Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Oktober

Namenstag haben:  Burkhard, Calixtus, Fausto, Hildgund

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Peter Kloeppel (1958– ist ein prominenter deutscher Journalist, der seit 1992 die RTL-Hauptnachrichtensendung „RTL aktuell“ moderiert und zeitweilig Chefredakteur des Fernsehsenders RTL  war.)

–Usher (1978 –   ist ein US-amerikanischer Sänger und Songschreiber.)

– Cliff Richard (1940 –  wie er mit richtigem Namen heißt, ist ein sehr erfolgreicher britischer Pop-Musiker, der in fünf Jahrzehnten mit je einem Nummer-1-Hit in den britischen Charts platziert war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1959: Die Blick-Erstausgabe erscheint. Die erste Boulevardzeitung der Schweiz erregt in der Folge viel Kritik im Hinblick auf ihre Themenschwerpunkte Verbrechen, Sex und Sport.
  • 1974:Die erste deutsche Filiale des schwedischen Möbelmarktes IKEA wird in Eching bei München eröffnet.
  • 1999:Die Blick-Erstausgabe erscheint. Die erste Boulevardzeitung der Schweiz erregt in der Folge viel Kritik im Hinblick auf ihre Themenschwerpunkte Verbrechen, Sex und Sport.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Katzen chippen: Warum eine Registrierung sinnvoll ist

Katzen chippen: Warum eine Registrierung sinnvoll ist

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Aus dem Haus, ab durch den Garten – und weg:  Die Kennzeichnung und Registrierung der Katzen erhöhen die Chance erheblich, dass aufgefundene Katzen den Weg zurück zu ihrem Zuhause finden. Der Industrieverband Heimtierbedarf erklärt:

Das Prinzip: Die Katze bekommt einen Mikrochip mit einer individuellen Nummer implantiert. Wenn das Tier aufgefunden wird, kann ein Tierarzt oder ein Tierheim mit einem speziellen Gerät die Nummer auslesen. Auch die Polizei verfügt in der Regel über solche Tierchip-Lesegeräte. Jeder Zahlenkombination auf einem Chip sind in einem der Haustierregister die Kontaktdaten der Halter zugeordnet. So können Tier und Halter schnell wieder vereint werden.
Das System besteht somit aus zwei Teilen: Zum einen aus dem Chippen, also dem Implantieren eines Mikrochips beim Tierarzt, zum anderen aus der Anmeldung in einem der entsprechenden Register. Die bekanntesten in Deutschland sind TASSO, FINDEFIX und ifta – das Internationale Zentrale Tierregister. Eine Übersicht findet sich auf der international vernetzten Datenbank www.petmaxx.com.
Gerade bei Freigängerkatzen bietet sich das Chippen an. Hester Pommerening vom Deutschen Tierschutzbund, der mit FINDEFIX eines der größten Haustierregister betreibt, macht aber auch den Sinn von so gekennzeichneten Wohnungskatzen deutlich: „Es braucht oft nur einen unachtsamen Moment und eine offene Wohnungstür oder eine Schrecksekunde: Eine Katze ist schneller verschwunden, als man meint.“ Vor allem bei jungen Tieren gebe es ein besonderes Risiko, weil diese sich mitunter noch nicht in ihrer Umgebung auskennen und möglicherweise allein nicht wieder zurückfinden.

Wann sollte eine Katze gechippt werden?

Theoretisch ist eine Kennzeichnung schon mit der ersten Impfung des Kätzchens in einem Alter von etwa acht Wochen möglich. Es kann aber auch beispielsweise bei den Folgeimpfungen gemacht werden oder wenn die Kastration ansteht. Da das Wachstum der Katze die Position des Mikrochips vereinzelt noch etwas beeinflussen kann, passt dieser vergleichsweise späte Zeitpunkt gut. Definitiv sollte der Chip aber vor dem Freigang implantiert sein. Zudem sind eine entsprechende Kennzeichnung und Registrierung für Reisen mit der Katze innerhalb der EU verpflichtend.

Wie funktioniert das Chippen?

„Der Mikrochip ist etwa so groß wie ein Reiskorn und wird mithilfe einer Spritze in die Haut injiziert. Der Vorgang ist vergleichbar mit dem bei einer Impfung. In der Regel wandern die Transponder nicht, da sie in der Hautschicht verwachsen“, erklärt Pommerening. Auf dem Chip ist ausschließlich eine einzigartige 15-stellige Nummer gespeichert, die dann im Haustierregister mit weiteren Daten des Tieres und des Halters verknüpft wird. „Auf dem Mikrochip selbst sind keine Adress- und Tierdaten gespeichert. Die müssen im Haustierregister auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Wer etwa umzieht oder eine neue Telefonnummer bekommt, sollte seine Daten unbedingt entsprechend aktualisieren“, so die Expertin.

Was kostet es, meine Katze zu kennzeichnen und zu registrieren?

Die Registrierung in einem der zahlreichen Haustierregister selbst ist bei den großen Anbietern wie FINDEFIX oder TASSO kostenlos. Lediglich für den einmaligen Termin beim Tierarzt sowie den Mikrochip selbst ist mit Kosten von zusammen etwa 40 bis 60 Euro zu rechnen. Manche Tierarztpraxen übernehmen nach Absprache auch gleich die Aufnahme in ein Haustierregister: Das sollten Halter entsprechend abklären.
Tierheime kümmern sich in der Regel darum, dass alle ihre Tiere gechippt sind. Ist die Katze entsprechend schon beim Kauf oder bei der Übernahme aus einem Tierheim gekennzeichnet, müssen Halter sich nur noch um die Registrierung kümmern und die hinterlegten Daten aktuell halten. Meistens übernehmen Tierheime jedoch auch die Registrierung für die neuen Halter und informieren diese darüber.

Welche Alternativen gibt es?

Eine andere Möglichkeit zur Registrierung bietet eine Tätowierung im Ohr der Katze. Diese wird bei Auslandsreisen allerdings nicht immer anerkannt. Außerdem kann sie verblassen oder Haare können über die Tätowierung wachsen.

Wie sind die verschiedenen Heimtierregister vernetzt?

Die Registrierung bei einem Register reicht aus. Hester Pommerening sagt dazu: „Ist ein Fundtier nicht bei FINDEFIX registriert, können wir über die Meta-Suchmaschine www.petmaxx.com herausfinden, ob das Tier in einem von über 30 anderen Registern weltweit gelistet ist.“ Die Daten aus den anderen Registern lassen sich dann zwar nicht direkt einsehen. Aber sie sind eindeutig zuzuordnen, sodass die Halter bald kontaktiert werden können.

Fazit:

Das Chippen und Registrieren von Katzen sind wichtige Schritte, um die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer geliebten Heimtiere zu gewährleisten. Tiere und Halter finden damit schnell wieder zueinander. Zudem werden die Tierheime entlastet, wenn sie die aufgefundenen Tiere umgehend wieder an ihre Besitzer zurückgeben können.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Oktober

Namenstag haben:  Belisinda , Edward, Gerald, Koloman, Lubentius, Reinwald, Simbert

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Gerd Dudenhöffer (1949 –   ist ein deutscher Kabarettist, der die Figur „Heinz Becker“  erfand und auf der Bühne sowie im TV verkörpert.)

– Paul Simon (1941– ist ein US-amerikanischer Sänger und u. a. Mitglied sowie Komponist des Duos „Simon and Garfunkel“ )

– Christiane Hörbiger (1938 –  war eine österreichisch-schweizerische Schauspielerin)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1908: Fritz Haber meldet ein „Verfahren zur synthetischen Darstellung von Ammoniak aus den Elementen“, Grundlage des bahnbrechenden Haber-Bosch-Verfahrens, zum Patent an.
  • 1914: Der US-amerikanische Erfinder Garrett Morgan erhält ein Patent auf die Gasmaske.
  • 2006: Im Rahmen der Exzellenzinitiative werden die TU München, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Universität Karlsruhe als erste deutsche Eliteuniversitäten ausgezeichnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Berufsfeuerwehrtag in Inzell

Berufsfeuerwehrtag in Inzell

Inzell / Landkreis Traunstein –  „Ich will Feuerwehrmann werden“, ist für viele ein Kindheitstraum und wurde für 45 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren und genauso viele Betreuer sowie Helfer aus Inzell, Hammer, Vogling und Weißbach für 24 Stunden zur Realität.

Die Verantwortlichen rund um Martin Wellinger sowie Linda und Dominik Schwarz haben einen sogenannten „Berufsfeuerwehrtag“ vorbereitet, um den Nachwuchsfeuerwehrleuten einen realistischen Einblick in den Alltag der Berufsfeuerwehrleute zu ermöglichen. Bei der offiziellen Begrüßung waren eigens die drei Bürgermeister der Gemeinden Inzell, Siegsdorf und Schneizlreuth gekommen, um den Jugendlichen erlebnisreiche und interessante Stunden zu wünschen
Da die kommunalen Feuerwehren in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein allesamt „freiwillig“ organisiert sind und Berufsfeuerwehren lediglich in Städten von mehr als 100.000 Einwohnern aufgestellt werden, ist ein Berufsfeuerwehrtag für die heimischen „Einsatzkräfte von Morgen“ etwas ganz Besonderes. In wochenlanger Vorbereitung wurden die einzelnen Programmpunkte aufgestellt, Übungsmöglichkeiten gesucht und die Hintergrundorganisation wie die Verpflegung auf die Beine gestellt.
Am Samstagvormittag „Punkt 9 Uhr“ standen die Teilnehmer zur „Wachübernahme“ bereit und erhielten verschiedene Informationen zum Ablauf. In den gesamten 24 Stunden wurden die Jugendlichen anschließend nicht nur zu verschiedenen Einsätzen gerufen, sie durften auch den „Wachalltag“ gemeinsam bestreiten und zusammen ihre Freizeit verbringen. „Uns war es wichtig, die Balance zwischen Gaudi und Ausbildung zu finden“, sagte Martin Wellinger im Gespräch mit Thomas Schmelz von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein.

Rettung verletzter Personen stand oft im Mittelpunkt

Gleich mehrmals rückten sie zu Brandeinsätzen aus, bei denen sie sowohl die Aufgaben im Löscheinsatz aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Jugendgruppen trainiert wurden. Bei verschiedenen Unfällen stand die Rettung der verletzen Personen im Vordergrund, bei denen aber auch das Technische Gerät der Feuerwehr zum Einsatz kam. Zusätzlich gab es auch Erste-Hilfe-Einsätze, die rasches Handeln und fundierte medizinische Kenntnisse erforderten. Insgesamt hatten die Verantwortlichen 18 verschiedene Übungsstellen vorbereitet, bei denen die „obligatorische Katze auf dem Baum“ ebenso wenig fehlte wie ein Fahrradsturz oder ein Zimmerbrand.
Dabei wurden mehre Gewerbebetriebe wie beispielsweise die Liegenschaften der Firmen Dufter oder Plerreiter aber auch der Steinbruch der Freilichtbühne in die Szenarien einbezogen. Gleich viermal stand der Wallnerhof von Familie Kammel im Blickpunkt des Geschehens. Jeweils zwei Szenarien spielten sich in Hammer, Vogling und Weißbach ab. Dort wurden die Löschmannschaften beispielsweise mit einem Forstunfall, einem Brand im Freien oder einem Verkehrsunfall, bei dem ein Bagger beteiligt war, konfrontiert.
Neben den zahlreichen Einsätzen standen auch Ausbildungsblöcke auf dem Programm der Jugendfeuerwehrleute. Die Jugendlichen erhielten unter anderem einen kompakten Erste-Hilfe-Kurs, bei dem sie verschiedene medizinische Grundlagen und lebensrettende Maßnahmen erlernten oder auffrischen konnten. Zwischen den Einsätzen stand immer wieder Gerätekunde auf dem Plan, bei der sie die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände kennenlernen konnten und deren Handhabung trainierten. Saugschlauch Knoten Stiche Anbau Drehleiter Hebekissen Schere und Spreizer.

Gemeinschaftsgefühl im Augenmerk

Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf das Gemeinschaftsgefühl gelegt. Ähnlich wie bei einer Berufsfeuerwehr wurde zusammen gekocht und gegessen, wodurch die Kameradschaft und der Teamgeist gestärkt wurden. Dies förderte nicht nur die Zusammengehörigkeit innerhalb der eigenen Jugendgruppe, sondern auch zwischen den unterschiedlichen Feuerwehren. Dazu gehörte es auch, dass die Jugendlichen ihr „Schlafquartier“ in den eigenen Feuerwehrhäusern aufgeschlagen haben und dort die Nachtruhe verbrachten.
Viele Gemeindevertreter wie Inzells Bürgermeister Hans Egger machten während des Berufsfeuerwehrtages ein Bild vom Leistungsstand der Jugendlichen und freuten sich, dass „so ein gutes Miteinander unter den Einsatzkräften von Morgen herrscht“. Zur offiziellen Begrüßung waren Siegsdorfer Bürgermeister Thomas Kamm und sein Amtskollege Wolfgang Simon aus Schneizlreuth sowie Inzells 2. Bürgermeister Michael Lorenz gekommen. „Ich finde es sehr wichtig, dass dem Nachwuchs dieses Angebot geschaffen wird und damit die wichtigen Handgriffe der Feuerwehrleute trainiert werden“, freute sich Michael Lorenz und ergänzte „Ohne Jugend hat die Feuerwehr keine Zukunft“.
Die Jugendwarte zogen am Ende ein durchwegs positives Fazit aus diesem Berufsfeuerwehrtag. Sie betonten insbesondere, „dass die gesammelten Erfahrungen sehr lehrreich für die jungen Feuerwehrleute waren und die Zusammenarbeit, das Teamwork und die Kameradschaft im Mittelpunkt standen“. Die gemeinsamen Übungen und die überörtliche Zusammenarbeit zeigten einmal mehr, wie wichtig und wertvoll solche gemeinde- und landkreisübergreifenden Aktionen sind. Dies zeigt sich auch in der Tatsache, dass viele Teilnehmer am Sonntagvormittag, nach den letzten Aufräumarbeiten und der Fahrzeugpflege, nur sehr ungern das Feuerwehrhaus verlassen haben und gerne noch eine weitere Schicht gemacht hätten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright  Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Hunde stressfrei alleine lassen

Hunde stressfrei alleine lassen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – So schön auch die gemeinsame Zeit mit den tierischen Lieblingen ist: Es gibt Situationen, in denen der Hund für eine Weile alleine zu Hause bleiben muss. Wie das stressfrei gelingt erklärt der Industrieverband Heimtierliebe (IHV).

Hunde sind Rudeltiere und viele von ihnen würden am liebsten jede freie Minute an der Seite ihrer geliebten Besitzer verbringen. Wenn es für Hundefreunde vom Homeoffice zurück ins Büro geht, wieder vermehrt Dienstreisen anstehen oder etwa die Kinder ausziehen, die sich viele Jahre um den Vierbeiner gekümmert haben, stellt sich bei vielen Haltern die Frage: Wie bereite ich den Hund darauf vor, dass Herrchen oder Frauchen nun weniger zu Hause sind? „Je früher man mit dem Training beginnt, umso einfacher wird es, den Hund darauf vorzubereiten, entspannt einige Zeit ohne den Besitzer zu sein“, berichtet Dr. Hildegard Jung, Vorsitzende der Fachgruppe Verhaltensmedizin der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft und Tierärztin für Verhaltenstherapie. „Optimal ist es daher, den Hund bereits als Welpen auf das Alleinsein vorzubereiten – aber auch ein erwachsener Hund kann es noch lernen.“

Hunde nicht den ganzen Tag alleine lassen

Ein bis zwei Stunden alleine zu Hause zu sein ist für viele Hunde nach der Eingewöhnung machbar, doch die Tiere dürfen grundsätzlich nicht den kompletten Tag alleine gelassen werden. Wie lange, ist unter anderem abhängig davon, ob der Hund es bereits von früher gewohnt ist, auch mal einige Zeit alleine zu verbringen, oder ob er es überhaupt nicht kennt. Das trifft etwa auf Hunde zu, die während der Pandemie in den Haushalt eingezogen sind. Ebenso spielen Charakter und Lebenserfahrung des Vierbeiners eine entscheidende Rolle: „Hunde, die eine sichere Bindung zum Menschen haben und von klein auf mit ihm aufgewachsen sind, sind in der Regel flexibler als Hunde, die traumatische Brüche im Lebenslauf haben – zum Beispiel Tiere aus dem Tierschutz“, erklärt die Hunde-Expertin. „Bei diesen Hunden ist ein Dogsitter meist die bessere Option“, so die Fachfrau. Hier können Tierärzte und Hundetrainer um eine Empfehlung gebeten werden, die den Hund kennen und ihn in seinem Wesen einschätzen können. Welpen und sehr alte Hunde sollten so wenig wie möglich alleine gelassen werden.

Feste Zeiten der Abwesenheit einplanen

Verlagert sich die Arbeit vom Homeoffice zurück ins Büro, ist es wichtig, den Hund Schritt für Schritt an die neue Situation zu gewöhnen. „Normalerweise weiß man mindestens vier Wochen vorher, dass ein Wechsel vom Homeoffice zurück in das Büro bevorsteht“, erklärt Dr. Jung. „Spätestens dann sollte der Hundefreund mit den Vorbereitungen und dem Hundetraining beginnen.“ So gibt es zum Beispiel kleinschrittige Trainingspläne, an denen man sich orientieren kann. Am Anfang ist es nur ein Augenblick, in dem man den Raum verlässt und den Hund alleine lässt. Die Zeitintervalle werden dann Schritt für Schritt gesteigert – zunächst auf 15 Minuten. Wichtig ist es, die Tiere dabei per Video oder Babyphone-App zu überwachen, damit der Halter sofort merkt, wenn es dem Hund nicht gut geht.
Termine, die zum Alltag gehören, wie Einkaufen, Friseur- oder Arztbesuche, können nach einiger Zeit des Trainings in die frühen Morgenstunden gelegt werden, sodass der Hund lernt: Vormittags sind alle für einige Stunden weg. Auch (längere) Besuche bei Nachbarn sind eine gute Vorbereitung, um den Hund für eine Weile alleine zu lassen, aber dennoch in der Nähe zu sein, sollte der Vierbeiner unter Trennungsangst leiden und etwa anfangen zu bellen. Dennoch darf nicht vergessen werden: Viele Hunde leiden auch still.
„Für den Hund ist es leichter, sich an die Trennung zu gewöhnen, wenn die Abwesenheit zu festen Zeiten erfolgt“, berichtet Dr. Jung. Ist der Besitzer etwa jeden Vormittag nicht zu Hause, kommt der Hund damit besser zurecht, als wenn er zum Beispiel zwei Tage die Woche im Homeoffice arbeitet und drei Tage im Büro ist. „Vorhersehbares ist für Hunde leichter zu bewältigen, als wenn Situationen überraschend eintreten“, so die Tierärztin.
Ein weiterer Tipp, dem Hund das Alleinsein zu erleichtern, ist es, auf den Biorhythmus des Tieres Rücksicht zu nehmen. „Ist der Hund nach der Gassirunde ausgepowert und legt sich zum Schlafen, stört ihn die Abwesenheit des Halters eher weniger“, empfiehlt Dr. Jung.

Dogsitter, Freunde oder Nachbarn in die Betreuung mit einbeziehen

Dauert der Tag im Büro doch mal länger oder steht ein Termin nach Feierabend an ist es hilfreich, ein Netzwerk an Personen zu haben, die sich während der Abwesenheit um den Vierbeiner kümmern – ihn zum Beispiel für einen (kleinen) Spaziergang von zu Hause abholen oder sich mit ihm beschäftigen. Hierfür bieten sich vor allem Personen an, die in der näheren Umgebung wohnen, oder aber externe Hundesitter und Gassigänger. „Auch Dogsharing wird immer beliebter und ist, wenn die Chemie bei allen stimmt, eine gute Alternative für viel beschäftigte Hundefreunde“, empfiehlt die Tierärztin.
Smart Home Lösungen, wie in der Wohnung installierte Kameras, können für Sicherheit sorgen, dass es dem Tier gut geht. „Optimal ist es, wenn ein Nachbar einen Haustür- oder Wohnungsschlüssel hat und bei Bedarf nach dem Rechten schauen kann“, so Dr. Jung.
(Quelle: Pressemitteilung IHV / Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. Oktober

Namenstag haben:  Edwin, Herlinde, Horst, Jakob, Maximilian, Pilár, Serafin

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Josh Hutcherson (1992–  ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)

– Rick Parfitt (1948 –  war ein britischer Gitarrist und Sänger der Rockband „Status Quo“, der neben Francis Rossi der Kopf der Mitte der 1960er gegründeten Rockgruppe war und Hits wie „Whatever You Want“ mitschrieb.)

– Hugh Jackman (1968 –  ist ein australischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1847: Werner von Siemens gründet zusammen mit Johann Georg Halske die Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske in Berlin.
  • 1929:  Das Warschauer Abkommen über die Beförderung im internationalen Luftverkehr, Vorläufer des Montrealer Übereinkommens von 1999, wird unterzeichnet.
  • 1979:Mit einem Kerndruck von 870 Hektopascal und einem Durchmesser von 2200 Kilometern entwickelt der Taifun Tip die größte je beobachtete Intensität eines tropischen Wirbelsturms.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Erfolgreiche Punktewoche beim Nachwuchs der Starbulls

Erfolgreiche Punktewoche beim Nachwuchs der Starbulls

Rosenheim  – Das  Wochenende vom 30. September bis zum 3.Oktober  stand ganz im Zeichen des Eishockey-Nachwuchses, und die jungen Talente enttäuschten nicht. In einer Serie von packenden Spielen zeigten sie eindrucksvoll ihr Können.

U11 mit erstem Sieg
Aus dem ersten Punkte-Wochenende gehen die Kleinstschüler der Starbulls Rosenheim mit zwei Siegen heraus. Der Spielmodus ist ein Mix aus Klein- und Großfeldspielen, unterteilt in die einzelnen Drittel. Das erste Spiel, am Samstag, den 30.09.2023, fiel insgesamt mit einem Unentschieden, von 12:12, gegen den ERSC Ottobrunn aus. Das erste Drittel gewann die U11 mit 7:6, das zweite verloren sie mit 4:5 und das letzte Drittel ging unentschieden mit 1:1 aus. Am darauffolgenden Tag spielte die U11 gegen den EC Bad Tölz, welches gewonnen wurde. Der Endstand insgesamt lautete 14:17 für die Starbulls. „Beide Spiele waren gegen sehr gute Mannschaften und sehr ausgeglichen. Ich bin mit dem Auftreten der Mannschaft sehr zufrieden. Sie haben gekämpft, sich reingehangen und schöne Tore geschossen“, so Martin Reichel, Trainer der U11.

U13
Die Mannschaft von Rick Böhm hatte am verlängerten Wochenende zwei Spiele vor sich. Für das erste am Sonntag empfing die U13 die RiverRats Geretsried im Heimatstadion. Dieses wurde mit 7:5 gewonnen. Das zweite Spiel erfolgte am Dienstag in Miesbach. Dieses wurde mit 3:6 gewonnen. „Der Anfang in beiden Spielen fiel uns sehr schwer. Aber im Laufe der Spiele konnten wir in das Spiel hineinfinden und haben vernünftig gespielt. Wir konnten den Gegner aktiv unter Druck setzen und versucht ohne Scheibe aktiv zu werden und die Scheibe zurückzugewinnen. Mit dieser Entwicklung bin ich sehr zufrieden“, so Rick Böhm.

U17 mit Derby-Sieg
Am vergangenen Samstag empfing die U17-Mannschaft den EV Landshut im ROFA-Stadion. Der Endstand des Derbys wurde sich hart erarbeitet und lautete 7:3. „Ein Derby Sieg ist immer schön. Dieser war aber extrem hart erarbeitet. Mit nur 11+2 Spielern haben wir alles gegeben und nur 12 Schüsse auf unser Tor zugelassen. Alle drei Gegentreffer vielen in Unterzahl. Die harte Arbeit unter der Woche hat sich bezahlt gemacht. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Super Charakter in dieser Mannschaft“, so René Wild, Trainer der U17.

U20 mit sechs Punkte-Wochenende
Eine weite Reise mussten die Jungs der U20 der am Samstag auf sich nehmen. Aufgrund der längeren Anreise gastierten die Junioren zwei Tage in Chemnitz. Beide Spiele gewannen die Starbulls gegen die Youngcrashers. Während das erste Spiel den Endstand 4:5 hatte, ging das zweite Spiel mit 3:5 aus. Gerhard Unterluggauer, Trainer der U20, zum Wochenende: „Es war ein sehr hart erarbeitetes sechs Punkte Wochenende für uns! Chemnitz ist eine starke Mannschaft und hat uns oft sehr unter Druck setzten können. Dank einer Top Performance unserer Goalies, haben wir trotzdem einen Weg gefunden, um diese wichtigen Punkte mitzunehmen.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.

Verleihung des Rosenheimer Literaturpreises

Verleihung des Rosenheimer Literaturpreises

Rosenheim –  Der diesjährige Rosenheimer Literaturpreis ging an die Autorin Natalie Buchholz. Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde von der Dritten Rosenheimer Bürgermeisterin Gabriele Leicht in der Städtischen Bibliothek Rosenheim. 

Eröffnet und musikalisch begleitet wurde der Abend von der Band „nussig“ mit ruhigen musikalischen Tönen.
Der Literaturpreis Rosenheim wurde zum fünften Mal verliehen, zum ersten Mal im Jahr 2003 an Laura Doermer und zum letzten Mal im Jahr 2014 an Christan Lorenz Müller.  Nun endlich war es wieder soweit.  „Es ist eine Freude, den Literaturpreis nach so langer Zeit wieder zu verleihen“, so Gabriele Leicht in ihrer Rede.

Die diesjährige Preisträgerin ist Natalie Buchholz. Die Autorin ist teils in Rosenheim aufgewachsen und hat dort auch ihr Abitur gemacht.  Im Mai 2018 erschien ihr Romandebüt „Der rote Schwimmingpool“. Darin erzählt Natalie Buchholz die Geschichte vom Zerbrechen einer scheinbar glücklichen Familie und von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens.

„Ich freue mich, dass dieser leider fast in Vergessenheit geratener Literaturpreis wieder ins Leben gerufen wurde. Ich freue mich nicht nur für mich, sondern auch für das Ansehen der Literatur in dieser Stadt und  hoffe, dass dieser Preis bereits im kommenden Jahr wieder verliehen wird“, sagte sie bei der Auszeichnung.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Oktober

Namenstag haben:  Alexander, Bruno, Edelburga, Jakob

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Joan Cusack (1962–  ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Bobby Charlton (1937 –  ist ein ehemaliger englischer Fußballspieler.)

– Liselotte Pulver (1929 –   ist eine besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren populäre schweizerische Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1837: In Schweden wird der über 91 km Binnenschifffahrt ermöglichende Säfflekanal von König Karl XIV. Johann eingeweiht.
  • 1900:  Der Grundstein zur Rekonstruktion des Römerkastells Saalburg wird gelegt.
  • 1968: Das nuklear angetriebene Forschungsschiff Otto Hahn bricht zu seiner Probefahrt auf.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Europäisches Filmfestival der Generationen

Europäisches Filmfestival der Generationen

Rosenheim –  Das Europäische Filmfestival der Generationen ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe der Katholischen Hochschule Freiburg. Es ist ein sozial-kulturelles Filmfest, das die Begegnung zwischen Menschen aller Generationen und Kulturen fördern will.

Es lässt sich in vier Punkte zusammenfassen: Europäisch, dezentral, barrierefrei und im Anschluss des Films mit einem Publikumsgespräch. Ein spannender Spielfilm aus Schweden, „Ein Mann namens Ove“, steht in diesem Jahr auf  dem Programm des Mehrgenerationenhauses der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rosenheim e.V. Es dreht sich alles um den grantigen Witwer Ove. Er ist der Schrecken der Nachbarschaft.
Auf seinen morgendlichen Kontrollgängen inspiziert er pedantisch seine Siedlung und beanstandet jedes Fehlverhalten in seiner Umgebung. Doch was steckt dahinter? Hinter allem verbirgt sich eine verletzliche, einsame Seele, denn er kann den Tod seiner geliebten Frau nicht überwinden. All seine Suizidversuche scheitern. Erst als eine ausländische, schwangere Frau in seiner Nachbarschaft einzieht und permanent
seine Hilfsbereitschaft fordert, öffnet er sich allmählich und setzt sich für die gesamte Nachbarschaft ein.
Passend zum Filmthema ist dieses Jahr Pro Senioren e.V. zu Gast für das anschließende Publikumsgespräch. Mit dieser Veranstaltung möchten wir auf das bundesweite Projekt „Wohnen für Hilfe“ aufmerksam machen und worum es dabei geht. Die demographische Entwicklung, die uns sagt, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, die Wohnraumnot, die ganz besonders die jungen Studierenden trifft, weil sie keine bezahlbaren Unterkünfte finden, und die Tatsache, dass es kaum mehr „Mehrgenerationenfamilien“ gibt, wo die Jungen den Alten helfen, hat zu dem deutschlandweit verbreiteten Projekt „Wohnen für Hilfe“ geführt. Das Projekt bringt Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten zusammen. Dabei steht die gegenseitige Unterstützung im Vordergrund. Für diese Unterstützung gibt es keine festen Regeln, sie kann viele Bereiche des täglichen Lebens betreffen (Hilfe im Haushalt, Begleitung zum Arzt oder zu einer kulturellen Veranstaltung etc.). Pflegeleistungen sind ausgeschlossen. Als Gegenleistung für die Hilfe wird die Miete reduziert. Es müssen nur die Nebenkosten bezahlt werden (Wasser, Strom, Heizung etc.).
Dieses Projekt ist für alle Beteiligten eine absolute Win-Win-Situation und kommt damit dem Ziel, das sich der Trägerverein Pro Senioren Rosenheim e.V. gesteckt hat, nämlich das Leben unserer älteren Mitbürger zu verbessern, einen kleinen Schritt näher.

Beginn ist am Donnerstag, 19. Oktober um 16 Uhr im AWO Mehrgenerationenhaus in Rosenheim, Ebersberger Straße 8. Der Eintritt ist frei. Auskunft erteilt Tina Matousek, Telefon 08031/941373 21.
(Quelle: Pressemitteilung AWO kreisverband Rosenheim / Beitragsbild re)

205 Einsatzkräfte der Feuerwehr übten in Traunreut

205 Einsatzkräfte der Feuerwehr übten in Traunreut

Traunreut / Landkreis Traunstein – Mehr als 200 Frauen und Männer der heimischen Hilfsorganisationen trafen sich am Samstagnachmittag in Traunreut, um zusammen die Einsatzabläufe zu trainieren.

Die Freiwillige Feuerwehr Traunreut und die Werkfeuerwehr B/S/H/ Traunreut haben zusammen mit dem Kreisfeuerwehrverband Traunstein einen Übungstag mit insgesamt acht Stationen organisiert. Die Übungen waren so gestaltet, dass die Einsatzkräften in unterschiedlichen Konstellationen mit den Kameraden unterschiedlicher Blaulichtorganisationen zusammenarbeiten konnten. Den gesamten Nachmittag über herrschte im Stadtgebiet sowie auf dem Firmengelände reges Treiben. Den Ausklang fand der Tag mit einer gemeinsamen Brotzeit in der Kantine des B/S/H/ Traunreut mit einem Übungsfeedback der Organisatoren.
Auftakt des Tages war die Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Martin Schupfner am Bereitstellungsraum vor den Toren des B/S/H/ Traunreut. Nach einer Übersicht zu den Abläufen wandte sich der Nußdorfer Bürgermeister Toni Wimmer mit lobenden Worten an die Übungsteilnehmer. Er, der selbst auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist, zeigte sich beeindruckt, so viele Ehrenamtliche stellvertretend für alle Bürgermeister aller beteiligten Feuerwehren begrüßen zu können und wünschte allen einen erfolgreichen Übungsverlauf.
Die Übungseinsatzleitung der Feuerwehr-Führungsstelle „Chiemsee“ hatte ihre Zelte im Traunreuter Feuerwehrhaus aufgeschlagen. Das Team koordinierte die Einsätze und versorgte die Kräfte mit den Informationen zu den jeweiligen Einsatzstellen. Erfahrene Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis waren vor Ort als Übungsbeobachter eingesetzt, um die Abläufe zu protokollieren und gaben den Teilnehmern im Anschluss an die Übung ein Feedback mit Verbesserungsmöglichkeiten. Rund 25 „Verletzte“ und Helfer verteilten sich auf die acht Stationen. Die Darsteller waren professionell mit echt wirkenden Verletzungen von der „Realistischen Unfalldarstellung“ des Roten Kreuzes geschminkt worden und sorgten so in den Szenarien täuschend echt wirkende Betroffene.

Um 13 Uhr konnten die Fahrzeuge ausrücken 

Um kurz nach 13:00 Uhr waren alle Fahrzeuge mit Ihren ersten Aufträgen versorgt und konnten zu den Übungsstellen abrücken. Gleich um die Ecke des Breitstellungsraumes am Frühlinger Sitz konnte mit der Unterstützung der Firma Lampersberger ein schwerer Unfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem LKW bearbeitet werden. Durch die Größe des Sattelzuges war der Verletzte unter der Zugmaschine auf den ersten Blick nicht zu sehen und die Darstellung der alkoholisierten Fahrerin sorgte neben der Verkehrsregelung für eine weitere Herausforderung der Kräfte.
Im Traunreuter Schwimmbad, wurde ein undefinierbarer Geruch gemeldet. Die Floriansjünger wurden mit den Kollegen den Roten Kreuzes von einem Arbeiter in Empfang genommen, der von Schweißarbeiten im Technikraum des Bades berichtete bei denen und ein Kollege plötzlich umgefallen ist. Mit schwerem Atemschutzgerät wurden Trupps in den Kellerraum geschickt, um den Vermissten aus seiner misslichen Situation zu holen. Gesichert durch Brandschutz und Rettungsdienst wurde die Situation mehrmals erfolgreich gelöst.
Ebenfalls unbekannt war die Flüssigkeit, die bei der Übungsalarmierung an der Garchinger Straße als Ursache angenommen wurde. Auf einem Pritschenwagen lief Benzin aus einem größeren Container – eine „brenzlige“ Situation, die nur mit umfangreichen Brandschutzmaßnahmen und großer Vorsicht zu lösen war, um einen Schaden für die Umwelt sowie ein größeres Feuer zu verhindern.

Die Übungsstelle am Traun-Wehr war eine Herausforderung 

Die Übungsstelle am Traun-Wehr unterhalb des Karl-Köppen-Weges war nicht nur für die Übungskräfte eine Herausforderung, sondern auch für die Übungsvorbereitung. Je nach ersteintreffender Organisation wurde das Szenario dynamisch angepasst. Wurde eine Feuerwehr zur Übung geschickt, wurde die Verunreinigung des Gewässers angenommen und die Kräfte der Wasserrettung (DLRG oder Wasserwacht) unterstützten die Floriansjünger bei der Ursachensuche und Separation der Schadstoffe. Waren die Wasserretter am Zug, musste eine spezielle Schwimmpuppe als Ohnmächtiger aus dem fließenden Gewässer gerettet werden, wobei wiederum die Kameraden der Feuerwehr mit der Absicherung ihrer Kollegen im Wasser unterstützend tätig waren.
Eine besondere Herausforderung stellte ein Waldunfall dar, der sich vor Ort als verletzter Jäger entpuppte. Auf einem Hochsitz hatte sich der „Unglücksrabe“ versehentlich ins Knie geschossen. Nicht nur, dass in gut fünf Meter Höhe die medizinische Versorgung durch die Rettungskräfte des BRK gewährleistet werden mussten, die Einsatzkräfte musste mit der Sicherung des Verunfallten und der Rettung durch Abseilen aus dem wackeligen Hochsitz sehr umsichtig agieren, um sich nicht selbst auch in Gefahr zu begeben und die angenommenen Verletzungen nicht weiter zu verschlimmern.

Drei Szenarien wurden am Siteco Firmengelände geübt

Auf dem Firmengeländer der B/S/H/ beziehungsweise Siteco trafen die Helfer auf drei unterschiedliche Szenarien. Eine Übung bestand darin, dass ein schwer verletzter Arbeiter in schwindelerregender Höhe von einem Hallendach mittels Trage gerettet werden musste. Bei der zweiten Station wurden die Helfer zu einem Stromunfall an einer Trafostation gerufen wurden. Eine Arbeiterin erlitt dort einen Stromstoß und musste gerettet werden. Zusammen mit Betriebsangehörigen mussten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen getroffen werden, ehe die Retter zur Patientin durften. Ein Verkehrsunfall zwischen einem Stapler und einem PKW rundete das „Angebot“ für die Teilnehmer ab.
Als betriebliche Ansprechpartner standen Torsten Aha für die Öffentlichkeitsarbeit und Martin Köhldorfner von der Werkserhaltung vor Ort zur Verfügung und verfolgten die Abläufe der Retter. Neben den Floriansjüngern aus Traunreut, Chieming, Haslach, Hart, Hochberg und Ising nahmen Frauen und Männer der Feuerwehren Kammer, Surberg, Traunstein, Wolkersdorf, Matzing, Pierling, Stein und der Werkfeuerwehr B/S/H/ Traunreut am Übungssamstag teil. Zahlreiche Ehrenamtliche des Bayerischen Rote Kreuzes waren mit Rettungswägen vor Ort und wurden in die Übungen eingebunden. Auch von den Organisationen der Wasserrettung, also der Wasserwacht und der DLRG konnten Aktive begrüßt werden. Vertreter des Kreisverbindungskommandos Traunstein sowie von der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt verfolgten die Übungen als Beobachter.
„Die Verbesserung und Intensivierung der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit ist eines der Ziele dieser Übungssamstage“, erklärte der Leiter der Werkfeuerwehr Albert Rieder. Das Abschlussgespräch unter den Führungskräften brachte ein einhelliges Fazit: „wir haben erneut viel dazu gelernt und die Übungen waren allesamt sehr gut ausgearbeitet“, lobte Kreisbrandinspektor Martin Schupfner die Verantwortlichen und dankte allen Teilnehmern für die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden. Seinen Dank richtete er auch an alle, die bei der Vorbereitung und bei der Durchführung engagiert waren. Insbesondere den Traunreuter Feuerwehrlern rund um den Kommandanten Konrad Unterstein, dessen Einsatzkräfte während des Übungstages bei einem echten Einsatz sogar ein Kind aus einem Aufzug retten mussten und bei den Aufräumarbeiten durch den Alarm einer Brandmeldeanlage unterbrochen wurden.
Kreisbrandrat Christof Grundner betonte, wie wichtig die Übungen für die Weiterentwicklung der Führungsfähigkeiten sind und dass diese die erfolgreiche Zusammenarbeit im Einsatz zu sichern. Den Erfolg des Tages konnte auch Kreisbrandmeister Albert Rieder bestätigen, der die Beteiligten am Ende zu einer gemeinsamen Brotzeit in die Betriebskantine eigeladen hatte. Traunreuts 1. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat freute sich, „so viele Rettungskräfte der verschiedenen Organisationen begrüßen zu dürfen“ und dankte allen Beteiligten für die Organisation und Durchführung des Tages. Besonders stolz betonte er „Die Zusammenarbeit im Ehrenamt über die einzelnen Organisationen hinweg sorge für die Sicherheit der Bürger in unseren Gemeinden und Städten“, betonte er in seiner Ansprache.
(Quelle: Pressemitteilung: Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein )

Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling verlängert Partnerschaft

Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling verlängert Partnerschaft

Rosenheim – Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ist nun seit vielen Jahrzehnten langjähriger Partner der Starbulls Rosenheim. Daran wird sich auch in der nächsten Zeit nichts ändern.

Die Premium Partnerschaft wurde für die nächsten zwei Saisons verlängert und sogar intensiviert. So wurde diese Saison der Fokus verstärkt auf die LED-Werbeflächen gelegt. Heißt im Detail längerer Spot auf unserer LED-Bande und auf der Videowall.
Wir sind sehr stolz auf diese langjährig anhaltende Partnerschaft mit der Sparkasse. Sie bringt uns als Verein auf der einen Seite eine unglaublich wichtige Planungssicherheit und auf der anderen Seite ist es schlichtweg ein Indiz für die gute Arbeit, die hier am Standort Rosenheim über die letzten Jahre gemacht wurde.
Die Stimmen der Verantwortlichen
Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim, bekräftigt das gegenseitige Vertrauen: „Wir wollen uns herzlichst bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling für die langjährige Unterstützung bedanken. Die Entwicklungen, die in und um die Organisation stattgefunden haben, sind am Ende auch nur durch solch treue Sponsoren möglich. Deswegen freut es uns umso mehr, dass die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling diese Entwicklung des Vereins auch weiterhin mitgeht und das Potential erkennt.
Harald Kraus, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, äußert sich wie folgt zu der Partnerschaft: „Die Verlängerung unserer Premium-Partnerschaft mit den Starbulls ist für uns als Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling eine absolute Herzensangelegenheit. Der Aufstieg in die DEL2 bestätigt das Engagement des gesamten Vereins, der auch mit einer hervorragenden Nachwuchsarbeit überzeugt. Im Namen aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen wir den Starbulls eine erfolgreiche Eishockeysaison 2023/2024 und hoffen auf viele Siege im Rosenheimer ROFA-Stadion.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Starbulls Rosenheim e.V)