Orts- und Seeführungen starten wieder in Prien

Orts- und Seeführungen starten wieder in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Anfang Mai starten die wöchentlichen Orts- und Seeführungen in Prien. Einheimische, Gastgeber und Gäste finden hier Gelegenheit, Wissenslücken auf Fragen über den Chiemsee, den König oder den Ort zu schließen und erkunden bei den Touren die besonderen „Fleckerln“ der Marktgemeinde.

Wer also erfahren will, was es mit der Tradition des „Preaner Hutes“ auf sich hat und wo man ihn heute sehen kann, hat immer montags, von 6. Mai bis 30. September, bei der eineinhalbstündigen Ortsführung Gelegenheit dazu. Start ist jeweils um 10 Uhr vor dem Tourismusbüro, Alte Rathausstraße 11. Welchen geheimen Weg der König genommen hat um auf seine Insel zu kommen, erfährt man beispielsweise immer freitags, ab den 3. Mai bis einschließlich 4. Oktober, bei der zirka einstündigen Seeführung vom Festland aus (für Rollstuhlfahrer geeignete Geh- und Verweilstrecke).
Treffpunkt zu den „See-Insel-Königs G´schicht´n“ ist um 10.30 Uhr am Gleisende der Chiemsee-Bahn in Prien/Stock Hafen. Keine Anmeldung erforderlich. Erwachsene bezahlen jeweils 5 Euro, mit Gästekarte/Einheimische 4 Euro und Kinder (6 bis 15 Jahre) 1,50 Euro. 2024 werden an ausgewählten Terminen Familienführungen angeboten. Die „Familien-Ortsführung“ findet erstmals am Montag, 20. Mai und die „See-Insel-Königs G´schicht´n für Familien“ am Freitag, 31. Mai statt. Individuelle Termine sind auf Anfrage im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Ausstellung: Helme Heine „Requiem für die Neuzeit“

Ausstellung: Helme Heine „Requiem für die Neuzeit“

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Samstag, 18. Mai bis einschließlich Sonntag, 4. August zeigt die Galerie im Alten Rathaus eine „Zeitenwende“, künstlerisch dargestellt mit Ausstellungsobjekten zu Gestern, Heute und Morgen des Schriftstellers, Kinderbuchautors und -illustrators Helme Heine.

Die Welt befindet sich in einem ungeheuren Wandel. Das Gestern, das Vertraute, das Liebgewonnene schwindet. Das Heute schafft unaufhörlich Neues. Das Morgen ängstigt. Die Ausstellung „Requiem für die Neuzeit“ widmet sich in satirischen, unterhaltsamen und philosophischen Bildern und Skulpturen diesem Umstand. Das Bild ist schnell, es sagt mehr als tausend Worte. Die künstliche Intelligenz soll helfen, die Zukunft zu meistern: Das Klima in den Griff bekommen. Die Flüchtlingsprobleme bewältigen. Den Kampf der Geschlechter befrieden. Die Demokratie erhalten. Den Frieden bewahren. Und vieles, vieles mehr. Humor ist gefragt.
Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein facettenreiches Rahmenprogramm: Der Künstler Helme Heine hält an den Freitagen, 31. Mai und 28. Juni, jeweils um 18 Uhr eine Lesung in den Räumlichkeiten der Galerie im Alten Rathaus. Der gebürtige Berliner ist ein weltweit geschätzter Maler und Autor. Seine grafischen Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Museen und Galerien ausgestellt. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, regulärer Eintritt zzgl. Aufpreis Führung. An den Sonntagen, 23. Juni und 14. Juli kann man jeweils um 14.30 Uhr an einer Führung teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, regulärer Eintritt zzgl. Aufpreis Führung.  Nachwuchskünstler experimentieren bei dem Workshop „Kinder machen Kunst“ an den Dienstagen, 11. Juni und 2. Juli, jeweils um 14.30 Uhr. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind acht Personen. Der Eintrittspreis, inklusive Materialkosten, beträgt 8 Euro pro Kind. Am Samstag, 27. Juli findet um 18.30 Uhr ein „Get-together“ im Rahmen der Ausstellung statt – unter dem Titel „Helme Heine meets Priener KunstTage“ können sich Ausstellungsbesucher auf ein abendfüllendes Programm freuen. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Helme Heine, Blow Job, 2023: Die Ausstellung „Requiem für die Neuzeit“ zeigt Bilder und Skulpturen zu Gestern, Heute und Morgen. Copyright Repro Anita Berger)

Stunde der Gartenvögel

Stunde der Gartenvögel

Hilpoltstein / Bayern – Vom 9. bis 12. Mai findet zum 20. Mal die „Stunde der Gartenvögel“ statt: Der bayerische Naturschutzverband LBV und sein bundesweiter Partner NABU rufen alle Naturbegeisterten auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und anschließend zu melden.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums, wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.
Die „Stunde der Gartenvögel“ ist gemeinsam mit der Aktion „Stunde der Wintervögel“ die größte bürgerwissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Die Langzeitstudie liefert dem LBV eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. Jährlich beteiligen sich an der Aktion Tausende Menschen.
Die Beobachtungen am Zählwochenende melden Teilnehmende am einfachsten online unter www.stundedergartenvoegel.lbv.de. Dort sind ab dem ersten Zähltag auch fortlaufend aktualisierte Zwischenstände abrufbar, die nach Landkreisen und Regierungsbezirken gefiltert werden können. Meldeschluss für Beobachtungen zur „Stunde der Gartenvögel“ ist der 20. Mai.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. April 

Namenstag haben: Arminia, Emma, Gerold, Leo, Timo, Werner

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Jayne Mansfield (1933 – war eine US-amerikanische Schauspielerin, die in den 1950er Jahren als Sexsymbol galt und auf der Leinwand u. a. in „The Girl Can`t Hel It“, „Sirene in Blond“ und „Sheriff wider Willen“ das Publikum begeisterte. Sie starb bereits im Alter von 34 Jahren bei einem Autounfall.)

– Frank Elstner (1942 – ist ein deutscher Fernsehmoderator und TV-Produzent. Er hat zahlreiche Fernsehformate erfunden, u. a. „Die Montagsmaler“ im Jahr 1974 und „Wetten, dass…?“ im Jahr 1981.)

– James Franco (1978 –  ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1805: Die von Joseph-Marie Jacqard verbesserte Webmaschine, der so genannte Jacquardwebstuhl, lässt das automatisierte Weben groß gemusterter Stoffe zu.
  • 1892: In den USA erhält John C. Stevens ein Patent für sein „Bicycle on skies“, einen Vorläufer des Skibobs.
  • 2011: Der im Aufwind befindliche Goldpreis überschreitet im Handel an der New York Mercantile Exchange erstmals die Marke von 1.500 US-Dollar pro Unze Feingold.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Erfolgreiches Vereinskegeln der Traunsteiner Feuerwehren

Erfolgreiches Vereinskegeln der Traunsteiner Feuerwehren

Traunstein –  Alle zwei Jahre lädt der Feuerwehrverein Traunstein rund um die beiden Hauptorganisatoren Sebastian „Wast“ Eisenreich und seiner Frau Maria die Nachbarvereine zur Kegelmeisterschaft ein. Bei der Siegerehrung vor wenigen Tagen wurden vier Wanderpokale und 107 weitere große und kleine Preise an die Teilnehmer verteilt.

Neben den fünf Städtischen Feuerwehren kamen die Teilnehmer aus Siegsdorf und Surberg sowie von den „Nachbarn“ des Technischen Hilfswerks aus Traunstein. Von den 154 Sportlern konnte die Feuerwehr Haslach mit 38 Keglern den Meistpreis für sich verbuchen.
Die Kegelbahn im Keller des Traunsteiner Feuerwehrhauses ist bereits seit 2010 im 2-Jahresrhythmus Schauplatz der Vereinskegelmeisterschaften. Organisatoren des 14-tägigen Wettkampfs sind seit der ersten Stunde das Ehepaar Wast und Maria Eisenreich, die auch in diesem Jahr vom 2. Vorstand Robert Oettl erneut für die Ausrichtung gewonnen werden konnten.
Zwei Wochen lang, hatten die Vereinsmitglieder der städtischen Feuerwehren Haslach, Hochberg, Kammer, Traunstein und Wolkersdorf, der Patenvereine aus Siegsdorf und Surberg sowie des THW Traunstein die Möglichkeit, die Kugeln über die Bahn schieben. Jeweils in den Abendstunden wurden durch Wast Eisenreich die zwanzig Schub eines jeden Teilnehmers protokolliert. Es wurde jeweils zehnmal auf die „Vollen“ geschoben, anschließend zehn Schub zum „Abräumen“.
Insgesamt beteiligten sich 154 Frauen und Männer sowie Jugendliche an diesem „Sportevent“ und zielten insgesamt 3.540-mal auf die bereitstehenden Kegel. Die Abende waren allesamt gut besucht, mit dem schönen Nebeneffekt, dass neben dem sportlichen Wettstreit, das kameradschaftliche und gesellige Zusammenkommen erst „deutlich nach dem letzten Schub endete“.

107 Preise für die Teilnehmer

Im Stüberl des Feuerwehrhauses an der Scheibenstraße wurden bei der Siegerehrung insgesamt 107 Preise verteilt. Die Stadt Traunstein unterstützte die Meisterschaft mit einem Drittel der Preise im Gesamtwert von 600 Euro, darunter vier Wanderpokale für die beste Dame, den besten Herrn bei Erwachsenen sowie der Jugend. Nach der Begrüßung durch Robert Oettl und den Grußworten des Feuerwehrreferenten der Stadt Traunstein, Andreas Kaiser, ging es an die Siegerehrung die Verteilung der Urkunden und Preise.
Die Wanderpokale erhielten Rosina Öggl (84 Holz), Hans Hornauer (74), Johanna Wolfgruber (49) und Valentin Obermeir (51). Den ersten Platz bei den Mannschaften erzielten in der Jugendwertung die Feuerwehr Traunstein I (178 Holz) mit Louis Sattler, Kilian Laskowski, Ryan Berg und Niki Leikauf, vor der Mannschaft Feuerwehr Traunstein II (173) mit Valentino Obermeir, Rose Strähuber, Lucas Stief und Sophia Handrick und der Feuerwehr Hochberg (160) mit Johanna Wolfgruber, Anton Geisreiter, Dominik Driesler und Julius Kamml.
Bei den Damen siegte die Gruppe Öggl mit 269 Holz (Rosina Öggl, Maria Eisenreich, Renate Waritschlager und Irene Praxenthaler) vor der Gruppe Huber mit 220 Holz (Andrea Eisenbichler, Hilde Huber, Hilde Straßer und Rita Huber) und der Feuerwehr Haslach (Irmgard Mayer, Christina Schreiner, Nicole Litwinschuh und Uschi Wernberger) mit 213 Holz.
Die Herren der Gruppe Huber (Hans Hornauer, Michael Wimmer, Heinrich Huber und Franz Resch) konnten sich mit 277 Holz gegenüber der Gruppe Öggl (Hans Öggl, Konrad Waritschlager, Wast Eisenreich und Heinz Rammelsberger) mit 250 Holz durchsetzen. Den dritten Platz belegte hier die Feuerwehr Kammer, vertraten durch Georg Huber, Heinz Kosak, Gerhard Poller und Herrmann Stöger, mit 245 Holz.
Den Meistpreis konnte die Feuerwehr Haslach mit 38 Teilnehmern für sich verbuchen, knapp gefolgt von der Feuerwehr Traunstein mit 36 und dem THW Traunstein mit 17 Teilnehmern.
Für die weiteren Platzierungen wurden Brotzeit und Wein-Preise für die Erwachsenen verteilt, die Jugendlichen erhielten Gutscheine für Eis oder Süßigkeiten. Nach der Preisverleihung fand der Abend einen gemütlichen Ausklang, bei dem der eine oder andere Brotzeit- und Getränkepreis gleich sinnvolle Verwendung fand.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverbband Traunstein / Beitragsbild: Hans Hornauer und Rosina Öggl waren die besten Kegler in der Erwachsenenwertung der Feuerwehr Kegelmeisterschaft. Den Wanderpokal sowie die Urkunde erhielten aus den Händen des 2. Vorsitzenden Robert Öttl (links) und Organisator Sebastian Eisenreich (rechts). Copyright Kreisfeuerwehrverbband Traunstein)

Offene Smartphone-Sprechstunde für Senioren in Rosenheim

Offene Smartphone-Sprechstunde für Senioren in Rosenheim

Rosenheim – Eine offene Sprechstunde für ältere Menschen die Hilfe im Umgang mit ihrem Handy oder Laptop suchen findet  ab Donnerstag, 24. April,  regelmäßig  zwischen 15 und 17 Uhr im Büro der Bürgerstiftung in der Alten Druckerei (Königstraße 7b) statt.

Auf Initiative der Vielfaltsgestalter Rosenheim und der Bürgerstiftung Rosenheim soll es ein unkompliziertes Angebot für Personen geben, die Fragen zu ihrem Smartphone oder Laptop haben. Michael Schnitker leitet das Projekt: „Wir kennen die typischen Unsicherheiten vieler Menschen im Umgang mit ihren Handys und freuen uns, wenn wir helfen können. Typische Probleme wie „Wie installiere ich
eine App?“ bekommen wir sicher gemeinsam in den Griff. Mit unserem Angebot möchten wir den Menschen einen Raum für diese Fragen
bieten. Unser Angebot richtet sich aber nicht nur an ältere Menschen, in unseren Räumen sind alle Altersgruppe willkommen und ich kann auch auf Englisch oder Russisch helfen.“
Wer Interesse hat, kann ab dem 25. April, zwischen 15 und 17 Uhr in die Königstraße 7b gehen.
Für weitere Fragen steht Michael Schnitker unter handy@schnitker.it zur Verfügung.
(Quelle: Pressemeldung Bürgerstiftung Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Igel sind wieder in Bayerns Gärten unterwegs

Igel sind wieder in Bayerns Gärten unterwegs

Hilpoltstein / Bayern –  Bei Temperaturen über 10 Grad Celsius sind die ersten Igel in Bayern aus ihrem fast sechsmonatigen Winterschlaf erwacht. Auch wenn es aktuell wieder kühler und regnerischer im Freistaat ist, durchstreifen die Igel trotzdem nachts die Gärten und Parks auf der Suche nach Nahrung und einem Partner.

„Im Garten sind Igel ein wichtiger Teil des Ökosystems und auch bei vielen Gärtnern sind sie gerne gesehen. Sie vertilgen nämlich unter anderem Schnecken und verschiedene Insekten und unterstützen so beim Anbau von Obst und Gemüse“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Doch der Igel findet im Siedlungsraum nicht immer geeignete Lebensbedingungen: Pestizide verringern seine Nahrungsquellen, es mangelt an Hecken oder Sträuchern zum Verstecken und vollständig eingezäunte Gärten verhindern das Wandern durch die Nachbarschaft. „Naturnahe Gärten sind der beste Igelschutz. Wer auf Vielfalt und Unordnung im eigenen Garten setzt, unterstützt den Igel und hat vielleicht sogar das Glück das nachtaktive Säugetier in der Dämmerung beobachten zu können“, so Nelson. Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) gibt Tipps, wie jede und jeder den eigenen Garten besonders igelfreundlich gestalten kann.
Dem LBV wurden im März bereits knapp 200 Igel über das LBV-Bürgerforschungsprojekt „Igel in Bayern“ gemeldet. Das entspricht der Aktivität der Vorjahre. Die Männchen wachen im Frühling meist vor den Weibchen auf, denn sie gehen im Herbst auch früher in den Winterschlaf. „Gleich nach der Paarungszeit ab September können sich die Männchen die erforderlichen Fettreserven für den Winter anfressen. Die Weibchen benötigen dagegen etwas länger, um nach Geburt und Aufzucht der Jungen das nötige Gewicht zu erreichen“, sagt Angelika Nelson.
Wer etwas für den Igel im eigenen Garten tun möchte, sollte Naturelemente wie Hecke, Teich, Obstbaum, Steinmauer oder Wiese schaffen. So findet der Igel auch mehr Nahrung wie Käfer, Raupen von Nachtfaltern und Larven anderer Insekten, Regenwürmer, Ohrwürmer sowie Spinnen. Auf Mineraldünger und chemische Bekämpfungsmittel sollte unbedingt verzichtet werden, weil sie die Artenvielfalt reduzieren und damit wichtige Akteure im ökologischen Kreislauf entfernen. „Wer den Rasen nicht regelmäßig mäht und düngt, die Hecke nur selten schneidet, nicht jedes Kräutlein jätet und jedes Laubblatt absaugt, kann sich an einer bunten Vielfalt im Garten erfreuen“, empfiehlt die LBV-Biologin.

Hecken als Nistplatz und Versteck

Alternativ kommen ökologische Methoden der Bodenbearbeitung, Düngung und Kompostierung zum Einsatz. So stellt sich ein natürliches Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Tier- und Pflanzenarten ein. In Reisig- und Laubhaufen, Unterschlüpfen unter Gartenhäuschen und Baumwurzeln in ungestörten Gartenecken findet der Igel ein gutes Zuhause. Sein englischer Name „Hedgehog“, das Heckenschwein, ist bezeichnend für seinen Lebensraum: Hecken bieten ihm Nistplatz und Versteck zugleich.
Im Frühjahr sind Igelmännchen viel unterwegs auf der Suche nach einer Partnerin. Dabei durchstreifen sie oft große Gebiete von bis zu 400 Hektar, das entspricht 500 Fußballfeldern. Jede und jeder kann mithelfen, damit der Igel die Grenzen zwischen mehreren Gärten in Stadt und Dorf gut überwinden kann. „Gartenbesitzer können ein ‚Igel-Tor‘ in ihren Zaun einbauen oder etwas Abstand zum Boden lassen. Damit ein ausgewachsener Igel gefahrlos hindurchschlüpfen kann, sollte das Loch mindestens 10 Zentimeter hoch und breit sein. Bei schmaleren Lücken bleibt ein ausgewachsener Igel sonst mit seinem Stachelkleid stecken“, erklärt die Biologin.

Einfach spitze: Stacheln schützen Igel vor Feinden

Schon kleine Igel werden mit weißen, weichen Stacheln geboren. Sie haben aber nur einen Bruchteil der Anzahl an Stacheln, die erwachsene Tiere mit bis zu 8.000 hohlen Stacheln tragen. Jeder Stachel kann mit Hilfe eines eigenen kleinen Muskels bewegt werden. So rollt sich der Igel bei Gefahr zu einer Kugel zusammen, in der alle Weichteile des Tieres vor natürlichen Fressfeinden geschützt sind. Nur Uhu und Dachs schaffen es diese Abwehr des Igels zu überwinden.

LBV-Projekt „Igel in Bayern“

Mit dem LBV-Bürgerforschungsprojekt „Igel in Bayern“ möchten die Naturschützer noch mehr über den heimischen Gartenbewohner erfahren und Wissen über diese Tierart vermitteln. „Jedes Jahr erhalten wir bayernweit über 12.000 Beobachtungen von lebenden und leider auch toten Igeln. Wir freuen uns, dass die Menschen auf die Wildtiere achten und dabei auch etwas über ihre Lebensweise erfahren“, sagt die LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson. Obwohl der Igel flexibel, anpassungsfähig und ein echter Überlebenskünstler ist, steht er mittlerweile auf der Vorwarnliste gefährdeter Säugetiere in Bayern. Mitmachen ist ganz einfach: Jeden lebenden oder toten Igel melden unter www.igel-in-bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. April 

Namenstag haben: Sascha, Sandro, Alex, Barbara, Werner, Wigbert

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Esther Schweins (1970 – ist eine deutsche Schauspielerin, die als Komödiantin in der TV-Sendung „RTL Samstag Nacht“ bekannt wurde.)

– Adolf Slaby (1849 – war ein angesehener und einflussreicher deutscher Ingenieur der Kaiserzeit, erster Professor für Elektrotechnik an der heutigen TU Berlin und ein Pionier der drahtlosen Kommunikation.)

– Jochen Rindt (1942 –  war ein für Österreich fahrender deutscher Rennfahrer, der nach einem tödlichen Trainingsunfall durch seinen zuvor bereits erfahrenen Punktevorsprung posthum Formel 1-Weltmeister im Jahr 1970 wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1934: In den Vereinigten Staaten wird der erste öffentliche Waschsalon eröffnet, vermutlich die Washateria im texanischen Fort Worth.
  • 1881: In London wird das Natural History Museum eröffnet, bis heute eines der größten naturhistorischen Museen der Welt. Grundstock des Museums bildet die naturkundliche Sammlung des Physikers und Kuriositätensammlers Hans Sloane.
  • 1986: Im Operettenhaus in Hamburg findet die Deutschlandpremiere des Musicals Cats von Andrew Lloyd Webber statt. Das Stück wird fast 15 Jahre in Hamburg laufen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Ereignisreiches Jahr bei der Feuerwehr Traunstein

Ereignisreiches Jahr bei der Feuerwehr Traunstein

Traunstein – Nachdem es im vergangenen Jahr zu einem Wechsel in der Vorstandschaft des Traunsteiner Feuerwehrvereins gekommen war, traten nun die Mitglieder zum ersten Mal auf Einladung der neuen Führungsmannschaft zur Jahreshauptversammlung im Sailer Keller zusammen. Vorstand Florian Scholz und Kommandant Christian Schulz reflektierten mit Berichten das abgelaufene „Feuerwehrjahr“.

Außerdem nutzten die Verantwortlichen den Abend dazu, zahlreiche langjährige und verdiente Mitglieder zu ehren und ernannten unter anderem Helmut Scholz zum Ehrenmitglied. Darüber hinaus wurde über eine Erhöhung der Vereinsbeiträge sowie das Pachtangebot einer Almhütte abgestimmt.
„Hinter uns liegt ein sehr herausforderndes aber auch ein Jahr vieler schöner Ereignisse“, betonte der Vorsitzende Florian Scholz und freute sich, dass einige Projekte wie die Einführung einer Vereinssoftware sowie die Überarbeitung der Ehrenordnung erfolgreich umgesetzt werden konnten. „Es macht mir viel Spaß und es ist eine schöne Aufgabe“, betonte er sich und lobte gleichzeitig die Mitglieder, „die stets mit Fleiß und Einsatzfreude bei der Sache sind“.

Lob für die Traunsteiner Bürger

Kommandant Christian Schulz lobte unterdessen die Traunsteiner Bürger, „glücklicherweise wurden wir nicht zu jedem abgebrochenen Ästchen auf dem Gehweg angefordert. Die Menschen in der Stadt haben dann schon auch mal selbst Hand angelegt, um die Hindernisse zu entfernen“. Als „eher ruhiges Jahr mit nur 289 Einsätzen und 13.248 ehrenamtlich geleisteten Stunden“ bezeichnete der Kommandant das Ergebnis der Aktiven-Statistik für das abgelaufene Jahr. Durch Angehörige der Feuerwehr wurden 46 Menschen gerettet werden, einmal kam ihre Hilfe zu spät.
Kritisch sah der Kommandant hingegen die Tatsache, dass in Traunstein nur noch ein Rettungswagen stationiert ist. „Dadurch sind wir als Feuerwehr neben unseren eigentlichen Aufgaben immer häufiger als Ersthelfer gefordert“, so seine Einschätzung. Problematisch bezeichnete er auch die vielen Baustellen und Verkehrsberuhigungen in der Stadt. „Dieser Trend sowie der fehlende bezahlbare Wohnraum beziehungsweise fehlende Arbeitsplätze im Handwerk in der Kernstadt hat mitunter dazu geführt, dass wir im 4. Quartal durchschnittlich erst nach 10 Minuten und 20 Sekunden am Einsatzort waren und somit die gesetzliche Hilfsfrist nicht immer einhalten konnten.

Fast 100 Aktive und mehr als 40 Nachwuchskräfte

Stolz zeigte sich der Kommandant hingegen über die Fortbildungsbereitschaft der Aktiven. „Im vergangenen Jahr haben wir 23 verschiedene Lehrgänge besucht, das Leistungsabzeichen Technische Hilfe abgelegt und 17 Jugendliche absolvierten außerdem den Wissenstest“, so Christian Schulz. 93 Frauen und Männer befinden sich derzeit in der aktiven Mannschaft und 43 Nachwuchskräfte sind in der Kinder- und Jugendfeuerwehr geführt.
Christian Schulz gab außerdem bekannt, dass das bestellte Löschunterstützungsfahrzeug (LUF 60) voraussichtlich im Mai dieses Jahres ausgeliefert wird.
Zu Feuerwehranwärtern wurden Jakob Gaugler, Sophia Handrick, Nicolas Leikauf und Carina Moser befördert. Antonia Gnadl, Simon Kleinert, Marco Kobelbauer, Kilian Laskowski, Martin Schmidt, Daniel Schreck, Andrej Sliunko und Dustin Titze sind ab sofort Feuerwehrmänner. Der Rang des Oberfeuerwehrmannes wurde an Daniel Pils, Chris Rinck, Elias Rosenegger, Franz Schuhböck und Johannes Thußbas verliehen und Sebastian Tradler wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt.

Loban und Zeiser werden Hauptbrandmeister

Cornelia Kübler erreicht mit der Beförderung zur Löschmeisterin die Ebene der Führungskräfte. Maxi Schubert und Daniel Straßer sind ab sofort Oberlöschmeister und Manfred Stenger trägt von nun an den Rang des Hauptlöschmeisters. Der zweite stellvertretende Kommandant Danny Paris wurde zum Brandmeister ernannt und Stephan Schmid zum Oberbrandmeister. Der langjährige Zugführer Peter Loban wurde ebenso zum Hauptbrandmeister befördert, wie der stellvertretende Kommandant Andreas Zeiser. Beide sind somit in der höchsten Stufe der Dienstgrade in den Freiwilligen Feuerwehren Bayerns angekommen.

Von Links Vorstand Florian Scholz, Wolfgang Falkinger, 2. Vorstand Robert Öttl Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Vorstand Florian Scholz, Wolfgang Falkinger, 2. Vorstand Robert Öttl

Verein mit 288 Mitgliedern und soliden Finanzen

In seiner Funktion als Schriftführer informierte Andreas Strohmayer unter anderem darüber, dass der Verein derzeit 288 Mitglieder habe, die viele schöne Veranstaltungen wie ein Grillfest am Feuerwehrhaus oder die Feuerwehrfeste in Fridolfing, Albertaich und Ruhpolding miterleben durften. Insgesamt war die Fahnenabordnung neunmal bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen „im Einsatz“.
Einen umfassenden Einblick in die solide Finanzlage des Vereins lieferte Vereinskassier Daniel Schreck und freute sich über ein kleines Plus am Ende des Jahres. Mit seiner Aussage „wie ihr seht ist es mir in meiner achtmonatigen Amtszeit nicht gelungen, den Verein zu ruinieren“ sorgte er für einen Lacher.
Eine Ehrung für zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Michael Biermaier, Daniel Calafato, Danny Paris, Maxi Schubert, Nico Sonderhauser, Johannes Thußbas und Andreas Wimmer überreicht. Gerhard Handrick und Semih Özdemir erhielten die Ehrung für 20 Jahre aktiven Dienst. Das Bayerische Feuerwehrehrenzeichen in Silber für seine 25-jährige Dienstzeit hat Andreas Buchner aus den Händen des Kreisbrandmeisters Albert Rieder sowie den Kommandanten erhalten. Andreas Zeiser leistet seit 30 Jahren und Bernhard Huber seit 40 Jahren aktiven Dienst. Sie erhielten ebenfalls das entsprechende Ehrenabzeichen. Manfred Stenger und Franz Reitschuh erhielten die Ehrung für ihren 50-jährigen Einsatzdienst in der Feuerwehr Traunstein.

Helmut Scholz wird Ehrenmitglied

Christian Dandl, Stefan Breitling und Robert Österlein halten dem Verein seit 25 Jahren die Treue und wurden dafür geehrt. Für 40 Jahre Vereinstreue wurde Jürgen Baumgärtner gewürdigt. Wolfgang Falkinger und Hermann Kraus sind seit 50 Jahren Mitglieder des Feuerwehrvereins und erhielten als Dank und Anerkennung eine Urkunde. Helmut Scholz wurde für seine 60-jährige Vereinstreue ebenfalls eine Urkunde ausgehändigt. Außerdem verliehen ihm die Verantwortlichen die Ehrenmitgliedswürde.
Feuerwehrreferent Andreas Kaiser nutzte sein Grußwort dazu, um den Dank der Stadt Traunstein sowie die Glückwünsche an die Geehrten auszusprechen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass man jahrelang alles stehen und liegen lässt, um Menschen in Notlagen zu helfen oder Schaden abzuwenden. Danke euch allen und danke an eure Familien“, so Andreas Kaiser.
Den Dank der Polizeiinspektion Traunstein für eine stets professionelle Zusammenarbeit überbrachte der stellvertretende Leiter Marcus Roth „Falls ihr mal Ärger mit Passanten bei euren Einsätzen habt, dann könnt ihr uns jederzeit zur Unterstützung dazu rufen“ betonte er bezugnehmend auf die Aussage im Kommandantenbericht, „dass bei vielen Menschen in den letzten Jahren die Zündschnur deutlich kürzer geworden ist“.

Pachtangebot einer Almhütte fand Anklang

Im Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ wurde gebeten, ob man das in die Jahre gekommene „Feuerwehr Traunstein“ Schild an der Alarmausfahrt herrichten könnte. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Mitglieder um zwei Beschlüsse gebeten. Als erstes wollte die Vorstandschaft eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge erwirken, hier sprach sich eine breite Mehrheit der Mitglieder gegen den Beschlussvorschlag aus. In einer zweiten Abstimmung Stand das Pachtangebot einer Almhütte durch die Bayerischen Staatsforsten zur Abstimmung. In diesem Grundsatzbeschluss sprachen sich die Mitglieder für weitere Gespräche aus und signalisierten großes Interesse an diesem Projekt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild Fotos: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Auftakt zum 21. Chiemgauer Musikfrühling

Auftakt zum 21. Chiemgauer Musikfrühling

Seeon / Landkreis Traunstein – Der Chiemgauer Musikfrühling ist eines der bekanntesten Musikerereignisse der Region. Das Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern bietet mit seinen historischen Räumlichkeiten perfekte Rahmenbedingungen für Konzerte mit klassischer Musik im prunkvollen Festsaal, einer Klassik-Jamsession im gemütlichen Klosterstüberl oder barocken Klängen in der Walburgiskirche.

Die Gründer und Leiter des Chiemgauer Musikfrühlings, Diana Ketler und Razvan Popovici, entwickelten das diesjährige Musikprogramm, welches vom 19. bis 28. April in Seeon und Traunstein aufgeführt wird. Besucher dürfen sich auf Begegnungen mit hochkarätigen, internationalen Künstlern freuen. 
Am Samstag, 20. April findet das erste Seeoner Konzert mit dem Titel „Pèlerinages“ um 19 Uhr im Festsaal statt. Zur Aufführung kommen Werke von Joseph Haydn, Johann Nepomuk Hummel, Hans Gál, und Händel/Halvorsen, die von Nicolas Dautricourt (Violine), Tatiana Samouil (Violine), Tomoko Akasaka (Viola), Razvan Popovici (Viola), Thomas Carroll (Violoncello), José Gallardo (Klavier), Diana Ketler (Klavier) und Thorsten Johanns (Klarinette) interpretiert werden.
Weiter geht es am Sonntag, den 21. April um 11 Uhr mit der virtuosen Matinee „Nacht und Träume“. An diesem Vormittag stehen auf dem Programm des Chiemgauer Musikfrühlings in Seeon zwei Kammermusik-Kompositionen von Franz Schubert – die berühmte Arpeggione-Sonate und das weniger berühmte, aber nicht weniger reizvolle Adagio und Rondo Concertante. Die Musiker des Chiemgauer Musikfrühlings präsentieren außerdem eine Romanze für Klarinette und Klavier von Elisabeth von Sachsen-Meiningen sowie das Streichquintett in B-Dur, ein Meisterwerk von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
In der Kirche St. Walburg musizieren am Dienstag, 23. April, 19 Uhr, Tomoko Akasaka (Viola), Razvan Popovici (Viola) und Valentin Radutiu (Violoncello) unter dem Programmtitel „Der unendliche Tanz“. Der Kirchenraum mit seiner wunderbaren Akustik bietet den würdevollen Rahmen für die anspruchsvolle Bratschensonate von György Ligeti sowie die Suite Nr. 3 in C-Dur von Johann Sebastian Bach. Auch zwei andere Werke dieser Komponisten sind an diesem Abend zu hören. 

Geheimtipp Klassik-Jamsession

Als Geheimtipp des „Musikfrühlings“ gilt die Klassik-Jamsession am Samstag, 27. April, 19:30 Uhr. Aylen Pritchin (Violine), Stefan Simonca-Oprita (Violine), Razvan Popovici (Viola), Justus Grimm (Violoncello), Valentin Radutiu (Violoncello), Diana Ketler (Klavier), Marie-Pierre Langlamet (Harfe), Maximilian Randlinger (Flöte) präsentieren im Klosterstüberl ein ganz spezielles Überraschungsprogramm. In ungezwungener Atmosphäre und bei ausgewählten Getränken und Speisen lässt sich Klassik im lockeren Flair einer Jazz-Bar genießen. 
Am Sonntag, 28. April um 11 Uhr findet das große Abschlusskonzert unter dem Titel „Wellenreiten“ statt. An diesen Vormittag sorgen ausgewählte Stücke von Claude Debussy, Frank Martin, Jean Marie Leclair und Jean Cras für musikalischen Hochgenuss. Aylen Pritchin (Violine), Stefan Simonca-Oprita (Violine), Razvan Popovici (Viola), Justus Grimm (Violoncello), Valentin Radutiu (Violoncello), Diana Ketler (Klavier), Marie-Pierre Langlamet (Harfe), Maximilian Randlinger (Flöte) beeindrucken nochmals mit ihrem Können und präsentieren den Geist des Musikfrühlings auf treffliche Weise.
Tickets für die Konzerte gibt es im Klosterladen Seeon, im Web-Shop www.kloster-seeon.de oder über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen. Kurzentschlossene bekommen eventuelle Restkarten auch an der Tageskasse.
Mehr Infos zu den Einzelkonzerten unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Barocke Musik erklingt am 23.4. in der Kirche St. Walburg Copyright S. Mestecaneanu)

RoMed-Absolventen feiern neunmal die Bestnote im Examensabschluss

RoMed-Absolventen feiern neunmal die Bestnote im Examensabschluss

Rosenheim – Über erstklassig ausgebildetes Fachpersonal für die Anästhesie- und Operationsabteilungen freuen sich die RoMed Kliniken und ihre kooperierenden Kliniken. Ganze neunmal wurde die Traumnote „sehr gut“ bei den Zeugnissen vergeben, die die sieben Anästhesietechnischen (ATA) und 14 Operationstechnischen (OTA) Assistenten jetzt in einem feierlichen Rahmen an der RoMed-Berufsfachschule in Rosenheim in Empfang nehmen durften. 
 
Drei Jahre Ausbildung liegen hinter den Absolventen, die zu Beginn mit Distanzunterricht und Schnelltests immer noch von der Corona-Pandemie geprägt waren. Die Auszubildenden eigneten sich Kompetenzen in verschiedenen Fachbereichen an, rotierten durch diverse Operationsfachabteilungen und waren im Einsatz auf Pflegestationen, in der Notaufnahme, der Endoskopie und der Zentralsterilisation. Neben den theoretischen Grundlagen ihrer Berufsbilder wurden schwerpunktmäßig die Themen Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Pharmakologie, Instrumentenkunde und Hygiene vermittelt. Während den Operationen sind die frischgebackenen ATAs und OTAs nun unterstützend an der Seite der Chirurgen bzw. Narkoseärzte und verantworten eine reibungslose Vor- und Nachbereitung.
In ihrer bewegenden Ansprache würdigte Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin der RoMed Kliniken, den unermüdlichen Einsatz und die Hingabe der Absolventen. Sie betonte die essenzielle Rolle, die die angehenden Fachkräfte täglich in den Operationssälen ausüben, wobei ihr Wirken den meisten Patienten verborgen bleibt: „Ihre Arbeit bildet das Fundament für eine hochqualitative Patientenversorgung und sie leisten somit einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohlergehen unserer Gesellschaft.“
Schul- und Klassenleiter Lutz Krüger unterstrich: „Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters für eine hochspezialisierte Ausbildung und können uns darüber freuen, dass mit einem neuen bundesweit gültigen Berufsgesetz die Würdigung der Ausbildung jetzt staatlich anerkannt wird.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Die stolzen Absolventen mit Schul- und Klassleiter Lutz Krüger (Mitte, 7. v. li.) Copyright RoMed Kliniken)
Infonachmittag und Erste-Hilfe-Kurs für Senioren

Infonachmittag und Erste-Hilfe-Kurs für Senioren

Rosenheim – Es ist der Wunsch der meisten Menschen, auch im Alter gut versorgt in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Welche Maßnahmen und Unterstützungsangebote können zur Realisierung dieses Wunsches beitragen? Das ist Thema der Aktionswoche „Zu Hause daheim“ die das Bayerische Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 27. April bis 5. Mai bereits zum fünften Mal organisiert.

Die Malteser Rosenheim beteiligen sich daran mit einem Informationsnachmittag rund um die sozialen Dienste für ältere Menschen sowie einem speziellen kompakten Erste-Hilfe-Kurs.
Am Dienstag, 30. April sind ältere Menschen und Angehörige zwischen 14 und 16 Uhr eingeladen, sich bei mehreren Ansprechpartnern über den Hausnotruf, den Menüservice, den Fahrdienst und das Angebot an Erste-Hilfe-Kursen zu informieren. Außerdem stellt eine Mitarbeiterin die sogenannte Notfalldose vor. Auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Das Kommen und Gehen ist jederzeit möglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Freitag, 3. Mai, von 14 bis 16 Uhr können Senioren in einem speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmten Kompaktkurs wichtige Maßnahmen der Ersten Hilfe lernen oder auffrischen.
Ausbildungsleiter Wilhelm Bothar geht unter anderem auf die Besonderheiten ein, die bei Erste-Hilfe-Maßnahmen an älteren Menschen berücksichtigt werden sollten.
Beide Angebote sind kostenlos und finden im Malteserhaus Rosenheim, Rathausstraße 25, statt. Für den Erste-Hilfe-Kurs ist eine Anmeldung unter Telefon 08031-80957-118 oder per Mail an ausbildung.rosenheim@malteser.org erforderlich.
Zum Parken bitte die öffentlichen Parkplätze am gegenüberliegenden Eisstadion nutzen.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser / Beitragsbild: Wie Hilfsmittel, Dienstleistungen und Erste-Hilfe-Kenntnisse zu einem guten Lebensabend im eigenen Zuhause beitragen, ist Thema von zwei kostenlosen Malteser Veranstaltungen. Copyright Lisa Beller/Malteser)