Kartenvorverkauf für „Sonnenkönig und Schneerahmtörtchen“ in Prien

Kartenvorverkauf für „Sonnenkönig und Schneerahmtörtchen“ in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Bücherei Prien hat eine Geschenkidee für Genießer, Geschichts- und Kulturinteressierte – die Sonderführung mit dem Ludwig-II.-Biografen Marcus Spangenberg ist für die Beschenkten ein schöne Überraschung.

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft startet das Ticketbüro Prien am Freitag, 1. Dezember den Vorverkauf für die exklusive Veranstaltung „Sonnenkönig und Schneerahmtörtchen“.
Die Faszination um das sagenumwobene Leben und rätselhafte Sterben König Ludwigs II. ist bis heute ungebrochen. Am Donnerstag, 1. August kann man mit der Lesung und Sonderführung „Sonnenkönig und Schneerahmtörtchen“ der Bücherei Prien Geschichte auf eine besondere Art genießen. Auf einer abendlichen Entdeckungsreise über die Herreninsel sind die Teilnehmer gemeinsam mit Marcus Spangenberg den Geheimnissen des „Märchenkönigs“ auf der Spur. Der bekannte Ludwig-II.-Biograf und -Experte hat viel zu erzählen: Obwohl sich um die Person und das Schaffen des Monarchen ein ewiges Mysterium rankt, fasziniert Spangenberg mit einem außerordentlichen Detailwissen und kleinen Geschichten.
Auf andere Art und Weise erhalten Besucher seltene Einblicke hinter die Kulissen von Schloss Herrenchiemsee – auf der zweistündigen Sonderführung durch die prunkvollen Räumlichkeiten erfährt man beispielsweise warum der König den See nicht sehen wollte und eine Mauer aus Holz bauen ließ oder wo sich das einzig abgebildete Porträt Ludwigs versteckt. Anschließend wird der Geschmackssinn mit einem königlichen Drei-Gänge-Menü während einer Schiffsfahrt auf der „MS Stefanie“ verwöhnt. Mit einzigartigem Ausblick über den Chiemsee, seine Inseln und auf die Chiemgauer Alpenkette begleitet Marcus Spangenberg das Menü mit amüsanten Anekdoten aus der Hofküche Ludwigs II.
Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Treppe zum Alten Schloss (Augustiner Chorherrenstift) auf der Herreninsel für einen kleinen Sektempfang. Die Veranstaltung der Bücherei Prien endet um 23 Uhr am Hafen von Prien-Stock. Der Preis beträgt 129 Euro. Das Veranstaltungsticket gilt auch für die Hinfahrt mit der Chiemsee-Schifffahrt. Die Getränke während des Menüs sind nicht inbegriffen. Kartenvorverkauf ab Freitag, 1. Dezember im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prein Marketing GmbH)

Dekoration im Aquarium: Die richtige Balance finden

Dekoration im Aquarium: Die richtige Balance finden

Rosenheim / Bayern / Landkreis Rosenheim – Das Aquarium bildet nicht nur den Lebensraum für Fische, es ist auch ein kleines geschlossenes Biotop. Beim Einrichten sollten Aquarianer aber ein paar Punkte beachten. Der IVH gibt Tipps.

 
Ein Fisch schwimmt zwischen den Pflanzen, ein anderer hat sich in eine künstliche Höhle zurückgezogen: Das klare Wasser bietet beste Bedingungen, um das Leben im Aquarium zu beobachten. Der Kreativität bei dessen Gestaltung sind nur wenige Grenzen gesetzt, weiß Matthias Wiesensee, Vizepräsident im Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e. V.: „Steine und Holz sind die großen beiden Gruppen, die man als Aquarianer am ehesten in Betracht zieht. Letztendlich ist aber alles im Wasser erlaubt, was den Fischen einen Lebensraum gestaltet und was vor allem wasserneutral ist. Bei Steinen zum Beispiel muss das vorher getestet werden.“
 
Geeignete Materialien für das Wohlergehen der Fische
 
Das Problem bei Steinen, die man in der Natur gefunden hat, sei, dass darin Mineralstoffe und Schwermetalle eingeschlossen sein können, die dann nach und nach ins Aquarium gelangen, möglicherweise schädlich für die Fische oder Pflanzen sind und die Wasserwerte beeinflussen. Es können sich auch Härtebildner abgelagert haben, die dann die Wasserhärte stark beeinflussen. Ebenso können Bestandteile von Kunststoffen unter Umständen nicht wasserstabil sein oder Schadstoffe wie Farbstoffe freisetzen, die schädlich für die Bewohner des Aquariums sind. Spielzeuge sowie kleine Modellfiguren oder -bauten sollte man entsprechend nicht einfach ins Becken setzen, nur weil sie so schön aussehen. Stattdessen wird empfohlen, auf Steine und Elemente aus dem Fachhandel zurückzugreifen. Diese werden extra daraufhin geprüft, dass sie die Wasserparameter und die Gesundheit der Fische nicht beeinträchtigen.
 
Deko-Elemente als wichtiger Rückzugsort
 
Auch wenn der Begriff Dekoration einen rein optischen Zweck nahelegen könnte, bieten die Pflanzen und Gegenstände viel Nutzen für die Aquarienbewohner. „Aus Steinen, Tontöpfen und Tonröhren, Schalen oder extra dafür hergestellten Höhlen lassen sich wertvolle Rückzugsorte schaffen, die die Fische dringend benötigen. Manche Arten nutzen diese gerne, wenn sie Ruhe brauchen, aber auch um ihr Gelege abzulegen“, erklärt der Experte. „Gleichzeitig ist das Wasser im Aquarium immer in Bewegung und um eine Höhle, Steine oder Wurzeln entstehen so gezielt geringe Strömungen, die die Tiere nutzen können. Fächergarnelen sind zum Beispiel spezialisiert darauf, ihre Nahrung aus der Strömung zu fischen.“
 
Dekoration schafft Struktur
 
Darüber hinaus helfen Gegenstände und Pflanzen auch dabei, die unterschiedlichen Lebenszonen im Aquarium voneinander abzugrenzen. Verschiedene Fischarten bevorzugen wahlweise den Boden, die Schwimmzone oder die Nähe zur Oberfläche. Dekorationsobjekte können „wie eine Wand zwischen zwei Wohnungen“ fungieren, wie es Wiesensee beschreibt. Diese strukturschaffenden Eigenschaften stünden im Süßwasseraquarium besonders im Fokus. Gerade im Meerwasseraquarium würden sich zudem bestimmte Materialien anbieten, um den pH-Wert zu stabilisieren und Calcium an das Wasser abzugeben. Einige ausgewählte Hölzer etwa setzen Humin- und Gerbstoffe frei, die das Wasser etwas ansäuern und so die Wasserqualität verbessern. Auch solche Faktoren können demnach eine Rolle spielen, für welche Dekoration man sich entscheidet.
 
Pflanzen: Unentbehrliche Helfer im Aquarium
 
Eine besondere Rolle im Aquarium nimmt die Bepflanzung ein. „Pflanzen haben eine ausgesprochen wichtige Aufgabe: Sie verbrauchen Nährstoffe und sie produzieren Sauerstoff“, erklärt der Aquarianer. „Wenn die Pflanzen die Nährstoffe nicht verbrauchen würden, hätten wir ein großes Algenproblem im Aquarium. Insofern ist eine gute, starke Bepflanzung in der Regel immer positiv für das Biotop.“
Welche Pflanzen sich für das jeweilige Aquarium eignen, hängt primär von dessen Bewohnern ab. Im Fachhandel oder in Aquaristik-Vereinen gibt es dafür nützliche Tipps. Ein Ideengeber kann auch der natürliche Lebensraum des Fisches sein und welche Pflanzen dort leben. Auch Wiesensee hat einen Rat dazu: „Man sollte immer darauf achten, dass es sich um Unterwasserpflanzen handelt, die dort eingepflanzt überstehen können. Eine Pflanze, die sich in kurzer Zeit zersetzt, bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Bakterienhaushalt und schadet so der Wasserqualität.“
 
Wie viel Deko ist sinnvoll?
 
Starke Bepflanzung und Struktur haben also positive Einflüsse. Viel von beidem hilft also viel? Wiesensee plädiert vielmehr für die richtige Balance: „Das ideale Aquarium für viele Fische ist tatsächlich so voll, dass der Mensch die Fische gar nicht mehr findet. Auf der anderen Seite ist aus Sicht des Menschen aber wichtig, dass man immer alles einsehen kann: Nichts ist schlimmer, als wenn es einem Tier nicht gut geht und man kann es nicht richtig erkennen.“ Zudem sei es wichtig, bei der täglichen Aquarienpflege immer alles erreichen zu können – etwa die Scheiben zur Reinigung oder auch Ausrüstung bei einem technischen Problem.
Neben der Beratung im Fachhandel lohnt sich der Austausch mit Gleichgesinnten in einem Aquarienverein, vor allem, wenn man gerade erst beginnt und vielleicht noch unsicher ist. Eine Übersicht entsprechender Vereine gibt es auf der Webseite des VDA: https://vda-online.de/Vereine/.
(Quelle: Pressemittteilung IVH / Beitragsbild re)
Klare Worte vor Crimmitschau-Fahrt und Regensburg-Heimspiel der Starbulls

Klare Worte vor Crimmitschau-Fahrt und Regensburg-Heimspiel der Starbulls

Rosenheim – Deutliche Worte hat es unter der Woche zwischen Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen und seiner Mannschaft gegeben, vor allem in diversen Einzelgesprächen.

Nach der mageren Punktausbeute am vergangenen Wochenende gegen Bietigheim und Selb erwartet Pasanen in den kommenden Spielen eine positive Reaktion. Am Freitag in Crimmitschau hängen die Trauben gegen den zuletzt fulminant aufgetretenen Tabellenzweiten der DEL2 allerdings hoch. Am Sonntag empfangen die Starbulls mit den Eisbären Regensburg (17 Uhr, ROFA-Stadion) ein Team, das ebenfalls unter Zugzwang steht. Bereits zwei Tage später können sich die Grün-Weißen auswärts für die bittere Heimniederlage vom letzten Sonntag gegen die Selber Wölfe revanchieren.
Ganze 35 Sekunden waren die Starbulls am vergangenen Freitag in Bietigheim von drei Auswärtspunkten entfernt – letztlich stand nach dem späten Ausgleichstreffer der Steelers aber nur einer zu Buche. Zwei Tage später sah es im Heimspiel gegen die Selber Wölfe nach dem Rosenheimer Doppelschlag Anfang des zweiten Drittels zur 2:0-Führung zwischenzeitlich ebenfalls gut aus. Wie sich das Starbulls-Team dann aber in der Schlussphase präsentierte, stieß Jari Pasanen sauer auf. Statt alles dafür zu tun, das enge Spiel vielleicht doch noch erfolgreich zu gestalten, ergab sich die Mannschaft vor der großartigen Kulisse von fast 4.000 Zuschauern quasi ihrem Schicksal. Selbst Gästetrainer Sergej Waßmiller sprach nach der Partie davon, dass der 7:3-Auswärtssieg seiner Mannschaft um einige Tore zu hoch ausgefallen sei.
„Es hat großen Gesprächsbedarf gegeben und wir haben viel diskutiert. Es sind klare Worte gefallen, vor allem auch in Einzelgesprächen mit einigen Spielern, deren Auftritt zuletzt nicht akzeptabel war“, so Jari Pasanen, der aber dennoch nicht alles schlecht reden will: „Wir haben bei fünf gegen fünf und auch in Überzahl eigentlich genug Torchancen, aber wir tun uns extrem schwer, Tore zu schießen. Die Gegner bestrafen dafür unsere Fehler gnadenlos“, so der Starbulls-Headcoach, den vor allem das fünfminütige Unterzahl-Szenario im Heimspiel gegen Selb wurmte: „Da fielen Tore gegen uns, die so nie fallen dürfen. Da haben mehrere Spieler individuelle Fehler gemacht und unglücklich ausgesehen. Man merkt aber auch, dass es für uns im Vergleich zur ersten Saisonphase schwerer geworden ist, Punkte zu holen. Die anderen Mannschaften haben zugelegt, kennen uns jetzt auch besser, unterschätzen uns als Aufsteiger definitiv nicht mehr. Und man sieht, dass sich einige Spieler in unserer Mannschaft, zumindest in ihrer aktuellen Form, in dieser starken DEL2 relativ schwer tun.“

„Rote Laterne“ droht in der absoluten Rangliste

 

Fakt ist, dass die Starbulls in der Überzahl- und in der Unterzahlstatistik Ligaschlusslicht sind, und dass die „Rote Laterne“ nun endgültig auch in der absoluten Rangliste droht, bei aktuell noch zwei Zählern Vorsprung auf die letztplatzierten Teams aus Dresden und Bietigheim (die im Übrigen vor der Saison niemand am Tabellenende erwartet hat). Andererseits ist Playoff-Rang sechs, den momentan der EV Landshut mit 28 Zählern belegt, für die Starbulls ebenfalls nur zwei Punkte weg. Mit starken 35 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang stehen die Eispiraten Crimmitschau, bei denen die Starbulls am Freitagabend antreten müssen. Die Mannschaft vom finnischen Headcoach Jussi Tuores startete fulminant aus der Deutschland-Cup-Pause, fegte Regensburg mit 4:1 und Kaufbeuren mit 5:2 vom Eis. Das Hinspiel im ROFA-Stadion am 6. Oktober gewannen aber die Starbulls – nach 0:2-Rückstand – verdient mit 6:3.
Auch gegen Sonntagsgegner Eisbären Regensburg waren die Grün-Weißen im ersten Saisonvergleich siegreich. Der 4:3-Erfolg am 8. Oktober war allerdings der bisher einzige Rosenheimer Auswärtserfolg in dieser Spielzeit. Die Regensburger konnten am „Restart-Wochenende“ keinen einzigen Punkt ergattern, unterlagen auswärts in Crimmitschau 1:4 und zuhause gegen die Lausitzer Füchse 2:3. Das Team von Chefcoach Maximilian Kaltenhauser ist nach 19 absolvierten Spielen nun punktgleich mit den Starbulls und daher ebenfalls unter Zugzwang. Es ist also ein heißes Oberbayern-Oberpfalz-Duell vor einer stimmungsvollen Kulisse von über 4.000 Zuschauern am Sonntag im ROFA-Stadion zu erwarten. Gespannt darf man dabei auf die Regensburger Paradereihe sein, die bisher für das Gros des zählbaren Outputs verantwortlich war: Abbott Girduckis, im Sommer neu als Kanadier verpflichtet und sofort mit deutschem Pass ausgestattet, sammelte bereits 25 Scorerpunkte, seine Sturmpartner Andrew Yogan (US-Boy) und Corey Trivino (Kanadier) sind ihm mit jeweils 24 Scorerpunkten dicht auf den Fersen.
Drei Tore und zwei Torvorlagen gingen in den Rosenheimer Hinspielen gegen Crimmitschau und Regensburg auf das Konto des Kanadiers Reid Duke, der nun aber gesperrt ist und erst am kommenden Dienstag beim Auswärtsspiel in Selb wieder eingreifen darf. Starbulls-Verteidiger Marius Möchel hat das Eistraining wieder aufgenommen, ein Einsatz dürfte wohl aber zu früh kommen. Ob Dominik Kolb am Freitag, am, Sonntag oder erste am Dienstag wieder spielen wird, ist noch fraglich (private Gründe). Marvin Feigl fehlt verletzungsbedingt noch bis mindestens Weihnachten. Das Rosenheimer Tor soll in beiden Spielen an diesem Wochenende Tomas Pöpperle hüten, da Christopher Kolarz mit dem EHC München international unterwegs war und erst kurzfristig wieder zum Rosenheimer Team stoßen wird.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

RoMed Klinikum Rosenheim wird als „Diabetes Exzellenzzentrum“ ausgezeichnet

RoMed Klinikum Rosenheim wird als „Diabetes Exzellenzzentrum“ ausgezeichnet

Rosenheim – Große Freude und Stolz im RoMed Klinikum – die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat dem Rosenheimer Krankenhaus das Premiumzertifikat „Diabetes Exzellenzzentrum“ verliehen.

Damit positioniert sich das RoMed Klinikum als eine von nur drei Akutkliniken in Bayern mit dieser höchsten erreichbaren Zertifizierungsstufe. Die geprüften Qualitätskriterien waren die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, die Erfüllung zahlreicher diabetesspezifischer Leistungsmerkmale sowie ein klar definiertes Behandlungs- und Überweisungsmanagement.

RoMed Klinikum seit über 20 Jahren fortwährend ausgezeichnet

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unseres Engagements“, sagt Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim, „sie honoriert den Einsatz des Diabetesteams für eine optimale Behandlung unserer Patienten.“ Bereits seit 1994 ist die Diabetologie als Abteilung innerhalb der Medizinischen Klinik 2 etabliert und seit 2000 kontinuierlich zertifiziert. Das Diabetesteam unter der ärztlichen Leitung von Dr. Christina Bayer betreut jährlich mehr als 1.500 Patienten mit Diabetes (Typ 1, Typ 2, Typ 3 und Schwangerschaftsdiabetes) während ihres stationären Aufenthalts im gesamten Klinikum.

Über sechs Millionen Diabetiker in Deutschland

Diabetes, Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland, betrifft über sechs Millionen Menschen. Weil die Krankheit sehr komplex ist, braucht jeder Patient eine speziell auf ihn zugeschnittene Behandlung.
Häufig verursacht Diabetes zunächst keine Beschwerden, führt unbehandelt jedoch zu ernsten Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen, da ein erhöhter Blutzucker die Gefäße schädigt. Eine qualifizierte medizinische Betreuung durch geschultes und erfahrenes Personal aus Fachärzten, Diabetologen sowie Diabetesberatern und -assistenten ist entscheidend, um solche Komplikationen zu vermeiden. Das Siegel „Diabetes Exzellenzzentrum“ garantiert, dass in der Einrichtung diese hohe Qualifikation vorhanden ist. „Im RoMed Klinikum Rosenheim arbeiten Ärzte und Diabetesberaterinnen mit umfassenden Fachkenntnissen in der Diabetesbehandlung. Die Patienten werden darüber hinaus geschult, wie sie den Alltag mit ihrer chronischen Erkrankung am besten meistern“, sagt DDG-Präsidentin Prof. Dr. Monika Kellerer. Sehr wichtig ist es beispielsweise zu vermitteln, wie sich der Patient richtig Insulin spritzt. Im RoMed Klinikum erfolgen die Schulungen nach den Richtlinien der DDG: „Der Patient kann sich darauf verlassen, dass die Inhalte dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechen“, sagt Kellerer.

Zusammenarbeit der Fachabteilungen besonders wichtig

Um das Zertifikat zu erhalten, durchlief das RoMed Klinikum im Rahmen eines ganztägigen Audits eine Überprüfung. Dabei wurde die leitliniengerechte Betreuung von Diabetespatienten sichergestellt, unter Einhaltung von Qualitätsstandards und Behandlungszahlen gemäß den strengen DDG-Richtlinien. Ebenso erforderlich war ein Nachweis über die Anwendung eines diabetesspezifischen Qualitätsmanagementsystems. Zudem wurden Kooperationen mit anderen Fachärzten wie Augen- oder Nierenärzten gefordert. „Bei Diabetes ist es besonders wichtig, dass die verschiedenen Fachrichtungen gut zusammenarbeiten“, sagt Dr. Bayer. Das erhöht die Chance für den Patienten, gefürchtete Folgeerkrankungen, wie Erblindung oder Niereninsuffizienz, zu verhindern. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, erklärt Prof. Dr. Stefan von Delius. „Sie belegt die hohe Qualität unserer disziplinübergreifenden Versorgung dieser Patienten und bestätigt die konsequente Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte.“
Das Siegel „Diabetes Exzellenzzentrum“ gilt für drei Jahre, dann muss die Einrichtung erneut nachweisen, dass sie die strengen Kriterien der DDG erfüllt.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: von Links, Das Team des Diabeteszentrums: Diabetesberaterin Heike Kind, Ärztliche Leiterin des Diabeteszentrums Dr. Christina Bayer und die Diabetesberaterinnen Angela Ludwig und Sylvia Neumann. Copyright RoMed Kliniken)

Aus für SUR: “ Guter Tag für die Nachhaltigkeit „

Aus für SUR: “ Guter Tag für die Nachhaltigkeit „

Bayern / München – Das Europäische Parlament hat die Pflanzenschutzverordnung, die so genannte SUR oder sustainable use regulation mehrheitlich abgelehnt. Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes nimmt Stellung dazu.

Pressemitteilung im Wortlaut:

„Heute ist ein guter Tag für die Nachhaltigkeit, für den Klimaschutz und für die Menschen in Europa. Denn heute hat das Europaparlament den Vorschlag der Kommission abgelehnt, der durch die Sustainable Use Regulation den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in vielen Gebieten Europas verboten hätte.
Wir stehen zum Green Deal in Europa. Um fossile Stoffe – also Erdöl, Kohle und Gas – zu ersetzen, brauchen wir sichere und gute Ernten. Weil wir sichere Ernten in Europa brauchen, wäre es fachlich falsch gewesen, Pflanzenschutzmittel zu verbieten.
Deswegen ist heute ein guter Tag für die Menschen in Europa, für die Landwirtschaft, für die Bäuerinnen und Bauern, aber auch für die Nachhaltigkeit, den Klima- und Umweltschutz und die Ernährungssicherung.“ so Felßner.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. November

Namenstag haben: Albert, Andreas, Chrysogon, Flora, Herta

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Katherine Heigl (1978 –  ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Hartmut Engler (1961 –  ist ein deutscher Musiker und Sänger sowie Liedtexter der Pop-Gruppe „Pur“.)

– Lucky Luciano (1897 –  war ein legendärer US-amerikanischer Verbrecher aus Sizilien, der in den 1930ern die New Yorker Verbrecherwelt neu organisierte und als einflussreichster Mafiaboss der USA galt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1874: Der US-Amerikaner Joseph Farwall Glidden erhält auf den von ihm erfundenen Stacheldraht ein Patent.
  • 1979: Die erste Media-Markt-Filiale wird in München eröffnet.
  • 2002: Ein Fledermausbiss verursacht den ersten Tollwutfall bei einem Menschen in Großbritannien seit 100 Jahren.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Ergebnisse vom Wochenende des Starbulls Nachwuchs

Ergebnisse vom Wochenende des Starbulls Nachwuchs

Rosenheim – In den zurückliegenden Spielen des Starbulls Nachwuchs zeigten sich die Mannschaften in harten Auseinandersetzungen auf dem Eis. Trotz intensiver Vorbereitung und engagierten Spiels waren Niederlagen Teil des Wettbewerbs.

Das Team von René Wild hatte am vergangenen Wochenende zwei Spiele auf dem Programm. Das erste Spiel gewann die U17-Mannschaft mit 6:4 gegen den EV Füssen. Am darauffolgenden Tag verloren sie gegen den EV Landshut mit 7:4. „Wir sind sowie mit einem Sieg, als auch mit einer Niederlage in die Meisterrunde gestartet. Für unsere extrem junge Mannschaft stehen nun sehr wertvolle Spiele auf dem Programm. Unser Ziel ist es als Mannschaft schnelles, aggressives Eishockey zu spielen. Der Fokus liegt ganz klar auf Entwicklung und nicht auf Resultaten“, so René Wild
Die U20-Mannschaft der Starbulls Rosenheim musste sich am vergangenen Wochenende mit zwei Niederlagen abfinden. Gerhard Unterluggauer, Trainer der U20, zum Wochenende: „Am Samstag haben wir richtig gut gespielt. Leider haben wir durch eigene Fehler das Spiel verloren. Sonntag war dies leider eine andere Geschichte. Wir waren viel zu passiv und Mannheim hat sein Spiel durchgezogen. Dennoch ist dies eine gute Lernerfahrung für uns und hoffentlich können wir viel daraus mitnehmen“.
Auch für die U15-Mannschaft hatte zwei Spiele vor sich. Beide Spiele wurden auswärts gespielt. Das erste Spiel fand gegen den EC München statt und wurde mit 5:1. Das zweite Spiel fand gegen Augsburg statt und wurde mit 10:0 verloren. „Trotz der Niederlagen bin ich mit der kämpferischen Leistung der Jungs zufrieden. Uns haben leider einige Spieler gefehlt. Dennoch bringt uns diese Art von Spielen unserer Mannschaft sehr viel, um daraus zu lernen. Die Jungs sehen, dass die Meisterrunde ein sehr hohes Niveau hat. Man muss schneller reagieren, man muss bereit sein und wenig Fehler machen. Daran werden wir arbeiten“, so der Headcoach der U15, Martin Reichel.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)
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Bayern hat keine Lösung für den „Flächenfraß“

Bayern hat keine Lösung für den „Flächenfraß“

Hilpoltstein / Bayern – Bayern will mit einem Antrag im Bundesrat erreichen, dass bis Ende 2028 in großem Umfang auf der grünen Wiese gebaut werden kann. Der LBV äußert sich deshalb zum „Flächenfraß“ in Bayern.

„Mit diesem Antrag lässt Bayern jegliche ernsthaften Bemühungen zum Flächensparen vermissen. Der Flächenfraß im Freistaat ist seit Jahren konstant hoch und mit dieser Initiative wird er weiter angeheizt“, kritisiert LBV-Geschäftsführer Helmut Beran die Pläne der Staatsregierung. Das Gerichtsurteil hatte die fehlende Umweltprüfung bemängelt und hatte damit erhebliche Auswirkungen für die Kommunen in Bayern. Denn Bebauungspläne, die nach dem „Beschleunigunsgparagrafen“ 13b des Baugesetzbuches innerhalb des letzten Jahres beschlossen wurden, sind unwirksam. Laufende Vorhaben müssen in ein Regelverfahren geändert werden.
Bisher ist der Paragraf 13b befristet und würde Ende 2024 auslaufen. Sollte der Antrag der Staatsregierung von Bundesrat und Bundestag beschlossen werden, könnten Neubaugebiete am Ortsrand mindestens noch fünf weitere Jahre bis 31. Dezember 2028 beschleunigt ausgewiesen werden. „Mit diesem Bundesrats-Antrag zeigt die Staatsregierung, dass sie kein ernsthaftes Interesse hat, aktiv gegen den Flächenfraß vorzugehen. Stattdessen greift die Staatsregierung im Koalitionsvertrag zu Rechentricks, um den wirklichen Flächenverbrauch zukünftig kleinzurechnen,“ kritisiert Helmut Beran.

LBV sieht den Paragrafen 13b umstritten

Der LBV sieht den Paragrafen 13b des Baugesetzbuches äußerst umstritten. Denn neben der fehlenden Umweltprüfung entfällt bei diesen Verfahren insbesondere die Verpflichtung zu einem naturschutzfachlichen Ausgleich des Eingriffs. „Geht es nach dem Willen der Bayerischen Staatsregierung soll weiterhin die gesetzliche Eingriffsregelung außer Kraft gesetzt bleiben und die Öffentlichkeit nur noch einmal im Verfahren beteiligt werden“, so der LBV-Geschäftsführer. Die Umweltprüfung hingegen muss aufgrund des Gerichtsurteils nun nach einem Regelverfahren erfolgen.
Gegen den Antrag der Bayerischen Staatsregierung spricht außerdem eine Studie des Umweltbundesamtes von 2020, die belegt, dass der „Beschleunigungsparagraf“ das Ziel der Schaffung von Wohnraum klar verfehlt hat. Die Studienergebnisse zeigen, dass Ballungsräume durch den Paragrafen 13b nicht entlastet wurden, dafür aber vor allem in ländlichen Gemeinden unter 5.000 Einwohnern in großem Umfang von der Beschleunigung Gebrauch gemacht wurde. Die Folge: flächenintensive Einfamiliensiedlungen auf der grünen Wiese. „Dieses Gesetz ist nachweislich ein Flächenfraß-Booster, der Natur und Landschaft zerstört und keinen Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot liefert“, sagt Beran.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: re)

Entspannter Genuss im Rosenheimer Hallenbad

Entspannter Genuss im Rosenheimer Hallenbad

Rosenheim – Am 25. November können alle Badegäste im Hans-Klepper-Hallenbad der Stadtwerke Rosenheim von 10 bis 18 Uhr im den nasskalten Novembertagen entfliehen und Stunden wohliger Wärme genießen bei Wellnesstag.

Um 10 Uhr beginnt das Wohlfühlprogramm mit Wassergymnastik, ab 13 Uhr gibt es 15-minütige Wellnessmassagen. In der Sauna sorgen wohlige Wärme und spezielle Aromen für Entspannung. Außerdem stehen Obst und Erfrischungsgetränke bereit solange der Vorrat reicht.

Keine Extra-Kosten

Am Sauna- und Wellnesstag sind die Zusatzangebote im normalen Bad-Eintrittspreis enthalten, ebenso der Zugang zur Sauna. So haben alle Hallenbadbesucher die Möglichkeit, das Saunaangebot ohne zusätzliche Kosten auszuprobieren. Informationen rund um die Rosenheimer Bäder sind im Internet unter swro.de/baeder zu finden und bei Facebook unter „Rosenheimer Bäder“.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild re)

Hoffest im Advent

Hoffest im Advent

München – Am ersten Advents-Wochenende ist es wieder so weit: Das Landwirtschaftsministerium öffnet die Pforten für sein traditionelles Hoffest im Advent.

Die Besucher können sich auf regionale Spezialitäten aus ganz Bayern und traditionelles Handwerk freuen. In diesem Jahr findet das Hoffest im Advent an zwei Tagen statt: am Samstag, den 2. Dezember von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, den 3. Dezember von 11 bis 18 Uhr.
Weidenflechter, Schnitzer, Drechsler und Filzer präsentieren ihr traditionelles Handwerk. Für Kinder gibt es viele Mitmach- und Bastelaktionen. Sie können sich weihnachtlich schminken lassen, beim Basteln kreativ sein oder sich als Tierspuren-Detektiv ausprobieren. Auf dem Genussmarkt im Schmuckhof bieten Direktvermarkter aus Bayern leckere regionale Delikatessen an – vom Zwetschgenglühwein über Käsespätzle bis hin zu Wildbratwürsten. Für weihnachtliche Stimmung sorgen die „FegerSpezies“ aus Marzling.
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber: „Unser Hoffest im Advent stellt vielfältige bayerische Traditionen und Erzeugnisse in den Mittelpunkt. Ich lade Groß und Klein, Menschen aus Stadt und Land herzlich ein, ein paar schöne und interessante Stunden im Landwirtschaftsministerium zu verbringen. Entdecken und schauen Sie, genießen Sie und probieren Sie aus, was unsere bayerischen Lebensmittel- und Traditionshandwerker zu bieten haben.“
Detaillierte Informationen mit Programm und eine Übersicht über die Aussteller und Infostände gibt es hier: www.stmelf.bayern.de/ernaehrung/markt/hoffest-im-advent/index.html
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus / Beitragsbild: re)

Gute Stimmung beim Rosenheimer Kathreintanz

Gute Stimmung beim Rosenheimer Kathreintanz

Rosenheim – Beste Stimmung herrschte beim Rosenheimer Kathreintanz der Trachtenvereine „Alt Rosenheim“ und „Innviertler“ der vergangenen Freitag stattfand.

Garant für einen vollen Tanzboden war die in Volkstanzkreisen beliebte Oberlauser Tanzlmusi. Mit schmissigen und flotten Melodien zog sie die zahlreichen Besucher, ob Tänzer oder Zuhörer, in ihren Bann. Gekonnt führten die Tanzmeister Uli Berchtold und Hans Löw durch den Abend. Höhepunkte waren die Münchner Francaise und einige Gemeinschaftsplattler.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein “Innviertler” Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Trachtenverein “Innviertler” Rosenheim)

PETA erstattet Anzeige gegen 12 Anbindehaltungen von Rindern

PETA erstattet Anzeige gegen 12 Anbindehaltungen von Rindern

München / Stuttgart / Rosenheim – Gequälte Rinder in Süddeutschland: PETA hat im November Strafanzeigen gegen 12 Rinderhaltungsbetriebe in Bayern und Baden-Württemberg (Landkreise Nürnberger Land, Rosenheim, Ebersberg, Ludwigsburg, Biberach und Hohenlohe) erstattet.
 
 
Grundlage sind aktuelle Fachkommentare und juristische Aufsätze, die die Tierschutzwidrigkeit der Anbindehaltung bestätigen, unter anderem von der Bundestierschutzbeauftragten Ariane Kari. Jahrelange Forderungen, diese besonders qualvolle Haltungsform zu sanktionieren, werden damit erneut bekräftigt. Die Tierrechtsorganisation kritisiert die bisherigen Verfahrenseinstellungen scharf, denn die Anbindehaltung ist nach geltendem Recht (Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes) bereits jetzt strafbar. PETA ruft die Bundesregierung anlässlich der gestrigen Sonder-Agrarministerkonferenz auf, jede Form der Anbindehaltung im Zuge der Tierschutzgesetz-Novelle klarstellend zu verbieten, da die Justiz das geltende Recht offenbar nicht korrekt anwendet.
 
„Die Anbindehaltung – egal ob ganzjährig oder zeitweise, verursacht nachweislich lang anhaltende Schmerzen, Leiden und Schäden. Somit ist sie tierschutzwidrig und illegal“, so Scarlett Treml, Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie bei PETA. „Wir fordern die Regierung dringend auf, die Anbindehaltung endlich in allen Formen zu verbieten, um Rechtssicherheit zu schaffen. Nur so kann das Staatsziel Tierschutz tatsächlich erreicht werden. Es wird Zeit, dass Rinder nicht länger als Objekte angesehen werden, die man wie Fahrräder in dunklen Räumen festkettet, sondern als fühlende Individuen mit Recht auf Bewegung, körperliche Unversehrtheit und Freiheit. Landwirte müssen durch attraktive Beratungs- und Förderpakete zum Umstieg auf zukunftsorientierte, rein pflanzliche Landwirtschaftsformen bewegt werden.“
 
PETA hat im vergangenen Jahr Strafanzeigen gegen etwa 50 Rinderhaltungsbetriebe in Bayern und Baden-Württemberg erstattet. Doch die Staatsanwaltschaften weigern sich bislang, das Tierschutzgesetz anzuwenden. Circa 30 Ermittlungsverfahren wurden gemäß Paragrafen 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt, auf weitere 20 Anzeigen blieb eine Reaktion der Staatsanwaltschaften aus. Zu einer Anklageerhebung kam es in keinem einzigen Fall. Die Gründe für die Einstellungen sind vielfältig, jedoch sind diese juristisch nicht haltbar und widersprechen der juristischen Kommentarliteratur.
 
 
Hintergrundinformationen: 
 
Neben PETA kommen auch zahlreiche  Autoren der juristischen Fachliteratur sowie die Bundestierschutzbeauftragte Ariane Kari zu dem Schluss, dass das natürliche Verhalten der Rinder in der dauerhaften Anbindehaltung fast vollständig unterdrückt werde. Daher liege der Anfangsverdacht der Straftatverwirklichung nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes vor. Zuletzt hat der Strafrechtsprofessor Dr. Jens Bülte in seinem Artikel „Anbindehaltung – keine rechtliche Grauzone, sondern illegale Routine“ die Anbindehaltung als „strafbare Tierquälerei“ bezeichnet. Die dauernde Anbindehaltung sei „nicht nur (tierschutz)rechtlich unzulässig, sondern regelmäßig strafbar“. In einigen Fällen wurden die Einstellungen der von PETA gestellten Strafanzeigen damit begründet, dass die Rinder nicht in ganzjähriger Anbindehaltung gehalten wurden, sondern in der saisonalen Anbindehaltung oder Kombinationshaltung. Dem ist entgegenzusetzen, dass die Tiere bereits nach wenigen Tagen in Anbindehaltung erheblich leiden. Überdies verfügen Tiere nicht über dasselbe Zeitempfinden wie Menschen. Es ist ihnen nicht möglich, längere Zeiträume wie bei der saisonalen Anbindehaltung zu überblicken.
 
 
Rinder in Anbindehaltung:
 
Der überwiegende Anteil aller 1,1 Millionen Rinder in Anbindehaltung wird im sogenannten Kurzstand gehalten. Mit einer Länge von 1,40 bis 1,80 Metern wird der Standplatz den mittlerweile zuchtbedingt deutlich massigeren Tieren nicht gerecht. Als Konsequenz müssen die Tiere mit dem hinteren Körperteil oftmals auf dem Kotgitter stehen und liegen. Dadurch erhöht sich das Risiko für Klauenerkrankungen und Euterentzündungen. Überdies ist das Liegen auf dem Kotgitter aufgrund des Euters für „Milchkühe“ äußerst schmerzhaft. Die Tiere essen, ruhen, stehen, liegen, koten und urinieren an einem Platz im Stall und können sich dabei nicht einmal umdrehen. Die für das Wohlbefinden essenziellen arteigenen Verhaltensweisen wie Bewegung, Körperpflege und soziale Interaktion mit Artgenossen werden den Rindern in der Anbindehaltung gänzlich verwehrt. Das seelische Leid der Tiere zeigt sich beispielsweise durch Stereotypen wie „Futterwerfen“ oder Zungenrollen, was zu starker Abmagerung führen kann.
(Quelle: Pressemitteilung PETA / Beitragsbild: Symbolfoto re)