Hilflose Meerschweinchen ausgesetzt

Hilflose Meerschweinchen ausgesetzt

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Passanten entdeckten an der Zufahrtsstraße zum Hödenauer See in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) eine Pappschachtel mit sieben jungen Meerschweinchen. Bundespolizisten nahmen sich der Tiere an.

Ausgesetzt wurden die Tiere vermutlich am vergangenen Mittwoch, 14. Juni. Auf alle Fälle wurde da die Pappschachtel zufällig entdeckt. Beamte der Bundespolizei, die sich zufällig in der Nähe befanden, nahmen sich der offensichtlich ausgesetzten Vierbeiner an. Durch das Tierheim Rosenheim wurde die Untersuchung und teils notwendigen tiermedizinische Behandlung organisiert.
Die Polizeiinspektion Brannenburg hat nun Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich telefonisch unter Telefon 08034 / 90680 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Funk und Soul mit „Molly Town“

Funk und Soul mit „Molly Town“

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Band Molly Town aus Wasserburg am Inn begeistert am Freitag, 23. Juni, ab 19.30 Uhr bei ihrem „Kultur im Park“-Debüt die Besucher im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz 1, 83043 Bad Aibling). Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht. 

Die neun groovestarken Musiker präsentieren eine schöne Mischung aus Reggae, Funk, Soul, Rock und moderner Pop-Musik der 80er, 90er und 2000er Jahre. Im umfangreichen Repertoire der Gruppe finden sich Soul- und Reggae-Songs von Joss Stone, Stevie Wonder, Prince, Simply Red, Black Pumas, Lenny Kravitz, Cool & the Gang, Amy Winehouse, Carlos Santana sowie bekannte Pop- und Rock-Klassiker von Phil Collins, Sade, Anastacia, David Bowie, Toto und vielen weiteren.
Die Veranstaltung st  mit Bewirtung und überdachten Plätzen.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm mit allen Terminen und Bands sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events/open-air-kultursommer zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Copyright: Wilhelm Barger fotowiba.de)

Weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr

Weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr

Bayern – Aufgrund der anhaltend hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern die Luftbeobachtung über das Wochenende sukzessive auf den gesamten Regierungsbezirk ausgeweitet.  Am heutigen Samstag, 17. Juni starten laut Presseinfo der Regierung von Oberbayern Flieger von den Stützpunkten Oberpfaffenhofen (Landkreis Starnberg), Königsdorf (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) und Ohlstadt (Landkreis Garmisch-Partenkirchen). Am morgigen Sonntag, 18. Juni, finden Beobachtungsflüge in ganz Oberbayern statt.

Die Anordnung der Luftbeobachtung geschieht in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Flüge finden jeweils am Nachmittag statt.

Wälder auf leicht sandigen Standorten besonders gefährdet

Aufgrund zunehmender Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für weite Bereiche Oberbayerns nach wie vor eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4). Besonders gefährdet sind laut der Regierung von Oberbayern Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.
Die Regierung von Oberbayern bittet insoweit erneut dringend darum, im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon

  • kein Feuer oder offenes Licht anzuzünden oder zu betreiben,
  • keine offenen Feuerstätten zu errichten oder zu betreiben,
  • keine Bodendecken abzubrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abzusengen,
  • keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen und nicht zu rauchen.
    Dies gilt auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind.

Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Flugbereitschaft Oberbayern der Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die ausgebildeten amtlichen Luftbeobachter sind in der Regel Bedienstete der Katastrophenschutzbehörden oder Forstbehörden vor Ort.
(Quelle: Pressemitteilung Regierung von Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühzeitig Konzepte entwickeln

Frühzeitig Konzepte entwickeln

Rosenheim / Landkreis – Ab 2026 soll der Rechtsanspruch für eine Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter nach und nach bzw. sukzessive eingeführt werden. Was das für die Kommunen, die Schulen, die Träger der freien Jugendhilfe und der Betreuungseinrichtungen in unserer Region bedeutet und welche Fragen im Raum stehen, wurde bei einem Fachtag von Stadt und Landkreis Rosenheim, des Staatlichen Schulamts Rosenheim sowie der „(Digitalen) Bildungsregion“ im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim erörtert.

Die Planungsgruppe des Fachtags (von links): Frank Leistner, Leiter Schul- und Sportamt Stadt Rosenheim, Sabine Hilger, Leiterin Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung Stadt Rosenheim, Katrin Röber, Bildungskoordinatorin Landkreis Rosenheim, Wolfgang Baumann, Schulrat Staatliches Schulamt Rosenheim, Romy Huber, Gruppenleiterin Kindertagesbetreuung Kreisjugendamt Rosenheim, und Sabine Stelzmann, Leiterin Kreisjugendamt Rosenheim. Foto: Landratsamt Rosenheim

Die Planungsgruppe des Fachtags (von links): Frank Leistner, Leiter Schul- und Sportamt Stadt Rosenheim, Sabine Hilger, Leiterin Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung Stadt Rosenheim, Katrin Röber, Bildungskoordinatorin Landkreis Rosenheim, Wolfgang Baumann, Schulrat Staatliches Schulamt Rosenheim, Romy Huber, Gruppenleiterin Kindertagesbetreuung Kreisjugendamt Rosenheim, und Sabine Stelzmann, Leiterin Kreisjugendamt Rosenheim. Foto: Landratsamt Rosenheim

Über 250 Vertreter, die aktive Gestalter der Umsetzung des Rechtsanspruchs sind, informierten sich über dessen Hintergründe und Bedeutung und tauschten sich über die Möglichkeiten aus, diesen Anspruch bestmöglich in ihrer Kommune oder ihrer Schule umzusetzen.

Die Umsetzung des Rechtsanspruchs in den Kommunen muss jeweils von der Stadtverwaltung und der Verwaltung des Landkreises Rosenheim sichergestellt werden. Aus diesem Grund möchten die Verantwortlichen alle Beteiligten möglichst führzeitig informieren und beteiligen, um eine bedarfsgerechte Betreuung vor Ort zu schaffen, so Impulse für die weitere Arbeit der Kommunen und Akteure vor Ort zu geben und Planungsstrukturen zu entwickeln.

Ministerialrätin Alexandra Brumann vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (links) sowie Regierungsdirektorin Nora van de Sand vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales erläuterten die Hintergründe zu dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2026. Foto: Landratsamt Rosenheim

Ministerialrätin Alexandra Brumann vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (links) sowie Regierungsdirektorin Nora van de Sand vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales erläuterten die Hintergründe zu dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2026. Foto: Landratsamt Rosenheim

Ministerialrätin Alexandra Brumann vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Regierungsdirektorin Nora van de Sand vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gaben in ihren Vorträgen einen Einblick, welche Angebote für Kinder möglich sind und vor allem welche finanzielle Unterstützung die Kommunen vom Freistaat Bayern erwarten dürfen.

„Wie kann Schule ein Lebensort werden?“

In sechs Dialogforen und bei einem „Markt der Möglichkeiten“ mit regionalen und überregionalen Anbietern tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags Ideen, Impulse und Konzepte aus, wie die ganztägige Bildung und Betreuung für Grundschulkinder gelingen kann. Im Zentrum stehen die Kinder und damit die Frage, wie „Schule ein Lebensort werden kann“ – so wie Alexandra Brumann betont – sicherlich nicht bei acht Stunden im Klassenzimmer.
Rosenheims Landrat Otto Lederer betonte die Relevanz der Bundesentscheidung für die Region: „Wir leben in einer Zuzugsregion, nicht jeder hat das soziale Umfeld, die eine Betreuung sichert. Die Möglichkeit der Ganztagsbetreuung steigert die Attraktivität unserer Kommunen, da sie so noch familienfreundlicher wahrgenommen werden.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Landratsamt Rosenheim)

BR-Radltour macht Station in Bruckmühl

BR-Radltour macht Station in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim / Bayern – Tagsüber radeln – abends feiern: Das ist das Motto der BR-Radltour die heuer zum 32. Mal durch Bayern rollt. Am 31. Juli macht sie Station in Bruckmühl im Landkreis Rosenheim. Fast ganz Bruckmühl ist dafür auf den Beinen. Weitere Stationen: Murnau, Traunstein, Pfarrkirchen, Vilshofen. 

Grafik BR Radl-Tour - die Route: Copyright BR

Das ist die Route der diesjährigen BR-Radltour. Fotos: Copyright BR

Eingeteilt auf sechs Etappentage, führt die insgesamt zirka 500 Kilometer lange Strecke vom Werdenfelser Land ins niederbayerische Donautal. Nach einem Rundkurs in Murnau am Staffelsee geht es weiter nach Bruckmühl (Ankunft 31. Juli), Traunstein (1. August), rund um den Chiemsee in einer weiteren Rundkurs-Etappe mit Start und Ziel in Traunstein (2. August) und über Pfarrkirchen (3. August) nach Vilshofen an der Donau (4. August).

Fliegende Zielankunft der gut 1000 Radler

Ankunft der Radler in Bruckmühl wird um 16.20 Uhr mit Liveschaltung in die Abendschau des bayerischen Rundfunks vor der Kulturmühle (Bahnhofstraße 10)  an der Bahnhofstraße sein. Zuvor gibt es dabei ein kleines Programm mit Darbietungen und Musik, um den Zuschauern das Warten auf den Tross zu verkürzen. Die 1000 Radler fahren dann in einer sogenannten fliegenden Zielankunft ein und werden dann in einer Schleife auf die Unterkünfte verteilt.

Open-Air-Konzert bei freiem Eintritt

Als krönender Abschluss jeder Etappe erwartet Teilnehmende sowie Besucher am jeweiligen Etappenort ein Open-Air-Konzert bei freiem Eintritt. Einlass auf dem Volksfestplatz wird um 17 Uhr sein. Ende des Open-Airs ist um Mitternacht, Ausschank bereits um 23.30 Uhr. Am Montag, 31. Juli, setzt Bruckmühl zusammen mit BAYERN 3 ein Zeichen in Sachen „junge Musik aus Bayern“. Neben der BAYERN 3 Band treten an dem Abend Felicia Lu („Anxiety“) aus Freilassing und Malik Harris („Rockstars“) aus Landsberg am Lech auf dem Festplatz am Rathausplatz auf.
Zudem wird danach noch ein DJ den Feiernden einheizen. Die örtliche Gastronomie und zahlreiche Vereine werden sich um das leibliche Wohl der Festivalbesucher aus Nah und Fern kümmern. 6000 Leute werden an diesem Abend erwartet. Das Angebot reicht neben drei Bars und Schenken von Grillfleisch, Bratwürsten, Bosna, Spiralkartoffeln, süßen Schmankerln bis hin zu Pizza, Pulled Pork Burger, Spareribs und vielem, mehr.
Seit Monaten laufen dafür schon im Hintergrund die Planungen und Absprachen. Die Radler werden in der Kulturmühle, in der Dreifachturnhalle der Realschule sowie in Heufeld in der Turnhalle sowie Theaterhalle der Schule übernachten. Parallel wird es für radelnde Festivalbesucher aus der Region einen eigenen Parkplatz geben. Zwei Parkplätze werden in der Gemeinde für Besucher, die per Auto kommen. ausgewiesen.

Für Nicht-Radler wird Anreise per Zug empfohlen

Dringend empfohlen wird ansonsten die Anreise per Zug. „So kann man Feiern und wird gut von A nach B gebracht. Die Anbindung ist sehr gut und das Festivalgelände vom Bahnhof aus in vier Minuten zu Fuß erreichbar. Im Ort selbst sowie den Seitenstraßen wird es keine Parkmöglichkeiten geben“, so Silvia Mischi, Leiterin des Stadtmarketings. Lob und Dank für die Einsatzbereitschaft aller Rettungsdienste zollt sie zusammen mit Martina Neuhausen allen ehrenamtlich Aktiven im Einsatz. „Feuerwehr, BRK, THW, Polizei und die Bauhof-Kollegen haben Großes zu stemmen und sind teils ab 3 Uhr in der Früh am Montag im Einsatz“, schildert Neuhausen. Ein Sicherheitsdienst wird zudem an diesem Abend im Ort patrouillieren und auch auf die Einhaltung der ausgewiesenen Gehwege achten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtmarketing Bruckmühl / Beitragsbild: Coypright BR-Kudlinski)

Drachenbootrennen auf dem Chiemsee

Drachenbootrennen auf dem Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Samstag, 8. Juli, ist es wieder so weit, da starten die Drachenboote zum 11. Chiemsee-Alpenland Drachenboot-Cup. Viel Action und Spaß erwartet die Teams bei den Rennläufen um den Sieg. Der Badeplatz Schraml (Harrasser Straße 41, Prien am Chiemsee), ist wieder Austragungsort.

Der Anmeldezeitraum für den Chiemsee-Alpenland Drachenboot-Cup in Prien hat begonnen. Die ersten Anmeldungen sind bereits eingegangen. Firmen, Vereine, Schulklassen und Fun-Teams sind eingeladen, am mitreißenden Drachenbootrennen teilzunehmen. Zuletzt konnte sich das Team Blu Dragon aus Peschiera knapp den Sieg vor den Tower Freaks aus Rosenheim sichern. Gibt es dieses Jahr ein Team aus Prien und Umgebung, die es schaffen den Siegerpokal in der Region zu behalten?

„Der Badeplatz Schraml mit großer Liegewiese, Kiosk und Lounge-Terrasse ist die perfekte Eventlocation für das Drachenbootrennen“, erklärt der Veranstalter Dirk Lux von outdoorLUX. „Am Badestrand sind die Zuschauer hautnah dran am Renngeschehen – eine Garantie für beste Stimmung. Primär sind lokale Freizeitteams aus der Region am Start. Dieses Jahr haben sich auch Schulklassen aus Prien angemeldet.“

Jedermann-Rennen für Fun-Teams

Die sportlichen Voraussetzungen für das Drachenbootrennen erfüllt jeder und die Paddeltechnik ist schnell erlernt. Ein Team besteht aus 10 bis 16 Paddlern und einem Trommler, der die Schlagzahl und den Takt angibt. Stimmen Rhythmus und Schlagzahl klappt es auch mit dem Sieg. In Qualifikations-, Zwischen- und Finalläufen behaupten sich die Teams in den Kategorien Allgemein, Damen und U16. Zusätzlich zu den Siegerpokalen für die schnellsten Boote gibt es einen Sonderpreis für das kreativste Team-Outfit.

Auf dem Wasser paddeln die geschmückten Drachenboote um den Sieg. An Land sorgen die Teams mit kreativen Kostümierungen und spontanen Aktionen für gute Laune. Zur Abkühlung gibt es kühle Getränke in der Schraml Lounge.
Weitere Informationen und Anmeldungen im Internet unter: www.outdoorlux.de.
(Quelle: Pressemitteilung Outdoor Lux / Beitragsbild: Archiv Copyright Outdoor Lux)

FOS/BOS Rosenheim hilft Erdbebenopfern

FOS/BOS Rosenheim hilft Erdbebenopfern

Rosenheim – Drei Monate ist das verheerende Erdbeben in der Türkei und in Syrien her. Derzeit wird darüber aber kaum noch gesprochen. Um den entgegenzuwirken, hat die Schulfamilie der FOS / BOS Rosenheim eine sehr erfolgreiche Spendenaktion initiiert.

Die Erdbeben, die Anfang Februar diesen Jahres im Südosten der Türkei und im Nordwesten Syriens wüteten, forderten mehr als 56.000 Menschenleben. Weitere Hunderttausend wurden vertrieben, zahllose Existenzen zerstört. Wasserleitungen sind beschädigt, Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen desolat und unzählige Menschen sind obdachlos. Nun müssen sie unter prekären Bedingungen ausharren, weshalb die Schüler der FOS / BOS Rosenheim den Betroffenen mit einer Geldspende bestmöglich unter die Arme greifen wollten.

Sie ergriffen deshalb die Initiative und riefen zusammen mit der SMV, also der Schülermitverwaltung, spontan eine Spendenaktion ins Leben. Die Aktion wurde aus der Schülerschaft von Merve Candemir, Alinaci Aktas, Melis Ökzüs, Selina Thusbaß, Maike Dietrich und Sinem Baskülekci initiiert und von der SMV unterstützt. Insgesamt konnten letztlich 2.510 Euro gespendet werden. Diese Summe wurde dann jeweils auf das BRK und Ärzte ohne Grenzen aufgeteilt.

Hilfe soll Betroffenen vor Ort zugute kommen.

Vor Ort wird es dann in die Trinkwasser- und Lebensmittel-, die medizinische und psychologische Versorgung sowie Notunterkünfte investiert. Nach Meinung der Schulfamilie kommt es nicht auf die Höhe der Summe an, da selbst ein kleiner Beitrag schon ein Zeichen setzt, sondern auf die große Anzahl der Beteiligten, die sich so solidarisch zeigten. „Die Katastrophe hat ohne Zweifel alle von uns erschüttert und der Bedarf an humanitärer Hilfe ist weiterhin so groß wie nie. Die Würde und das Leben der Menschen zu schützen, hat immer oberste Priorität. Dazu wollten wir etwas beitragen. Wir möchten uns hiermit nochmals bei allen Beteiligten unserer Schulfamilie bedanken, die dies möglich gemacht haben und wünschen allen Betroffenen weiterhin viel Kraft“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung der Schule.
(Quelle: Pressemitteilung FOS / BOS Rosenheim / Beitragsbild: FOS / BOS Rosenheim, zeigt von links: Die Betreuungslehrkräfte der SMV, Christian Scheitzeneder und Veronika Einsiedler sowie die SMV-Mitglieder Anna-Magdalena Morgott, Maria Gaida,Tobias Pöschl und Ajshe Shabija zusammen mit der Schulleiterin Vilma Sieß)

Gitarrenfestival „Saitensprünge“ startet

Gitarrenfestival „Saitensprünge“ startet

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Hochkarätige Musiker aus aller Welt präsentieren beim 23. Internationalen Gitarrenfestival Saitensprünge vom 3. bis 24. November 2023 in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) ein großes musikalisches Feuerwerk von klassischer bis moderner Gitarrenkunst. Tickets sind ab sofort erhältlich. Programm und Infos sind unter www.saitenspruenge.com zu finden.

. Das weit über die Landesgrenze hinaus bekannte Musikfestival bringt auch in seiner 23. Ausgabe klangvolle Namen der Gitarrenszene auf die Bühne und lässt Herzen gehobenen Musikgenusses höherschlagen. Zumindest Herzen, die sich für virtuoses Gitarrenspiel begeistern können, ob klassisch interpretierte Gitarrenliteratur, Weltmusik, Bluegrass, Folk oder auch heimische Volksmusik auf klassischen Zupfinstrumenten. Es war schon immer eine Besonderheit des Saitensprünge-Festivals, ein besonders breites Repertoire musikalischen Genusses anzubieten.

Besondere Konzerterlebnisse mit hochkarätigem Lineup

Eröffnet wir das Gitarrenfestival am 3. November von der klassischen Gitarristin Anabel Montesinos aus Spanien, gefolgt von der schwedischen Singer- & Songwriterin Sophie Zelmani mit ihrer Band. Schon beim dritten Termin ist dann das Kurhaus in Bad Aibling in fester Kinderhand – das Kinderkonzert „Kalif Storch“ steht auf dem Programm.
Nach einer kurzen Verschnaufpause lässt das Bluegrass-Ensemble Bashed Potatoes am 9. November den Puls dann wieder in die Höhe schnellen, während das Duo Snétberger & Jormin dann am Tag darauf für die feinen Zwischentöne sorgt. Am 11. November steht dann mit Pavel Steidl erneut die klassische Gitarre im Fokus. Auf spannende Interpretationen darf sich das Publikum beim Konzert mit Adam Palma und seinem Perkussionisten freuen. Palma widmet sich der ursprünglich für Klavier geschriebenen Musik von Frédéric Chopin.

In diesem Jahr stehen endlich auch wieder zwei beliebte und feste Bestandteile der Saitensprünge mit auf dem Programm: die Bairischen Saitenblicke und die lange Nacht der Gitarre „Guitarrissimo!“. Beim Abschlusskonzert am 24. November begeistert der Fingerstyle-Virtuose Luca Stricagnoli mit einer Gitarren-Explosion, die Grenzen sprengt.
Zusätzlich zu den zehn Konzerten im Kurhaus finden drei weitere Abende in Bad Aiblinger Lokalen statt. The Ukelites treten im B&O Parkhotel auf, gefolgt von Matching Ties im Gelling´s The Bogtrotter. Ein eher klassisches Programm gibt Natalia Dańczura aus Polen im Hotel DAS LINDNER zum Besten.

Karten-Vorverkauf für Saitensprünge hat begonnen

Karten für die Konzerte sind ab sofort erhältlich. Bequem online im Webshop unter www.saitenspruenge.com oder www.bad-aibling.de, sowie im Haus des Gastes in Bad Aibling, Telefon 08061 / 908015, kartenvorverkauf@aib-kur.de und an allen weiteren MünchenTicket-Vorverkaufsstellen.
(Quelle: Pressemitteilung Aib Kur / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Musikanentreffen an Sonnwend

Musikanentreffen an Sonnwend

Bad Aibling – Am Donnerstag, 22. Juni, findet im Brunnenhof des Kurhaus Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz 1, 83043 Bad Aibling)  ein Sonnwendmusikantentreffen statt. Auf dem Programm stehen von 19 bis 21.30 Uhr alpenländische Heimatklänge. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten. 

Die Boarische Almmusi zeichnet sich durch almerische Musi mit viel Gespür, Kraft und feiner Dynamik aus. Sie spielen in unterschiedlicher Trio-Besetzung, überwiegend jedoch mit zwei Zithern und einer Kontragitarre. So ist auf den über hundert Jahre alten Instrumenten ein heute unverwechselbares Klangbild entstanden. Schon mancher Volksmusikfreund bekundete, das Trio nach wenigen Takten an Klangfarbe und Spielweise zu erkennen. Alle Stücke aus dem Spielgut der Boarischen Almmusi stammen aus der Feder von Manfred Wörnle.

Die Geschwister Schabmair sind ein Zweigesang aus Egmating. Sie singen seit unserer Jugend miteinander. Karl Schabmair spielt neben der Singerei Kontrabaß und seine Schwester Lisl Höss spielt Harfe bei der Bairer Saitenmusik.

Die Isengau Musi kommt, wie der Name schon andeutet, aus dem Raum Dorfen, Wasentegernbach und Buchbach. Sie gibt es seit 1998, und sie waren mit die Ersten, die in der Formation der heute allseits bekannten „Altbaierischen Blasmusik“ auf verschiedensten Veranstaltungen aufspielen durften. Die Leitung liegt seit Anfang an in den Händen von Sebastian Stehbeck.

Die Freude am echten bayrischen Volksg´sang wurde wohl allen Beteiligten des Waldheimer Vierg´sang in die Wiege gelegt. So waren auch die Väter ihrer ersten beiden Tenöre, die ebenfalls den heimischen Volksgesang mehr wie vier Jahrzehnte pflegten, als „Gebrüder Völkl“ weit über unsere Grenzen, sowohl auch durch Funk- und Fernsehen bekannt.

Als Sprecher leitet Manfred Wörnle von der Boarischen Almmusi durch den Abend.

Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im kleinen Saal des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aig-Kur / Beitragsbild: Co9pyright Isengau-Musi, zeigt die Isengau Musik)

Mehr Respekt für Reinigungskräfte

Mehr Respekt für Reinigungskräfte

Rosenheim – Daumen hoch für eine saubere Sache: Zum „Tag der Gebäudereinigung“ am kommenden Donnerstag, 15. Juni, fordert die Branchen-Gewerkschaft IG Bau mehr Respekt für die Arbeit der rund 390 Reinigungskräfte in Rosenheim.

Und das nicht nur von den Arbeitgebern.  „Ob Praxisflure, Klassenzimmer, Kita-Toiletten, Schaufenster oder Lichtkuppeln in Firmen und Hotels – ohne Reinigungskräfte und Fensterputzer würde der Alltag in Rosenheim nicht funktionieren. Keine Operation würde ohne OP-Reinigung laufen. Reinigungs- und Desinfektionsmittel, moderne Maschinen, gekonnte Handgriffe: In der Gebäudereinigung sind Profis am Werk“, sagt Harald Wulf.
Der Bezirkschef der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG Bau Oberbayern ruft deshalb dazu auf, das den Reinigungskräften auch deutlich zu sagen – am besten schon bei der nächsten Begegnung: „Respect for Cleaners – Saubere Arbeit!“ Darin stecke Dank und Anerkennung für das, was Reinigungskräfte leisteten. Es sei aber auch das IG Bau-Motto zum „Tag der Gebäudereinigung“.

„Geputzt wird immer und überall“

Dabei müsse das auch zum 24/7-Motto werden. „Denn geputzt wird immer und überall: sogar 366 Tage im nächsten Jahr. Wir haben schließlich 2024 ein Schaltjahr vor uns. Und auch am 29. Februar wird alles picobello sauber gemacht – das wird übrigens ein Donnerstag sein“, so Wulf.
Die IG Bau Oberbayern zeigt den Arbeitgebern zum Gebäudereiniger-Tag aber auch noch „eine Ecke der Branche, wo dringend nachgeputzt werden muss“, so Harald Wulf. Der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft will für die Reinigungskräfte in Rosenheim eine Sonderzahlung erreichen: „Steigende Lebensmittelpreise, hohe Heizkosten, Mieten, die immer weiter anziehen – Dass das Leben teurer wird, merkt kaum einer so deutlich wie die Menschen, die in der Gebäudereinigung arbeiten. Deshalb hat auch kaum einer so dringend die Inflationsausgleichsprämie verdient wie Reinigungskräfte.“
Die Firmen im Gebäudereiniger-Handwerk müssten deshalb „die Lohntüten dringend mit Einmalzahlungen aufpolstern“ – in diesem Jahr durch die Inflationsausgleichsprämie und ab 2024 durch eine Jahressonderzahlung. Auch das habe mit Respekt zu tun. Die IG Bau werde hier „nicht locker lassen und für die Beschäftigten in Rosenheim intensiv nachhaken“, so Wulf.
(Quelle: Pressemitteilung IG Bau / Beitragsbild: Copyright IG Bau)

Priener treten in die Pedale

Priener treten in die Pedale

Prien / Landkreis Rosenheim – Der offizielle Startschuss der Kampagne „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses, an der die Marktgemeinde Prien am Chiemsee zum vierten Mal teilnimmt, ist 2023 am Sonntag, 18. Juni, um 11 Uhr, am Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11.

Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich starten die Stadtradler auf eine gemeinsame Auftakttour mit Reinmund Hobmaier. Im Zielort der einstündigen Rundfahrt steht eine Brotzeit für die Teilnehmer:innen bereit. Bis Samstag, 8. Juli 2023, ruft die Prien Marketing GmbH (PriMa) Bürger dazu auf, wieder kräftig in die Pedale zu treten und aktiv an der Radverkehrsförderung mitzuwirken. In diesem Jahr schwingt sich die Seegemeinde wieder gemeinsam mit den westlichen Gemeinden des Landkreis Rosenheim auf das Fahrrad. Alle mitradelnden Teams (mindestens zwei Personen) der dreiwöchigen Klimaschutzaktion registrieren sich unter dem Link https://www.stadtradeln.de/registrieren, um die zurückgelegten Kilometer einzugeben. Die Zugangsdaten von 2022 sind noch gültig. Am Sonntag, 2. Juli findet ab 11 Uhr das Priener Radkriterium des RFVs Prien 1893 e.V. mit bayerischer Kriteriumsmeisterschaft Elite statt. Bereits zum 70. Mal werden die Rennen „Rund um den Priener Marktplatz“ ausgetragen – das ausführliche Programm finden Interessierte unter www.rfv-prien.de. Abschließend wird im Rahmen der Klimakampagne „Stadtradeln – Prien radelt!“ das erstplatzierte Team von der PriMa prämiert. „Den besten Radler:innen aus Kindergärten, Schulen oder Vereinen möchten wir gerne mit finanziellen Mitteln ein Herzensprojekt ermöglichen“, so die Projektleiterin Magdalena Heitauer. „Deshalb heißt es Familienangehörige und Freunde zu animieren – denn jeder Rad-Kilometer zählt!“ Projektideen können an die E-Mail-Adresse mheitauer@tourismus.prien.de gesendet werden.

Weitere Informationen und Programmpunkte gibt es unter www.tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 / 6905-0 oder info@tourismus.prien.de und www.stadtradeln.de.
(Quelle: Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeigt: „Stadtradeln – Prien radelt!“ leitet Reinmund Hobmaier am Freitag, 23. Juni 2023 eine geführte Radl-Tour zu weniger bekannten aber durchaus spannenden Ecken in der Seegemeinde)

So groß ist der „Eis-Hunger“ in Rosenheim

So groß ist der „Eis-Hunger“ in Rosenheim

Rosenheim / Bayern / Deutschland. Rund 514.400 Liter Eis lassen sich die Rosenheimer pro Jahr schmecken. Ungerechnet sind das rund 7,4 Millionen Kugeln Eis – rechnerisch 116 Eiskugeln pro Kopf, sagen die Statistiker vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI). Doch jetzt drosseln Warnstreiks die Produktion.

„Was die Süßwarenindustrie nicht verrät: Sie produziert süßes Eis gerade mit einem bitteren Beigeschmack – jedenfalls für die Beschäftigten. Denn denen schmecken die Löhne schon lange nicht mehr“, sagt Manuel Halbmeier von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Das sei ein Problem der gesamten Branche. Ob Schokolade, Gummibären, Kekse oder eben Eis: „Wer in der Süßwarenindustrie in der Produktion am Band steht oder im Lager arbeitet, muss am Ende des Monats jeden Euro dreimal umdrehen. Gerade in den unteren Lohngruppen ist an den Jobs nur das süß, was produziert wird. Nicht aber das, was verdient wird“, so der Geschäftsführer der NGG-Region Rosenheim-Oberbayern. Viele würden deshalb der Branche den Rücken kehren.

„Juni wird Streikmonat fürs Süße“

Trotzdem würden die Arbeitgeber – und dazu gehören Branchen-Giganten wie Ferrero, Storck, Lindt, Haribo, Nestlé oder Bahlsen – keine Bereitschaft zeigen, darauf mit einem angemessenen Lohnangebot zu reagieren. Die NGG habe deshalb die Tarifverhandlungen für die Süßwarenindustrie vorerst abgebrochen: „Mit Peanuts lassen sich die Beschäftigten nicht abspeisen. Jetzt gibt es flächendeckende Warnstreiks. Der Juni wird zum ‚Streikmonat fürs Süße‘“, so Gewerkschafter Manuel Halbmeier.
Die NGG  will die hohen Preissteigerungen auffangen und fordert monatlich 500 Euro mehr für die unteren Lohngruppen. Alle übrigen sollen ein Lohn-Plus von 400 Euro bekommen. Für Azubis will die Gewerkschaft 200 Euro mehr im Monat erreichen. Ebenso ein „Ticket-Geld“ – eine monatliche Fahrtkostenpauschale von 50 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung NGG Region Rosenheim-Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)