Drei Feuerwehren traten gemeinsam zur Prüfung an

Drei Feuerwehren traten gemeinsam zur Prüfung an

Siegsdorf / Landkreis Traunstein –  Vor wenigen Tagen fand im Gerätehaus der Feuerwehr Siegsdorf eine Veranstaltung statt, die es so bisher noch nicht gegeben hat. Insgesamt 34 Buben und Mädchen traten zu ihrer ersten großen Feuerwehrprüfung, der sogenannten Jugendleistungsprüfung, an.

Nicht nur die Anzahl der Prüflinge, sondern auch die Tatsache, dass sich mit Siegsdorf, Eisenärzt und Ruhpolding gleich drei Feuerwehren bei der Durchführung der Prüfung zusammengetan haben, stellt ein Novum in der Geschichte der Feuerwehren im Landkreis Traunstein dar. Insgesamt zehn Schiedsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein sorgten in den elf Prüfungsteilen für „faire und reibungslose“ Bedingungen.
„Wir haben heute durchwegs gute Leistungen und sehr viel Disziplin in der Durchführung des straffen Programmes miterleben dürfen“, freut sich Kreisbrandinspektor Rupert Kink am Ende des Abends. 14 Buben und Mädchen kamen von der Feuerwehr Siegsdorf, 13 Nachwuchskräfte aus Ruhpolding und Eisenärzt war mit sieben Feuerwehranwärtern vertreten. Die Schiedsrichter hatten dabei alle Hände voll zu tun, damit die Prüfung reibungslos über die Bühne gehen konnte. „Die Stationen waren gut organisiert, sodass alles zügig voranging“, zeigt sich Rupert Kink zufrieden und ergänzt „nach etwa eineinhalb Stunden waren sämtliche Prüfungsteile abgeschlossen.
Die einzelnen Aufgabenstellungen der Prüfung bestanden aus einem schriftlichen Fragebogen sowie fünf Einzel- und fünf Truppübungen. Die Einzelübungen umfassten das Anlegen eines Mastwurfs, das Befestigen einer Feuerwehrleine an einem Strahlrohr samt Schlauch, das Anlegen eines Brustbundes, das Auswerfen eines doppelt gerollten Feuerwehrschlauches innerhalb eines seitlich begrenzten Feldes und den Zielwurf mit einer Feuerwehrleine. Die Übungen in Zweierteams beinhalteten das Kuppeln von zwei Saugschläuchen als Wassertrupp und Schlauchtrupp, das Ankuppeln eines Strahlrohrs an einem Schlauch, das Zielspritzen mit der Kübelspritze, das Erkennen und Zuordnen von Gerätschaften sowie das Zusammenkuppeln einer 90 meterlangen Schlauchleitung.

Alle Jugendlichen haben bestanden

Die Spannung stieg kurz vor der Ergebnisbekanntgabe spürbar an. Rupert Kink durfte voller Stolz verkünden, dass alle Jugendlichen bestanden haben und lobte ihre durchwegs guten Leistungen sowie den hohen Ausbildungsstand bei den Feuerwehrgrundtätigkeiten. „Einen besonderen Dank möchte ich allerdings allen Jugendausbildern aussprechen. Viele Stunden persönlichen Einsatz stecken in der Vorbereitung zu dieser großen Prüfung und für dieses Engagement kann ich euch nur ganz herzliche Danken!“, so der Kreisbrandinspektor des südlichen Landkreises Traunstein.
„Wir haben uns allesamt selbstständig in unseren Feuerwehren auf den Prüfungsabend vorbereitet“, sagt der Siegsdorfer Jugendwart Simon Aicher im Gespräch mit Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. „Dennoch war diese Premiere zusammen mit anderen Feuerwehren ein Jugendleistungsabzeichen abzulegen unterm Strich eine super Sache. Die Jugendlichen haben viele Einblicke über den eigenen Tellerrand hinaus erhalten und waren mit viel Eifer bei der Sache“, zeigt sich Simon Aicher zufrieden. Seitens der Feuerwehr Eisenärzt war Dominik Stadler der hauptverantwortliche Ausbilder und in Ruhpolding wurden die Jugendlichen von Bernhard Plenk federführend auf das Abzeichen vorbereitet.
Lobende Worte fand auch der für die Jugendarbeit im Landkreis Traunstein zuständige Kreisbrandmeister Jan Schröter bei der Siegerehrung, „ich gratuliere euch allen recht herzlich zum Bestehen dieser ersten großen Prüfung und wünsche euch weiterhin viel Freude in eurer Jugendfeuerwehr“. Anschließend erhielten alle erfolgreichen Teilnehmer ihre Abzeichen in Form einer silbernen Spange für die Feuerwehruniform überreicht, ehe der Abend mit einer gemeinsamen Brotzeit seinen geselligen Ausklang fand.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Siegsdorf)

Ein Fachtag – Drei Workshops

Ein Fachtag – Drei Workshops

Rosenheim – In einer Welt, die oft von Hektik und Eile geprägt ist, bleibt das Ehrenamt ein leuchtendes Beispiel für Hingabe und Gemeinschaftssinn. Deshalb haben die Leitungen der Bildungskoordination, der Ehrenamtskoordination und die Fachstelle Inklusion im Landratsamt Rosenheim einen Fachtag für Vereine im Stellwerk18 angeboten.

 
Unter dem Namen „Aktive für die Bürgergesellschaft gewinnen – eine Chance für Vereine schaffen“ gab es drei Workshops. Diese hatten zum Ziel, wieder mehr Mitglieder, zum Beispiel für den Vorstand, zu finden. „Viele Vereine haben sich in den vergangenen Wochen bei mir gemeldet, auf der Suche nach Möglichkeiten einen Verein zu erhalten. Die meisten hatten zwar viele Mitglieder, aber keine, die sich aktiv zum Beispiel als 1. Vorstand einbringen können“, erklärt Bildungskoordinatorin Katrin Röber. Hier spiele vor allem die fehlende Zeit im Alltag bei den bereits vorhandenen beruflichen sowie auch privaten Verpflichtungen eine Rolle. Schließlich werde diese auch ehrenamtlich eingebracht. Deswegen sei der Fachtag wichtig gewesen, um alle Bürger bei dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe mitzunehmen und die Vereine zu unterstützen.
 
Auf Augenhöhe arbeiten
 
Einer der Workshops hieß „Jung und Alt gemeinsam engagiert im Verein“. Diesen hielt Ursula Erb von der lagfa bayern e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Bayern. Erb erklärte anschaulich, dass Vereinsmitglieder offen in ihrer Haltung bleiben sollten. Man müsse sich im Klaren sein, dass neue, junge Vorstandsmitglieder zum Beispiel auch immer neue Ideen mitbringen, sagte Erb. Demzufolge sei es wichtig, auf Augenhöhe zu arbeiten und ihnen Aufgaben zu übertragen, die sie eigenverantwortlich bearbeiten könnten. Eine weitere Möglichkeit sei auch, sich Posten zunächst zu teilen und jemanden in die neue Aufgabe im Vorstand wachsen zu lassen. Erb empfahl außerdem, den aktiven Vereinsmitgliedern Bestätigungen auszustellen, die dann bei Bewerbungen für Jobs eingereicht werden können.
 
 
Es braucht „Kümmerer“ in den Vereinen
 
 
Der zweite Workshop lief unter dem Namen „Vielfalt im Verein: Inspirationen und Tipps für Freiwilligenprojekte von, für und mit Migrant“. Diesen leitete Vanessa Körner von der lagfa bayern e.V. Sie betonte, dass Vereinsarbeit Spaß machen sollte. Um Bürger für Projekte zu gewinnen, sollten die Vereine zum Beispiel ihre Leitbilder sichtbar machen. Diese sollten aber nicht nur auf die Homepage gestellt, sondern vor allem auch gelebt werden, so Körner. Hierzu brauche es sogenannte „Kümmerer“ in den Vereinen.
 
Wirtschaftliche Zusammenschlüsse um Unterstützung bitten
 
Für den Workshop „Inklusion im und durch Sport – Gelingensfaktoren, Stolpersteine, Fragestellungen“ konnte Peter Landisch, Regionalkoordinator des Projektes #ZusammenInklusiv von Special Olympics Bayern e.V gewonnen werden.
 
Er erklärte, dass die meisten Menschen mit Behinderung oft gar nicht zum Sport kommen würden, da es an der Infrastruktur im Öffentlichen Personennahverkehr fehle. Dies betreffe zumeist Menschen im Rollstuhl. Nur durch bürgerschaftliches Engagement werde dem abgeholfen, sagte Landisch. Um den Zugang zu Vereinsangeboten zu erleichtern, sollten sich Vereine deshalb nicht scheuen, Vertreter von wirtschaftlichen Zusammenschlüssen anzusprechen. Als Beispiele hierfür nannte Landisch den Rotary Club, den Lions Club oder den Round Table. Diese könnten Maßnahmen eventuell finanziell fördern.
 
 
Begleitet wurden die Workshops jeweils von regionalen
 
Ansprechpartnerinnen für die Vereinsmitglieder. Für den Workshop „Jung und Alt gemeinsam engagiert im Verein“ war dies Sabine Heinz, Mitarbeiterin des Kreisjugendrings. Für den Workshop zu Projekten mit und für Menschen mit Migrationshintergrund war Caroline Kley, Integrationslotsin bei der Caritas, die Ansprechpartnerin. Irene Oberst, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung für den Landkreis Rosenheim, war Ansprechpartnerin im Workshop zum Thema Inklusion.
 
Zum Abschluss präsentierten jeweils Teilnehmer allen Anwesenden die Ergebnisse aus den Workshops. Abgerundet wurde der Tag durch einen Input von Christian Hlatky von der Bürgerstiftung Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)
Spektakuläre Jahresabschlussübung in Almau

Spektakuläre Jahresabschlussübung in Almau

Übersee / Landkreis Traunstein – Vor wenigen Tagen wurde eine Einsatzübung im Bereich des Achendammes bei Übersee abgehalten. Die Verantwortlichen der Feuerwehr Übersee haben sich als „Jahresabschlussübung“ eine besondere Herausforderung ausgedacht.

Bei einem angenommenen Forstunfall wurden mehrere Personen verletzt und mussten mit technischem Gerät gerettet werden. Dabei wurden die Floriansjünger von den Aktiven des Technischen Hilfswerk (THW) Traunstein unterstützt, die in die Rettungsarbeiten eingebunden waren.
Für die Vorbereitungen zeigte sich der stellvertretende Überseer Kommandant Michael Stefanutti verantwortlich. In der „Übungsalarmierung“ wurde bekannt gegeben, dass sich im Bereich des Achendammes bei Almau ein Forstunfall zugetragen haben soll, bei dem ein Anhänger umgestürzt ist und mehrere Arbeiter unter sich begraben haben soll. Zusätzlich wurde eine weitere Peron in diesem Bereich vermisst. Angenommen wurde, dass der „Rücke Anhänger“ falsch beladen wurde und infolgedessen umstürzte.
Unmittelbar nach Eintreffen der Rettungskräfte am Schadensort und der Erkundung durch den Einsatzleiter Florian Egart wurden zwei Schwerpunkte der Rettung festgelegt. Die Mitglieder des THWs übernahmen unter der Leitung ihres Zugführers Markus Eisenreich die Personensuche und die Absicherung des umgestürzten Anhängers samt den umherliegenden Baumstämmen. Innerhalb weniger Minuten ist es somit gelungen, dass die abgängige Person gefunden und von den Einsatzkräften einer medizinischen Erstversorgung zugeführt werden konnte. Die Helfer der Feuerwehr kümmerten sich unterdessen um die Rettung und Versorgung der eingeklemmten Personen.

Anspruchsvolle Aufgabe für die Rettungskräfte 

Die räumlich beengte Situation am Achendamm sowie die schwierigen Bedingungen durch Matsch und Schnee stellten die Rettungskräfte vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch gelang es den Helfern durch den Einsatz von Greifzügen, Spanngurten, Hebekissen, einer Büffelwinde sowie durch gezielte Schnitte mit der Motorsäge, die Personen zügig aus ihrer misslichen Lage zu befreien. „Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr wurde in diesem Szenario besonders deutlich und stellt eine wichtige Erfahrung für zukünftige Einsätze dar“, so Florian Egart nach der Übung im Gespräch mit Thomas Schmelz von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein.
Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung betonte Michael Stefanutti „die Zusammenarbeit mit dem THW ist für uns nicht neu, denn in den vergangenen Jahren haben wir bereits mehrere Großschadenslagen gemeinsam bewältigt. Dies waren mehrere Unwetter- und Hochwasserlagen sowie die extreme Schneelage im Jahr 2019“. Ebenso dankte er dem Helfern Johann Maier, Markus Ebner und Peter Stöger, die die „Unfallfahrzeuge“ zur Verfügung gestellt haben und beim Aufbau des Szenerios einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Übung beigetragen haben. Den Abschluss des Übungsabends bildete eine gemeinsame Brotzeit im Feuerwehrhaus.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

„Wir zeigen Herz“: Weihnachtsspendenaktion des Polizeipräsidiums

„Wir zeigen Herz“: Weihnachtsspendenaktion des Polizeipräsidiums

Rosenheim – Seit Jahren beweisen die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit der Spendenaktion „Wir zeigen Herz“ Nächstenliebe. Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsspendenaktion wurden 5700 Euro an den Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e. V. übergeben.

 
Der Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e. V. hat das Ziel, von Gewalt betroffene Frauen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Seit 1989 werden betroffene Frauen und Kinder, die unter Gewalt leiden, beraten und begleitet. Sie werden unterstützt, den richtigen Weg aus ihrer belastenden Situation zu finden. Von 1993 an arbeitet der Verein auch präventiv mit Kindern, Jugendlichen, deren Eltern und pädagogischem Fachpersonal zum Thema Prävention gegen sexualisierte Gewalt.
Die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beteiligten sich wieder an der vorweihnachtlichen Spendenaktion. Der Polizeipräsident, Herr Manfred Hauser, überreichte an den Vorstand und an die Mitarbeiterinnen einen Scheck in Höhe von 5700 Euro. Diese nahmen den Spendenbetrag mit großer Freude entgegen und bedankten sich im Namen des Rosenheimer Frauen- und Mädchennotrufs und der Klientinnen bei allen Spendern recht herzlich.
Der Verein benötigt jährlich ca. 30 % Eigenmittel in Höhe von rund 125.000 Euro, um die Fachstellen zu finanzieren. Daher wird die sehr willkommene Spende genutzt, um die tägliche Beratungsarbeit, die für Betroffene kostenfrei ist, zu decken.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsident Manfred Hauser übergibt den Spendenscheck an das Vorstandsmitglied Christiane Cremer. Ebenfalls mit anwesend waren Tanja Bourges (Leiterin der Beratungsstellen), Karin Gack (Vorstand), Martina Neugebauer, Gudrun Gallin (Außenstelle Miesbach), Marina Weigang (Leiterin Fachstelle Prävention), Laura Gfäller (Beratung), Juliane Stöckl (Beratung und Interventionsstelle) Copyright Polizeipräsidium Oberbayern Süd)
Adventsingen in Prien: Texte, Lieder und Weisen zur Vorweihnachtszeit

Adventsingen in Prien: Texte, Lieder und Weisen zur Vorweihnachtszeit

Prien / Landkreis Rosenheim  – Das Priener Adventsingen in der großen Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt hat seinen Ruf, eine glaubhaft erfahrbare Symbiose aus Wort, Gesang und Musik zu sein, auch heuer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Dafür sorgte auch und in erster Linie Marlene Anner schon im Vorfeld als Vertreterin der Prien Marketing GmbH mit ihren vielfältigen Kontakten in die „Volksmusikszene“, flankiert von einem sicheren Gespür für die Auswahl geeigneter, handverlesener Gruppen. Nach einem raumgreifenden und mit hörenswerten Finessen gespickten Eröffnungsspiel an der großen Kirchenorgel von Mariae Himmelfahrt durch Chorleiter und Organist Bartholomäus Prankl begrüßte der Priener Ortspfarrer Gottfried Grengel die zahlreichen Zuhörer im voll besetzten Kirchenraum, um sie auf das Kommende einzustimmen, begleitet von Dankesworten an Marlene Anner.
„Communio“, so lautete der Titel des ersten Bläserstücks der Moosbach Bläser, an dem bereits die Bandbreite dieser Veranstaltung vom „hoffenden Advent“ bis zur „beseelten Weihnacht“ erfahrbar wurde.
Vom Orgelchor herab erklang sodann unter der Leitung von Chorregent Prankl vielstimmig und kraftvoll das auf der Herreninsel im Chiemsee entstandene Adventslied „Tauet Himmel den Gerechten, stimmlich abgewogen und bestens intoniert von der „Capella Vocale Prien“. Eingebettet in berührende, zeitgemäße Texte, die immer auch den Blick auf einschlägige biblische Aussagen dazu lenkten, sang der hier bestens bekannte, jedoch in der Zusammensetzung zwischenzeitlich leicht veränderte Kolbermoorer Mannergsang, begleitet von Peter Meier auf der Zither, seine Lieder von den Propheten des Alten Testaments, der Verkündigung des Engels Gabriel und der Herbergssuche von Maria und Joseph.

Sunnaukirchner Sängerinnen als weiblicher Gegenpart

Den weiblichen Gegenpart bildeten diesmal die Sunnaukirchner Sängerinnen aus der Bruckmühler Gegend, hierorts noch weniger bekannt, im Stil der legendären Roaner Sängerinnen. Schlicht beispielsweise ihr „Sie tragt a harbas Gwandl“, einfühlsam begleitet vom Kirchleitn Ensemble. Ihr innig dargebotenes Schlusslied „Ein große Freud verkünd ich euch“ ließ in Köpfen und Herzen bereits das kommende Weihnachtsfest und dessen Glanz vorausahnen. Fein, unaufdringlich, von der Beherrschung der einzelnen Instrumente, präsentierte sich einmal mehr das Kirchleitn Ensemble mit Rudi Ritter als Mittelpunkt. Saitenmusik von Zither, Gitarre, Harfe und Hackbrett kombiniert mit dem anheimelnden Spiel der Querflöte ließ die Zuhörer im großen, adventlich geschmückten Kirchenraum ganz still und andächtig werden. Dazu passte es dann auch, dass die Zuhörer, als die Moosbach Bläser unter dem Klang der Kirchenglocken den erhabenen Schlusspunkt setzten, auf ausdrücklichen Wunsch des Sprechers, Siegi Götze, sichtlich bewegt, still und ohne Applaus in den noch jungen Samstagabend hinaustraten.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH)

Daniel Artmann ist jetzt ein „Innviertler“

Daniel Artmann ist jetzt ein „Innviertler“

Rosenheim – Daniel Artmann, zweiter Bürgermeister und frisch gebackener Landtagsabgeordneter, ist jetzt auch ein „Innviertler“. Damit, hat er sein Versprechen vom Festabend zum 120-jährigen Vereinsjubiläum eingelöst.

Amüsant erzählte Daniel Artmann wie er beim Patenverein den „Mangfalltalern“ Kolbermoor das Schuhplatteln gelernt hat. Er freut sich, ganz privat in der Gemeinschaft der „Innviertler“ gesellige Stunden verbringen zu können. Als weiteres Neumitglied konnte erster Vorsitzender Alfred Licht Meta Po^zun in der kürzlich abgehaltenen Herbstversammlung begrüßen. Der Verein zählt 258 Mitglieder. In seinem Halbjahresrückblick würdigte Licht den Zusammenhalt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten. Sparte aber nicht an Kritik, was die Beteiligung am Gaufest und der Trachtenwallfahrt betraf.
Rosmarie Vogel ließ, in Vertretung der erkrankten Schriftführerin Sylvia Krenzler, die vergangen Veranstaltungen Revue passieren. Darin nahmen die Feierlichkeiten zum 120-jährigen einen großen Platz ein. Nach wie vor ist der Kassenstand solide, das bestätigten auch die Revisoren, dem Kassier Bernhard Kaiser. Dass die Jugendarbeit in guten Händen liegt zeigte der Bericht von Jugendleiterin Anna Wimmer. Sie selbst ist seit kurzem zertifizierte Jugendleiterin nach den Richtlinien des Bayerischen Trachtenverbandes. Vorplattler Thomas Hörl bedankte sich bei den Aktiven für die fleißige Probearbeit und das saubere Auftreten an den Veranstaltungen wie die Rosenheimer Wirtshausroas, Schall und Brauch, das Stadtfest um hier nur einige zu nennen. Die Aktiven sind nach wie vor das Aushängeschild des Vereins. Es folgten noch Kurzberichte der Brauchtumswartin Martina Vogelsberger, der Trachtenwartin Brigitte Argstatter-Straub und des Musikwartes Leonhard Wimmer. Mit Schuhplattlern, Ehrentänzen der Neumitglieder und Geburtstagskinder endete die harmonische Innviertler Herbstversammlung.
(Quelle: Pressemitteilung Innviertler / Beitragsbild: von Links Christian Hübl (2. Vorsitzender), Daniel Artmann (zweiter Bürgermeister und Landtagsabgeordneter), Meta Po^zun, Alfred Licht (1. Vorsitzender) Copyright Innviertler)

Bevorstehendes Wochenende des Starbulls Nachwuchses

Bevorstehendes Wochenende des Starbulls Nachwuchses

Rosenheim – Mit dem Blick auf das bevorstehende Wochenende im Nachwuchs-Eishockey stehen die Teams vor spannenden Herausforderungen und der Aussicht auf eine Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten.

U20 mit drei Spielen

Die U20 eröffnet ihr spielreiches Wochenende mit einem Auswärtsspiel gegen den EV Augsburg. Dabei handelt es sich um ein Nachholspiel von dem Wochenende vom vorletzten Wochenende. Hierbei mussten fast alle Nachwuchsspiele aufgrund eines massiven regionalen Schneefalls ausfallen. Das Spiel beginnt um 18:45 Uhr in Augsburg.
Zwei Tage später erwartet die Mannschaft das nächste Punktspiel. Dieses wird gegen den EC Bad Tölz im ROFA-Stadion erfolgen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Das Rückspiel gegen Tölz erfolgt am Mittwoch, den 20. Dezember in der Hacker-Pschorr-Arena um 18.30 Uhr.

U17 mit zwei Spielen

Das Team von René Wild reist über das bevorstehende Wochenende nach Schwenningen, da dort zwei Punktspiele stattfinden werden. Das Erste erfolgt am Samstag um 16 Uhr und das zweite erfolgt am Sonntag um 10:30 Uhr.

U15 mit zwei Spielen

Ebenfalls zwei Punktspiele erwartet die Schüler der Starbulls Rosenheim. Das erste erfolgt am Samstag um 11:45 Uhr in Ingolstadt. Das zweite Spiel findet im Heimatstadion statt. Spielbeginn ist um 10:30 Uhr gegen Mannheim.

U9 mit Pflichtturnier

Den Kleinstschülern steht am Samstag ein Pflichtturnier in Bad Aibling bevor. Hier können die jungen Talente ihr bisher erlangtes Können unter Beweis stellen.

U7 mit Freundschaftsturnier

Beim Wasserburger Eiszauber spielt die Laufschule am kommenden Samstag ein Freundschaftsturnier. Dieses wird von 10 bis14 Uhr andauern und gespielt wird unter anderem gegen die Mannschaften aus Miesbach und Waldkraiburg.
Die U13 und U11 sind an diesem Wochenende spielfrei.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)

Hans Berger lädt traditionell zum Adventsingen ins KU’KO

Hans Berger lädt traditionell zum Adventsingen ins KU’KO

Rosenheim – Am Samstag, 23. Dezember findet um 15 und um 18 Uhr das 16. Adventsingen von und mit Hans Berger im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim statt.

Freuen darf man sich auf Lieder und Musik aus dem Alpenländischen Weihnachtsoratorium von Hans Berger. Unter dem Motto “Wacht auf, ruft uns die Stimme“ präsentiert Berger sein großes alljährliches Weihnachtskonzert neu vertont und doch traditionell bayrisch. Gemeinsam mit seinem MONTINI-CHOR mit den Dreigesängen und seinem Großen Ensemble. Dabei sind auch wieder die „Riederinger Hirtenkinder“ unter der Regie von Georg Staber. Über 70 Mitwirkende werden das Publikum bei dieser beeindruckenden und besinnlichen Veranstaltung auf Weihnachten einstimmen.
Mit dabei sind Birgit Sporer, Hackbrett, Dr. Theresa Förg, Harfe, Cäcilia Haunholder u. Antonia Wutz, Flöte, Takahiro Fuiij, Oboe, Johanna Bachmeier und Alois Plomer, Klarinette, Albert Ginthör, Violine, Evi Plomer, Viola, Sigrid Pirchmoser, Fagott, Robert Bischoff, Bass, Hans Glas und Bernd Reinold, Horn, Benno Stigloher, Pauke, Josef Pirchmoser, Simon März und Klaus Kammerloher, Trompete, Hans Berger, Zither und Gesamtleitung.
Die Erzählung von der adventlichen Erwartung, der Verkündigung des Engels an Maria, der Geburt des Herrn bis hin zu Neujahr und Heilig Dreikönig wurde von Hans Berger mit hörbarer Liebe zur alpenländischen Heimat vertont. Sie soll den Menschen die „Staade Zeit“ wieder ein Stück näherbringen und dem Bedürfnis nach Einkehr, innerer Ruhe und Besinnung entgegenkommen.
Tickets gibt’s unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Mo-Fr 9-17 Uhr und Sa 10-14 Uhr, Tel. 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung KU’KO / Beitragsbild: Copyright Hans Berger)

Wunschzettelaktion in Rosenheim: Kinder bekommen Wünsche erfüllt

Wunschzettelaktion in Rosenheim: Kinder bekommen Wünsche erfüllt

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim und die Krones AG haben auch in diesem Jahr 64 Kindern einen Weihnachtswunsch erfüllt.
 
Mitarbeiter des Sozialamtes sowie der Stelle für Obdachlosenangelegenheiten hatten die Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Familien ausgewählt, die sich etwas im Wert von bis zu 30 Euro wünschen konnten. 
Die ausgefüllten Wunschzettel wurden dann der Krones AG weitergeleitet. Deren Mitarbeiter erfüllten nicht nur die Wünsche, sondern verpackten auch liebevoll die Geschenke. 
„Die Wunschzettelaktion, die auch dieses Jahr wieder vielen bedürftigen Kindern zu Weihnachten ein Stück weit mehr Freude zukommen lässt, ist für mich ein großartiges Beispiel dafür, wie soziales und bürgerschaftliches Engagement in der Praxis aussehen kann“, so Sozialamtsleiter Klaus Grandl. 
Die Wunschzettelaktion wird vom Krones-Betriebsrat und der Stadt Rosenheim organisiert.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Dezember

Namenstag haben: Berthold, Franziska, Heron, Johannes, Spiridion

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Bela B. (1962 – ist ein deutscher Rockmusiker und Gründungsmitglied, Sänger, Schlagzeuger und Gitarrist der Rockband „Die Ärzte“.)

– Eva Mattes (1954 –  ist eine deutsch-österreichische Fernseh- und Theater-Schauspielerin.)

– Karl Carstens (1914 – war ein deutscher CDU-Politiker, der fünfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland sowie Präsident des Deutschen Bundestages.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1962: Die Genehmigung für den Bau des Kernkraftwerks Gundremmingen wird erteilt, des ersten deutschen Kernkraftwerks zur Stromerzeugung.
  • 1930: Dem Physiker Manfred von Ardenne gelingt im Laborversuch die weltweit erste vollelektronische Fernsehübertragung mit einer Kathodenstrahlröhre.
  • 2004: In Südfrankreich wird der Viaduc de Millau, die mit 343 Metern höchste Schrägseilbrücke der Welt, eingeweiht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Kevin Handschuh wird bei den Augsburger Panther ausgestattet

Kevin Handschuh wird bei den Augsburger Panther ausgestattet

Rosenheim  – Bereits in der vergangenen Woche hat Kevin Handschuh der Starbulls Rosenheim die ersten Trainingseinheiten bei den Augsburgern absolviert und ist ab sofort durch die Förderlizenz spielberechtigt für die Panther in der PENNY DEL.

Den Stimmen aus Augsburg zufolge hat Kevin in den ersten Trainingseinheiten einen guten Eindruck hinterlassen, somit dürfte sein erster Einsatz bei den Panthern nicht lange auf sich warten lassen.
Augsburg ist für unsere Nummer 34 Kevin Handschuh nichts neues. In den Jahren 2015 bis 2017 war der gebürtige Saalfelder im Nachwuchs des Augsburger EV, bis er dann ab der Saison 2017/18 zu den Eisbären Juniors Berlin wechselte.
Jari Pasanen, Head Coach der Starbulls, mit folgender Einschätzung zu der Kooperation mit Augsburg: „Für Kevin ist diese Zusammenarbeit sicherlich eine sehr gute Chance, sich nachhaltig weiterzuentwickeln. Er hatte bereits in Berlin einige Spiele in der PENNY DEL gemacht, jetzt hat er die Möglichkeit bei den Panthern weitere Erfahrungen zu sammeln. Zugleich bekommen wir mit Niklas Länger einen Jungen Spieler aus Augsburg, welcher bereits gute Erfahrungen in Augsburg sammeln konnte und bei uns nun mehr Eiszeit und Spielpraxis bekommen wird.“
Christof Kreutzer: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Starbulls Rosenheim eine kleine Kooperation starten können und uns gemeinsam der Ausbildung junger Spieler widmen. Niklas Länger kann in der DEL2 viel Eiszeit sammeln und Kevin Handschuh gibt und speziell während Moritz Elias‘ Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft eine weitere Option auf den U23-Positionen in unserem Lineup.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)

Still-Infoabend für Schwangere

Still-Infoabend für Schwangere

Rosenheim – Für das Wohlergehen des Nachwuchses ist das Thema „Stillen“ besonders wichtig. Ein Informationsabend dazu findet am Mittwoch, 20. Dezember um 19.00 Uhr in der „Hebammerei“, RoMed-Klinikgelände, Ellmaierstraße 31, 8. OG in Rosenheim statt.

Mit dem Aufzug kommen die Teilnehmenden bequem nach oben, lediglich das letzte Stockwerk ist über ein paar Stufen zu erreichen. Parkmöglichkeiten sind in der Nähe vorhanden.
Der Veranstaltung dauert rund zwei Stunden und ist für Schwangere ab der 25. Schwangerschaftswoche sinnvoll. Still- und Laktationsberaterin IBCLC Michaela Ziegler gibt Antworten auf die Fragen zum Thema Stillen sowie Tipps und praktische Tricks im Umgang mit dem Kind. Der Still-Infoabend ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt. Eine Anmeldung unter der Nummer 08031 365-3283 oder E-Mail an stillberatung-ziegler@gmx.de erleichtert die Organisation. Weitere Infos rund um die Begleitung vor und während der Schwangerschaft gibt es unter www.hebammerei-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright cicisbeo Fotolia)