Gefilde auf ihre Lebensagenda. Kochen lernen, die Natur erobern seien hier nur als Beispiele genannt. „Mary from Bavaria“ war hierbei beim Waldbaden.
Mit ihrer populären Kunstfigur, Frau Frese, beginnt und endet Luise Kinsehers Programm durch eine Tour menschlicher und gesellschaftspolitischer Gipfel und Täler. Musikalisch dabei das Duett Kinseher und ihr Tourbegleiter Simon Ernst zu Elton Johns „Don’t let the sun go down on me“…. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl Silvia Mischi / Beitragsbild: Copyright Silvia Mischi)

Gemeinsam wachsen auf dem Bauernhof

Gemeinsam wachsen auf dem Bauernhof

Irschenberg / Landkreis Miesbach – Die Caritas Kinderdorfgemeinschaft hat ihren neuen Kinderbauernhof in Irschenberg eröffnet. Dort sollen nicht nur gesunde Lebensmittel produziert werden, sondern Verbindungen geschaffen und gestärkt, Potenziale entfaltet und fürs Leben gelernt werden.

Kinder, Jugendliche, Betreuer und Gäste erkundeten am vergangenen Freitag gemeinsam das Gelände mit neuem Bauwagen in Grub in Irschenberg, auf dem letztes Jahr bereits Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt worden waren. Bei trockenem Wetter wurden vorab mit Stöcken die Grenzen des gepachteten Grundstückes markiert, das rund 5.000 qm groß ist und einen schönen Mischwald mit Bachlauf beinhaltet.
Dorfleiterin Pia Klapos begrüßte die Anwesenden, darunter Miesbachs Landrat Olaf von Löwis, Irschenbergs 2. Bürgermeister Marinus Eyrainer, Kerstin Maier, Frau des Verpächters Gerhard Maier und ein Spenderehepaar.
Der Kinderbauernhof ist ein mehrjähriges Projekt, das durch die maßgebliche finanzielle Unterstützung eines Lehrerehepaars realisiert werden kann. Christina Strobel und Matthias Schweinberger aus Schaftlach sind durch einen Unfall zu Geld gekommen. Dieses wollten sie nach eigenen Angaben nicht für sich ausgeben und auch nicht einfach nur für eine Anschaffung spenden, sondern gezielt für etwas verwenden, bei dem sie langfristig mitwirken und sich persönlich für Kinder engagieren können. Auf dem Kinderbauernhof möchten sie Teil des Ganzen sein, ihrem Leben einen Sinn geben und hoffen, dadurch Heilung zu erfahren.
Zur Eröffnung wurden Kartoffeln und Zwiebeln im großen Bauerngarten eingesetzt. Für das Säen von Samen und das Einpflanzen vorgezogener Pflanzen war die Erde noch viel zu nass, erklärte Katharina Fichtner, Sozialpädagogin im Kinderdorf, die das Projekt vorstellte.
Die Kinderdorfkinder sollen dort zukünftig Pflanzen säen, pflegen, ernten, die Ernte verarbeiten und das Saatgut für das folgende Jahr aufbewahren. Ziele sind, die Selbstwirksamkeit der Mädchen und Jungen zu stärken und Gestaltungskompetenzen im Sinne der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung (BNE) zu fördern. Den Kindern wird spielerisch der Wert von regionalen Lebensmitteln mit all ihren ökologischen Zusammenhängen vermittelt.

Kompetenzen fördern

 

In der Natur werden die Kompetenzen der Kinder gefördert. Sie lernen in den wechselnden Jahreszeiten Lebenszusammenhänge kennen. Und der Aufenthalt in der Natur hat eine beruhigende, fokussierende Wirkung auf die Mädchen und Jungen, weiß Katharina Fichtner: „Unsere Betreuten übernehmen auf dem Bauernhof Verantwortung für sich und andere. Es wird das Mitgefühl gestärkt durch die Sorge um die Sämlinge und die Pflege der Pflanzen. So werden Sozialkompetenzen und Empathie auf ungewohnter Ebene eingeübt“, erläuterte die Wildnispädagogin.
Wie eine Pflanze, die erst Wurzeln bilden muss, die sie widerstandsfähig machen, braucht das Projekt Kinderbauernhof Zeit, um sich zu entwickeln. Daher ist es langfristig angelegt und wächst in der Geschwindigkeit, die durch menschliche und natürliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund werden zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Tiere angeschafft. Als nächstes soll ein Tipi die Feuerstelle ergänzen und die Kinder aus dem Kinderdorf haben bereits weitere Ideen.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Kinderdorf Irschenberg / Beitragsbild: von Links Offiziell eröffnet wurde der Bauernhof für die Kinderdorfkinder vom Spender Matthias Schweinberger,Verpächterin Kerstin Maier, Landrat Olaf von Löwis und Dorfleiterin Pia Klapos Copyright Florian Lintz, bfl-relations.de / Caritas Kinderdorf Irschenberg)

Die Hundesprache lesen lernen: Wenn Hunde sich bedroht fühlen

Die Hundesprache lesen lernen: Wenn Hunde sich bedroht fühlen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Auch wer keinen eigenen Hund hat, sollte das Grundvokabular der Hundesprache kennen, schließlich leben Zwei- und Vierbeiner im städtischen Umfeld eng zusammen. Für Hundebesitzer gilt natürlich erst recht, dass sie erkennen müssen, wann ihr Tier sich bedroht fühlt. Der Hund hat vier verschiedene Reaktionsmuster, auf eine echte oder vermeintliche Gefahr zu reagieren, eine wichtige Grundlage für das richtige Verhalten des Menschen.
 
 
 
 
 
Wenn wir Menschen in eine bedrohliche Situation geraten, reagieren wir ganz unterschiedlich. Während die einen in eine Schockstarre verfallen, geraten andere in Panik, werden laut und versuchen, gegen die Situation anzugehen. Andere wiederum ergreifen die Flucht oder versuchen den Moment zu entschärfen, indem sie die Nervosität mit einem Witz überspielen.
 
Ähnlich ist es bei Hunden. Gerät der Vierbeiner in eine für ihn unangenehme Situation, hat er vier Möglichkeiten zur Reaktion. „Manchmal kommt uns das Verhalten unserer Hunde übertrieben vor“, sagt Sabine Winkler, Hundeausbilderin und Fachbuchautorin. „Es ist aber wichtig, die Reaktionen unserer Vierbeiner richtig zu deuten und entsprechend darauf zu reagieren, um die Situation zu entspannen und den Hund nicht noch weiter zu stressen.“ Im englischsprachigen Raum werden die Reaktionen des Hundes unter den „4 F“ zusammengefasst: flight, freeze, fight und fiddle about.
 
 
Flight: Der Hund flüchtet aus der Situation
 
Um der für ihn beunruhigenden Situation zu entkommen, entscheidet sich der Hund für die Flucht. „Das bedeutet nicht unbedingt, dass das Tier in hohem Tempo überstürzt wegläuft. Manche Tiere wenden sich ab und gehen langsam davon. Oder sie machen einen Bogen um die empfundene Gefahr, etwa um einen anderen Hund, der ihnen bei einem Gassigang entgegenkommt“, erläutert die Hundeexpertin. Dabei wird jede Möglichkeit genutzt, um die Distanz zum Auslöser der Bedrohung zu vergrößern.
 
 
Freeze: Der Hund erstarrt
 
„Bleibt der Hund wie angewurzelt stehen, befindet er sich in einem Konfliktzustand. In dem Moment kann der Vierbeiner nicht entscheiden, wie er nun am besten reagieren soll“, sagt Winkler. Wie lange der Hund so erstarrt stehen bleibt, ist unterschiedlich. Manchmal dauert dieser Zustand nur wenige Sekunden, in anderen Situationen so lange, bis der bedrohliche Moment vorüber ist.
 
Problematisch kann auch sein, wenn der Halter angespannt ist, den Hund aber zu sich ruft. Nun steht das Tier zwischen den Fronten: Auf der einen Seite der geliebte Mensch, der ungehalten wirkt und durch seine Körperhaltung eine Abwehrhaltung signalisiert. Auf der anderen Seite der Befehl, sich ihm zu nähern. Die Folge: Der Hund weiß nicht, was er tun soll, und bleibt stocksteif stehen. „Der Halter kann das Tier nun unterstützen, indem er sich zunächst einen Überblick verschafft, warum sich der Hund in einem Konflikt befindet, um ihm dann behutsam aus der Situation zu helfen“, so die Expertin. Eine Lösung könnte hier sein, dass der Hundehalter eine zugewandte und positive Körperhaltung einnimmt, das Tier erneut zu sich ruft und dann lobt.
 
 
Fight: Der Hund beginnt zu bellen oder zu knurren
 
Hat der Hund die Erfahrung gemacht, dass andere Verhaltensmuster keine Wirkung zeigen, dann reagiert der Hund unter Umständen mit einer Form von Aggression, etwa indem er den ungeliebten Artgenossen anknurrt oder laut bellt. „Meist stürzt sich der Vierbeiner nicht sofort auf die Bedrohung, denn es ist ihm durchaus bewusst, dass er durch den Angriff nach vorne Gefahr läuft, selbst verletzt zu werden. Daher versuchen Hunde die direkte Konfrontation über aggressive Verhaltensweisen eher zu vermeiden und wenden diese Reaktion erst an, wenn sie keine andere Möglichkeit mehr sehen“, sagt Winkler.
 
 
Fiddle about: Der Hund versucht, spielerisch von der Situation abzulenken
 
Bei dieser Strategie gibt es unterschiedliche Verhaltensweisen. Einige Vierbeiner zeigen zum Beispiel eine Art Spielverhalten, indem sie herumhüpfen oder den Vorderkörper tiefstellen. „Dieses Verhalten empfinden wir häufig als spielerisch, aber in Wahrheit möchte der Hund seine Unsicherheit und Nervosität verbergen. Außerdem teilt er anderen Hunden so mit, dass er nicht an Streit interessiert ist“, erklärt die Fachbuchautorin. Hört das Spiel mit dem Artgenossen nicht auf und wirkt der Hund gestresst, ist es meist ratsam, ihn aus der Situation herauszuholen. Auch Übersprunghandlungen, etwa Gähnen oder Lecken, können andeuten, dass der Vierbeiner versucht, eine unangenehme Situation zu überspielen.
 
Wer dieses Grundvokabular kennt, unterstützt das harmonische Zusammenleben mit dem tierischen Begleiter.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Mai

Namenstag haben: Aribo, Briktius, Florian, Guido, Martin, Valeria

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Peter Boenisch (1901 –war ein deutscher Journalist, der das Jugendmagazin „Bravo“ im Jahr 1956 gründete.)

– Audrey Hepburn  (1929 – war eine britisch-niederländische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihr Mitwirken beim Film „Ein Herz und eine Krone“ im Jahr 1953.)

– Inger Nilsson (1959 – ist eine schwedische Schauspielerin, die mit ihrer Rolle als „Pippi Langstrumpf“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1833:In Leipzig erscheint die Erstausgabe des Pfennig-Magazins, der ersten deutschen Illustrierten.
  • 1989: Die NASA-Raumsonde Magellan, zur Erforschung des Planeten Venus, wird gestartet.
  • 2010: Bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie’s wird das Bild Akt mit grünen Blättern und Büste von Pablo Picasso bei einem Rekordpreis von 95 Millionen Euro zugeschlagen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
„Kinder im Blick“ – Ein Kurs für Eltern in Trennung 

„Kinder im Blick“ – Ein Kurs für Eltern in Trennung 

Rosenheim – Im Jahr 2022 betrug die Scheidungsrate in Deutschland 35,5 %, jede dritte Ehe wird geschieden. Kinder sind oft die Leidtragenden, weil sie emotional tief betroffen sind und die Trennung ihrer Eltern als Verlust der familiären Einheit und Sicherheit erleben können. Um dieses Thema geht es bei einem Kurs der Caritas.
 
 
In diesen herausfordernden Situationen ist es wichtig, die Kinder, die Jugendlichen, aber auch die Eltern gut zu stützen und zu begleiten.
Im Sommer bietet die Caritas Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle in Rosenheim wieder einen KIB-Kurs für Elternteile an, die sich getrennt haben. Er richtet sich an Eltern, die sich nach einer Trennung folgende Fragen stellen:
 
  • Was ist für meine Kinder in der gegenwärtigen Situation wichtig?
  • Wie kann ich bei hohem Stresspegel eine gute Beziehung zu meinem Kind pflegen?
  • Wie trage ich dazu bei, dass mein Kind sich trotz Trennung/Scheidung gut entwickelt?
  • Wie kann ich dabei auch noch gut für mich selbst sorgen?
  • Was kann ich zu einer guten Kommunikation mit dem anderen Elternteil beitragen?
 
Diese und andere wichtige Fragen sind Thema im KIB-Kurs (www.kinder-im-blick.de). In dem Gruppenangebot bekommen Eltern wichtige Informationen und haben die Möglichkeit, Gelerntes praktisch auszuprobieren und sich mit Müttern und Vätern in ähnlichen Situationen auszutauschen.
Der Kurs findet 8 mal donnerstagsvormittags statt und wird von Inken Sievers und Stefanie Speicher geleitet. Insgesamt können 8 Elternteile teilnehmen (Mütter und Väter, nicht ein Elternpaar gemeinsam), die ein Kind im Alter von mind. 3 Jahren und regelmäßig Kontakt zum Kind haben).
Kostenbeitrag 80 € (Ermäßigung bei finanziellen Engpässen möglich).
Aktuell  werden die Gruppe zusammen gestellt und Interessierte eingeladen zu einem Vorgesprächen.  Entsprechend den Bedürfnissen der Teilnehmenden findet der Kurs dann vor oder nach den Sommerferien statt.
 
Bei Interesse an das Sekretariat (Tel. 08031 – 203740) wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Zentrum in Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)