„Fleiß-Pegel“ von Rosenheim: Rund 740.000 Überstunden

„Fleiß-Pegel“ von Rosenheim: Rund 740.000 Überstunden

Rosenheim – Es ist der „Fleiß-Pegel“ von Rosenheim: Rund 740.000 Überstunden haben die Menschen in Rosenheim im vergangenen Jahr am Arbeitsplatz zusätzlich geleistet. Davon 471.000 Arbeitsstunden zum Nulltarif – ohne Bezahlung.

Das geht aus dem „Überstunden-Monitor“ vom Pestel-Institut hervor. Die Wissenschaftler haben dabei die „Plus-Stunden im Job“ im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) untersucht.
Ein pikantes Ergebnis aus dem „Überstunden-Monitor“: „Alle Beschäftigten zusammengenommen haben den Unternehmen in Rosenheim durch unbezahlte Mehrarbeit rund 6,78 Millionen Euro quasi ‚geschenkt‘. Und das ist schon äußerst sparsam, nämlich nur auf Mindestlohn-Basis, gerechnet“, sagt Manuel Halbmeier von der NGG Rosenheim-Oberbayern. Außerdem sei der Überstunden-Berg auch ein Gradmesser für den „massiven Fachkräftemangel“.
„Allein in Hotels, Restaurants und Gaststätten leisteten die Beschäftigten im vergangenen Jahr in Rosenheim rund 15.000 Überstunden. 6.000 davon ohne Bezahlung, quasi für umsonst“, so das Pestel-Institut. Die Wissenschaftler haben bei ihrer Untersuchung aktuelle Mikrozensusdaten ausgewertet. Basis der Überstunden-Berechnung ist die Übertragung von Branchen-Durchschnittswerten auf die Beschäftigungsstruktur von Rosenheim.

Es wird Zeit Fachkräfte-Loch zu stopfen

Mit Blick auf die Überstunden warnt die NGG Rosenheim-Oberbayern: Hotellerie und Gastronomie könnten nicht dauerhaft auf die „Goodwill-Überstunden“ ihrer Beschäftigten bauen. „Es wird höchste Zeit, das Fachkräfte-Loch zu stopfen, das die Corona-Pandemie noch vergrößert hat. Das klappt allerdings nur, wenn Hotels und Restaurants bereit sind, attraktive Löhne zu bezahlen. Perspektivisch muss der Gastro-Startlohn für eine Köchin oder einen Restaurantfachmann nach der Ausbildung bei 3.000 Euro pro Monat für einen Vollzeitjob liegen“, so Manuel Halbmeier. Dieses „Lohn-Ziel“ müsse die Gastro-Branche Schritt für Schritt erreichen. Nur dann werde es gelingen, junge Menschen für eine Ausbildung im Hotel oder Restaurant zu gewinnen.
Das Gastgewerbe erlebe gerade einen regelrechten „Fachkräfte-Schwund und Mini-Job-Schub“. Ob in der Küche, im Service, an der Hotelrezeption oder an der Bar: „Die Branche versucht, fehlende Fachkräfte immer häufiger durch angelernte Beschäftigte zu ersetzen“, berichtet der Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern. Mittlerweile seien 50 Prozent der Gastro-Beschäftigten in Rosenheim Mini-Jobber.
Der Fachkräfte-Mangel und eine faire Bezahlung in der Gastronomie, im Lebensmittelhandwerk und in der Ernährungsindustrie werden auch ein Schwerpunktthema auf dem Gewerkschaftstag der NGG Mitte November in Bremen sein, zu dem auch Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet wird.
(Quelle: Pressemitteilung Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Rosenheim-Oberbayern / Beitragsbild: re)

 
 
 
 
 
Rund 700 Jahre „Feuerwehr-Erfahrung“ gehen in Ruhestand

Rund 700 Jahre „Feuerwehr-Erfahrung“ gehen in Ruhestand

Traunstein –  Traunsteins Stadtoberhaupt Dr. Christian Hümmer hatte im Namen der Stadt Traunstein 14 langjährige Einsatzkräfte der Feuerwehren Haslach, Hochberg, Kammer und Traunstein sowie deren Angehörige ins Kulturforum Klosterkirche zu einem Ehrenabend geladen.

Diese sind auf Grund des Erreichens der Altersgrenze von 65 Jahren allesamt im laufenden Jahr aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausgeschieden und können nun zusammen auf rund 700 Jahre „Feuerwehrleben“ mit vielen schönen aber auch manch schlimmen Erlebnissen zurückblicken. Der Abend stand im Zeichen des Dankes für deren langjährigen ehrenamtlichen Dienst. Die jeweiligen Kommandanten würdigten die Kameraden mit einer Laudatio. Mit einer musikalischen Uraufführung sorgte die zweiköpfige „Michael Alf Band“ für eine Überraschung.
In seinem Grußwort würdigte Christian Hümmer die Feuerwehrleute als „wahre Helden im Hintergrund, die jahrzehntelang für die Sicherheit und das Hab und Gut der Bürgerinnen und Bürger eingetreten sind“ und zollte jedem Einzelnen seinen tiefen Respekt. „Es ist für die Stadt nicht selbstverständlich, dass Bürgerinnen und Bürger in den fünf Feuerwehren jahrzehntelang ehrenamtlich für die Sicherheit da sind und alles stehen und liegen lassen, wenn ein Alarm erfolgt“, bekräftigte er seine Aussage.
Dazu hob er exemplarisch den August dieses Jahres hervor, in dem es innerhalb weniger Tage zu zwei Großeinsätzen auf Grund von Bombenfunden, zwei Sturmereignissen mit unzähligen Einsätzen, einen umgestürzten Baukran sowie einen brennenden Zug gekommen war und obendrein die BR Radltour mit duzenden Helfern aus den Reihen der Floriansjünger für die Sicherheit von rund 25.000 Besuchern im Einsatz waren. „Viele von euch haben allein in diesem Monat unzählige Stunden in den Einsatzstiefeln verbracht und dies ganz selbstverständlich sowie ohne viel Gerede“, zeigte sich Traunsteins Oberbürgermeister dankbar.
Traunsteins Feuerwehrreferent im Stadtrat, Andreas Kaiser, bezeichnete den Ehrenabend als etwas ganz Besonderes, „Wir dürfen 14 Feuerwehrmännern für ihren jahrzehntelangen Einsatz würdigen und wir möchten auch bei den Familien und Freunden danke sagen, die in dieser langen Zeit immer mal wieder auf ihre Ehemänner, Väter und Freunde verzichten mussten, weil die Sirene heulte oder der Meldeempfänger Alarm geschlagen hat“. Dabei lobte er die Ehrengäste des Abends ausdrücklich, weil sie in der Zeit keinen Unterschied gemacht haben, „ob es eine Katze vom Baum zu retten galt oder ein Großbrand über Stunden hinweg den persönlichen Einsatz erforderlich machte“.

Löschmeister seit 1975 bei der Feuerwehr

Für die Laudatio des Haslacher Feuerwehrmannes Siegfried Hinterschnaiter trat Kommandant Klaus Kropp ans Rednerpult. Der Löschmeister war 1975 in die Feuerwehr Haslach eingetreten hat es im Laufe der Jahre bis zum Rang des Gruppenführers geschafft. Dabei war er 15 Jahre lang als Führungskraft im Einsatz und „hat sogar im höheren Feuerwehralter noch die nötigen Ausbildungen absolviert“, so Haslachs Aktiven Chef mit einem Augenzwinkern. Gleichzeitig lobte er den Geehrten für seinen langjährigen und verdienten Einsatz im Vereinswesen. Von 2005 bis 2014 war er Vorstand und hat sich in dieser Zeit viele Verdienste erworben.
„Ich darf heute den Holzleitner Donald, wie ihn viele nennen, ehren“, freute sich der Hochberger Kommandant Thomas Hasenöhrl in seiner Laudatio über den Hauptfeuerwehrmann Anton Kirchmayer, der seit 1975 durchgehend in der Feuerwehr Hochberg seinen Dienst leistete. Dieser war bei unzähligen Einsätzen, Übungen und Fortbildung mit dabei „und du bist mir und der gesamten Mannschaft mit der ruhigen, humorvollen und pflichtbewussten Art ein großes Vorbild“, so Thomas Hasenöhrl.
Der Kammerer Aktiven Chef Alois Wimmer hatte alle Hände voll zu tun und durfte gleich fünf „kleine und große Prominente aus Kammer“ in seiner Laudatio würdigen. „Johann Leitner, wenn beim Einsatz dabei war, dann haben wir schnell und zielgenau jede Einsatzstelle gefunden, weil er als Postmann alle Straßen und Hausnummern aus dem Stehgreif wusste“, so Wimmer. „Johann Jobst aus Alterfing ist ja weithin als Fuhrmann für die Stadtkutsche mit seinen prächtigen Rössern bekannt, hat aber in den letzten 50 Jahren auch immer für die Feuerwehr Zeit gefunden und war stets zur Stelle, wenn er gebraucht wurde“, freute sich der Aktiven Chef. Über Hermann Ober sagte der Kommandant, „du bist unser singender, musizierender, floßfahrender und stets gutgelaunter Feuerwehrmann und warst ebenfalls fast ein halbes Jahrhundert im Dienst der Feuerwehr Kammer. Mit deiner Pferdegroßveranstaltung in Alterfing werden wir auch in Zukunft gerne feuerwehrmäßig in Verbindung bleiben. Ich danke dir für dein Engagement!“.
Als Einsatzkraft die stets zur Stelle war, wenn er gebraucht wurde, erfuhr Johann Wimmer die Würdigung seiner Verdienste im Feuerwehrwesen in der Laudatio. „Du als ehemaliger Fast-Bauamtschef warst in Sachen Pflichtbewusstsein nicht zu übertreffen – ich danke dir von Herzen für deinen Einsatz und die vielen Stunden, die du der Feuerwehr gewidmet hast“, so der Kammerer Feuerwehrchef. Abgerundet wurde der Dankesreigen mit Sebastian Maier. „Du warst in Kammer nicht nur Maschinist der ersten Stunde, du warst auch dank deiner weiteren Aufgabe als Wasserwart ein Glücksfall für uns, weil du jeden Hydranten im Schlaf gefunden hast“, so Alois Wimmer.

Sieben Feuerwehrmänner ausgeschieden bei den Aktiven

Aus den Reihen der Aktiven sind in Traunstein sieben Feuerwehrmänner ausgeschieden. Kommandant Christian Schulz würdigte in seiner Ansprache die beiden Hauptfeuerwehrmänner Hermann Kraus und Horst Fischer als „Als Männer der Mitte, die mit viel Zuverlässigkeit und Routine über Jahrzehnte hinweg Dienst geleistet haben und in der Mannschaft als tragende Säulen hohen Respekt für ihr Lebenswerk Feuerwehr genießen“. In seiner Ansprache betonte er auch, „dass wir Feuerwehren nicht nur Führungskräfte brauchen, sondern die Zahnrädchen nur dann gut zusammenpassen, wenn jeder seine Aufgabe kennt und diese mit Leben erfüllt. Ihr Beiden seid dafür die besten Beispiele und Vorbilder für die jüngere Generation“, so Christian Schulz.
Oberfeuerwehrmann Richard Zannantonio, Oberlöschmeister und langjähriger Atemschutzausbilder Peter Färbinger, der ehemalige Traunsteiner Kommandant Manfred Dandl sowie dessen Stellvertreter Werner Huber und der Hauptfeuerwehrmann Ludwig Schweiger waren am Ehrenabend entschuldigt, Christian Schulz würdigte die ausgeschiedenen Einsatzkräfte dennoch und dankte ihnen für ihren jahrzehntelangen Einsatz in den Reihen der Feuerwehr Traunstein. Die Feuerwehr Wolkersdorf, als fünfte Feuerwehr der Stadt Traunstein, hatte in diesem Jahr keinen „altersbedingten Austritt“ zu verzeichnen.
Die offizielle Urkunde sowie ein kleines „Dankeschön“ in Form eines Gutscheins haben die Geehrten aus den Händen des Oberbürgermeisters Dr. Christian Hümmer sowie des Feuerwehrreferenten Andreas Kaiser erhalten. Für festliche musikalische Klänge sorgte die zweiköpfige „Michael Alf Band“, die den Feuerwehrleuten obendrein noch ein musikalisches Denkmal gesetzt hat. Sie haben zur Würdigung der Ehrengäste eigens einen „Feuerwehr BOOGIE WOOGIE“ komponiert und zur Freude des begeisterten Publikums in der Klosterkirche uraufgeführt.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames festliches Abendessen, welches in weiterer Folge zu einer munteren Gesprächsrunde überging. Bis in die späten Abendstunden wurde in Erinnerungen und Erlebnissen geschwelgt und so manch Anekdote aus ausgegraben. Beim Blick in die Runde zeugten die vielen fröhlichen Gesichter sowie die „intensiven Gespräche an den Tischen“ davon, dass die Verantwortlichen der Stadt einen würdigen Rahmen geschaffen und mit den diesjährigen Ehrenabend den „Geschmack der Gäste voll getroffen haben“.
(Quelle: Pressemeldung Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Traunsteins Kommandant Christian Schulz bei der Laudatio Copyright Hubert Hobmaier)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 1. November

Namenstag haben: Arthur, Harald, Otmar, Rupert, Wolfhold

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Mario Barth (1972 – ist ein populärer deutscher Komiker, der seit den 2000ern mit Bühnenprogrammen wie „Männer sind Schweine, Frauen aber auch!“ und zahlreichen TV-Shows zu den kommerziell Erfolgreichsten seiner Branche zählt.)

– Katja Riemann (1963 –   ist eine deutsche Schauspielerin, die Mitte der 1990er mit deutschen Komödien wie „Der bewegte Mann“  und „Stadtgespräch“ bekannt wurde.)

– Anthony Kiedis  (1962 – ist ein US-amerikanischer Musiker und Sänger, der zusammen mit seinem Schulfreund Michael Balzary die Rockband „Red Hot Chili Peppers“ gründete und viele Liedtexte der Gruppe schreibt. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1849: Das Königreich Bayern gibt mit dem Schwarzen Einser die erste deutsche Briefmarke heraus.
  • 1961: In Deutschland wird mit vierstelligen Postleitzahlen das weltweit erste vollständige Postleitzahlensystem eingeführt.
  • 1970: Mit „Christoph 1“ wird der erste Rettungshubschrauber Deutschlands in Dienst gestellt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Erfolgreiche Leistungsprüfung bei der Tachinger Feuerwehr

Erfolgreiche Leistungsprüfung bei der Tachinger Feuerwehr

Taching / Landkreis Traunstein – 12 Tachinger Aktive und ein „Gast“ aus Palling stellten sich den Anforderungen der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“.

„Gruppe der Feuerwehr Taching zur Leistungsprüfung angetreten“, so lautete die Meldung der beiden Gruppenführer an das Schiedsrichterteam des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Insgesamt 13 aktive Feuerwehrfrauen und -männer stellten sich auf dem Gelände des Tachinger Feuerwehrhauses der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Unter den Prüflingen befand sich auch Alexander Huber, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Palling, der zusammen mit den Kameraden aus Taching, zur Prüfung angetreten war.
„Zwei Wochen im Oktober bereiteten sich die Teilnehmer auf die anstehende Leistungsprüfung vor“, informierte die stellvertretende Vorsitzende Jana Mayer im Gespräch mit Thomas Pfeffer von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. „Die Leistungsprüfung dient der Vertiefung und dem Erhalt der Kenntnisse der Feuerwehrdienstvorschrift 3 – Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“. Diese Prüfung wird im Rahmen einer Löschgruppe, also insgesamt neun Einsatzkräften, abgelegt. Die gründliche Ausbildung jedes Einzelnen ist deshalb die wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme. In der vorbereitenden Ausbildung liegt deshalb der wahre Wert der Leistungsprüfung. Es ist nicht das Ziel in Rekordzeit alle Aufgaben zu lösen, sondern die Prüfung als Gruppe in einer Teamleistung zu bewältigen. „Die Arbeit der Feuerwehr muss zwar schnell, aber auch geordnet und fehlerfrei ablaufen“, so der Tachinger Feuerwehrkommandant Stefan Wittmann, der mit der Leistung „seiner“ Feuerwehrmitglieder sehr zufrieden war.

Sechs Stufen der Prüfungen

Die Prüfung kann in sechs aufbauenden Stufen abgelegt werden. Zwischen den einzelnen Prüfungsterminen ist eine Wartezeit von jeweils zwei Jahren einzuhalten. Der Umfang und der Schwierigkeitsgrad steigern sich mit jeder Stufe. Zu den Aufgaben gehört das gekonnte Anlegen von Knoten und Stichen wie den Zimmermannsschlag, den Mastwurf, den Brustbund oder auch Rettungsknoten genannt oder auch das Anlegen sogenannten Halbmastwurfes. Der Gruppenführer hat als Prüfungsleistung zusätzlich einen schriftlichen Fragebogen zu beantworten.
Bereits ab der zweiten Stufe in Silber werden die Funktionen des Melders, sowie des Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupps ausgelost. Somit muss jeder Prüfungsteilnehmer alle diese Aufgaben beherrschen. Ab der Stufe 3 werden dann zusätzliche Kenntnisse von den Prüflingen verlangt. Dazu zählen Gerätekunde, Erste-Hilfe-Kenntnisse, das Erkennen von Gefahrgut- und Hinweiszeichen wie beispielsweise die „Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre“, „Entzündbarer flüssiger Stoff“ oder auch verschiedene Warntafeln, die an Gefahrguttransportern angebracht sind. Die „Königsklasse“ bildet dann die abschließende Stufe 6 in Gold-Rot, bei der verschiedene Testfragen auf den Prüfungsteilnehmer warten.

Zentrale Aufgabe: Vorgehen bei einer Brandbekämpfung

Der zentrale Inhalt dieser Leistungsprüfung ist das Vorgehen der gesamten Gruppe bei einem angenommenen Brand. Die Wasserentnahme erfolgt aus einem Hydranten und auch die Verkehrsabsicherung ist zu beachten. Der zweite große Aufgabenblock ist die Erstellung einer sogenannten Saugleitung mit einer angenommen Löschwasserentnahme aus einem offenen Gewässer. Die Tachinger Feuerwehrmänner und -frauen meisterten alle Aufgaben mit Bravour und innerhalb der vorgegebenen Zeit mit einer sehr guten Leistung.
Als Schiedsrichter fungierenden Kreisbrandmeister Georg Fleischer aus Waging und Hans Heinrich aus Fridolfing, sowie Kommandant Stefan Wittmann. Sie konnten allen Teilnehmern am Ende zur erfolgreich bestanden Prüfung gratulieren und sprachen den Frauen und Männern ihren Dank für ihr besonderes Engagement aus. Abschließend erhielten Julia Steinbacher, Marcus Mayer, Jana Mayer (alle Stufe 1, Bronze), Julian Mayer, Tobias Mayer, Johannes Ueing (Stufe 2, Silber), Daniel Mayer, Michael Lechner, Lisa Huber, Sina Stockhammer (Stufe 3, Gold), Alexander Huber (Feuerwehr Palling, mit der Stufe 4 in Gold-Blau). Markus Krautenbacher (Stufe 5, Gold-Grün) und Andreas Thaller (Stufe 6, Gold-Rot) die jeweiligen Abzeichen. „Ein herzlicher Dank geht auch an die Gemeinde Taching, die nach der Verleihung der Abzeichen zu einer verdienten Stärkung beim Seewirt Georgios eingeladen hatte“, so Jana Mayer.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Sophie Zelmani im Kurhaus Bad Aibling

Sophie Zelmani im Kurhaus Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die schwedische Folk- und Pop-Sängerin Sophie Zelmani schaut am Samstag, 4. November, um 20 Uhr mit ihrer Band beim 23. Internationalen Gitarrenfestival Saitensprünge in Bad Aibling vorbei.

Das war eine Meldung, die letztes Jahr durch die Musik-Fachmagazine schwirrte – Sophie Zelmani ist zurück! Nach einer ausgedehnten Pause veröffentlichte die schwedische Folksängerin im September 2022 ihr neues Album „The World Ain’t Pretty“. Ein facettenreiches Werk mit viel Melodie, Glanz und Tiefe – mit dem sie in diesem Jahr auf Tour geht und am Samstag, 4. November, um 20 Uhr im Kurhaus Bad Aibling einen Stopp bei den Saitensprüngen einlegt. In einem Interview vorab kündigte sie bereits an, deutlich mehr als nur „eine gute Zeit“ anbieten zu wollen, ihre Band sei hochmotiviert. Ihr aktuelles Album ist Zeugnis ihres gesamten Schaffens – und zeigt doch gleichzeitig eine stetige Weiterentwicklung ihrer Musik. Stets geprägt von Sehnsucht, Sorge und Hoffnung. Es ist das zweite Konzert des diesjährigen Internationalen Gitarrenfestivals in Bad Aibling, bevor am Sonntag, 5. November, das Kinderkonzert „Kalif Storch“ im Kurhaus stattfindet.
Tickets sind unter www.saitenspruenge.com, im Haus des Gastes Bad Aibling, Telefon 08061 / 908015, kartenvorverkauf@aib-kur.de sowie an allen weiteren München Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung  AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beiragsbild: Copyright: Christiana Ottosson Öygarden)

Live Konzert in der Blackbox im Lokschuppen Rosenheim

Live Konzert in der Blackbox im Lokschuppen Rosenheim

Rosenheim – In der Blackbox im Lokschuppen Rosenheim findet am 16. Dezember ein Live Konzert mit „0101“und „Streuner“ statt.

„0101“ bespielen in einem Anti-Western die Saloonbühnen. Gefangen in einer Endlosschleife aus vor Hall triefenden Gitarren-Loops und rostigen elektronischen Beats, verlieren sich die Antihelden in ihrem Da- und Dortsein. Stefan Carl und Dr. Daniel von Rüdiger verführen auf der Tanzfläche, an der Bar und im Hinterzimmer zu einer hypnotischen Reise. Am Ende weiß niemand mehr wie sie und er und es an diesen Ort, in diese Zeit gelangen konnte. Elektronisch, beatlastig, mit deutschem Text und Shoegaze-Gitarren werden dem Anti im Western die Sporen gegeben.
„Streuner“, das Schrop-Duo der neuesten neuen deutschen Welle, bringen auf die Schropplätze dieser Welt wohltuende Reibung und elektrisches Knistern. Ihr knarzender 80er Jahre Sound trifft die rohe Live-Energie eines Iggy Pop und erzählt mit deutschen Texten Geschichten von schwitzenden Körpern, Brutalo Liebe im Discokugellicht und manchmal mehr. Diese logische Mischung aus Schrott und Pop wird gepaart mit den ungebändigten Rampensau Qualitäten der beiden Protagonisten Christoph Rummelsberger und Leonard Spies. Als Zuckerl werden die Herren im Anschluss für Euch noch die Plattenteller kreisen lassen.
Einlass beginnt um 19 Uhr in der Blackbox im Lokschuppen, Reichenbachstraße 2, 83022 Rosenheim, Eintrittspreis pro Person 5 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadtjugendring Rosenheim)

Mitgliederversammlung der „Pro Arbeit“ Rosenheim

Mitgliederversammlung der „Pro Arbeit“ Rosenheim

Rosenheim – Neben dem Engagement des „Pro Arbeit“-Teams zugunsten junger Menschen sind es insbesondere die kleinen und großen Erfolgsgeschichten, die den Verein seit seiner Gründung im Jahr 1997 prägen.

Etwa die von Michael Singh, der bei der jüngsten Mitgliederversammlung seinen Werdegang vom Hilfesuchenden zum ehrenamtlichen Qualipaten skizzierte.
Seine erste Begegnung mit „Pro Arbeit“ an der Hauptschule Fürstätt fiel schon ins Jahr 2000. Dank der dortigen Jugendsozialarbeit an Schulen kam Singh als Achtklässler in den Genuss des Bewerbungsplanspiels und konnte später bei diversen Praktika in die Berufswelt schnuppern. Dem Qualifizierten Hauptschulabschluss folgte die Mittlere Reife an einer Wirtschaftsschule; ein erfolgreicher Abschluss der Fachoberschule jedoch schien wenig aussichtsreich. So wandte er sich 2011 an die Ausbildungsstellenvermittlung von „Pro Arbeit“  und erhielt Unterstützung beim Zusammenstellen von Bewerbungsunterlagen, bekam Tipps fürs Führen von Telefongesprächen und profitierte nicht zuletzt von der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche: Singh trat eine Ausbildungsstelle zum technischen Produktdesigner an.
In der folgenden Zeit wuchs in ihm der Wunsch „etwas zurückzugeben“. Seit Anfang letzten Jahres ist Michael Singh nun einer von insgesamt 30 Qualipaten, die an den vier Rosenheimer Mittelschulen, am Förderzentrum am Gries sowie den beiden Realschulen Jugendliche begleiten und unterstützen. Wichtig ist ihm dabei insbesondere die Vermittlung von Softskills wie Pünktlichkeit,

Kommunikationsfähigkeit und Motivation.

Der enge Kontakt zu den Jugendlichen, zu den Sozialpädagogen von „Pro Arbeit“, zu den Lehrkräften und Eltern hat unterdessen auch für ihn Folgen gehabt: Vor kurzem hat der Rosenheimer eine Ausbildung zum Fachlehrer begonnen.
Mit der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), der Ausbildungsvermittlung und der Förderung von Auszubildenden beleuchtete Vorsitzender Harald Neu in seinem Bericht auch die drei anderen Arbeitsbereiche des Vereins mit seinen 44 Mitarbeitern. So bieten Sozialpädagogen an nunmehr 29 Schulen in der Stadt und im Landkreis Einzelfallgespräche mit Schülern, Elternberatung und Klassenprojekte an. „Jugendsozialarbeit an Schulen ist die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule“, unterstrich Neu die Bedeutung von JaS. Im Sinne eines „Frühwarnsystems“ leiste JaS, deren Grundstein vor Jahren die Sparkasse Rosenheim durch ein zukunftsweisendes Sponsoring für Schulsozialarbeit gelegt hatte, bereits an den Grundschulen wertvolle Dienste. Ohne das finanzielle Engagement von Stadt und Landkreis sei diese Art der Prävention jedoch gar nicht möglich.
Durchwegs positiv fiel die Bilanz für den Bereich Ausbildungsvermittlung und Vermittlungscoaching aus. Mit individuellem Coaching sowie Maßnahmen wie „Blick nach vorn“ und „Bleib stabil“ eröffnet „Pro Arbeit“ im Auftrag der Jobcenter von Stadt und Landkreis Rosenheim jungen Menschen Perspektiven für ihren Weg nach der Schulzeit. Darüber hinaus fanden 49 Jugendliche im Rahmen des von der Stadt Rosenheim finanzierten Projekts „Orientierung und Praktikum“ eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle oder entschieden sich für den Besuch einer weiterführenden Schule.
Unsicher ist hingegen die Zukunft des Projekts „Start ins Berufsleben“, welches dank einer großzügigen Spende des Rotary Club Rosenheim über drei Jahre ins Leben gerufen werden konnte. Jugendliche, die bereits alle anderen Maßnahmen erfolglos durchlaufen haben, erhielten hier in den vergangenen Jahren nochmals eine Chance, den Einstieg in eine Ausbildung zu meistern. Derzeit ist der Verein auf der Suche nach einer Anschlussfinanzierung.

Anstöße für Jugendhilfe 

„Pro Arbeit“ agiere nicht nur nachhaltig, auch wurden wichtige Veränderungen im Bereich der freien Jugendhilfe angestoßen, unterstrich Rosenheims dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht die Bedeutung des Vereins für die Stadt und die Region. „Sie leisten herausragende Arbeit“; eine Arbeit, die sich lohne, für den Einzelnen und für die Gesellschaft, so Leicht. Von jeher stehe der Verein für eine „Erfolgsgeschichte mit vielen Vätern und Müttern“. Von einem dieser Väter musste „Pro Arbeit“ in diesem Jahr leider Abschied nehmen: Jürgen Krause, Gründungsmitglied, langjähriger Vorsitzender, Ehrenvorsitzender und unermüdlicher Förderer, war im Januar im Alter von 91 Jahren gestorben.
Verlässlichkeit lebt „Pro Arbeit“ nicht nur in seinem seit nunmehr 26 Jahre andauernden Bestreben, für Heranwachsende Chancen zu schaffen. So zeugte die Ehrung langjähriger Mitarbeiter von der Beständigkeit des Vereins als Arbeitgeber: Gabi Futscher hat vor 25 Jahren mit der Personalnummer 001 als erste Schulsozialarbeiterin an der damaligen Volksschule Fürstätt ihre Tätigkeit aufgenommen. Und schon bald wusste die damalige Rektorin gar nicht mehr, wie Schule ohne Sozialarbeit funktionieren solle. Ebenso wurde Veronika Wörndl für ein Vierteljahrhundert Engagement zugunsten junger Menschen gewürdigt. Sie ist nach Jahren an der Berufsschule Bad Aibling derzeit an der Berufsschule 2 in Rosenheim im Einsatz und kann sich nach eigenem Bekunden gar keinen schöneren Beruf vorstellen.
Seit zehn Jahren sind zudem Heidi Laupheimer, Stephanie Thaler, Kristina Falk und Vincenz Fauner fester Bestandteil des Pro Arbeit-Teams.
Buchstäblich tonangebend bei der Ehrung war dabei der kurzerhand ins Leben gerufene „Pro Arbeit“-Chor, der mit einer auf die Jubilare maßgeschneiderten Version eines Ohrwurms der Spider Murphy Gang aufwartete.
(Quelle: Pressemitteilung Pro Arbeit Rosenheim e.V, / Beitragsbild: von links nach rechts, Claudia Georgii, Veronika Wörndl, Harald Neu (Vorsitzender), Gabi Futscher, Gabriele Leicht (3. Bürgermeisterin), Heidi Laupheimer, Hans Holzmeier, Dilek Mermer-Kollmuß, Josef Trost, Erich Schlarb, Pro Arbeit Rosenheim e.V. Nicht auf dem Bild (Kristina Falk, Vincenz Fauner und Stefanie Thaler – 10 Jahre Pro Arbeit Rosenheim) Copyright Pro Arbeit Rosenheim e.V.)

Exklusive Führung durch die Ausstellung „Vennezia 500“

Exklusive Führung durch die Ausstellung „Vennezia 500“

Prien / Landkreis Rosenheim – Venedigs Faszinationskraft ist ungebrochen. Die im Wasser erbaute Stadt vermittelt einzigartige Sinneseindrücke,  heute wie vor 500 Jahren. Bis Sonntag, 4. Februar zeigt die Alte Pinakothek München die Ausstellung „Venezia 500, Die sanfte Revolution der venezianischen Malerei“.

Zweifellos schulte das Erscheinungsbild der Stadt die hohe Sensibilität der venezianischen Künstler für die Farben und das Licht. Herausragender Kolorismus und Innovationsfreude zeichnen die Malerei im Venedig der Renaissance aus.
Am Samstag, 25. November, um 16 Uhr ermöglichen der Kulturförderverein Prien am Chiemsee e.V. und die Prien Marketing GmbH Interessierten einen Gruppenbesuch der Ausstellung „Venezia 500“.
Bei der exklusiven Führung durch die Räumlichkeiten der Alten Pinakothek betrachten die Teilnehmer gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Inge Fricke M.A. die bahnbrechenden Neuerungen der venezianischen Malerei, die bis weit in die europäische Moderne nachwirkten. Die Ausstellung vereint 15 Meisterwerke der Münchner Sammlung mit rund 70 internationalen Leihgaben und konzentriert sich dabei auf Porträts und Landschaften aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Denn hier treten die Charakteristika und Errungenschaften der in Venedig florierenden Malkunst besonders deutlich hervor. Die szenographisch gestaltete Ausstellungspräsentation, die an einzelnen Positionen von Klanginstallationen begleitet wird, befragt die Exponate hinsichtlich ihrer Entstehungszusammenhänge und zeitgenössischen Lesarten – in thematischen Gruppen sowie in Gegenüberstellungen mit Zeichnungen, druckgraphischen Arbeiten und Skulpturen. Zu sehen sind vor allem Werke folgender Künstler: Giovanni Bellini, Giovanni Battista Cima da Conegliano, Marco Basaiti, Vincenzo Catena, Andrea Previtali, Giorgione, Palma il Vecchio, Lorenzo Lotto, Giovanni Girolamo Savoldo, Giulio und Domenico Campagnola, Bartolomeo Veneto, Sebastiano del Piombo, Bernardino Licinio, Tizian, Paris Bordone und Tintoretto.
Eine Anmeldung ist im Ticketbüro Prien erforderlich. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro, zuzüglich Führung. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn Personen, die maximale Gruppengröße sind 20 Teilnehmende. Ein weiterer Termin ist am Samstag, 2. Dezember 2023, um 16 Uhr.
Anmeldung und weitere Informationen im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon 08051 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Paris, Musée du Louvre Copyright   bpk | RMN – Grand Palais | Thierry Le Mage)

Feuerwehren diskutieren im Sozialministerium

Feuerwehren diskutieren im Sozialministerium

Traunstein / München – 20 bayerische Feuerwehrfrauen kamen im Sozialministerium in München zusammen, um dort mit der Familien- und Ehrenamtsministerin Ulrike Scharf (CSU) des Bayerischen Landtags zu diskutieren.

Als zentrale Fragestelle stand die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt im Raum und wie man Frauen für die Übernahme eines Ehrenamtes insbesondere in der Feuerwehr gewinnen könne. Als Vertreterin des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein durfte Franziska Leitenbacher an dem Gespräch teilnehmen und kam mit vielen interessanten Eindrücken zurück.
„Ehrenamt leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt!“, sagte die Ministerin gegenüber ihren Gästen und freute sich über den regen Austausch und die vielen guten Anregungen seitens der Feuerwehrfrauen. Bei einem gemeinsamen Frühstück tauschte man sich zu den Themen Kinderbetreuung bei Einsätzen, Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt sowie den Möglichkeiten zur Mitgliedergewinnung und dem Halten von Frauen in den Feuerwehren aus.
Für die zweifache Mama aus Petting, die sich seit vergangenem Jahr für die Frauenarbeit im Kreisfeuerwehrverband Traunstein verantwortlich zeigt, haben sich dazu im Vorfeld viele Fragestellungen aufgetan. „Es war mir sehr wichtig, dass ich vor Ort mitreden und meine Sicht der Dinge mit Frau Ministerin Scharf diskutieren konnte“, sagte Franziska Leitenbacher im Gespräch mit Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. „Vor Ort habe ich gemerkt, dass uns Frauen die gleichen Themen beschäftigen und ähnliche Fragestellungen umtreiben“, so die heimische Fachbereichsleiterin.

Frauenanteil im Einsatzdienst soll erhöht werden

Neben den reinen Themen der Feuerwehrfrauen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen auch mit der Studie „Wer löscht Morgen?“, die das Bayerische Staatsministerium des Inneren zusammen mit der Hochschule Nürnberg und dem Landesfeuerwehrverband Bayern durchführt und in der eine flächendeckende Befragung der Feuerwehrleute unternommen wurde. Mit dem Ziel das Hilfeleistungsnetz der Feuerwehren aufrecht zu erhalten, wird darin intensiv nach Möglichkeiten und Ideen gesucht, wie man dem demografischen Wandel begegnet und möglichst viele Bevölkerungsgruppen für dieses „besondere Ehrenamt“ gewinnen kann.
Für ihren „Einsatz vor Ort“ hat sich Franziska Leitenbacher schon einige Ziele gesteckt. Sie möchte insbesondere die Interessen der Frauen in allen 80 heimischen Feuerwehren vertreten und Frauenanteil für den Einsatzdienst erhöhen. „Wir brauchen außerdem in der Bevölkerung ein Bild der Selbstverständlichkeit von Frauen in der Feuerwehr“, fordert die heimische Frauenbeauftragte, die sich auch für die überregionale Vernetzung stark machen möchte.
„Wir sind gekommen, um zu bleiben“, schmunzelt Franziska Leitenbacher und möchte damit zum Ausdruck bringen, dass man Feuerwehr mit Begeisterung leben kann und dies heutzutage keine reine Männerdomäne mehr ist. „In den Kinderfeuerwehren haben wir mittlerweile einen ausgeglichenen Anteil von Mädchen und Buben erreicht, dies gilt es auch in Richtung Jugendfeuerwehr und Aktiven Dienst voranzutreiben“, fordert sie und möchte insbesondere „junge Frauen bei der Feuerwehr halten und Mütter motivieren ihr Feuer fürs Ehrenamt nicht zu verlieren“. Dazu möchte sie im kommenden Jahr alle weiblichen Aktiven aus dem Landkreis Traunstein zu einem Treffen einladen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright  StMS / Schäffler)

Unser Rezepttipp am Sonntag

Unser Rezepttipp am Sonntag

Rosenheim – Draußen wird es nun wieder kälter und darum gibt es heute ein Rezept für eine köstliche Suppe. Ein einfaches und schnellgemachtes Rezept. Anleitung mit Video.

Zutaten für die Asia-Kokossuppe:

1 Paprika
2 Händchenbrustfilets
Etwas Sesamöl
10g Ingwer
1 Knoblauchzehe
700ml Geflügelbrühe
800ml Kokosmilch
4El Sojasauce
200g Zuckerschoten
50g Erdnüsse
Etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft

Videoanleitung:
@innpuls.me Rezepttipp: Asia-Kokossuppe  Zutaten: 1 Paprika 2 Händchenbrustfilets Etwas Sesamöl 10g Ingwer 1 Knoblauchzehe  700ml  Geflügelbrühe 800ml Kokosmilch  4El Sojasauce 200g Zuckerschoten 50g Erdnüsse  Etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft  . . . . . #bavaria #landkreisrosenheim #rosenheimlandkreis #rosenehimland #rosenheimcity #rosenheim #asien #kokosnuss #rezepttipp #rezepttipps #rezept #rezepte #rezeptidee #suppe #köstlich #diy #anleitung #einfacherezepte #viral #fyp #foryou #gehviral #einfach #asiasuppe #hünchen #kokosmilch #schnellgemacht ♬ Originalton – Innpuls.me.

Anleitung:
  • Die Paprika schneiden, den Ingwer und die Knoblauchzehe reiben.
  • Die Händchenbrustfilets in Sesamöl braten. Nach einigen Minuten den Ingwer und Knoblauch hinzugeben und weiter braten.
  • Die Kokosmilch, Geflügelbrühe und Sojasauce zu dem Fleisch geben, alles gut mischen, und etwas Köcheln lassen.
  • Die Paprika und die Zuckerschoten dazugeben. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Weiter köcheln lassen.
  • Die Erdnüsse hacken und am Ende auf die Suppe streuen.

(Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fische alleine zu Hause: Futterautomat für Aquarien

Fische alleine zu Hause: Futterautomat für Aquarien

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Ob während der Urlaubszeit oder bei langen Arbeitstagen: Futterautomaten unterstützen Aquarianer bei der Versorgung ihrer Fische. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) gibt Tipps.
 
 
Geht es für Aquarianer in die Ferien, steht die Versorgung der daheimbleibenden Fische meist ganz oben auf der Liste der Urlaubsvorbereitungen. Am Aquarium angebrachte Futterautomaten können auf die benötigte Futtermenge und -häufigkeit eingestellt werden und sorgen so für die Verpflegung der Aquarienbewohner. Damit sind die Automaten auch eine gute Unterstützung im Alltag, um eine regelmäßige Fütterung der Tiere zu gewährleisten, etwa bei Berufstätigen.
 
Befüllung ausschließlich mit Trockenfutter
 
„Ein Futterautomat ist eine Dosiereinrichtung, welche über eine Zeitschaltuhr gesteuert wird“, erzählt Maike Wilstermann-Hildebrand, ehemalige Vizepräsidentin des Verbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA), Geschäftsführerin des Vereins Zierfischfreunde Warendorf sowie Autorin zahlreicher Aquaristik-Fachartikel. „Dabei wird der Automat mit Fischfutter, etwa Flocken oder Granulat, befüllt, und gibt in geregelten Abständen eine Portion ins Aquarienbecken ab.“
„Über einen Futterautomaten kann ausschließlich Trockenfutter verfüttert werden. Ob der Einsatz eines Automaten zur Versorgung der Tiere infrage kommt, ist daher davon abhängig, welche Fischarten sich im Aquarium befinden“, berichtet die Aquaristik-Expertin. Einige Fische fressen beispielsweise nur Lebendfutter, welches über einen Automaten nicht dosiert werden kann. Das gleiche gilt für Frostfutter. Für welchen Automaten sich welches Futter eignet, verrät in der Regel auch der Hersteller.
 
Verschiedene Bauweisen für flexible Versorgung unterschiedlicher Fischarten
 
Der Aquarianer kann aus einer Auswahl an unterschiedlichen Systemen wählen: Während einige Futterautomaten auf eine vorprogrammierte Öffnung der Verschlusskappe setzen, geben andere Automaten das Futter durch eine Rotation des Behältnisses ins Wasser ab. „Außerdem gibt es Modelle mit mehreren kleinen Kammern, welche sich jeweils nach einer Drehung über dem Wasser öffnen. Diese Variante eignet sich vor allem für Aquarien mit unterschiedlichen Fischarten, denn die einzelnen Kammern ermöglichen das Mischen von Granulaten, Flocken und Futtertabletten“, berichtet Wilstermann-Hildebrand.
Bei neueren Varianten befindet sich eine Förderschnecke im Inneren des Automaten, welche das Futter in Form von Umdrehungen aus dem Futterschacht herausschiebt. „Dieses System hat den Vorteil, dass die Öffnung geschlossen ist und das Futter im Vorratsbehälter nicht feucht werden kann. Daher eignet es sich besonders, wenn der Futterautomat über einen längeren Zeitraum hinweg im Einsatz ist, etwa während eines Urlaubs,“ empfiehlt die Aquarianerin.
 
Aquarium nicht länger als zwei bis drei Tage ohne Aufsicht lassen
 
Die Bauweise des Futterautomaten sowie die Häufigkeit der Fütterung entscheiden darüber, über welchen Zeitraum die Tiere versorgt werden können. Ein Futterautomat mit 14 Fächern versorgt die Tiere entsprechend zwei Wochen, wenn nur eine Fütterung am Tag erfolgt, und knapp fünf Tage bei drei Fütterungen am Tag. „Ich empfehle, einen Futterautomaten nicht länger als zwei bis drei Tage unbeaufsichtigt im Einsatz zu haben“, so Wilstermann-Hildebrand. Bei längerer Abwesenheit sollte zum Beispiel ein Aquariensitter jeden zweiten Tag kurz nach dem Rechten schauen, das Futter auf Feuchtigkeit kontrollieren und überprüfen, ob die Technik einwandfrei funktioniert.
 
Vor dem Urlaub: Futterautomat prüfen
 
Die Expertin empfiehlt, den Futterautomaten bereits zwei bis drei Tage vor einer längeren Abwesenheit einzustellen und zu überprüfen
 
  • ob er zur eingestellten Zeit wirklich angeht,
  • die Futterklappe richtig runtergeht und
  • der Automat durchläuft.
Damit die Fische genug Futter bekommen, sollten im Vorfeld die ausgegebenen Futtermengen kontrolliert werden: „Ob bei einer Fütterung mit Granulat oder mit Flocken, der Fischhalter sollte stets im Vorfeld überprüfen, wie hoch die Futtermenge ist, wenn beispielsweise zwei, drei oder vier Portionen verfüttert werden. Besonders bei einer Fütterung mit Flocken, die in der Größe uneinheitlich sind, ist nicht garantiert, dass immer die gleiche Menge aus dem Automaten herausfällt. In dem Fall müssten dann die Portionsgrößen angepasst werden“, erläutert Wilstermann-Hildebrand.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: re)
Guten Morgen

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Heute ist der 29. Oktober

Namenstag haben:  Berengar, Ermelinda, Ferrutius, Ingold, Narzissus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Winona Ryder (1971 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Dieter Herbert Nuhr (1960 –  ist ein bekannter und vielfach ausgezeichneter deutscher Kabarettist, der mit Programmen wie „Nuhr die Wahrheit“ auf der Bühne steht, mit Sendungen wie „Nuhr im Ersten“ im TV zu sehen ist und Bücher wie „Gibt es intelligentes Leben?“ publiziert.

– Charlotte Knobloch (1932 – ist eine deutsche jüdische Verbandsfunktionärin, die u. a. das Amt der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland inne hatte und Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1929: Fünf Tage nach den ersten Kurseinbrüchen bricht am Schwarzen Dienstag an der New Yorker Börse Panik aus, die die Kurse noch weiter abstürzen lässt. Die Weltwirtschaftskrise beginnt.
  • 1969: In der University of California in Los Angeles wird die erste Nachricht über zwei weit entfernte Rechner verschickt, und somit das Internet geboren.
  • 1901: Die US-amerikanische Polizei nimmt die Krankenschwester Jane Toppan fest, nachdem die angeordnete Obduktion von vier Leichen der Familie Davis Tod durch Gift ergeben hat. Toppan erweist sich anschließend als Serienmörderin, die dutzende Male tödliche Injektionen verabreicht hat.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)