MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 22. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass ein Tag nicht exakt immer gleich lang ist?
Kleine Schwankungen entstehen durch Bewegungen der Erde.
Zeit ist nicht so konstant, wie sie scheint.

Vielleicht gehst Du heute bewusster mit Deiner Zeit um.

Wir wünschen Dir einen entspannten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Radsport: Red Bull – Bora – hansgrohe feiert Doppelsieg auf Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt

Radsport: Red Bull – Bora – hansgrohe feiert Doppelsieg auf Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt

Slowenien / Raubling – Florian Lipowitz feiert auf der Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt seinen ersten Sieg seit zwei Jahren. Gemeinsam mit Giulio Pellizzari sorgte der Deutsche für einen Doppelerfolg von Red Bull – Bora – hansgrohe. Arm in Arm überquerten die beiden Teamkollegen die Ziellinie in Kranjska Gora.

Mit 184,7 Kilometern war die Etappe nicht nur die längste der Rundfahrt. Rund 3.500 Höhenmeter und Temperaturen von deutlich über 30 Grad machten den Tag zusätzlich zu einer großen Herausforderung. Red Bull – Bora – hansgrohe setzte dabei die erfolgreiche Taktik der vergangenen Tage fort: Das Team kontrollierte das Rennen von Beginn an und reduzierte mit hohem Tempo das Peloton Schritt für Schritt.

Die Vorentscheidung fiel am Vršič-Pass, der höchsten Passstraße Sloweniens. Über mehr als zwölf Kilometer führte der Anstieg bergauf. Florian Lipowitz und Giulio Pellizzari wurden von ihren Teamkollegen perfekt positioniert und erreichten die Passhöhe als Erste. Auf der technisch anspruchsvollen, von Kopfsteinpflaster-Passagen geprägten Abfahrt ins Ziel ging Lipowitz kein unnötiges Risiko ein. Nachdem Pellizzari wieder aufgeschlossen hatte, fuhr das Duo gemeinsam dem Tagessieg entgegen.

Florian Lipowitz über seinen Sieg:
„Ich freue mich riesig über diesen Sieg. Es hat jetzt zwei Jahre gedauert. Besonders stolz macht mich die Art und Weise, wie wir hier als Mannschaft auftreten.“

„Ein großes Kompliment an das Team – heute haben alle einen herausragenden Job gemacht. Damit hatte ich etwas Druck, aber am Ende fühlte ich mich richtig gut. Am Anstieg sind wir unser Tempo gefahren, und dass Giulio dort noch bei mir war, war beeindruckend.“

Für Red Bull – Bora – hansgrohe ist der Erfolg von Florian Lipowitz bereits der 25. Saisonsieg. Damit hat das deutsche WorldTeam seine Sieg-Ausbeute der vergangenen drei Jahre bereits zur Jahresmitte übertroffen.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 21. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Herz seine Schlagfrequenz laufend anpasst?
Je nach Aktivität oder Emotion verändert sich der Rhythmus.
Ein flexibles System im Körper.

Vielleicht hörst Du heute bewusst auf Dich selbst.

Wir wünschen Dir einen ausgeglichenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

MyRadl im MVV-Raum: Bereits mehr als 116.000 Fahrten seit dem Start

MyRadl im MVV-Raum: Bereits mehr als 116.000 Fahrten seit dem Start

München / Bayern – Das neue Bikesharing-System MyRadl im MVV-Raum ist erfolgreich gestartet. Seit der Einführung am 7. Mai in München und 36 umliegenden Städten und Gemeinden wurden bis zum 18. Juni bereits knapp 116.200 Fahrten registriert. Rund ein Drittel davon entfiel auf Pedelecs.

Nach Angaben der Verantwortlichen wird MyRadl vor allem für kurze Alltagswege genutzt, etwa als Verbindung zu Bus und Bahn oder für Fahrten innerhalb von Städten und Gemeinden. Die durchschnittliche Fahrzeit lag bei 19 Minuten, die durchschnittliche Strecke bei 2,4 Kilometern.
„Über 116.000 Fahrten in etwas mehr als einem Monat! MyRadl hat einen fulminanten Start hingelegt, und das zeigt sich auch auf den Straßen“, sagt Münchens 2. Bürgermeisterin Mona Fuchs.

Rund 1.000 Standorte im gesamten Gebiet

Die Fahrräder können über die MVV-App, die MVGO-App oder die nextbike-App ausgeliehen werden. Nach einer einmaligen Registrierung genügt das Scannen des QR-Codes am Fahrrad, um die Fahrt zu starten. Insgesamt stehen im MyRadl-Gebiet rund 1.000 Standorte für Ausleihe und Rückgabe zur Verfügung.

Besonders attraktiv ist das Angebot für Nutzer eines ÖPNV-Abonnements. Sie können klassische Fahrräder für die ersten 30 Minuten kostenlos nutzen. Für E-Bikes werden in diesem Zeitraum 1,50 Euro fällig.

Beitrag zur nachhaltigen Mobilität

Auch MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch zieht eine positive Zwischenbilanz: „My Radl ist super gestartet, sowohl die klassischen Räder als auch die Pedelecs werden fleißig genutzt, besonders auf dem Weg von und zu den Haltestellen und Bahnhöfen.“
Das Bikesharing-System wird von München und den beteiligten Kommunen gemeinsam finanziert. Teile des Projekts werden zudem durch Bundesprogramme zur Förderung nachhaltiger Mobilität und des Klimaschutzes unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gänsegeier über Bayern: Seltene Greifvögel aktuell an mehreren Orten gesichtet

Gänsegeier über Bayern: Seltene Greifvögel aktuell an mehreren Orten gesichtet

Hilpoltstein / Bayern – In Bayern sind derzeit an mehreren Orten Gänsegeier zu beobachten. Die großen Greifvögel wurden laut dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) in den vergangenen Tagen unter anderem bei Bayreuth, im Oberallgäu, im Landkreis Fürstenfeldbruck, am Ammersee sowie im Karwendelgebirge bei Mittenwald gesichtet. Zudem überquerte ein besenderter Gänsegeier am vergangenen Samstag Mittelfranken.

„Bayern erhält derzeit hohen Besuch von jungen Gänsegeiern aus Südeuropa, die auf ausgedehnten Erkundungstouren im Freistaat unterwegs sind“, erklärt LBV-Geierexperte Toni Wegscheider.

Die Tiere stammen nach Angaben des LBV vermutlich aus Friaul, Kroatien oder Südostfrankreich. Da Gänsegeier erst im Alter von fünf bis sechs Jahren brüten, verbringen junge Vögel mehrere Jahre mit ausgedehnten Wanderungen. Auf der Suche nach Nahrung legen sie täglich bis zu 400 Kilometer zurück.
„Dass der Einflug im späten Frühling erfolgt, ist kein Zufall. Geiereltern müssen jetzt ihren aktuellen Nachwuchs versorgen, da bleibt in der Hierarchie am Futterplatz für die Halbwüchsigen wenig übrig. Sie verlassen daher die angestammten Gebiete und fliegen dabei im Extremfall auch bis zu uns“, so Wegscheider.

Nach Einschätzung des LBV suchen die Geier in Bayern lediglich nach Nahrung und nicht nach neuen Brutgebieten. In den kommenden Tagen oder Wochen dürften sie ihre Reise fortsetzen.

Gänsegeier stirbt nahe Windkraftanlage

Überschattet werden die aktuellen Sichtungen vom Tod eines Gänsegeiers im Unterallgäu. Eine Spaziergängerin entdeckte den Vogel südlich von Warmisried bei Mindelheim in der Nähe einer Windkraftanlage.„Offensichtlich wurden dem Vogel beim Durchflug der Windkraftanlage die Beine und der Steiß abgeschlagen. Die massiven Verletzungen müssen dazu geführt haben, dass der Geier sofort abgestürzt und gestorben ist“, erklärt Leo Rasch, Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Unterallgäu.

Der Naturschutzverband weist darauf hin, dass Gänsegeier in Bayern verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind. Auch Bleivergiftungen können durch belastetes Aas zum Tod der Tiere führen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden entsprechende Fälle im Unterallgäu und im Landkreis Starnberg dokumentiert.
„Neben Bleivergiftungen stellen auch ungesicherte Windräder ein tödliches Risiko für Gänsegeier dar. Wir fordern deshalb bessere Schutzmaßnahmen für Greifvögel an Windrädern, mitunter auch an bestehenden Anlagen“, so Rasch.

Größer als Adler

Der Gänsegeier zählt zu den größten Greifvögeln Europas. Er erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 2,70 Metern und ein Gewicht von bis zu elf Kilogramm. Das europäische Hauptvorkommen liegt in Spanien, wo mehr als 90 Prozent des Bestands leben.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freiwilligendienst bei den Maltesern Rosenheim: Praktische Erfahrungen nach der Schule sammeln

Freiwilligendienst bei den Maltesern Rosenheim: Praktische Erfahrungen nach der Schule sammeln

Rosenheim – Wer nach dem Schulabschluss noch nicht direkt in Ausbildung oder Studium starten möchte, kann bei den Maltesern in Rosenheim praktische Erfahrungen sammeln und sich sozial engagieren. Möglich sind ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Bereichen Fahrdienst, Menüservice, Hausnotruf sowie Krankentransport und Rettungsdienst.

Voraussetzung für Interessierte sind ein Mindestalter von 19 Jahren, ein Führerschein der Klasse B sowie mindestens ein Jahr Fahrpraxis. Zudem werden Teamgeist, Flexibilität und Freude am Umgang mit Menschen erwartet.
Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, einen Verpflegungszuschuss und Sozialversicherungsleistungen. Zudem können sie an begleitenden Seminaren teilnehmen. Das Kindergeld wird während des Freiwilligendienstes weitergezahlt.

„Besonders gut eignen sich der Beginn im September oder Oktober, weil dann auch die begleitenden Seminargruppen starten“, erklärt Ernst Schütz, Stadt- und Kreisgeschäftsführer der Malteser Rosenheim.

Rettungsdienst-Ausbildung möglich

Der Freiwilligendienst dauert in der Regel ein Jahr, kann aber nach Absprache verkürzt oder verlängert werden. Ein Einstieg ist mit einigen Wochen Vorlauf meist jederzeit möglich. Je nach Einsatzbereich besteht zudem die Möglichkeit, eine Rettungsdienstgrundausbildung oder eine Ausbildung zum Rettungssanitäter zu absolvieren.
„Die Zeit des Freiwilligendienstes kann sehr gut genutzt werden, um sich persönlich weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, so Schütz. „Viele berichten nach ihrem Freiwilligendienst, wie wertvoll und sinnstiftend die Tätigkeit war.“

Der Bundesfreiwilligendienst steht Menschen aller Altersgruppen offen. Ab 27 Jahren ist auch eine Tätigkeit in Teilzeit möglich. Für den Hausnotruf bieten die Malteser zudem ein neues Arbeitszeitmodell an: Auf eine Woche Rufbereitschaft folgt jeweils eine dienstfreie Woche.

Weitere Informationen gibt es bei den Maltesern Rosenheim unter Telefon 08031 809570 sowie auf der Internetseite der Freiwilligendienste.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Ein Freiwilligendienst bei den Maltesern eröffnet jungen Menschen praktische Einblicke in soziale Dienste – etwa im Hausnotruf oder Krankentransport. Copyright Andi Weiland/Malteser)

Kultur im Park in Bad Aibling: Mind to Soul sorgt für musikalische Vielfalt

Kultur im Park in Bad Aibling: Mind to Soul sorgt für musikalische Vielfalt

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Bad Aibling lädt am Freitag, 3. Juli, zur Veranstaltungsreihe „Kultur im Park“ in den Brunnenhof des Kurhauses ein. Ab 19:30 Uhr präsentiert die Band Mind to Soul ein Programm aus Jazz, Funk, Blues, Latin, Klezmer und bekannten Pop- und Rockklassikern. Der Eintritt ist frei.

Die Musiker interpretieren bekannte Songs auf ihre eigene Weise und verbinden unterschiedliche Stilrichtungen wie Jazz, Jazz-Rock, Funk, Blues, Latin und Klezmer zu einem abwechslungsreichen Konzertabend. Neben bekannten Klassikern stehen auch Lieder zum Mitsingen und Mitmachen auf dem Programm.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ausschank und Küche öffnen bereits um 18:30 Uhr. Neben den klassischen Brotzeiten werden auch vegetarische Gerichte angeboten.
Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr und dauert bis 21:30 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die meisten Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter wird – sofern möglich – in den Saal ausgewichen.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Mind to Soul Copyright Mind to Soul)

Bayerisches Oldtimer Festival in Bad Aibling: Oldie Night und Maxlrainer Oldie Feeling

Bayerisches Oldtimer Festival in Bad Aibling: Oldie Night und Maxlrainer Oldie Feeling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Wochenende des 4. und 5. Juli findet in Bad Aibling und rund um Schloss Maxlrain das Bayerische Oldtimer Festival statt. Die Veranstaltung verbindet die beliebte Oldie Night mit dem traditionsreichen Maxlrainer Oldie Feeling und bietet Oldtimer-Freunden sowie Familien ein abwechslungsreiches Programm.

Den Auftakt macht am Samstag, 4. Juli, die Oldie Night an der Ausstellungshalle in Bad Aibling. Von 17 bis 24 Uhr erwartet die Besucher ein Abend mit Fahrzeugen, Musik und Gastronomie. Bereits am frühen Abend laufen die Teilnehmer der 6. ADAC Maxlrain Classic vor der Ausstellungshalle ins Ziel ein.
Für die musikalische Begleitung sorgt zunächst DJ Roxy. Ab 20 Uhr übernimmt die Live-Band „Flat Out“ die Bühne und präsentiert Rock ’n’ Roll sowie weitere Klassiker. Die Siegerehrung der Rallye ist für etwa 20:30 Uhr vorgesehen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene gastronomische Angebote mit herzhaften und süßen Speisen sowie Getränken stehen den Besuchern zur Verfügung. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung in die Ausstellungshalle verlegt.

Am Sonntag, 5. Juli, folgt mit dem Maxlrainer Oldie Feeling der Höhepunkt des Wochenendes. Rund um das Schloss Maxlrain präsentieren sich zahlreiche historische Automobile und Motorräder. Besucher dürfen sich auf Fahrzeuge mit Seltenheitswert sowie auf verschiedene Attraktionen für die ganze Familie freuen.
(Quelle: Pressemitteilung AIB Kur GmbH & Co. Kg. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 20. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass einige Lebewesen Licht selbst erzeugen können?
Dieses Phänomen nennt man Biolumineszenz.
Weltweit nutzen etwa 3500 bekannte Spezies chemische Reaktionen im Körper, um aus eigener Kraft zu leuchten.
Ein faszinierendes Naturlicht.

Vielleicht bringst Du heute selbst etwas Licht in den Tag.

Wir wünschen Dir einen leuchtenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Hitze in Bayern: LBV empfiehlt Wasserstellen für Vögel und Insekten

Hitze in Bayern: LBV empfiehlt Wasserstellen für Vögel und Insekten

Bayern / Rosenheim – Temperaturen von über 30 Grad setzen in Bayern nicht nur Menschen zu. Auch Vögel, Insekten und andere Wildtiere leiden unter der anhaltenden Hitze. Der Naturschutzverband LBV ruft deshalb dazu auf, jetzt Wasserstellen im Garten oder auf dem Balkon bereitzustellen.

Mit den angekündigten hochsommerlichen Temperaturen wird Wasser für viele Wildtiere zur überlebenswichtigen Ressource. Während natürliche Wasserstellen wie Pfützen, Gräben oder kleine Tümpel zunehmend austrocknen, finden viele Vögel kaum noch Möglichkeiten zum Trinken oder Baden.
Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) empfiehlt deshalb, Vogeltränken im Garten oder auf dem Balkon aufzustellen. „Nicht nur Vögel freuen sich über das kühle Nass: Auch andere Tiere wie Igel, Eichhörnchen oder Insekten nutzen die Tränken“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.

Bei Vogeltränken auf Hygiene achten

Für eine einfache Wasserstelle genügt bereits eine flache Schüssel oder ein Untersetzer für Blumentöpfe. Entscheidend ist jedoch die richtige Pflege. Vor allem bei hohen Temperaturen können sich Krankheitserreger im Wasser schnell vermehren.
„Vor allem bei großer Hitze muss das Wasser unbedingt täglich gewechselt und die Tränke gereinigt werden, da sich sonst schnell Krankheitserreger vermehren, die tödlich sein können“, warnt Nelson.

Chemische Reinigungsmittel sollten dabei nicht verwendet werden. Eine gründliche Reinigung mit einer Bürste reicht aus. Zudem empfehlen die Naturschützer, zwei Wasserschalen im Wechsel zu nutzen, damit eine davon nach der Reinigung in der Sonne vollständig trocknen kann.

Der richtige Standort ist entscheidend

Damit Vögel eine Tränke annehmen, müssen sie sich sicher fühlen. Besonders während des Badens sind die Tiere unaufmerksam und dadurch leichte Beute für Katzen oder andere Fressfeinde.

Der LBV rät deshalb zu einem erhöhten und gut einsehbaren Standort. Gleichzeitig sollten sich in der Nähe Sträucher oder Bäume befinden, in die sich die Tiere bei Gefahr schnell zurückziehen können. Schalen mit flachem Rand und rauem Boden bieten den Vögeln dabei sicheren Halt.

Schwalben brauchen Lehm für ihre Nester

Neben Wasser fehlt vielen Vogelarten derzeit auch geeignetes Baumaterial. Besonders Schwalben sind auf feuchten Lehm angewiesen, um ihre Nester zu bauen. Durch versiegelte Flächen und die anhaltende Trockenheit wird dieser jedoch immer seltener.
Wer den Nestbauern helfen möchte, kann im Garten eine Lehmpfütze anlegen. Dafür braucht es nur Lehm, Wasser und etwas Stroh, angerührt in einer flachen Mulde oder Schale. Wichtig ist, dass die Pfütze in Nestnähe und möglichst offen liegt, damit Fressfeinden keine Deckung finden.

Auch Insekten leiden unter der Trockenheit

Nicht nur Vögel sind auf zusätzliche Wasserquellen angewiesen. Hummeln, Wildbienen und Käfer benötigen Wasser zum Trinken und teilweise auch für den Nestbau.
„Insekten benötigen das Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern auch zum Bau ihrer Nester. Manche Wildbienen nutzen zum Beispiel feuchten Lehm, um Brutzellen und Nesteingänge zu mauern. Das kann man auch großartig an einem Insektenhotel selbst beobachten“, so Nelson.

Für Insekten eignen sich flache Wasserschalen mit kleinen Steinen, Ästen oder Moos als sichere Landeplätze. Auch hier sollte das Wasser regelmäßig erneuert werden.

Bewerbung für „Vogelfreundlicher Garten“ möglich

Naturnahe Gärten mit Teichen, Wildblumenwiesen und schattenspendenden Bäumen bieten Tieren gerade in Hitzeperioden wichtige Rückzugsorte. Gemeinsam mit dem Bayerischen Artenschutzzentrum zeichnet der LBV solche Gärten mit der Plakette „Vogelfreundlicher Garten“ aus. Interessierte Gartenbesitzer können sich dafür bewerben.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Themenführungen in Rosenheim: Stadtführerzunft lädt zu Entdeckungstouren ein

Themenführungen in Rosenheim: Stadtführerzunft lädt zu Entdeckungstouren ein

Rosenheim – Auch im Juli lädt die Rosenheimer Stadtführerzunft wieder zu abwechslungsreichen Entdeckungstouren durch die Stadt ein. Die Besucher erwartet eine spannende Reise zu den ehemaligen Stadttoren, und sommerliche Führungen rund um Bierkultur und laue Sommerabende.

Den Auftakt macht am Freitag, 3. Juli die Führung „Sechs Tore hat der Markt“. Bei diesem Spaziergang begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren der ehemaligen Rosenheimer Stadttore und erfahren Wissenswertes über die Entwicklung der Stadt und ihre historischen Zugänge. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Mittertor am Max-Josefs-Platz.

Am Samstag, 4. Juli heißt es bei der Stadtführung „Woast as no“ Erinnerungen aufleben lassen. Die Tour führt durch das Rosenheim der 50er- bis 70er-Jahre und verbindet persönliche Erinnerungen mit spannenden geschichtlichen Hintergründen zum „alten Rosenheim“ ab dem 19. Jahrhundert. Los geht es um 11 Uhr am Vorplatz des Parkhauses P1.

Unter dem Motto „Wer ko der ko – Rosenheim sprichwörtlich“ lädt die Stadtführerzunft am Freitag, 10. Juli zu einem vergnüglichen Rundgang durch die Altstadt ein. Dabei stehen bekannte und weniger bekannte Sprichwörter im Mittelpunkt, die mit viel Humor und interessanten Geschichten erklärt werden. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Vorplatz des Parkhauses P1.

Am Samstag, 25. Juli dreht sich alles ums Bier. Bei der „Rosenheimer Bierroas“ erfahren die Teilnehmer Wissenswertes und Unterhaltsames rund um die Geschichte des Bieres. Begleitet wird die Führung von einem Musikanten, der traditionelle Wirtshauslieder anstimmt. Bierverkostung und Liedtexte sind im Preis inbegriffen und machen die Tour zu einem geselligen Mitmach-Erlebnis. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Marktfrauenbrunnen am Ludwigsplatz.

Den Abschluss bildet am Freitag, 31. Juli die Sommernachtsführung. Auf einem stimmungsvollen Abendspaziergang durch lauschige Gassen und über charmante Plätze erfahren die Teilnehmer Interessantes über Sommerbräuche und Vergnügungen vergangener Zeiten. Die Führung endet passend zur Jahreszeit bei einer Eisdiele. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Vorplatz des Parkhauses P1.

Details und Anmeldungen

Die Anmeldungen für alle Themenführungen werden persönlich in der neuen Touristinfo in der Heilig-Geist-Straße 15 oder telefonisch unter 08031 365 90 61 entgegengenommen. Auch per E-Mail an tourismus@rosenheim.de oder online unter Öffentliche Themenführungen können die Themenführungen gebucht werden. Dort gibt es auch alle Infos zu Kosten, Teilnehmerzahlen und Rahmenbedingungen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nikolausdienst der Gebirgsschützen Neubeuern sammelt 4.710 Euro für soziale Einrichtungen

Nikolausdienst der Gebirgsschützen Neubeuern sammelt 4.710 Euro für soziale Einrichtungen

Rosenheim – Mit ihrem traditionellen Nikolausdienst hat die Gebirgsschützen-Kompanie Neubeuern 4.710 Euro gesammelt. Die Spende geht an zwei Caritas-Einrichtungen im Landkreis Rosenheim und unterstützt dort konkrete soziale Angebote.

Der Nikolausdienst der Gebirgsschützen-Kompanie Neubeuern ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Adventszeit in der Gemeinde. Als Nikolaus, Krampus und Begleiter besuchen die Ehrenamtlichen Familien vor Ort und bringen nicht nur weihnachtliche Stimmung, sondern auch eine gelebte Tradition in die Häuser.
Die dabei gesammelten Spenden beliefen sich in diesem Jahr auf insgesamt 4.710 Euro. Der Betrag wurde vollständig an zwei soziale Einrichtungen in der Region weitergegeben.

Je 2.355 Euro erhielten das Haus Christophorus in Brannenburg sowie die Wendelstein Werkstätten. Beide Einrichtungen gehören zum Caritas-Verbund und setzen die Mittel direkt für ihre Angebote ein.

Einblicke in die Arbeit der Einrichtungen und geplante Förderung für Bewohner

Bei der symbolischen Scheckübergabe erhielten Vertreter der Gebirgsschützen, darunter Vorstand und Kompanieführer Josef Stadler sowie Leutnant Maximilian Tiefenmooser, Einblicke in die tägliche Arbeit der Werkstätten und der Förderstätte.

Die Spenden werden in den Wendelstein Werkstätten für Gruppenausflüge genutzt, im Haus  Christophorus werden davon zusätzliche Reittherapiestunden für die Bewohner  bezahlt.
(Quelle: Pressemitteilung Wendelstein Werkstätte Rosenheim / Beitragsbild: Von links nach rechts: Leutnant Maximilian Tiefenmooser, Hagen Rambow (Gruppenleiter Förderstätte), Hauptmann Josef Stadler Copyright Wendelstein Werkstätte Rosenheim, Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.)