Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. Oktober

Namenstag haben:  Arnold, Crispin, Darja, Ludwig 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Fabian Hambüchen (1987 – ist ein bekannter deutscher Kunstturner, der im Jahr 2007 Weltmeister am Reck wurde sowie 2008 Bronze, 2012 Silber und 2016 Gold bei den Olympischen Spielen gewann.)

–  Katy Perry (1984 –  so ihr richtiger Name, ist eine US-amerikanische Sängerin, die 2008 mit den Songs „I Kissed a Girl“ und „Hot N Cold“ international bekannt wurde.)

– Pablo Picasso (1881 –  war ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer des Kubismus, der mit seinen populären Werken wie dem berühmten Ölgemälde „Guernica“  zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1929: Am „Schwarzen Freitag“ setzen sich an der New Yorker Börse die außergewöhnlichen Kursverluste des Vortages fort.
  • 2000: In Kenia werden in mindestens sechs Millionen Jahre altem Vulkangestein des Ostafrikanischen Grabens von französischen und kenianischen Archäologen versteinerte Hominiden-Knochen entdeckt.
  • 1995: Lettland stellt den Antrag auf die Aufnahme in die EU.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Die letzte Reise: Wenn das Heimtier stirbt

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Der Verlust eines geliebten Heimtiers ist meist eine sehr emotionale Erfahrung. Über die Jahre ist das Tier einem ans Herz gewachsen, wird wie ein Familienmitglied angesehen. Entsprechend würdevoll möchten die meisten sich dann auch von ihrem tierischen Begleiter verabschieden. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) Informiert darüber.

So wie Heimtiere einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft einnehmen, werden auch Bestattungen für Katze, Hund und Co. seit Jahren stärker nachgefragt. Über die Jahre verbringt man mit seinem Heimtier nicht nur viel Zeit, sondern baut oft auch eine enge Verbindung auf. Der Wunsch nach einem würdevollen Abschied liegt also oftmals nahe.
Kevin Hellwig ist erster Vorsitzender im Bundesverband der Tierbestatter e. V. und ordnet die Entwicklung ein: „Aktuell haben wir rund 190 Tierfriedhöfe in Deutschland. Ein Großteil der Tiere wird allerdings in einer Feuerbestattung verbrannt und die Asche dann verteilt oder in einer Urne aufbewahrt. Geschätzt zu etwa 70 Prozent werden Hunde bestattet, gefolgt von Katzen und mit etwas Abstand auch Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögeln.“ Nutztiere dagegen unterliegen in Deutschland der sogenannten Beseitigungspflicht, müssen also in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt verbrannt werden. „Selbst wenn jemand beispielsweise die Ziege oder das Huhn ausschließlich als Heimtier gehalten hat, sind uns Bestattern da leider die Hände gebunden“, erklärt Hellwig.

Schon zu Lebzeiten Vorsorge treffen

Im Idealfall wird schon zu Lebzeiten des Tieres geplant, was im Falle des Ablebens passieren soll. Tierbestatter beraten dazu gerne und erklären, welche Möglichkeiten es gibt. Wird eine Bestattungsvorsorge vereinbart, kümmern sich die Bestatter um alle Details und Formalitäten, sobald der Trauerfall eintritt. Wird das Heimtier bei einem Tierarzt eingeschläfert, kann man es beispielsweise selbst mitnehmen oder aber den Bestatter mit der Überführung beauftragen. Auch die Möglichkeiten zu einer Trauerfeier oder Zeremonie können im Rahmen einer Vorsorge abgesprochen werden. Der Bundesverband der Tierbestatter e. V. beantwortet zur Information auf seiner Webseite die wichtigsten Fragen, was im Sterbefall zu tun und zu bedenken ist, und bietet außerdem eine Tierbestatter-Suche an: https://www.tierbestatter-bundesverband.de/was-tun-im-sterbefall/tierbestatter-suche/

Möglichkeiten der Bestattung

Verbreitet sind besonders folgende Bestattungswege:
Die Feuerbestattung ist mit Abstand die häufigste Wahl. Die Urne können Besitzer im Anschluss mit nach Hause nehmen oder zum Beispiel auf einem Tierfriedhof beisetzen lassen. Auch das Verstreuen der Asche im eigenen Garten ist unproblematisch. Seltener nachgefragt, aber möglich ist es, die Asche beispielsweise zu Diamanten oder sogenanntem Ascheschmuck zu verarbeiten. Bei einer Sammeleinäscherung im Krematorium werden gleich mehrere Tiere gleichzeitig verbrannt – in dem Fall wird die Asche beim Krematorium verstreut, da keine einzelne Zuordnung mehr möglich wäre.
Bei der klassischen Erdbestattung wird das Tier in einer biologisch abbaubaren Decke oder in einem Sarg auf einem Tierfriedhof bestattet. Möglich sind dabei sowohl Einzelgräber als auch eine Fläche, auf der mit der Zeit mehrere der eigenen Heimtiere bestattet werden können. Zudem ist auch die anonyme Bestattung möglich.
Eine Sonderform der Erdbestattung ist die Beerdigung im eigenen Garten. Grundsätzlich ist das nur erlaubt, wenn der Garten nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt und das Tier nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist. Genaue Regelungen, ob es zulässig ist und welche Abstände beispielsweise zu den Grundstücksgrenzen eingehalten werden müssen, unterscheiden sich kommunal. Auch Größe und Gewicht des Tieres können in seltenen Fällen Ausschlusskriterien für die Bestattung im Garten sein. Wer darüber nachdenkt, sollte sich entsprechend beim örtlichen Ordnungs- oder Veterinäramt über die genauen Regelungen informieren.
Auch für Tiere ist die Bestattung in einem Friedwald verbreitet. „Dabei gibt es zuerst eine Feuerbestattung. Dann kann man sich zum Beispiel einen Baum in dem Friedwald aussuchen und zu den Wurzeln wird die Urne dann vergraben. Eine Plakette oder eine Tafel am Baum erinnert an das Tier“, erklärt Hellwig.
Ebenfalls möglich ist die Seebestattung, bei der die Asche auf dem Meer verstreut wird. Der Experte ergänzt dazu: „Manche Reedereien bieten sogar eine gemeinsame Seebestattung von Mensch und Tier an. Dann werden beide an derselben Stelle verstreut.“
Ein sehr begrenztes Angebot, dass nur wenige Friedhöfe anbieten, ist die gemeinsame Bestattung von Mensch und Heimtier. Das ist nur mit einer Feuerbestattung möglich, bei der die Einäscherung getrennt im Human- und Tierkrematorium erfolgt. Wie in einem Familiengrab werden die Urnen der Individuen dann an einer gemeinsamen Stelle begraben. Da die Urne mit der Asche des Tieres rechtlich als Grabbeigabe betrachtet wird, muss der Mensch zuerst bestattet werden. Stirbt das Tier zuerst, kann die Urne zu Hause solange aufbewahrt werden – überlebt es seinen Halter, kann es im Nachhinein zum Grab hinzugefügt werden.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild re)

Nach dem Umwetter: Wer für Schäden am Fahrzeug haftet

Nach dem Umwetter: Wer für Schäden am Fahrzeug haftet

Rosenheim / Bayern / Deutschland –  Ob durch herunterfallende Äste, blockierte Straßen, Hochwasser oder Hagel – Unwetter können erhebliche Schäden am Auto verursachen. Häufig, aber nicht immer, kommt die Teilkaskoversicherung für den Schaden auf.

Entscheidend sind die individuellen Umstände. ACE Vertrauensanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht, Dr. Marc Herzog, informiert über Haftung und Regulierung bei Fahrzeugschäden nach einem Unwetter.

Sturmschaden: Der Einzelfall entscheidet

Verursacht ein Sturm einen Fahrzeugschaden, kommt in der Regel die Teilkaskoversicherung dafür auf. Löst sich beispielsweise ein Ast oder wird ein Baum entwurzelt und trifft ein Fahrzeug, zahlt meist die Versicherung. Jedoch sind zwingend die individuellen Versicherungsbedingungen zu beachten: Teils wird der Schaden lediglich ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit – meist Windstärke acht – übernommen. Rechtsanwalt Dr.- Herzog rät: „Am besten gleich mit dem Smartphone Fotos machen und Beweise sichern. Auskunft über Windgeschwindigkeiten gibt der Deutsche Wetterdienst auch nachträglich.“
Möglich ist bei einem umfallenden Baum auch die Haftung durch den Besitzer des Baumes. Denn Eigentümer haben eine Verkehrssicherungspflicht: „Das heißt, der jeweilige Eigentümer muss dafür sorgen, dass Dritte auf angrenzenden Grundstücken, Straßen und Wegen nicht zu Schaden kommen. Ist der Schaden beispielsweise auf einen kranken Baum zurückzuführen, den der Besitzer nicht ausreichend gesichert hat, haftet dieser beziehungsweise dessen Haftpflichtversicherung“, so der Anwalt. Bei einem gesunden Baum, der durch den Sturm umgestürzt ist, kann der Besitzer jedoch nicht verantwortlich gemacht werden – hier greift dann üblicherweise die Teilkasko. Handelt es sich um Gemeindebesitz, verhält es sich genauso: Morsche Bäume sind ebenso wie ungesicherte Bauzäune oder Verkehrsschilder, die während eines Sturms ein Fahrzeug beschädigen, ein Verschulden der Gemeinde oder der Stadt.

Achtung wenn Äste auf der Fahrbahn liegen

Anderes gilt, wenn nach einem Sturm Äste auf der Fahrbahn liegen. Wer mit dem Auto über einen Ast fährt, wodurch das Fahrzeug beschädigt wird, ist selbst verantwortlich und muss für die Reparatur aufkommen. Nur die Vollkaskoversicherung tritt für einen Blechschaden ein, den der Fahrende selbst verschuldet hat.
Achtung: Bei Gehölz und Gegenständen auf der Straße sollte im Sinne der Verkehrssicherheit niemals Slalom um die Gefahrenstelle gefahren werden. Stattdessen: 112 wählen und die blockierte Straße melden. Anschließend heißt es, einen Umweg fahren oder Wartezeit in Kauf nehmen.

Hagelschaden: Die Teilkaskoversicherung übernimmt

Hat Hagel das Fahrzeug beschädigt, übernimmt die Teilkaskoversicherung die Reparaturkosten – vorausgesetzt der Versicherung wird der Schaden möglichst zeitnah mit Angaben zum Standort des Fahrzeugs und dem Zeitpunkt des Unwetters gemeldet. Teils wird im Anschluss ein Gutachten vereinbart, um die Höhe des Schadens zu ermitteln. Eine Selbstbeteiligung ist je nach Versicherungspolice möglich.

 

Hochwasserschaden: Keine Kostenübernahme bei rechtzeitiger Hochwassermeldung

Bei einem geparkten Fahrzeug, das durch Hochwasser Schaden nimmt, haftet die Teilkaskoversicherung nur, wenn keine rechtzeitige Hochwasserwarnung für das Gebiet vorlag. Wer die Möglichkeit gehabt hätte, den Schaden zu vermeiden, bekommt weniger oder sogar gar nichts. Auch muss der Schaden unmittelbar durch die Überschwemmung verursacht worden sein. Kommt es zu einem Motorschaden durch den Betrieb des Fahrzeugs während der Überschwemmung, muss der Fahrende selbst für den Schaden aufkommen. Denn es gilt: Wird bei Hochwasser gefahren, ist der Defekt nicht unmittelbar durch die Überschwemmung, sondern durch den Fahrenden verursacht worden. Einzige Ausnahme wäre, dass die Überschwemmung dermaßen plötzlich kommt, dass der Motor nicht mehr rechtzeitig abgestellt werden kann.
Der Experte für Versicherungsrechrt rät: Egal ob Sturm-, Wasser- oder Hagelschaden: Wichtig ist es, bereits bei der Schadensmeldung möglichst genaue Angaben zum Schadensort, dem möglichen Zeitraum des Schadenseintritts und zum Wetterereignis zu machen. Die Versicherungen können durch ihre Dienstleister relativ genau nachvollziehen, wo wann welche Witterungsbedingungen herrschten und wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Schadens war. Hat die Versicherung erst einmal festgestellt, dass der Schaden anhand der Angaben unwahrscheinlich ist, lassen sich im Nachhinein nur noch schwer Angaben zu Ort und Zeit korrigieren.
(Quelle: Pressemitteilung  ACE Auto Club Europa / Beitragsbild Symbolfoto re)

Kathreinmarkt in Prien

Kathreinmarkt in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Sonntag, 12. November findet von 11 bis zirka 18 Uhr der Kathreinmarkt zu Ehren der Heiligen Katharina von Alexandrien, die zugleich Marktpatronin von Prien ist, statt.

Rund 65 Stände laden im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst zu einem Einkaufsbummel und ein paar geselligen Stunden auf dem Marktplatz sowie in der Schul- und Höhenbergstraße ein. Neben Kunsthandwerk, Textilien, Leder-, Spiel- und Haushaltswaren locken die vielfältigen Fieranten mit herbstlichen und adventlichen Dekorationsartikel für Haus und Garten. Ob süße oder herzhafte Schmankerl – das kulinarische Angebot ist ebenso umfangreich wie das Warensortiment. Saisonale Spezialitäten und unterschiedliche Brotzeiten sorgen für das leibliche Wohl der Marktbesucher:innen. Die Kinder erfreuen sich an den Ständen mit Waffeln, gebrannten Mandeln und Zuckerwatte. Bei einer Fahrt auf dem kleinen Karussell haben Mädchen und Buben ebenfalls ihren Spaß. Ab 12 Uhr öffnen die örtlichen Geschäfte und laden bis 17 Uhr zum sonntäglichen Shoppen und Flanieren ein. Neben dem Einkaufsvergnügen bieten die Priener Gastronomiebetriebe den ganzen Tag über vielerlei Möglichkeiten zur Einkehr und Stärkung. Freunde von Kunst und Kultur kommen in den Ausstellungshäusern auf ihre Kosten. Das Heimatmuseum hat von 11 bis 17 Uhr und die Galerie im Alten Rathaus hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Markt findet bei jeder Witterung statt. Ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten findet man in fußläufiger Entfernung vom Marktgeschehen.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Foto Berger)

Chiemsee Kasperltheater ist auch im Herbst und Winter Unterwegs

Chiemsee Kasperltheater ist auch im Herbst und Winter Unterwegs

Prien / Landkreis Rosenheim – Es geht  weiter mit der Herbst-Winter-Tour des Chiemsee-Kasperltheaters und vielen Ermäßigungsgutscheinen im Wert von 2 € pro Person (gültig an der Tageskasse), die an Kindergärten und Grundschulen verschickt wurden.

Außerdem gibt’s pro Vorstellung eine begrenzte Anzahl von „Early-Bird-Tickets“ für 5 € Eintrittspreis pro Person erhältlich unter www.chiemsee-kasperl.de
Und hier sind die Termine der Bayrischen Kasperltour. Gespielt wird in der dunklen Jahreszeit größtenteils im Saal, aber natürlich gibt es Ausnahmen, wie am 12. November beim „Priener Kasperltag“ im überdachten Pausenhof der Priener Realschulen. Ebenfalls in Prien bietet das Chiemsee Kasperltheater wieder das beliebte „Warten aufs Christkind“ am 24. Dezember im Priener Chiemsee Saal an.

 

Liste der Auftritte Copyright Chiemsee Kasperltheater.

(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee Kasperltheater / Beitragsbild re)

Feuerwehrmann radelt für Kinderkrankheit

Feuerwehrmann radelt für Kinderkrankheit

Traunstein – Ein Mann, ein Fahrrad, eine Mission. Der gebürtige Kölner Jörg Richter ist mit seinem Fahrrad für eine große Spendentour zugunsten „Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff in Deutschland e.V.“ aufgebrochen und hat dabei auch einen Abstecher in Traunstein gemacht.

Seit 2015 radelt der heute in Würzburg lebende Diplomsportlehrer für seltene Kinderkrankheiten und wurde bei der Feuerwehr in der Großen Kreisstadt bereits zum zweiten Mal mit offenen Armen empfangen. In seiner diesjährigen dreiwöchigen „Rund um Österreich Tour“ hat er erneut vieles erlebt, wie er im Gespräch mit dem stellvertretendem Traunsteiner Kommandanten Andreas Zeiser und Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes berichtete.
Auf seiner Tour von Passau nach Linz und weiter nach Melk, Wien, Graz, Klagenfurt, Villach, Spital führte ihn der Weg über den Großglocknerpass in Richtung Salzburg kam er vor wenigen Tagen in Traunstein an hat von „starken Gewittern mit Sturm und Regen bis zu hochsommerlichen Temperaturen alles erlebt“. Selbst eine kleine „Blessur“ in Folge des Gewitters konnte ihn nicht abhalten weiterzumachen. Der passionierte Feuerwehrmann hofft bei der Quartiersuche stets auf die Hilfe der örtlichen Feuerwehren und wurde auch in Traunstein zum zweiten Mal mit offenen Armen empfangen. „Die Hilfsbereitschaft der Feuerwehren ist auf der ganzen Welt gleich“, freute sich Jörg Richter und hat bei seiner diesjährigen Tour kein einziges Mal im Zelt schlafen müssen.
„Jörg ist ja in den Sozialen Medien präsent und dort bekomme ich dann immer mit, wenn er wieder losstartet“, sagte Andreas Zeiser und gibt zu, „ich habe mich sehr gefreut als mich vor einigen Tagen die Nachricht erreichte, ob wir in Traunstein wieder einen Schlafplatz haben. Gleichzeitig bin ich schon stolz darauf, dass wir ihn bereits zum zweiten Mal bei uns beherbergen dürfen“. Die Stationen nutzt er jeweils, um über die seltenen Kinderkrankheiten zu informieren und die Werbetrommel für Spenden zu rühren. Sein Ziel ist es, mit den „erstrampelten Geldern“ die Forschung voranzubringen und betroffenen Familien zu helfen. Dabei erfährt er nicht nur die großzügige Hilfsbereitschaft von den Feuerwehren vor Ort, sondern wird auch unter anderem vom Landesfeuerwehrverband Bayern unterstützt.
„Es sind die vielen rührenden Gänsehautmomente mit den Menschen auf der Strecke und die tief verwurzelte Dankbarkeit, dass ich über die Gesundheit verfüge einfach losradeln zu können“, antwortete Jörg Richter auf die Frage nach seinem Antrieb für diese Aktionen. In den vergangenen Jahren war er bereits in den USA unterwegs und „träumt“ in den nächsten Jahren von einer Route durch Südosteuropa. „Wünsche habe ich eigentlich wenige“ und ergänzt nach einem kurzen Moment „natürlich gesund zu bleiben, um noch viele Jahre weiter machen zu können“. Schmunzelnd sagt er dann noch, „toll wäre es auch noch eine dauerhafte Mitfahrerin zu finden, denn die fehlt mir in meinem Leben noch“.
Einen Abstellplatz für das Fahrrad, eine kleine Ecke zum Schlafen und eine Dusche – mehr braucht Jörg Richter nicht. „Alles ganz entspannt und unkompliziert“ lacht Andreas Zeiser. „Nachdem noch einige Kameraden von uns nach seinem Eintreffen am Feuerwehrhaus auf einen Ratsch vorbeigekommen sind waren wir am Stadtplatz noch kurz etwas essen“ sagt er „und dann ist er ja eh müde gewesen und wollte schlafen“. Am Morgen darauf hat Jörg Richter alles feinsäuberlich aufgeräumt und ist weitergeradelt. Die letzte Etappe führte ihn über Rosenheim und Marktl am Inn zurück nach Passau – dem Ausgangspunkt seiner diesjährigen Tour.

Was ist das Tay-Sachs-Syndrom und Morbus Sandhoff?

Menschen mit dem Tay-Sachs-Syndrom weisen eine seltene genetische Störung auf. Sie entwickeln sich langsam zurück, da die Krankheit zunehmend zu einem komatösen Zustand führt, der durch den Verlust erworbener Fähigkeiten, Anfällen und Lähmungen begleitet wird. Im Endstadium verlieren die Patienten gänzlich das Bewusstsein und sterben. Klinisch sind Patienten mit Morbus Sandhoff weitestgehend nicht von Personen mit dem Tay-Sachs-Syndrom zu unterscheiden. Die Erkrankung führt ebenfalls zu einer Stagnation der kindlichen Entwicklungen. Fähigkeiten, die in der Vergangenheit erlernt wurden, gehen im Laufe der Zeit wieder verloren. Diese Krankheit ist derzeit ebenfalls nicht heilbar.

Wie kann ich helfen?

Der ehrenamtlich geführte Verein „Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff in Deutschland e.V.“ (www.tay-sachs-sandhoff.de) freut sich über Spenden oder Fördermitgliedschaften. Die Mitglieder stehen mit Forschern und Patienten weltweit in Kontakt, mit dem Ziel „die Krankheit zu besiegen“. In der Forschung hat es bereits erste gute Erfolge gegeben, es scheitert aber immer wieder an finanziellen Mitteln, damit man die Wissenschaft in diesem Bereich vorantreibt.
Spendenkonto:
Empfänger: Hand in Hand
Sparkasse Mainfranken
IBAN: DE59 7905 0000 0047 7995 15
BIC: BYLADEM1SWU
Kennwort: Radeln
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

TH Rosenheim fördert Naturwissenschaftlichen Nachwuchs

TH Rosenheim fördert Naturwissenschaftlichen Nachwuchs

Rosenheim – Unter Federführung der Technischen Hochschule Rosenheim ist ein neues Netzwerk für die MINT-Förderung in Südostoberbayern entstanden. Die MINTregion18 ist künftig die zentrale Anlaufstelle für alle MINT-Interessierten und Akteure in den Kreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf a. Inn, Rosenheim, Traunstein und in der kreisfreien Stadt Rosenheim. Das Netzwerk ist Teil des Programms MINTraum Bayern der Staatsregierung.

In der neuen MINTregion18 sollen über alle Altersgruppen hinweg innovative Projekte durch niederschwellige Begleitung und kontinuierliche Motivation die Begeisterung für MINT-Themen und -Berufe in der Region stärken. Dabei liegt ein Fokus auf geschlechtersensiblen Bildungskonzepten, um besonders die in MINT-Berufen unterrepräsentierten Frauen zu fördern. Das Netzwerk wurde kürzlich bei einem Treffen der bayerischen MINT-Regionen in Augsburg offiziell vorgestellt.
„Ich freue mich sehr, dass im Südosten des Freistaats eine neue MINT-Region entstanden ist. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass unsere Firmen und Unternehmen Technik-Nachwuchs wie nie zuvor brauchen. Es sind Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik, die zuallererst gefordert sind, wenn es darum geht, dass Bayern auch in Zukunft modern, innovativ und wirtschaftlich stark bleibt“, sagte Kultusminister Michael Piazolo.

Zahlreiche Schulbesuche geplant

„Es ist toll, dass wir gemeinsam mit den beteiligten Landkreisen und der Stadt Rosenheim die MINT-Förderung in unserer Region weiter verbessern können“, so Professorin Nicole Strübbe, die an der TH Rosenheim gemeinsam mit Steffi Panhans und Katharina Weiß das Thema vorantreibt. Als ein Ziel nennt sie, die Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Region auszubauen. „Wir wollen gemeinsam mit den Firmen möglichst viele Schulen besuchen und zeigen, wie spannend Naturwissenschaften und Technik sind.“
In diesem Sinn sollen auch praktische Angebote an der Hochschule und bei Unternehmen entstehen, die vom Grundschulalter bis zu den höheren Jahrgangsstufen in weiterführenden Schulen reichen. Ein Beispiel hierfür ist die „Kinderuni“, die im Wintersemester erstmals an der Hochschule stattfindet. Die Termine hierfür sind der 27. Oktober, der 1. Dezember und der 19. Januar.
Ganz im Sinn der MINT-Förderung wird die TH Rosenheim am 1. November auch Partner der Stiftung „Kinder forschen“. Die bundesweite Bildungsinitiative engagiert sich für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Technik. „Wir werden Kindergärten und Grundschulen dabei unterstützen, Kinder beim Entdecken, Forschen und Lernen praxisnah, kreativ und abwechslungsreich zu begleiten. Dafür bieten wir Schulungen und auch Material an“, erläutert Strübbe. Partner der TH Rosenheim sind bei diesem Engagement die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land sowie die Stadt Rosenheim und die regionale Wirtschaftsvereinigung Seeoner Kreis.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Betragsbild: Professorin Nicole Strübbe (links) und Steffi Panhans sind an der TH Rosenheim federführend beim Aufbau des neuen Netzwerks MINTregion18. Copyright TH Rosenheim Katharina Weiß)

Schleusung unter lebensgefährdenden Umständen

Schleusung unter lebensgefährdenden Umständen

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei Rosenheim hat am Freitag, 20. Oktober,  rund 30 Personen  am Samerberg in Gewahrsam genommen. Nach einer menschenunwürdigen Fahrt über mehrere Stunden wurden sie vom mutmaßlichen Schleuser in der Nähe eines Waldes abgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

Pressemeldung im Wortlaut:

Im sonst für schöne Wanderwege und Fahrradrouten bekannten Gebiet kam es zu einer Absetzung von Türken und Syrern, darunter acht Kinder. Ein Bürger meldete mehrere Personen mit Gepäck, die offensichtlich keine Wanderer waren. Beamte der Bundespolizeiinspektion Rosenheim brachten die vom „Transport“ sichtlich mitgenommenen Geschleusten – einige von ihnen hatten sich eingenässt und wirkten apathisch – zur Dienststelle nach Rosenheim.
Bei der anschließenden Befragung schilderten sie, wie sie stundenlang zusammengepfercht in einem Transporter saßen. Es gab keine Sitzmöglichkeiten und Toilettengänge blieben ihnen verwehrt. Eine Frau aus der Gruppe sei mehrmals ohnmächtig geworden, da im Transportraum des Fahrzeugs keine Lüftung vorhanden war und somit nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung stand. Man behalf sich, indem die Dichtung an der Tür entfernt wurde und abwechselnd jeder an dem entstandenen Spalt etwas Luft holen konnte. Nach derzeitigen Informationen erfolgte die Schleusung mit einem Transporter ab der Türkei.
Infolge eines Wildunfalls in Ungarn musste das Fahrzeug getauscht werden. Dabei wurde keine Rücksicht auf die Bedürfnisse der Insassen in Hinblick auf Verpflegung oder Toilettengang genommen. Es sollte so schnell wie möglich weiter gehen. Eine unmittelbar nach der Absetzung eingeleitete Suche nach dem Schleuser und dem Transporter blieb trotz Einsatz eines Hubschraubers der Bundespolizei ohne weitere Erkenntnisse. Warum dieser etwas unübliche Ort gewählt wurde um die Schleusung zu beenden ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Alle Personen wurden nach erster Versorgung und der grenzpolizeilichen Registrierung einer Erstaufnahmestelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zugeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Unerlaubte Einreisen in Bayern

Unerlaubte Einreisen in Bayern

München – Die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München hat von Januar bis September 2023 insgesamt 22.409 unerlaubte Einreisen registriert. Im Vorjahreszeitraum waren es 19.054 Fälle.

Pressemeldung im Wortlaut:

 

Monatlich stellten die Beamten im Zeitraum Januar 2021 bis September 2023 jeweils die folgende Anzahl unerlaubt eingereister Personen in Bayern fest:

Januar 2021 / 2022 / 2023: 881 / 1.380 / 1.936
Februar 2021 / 2022 / 2023: 998 / 1.243 / 1.288
März 2021 / 2022 / 2023: 1.042 / 1.438 / 1.751
April 2021 / 2022 / 2023: 1.011 / 1.778 / 1.797
Mai 2021 / 2022 / 2023: 928 / 1.781 / 1.952
Juni 2021 / 2022 / 2023: 1.238 / 2.685 / 2.099
Juli 2021 / 2022 / 2023: 1.355 / 2.286 / 2.673
August 2021 / 2022 / 2023: 1.401 / 2.778 / 3.631
September 2021 / 2022 / 2023: 1.511 / 3.685 / 5.282
Oktober 2021 / 2022: 2.050 / 4.157
November 2021 / 2022: 1.742 / 3.510
Dezember 2021 / 2022: 1.542 / 2.508
Gesamt: 2021 / 20232 / 2023: 15.699 / 29.229 (Jan – Sep: 22.409)
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Allergisch aufs Heimtier: Das kann man tun

Allergisch aufs Heimtier: Das kann man tun

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Für zahlreiche Menschen mit einer Tierhaarallergie bleibt der Wunsch nach einem Hund oder einer Katze unerfüllt. Es gibt heute allerdings verschiedene Behandlungsansätze: allen voran die Immuntherapie. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IHV) informiert.

Was ist eigentlich eine Allergie? Und wie unterscheidet sich diese von einer Sensibilisierung? Professor Dr. Karl Christian Bergmann, Abteilungsleiter am Institut für Allergieforschung an der Berliner Charité, erklärt dazu die Grundlagen: „Beim Kontakt mit einer Katze können Katzenallergene übertragen werden. Wenn sich als Abwehrreaktion spezifische Antikörper dagegen bilden, dann ist die Person sensibilisiert. Von einer Allergie spricht man erst, wenn sich in Folge einer Sensibilisierung auch Symptome beim Kontakt mit dem Allergen bilden.“ Grundsätzlich ist eine Allergie also eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen. Typische Symptome sind etwa häufiges Niesen, Atemprobleme, juckende Augen oder Hautausschläge.
Entgegen dem Begriff „Tierhaarallergie“ tragen allerdings nicht die Haare die Allergene dauerhaft in sich. Vielmehr haften diese unter anderem über Speichel, Schweiß und Schuppen den Haaren an. Da die Allergene sich auch an den feinen Staub in der Luft anheften können, ist gar kein direkter Kontakt zum Tierhaar nötig, um bei Menschen eine Reaktion auszulösen.

Wie entsteht eine Allergie?

Einige Details zur Entstehung einer Allergie sind noch nicht gänzlich erforscht. So ist laut Professor Bergmann derzeit noch nicht vollkommen geklärt, wie schnell man sich sensibilisiert und wann und warum plötzlich bei manchen Menschen Symptome auftreten und eine Allergie erkennbar wird. Teilweise kann dieser Prozess Jahre dauern.
Das gilt für Kinder, die erst nach einigen Lebensjahren Symptome einer Allergie zeigen, wie für Erwachsene, die zuweilen viele Jahre beschwerdefrei mit einer Katze oder einem Hund zusammengelebt haben und dann eine Allergie entwickeln.

Wie lässt sich die Allergie behandeln?

„Das Wichtigste ist zu wissen, dass man eine Immuntherapie, die früher Desensibilisierung genannt wurde, auch gegen Tierhaare machen kann“, sagt der Experte. Dafür gebe es zwei Möglichkeiten: Entweder werden regelmäßig Allergene unter die Haut gespritzt (subkutan) oder in Form von Tropfen oder Tabletten (sublingual) eingenommen. „Die sublinguale Immuntherapie bei Tierhaarallergien hat sehr viel weniger Nebenwirkungen und wird bevorzugt.“ Zum Erfolg dieser Therapie führt Professor Bergmann aus: „Bei keinem Patienten kann man voraussagen, ob eine Immuntherapie bei ihm mit Sicherheit wirkt. Wenn wir bei einer sublingualen Therapie mit Katzenhaarextrakt von etwa 80 Prozent Erfolg sprechen, dann tritt dieser trotzdem erst nach vier bis sechs Monaten auf und es muss weiter therapiert werden.“
Die Immuntherapie behandelt also direkt die Ursache. Andere Behandlungsansätze therapieren dagegen kurzfristig die Symptome. Verbreitet sind etwa Medikamente in Form von Tabletten, Salben, Tropfen oder Asthmasprays. Bei akuten Beschwerden werden Antihistaminika verwendet, bekannte Arzneistoffe sind Loratadin oder Cetirizin.
Ein letzter Ansatz ist die sogenannte Karenz, also der Versuch, den Kontakt mit den auslösenden Allergenen zu vermindern oder ganz zu vermeiden. Eine gründliche Hygiene hilft dabei. Sowohl die Böden und Möbel in der Wohnung als auch die Kleidung sollten entsprechend regelmäßig gesäubert werden, um etwa Tierhaare und anhaftende Allergene zu entfernen. Außerdem sollte das Schlafzimmer nicht für die Tiere zugänglich sein. Regelmäßiges Lüften senkt zudem den Anteil an Auslösern in der Luft.

Gegen welche Tiere kann ich allergisch sein?

Katzen und Hunde sind die beliebtesten Heimtiere in Deutschland. So kennen die meisten Menschen wohl am ehesten auch Allergiker gegen diese Tierarten. Doch „grundsätzlich können allergische Reaktionen gegen alle Tiere auftreten, die ein Fell besitzen. Selten gibt es auch Allergien gegen Federn, zum Beispiel gegen Wellensittiche oder Tauben. Allergien gegen Schildkröten oder Schlangen selbst sind nicht bekannt, wohl aber gegen den Kot dieser Tiere“, erläutert Professor Bergmann.
Hunderassen wie dem Pudel oder Katzenrassen wie der Devon Rex wird häufig zugeschrieben, dass sie keine Allergien auslösen würden. Diese Tiere haben in der Regel jedoch bloß ein spezielles Fell, das weniger Haare verliert oder sie speicheln weniger. Dem Allergologen zufolge gibt es bisher keine Art, die wirklich für Allergiker geeignet ist: „Die einzelnen Hunde und Rassen können unterschiedliche Mengen an Allergenen freisetzen. Einen allergenfreien Hund gibt es bis heute nicht.“ Wer trotz bestehender Allergie darüber nachdenkt, sich ein Heimtier zuzulegen, sollte im Vorfeld bei einem Arzt einen Allergietest spezifisch für die Allergen-Charakteristika der gewünschten Rasse durchführen lassen.
(Quelle: Pressemitteilung IHV / Beitragsbild re)

Premiere der Kinderuni an der TH Rosenheim

Premiere der Kinderuni an der TH Rosenheim

Rosenheim – Im Wintersemester findet an der Technischen Hochschule Rosenheim erstmals eine Kinderuni statt. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, die an drei Nachmittagen in die faszinierende Welt der Wissenschaft eintauchen wollen. Auch für die begleitenden Eltern hat die Hochschule ein interessantes Programm erstellt.

Wie nachhaltig ist Plastik wirklich? Wie kann ein Auto ohne Fahrer am Steuer fahren? Wie kommunizieren Pflanzen miteinander? Warum leuchten die Sterne in der Nacht und wie funktioniert eigentlich ein Flugzeug? An der Kinderuni geben Professoren der TH Rosenheim Antworten auf einige Fragen, mit denen sie sich beschäftigen. Die Eltern erfahren bei Kaffee und Kuchen, wie einfach es ist, auch zu Hause mit den Kindern Experimente zu machen und zu Neues zu entdecken.
Die TH Rosenheim lädt herzlich ein zur Premiere der Kinderuni zum Thema Kunststoff und Umweltschutz: „Was haben Regenwürmer mit Plastik zu tun? Werde auch du Umweltretter!“, am Freitag, 27. Oktober ab 15.00 Uhr am Campus Rosenheim, Hochschulstraße 1, Raum R 0.04, ein.
(Quelle: Pressemitteilung: TH Rosenheim / Beitragsbild: re)

Feuerwehren rüsten sich für neue Antreibstechniken

Feuerwehren rüsten sich für neue Antreibstechniken

Tacherting / Nußdorf / Landkreis Traunstein –  Immer mehr E-Fahrzeuge befinden sich auf unseren Straßen und führen somit unweigerlich dazu, dass sich die Feuerwehren zunehmend auf diese neue Situation einstellen müssen. Neben elektrisch angetriebenen PKWs sind mittlerweile auch Transporter oder Test-LKWs auf den Straßen unterwegs und in Berlin erprobt die Feuerwehr derzeit bereits ein Löschfahrzeug mit Elektroantrieb.

Seit zwei Jahren haben die Feuerwehren im Landkreis Traunstein die Möglichkeit, sich in vier Modulen mit unterschiedlichen Inhalten mit der Materie „Elektromobilität und Batterietechnik“ auseinander zu setzen. Nachdem bereits vor einigen Wochen in Nußdorf das entsprechende Praxismodul für zahlreiche Feuerwehren angeboten werden konnte, folgte nun ein Übungstag in Tacherting.
Neben dem elektrischen Antriebsstrang verändern insbesondere die verbauten Lithium-Ionen-Batterien die gewohnten Einsatztaktiken der Floriansjünger bei Verkehrsunfällen und Bränden. Der gesamte Ausbildungsblock besteht aus insgesamt vier aufeinander aufbauenden Modulen. Die ersten drei Teile wurden als Onlineseminar abgehalten und umfassen umfangreiche theoretische Vorkenntnisse sowie die notwendigen Grundlagen.
Das Modul 1 setzt sich mit den Gefahrenpotential von E-Fahrzeugen, der Fahrzeugidentifikation, der notwendigen persönliche Schutzausrüstung und den Rettungsmaßnahmen auseinander. Über das Wissen zu technischen Hilfsmitteln, der Brandbekämpfung sowie alternativen Löschmethoden und der Dekontamination informiert das zweite Modul. Dort wird auch anhand von Unfallbeispielen die veränderten Strategien zur Schadensbewältigung sowie der Einsatzablauf mit den Teilnehmern diskutiert. Einen wichtigen Blick über den Tellerrand ermöglicht der dritte Baustein, indem die bisher erworbenen Kenntnisse um E-Nutzfahrzeuge, E-Zweiräder oder E-Sonderfahrzeuge erweitert werden. Inhaltlich befasst sich dieses Modul auch mit Brennstoffzellen-Fahrzeugen sowie stationären Energiespeichern wie beispielsweise für Photovoltaikanlagen.

Üben unter realen Bedingungen

„Feuerwehrler sind Praktiker und deshalb war es uns wichtig, dass wir auch unter realen Bedingungen üben können“, betonte der Fach-Kreisbrandmeister für das Ausbildungswesen Florian Ettmayr. Aus diesem Wunsch heraus entwickelte sich das vierte Modul dieser Ausbildungsreihe. Neben der Gefahrenbeurteilung von vier verschiedenen Unfallszenarien wurde das einsatztaktische Vorgehen an einem echten Fahrzeug trainiert. Dabei wurden die Sicherheitseinrichtungen der modernen E-Fahrzeuge ebenso unter die Lupe genommen wie das generelle Vorgehen, insbesondere das Risikomanagement an Unfallfahrzeugen mit Elektroantrieb. Unter dem Blickwinkel einer gezielten Gefahrenprävention wurde die Personenrettung und Brandbekämpfung mehrmals am Übungsfahrzeug durchgespielt. Damit wurde erreicht, dass die verschiedenen Rollen und Aufgaben der Mannschaft getauscht werden konnten.
„Am Ende ist auch der Unfall mit einem E-Auto unter Berücksichtigung der entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen für die Einsatzkräfte auch nur ein Unfall“, so der Ausbilder Christian Kern und ergänzt, „das Wissen und die Fertigkeiten, um eine so eine Situation unter Kontrolle zu behalten, vermitteln wir mit unseren Schulungen“. Zum Abschluss der intensiven Vormittage konnten sich die Ehrenamtlichen noch ein Bild der aktuellen Technik anhand von E-Fahrzeugen machen, die von der Firma Autowelt Ostermaier und der Gemeinde Tacherting sowie von FIAT Baumann und Fuhrmann Nutzfahrzeuge für die Ausbildung in Nußdorf zur Verfügung gestellt wurden.
„Es freut mich, dass wir mit diesem Angebot des Kreisfeuerwehrverbandes unseren Feuerwehren erneut die Möglichkeit geschaffen haben, sich dem technischen Fortschritt zu stellen und damit bei Einsätzen besser umgehen zu können“, freute Florian Ettmayr am Ende der beiden Lehrgänge. In Nußdorf konnten Einsatzkräfte aus Haslach, Traunreut, Hochberg, BSH Traunreut, Kirchheim, Maisenberg, Kammer, Seebruck, Marquartstein, Nirnharting, Kay, Grassau, Stein und Holzhausen teilnehmen und in Tacherting waren Aktive der Feuerwehren Tittmoning, Oberfeldkirchen und Tacherting.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)