Es geht voran beim „Wohnen An der Kaltenmühle“

Es geht voran beim „Wohnen An der Kaltenmühle“

Rosenheim – In Zeiten extremer Preissteigerungen, Materialengpässen und steigender Baufinanzierungszinsen ist „Wohnen an der Kaltenmühle“ in Rosenheim eine große Herausforderung für die GRWS. Mit der offiziellen Grundsteinlegung vor wenigen Tagen  erfolgte nun ein wichtiger Schritt zur Realisierung dieses Großbauprojekts.

Mit dabei bei der traditionellen Veranstaltung waren neben Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, GRWS-Chef Stefan Ludwig, Joachim Seethaler, Technischer Leiter der GRWS, Vertreter des GRWS-Aufsichtsrats, des Architekturbüros Hamberger und Kreupl auch die Initiatoren für das neue urbane Stadtquartier, die Brüder Christian und Manfred Reichholf von der RMI- Unternehmensgruppe aus Pfarrkirchen, die sich seit rund zwölf Jahren für die Entwicklung des Gebiets engagieren und maßgeblich die Erschließung des Geländes vorangetrieben haben. Die privaten Investoren arbeiten bei diesem Bauvorhaben mit dem städtischen Wohnungsbauunternehmen zusammen, um so städtebauliche Vielfalt und Ausgewogenheit in das neue Quartiert zu bringen.

106 Wohnungen entstehen auf
rund 9000 Quadratmeter Grund

GRWS und RMI haben sich nach eigenen Angaben bewusst für einen versetzten Baubeginn entschieden, um so eine Überlastung der Erschließungswege zu vermeiden. Den Beginn macht nun die GRWS. Auf rund 9.000 Quadratmeter Grund entstehen insgesamt 106 Wohnungen (63 EOF gefördert, 43 frei finanziert) als ein Baustein des neuen „Urbanen Stadtquartiers“ am südlichen Zugang zu Rosenheim. Die Bausumme beläuft sich (Stand Mai 2022) auf rund 34 Millionen Euro. „Wir sind froh, dass die GRWS jetzt diesen ersten wichtigen Schritt macht. Die
RMI zieht im zweiten Schritt voraussichtlich im Frühjahr 2023 nach“, so Christian und Manfred Reichholf. Die RMI liefere dann weitere wichtige Bausteine für das neue Stadtquartier – wie weitere Wohnungen und Gewerbe. Fertigstellung und Bezug der GRWS-Wohnanlage soll in sechs Bauabschnitten zwischen September 2024 und März 2025erfolgen.
Das Konzept für das neue Stadtquartier ruht auf drei Säulen. Wohnen, Gewerbe und Soziales. Das Bürgerhaus Happing sowie der Jugendtreff Chill Mill sind ebenso in die Planung
integriert wie eine Kindertagesstätte.
(Quelle: Pressemitteilung Kommunikationsmanagement Dieterle und Partner / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Mit „Tatütata“ in die Kindergärten

Mit „Tatütata“ in die Kindergärten

Landkreis Traunstein / Landkreis Rosenheim – Die „Theater-Strickerei“ kommt kostenlos mit einer Mischung aus Erzähltheater und Schauspiel in  Kindergärten und Büchereien der Landkreise Traunstein und Rosenheim. Die Bewerbungsfrist wurde jetzt verlängert.

Jeder kennt den Kinderbuchklassiker „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ von Hannes Hütter. Das bereits 1969 erschiene Buch hat bis heute weder an seinem Witz und Charme, noch an seiner Aktualität eingebüßt. Die Theater-Strickerei Grabenstätt hat „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ bereits letztes Jahr in der Bühnenfassung von Franziska Ritter erfolgreich aufgeführt. Die spannende Kinderkomödie ist eine Hommage an die Feuerwehr und gedacht für Kinder ab vier Jahren die in einer Neu-Inszenierung als eine Mischung aus Erzähltheater und Live-Bühnenstück gezeigt wird.

Bühnenbild ist 
bewusst schlicht gehalten

Das Bühnenbild ist in Form eines übergroßen Erzähltheaters bewusst schlicht gehalten, was den Vorteil hat, dass das Stück in jedem Kindergarten und in fast jeder Bücherei gezeigt werden kann. Eine Förderung durch #neustartkultur machts möglich – Aufführungen für Kindergärten und Büchereien sind kostenlos. Für dieses Jahr wurden sämtliche Produktionskosten durch die Beauftragte der Bundesregierung und den Fördertopf #neustartkultur übernommen. Dadurch ist es der Theater-Strickerei Grabenstätt möglich, kostenlos in Kindergärten und Büchereien der Region aufzutreten. Lediglich die Fahrtkosten und Verpflegung der Akteure sind zu übernehmen. Natürlich freut sich das Schauspiel-Team über eine Hutspende. Maximal 40 bis 50 Kinder können pro Vorstellung dabei sein.

Die Aufsichtspflicht verbleibt beim Veranstalter. Bewerbungen mit Terminvorschlägen (19. September bis  22. Dezember 2022 jeweils Montag bis Mittwoch) sind durch die Leitung der jeweiligen Einrichtung per Mail an die Theater-Strickerei zu richten: info@theater-strickerei.de. Wenn mehr Bewerbungen eingehen, als Termine zur Verfügung stehen, entscheidet eine Wahl in den sozialen Medien. Der Bewerbung sind eine Selbstbeschreibung der jeweiligen Einrichtung und Fotos vom Veranstaltungsort beizufügen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober.
(Quelle: Pressemitteilung Theater-Strickerei Grabenstätt / Beitragsbild: Copyright Markus Müller)

Einblick in digitales Wohnen

Einblick in digitales Wohnen

Rosenheim / Amerang – Die Technische Hochschule Rosenheim veranstaltet gemeinsam mit dem Bildungswerk Rosenheim am Mittwoch, 28. September, von 18 bis 20 Uhr, eine Informationsveranstaltung zum Projekt „Dein Haus 4.0. „. Im Wohnkompetenzzentrum des Projekts in Amerang (Wasserburger Straße 6, 83123 Amerang) wird anhand von mehreren Musterwohnungen erlebbar gemacht, wie durch technische Assistenzsysteme, unterstützende Produkte und Dienstleistungen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden im Alter möglichst lange möglich ist.

Teilnehmer  der Informationsveranstaltung erhalten eine kurze Einführung zum Forschungsprojekt mit Besichtigung der Musterwohnungen und Kennenlernen von ein paar Alltagshelfern, die ausprobiert werden können. Anschließenden gibt es einen Vortrag mit Diskussion von Carola Nick, Diplom Pflegewirtin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Forschung, Entwicklung und Transfer der TH Rosenheim.
Weitere Infos hier.
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Technische Hochschule Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 26. September.

Namenstag haben: Eugenie, Justine, Kaspar, Kosmas, Damian, Renè, Renatus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– George Gershwin (1898 – war ein bedeutender US-amerikanischer Komponist, Pianist und Dirigent der populäre Melodien wie „Rhapsody in Blue“, „Oh Lady Be Good!“ und „Porgy and Bess“ schuf.)

– Olivia Newton-John (1948 – war eine britisch-australische Sängerin und Schauspielerin, die mit ihrer Hauptrolle im Filmmusical „Grease“ im Jahr 1978 berühmt wurde. Außerdem war sie Sängerin, Songwriterin und Brustkrebs-Aktivistin.)

– Rudolf Cerne (1958 – ist ein deutscher Sportjournalist, Moderator und ehemaliger Eiskunstläufer.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1872: Das Reisebüro „Thomas Cook and Son“ startet die erste Weltreise, welche 222 Tage später mit der Rückkehr der Teilnehmer enden wird.
  • 1887: Emil Berliner aus Hannover meldet ein Grammophon zum Patent an, das als Tonträger Schallplatten benutzt.
  • 1983: Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow verhindert einen Atomkrieg, indem er sich, entgegen der Anzeigen seines elektronischen Frühwarnsystems, weigert, einen scheinbaren Raketenangriff der USA auf die UdSSR für real zu halten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
16 besondere Käseschätze prämiert

16 besondere Käseschätze prämiert

Frasdorf / Landkreis Rosenheim / München / Bayern – Auf dem Käse-Genussmarkt im Schmuckhof des Landwirtschaftsministeriums in München gab es heuer wieder besondere Schätze zu entdecken: Für ihre insgesamt 16 exzellenten Käsespezialitäten hat Ernährungsministerin Michaela Kaniber 14 kleine handwerkliche Käsereien aus ganz Bayern ausgezeichnet, darunter auch der „Wolpertinger“ vom Anderlbauern  in Frasdorf. Am heutigen Sonntag erhielten die Preisträger ihre Auszeichnung aus den Händen von Ministerin Michaela Kaniber im Schmuckhof ihres Ministeriums.

Die Sieger hatten sich mit ihren Produkten im diesjährigen Wettbewerb „Bayerische Käseschätze gesucht!“ durchgesetzt. „Hochwertige Milch erzeugen, diese zu Käse verarbeiten und diesen dann für einen guten Geschmack reifen lassen – all das verlangt viel Zeit, Mühe, Herzblut und natürlich viel Fachwissen. Diese Arbeit, die hinter jedem dieser wunderbaren Käse steckt, wollen wir sichtbar und erlebbar machen. Wir wollen ein Bewusstsein für diese einzigartigen Köstlichkeiten schaffen, weil diese Spitzenprodukte es verdient haben“, sagte Kaniber bei der Prämierung.

Liste mit Gewinnern der Kaeseschaetze
Die Liste mit den Gewinnern. Quelle: StMELF
Die ausgezeichneten Schätze aus kleinen und kleinsten Käsereien des Freistaats sind Weichkäse, Halbfeste Schnittkäse, Schnitt- und Hartkäse. Die Sieger kommen diesmal aus Mittelfranken, Oberbayern, der Oberpfalz, Schwaben und Unterfranken. Eine Fachjury aus Sensorikern und Sommeliers hatte die eingereichten Käse einer sensorischen Prüfung nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Beschaffenheit unterzogen.

Geschichte hinter dem Käse
weiteres Bewertungskriterium

Ein weiteres Bewertungskriterium war die besondere Geschichte hinter jeder einzelnen Käsespezialität. Sieger in den einzelnen Kategorien wurde jeweils der Käse mit der höchsten Punktebewertung. Um der besonderen Vielfalt und den Ausprägungen der eingereichten Käse gerecht zu werden, wurden in diesem Jahr drei Sonderpreise in den Kategorien „Innovation“, „Tradition“ sowie „Käse in Öl“ vergeben: Sie würdigen eine neue Idee, die ein traditionelles syrisches Rezept mit handwerklicher Herstellungsweise und bester bayerische Milch vereint, die Wiederentdeckung eines althergebrachten Klassikers der alpenländischen Käsekultur und einen Käsegenuss, der den Geschmack des Sommers einfängt.
Der Käse-Genussmarkt fand auch in diesem Jahr zeitgleich mit der beliebten Bauernmarktmeile auf der Ludwigstraße statt. Diese Kombination eröffnete wieder die ideale Möglichkeit, die einzigartigen Käse-Spezialitäten einer großen Zahl von Interessierten aus Stadt und Land näherzubringen. Wettbewerb und Käse-Genussmarkt sind Teil der Premiumstrategie für bayerische Lebensmittel, die den Absatz hochwertiger Spezialitäten weiter voranbringen soll.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild: Copyright Tobias Hase / StMELF)

Zillertaler Schüler in der „Eiszeit“

Zillertaler Schüler in der „Eiszeit“

Rosenheim – Für Mittelschüler aus dem Zillertal steht seit über fünfzehn Jahren ein Besuch der aktuellen Lokschuppen-Ausstellung in Rosenheim fest im Terminkalender. Dieses Mal kamen 88 Schüler der Mittelschule Zell am Ziller zur Ausstellung Eiszeit, begleitet von ihren Lehrkräften und den Bürgermeistern Robert Pramstrahler, Johann Schreyer und Andreas Egger.

Nach Empfang und Begrüßung durch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März ging es zum Gemeinschaftsfoto vor dem Lokschuppen. Die Schüler waren begeistert von der Ausstellung. Die Lehrkräfte lobten vor allem die kindgerechte Führung und das ausstellungspädagogische Begleitprogramm. Kommerzialrat Walter Amor ließ es sich ebenfalls nicht nehmen nach Rosenheim zu kommen, denn auf seine und die Initiative des Rosenheimer Wirts Anton Sket geht die langjährige Tradition zurück. Im Gegenzug wurden die Rosenheimer Mittelschüler für den kommenden Winter wieder ins Zillertal zum Skifahren eingeladen.
(Quelle: Presseinformation Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Debatte um Fischotter

Debatte um Fischotter

Hilpoltstein / Bayern – Die Debatte über den Umgang mit dem Fischotterbestand in Bayern hat auch angesichts der kürzlich veröffentlichten Zahlen eine immer polemischer werdende Dynamik entwickelt, meint der Bayerische Naturschutzverband LBV und fordert deshalb im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem  Landesfischereitag des LFV am heutigen Samstag in Vilsbiburg alle Beteiligten dazu auf, zur Sachlichkeit zurückzukehren.

„Wir fordern einen sachlichen, konstruktiven und zielorientierten Umgang mit den durch den Fischotter verursachten Schäden in der kommerziellen Teichwirtschaft. Die regelrechte Dämonisierung des Fischotters muss hingegen sofort aufhören“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Stattdessen müssen seinen Worten nach andere, wesentlich entscheidendere Faktoren, die sich negativ auf die biologische Vielfalt in unseren Gewässern auswirken, in den Blickpunkt gerückt werden.

„Fischotter gehört
zur Natur in Bayern“

Der LBV freut sich über die fortschreitende Ausbreitung des Fischotters im Freistaat. Der Fischotter gehöre selbstverständlich zur Natur in Bayern und seine Rückkehr sei deshalb auch ein Gewinn. Ebenso erkennt der bayerische Naturschutzverband die Bedeutung extensiv bewirtschafteter Fischteiche für den Schutz unserer Biologischen Vielfalt. Dem LBV ist dabei bewusst, dass der Fischotter, unter bestimmten Bedingungen, einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden in Fischteichanlagen verursachen kann. „Der wichtigste Schritt bei der Rückkehr zu einem sachlichen Umgang in der derzeitigen Fischotter-Debatte ist deshalb eine Aktualisierung des aus dem Jahr 2013 stammenden Fischotter-Managementplans, der vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium veröffentlicht wurde. Wir als LBV sind gerne bereit, daran mitzuarbeiten“, so Schäffer.
Der LBV kritisiert, dass bereits 2013 im Managementplan vorgeschlagene Maßnahmen wie der so genannte Otterbonus bis heute nicht konsequent umgesetzt bzw. im Lichte der positiven Bestandsentwicklung des Fischotters weiterentwickelt wurden. Die derzeit von verschiedenen Seiten geforderte Entnahme von Fischottern führt aus Sicht des LBV aller Voraussicht nach nicht zu einer dauerhaften Reduzierung von wirtschaftlichen Schäden, weil freiwerdende Reviere schnell von anderen Fischottern wieder besetzt werden.

Aus Sicht der Naturschützer müssen Kriterien zur Prävention und zu möglichen Entschädigungszahlungen im bayerischen Fischotter-Managementplan festgelegt werden. Eine Entschädigung könne erst nach erfolglosen Präventionsmaßnahme bzw. in Situationen, wo wirtschaftliche Schäden auftreten, aber keine zumutbaren Präventionsmaßnahmen möglich sind, gewährt werden. Der LBV unterstützt Bestrebungen, den Teichwirten eine höhere Förderung für extensive, naturnahe Bewirtschaftung von Teichen zu geben und einen angemessenen finanziellen Ausgleich für entstandene Schäden zu zahlen. Dabei müssten wirtschaftliche Schäden durch Fischotter belegt und von der öffentlichen Hand ebenso erstattet werden wie beim Biber.

Gemeinsam
Gewässer schützen

Der LBV bietet an, sich gemeinsam mit Fischerinnen und Fischern gezielt um die Faktoren zu kümmern, die tatsächlich für den Rückgang der Biodiversität in unseren Gewässern einschließlich der Fischfauna verantwortlich sind. Dazu würden insbesondere die Verbauung der Fließgewässer, deren fehlende Durchgängigkeit durch unzählige Querbauwerke, der Ausbau der kleinen Wasserkraft, geringe Restwassermengen in Folge der Wasserkraftnutzung, aber auch die Einschleppung von Neozoen wie z.B. der Schwarzmeer-Grundel zählen. Darüber hinaus sei der massive Eintrag von Sediment, Nährstoffen und Pestiziden aus der intensiven Landwirtschaft eine weitere Ursache für den schlechten Zustand unserer Gewässerorganismen. Infolge des Klimawandels wirke sich zudem erhöhte Wassertemperaturen und extremes Niedrigwasser negativ auf alle Wasserorganismen aus.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bergmesse auf Hochries abgesagt

Bergmesse auf Hochries abgesagt

Update: Die Bergmesse wurde abgesagt aufgrund ungünstiger Wetterprognosen. Einen Ersatz-Termin gibt es nicht.

Hochries – Am kommenden Sonntag, 25. September findet wieder die traditionelle Bergmesse auf der Hochries statt – allerdings nur bei schönem Wetter:

Veranstalter sind der Trachtenverein Grainbach und die Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins. Beginn ist um 11.30 Uhr.
(Quelle: Artikel: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten / Archiv-Foto: Rainer Nitzsche)

Emil Herzog ist Straßenweltmeister

Emil Herzog ist Straßenweltmeister

Raubling / Landkreis Rosenheim – Emil Herzog ist Straßenweltmeister! Der 17-Jährige aus den Reihen des Team Auto Eder gewinnt bei den Radweltmeisterschaften im australischen Wollongong die Goldmedaille im Straßenrennen der Junioren.

In einem sensationellen Finale einer bemerkenswerten Saison krönte sich der Deutsche Emil Herzog zum Straßenweltmeister der Junioren. Herzog, der in den entscheidenden Momenten des 135,6 Kilometer langen WM-Straßenrennens im australischen Wollongong mit einer offensiven Fahrweise überzeugte, verwies im Zielsprint den Portugiesen António Morgado auf Platz zwei und sicherte sich damit das begehrte weiße Weltmeistertrikot mit den Regenbogenstreifen. Für Herzog war es bereits der zweite Medaillengewinn im Laufe der WM: Im am Dienstag ausgetragenen Zeitfahren hatte der Youngster aus den Reihen der BORA – hansgrohe U19-Nachwuchsmannschaft Team Auto Eder die Bronzemedaille errungen.

Rennen war von Beginn an von
zahlreichen Attacken geprägt

106 Fahrer aus 37 Nationen gingen an den Start des Junioren-Straßenrennens, das von Beginn an von zahlreichen Attacken geprägt war. Die Entscheidung im Kampf um die Medaillen fiel allerdings erst auf der letzten Runde: Im finalen Anstieg erhöhte Herzog das Tempo, um den einige Kilometer zuvor ausgerissenen Portugiesen António Morgado einzuholen. Während kein anderer Fahrer Herzogs Tempoverschärfung kontern konnte, schaffte es der Deutsche schließlich drei Kilometer vor Schluss, zu Morgado aufzuschließen. In einem packenden, 250 Meter langen Schlusssprint erwies sich Herzog dann als der stärkste Fahrer – und holte sich verdient den Weltmeistertitel.
Für Herzog war der Titelgewinn die Krönung einer herausragenden Saison: Bereits im April hatte er den italienischen Klassiker Giro di Primavera gewonnen. Es folgten weitere Siege bei Etappenrennen wie der Cottbuser Junioren-Etappenfahrt, der Friedensfahrt in Tschechien, der Ain Bugey Valromey Tour in Frankreich und dem Grand Prix Rüebliland in der Schweiz. Zudem wurde Herzog im Sommer deutscher Straßenmeister, deutscher Vizemeister im Zeitfahren und holte bei den Europameisterschaften im Zeitfahren die Bronzemedaille. Nach Holger Loew 1996 und Jonas Bokeloh 2014 ist Herzog nun der erst der dritte deutsche Junioren-Straßenweltmeister in der Geschichte. Für das oberbayerische Team Auto Eder ist Herzogs Sieg der erste Straßenweltmeistertitel in der 15-jährigen Teamhistorie. Gleichzeitig ist der Erfolg ein Beleg für die hervorragende Nachwuchsarbeit des WorldTeams BORA – hansgrohe.
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. September.

Namenstag haben: Gerhard, Hermann, Mercedes, Rupert, Virgil

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Grigori Potjomkin (1739 – war ein russischer Feldmarschall und Vertrauter der russischen Zarin Katharina der Großen. Der Legende nach soll er auf Inspektionsreisen durch Attrappen besiedelte Gegenden vorgetäuscht und damit den Ausdruck „Potjomkinsche Dörfer“ geprägt haben.)

– Manfred Wörner (1934 – war ein deutscher Jurist und CDU-Politiker, der als bisher einziger Deutscher das Amt des NATO-Generalsekretärs innehatte.)

– Uschi Obermaier (1946 – ist ein ehemaliges deutsches Fotomodel und Schauspielerin. Bekannt wurde sie aber vor allem als Mitglied der „Kommune 1“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1869: Der erste „Schwarze Freitag“ an der Wall Street ist ein durch Goldspekulationen hervorgerufener Börsenkrach. Versuche des Spekulanten James Fisk und Jay Gould, den Goldpreis unter ihre Kontrolle zu bringen, führen zum Zusammenbruchs des Handels an der New York Stock Exchange.
  • 1948 Das Unternehmen Honda wird gegründet.
  • 1968: An der Universität Sapporo wird die erste endoskopische Kamera präsentiert, die über Glasfaserbündel Bilder aus dem schlagenden Herzen übertragen kann.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Marion Protzek)
Pension Rosenstöckl, Rosenheim, 1950er

Pension Rosenstöckl, Rosenheim, 1950er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die ehemalige Pension Rosenstöckl in der Hohenzollernstraße.

Gebaut wurde die Pension Rosenstöckl im Jahr 1954. Das dazugehörige Cafè war damals eine angesagte Adresse. Zwischen den Jahren 2018 bis 2019 wurde das Gebäude aufwendig saniert und zu einem Drei-Parteien-Haus umgebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Die Spiele des Jahrhunderts

Die Spiele des Jahrhunderts

Rosenheim – Begleitend zur Ausstellung „RO-lympisch ‚72 – Rosenheim und die Olympischen Spiele in München“ im Städtischen Museum (wir berichteten)  erzählen Roman Deininger und Uwe Ritzer, anschaulich, verblüffend und dramatisch am 20. Oktober, 19 Uhr, im Städtischen Museum Rosenheim  die Geschichte der Spiele in München – und nebenbei auch fast ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte und Weltgeschichte.

Es ist eine große Geschichte, die beinahe 100 Jahre umfasst und sich in den beiden Wochen der Olympischen Spiele dramatisch verdichtet. Roman Deininger ist Chefreporter der Süddeutschen Zeitung. Uwe Ritzer, vielfach ausgezeichneter Journalist, arbeitet in Nürnberg für das Wirtschaftsressort der SZ.
Veranstaltungsbesucher haben ab 18 Uhr die Möglichkeit zum kostenlosen Besuch der Sonderausstellung im Städtischen Museum. Veranstalter ist das Städtische Museum in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Rosenheim.
Eintritt 10,00 EUR / 8,00 EUR. Zu den Tickets geht es hier: 
(Quelle: Pressemitteilung Städtisches Museum Rosenheim / Beitragsbild: Karin Wunsam)