Kabarett im Chiemsee Saal

Kabarett im Chiemsee Saal

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 23. November, um 19.30 Uhr kommt die Kabarettistin Franziska Wanninger mit ihrem neuen Soloprogramm „Für mich soll’s rote Rosen hageln“ nach Prien in den Chiemsee Saal.

Das neue Bühnenstück der Vollblut-Entertainerin ist eine launige Hommage an die Leichtigkeit. Nur wie oft stehen sich Freude und Abgrund näher als man glaubt. Da meint man „Oh Wunder!“ was das Leben für einen bereithält und am Ende ist es doch wieder bloß ein veganer Schweinsbraten. Also eine Zwiebel und ein Sträußerl Petersilie. Ja mei. „C’est la vie“ oder „Tel Aviv“ wie der Niederbayer sagt. Franziska Wanninger erzählt mitreißend von der Jugend im Internat, falschen Vorsätzen und Dating in Zeiten von Videocalls. Letzteres lässt sich aber wenigstens ausschalten, sobald der Typ meint Goethes Faust ist eine Boxerzeitung. Nebenbei analysiert sie aberwitzig das Leben in minimalistischen Designwürfelhäusern oder die Herzlichkeit von dazugehörigen Vorgarten-Steinwüsten. Wanninger schaut den Leuten aufs Maul, singt von den Untiefen des Lebens, schafft es wie immer mit wenigen Charakterstrichen schwungvoll und pointenreich ganze Welten zu erschaffen. Dabei zeigt sie humorvoll, dass das Glück nicht mit einem Rasenroboter beginnt, sehr wohl aber mit Dinkelkräckern aufhört. Mit dabei in ihrem vierten Soloprogramm sind wieder viele, herrlich satirisch auf den Punkt gebrachte Figuren. In einem Wimpernschlag verwandelt sie sich von der naiv-geschäftstüchtigen Influencerin zum bierdimpfelig-aufplusternden Stammtischbruder, immer auf der Suche nach dem prallen, schönen Leben. Denn „das haben schließlich schon viel Blödere gschafft!“. Ein „Talent, geboren im Sternzeichen Typenkabarettistin, Aszendent Rampensau“ schrieb treffend die Süddeutsche Zeitung. „Die Kabarettistin Franziska Wanninger redet gerne. Und das ist ein Glück fürs Publikum.“ Einlass und Abendkasse (2 Euro Aufschlag) ab 18.30 Uhr.
Eintrittskarten kosten 24,50 / 19,50 Euro. Kartenvorverkauf im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon 08051 / 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de sowie an allen München Ticket Verkaufsstellen. Weitere Informationen unter www.tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild Copyright Josepha und Markus)

Klaus Stöttner verabschiedet sich aus dem Landtag

Klaus Stöttner verabschiedet sich aus dem Landtag

Rosenheim – Klaus Stöttner, langjähriger Bayerischer Landtagsabgeordneter der CSU, verabschiedet sich aus der Landtagspolitik nach einer  20-jährigen Amtszeit. Sein Nachfolger im Stimmkreis Rosenheim-Ost ist Daniel Artmann, derzeitiger 2. Bürgermeister von Rosenheim.

Klaus Stöttner hat in seinen zwei Jahrzehnten im Bayerischen Landtag maßgebliche Förderungen für die Region initiiert und zahlreiche wegweisende Projekte auf den Weg gebracht. Als Fürsprecher für seine Heimat hat er sich unermüdlich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, darunter zahlreiche Verkehrs- und Infrastrukturmaßnahmen.
Anlässlich seiner offiziellen Verabschiedung und der Übergabe seines Amts im Bayerischen Landtag zog Klaus Stöttner Bilanz seiner politischen Arbeit: „Rückblickend bin ich dankbar und demütig, dass es mir gelungen ist, viele wichtige Initiativen zu starten. Mir war es stets ein Anliegen, Mehrheiten für positive Entwicklungen zu gewinnen, Menschen für anstehende Projekte zu begeistern und die richtigen Partner an einen Tisch zu holen.“
Ein Erfolgsprojekt ist beispielsweise das von ihm initiierte digitale Gründerzentrum in Rosenheim, „Stellwerk 18“, das heute mit erstklassiger technischer Ausstattung und gezielter Förderung ein ideales Umfeld für Start-ups bietet. Klaus Stöttner legte besonderen Wert auf die Verknüpfung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft und leistete einen entscheidenden Beitrag zum Ausbau der Hochschule Rosenheim. Unter seiner Führung erlangte die Hochschule internationale Anerkennung und konnte eine Vielzahl neuer Studiengänge einführen. Heute ist die Technische Hochschule mit insgesamt vier Standorten ein zentraler Bildungs- und Wirtschaftsmotor für die Zukunft der Region 18.

Klaus Stöttner unterstützte zahlreiche Projekte

Klaus Stöttner engagierte sich ebenfalls als entschiedener Fürsprecher für den Tourismus, als Gründer des Kuratoriums für den Bayerischen Tourismus und als Präsident des Tourismus Oberbayern München e.V. (TOM). Er unterstützte Maßnahmen wie die Senkung der Mehrwertsteuer für Seilbahnen und förderte die Modernisierung von Seilbahnen in Oberbayern, wie etwa am Sudelfeld, und die Entwicklung eines nachhaltigen Fremdenverkehrs an Orten wie der Kampenwand und dem Bergsteigerdorf Sachrang.
Zahlreiche soziale Projekte erhielten Unterstützung von Klaus Stöttner, darunter die neue Wendelsteinwerkstätte der Caritas vor den Toren der Stadt Rosenheim. Zuletzt engagierte er sich intensiv für das Chiemseer Verkehrsprojekt „Rosi-Mobil“. Dieses innovative Rufbusprojekt zielt darauf ab, die Mobilität für Menschen jeden Alters zu verbessern und die Attraktivität des ländlichen Raums durch eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur zu steigern.
Klaus Stöttner äußerte sich zu seinem Abschied und seiner Nachfolge wie folgt: „Es war mir eine außerordentliche Ehre und Freude, meine Heimatregion in den letzten zwei Jahrzehnten im Bayerischen Landtag vertreten zu dürfen. Ich bin stolz auf die Errungenschaften, die wir gemeinsam für unsere Region erreichen konnten, und ich bin zuversichtlich, dass Daniel Artmann die Tradition engagierter Politik fortführen wird. Ich wünsche ihm alles Gute und viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.“ Daniel Artmann, der neue Landtagsabgeordnete der CSU, bringt eine umfangreiche politische Erfahrung mit und ist bereit, die Verantwortung für die Region zu übernehmen.
Zur offiziellen Verabschiedung stellte Klaus Stöttner eine gedruckte Bilanz vor, die unter dem Motto „Politik ist messbar“ die erreichten Meilensteine seiner politischen Arbeit dokumentiert.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Klaus Stöttner / Beitragsbild: Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, mit dem scheidenden Landtagsabgeordneten des Stimmkreises Rosenheim-Ost, Klaus Stöttner, und dem frisch gewählten Nachfolger, Daniel Artmann, beide CSU. Copyright Abgeordnetenbüro Klaus Stöttner)

Hundehaufen ade: Diese Pflichten haben Halter

Hundehaufen ade: Diese Pflichten haben Halter

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Hundehaufen auf dem Gehweg sind ärgerlich. Man spricht gern davon, dass verantwortungsbewusste Halter sich um das Entfernen kümmern. Tatsächlich ist es meist sogar eine Ordnungswidrigkeit, die Haufen liegen zu lassen. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) informiert.

Die Situation ist ein Klassiker: Man geht spazieren und im besten Fall bemerkt man rechtzeitig, dass auf dem Weg ein Hundehaufen liegt – sonst steht demnächst die Reinigung der Schuhe an. Kurz kommt der Ärger auf, dass irgendein Halter sich nicht um die Hinterlassenschaften seines Hundes gekümmert hat. Aber sind Halter eigentlich dazu verpflichtet, den Kot zu beseitigen? Rechtsanwalt Frank Richter, der sich auf das Tierrecht spezialisiert hat, klärt über die gesetzlichen Grundlagen auf.

Bin ich verpflichtet, den Kot meines Hundes aufzusammeln?

„Im Prinzip sind Halter überall zum Aufsammeln verpflichtet. Dies ergibt sich aus kommunalen Satzungen und landesrechtlichen Vorschriften, aber auch aus bundesrechtlichen Vorschriften, wie § 42 Straßengesetz oder § 32 der Straßenverkehrsordnung“, erklärt Richter. „Für einzelne Waldflächen oder manchmal für den eigenen Grund und Boden kann es aber Regelungslücken und damit ‚Erlaubnisse‘ geben.“ Die Vorschriften seien jedoch nicht in einem einzelnen Gesetz verankert, sondern setzten sich aus verschiedenen Regelungen zusammen. So kümmere sich der Bund beispielsweise um den Straßenverkehr, in anderen Bereichen hätten dagegen die Länder Gesetzgebungskompetenz und Kommunen können zudem eigene Satzungen erlassen.

Warum gibt es diese Verpflichtung?

Der Ärger, wenn man in einen Hundehaufen getreten ist oder dieser den Gehweg verschmutzt, ist nur ein Grund dafür. Vielmehr hat der Kot Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt. So sind die Hinterlassenschaften ein Gesundheitsrisiko, weil sich in den Haufen auch Würmer und Viren tummeln können. Das gefährdet nicht nur andere Tiere, auf die die Erreger übergehen können. Vor allem, wenn der Kot etwa auf oder an einem Spielplatz hinterlassen wurde, können auch Kinder schnell in Kontakt damit kommen.
Auch für die Umwelt sind die Ausscheidungen problematisch. Urin und vor allem Kot von Hunden enthält hohe Werte an Stickstoff und Phosphor, die den Boden überdüngen können. Bei einem einzelnen Hund sind die Auswirkungen gering. Doch an beliebten Orten, an denen viele Menschen mit ihren Hunden gehen, konnten Studien bereits einen Effekt nachweisen.

Welche Strafen und Bußgelder drohen?

„Grundsätzlich wird es als Ordnungswidrigkeit angesehen, wenn Halter die Fäkalien ihres Hundes nicht entfernen. Darauf steht dann eine Geldstrafe und die beträgt je nach Bundesland zwischen 10 und 150 Euro. Gemeindliche Satzungen können abweichende Geldbußen festsetzen“, sagt Anwalt Richter. Darüber hinaus sei aber auch der Ablageort relevant – also ob es etwa um ein Wiesengrundstück oder einen Kinderspielplatz geht. „Es ist schon vorgekommen, dass ein Gericht hierin eine Straftat, und zwar Körperverletzung, gesehen hat, da die Gesundheit von Kindern fahrlässig gefährdet wurde, als ein Hund auf einem Spielplatz seinen Haufen hinterließ“, macht der Experte aufmerksam.

Gibt es eine Mitführpflicht für Kotbeutel?

Nun könnte man vielleicht annehmen, dass auch das Mitführen von Kotbeuteln verpflichtend sei. Dem ist aber nicht so. Die Ordnungswidrigkeit liegt nur im Nichtentfernen des Kothaufens. „Wie er die Spuren seines Vierbeiners beseitigt, bleibt dem Hundehalter überlassen“, erklärt Richter. Alternativen sind etwa, eine Kotschaufel, Taschentücher oder eine alte Zeitung zu benutzen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. Oktober

Namenstag haben:  Alfred, Georg, Simon, Judas

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Uwe Tellkamp (1968 – ist ein deutscher Schriftsteller und Arzt, der in seinem bekanntesten Werk „Der Turm“ das bürgerliche Milieu Dresdens in den letzten Jahren der DDR schildert.)

– Julia Roberts (1967– ist eine der erfolgreichsten zeitgenössischen US-amerikanischen Schauspielerinnen und Oscar-Preisträgerin.)

– Bill Gates (1955 –  ist ein US-amerikanischer Unternehmer, der zusammen mit Paul Allen das Unternehmen „Microsoft“ gründete, mit einem geschätzten Vermögen von rund 90 Mrd. Dollar als zweitreichster Mensch der Welt gilt und gemeinsam mit seiner Frau Melinda Gates der weltweit größten Privatstiftung vorsitzt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1856: Rowland Hussey Macy eröffnet mit Partnern ein Ladengeschäft in New York City. Es expandiert im Laufe der Zeit zum weltweit größten Kaufhaus Macy’s.
  • 1636: In Cambridge wird die Harvard-Universität gegründet. Ihren Namen verdankt sie ihrem ersten Wohltäter John Harvard.
  • 1937:Karl Wilhelm Reinmuth entdeckt den Asteroiden (69230) Hermes.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Baum blockiert Fahrbahn bei Kaltenbach

Baum blockiert Fahrbahn bei Kaltenbach

Kammer / Landkreis Traunstein – Die Feuerwehr Kammer wurde am heutigen Freitagmittag  zu einem umgestürzten Baum in den Ortsteil Kaltenbach alarmiert. 

Am Freitagmittag wurde die Feuerwehr gegen 12:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung – Baum über die Fahrbahn“ in den Ortsteil Kaltenbach alarmiert. Wenige Minuten nach der Alarmierung rückte eine Fahrzeugbesatzung zum gemeldeten Schadensort aus und konnte dort den umgestürzten Baum bestätigen. Der zeitgleich eintreffende Eigentümer kümmerte sich selbst um die Beseitigung des Verkehrshindernisses. Dazu kam neben der Motorsäge auch ein Traktor zum Einsatz, der bei der Beseitigung des mächtigen Stammes wertvolle Dienste leistete. Nach kurzer Zeit konnten die Aktiven die Einsatzstelle wieder verlassen und zurück zum Gerätehaus fahren.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

 

IHK erkennt ausländische Berufsabschlüsse an

IHK erkennt ausländische Berufsabschlüsse an

München / Rosenheim – Nach einer coronabedingten Pause hat die IHK für München und Oberbayern in einer Feierstunde in der IHK-Akademie München rund 700 ausländische Fachkräfte aus 59 Ländern geehrt.

Sie hatten in den vergangenen vier Jahren ihre im Heimatland absolvierte Berufsausbildung bei der IHK anerkennen lassen. Unter ihnen waren auch:
• Nela Kovačević aus Rosenheim, Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Bosnien und Herzegowina
• Vladimir Maric aus Wasserburg am Inn, Ausbildung zum Koch in Kroatien
• Daniela Kocher aus Stephanskirchen, Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel in der Slowakei
Seit 2012 können im Ausland erworbene berufliche Qualifikationen nach einer
Überprüfung durch die IHK mit einer deutschen Berufsausbildung gleichgestellt werden. Antragsteller können dadurch ihre Chancen im Arbeitsmarkt verbessern. In Oberbayern wurden bislang Abschlüsse von über 2.000 Fachkräfte mit ausländischen Wurzeln über diese Regelung anerkannt. Das sind die meisten in ganz Deutschland.
Bei den Fallzahlen führt Bosnien und Herzegowina (198 vollständige Anerkennungen) vor Kroatien (59), China (34), Polen (33) und Rumänien (31). Insgesamt wurden Ausbildungsabschlüsse aus Ländern der ganzen Welt akzeptiert, darunter auch Kenia, Thailand und die Ukraine. Bei den Berufen liegen die Elektroanlagenmonteure mit 153 erfolgreichen Anträgen an der Spitze, gefolgt von 75 Köchen und 64 Kaufleuten für Büromanagement, 47 Elektronikern für Geräte und Systeme und 46 Berufskraftfahrern. Die IHK FOSA (Foreign Skills Approval) hat Ausbildungen in 64 verschiedenen Berufen als einer deutschen Berufs-ausbildung gleichwertig anerkannt, darunter auch Chemielaboranten, Fachkräfte für Metalltechnik und Vermessungstechniker.
Mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse leistet die IHK einen wichtigen
Beitrag für die erfolgreiche Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Mit der Anerkennung Ihres Berufsabschlusses haben Sie einen wichtigen persönlichen Meilenstein erreicht, von dem aus Sie weitere Qualifizierungen anstreben können“, sagte Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, bei der
feierlichen Übergabe der Anerkennungsurkunden. Gößl dankte den ausländischen Fachkräften: „Angesichts von überall fehlenden Arbeits- und Fachkräften leisten Sie mit Ihrem Fachwissen, Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten einen wertvollen Beitrag für die Leistungsfähigkeit und den Erfolg unserer oberbayerischen Betriebe und damit für eine funktionierende Wirtschaft, die unseren gesellschaftlichen Wohlstand sichert.“ Seit 2012 hat die IHK München rund 5.000 Beratungen zur Anerkennung vonausländischen Berufsabschlüssen durchgeführt. Die besten Wünsche der Bayerischen
Staatsregierung überbrachte die Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer (CSU). Ansprechpartnerin für das Anerkennungsverfahren bei der IHK für München und Oberbayern ist Nadine Misbahi, Telefon 089 5116 1679. Mehr Informationen auch unter Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse | IHK München (ihk-muenchen.de)
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Copyright Tobias Hase / IHK)

Gypsy-Jazz im Klosterstüberl in Seeon

Gypsy-Jazz im Klosterstüberl in Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Am Samstag, 4. November treten um 19:30 Uhr im Klosterstüberl des Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon mit der Formation „Sandro Roy & Jan Eschke“ zwei vielseitige Vollblutmusiker auf.

Die beiden lassen in gekonnter Weise die Genres Gypsy und Jazz miteinander verschmelzen. Dabei gelingt es ihnen mittels erstaunlicher Fingerfertigkeit an der Violine wie am Piano das Publikum mitzureißen und mit ihrer Musik zu berühren. Neben Uraufführungen präsentiert das Duo auch frische Arrangements zu Songs von Django Reinhardt, Ennio Morricone und Pat Metheny.
Sandro Roy, Shootingstar an der Violine im Bereich Klassik und Jazz, gilt als einer der vielversprechendsten jungen Violinisten weltweit. Mit 7 Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht bei Harald Christian in Augsburg. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde er im Alter von 13 Jahren Bundespreisträger. Sandro Roy absolvierte bereits eine bemerkenswerte Karriere, spielte u. a. bei großen Festivals in Europa und in den USA und tritt als Solist mit diversen Orchestern auf wie z. B. dem Münchner Rundfunkorchester oder den Stuttgarter Philharmonikern. An diesem Abend wird er von Jan Eschke begleitet, ein vielbeschäftigter Pianist der deutschen Jazzszene. Er spielt und tourt regelmäßig mit Ensembles wie Charly Antolinis Jazz Power, Martin Grubingers Percussive Planet Ensemble und vielen anderen. Seit dem Wintersemester 2010/11 lehrt er Jazz-Piano am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Zusammen mit Sandro Roy bringt er dem Publikum die Vielfalt des Gypsy Jazz näher. Ein Konzert von internationalem Niveau, das Besucher so schnell nicht vergessen werden. Tickets sind im Klosterladen Seeon, im Kloster-Seeon-Webshop (www.kloster-seeon.de) oder über München Ticket erhältlich. Restkarten bekommt man auch an der Abendkasse, Einlass und Bewirtung mit kleiner Karte starten um 18:30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Marketing GmbH Prien / Beitragsbild: Der junge Augsburger Violinist Sandro Roy Copyright D. Angino)

Gute Kommunikation kann Menschenleben retten

Gute Kommunikation kann Menschenleben retten

Traunreut / Traunwalchen / Landkreis Traunstein – Ohne Teamwork ist das Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr nicht möglich. Besonders im Ehrenamt, das neben einem oft anstrengenden Beruf ausgeübt wird, ist es wichtig, dass eine Kommunikation im Sinne eines guten Miteinanders gelebt wird.

Feuerwehrleute aus sieben Feuerwehren nutzten dazu ein Angebot des Landesfeuerwehrverbandes Bayern in Zusammenarbeit mit der „GLASystemischen Organisationsberatung“ aus Eggstätt und trainierten im Feuerwehrhaus Traunwalchen einen Samstag lang, die Grundlagen der Rhetorik. „Man kann nicht nicht kommunizieren“ stellte der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick in einem seiner fünf Axiomen fest. Damit kommt zum Ausdruck, dass alle Menschen auch dann kommunizieren, wenn sie kein einziges Wort sprechen. Beruhend auf dieser Tatsache trainierten acht Einsatzkräfte in zahlreichen Übungen die Grundlagen der Kommunikation näherten sich den Regeln für eine gelungene Ansprache.
„Im Einsatz falsch zu kommunizieren kann im schlechtesten Fall Menschenleben kosten“, betont Fach-Kreisbrandmeister Florian Ettmayr, der sich beim Kreisfeuerwehrverband um die Organisation der Lehrgänge kümmert und ergänzt, „dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Auftrag falsch verstanden wird und zu einem ungewollten Ergebnis führt“. Damit Einsatzkräfte in stressigen Situationen weiter klar und unmissverständlich kommunizieren, übten sie immer wieder eindeutige Botschaften zu übermitteln und Gesprächsinhalte klar und eindeutig zu formulieren, um so zukünftig Konflikte und Missverständnisse zu vermeiden.

Mehrere Stationen zum üben

Darüber hinaus sind insbesondere Führungskräfte in den Feuerwehren immer wieder gefordert, vor ihren Kameraden zu sprechen. In mehreren Stationen konnten die Teilnehmer aktiv an ihrem Auftritt und ihrer Rhetorik feilen um auch in dynamischen Situationen wie beispielsweise vor einer Kamera klare Botschaften zu vermitteln.
Im Rahmen von zehn intensiven Unterrichtseinheiten ging Dozent Christian Glas neben den nötigen Grundlagen der verschiedenen Schichten einer Kommunikation auf die vier Seiten einer Nachricht ein und beleuchtete die damit verbundene Innen- und Außenwirkung. Anhand des sogenannten Eisberg-Modells wurden zudem die verschiedenen Wirkungen einer Botschaft beleuchtet. Abgerundet wurde das Angebot mit Übungen zu Fragetechniken sowie dem aktiven Zuhören und auch die Feedbackregeln standen auf der Tagesordnung.
Die Mitglieder der Feuerwehren Übersee, Hochberg, Eisenärzt, Traunwalchen, Oberfeldkirchen, Kay sowie der Werkfeuerwehr B/S/H Traunreut konnten am Ende von einer durchwegs positiven Erfahrung berichten, die sich nicht nur beim Feuerdienst bewähren werden, sondern auch im beruflichen und privaten Alltag nützlich sind.
Einen besonderen Dank sprach Florian Ettmayr dem Landesfeuerwehrverband Bayern aus, der das Seminar auch in diesem Jahr wieder angeboten hat. „Ein Missverständnis ist so schnell entstanden und in der Hektik oft so schwer wieder aus der Welt zu schaffen. Dieses Wissen kann vielleicht in der einen oder anderen Situation dazu beitragen, dass Kommunikationsprobleme gar nicht erst entstehen oder schneller gelöst werden können“, so das Fazit des Ausbildungsverantwortlichen im Kreisfeuerwehrverband Traunstein.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild Copyright Stefan Lohwieser Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Weg vom Kies, hin zum Grün: Artenvielfalt auf Friedehöfen fördern

Weg vom Kies, hin zum Grün: Artenvielfalt auf Friedehöfen fördern

Hilpoltstein / Bayern – Zu Allerheiligen ruft der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) dazu auf, Friedhöfe so zu gestalten, dass sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.

„Friedhöfe haben ein großes Potential als Lebensraum und Rückzugsort für Pflanzen und Tiere der Stadt. Grünflächen verschwinden zunehmend im städtischen Bereich und dadurch sind grüne Oasen wie Friedhöfe enorm wichtig für die Artenvielfalt. Gleichzeitig bieten sie uns Menschen einen Ort der Ruhe und Andacht“ sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Wie artenreich Friedhöfe sein können, zeigen gerade historische Anlagen. In alten Bäumen, Hecken und Totholz finden zahlreiche Vogel- und Insektenarten, Igel, Eichhörnchen, Fledermäuse und Eidechsen einen sicheren Rückzugsort. Leider werden gerade neuere Anlagen, ähnlich wie bei Gärten und Vorgärten, oft naturfern gestaltet mit auffällig viel Schotter oder großflächiger Steinabdeckung.
Einigen Menschen fehlt die Zeit oder die Möglichkeit, sich um eine aufwändige Grabpflege zu kümmern. Da klingt das Versprechen eines pflegeleichten, aber immer ordentlichen Grabes, das zudem nicht gegossen werden muss, verlockend. Die Natur bleibt dabei leider auf der Strecke. „Gräber mit Schotterflächen oder großflächigen Steinabdeckungen sind mit Blick auf den Naturschutz problematisch“, sagt Angelika Nelson. „Anders als in naturnahen Gärten mit vielen heimischen Pflanzen und Sträuchern, die für viele Insekten Nahrung und Lebensraum bereitstellen, finden sich auf den mit Kies gestalteten Gräbern kaum noch Pflanzen und meist keine heimischen Arten. Diese bieten weder Pollen, Nektar noch Samen als Nahrung für Vögel oder Insekten.“ Auch sind geschotterte Gräber nicht pflegeleichter, da die Steine mit den Jahren Moos und Algen ansetzen sowie von Wildkraut bewachsen werden. Der Schotter muss dann aufwendig gereinigt oder sogar ausgetauscht werden. Die Böden auf Friedhöfen sind zudem meist versiegelt, sodass Amseln und Drosseln keinen einzigen Regenwurm finden.
Mancherorts unterstützt auch die Friedhofsverwaltung bewusst Artenvielfalt auf den Friedhöfen. Verantwortliche mähen zum Beispiel seltener, legen Blühwiesen statt Rasen an, errichten Laub- und Totholzhaufen, lassen mehr Natur in wilden Ecken zu und schneiden Bäume sowie Sträucher nur außerhalb der Brutzeit. Zudem gibt es auf vielen Friedhöfen inzwischen von Menschen angelegte Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten.

Tipps zur Grabgestaltung mit heimischen Pflanzen

Jede und jeder kann Gräber naturnah bepflanzen, um so selbst noch etwas zum Gesamtbild des Friedhofs beizutragen und etwas für die Tier- und Pflanzenwelt zu tun. „Am besten eignen sich heimische Pflanzen mit ungefüllten Blüten mit frei zugänglichen Staubgefäßen, um Insekten Futter zu bieten“, rät die LBV-Biologin. „Optisch schöne, gefüllte Blüten mit ineinander verschachtelten Blütenblättern sind für Insekten als Nahrungsquelle leider wertlos.“ Mit der richtigen Gestaltung machen naturnah angelegte Gräber kaum Arbeit. „Für trockene, sonnige Standorte eignen sich beispielsweise Polsterdost, Storchschnabel oder blaues Silbergras. Im Schatten gedeihen Haselwurz und Waldmeister als Bodendecker mit einem Fingerhut als Blickfang. Auch die Akelei fühlt sich im Schatten wohl“, empfiehlt Angelika Nelson. Schon wenige Handgriffe ermöglichen mehr Natur auf dem Friedhof für zahlreiche seltene Tierarten und bieten Menschen einen Ort für ruhige, besinnliche Momente.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild re)

Neuwahlen der Metall-Innung Rosenheim

Neuwahlen der Metall-Innung Rosenheim

Rosenheim – Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Metall-Innung Rosenheim wurde nach dem Bericht des Obermeisters und der formalen Entlastung des Vorstands der Vorstand turnusgemäß neu gewählt.

Der Obermeister Christian Albersinger aus Schechen wurde mit 100 Prozent der Stimmen für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter Tobias Hutterer aus Wasserburg wurde mit großer Zustimmung der Mitglieder neugewählt.
Walter Ruedorfer aus Rosenheim, Martin Maier aus Ostermünchen, Volker Mühsam aus Riedering, Johann Wallner aus Prien, Ralph Seifried aus Rosenheim und Andrea Konrad aus Rosenheim wurden einstimmig in die Vorstandschaft gewählt.
Fred Wollschlager und Michael Obermair schieden aus dem Vorstand aus.
Christian Albersinger bedankte sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit sowie das ehrenamtliche Engagement für die Metall-Innung und überreichte jedem einen Geschenkkorb.
Nach der Verabschiedung des Haushalts wurde Johannes Seitz aus Schonstett mit dem Goldenen Meisterbrief geehrt. Der Goldene Meisterbrief wird für 35 Jahre Meistertitel und 35 Jahre selbständige Tätigkeit im Handwerk als Handwerksmeister überreicht. Die Dorfschmiede feierte bereits 2019 ihr 555-jähriges Bestehen.
(Quelle: Pressemitteilung Metall-Innung Rosenheim / Beitragsbild: von links
Michael Obermair, Christian Albersinger, Fred Wollschlager Copyright Mirjana Berndanner)

TH Rosenheim baut den Bereich Kommunikationstechnik aus

TH Rosenheim baut den Bereich Kommunikationstechnik aus

Rosenheim – Neue Möglichkeiten dank einer Hightech-Sachspende: Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften der TH Rosenheim hat für das Labor Digitale Signalverarbeitung und Nachrichtenübertragung einen leistungsstarken Transceiver erhalten.

Dieser wurde der Hochschule vom US-amerikanischen Messgeräte-Hersteller Keysight Technologies zur Verfügung gestellt. Mit dem Transceiver wird die Forschung und Lehre im Bereich Kommunikationstechnik weiter ausgebaut.
Das hochwertige Gerät ist eine Kombination aus Sender und Empfänger, es kann unterschiedliche Wellenformen mit einer Bandbreite von bis zu 1.200 Megahertz sowohl senden als auch empfangen. „Mit dem Transceiver lassen sich Methoden der digitalen Signalverarbeitung erforschen, um zum Beispiel den steigenden Anforderungen an zukünftige Mobilfunksysteme in Bezug auf Entwurfskomplexität, Leistung, Unterdrückung von Interferenzen und Energieverbrauch gerecht zu werden“, erläutert Thomas Giehm, Applikationsingenieur bei Keysight Technologies Deutschland GmbH. Vereinfacht gesagt geht es darum, die Beschaffenheit eines Signals durch fortwährende Entwicklung so zu verbessern, dass es effizienter übertragen und schließlich optimal empfangen werden kann.
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende für unsere Forschungsarbeit. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle unserem Kollegen Professor Paul Leather, der dies mit seinen guten Kontakten zu Keysight Technologies möglich gemacht hat“, sagt Professor Martin Versen, Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. Seinen Worten nach geben die technischen Möglichkeiten des Transceivers einen kräftigen Schub für die Forschung und Lehre im Bereich Vernetzung und Digitalisierung. Dies sei auch für Technologieunternehmen in der Region wie etwa Ericsson und Rosenberger von großem Interesse. „Wir bilden im Bereich Hochfrequenztechnik die Fachkräfte von morgen aus. Vor allem mit unseren dualen und praxisbegleitenden Studiengängen können sich die Firmen den wichtigen Nachwuchs frühzeitig sichern“, so Versen.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Thomas Giehm und Martin Peters von Keysight Technologies, Laborleiter Professor Markus Stichler, Professor Martin Versen und Professor Paul Leather (von links). Bild: Anton Maier Copyright TH Rosenheim)

Gassi mit Katze: Erkundung an der Leine

Gassi mit Katze: Erkundung an der Leine

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Katzen an der Leine? Ungewöhnlich aber mit einiger Übung leicht umzusetzen. Es kann  auch für Stubentiger eine schöne Abwechslung sein, ab und zu mal frische Luft zu schnuppern und Orte außerhalb der eigenen Wohnung kennenzulernen. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) erklärt wie es geht.

Grundsätzlich kommen Ausflüge in die Natur für jede Katze in Betracht, weiß Dr. Katja Oelmann, Tierärztin mit einer Praxis für Katzen- und Verhaltensmedizin: „Häufig sind Hauskatzen in der Wohnung ein wenig unterbeschäftigt, da freuen sie sich natürlich über ein Abenteuer draußen. Erste Voraussetzung dafür ist aber, dass Besitzer und Katze sich vertrauen, dass also eine starke Bindung besteht und die Katze bei Bedarf auf ihren Menschen hört.“ Selbst schreckhafte Tiere könnten behutsam daran gewöhnt werden. Vor allem alte Tiere seien oft aber einfach zufrieden in der Wohnung, hätten gar kein Interesse mehr an viel Bewegung und Ausflügen. „In der Regel merkt man recht schnell, ob die Katze Spaß daran hat oder es vom Charakter oder körperlichen Befinden einfach nicht zu ihr passt. Dann sollte man es sein lassen und auf gar keinen Fall erzwingen“, sagt die Expertin.

Die richtige Ausrüstung

Für die Befestigung der Leine empfiehlt Dr. Oelmann ein Brustgeschirr mit einem Schwerpunkt auf dem Brustbein: „Die Katze zieht eventuell mal stärker oder flüchtet sehr sprunghaft, wenn sie sich erschreckt. Dann drückt ein Halsband auf die Schilddrüse und den Kehlkopf, auf Luftröhre und Blutgefäße. Dies kann aufgrund von Sauerstoffmangel zu Panik führen. Deswegen sollte man kein Halsband verwenden, sondern im Idealfall ein Brustgeschirr, bei dem die einzelnen Leinen etwas nachgeben.“
Außerdem gehört zu jedem Ausflug eine Transport- oder Wohnbox. Sie dient dabei sowohl als Transportmöglichkeit als auch als vertrauter Rückzugsort, wenn die Katze diesen braucht. Niemals sollte die Katze die Wohnung auf den eigenen Pfoten verlassen. „Wenn es draußen gut gefällt, kommt sie sonst vielleicht auf den Geschmack und will sich selbst wieder einen Weg dorthin suchen“, so die Tierärztin.

In sicherer Umgebung üben

Vor dem ersten Ausflug in die Natur muss die Katze sich an Leine, Geschirr und Transportbox gewöhnen. Entsprechend sollte man die einzelnen Schritte in den eigenen vier Wänden trainieren.
So empfiehlt es sich, dass die Katze das Geschirr zunächst beschnuppern und ertasten darf und erst nach diesem „Kennenlernen“ kleinschrittig daran gewöhnt wird, wie sich das Tragen in offenem und dann in geschlossenem Zustand für anfangs wenige Augenblicke anfühlt. Ebenso behutsam sollte auch der Gebrauch der Leine geübt werden – plötzlich kann die Katze schließlich nicht mehr frei in der Wohnung gehen, wohin sie möchte.
Auch die Transportbox sollte vor ihrer tatsächlichen Verwendung schon zur Erkundung bereitstehen und mit positiven Gefühlen verknüpft werden, etwa durch Spielen in und an der Box. Hier sind die weiteren Trainingsschritte dann die Gewöhnung an das Gefühl, getragen zu werden und an die Fahrt im Auto.
Bei Kommandos denken die meisten eher an Hunde als Katzen – der Rückruf beim Namen ist dennoch trainierbar und sollte vor dem Ausflug geübt werden.
Um all diese Trainingsschritte richtig umzusetzen, kann man Experten wie Katzentrainer oder Verhaltenstherapeuten um Hilfe bitten. Gerade für unerfahrene oder unsichere Katzenhalter bietet sich das an.

Der erste Ausflug

Erst wenn alle Abläufe antrainiert sind, folgt der erste Ausflug nach draußen. Aber wie sieht der eigentlich aus? „Spaziergang ist hier vielleicht das falsche Wort – es ist eher ein gemeinsames Rausgehen und Erkunden eines Ortes mit der Leine als Sicherheit. Mit Hunden macht man mehr Strecke, Katzen erkunden lieber“, beschreibt es Dr. Oelmann. Dafür sollte man sich einen möglichst abgeschiedenen, ruhigen Ort suchen, an dem bestenfalls keine Hunde und anderen Menschen unterwegs sind. Viele Katzen reagieren erst einmal vorsichtig und ängstlich auf diese Einflüsse.
Für alle Halter, die nun darüber nachdenken, es mit ihrer eigenen Katze auch zu testen, hat die Ärztin noch einen Rat: „Wenn man einmal damit anfängt, dann sollte man sich darüber bewusst sein, dass man das in der Folge vielleicht täglich machen muss. Wenn es einer Katze draußen richtig gut gefällt, dann wird sie es vielleicht immer wieder einfordern.“ Wer sich die Zeit dafür freihält, wird allerdings in der Regel mit einer noch engeren Bindung zur geliebten Samtpfote belohnt.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: re)