Wanderung zum Grafenloch

Wanderung zum Grafenloch

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim  – Hoch über dem Rosenheimer Inntal, spektakulär in einer senkrechten Felswand liegt das Grafenloch, bekannt auch als Luegstein-Höhe. Die historische Bedeutung dieses Orts wurde erst 2008 bekannt. Eine Wanderung dorthin lohnt.

Frau von hinten in der Luegsteinhöhle im Landkreis Rosenheim
Eine steile Treppe hinauf zum Grafenloch im Landkreis Rosenheim

Beim Grafenloch handelt es sich vermutlich um eine Höhlenburg aus dem 11. Jahrhundert, erbaut von Rittern. Keramikfunde weisen auf eine Besiedlung vom 11. bis zum 13. Jahrhundert hin. Ausgrabungen im Jahr 2008 widerlegten die frühere Annahme, dass es sich bei diesem Ort um eine Fliehburg aus der Zeit des Dreißgjährigen Krieges handelt.

Ausblick ins Tal von der Luegseinhöhle aus
Der Luegsteinsee im Landkreis Rosenheim

Von Oberaudorf aus gelangt man in kurzer Zeit zum Grafenloch. Der Weg dorthin ist relativ einfach, bis auf die letzten 20 Meter. Die führen nämlich über eine steile Leiter und dafür muss man trittsicher und schwindelfrei sein.
Am Eingang der Höhle findet man noch Reste des einstigen Torbogens. Spuren im Inneren weisen auf eine zweistöckige Nutzung, Holzauskleidung und sogar eine heizbare Bohlenstube hin (Quelle: Wikipedia)
Eine Wanderung zur Höhlenburg lohnt nicht nur aus geschichtlicher Sicht. Der Ausblick von dort hinab ins Inntal ist wunderschön.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Ferdinand Staudhammer)

Hier geht es zur Routenbeschreibung:

Breakdance-Akrobatik im KuKo

Breakdance-Akrobatik im KuKo

Rosenheim – Brodas Bros sind wieder da! Nach dem Tournee-Erfolg von „Concierto Concepto“ 2017 gehen Brodas Bros nun zum zweiten Mal auf Tournee! Mit „Around the World“ bringt die Company den ‚Barcelona Flavor‘ zurück nach Deutschland und am Donnerstag, 26. Januar um 20 Uhr ins KuKo Rosenheim (Kufsteiner Straße 4).

Mittlerweile sind sie schon überall auf der Welt aufgetreten: in Brasilien, Palästina, in den USA, Honduras und Japan. Außerdem war die Company letztes Jahr drei Monate auf Tournee in China. Ihre Erlebnisse und Geschichten rund um den Globus – also: around the world – bringt die energiegeladene Company nun in einem glamourösen Spektakel auf die Bühne. Dabei wird jede Station ihrer Reise nicht nur variantenreich vertanzt, sondern findet auch unterschiedliche technische Umsetzungen: mal futuristisch im Roboter-Style, mal mit Projektionen, Lasern, Aerial Dance und Led-Kostümen. Gleichzeitig erzählt „Around the World“ aber auch sehr einfühlsam vom Unterwegssein und vom Leben überhaupt.

Tickets sind im Vorverkauf erhältlich online unter www.kuko.de oder an der Kasse des Kultur+Kongress Zentrums Rosenheim, Kufsteiner Str. 4, 83022 Rosenheim. Der Ticketschalter ist Mo bis Fr 9-17 Uhr und Sa 10 bis 14 Uhr geöffnet.
(Quelle: Presseinformation Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim ( Beitragsbild: Copyright Brodas Bros)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Januar

Namenstag haben: Paulinus von Aquileja, Theodosius, Thomas von Cori

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Rod Taylor (1930– war ein australischer Schauspieler, der in der Rolle als Wissenschaftler in H. G. Wells „Die Zeitmaschine“ im Jahr 1960 und als „Anwalt Mitch Brenner“ im Hitchcock-Film „Die Vögel“ im Jahr 1963 auch hierzulande bekannt wurde.)

– Christine Kaufmann (1945 – war eine deutsch-österreichische Schauspielerin, die als „Rosen-Resli“ im Jahr 1954 zum Kinderstar wurde und danach in vielen Film- und Fernsehproduktionen mitspielte (110), auch in der TV-Serie „Monaco-Franze“.)

–  Kailash Satyarthi (1954 – ist ein indischer Kinderrechtsaktivist, der für seinen Einsatz gegen die Unterdrückung von Kindern in seinem Land zusammen mit Malala Yousafzai mit dem Friedensnobelpreis 2014 ausgezeichnet wurde.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1569: Der Losverkauf für die erste in England durchgeführte Lotterie beginnt westlich neben der St Paul`s Cathedral in London.
  • 1922: Frederick Banting und Charles Best gelingt die erste erfolgreiche Behandlung eines Diabetikers mit Insulin
  • 1949: Das Berliner Ensemble präsentiert sich erstmals mit der Aufführung „Mutter Courage und ihre Kinder“ unter der Leitung von Bertolt Brecht der Öffentlichkeit, aufgeführt im Deutschen Theater Berlin.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Lena Limmer, Bayerischer Wald)
Hundesteuer steht an

Hundesteuer steht an

Rosenheim – Insgesamt sind aktuell rund 2050 Hunde in der Stadt Rosenheim gemeldet und für die wird am 15. Januar die Hundesteuer für das Jahr 2023 fällig. 

Die Steuer beträgt für jeden Hund 60,00 Euro, für Kampfhunde 400,00 Euro im Jahr. Wer einen über vier Monate alten Hund im Stadtgebiet hält, muss diesen unverzüglich anmelden. Die Anmeldepflicht gilt auch für im Tierheim gekaufte, neugeborene oder zugelaufene Hunde sowie Hunde in Pflege. Gemeldete Hunde erhalten eine Hundemarke.

Formulare für die Anmeldung/Abmeldung können hier heruntergeladen werden: 

Und für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats gibt es hier das Formular zum herunterladen: 

Die An- oder Abmeldung von Hunden kann schriftlich an das Sachgebiet Steuern der Stadt Rosenheim, Königstraße 24, 83022 Rosenheim, per Fax an 365-2008, per Mail an steuern@rosenheim.de oder persönlich nach vorheriger Terminvereinbarung im Rathaus, Zimmer 007, erfolgen. Telefonische Auskünfte werden während der telefonischen Ansprechzeiten (Montag, Dienstag, Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie Donnerstag von 14 bis 17 Uhr) unter der Rufnummer 08031 / 365-1245 erteilt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Tanja Engelhardt)

 

Laptops spenden für Rosenheimer Schüler

Laptops spenden für Rosenheimer Schüler

Rosenheim – Das Jugendzentrum „ChillMill“ des Stadtjugendrings Rosenheim sammelt wieder gebrauchte Laptops und Tablets. Die Geräte werden an Schüler aus der Region weitergegeben. Sie sollten also funktionsfähig und schultauglich sein.

„Wir bekommen in letzter Zeit wieder viele Anfragen nach Laptops und Tablets für Schul- und Bewerbungszwecke, oftmals direkt von den Schülern, die zu uns ins Jugendzentrum kommen. Seit unserer ersten Sachspenden-Aktion vor einem Jahr fragen aber auch immer öfters Eltern bei uns an, deren Kinder dringend ein solches Gerät in der Schule bräuchten, deren Finanzmittel dafür aber nicht ausreichen. Diesen Menschen möchten wir gerne gezielt helfen. Vielleicht haben manche einen neuen Laptop unter dem Christbaum gehabt und möchten ihre alten Geräte gerne für einen guten Zweck abgeben.“, so Sebastian Poll, Sozialarbeiter im Jugendzentrum ChillMill.

Die Geräte sollten nicht älter als zehn Jahre sein und keine größeren Defekte haben. Daten, die sich noch auf den Geräten befinden, werden vor der Weitergabe zuverlässig gelöscht. Privatpersonen oder auch Firmen können die Geräte vor Ort in der ChillMill in der Happinge Straße 85 abgegeben. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Freitag von 16 bis 20 Uhr. Sebastian Poll ist auch per Email zu erreichen, unter: poll@stadtjugendring.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadtjugendring Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 7. Januar

Namenstag haben: Sigrid, Valentin, Reinhold

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Lewis Hamilton (1985– ist ein britischer Automobil-Rennfahrer, der mit 23 Jahren zum damaligen Zeitpunkt jüngster Weltmeister in der Formel-1-Geschichte wurde.)

– Christian Lindner (1979 – ist ein deutscher FDP-Politiker, der seit Dezember 2021 Bundesminister der Finanzen ist.)

–  Nicolas Cage (1964 –ist ein populärer US-amerikanischer Schauspieler.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1610: Galileo Galilei entdeckt die nach ihm benannten Galileischen Monde des Jupiter.
  • 1894: William K. L. Dickson erhält in den USA ein Patent für die Erfindung der Filmkamera.
  • 1927: Das erste transatlantische Telefongespräch wird von New York City nach London geführt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)

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Das Telegramm ist Geschichte

Das Telegramm ist Geschichte

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Das Telegramm ist Geschichte: 170 Jahre, nachdem der Amerikaner E.P.Smith diese Bezeichnung im Jahr 1852 für telegrafisch übermittelte Nachrichten erfand, hat die Deutsche Post dieses Produkt nun zum Jahresende eingestellt. Zum Abschied wurden 3228 Telegramme versendet.

Nach Mitteilung der Deutschen Post DHL Group nutzten an den letzten beiden Werktagen des Jahres 2022 noch einmal jeweils mehr als 3000 Kunden das Telegramm. Am 31. Dezember waren es genau 3228. Zum Vergleich: in den Vorjahren wurden gerade einmal 200 und 300 Telegramme versendet – pro Monat!

Lange Zeit war das Telegramm weltweit die schnellste Art zu kommunizieren. In knappen Zeilen wurden besonders wichtige politische oder militärische Nachrichten übermittelt, aber auch solche privater Natur wie Hochzeiten oder Geburten. Eine gekürzte Sprache sowie das Weglassen von Personalpronomen und Adjektiven – jedes Wort und jedes Zeichen kostete schließlich Geld – zeichneten Telegramme aus. Wahlweise konnten die Kunden Schmuckblätter auswählen, um ihren Botschaften den nötigen Glanz zu verleihen. In den letzten Jahren sank die Nachfrage nach diesem Produkt auf Privatkundenseite jedoch immer mehr, lediglich Unternehmen und Verwaltungen nutzten dieses Produkt noch in nennenswertem Umfang, beispielsweise bei Firmenjubiläen oder als Einladungen.

In anderen Ländern gibt es schon
lange keine Telegramme mehr

2018 hatte die Deutsche Post bereits den Versand von Telegrammen ins Ausland eingestellt. Die Deutsche Post war zuletzt eines der wenigen Postunternehmen weltweit, das überhaupt noch ein Telegramm-Produkt anbot. In den letzten Jahren haben verschiedene Post- und Telekommunikations-Unternehmen das Telegramm aus dem Produktangebot gestrichen, unter anderen in Indien, Thailand, Frankreich, Österreich und der Schweiz.
(Quelle: Pressemitteilung Deutsche Post DHL Group / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Januar

Namenstag haben: Angelika, Anneliese, Christiane, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Jacob Grimm (1785 – war ein deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler, Jurist, Begründer der deutschen Philologie und Altertumswissenschaft. Bekannt ist er aber vor allem zusammen mit seinem Bruder Wilhelm Grimm als Sammler von Sagen und Märchen und ihren „Kinder- und Hausmärchen“.)

– Louis Braille (1809 – war der mit dem dritten Lebensjahr selbst erblindete Erfinder der nach ihm benannten „Brailleschrift“. Diese ist bis heute die bekannteste Schriftart für Blinde.)

–  Hellmuth Karasek (1934 – war ein bekannter deutscher Literaturkritiker und Journalist. In Erinnerung geblieben ist er vor allem durch sein Mitwirken bei der Literatursendung „Das Literarische Quartett“ an der Seite von Marcel-Reich-Ranicki.) (Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1954: Duisburg stellt als erste deutsche Stadt Parkuhren auf.
  • 1961: Der letzte Band des von den Brüdern Grimm 123 Jahre zuvor begonnenen Deutschen Wörterbuchs erscheint.
  • 2010: Mit offiziellen Feierlichkeiten wird in Dubai das höchste Gebäude der Welt, der Burji Khalifa, eingeweiht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner, zeigt Rotwand)
Sternsinger sind wieder unterwegs

Sternsinger sind wieder unterwegs

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Bundesweit sind derer Tage die Sternsinger unterwegs. Auch in der Stadt Rosenheim ziehen sie jetzt wieder von Haus zu Haus und sammeln Geld für Kinderprojekte in der ganzen Welt.

Sternsinger-Begleiter klebt Segensspruch an weiße Haustür

Weil Kreide an glatten und weißen Türen nicht funktioniert, wird der Segenspruch mittlerweile auch aufgeklebt. Fotos: Josefa Staudhammer

Nach zwei Jahren Corona-bedingten Einschränkungen können die jungen „Könige“ ihren Segen heuer endlich wieder persönlich überbringen. Bundesweit sind in diesem Jahr 300.000 Buben und Mädchen für die gute Sache unterwegs und schreiben oder kleben an die Haustüren das bekannte C+M+B. Das steht für „Christus mansionem benedicat“ – zu Deutsch „Christus segne dieses Haus“.
Bei Innpuls.me haben sie am heutigen Abend auch schon vorbeigeschaut, ihren Segensspruch aufgesagt und ein kleines Ständchen gesungen (Unser Beitragsbild und Foto).
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer) 

TH Rosenheim strebt Klimaneutralität an

TH Rosenheim strebt Klimaneutralität an

Rosenheim – Klimaneutralität bis 2040: Dieses übergeordnete Ziel will die Technische Hochschule Rosenheim (TH) mit ihrem Klimaschutzkonzept erreichen, das jetzt verabschiedet wurde. Auf dem Weg dorthin sollen die Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2019 bis 2030 um 65 Prozent reduziert werden. Mit diesen Ambitionen folgt die TH Rosenheim im Wesentlichen den Zielen der bayerischen Staatsregierung und setzt das Klimaneutralitätsziel der Bundesregierung vorzeitig um.

Die TH Rosenheim beschäftigt sich bereits seit Jahren mit dem Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien oder auch der Kreislaufwirtschaft. Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde, will sie ihre Aktivitäten weiter ausbauen und vertiefen. Als erster Schritt wurde unter der Leitung der Klimaschutzmanagerin der Hochschule, Johanna Goder, eine Ist-Analyse durchgeführt. Darin sind die Treibhausgas-Emissionen des Referenzjahres 2019 in einer Bilanz erfasst. Eine Potenzialanalyse zeigt auf Basis dieser Bilanz die technisch und wirtschaftlich umsetzbaren Einsparpotenziale, die Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz sowie die Potenziale zur Nutzung erneuerbare Energien.

90 Maßnahmen in
verschiedenen Themenfeldern

„Mithilfe der Szenarien-Entwicklung haben wir künftige Entwicklungsmöglichkeiten der TH Rosenheim veranschaulicht. Das Basis-Referenzszenario beschreibt die Entwicklung ohne besondere Klimaschutzanstrengungen. Das Klimaschutz-Szenario zeigt hingegen die Entwicklung bei der Umsetzung konsequenter Klimaschutz-Maßnahmen auf“, erläutert Goder. Anhand der Ergebnisse der ETHG-Bilanz, der Potenzialanalyse sowie der Szenarien-Entwicklung wurden anschließend konkrete Minderungsziele für die TH-Rosenheim erarbeitet. Ein Katalog mit 90 kurz-, mittel-, und langfristigen Maßnahmen beschreibt, wie die Hochschule diese Ziele erreichen will.

„Es gibt eine ganze Reihe von Themenfeldern, die Potenzial für den Klimaschutz haben, zum Beispiel das Beschaffungswesen, die Gebäude, die IT-Infrastruktur, die Mensa und die Mobilität“, so Goder. Die einzelnen Maßnahmen wurden danach bewertet, wie bedeutsam sie für den globalen Klimaschutz sind, welche Bedeutung sie speziell für die Treibhausgas-Bilanz der Hochschule haben und wie beziehungsweise wie schnell sie sich umsetzen lassen. Einfach umsetzbar und sehr wirksam ist beispielsweise die Versorgung des Campus Rosenheim mit zertifiziertem Ökostrom, was ab 2024 der Fall sein soll.

„Ziel der Klimaneutralität
kann nur gemeinsam erreicht werden“

Entscheidend für den Erfolg des Klimaschutzkonzepts ist nach Goders Einschätzung, das Thema bei sämtlichen Hochschulangehörigen bekanntzumachen und sie für die Umsetzung zu motivieren. „Wir wollen vermitteln, dass der Klimaschutz der TH Rosenheim ein wichtiges Anliegen ist und dass wir das Ziel Klimaneutralität 2040 nur gemeinsam erreichen können“, sagt die Klimaschutzmanagerin. Man wolle verdeutlichen, dass Klimaschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und jede/r einen bedeutsamen Beitrag leisten kann. Für eine strukturelle und organisatorische Verankerung des Klimaschutzes sieht das Konzept ein zentrales Steuerungsgremium sowie Arbeitsgruppen für bestimmte Themen vor. Mit einem Controlling-Konzept soll die Wirksamkeit der Maßnahmen kontinuierlich überprüft werden.

„Der fortschreitende Klimawandel gehört zu den drängendsten Herausforderungen der heutigen Zeit. Wir werden unsere Aktivitäten zum Schutz des Klimas getreu dem Motto ‚global denken, lokal handeln‘ deutlich verstärken, um zur Sicherung der Lebensgrundlagen beizutragen“, betont Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim. Mit Blick auf die steigendenden Energiepreise habe das Erschließen von realen Einsparpotenzialen zudem einen wesentlichen finanziellen Effekt. Kosteneinsparungen könnten nach Kösters Worten im Idealfall der Kernaufgabe der Hochschule, also der Ausbildung und Förderung von Studierenden, zufließen.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Florian Hammerich, zeigt Solarmodule auf dem Dach eines Gebäudes der TH Rosenheim)

Trauriger Jahresstart im Tierpark Hellabrunn

Trauriger Jahresstart im Tierpark Hellabrunn

München – Trauriger Jahresbeginn im Tierpark Hellabrunn in München:  neugeborenes Gorilla-Baby musste aufgrund sehr schlechten Gesundheitszustandes eingeschläfert werden.

Die Tierpfleger fanden das Gorillababy bei Dienstbeginn in den frühen Morgenstunden des Silvestertages. Es wurde weder von seiner Mutter noch von anderen Gruppenmitgliedern beachtet.

Mutter Neema zeigte kein
Interesse an ihrem Kind

Das weibliche Jungtier war in der Nacht zur Welt gekommen und stark unterkühlt. Als Mutter konnte schnell die 35-jährige Neema identifiziert werden, die daraufhin – nach einer ersten tiermedizinischen Versorgung des Jungtiers – noch einmal gezielt mit dem Neugeborenen zusammengeführt wurde. Leider gab es auch hier keine Annäherung beziehungsweise Interesse von Neema am Kind, was möglicherweise auch mit dem lebensschwachen Zustand des Jungtiers erklärt werden kann.

Aufgrund des schwachen Gesundheitszustandes wurde nach Einberufung und Beratung einer gemeinsamen Kommission bestehend aus Hellabrunner Primatenpfleger, Direktion, Tierärzten und Kuratoren sowie der zuständigen Veterinärbehörde und diversen Experten des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Gorillas die schwere Entscheidung einstimmig getroffen, das Jungtier zu erlösen.

Trächtigkeit von Neema
war nicht bekannt

„Vorherige Anzeichen einer Trächtigkeit waren bei Neema nicht beobachtet worden, was bei Gorillas jedoch aufgrund des immer ausgeprägten Bauchs, der mit ihrer pflanzlichen Ernährung wie zum Beispiel Blättern zusammenhängt, nicht ungewöhnlich ist.“ erklärt Dr. Christine Gohl, leitende Tierärztin, in Hellabrunn. „Auffällig war das völlige Desinteresse der gesamten Hellabrunner Gorillagruppe am Neugeborenen. Aus der Natur ist bekannt, dass Wildtiere schon sehr frühzeitig erkennen, ob ihr Nachwuchs gesund ist und damit eine Aufzucht eine Aussicht auf Erfolg hat. Dieses aus menschlicher Sicht harte Verhalten sichert in der Wildbahn unter anderem wichtige Energieressourcen des Muttertieres, die bei einer nicht erfolgreichen Aufzucht verbraucht würden“, so Carsten Zehrer, zoologischer Leiter des Tierparks.

Pathologische Untersuchungen
bestätigten schwerwiegende Vorerkrankungen

Erste pathologische Untersuchungen des Jungtiers bestätigen indes schwerwiegende Vorerkrankungen. So wies das Neugeborene eine Blutung im Kopf sowie eine fortgeschrittene Nabelentzündung auf, was die getroffene Entscheidung im Sinne des Tierwohls bestätigt.
(Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Copyright Tierpark Hellabrunn / Marc Müller)

Die Sache mit den guten Vorsätzen

Die Sache mit den guten Vorsätzen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Mehr Sport, weniger Essen, ordentlicher werden, mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen, weniger Geld ausgeben…Die Liste der guten Vorsätze ist lang und leider ist damit dann auch oftmals ganz schnell Schluss. Hier Tipps für Euch, wie es gelingen kann. 

Vorsätze für das Neue Jahr haben eine lange Geschichte. Ihren Ursprung haben sie vor über 4000 Jahren im alten Babylon. Die Menschen dort waren überhaupt die ersten, die ein neues Jahr mit einem Fest begrüßten und dabei wurden den Göttern dann auch gerne Versprechen gemacht. Das neue Jahr begann bei den Babyloniern aber nicht am 1. Januar sondern im Frühjahr Mitte März.
Die Römer waren es, die den Jahresanfang dann auf den 1. Januar legten. Und auch sie nutzten den Jahreswechsel gerne, um auf das Vergangene zurückzublicken und sich positive Veränderungen für die Zukunft vorzunehmen.

Viele guten Vorsätze
halten nur wenige Stunden

Aber die Sache mit den guten Vorsätzen hat leider einen Hacken und das wusste schon der große deutsche Dichter und Denker Wolfgang von Goethe. Von ihm stammt das Zitat: Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung ist schwer“. Laut einer Umfrage von de.statista.com bricht auch heutzutage nur jeder Fünfte seine guten Vorsätze nicht. Bei rund 3 Prozent halten sie nicht mehr als einige Stunden, bei 6 Prozent nur einen Tag, bei 12 Prozent zwei bis drei Woche. Auf mehr als zwei Monate bringen es demnach nur 27 Prozent.

Was also tun, damit die Selbstoptimierung klappt? Hier einige gute Tipps: 

  1.  Nicht zu viel vornehmen..
    dann verliert man auch nicht zu schnell die Lust an der Umsetzung. Bedeutet konkret: Wer beispielsweise mehr Sport machen will, sollte nicht gleich ein mehrstündiges Training pro Tag einplanen. Auch schon ein paar Übungen reichen erst einmal aus, geben ein gutes Gefühl und motivieren.

  2. Verbündete sind immer gut.
    Das gilt auch für die guten Vorsätze. Zu zweit oder in der Gruppe Sport machen, abnehmen etc. macht gleich viel mehr Spaß und bringt einen auch leichter über einen Tiefpunkt hinweg.
  3. Tiefpunkte sind nicht das Ende
    Da hat man sich so fest vorgenommen, keine Schokolade mehr zu essen und schwups ist die Tafel doch weg.  In einem solchen Fall ist es gut, diesen Rückfall in alte Gewohnheiten zu akzeptieren. Dann nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, sondern weiter positiv nach vorne schauen, am Plan festhalten und weitermachen.
  4. Belohnung bei Erfolg
    Eine Belohnung kann motivieren. Beispielsweise kann man für sich festlegen, dass man sich nach einem halben Jahr täglich Sport dann eine schöne Reise, einen tollen Ausflug etc. gönnt. Das spornt auf alle Fälle an.
  5. Vorsätze schriftlich fixieren und mit anderen teilen
    Wer seine guten Vorsätze schriftlich festhält und mit seinen Mitmenschen teilt, gibt sie längst nicht so leichtfertig auf.
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)