Wieder Transit Art in Rosenheim

Wieder Transit Art in Rosenheim

Rosenheim – Auch heuer wieder werden Street-Art-Künstler aus Europa, Deutschland und der Region innerhalb weniger Tage in kunstvoller Technik graue Betonwände in expressive Wandbilder verwandelt. „Transit Art 2022“ findet vom 8. Juli bis 16. Juli statt. Besucher können die Entstehung der Kunstwerke live miterleben und mit den Künstlern in Gespräch kommen.

Am 12. Februar 2023 hätte Elisabeth Block ihren 100. Geburtstag gefeiert. Sie wuchs in Niedernburg bei Rosenheim auf. Das jüdische Mädchen wurde Opfer des NS-Terrors. Erhalten geblieben ist von ihr ein Tagebuch, das sie zwischen 1933 und 1942 führte, und das bewegend die Schrecken dieser Zeit greifbar macht.

2020 schuf der Rosenheimer Künstler Julian Strohmeier ein riesiges Gemälde von ihr im Rahmen des Transit-Art-Festival – es zeigt Elisabeth Block mit einer Friedenstaube in den Händen. Leider ist dieses Werk mittlerweile schon wieder Geschichte, denn es zierte den ehemaligen Filmpalast in der Samerstraße in Rosenheim und dieser wurde Anfang dieses Jahres abgerissen (wir berichteten).
Viele andere Ergebnisse des Street-Art-Festivals sind aber nach wie vor in Rosenheim zu bewundern und jetzt werden es bald noch mehr. Dank Künstlern wie Julian Strohmeier. Auch er ist heuer wieder mit dabei.
Veranstaltet wird das Transit-Art-Festival von der Städtischen Galerie Rosenheim in Zusammenarbeit mit der Volksbank Raiffeisenbank. Mit dabei sind diesmal folgende Künstler:

Planetenentstehung: „Sind wir speziell?“

Planetenentstehung: „Sind wir speziell?“

Rosenheim – „Sind wir speziell?“ – lautet die Frage bei einem öffentlichen Vortrag der Sternwarte Rosenheim an der Technischen Hochschule (Hochschulstrasse 1, 83024 Rosenheim, Raum AZ 1.50),  zum Thema „Planetenentstehung in unserem und anderen Sonnensystemen“ am morgigen 28. Juni um 19 Uhr.

Dr. Bertram Bitsch forscht am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg als unabhängiger Forschungsgruppenleiter in der Abteilung Planeten- und Sternentstehung In seinem populärwissenschaftlichen Vortrag wird er zeigen, dass Entdeckungen von Exoplanetensystemen die Theorien zur Entstehung von Planetensystemen ordentlich durcheinander gebracht haben. Insbesondere die sehr häufige Entdeckung von so genannten heißen sub-Neptunen, Planeten massenärmer als Neptun auf sonnennahen Bahnen enger als Merkur bei uns, habe die Wissenschaftler in den letzten Jahren sehr beschäftigt. Statistische Auswertungen von Beobachtungen haben gezeigt, dass fast jeder zweite Stern ein System von diesen inneren sub-Neptunen besitzt. Dies lässt uns natürlich die Frage stellen, die sich wohl auch jeden Teenager stellt: wieso gibt es das nicht in unserem Sonnensystem; sind wir speziell?
Um diese Frage zu beantworten müssen wir erst die Geburtsumgebung der Planeten genauer untersuchen: die sogenannten protoplanetaren Scheiben. Diese Scheiben bestehen aus Gas und zu einem kleinen Teil (ca. 1 Prozent) aus Staub aus dem sich Planeten über den Zeitraum von Jahrmillionen bilden. In den letzten Jahren wurden zig solcher „Baby-Planeten-Scheiben“ mit dem ALMA Teleskop in unvorstellbaren Details beobachtet. Mit diesem Teleskop kann die Staubverteilung mit Ringen und Lücken beobachtet werden.
Diese Staubverteilung in den Baby-Scheiben, als auch die Planetenverteilung in unserem Sonnensystem (innere, kleine, terrestrische und äußere, große, gasreiche Planeten) und deren chemische Zusammensetzung (wasserarme terrestrische Planeten und wasserreiche äußere Planeten) samt der bekannten Exoplanetensysteme müssen die Computersimulationen und daraus abgeleiteten Modelle erklären können.
(Quelle: Pressemitteilung Sternwarte Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 27. Juni.

Namenstag haben: Benvenuto, Crescens, Aureus, Maximus, Theonest, Cyrill, Gerhoh, Harald, Heimo, Hemma, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Friedrich Silcher (1789 – war ein deutscher Musikpädagoge und Komponist, der zahlreiche populäre Volkslieder komponierte bzw. vertonte, wie „Alle Jahre wieder“, „Am Brunnen vor dem Tore“ oder „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus.“)

–  Friedrich Gottlob Keller (1816– war ein deutscher Erfinder und Entwickler des bis heute verwendeten Verfahrens zur Papierherstellung im industriellen Maßstab.)

– Mildred J. Hill (1859 – war eine US-amerikanische Kindergärtnerin und Liederschreiberin. Von ihr stammt die Urfassung des weltweit beliebten Geburtstagsliedes „Happy Birthday to You“)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1854: Der kanadische Geologe Abraham Gesner erhält für seine Erfindung des Kerosins in den Vereinigten Staaten Patentschutz.
  • 1967: In Enfield Town, heute Teil von London, wird durch die Barclays Bank der erste Geldautomat der Welt in Betrieb genommen.
  • 2007: Der ägyptische Kultusminister Farouk Hosny teilt versammelten Medienvertretern mit, dass eine 1893 entdeckte und unbeachtet gebliebene Mumie von Archäologen zweifelsfrei als jene der Pharaonin Hatschepsut identifiziert worden ist.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Karin Wunsam, zeigt den Inn mit Blick zur Eisenbahnbrücke in Rosenheim)
Ausstellung „Mischkulanz“ eröffnet

Ausstellung „Mischkulanz“ eröffnet

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Eröffnet wurde am heutigen Sonntag die Ausstellung „Mischkulanz“ in der Galerie und Vinothek Villa Maria in Bad Aibling. 

Exponat in der Ausstellung Mischkulanz in Bad Aibling

Bild von Annelies Kaczynski. Figur von Regina Marmaglio. Foto: Hendrik Heuser

Gezeigt werden die Werke von drei Malerinnen und einer Bildhauerin aus dem Landkreis Rosenheim: Annelies Kaczynski aus Rosenheim, Regina Marmaglio aus Neubeuern, Elisabeth Mehrl aus Emmering und Heidi Muggli aus Bad Aibling.
Alle vier waren in der Vergangenheit schon mit Einzelausstellung in der Galerie zu sehen. Jetzt präsentieren sie sich zusammen. Die Ansprache bei der Eröffnung übernahm Hausherr Ernst Geyer (unser Beitragsbild)
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum Sonntag, 31. Juli.
(Quelle: Artikel, Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

Wie „Maxl“ plötzlich eine Freundin bekommt

Wie „Maxl“ plötzlich eine Freundin bekommt

Prien / Landkreis Rosenheim – Die vielen Besucher im Festzelt von Prien anlässlich 125 Jahre Markterhebung fühlten sich ob Blasmusik, Bier und Brotzeiten pudelwohl (wir berichteten). Doch Jagdhündin Bella wurde der Trubel schnell zu viel. Als sich dann auch noch die Priener Goaßlschnalzer auf die Tische stellten, nahm sie reißaus.  Zum Glück gab es ein Happy End: Sie landete bei Golden Retriever „Maxl“ (unser Foto).

Schützenwirt Jonas Spensberger mit seinem Maxl

Schützenwirt Jonas Spensberger mit seinem Maxl. Foto: Hötzelsperger

Die Sorge des Hundebesitzers war groß und er unterrichtete die Polizeistation in Prien. Diese bekam noch einen zweiten Anruf und zwar vom Schützenwirt im Priener Eichental. Bei ihm kehrte am Abend –wohl angelockt vom Biergarten-Grill – ein herrenloser Hund ein. Er beschnupperte zuerst den Grill, ging dann in das Gasthaus und in den ersten Stock. Wirt Jonas Spensberger versorgte den friedlichen Vierbeiner mit Wasser und Futter – und wartete auf das suchende Herrchen. Nachdem dieser nicht auftauchte nahm der Wirt den Jagdhund zusammen mit seinem Golden Retriever Maxl mit in die Wohnung und hinterließ bei der Polizei seine Handy-Nummer. Um 2 Uhr in der Früh kam dann der Anruf und eine halbe Stunde später war dann die Abholung. Mit dabei beim glücklichen Herrchen war dessen Nachbar, der als Mitglied der Priener Feuerschützengesellschaft beste Ortskenntnisse hatte. „Mein Maxl hat auf Bella bestens aufgepasst, die haben sich richtig gut verstanden“ – so der Schützenwirt am Morgen nach der geglückten Übergabe. 
(Quelle: Text, Beitragsbild, Fotos: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten)

Fahrplanänderungen bei der Bahn

Fahrplanänderungen bei der Bahn

Holzkirchen –  Bauarbeiten der DB Netz AG bedeuten vom 30. Juni bis 13. Juli 2022 auf der Strecke München – Rosenheim –Kufstein/Salzburg Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr mit S- und U-Bahn und mit Bussen.

Die DB Netz AG führt Bauarbeiten durch, die von Donnerstag, 30. Juni, bis Mittwoch, 13. Juli, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein/Salzburg kommt es in beiden Richtungen ganztags zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr mit S- und U-Bahn zwischen Grafing Bahnhof, München Ost und weiter bis zum Münchener Hauptbahnhof.

Außerdem kommt es im gleichen Zeitraum auf der Strecke München – Salzburg noch vereinzelt zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Rosenheim und Freilassing, ebenfalls in beiden Richtungen.

Busse, Züge, S- und U-Bahnen fahren zum Teil zu anderen Abfahrts- und Ankunftszeiten als die BRB-Züge im Regelfahrplan. Alle Fahrkarten der BRB werden in den S- und U-Bahnen zwischen München Hauptbahnhof, München Ost und bis Grafing Bahnhof anerkannt.

Weitere Einschränkungen im Zugverkehr
werden bis Mitte August erwartet

Die BRB rechnet aufgrund von Informationen der DB Netz AG mit weiteren Einschränkungen wegen Bauarbeiten auf dieser Strecke bis Mitte August.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite www.brb.de Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Oberlandbahn GmbH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

„Zamma“ – Kulturfestival Oberbayern

„Zamma“ – Kulturfestival Oberbayern

Bad Aibling / Landkries Rosenheim – „Das „Zamma – Kulturfestival Oberbayern“ findet vom 2. bis 9. Juli in Bad Aibling statt. Geboten wird ein breitgefächertes Programm mit Musik, Theater, Tanz, Kunst, Literatur, Film und Medien.

Das Kulturfestival „Zamma“ ist seit 1980 fester Bestandteil der Kulturarbeit des Bezirks Oberbayern. Damit soll ein Beitrag zur Förderung des kulturellen sozialen Miteinanders in den Regionen gefördert werden. Der Bezirk Oberbayern veranstaltet das Festival alle zwei Jahre mit einer ausgewählten Bewerberkommune. Diesmal fiel die Wahl auf Bad Aibling. Das Programm startet am 2. Juli mit einem ökumenischen Meditationsweg, Glücksbotschaften zum Mitnehmen, vertikalen Kulturgarten, Kultur-Rätsel-Rally, Spielmobil, Balance-Akt und vieles mehr.
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Zum Programm geht es hier: 

Azubi-Messe im Rofa-Stadion gut besucht

Azubi-Messe im Rofa-Stadion gut besucht

Rosenheim – Deutschland fehlt der Nachwuchs. Azubi werden deswegen händeringend gesucht. Die Eishockey-Mannschaft „Starbulls Rosenheim“ hat darum am heutigen Samstag erstmalig die Eisfläche im Rofa-Stadion in Rosenheim in eine große Ausbildungsmesse verwandelt. Das Motto lautete „Check Deine Zukunft“.

Das Angebot kam bei den überwiegend jungen Besuchern sehr gut an. Und auch die rund 70 Firmen aus der Region, die die Möglichkeit, sich in diesem Rahmen zu präsentieren genutzt haben, zeigten sich mit dem Verlauf durch die Bank sehr zufrieden.
„Wir haben uns gedacht, die Starbulls können ein gutes Zugpferd für so eine Veranstaltung sein“, meinte ein Mitglied des bekannten Eishockey-Vereins.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Rosenheim, dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Netzwerk Rosenheim veranstaltet und richtete sich an Schüler aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Besucher und Vertreter der Unternehmen hatten in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Viele Unternehmen hatten sich besondere Attraktionen überlegt. Zum Beispiel konnte man im Mangfall-Park Rosenheim mittels Hebebühne hoch hinaus, wenn man sich vorher über berufliche Zukunftsperspektiven beraten ließ. Außerdem wurden kleine Pizzas gebacken und Marzipantierchen geformt.
„Es hat uns natürlich riesig gefreut, als wir die Anfrage zur Durchführung der Ausbildungsmesse erhalten haben. Im Bereich unserer Sponsoren sehen wir Tag für Tag die Bedeutung der Mitarbeitergewinnung. Insofern war es uns wichtig, die Kosten für die Standgebühren so gering wie möglich zu halten, um unsere Kosten zu decken. Die Region gibt dem Verein so viel und auf diese Weise können wir unseren Beitrag für die Region, die Unternehmen und Menschen leisten“, schreibt Daniel Bucheli, Geschäftsführer der Bulls Event & Business GmbH und des Starbulls Rosenheim e.V. auf der Website des Vereins.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: Josefa Staudhammer / Karin Wunsam)

Josefa testet am Stand der Suchtberatung eine "Alkoholbrille"
Pizzas aus dem Pizzaofen gab es als Belohnung nach der Beratung im Rofa-Stadion Rosenheim
Am Stand der Volks- und Raiffeisenbank
Am Stand des Möbelhaus Weko
Blick zur Azubi-Messe der Starbulls ins Rofa-Stadion
Miedl-Stand auf der Azubi-Messe. Dort konnte man Marzipan-Tiere formen
Am Stand der Stadt Rosenheim
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. Juni.

Namenstag haben: Dorothea, Eleonora, Prosper

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Heinrich Seidel (1842 –war ein deutscher Ingenieur und Schriftsteller. Auf ihn geht das „Ingenieurlied“ und damit der Ausspruch“ Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ zurück.)

– George Orwell  (1903 – war ein bekannter britischer Schriftsteller. Bekannte Werke „Farm der Tiere“ und „1984“. Richtiger Name: Eric Arthur Blair.)

– Dner (1994 –  Felix von der Laden – Dner – ist ein bekannter deutscher YouTuber mit über 3 Millionen Abonnenten. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1678: Elena Lucrezia Cornara Piscopia erhält als weltweit erste Frau einen Doktortitel in Philosopie. Eigentlich wollte sie Theologie studieren. Dies blieb ihr aber verwehrt. Argument der Universität Padua damals: Eine Frau habe in der Kirche zu schweigen.
  • 1946: Die Weltbank beginnt in Washington, D.C. mi dem Anfangskapital von 12 Milliarden USD ihre operative Tätigkeit.
  • 1993: In der Türkei leitet mit Tansu Ciller erstmals eine Frau die Regierung.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Eduard Staudhammer, zeigt Katze Minousch in ihrer aktuellen Lieblingsschachtel)
Bayerns Spargelbauern enttäuscht

Bayerns Spargelbauern enttäuscht

München / Bayern – Die bayerischen Spargelbauern sind enttäuscht. Denn alles sprach für eine erfolgreiche Spargelsaison 2022: Das Wetter war im Großen und Ganzen gut, die Erträge haben gestimmt, Erntehelfer standen ausreichend zur Verfügung und die Pandemie brachte Lockerungen mit sich. Trotzdem blieben die Spargelbauern auf ihren sonst so beliebten Stangen sitzen.

„Bestens vorbereitet und gut gestimmt sind wir Ende März in die Spargelernte gestartet“, sagt Miriam Adel, Vorsitzende des Spargelerzeugerverbandes Franken. Doch dann kam es irgendwie anders. Das sonst so begehrte weiße Gold blieb diese Saison häufig ein Ladenhüter. Das führte vielerorts dazu, dass das Ende der Spargelsaison bereits früher einsetzte als am sonst üblichen 24. Juni, dem Johannistag.
Durch gestiegene Lebenserhaltungskosten war die Nachfrage nach dem regionalen Gemüse sowohl an den Spargelständen als auch im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) schwächer als in den Vorjahren. „Bei der Vermarktung ab Hof konnten wir noch einigermaßen zufrieden sein. Die Umsatzeinbußen von bis zu 60 Prozent beim Absatz über den LEH spüren wir schon ziemlich deutlich“, so Adel.

Spargelbauern klagen über
hohe Umsatzeinbußen

„Dass die Saison früher endet und dass die Stangen weniger gestochen werden, macht der Spargelpflanze nichts aus“, sagt Lisa-Maria Puschak, Expertin des Bayerischen Bauernverbandes für Obst und Gemüse. Die Spargelpflanze wächst aus dem Boden heraus, bildet Spargelkraut und betreibt Photosynthese. Gleichzeitig bietet das Spargelfeld dann Lebensraum für eine Vielzahl an Lebewesen. „Für die Spargelbauern bedeutet das allerdings noch stärkere Umsatzeinbußen, die die hohen Produktionskosten nicht decken“, sagt Puschak. Spargel sei viel Handarbeit und das mache ihn vergleichsweise teuer in der Produktion. Denn die vielen helfenden Hände wollen anständig bezahlt werden. „Wenn die Verbraucher im Handel den günstigeren ausländischen Spargel vorfinden, dann greifen viele lieber zu diesem Produkt. Das ist äußerst schade, denn importierter Spargel hat eine schlechtere CO2-Bilanz und schadet dem Klima und dem heimischen Spargelanbau langfristig“, erklärt Puschak.
Die deutlich niedrigeren Löhne und Energiepreise im Ausland führen zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil für deutschen Bauern. Denn die Ware muss folglich teurer angeboten werden. „Es bleibt spannend wie viele Spargelbauern in Zukunft im Geschäft bleiben. Denn Jahre wie diese dürfen sich nicht zu häufig wiederholen, sonst stürzen die Betriebe in die Insolvenz. Hoffen wir, dass die Verbraucher nächstes Jahr wieder richtig Lust haben auf das weiße Gold aus ihrer Heimat“, sagt Puschak.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Copyright BBV)

Start der Münchner Wissenschaftstage

Start der Münchner Wissenschaftstage

München – Start der „Münchner Wissenschaftstage Forscha – Das Entdecker-Reich“. Ab dem heutigen Freitag bis einschließlich Sonntag, 26. Juni, kann man in der Alten Messe auf der Theresienhöhe in die faszinierende Welt von Wissenschaft, Forschung und Zukunft eintauchen. Auf  dem Programm stehen Vorträge, Diskussionen, Mitmachstationen und vieles mehr für wissbegierige Besucher jeden Alters.

Hier ein Auszug aus dem breitgefächerten Programm:

  • Haie streicheln? Seegras pflanzen? Die Welt retten? Wie vielseitig und spannend es sein kann, in der Welt der Forschung zu arbeiten und davon zu berichten, darüber spricht Meeresbiologe, Forschungstaucher und Terra X-Host Uli Kunz mit der Wissenschaftsjournalistin und ZDF-Moderatorin Jasmina Neudecker auf einer Podiumsdiskussion. Mit im Gepäck Bilder und Filme von spektakulär großen oder berührend kleinen Momenten in oder am Wasser.

  • Im InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF, über zwei Etagen prall gefüllt mit fesselnden Experimenten und Exponaten, wird die Bedeutung naturwissenschaftlich-technischer Errungenschaften für unseren Alltag begreifbar. An Virtual- und Augmented-Reality-Stationen lassen sich Innovationen anfassen und ausprobieren.
    Das studentische Team von municHMotorsport (Hochschule München) – schickt auf dem Wissens- und Erlebnisfestival sein E-Fahrzeug PWeX.20 ins Rennen.
  • Süß, sauer, salzig, bitter und umami – Im Wissenschaftsjahr „Nachgefragt“ antwortet das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB) auf „Geschmacksfragen“.
  • Um Ausbildungsberufe mit Zukunft geht es bei Knorr-Bremse: Besucher können sich als Lokführer im Fahrsimulator ausprobieren, von Azubis erfahren, was sie lernen und wie sie sich persönlich und fachlich weiterentwickeln können.
  • Städte verwandeln sich in smarte Metropolen, große Veränderungen zeichnen sich in unserem Arbeitsumfeld ab: Was uns hier erwartet, verrät Professor Dominik Bösl, Hochschule der Bayerischen Wirtschaft, HDBW in seinem Vortrag „Zukunft der Arbeit / Städte der Zukunft“.
  • „Energieversorgung in Deutschland zu 100 Prozent  aus erneuerbaren Energien? Professor Otto Kreutzer, THD – Technische Hochschule Deggendorf, gibt Einblicke in Forschungsansätze am Technologie Campus Plattling und lädt zu persönlichen Gesprächen auf die Science Bench. „Wie wir morgen arbeiten werden“ – über Herausforderungen der New Work für Arbeitnehmer:innen und Unternehmen spricht Prof. Dr. Ricarda Merkwitz, International School of Management, München.
  • Kann Wissenschaft witzig? Das Publikum findet es am Samstagabend heraus – bei Kurzvorträgen von PD Dr. Marc-Denis Weitze alias MDW, Leiter Kommunikation | Gesellschaft, acatech, Ecco Meinecke, Kabarettist & Musiker, Prof. Georg Eggers, alias „Grög“, Hochschule München, PD Dr. Jeannine Bachmann, TUM, Dr. Georg Brun, Jurist, Schriftsteller und Naturliebhaber. Moderieren wird Dr. Jaromir Konecny, Slam-Poet & Naturwissenschaftler. Eben erst wurde Konecny mit dem Ernst-Hoferichter-Preis für Münchner Künstler ausgezeichnet. Wer anschließend in lockerer Runde mit den Slammern und weiteren Experten aus Forschung und Wissenschaft über Gott und die Welt diskutieren will, kommt einfach mit in den anschließenden „Wissenschaftsbiergarten“. Der Eintritt ist frei.
  • Mies gelaunte Elektronen im MINT-Universum? Auf dem Stand „MINTmagie“ des BMBF die vielfältigen Facetten des MINT-Universums erleben, Rätsel lösen, ausprobieren, verliebte Sauerstoffmoleküle, mies gelaunte Elektronen und stoffwechselnde Monster entdecken und Antworten auf spannende Fragen finden, wie: Können wir bald mit dem Fahrstuhl ins Weltall fahren? Ist Künstliche Intelligenz schlauer als wir?
  • Wer Roboterameisen das Krabbeln beibringen möchte meldet sich am besten zum Workshop am Stand von VARIOBOT an. Die Code Academy bietet kostenlose Programmierkurse an. (ab 8 Jahren)
  • Beim Schülerlabor PhotonLab des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik gibt es faszinierende Experimente mit Licht (ab 6 Jahren). Geradezu unheimlich wird es beim Hörspiel „Alice im Quantenland“. Welche Abenteuer Alice erlebt und was das Ganze mit einer „halblebendigen“ Katze namens Schrödinger zu tun hat, erfahren Kinder ab 6 Jahren in dieser halbstündigen Lesung.
  • Bei „Baumeister gesucht“, einem Nachwuchsprojekt der Verbände der Bayerischen Bauwirtschaft, legen bereits Vorschulkinder Hand an: ­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­Hämmern, feilen, mörteln, sägen — mit echtem Werkzeug und Bauhelm – Harry Hammer und Nicki Nagel zeigen wie es geht.
    (Quelle: Pressemitteilung Institut für innovative Bildungskonzepte GmbH ( Beitragsbild: Symbolfoto re)Hier geht es zum gesamten Programm: