15. Musikfilmtage in Oberaudorf

15. Musikfilmtage in Oberaudorf

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Film – und Musikbegeisterte können sich freuen: Die 15. Musikfilmtage starten am Mittwoch, 6. Juli in Oberaudorf. Bis zum 10. Juli dürfen sich die Besucher dann auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Eröffnet werden die Musikfilmtage mit „Cicero – zwei Leben, eine Bühne“ im Kursaal von Oberaudorf (Kufsteiner Straße, 83080 Oberaudorf). Beginn ist um 19 Uhr.

Mittwoch, 6 Juli: In dem Film „Cicero – Zwei Leben, eine Bühne“ stehen Eugen und Roger Cicero im Mittelpunkt. Vater und Sohn sind zwei musikalische Ausnahmetalente. Während Eugen in den 60er Jahren mit Stars wie Ella Fitzgerald und Shirley Bassey auftrat, füllte Roger Cicero 30 Jahre später die deutschen Konzerthallen. Der Dokumentarfilm offenbart die Beziehung der beiden Männer und zeigt von der Leidenschaft und künstlerischen Integrität, mit der beide ihrer Musik begegnet sind – bis hin zum tragischen Ende.

Donnerstag, 7. Juli: „Italo Disco – Der Glitzersound der 80er“. Beginn ist um 18.30 Uhr im Kursaal Oberaudorf. Der Dokumentarfilm ist eine Einladung in die glitzernde Italo-Disco-Szene der 80er Jahre, viel mit Archivmaterial, Stars und Wegbereitern dieses Genres.
Open-Air-Kino gibt es um 20 Uhr im Kurpark Oberaudorf. Auf dem Programm steht ein Intro-Live-Konzert mit Quadro Nuevo. Die Band steht seit 1996 fast jeden Abend auf einer anderen Bühne. Das Quartett ist bekannt für seine musikalische Mischung aus Tango, Valse und Flamenco. Ein Abend mit Musik und Film, denn nach dem Konzert folgt um 21. 30 Uhr die Weltpremiere von „Odyssee – A Journey into the Light“. Regie führt Andreas Hinterseher.  Inhalt: Der Corona-Lockdown bedeute für Quadro Nuevo eine Vollbremsung. Ein Musiker versucht es mit Straßenmusik, ein anderer verschanzt sich komponierend im Keller. Aber den existenzbedrohten Musikern kommt jegliche Inspiration abhandeln. Sie lesen über alte Mythen und finden sich plötzlich bei einer Segelreise leibhaftig in der Welt der griechischen Sagen wieder. Die Dokumentation einer musikalischen Reise der Band zu den Äolischen Inseln auf den Spuren von Poseidon, Circe, Ikarus und Odysseus.

Freitag, 8. Juli:
Im Kursaal von Oberaudorf wird der Film „Le Mali 70“ gezeigt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Inhalt: 2019 reist eine Berliner Bigband nach Mali. Die Mission? Neues Leben in die Musik der 70er Jahre hauchen. So treffen die deutschen Musiker des „Ominiversal Earkestra“ auf die Ikonen der „Rail Band“. In dem Roadmovie erleben die Zuschauer die Wiederaufstehung einer fest vergessenen Musik.
Ab 20 Uhr erneut Open-Air mit Live-Musik und Film im Kurpark. Zuerst gibt es ein Konzert mit den „Gumpenbritschlern“. Ab 21.30 Uhr wird dann das Kult-Musical „West Side Story“ gezeigt unter der Regie von Steven Spielberg.

Samstag, 9. Juli: Im Kloster Reisach wird „Spin Off -Rhythmen Changes“ gezeigt. Beginn ist um 13.30 Uhr. Der Film dokumentiert das „Südtirol Jazzfastival Alto Adige“ im Pandemiejahr 2020
Um 15.30 Uhr folgt dann im Kursaal Oberaudorf um 15.30 Uhr „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“. Die Produktion ist kein biografisches Wagner-Portrait, sondern vielmehr eine Reise in das gesellschaftliche Phänomen der Musik Richard Wagners.
Um 17.30 Uhr geht es im Kursaal Oberaudorf weiter mit „Cesària Èvora“. Aufgewachsen unter Kolonialbedinungen auf den Kakao-Plantagen Cap Verdes trifft der Weltruhm Cesària Èvora als immensen Kontrast. Eine berührende Geschichte einer Musiklegende.
Um 19.30 Uhr folgt dann im Kursaal Oberaudorf der in Cannes preisgekrönte Film „Die Magnetischen“. Der Film folgt dem schüchternen Philippe auf seiner Reise zur Musik. die Handlung spielt Anfang der 80er.
Der Film „Liebe, D-Mark und der Tod“ wird dann ab 21.30 Uhr Open Air im Kurpark Oberaudorf gezeigt. Inhalt: Millionen sogenannter Gastarbeiter aus der Türkei mussten sich in den 1960ern in Deutschland behaupten. Cem Kaya erzählt vielschichtig und unterhaltsam die Geschichte einer eigenständigen Musikszene der Eingewanderten und ihrer Nachkommen. Dafür gab es auf der Berlinale 2022 den Publikumspreis.

Sonntag, 10. Juli: Um 11 Uhr steht im Kursaal mit „Der kleine Nick auf Schatzsuche“ ein Kinderfilm auf dem Programm. Nick, der Held des französischen Kultcomics von Gasconny und Sempè ist zurück.
Um 11.30 Uhr startet im Gasthof „Ochsenwirt“ der Musikfilmtage-Frühschoppen mit Publikumsgesprächen über Filme und Musik mit der bayerischen Schauspielerin Johanna Bittenbinder und dem langjährigen Leiter der Berliner Filmfestspiele Dieter Kosslick. Moderation: Markus Aicher.
Ab 13.30 Uhr werden im Kursaal Oberaudorf 3 Kurzfilme gezeigt: „Überleben“, „Hoamweh Lung“ und „Desired Child“.
Ebenfalls um 13.30 Uhr wird im Kloster Reisach der Film „Märzengrund“ gezeigt – eine Vorpremiere. Es ist die wahre und berührende Geschichte eines jungen Mannes, der sich Ende der 1960er Jahre für ein radikales Leben im Einklang mit der Natur entscheidet.
Um 15.30 Uhr wird im Kursaal Oberaudorf gezeigt: „Fuoco Sacro -Suche nach dem Heiligen Feuer des Gesangs“ – ein Portrait über dreiOpernsängerinnen unserer Zeit: Ermonela Jaho, Barbara Hannigan und Asmik Grigorian.
Ab 17.30 Uhr, heißt es dann im Kursaal Oberaudorf: „Unsere Herzen – Ein Klang“. Der Film begleitet drei Chorleiter in ihrem Arbeitsumfeld.
Um 20 Uhr enden die Musikfilmtage dann mit Open Air im Kurpark Oberaudorf. Auf dem Programm steht ein Livekonzert mit Gerd Baumann & Band Parade. Die Besucher erwarten bekannte und unbekannte Filmsongs aus bayerischen Kino-Hits.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weitere Infos gibt es hier:

 

Frühschoppen mit Soul Sofa

Frühschoppen mit Soul Sofa

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Gesang, Piano, Kontrabass: Mehr braucht das Trio Soul Sofa beim Jazz-Frühschoppen am Sonntag, 26. Juni, ab 11 Uhr im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling nicht. Die drei langjährigen Weggefährten Jelena Lovric (Gesang), Roland Rost (Piano) und Nikolaus Reichel (Kontrabass) sind zu einer musikalischen Einheit verschmolzen und erfüllen jeden Ort mit dem Charme ihrer Musik. Der Eintritt ist frei.

Leidenschaftlich und unbefangen spielen sie sich den Ball durch ihre Vorlieben aus Soul, Bossa Nova, Blues und Retro-Swing zu. Mit originellen Interpretationen bekannter und noch ungehörter Titel kommen sie beschwingt, temperamentvoll, verspielt und dann wieder einfühlsam daher. Eine Wohlfühl-Zeit für Musikliebhaber und Kultursuchende.
Der Eintritt ist wie immer frei, die Plätze sind überdacht. Das Team des Kurhauses bewirtet seine Gäste mit Biergartenschmankerln und Getränken.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch unter www.bad-aibling.de zu finden.
(Quelle: Presseinformation Aib-Kur GmbH & Co.KG / Beitragsbild: Copyright: The Sour Cherry / Aib-Kur GmbH & Co.KG) 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. Juni.

Namenstag haben: Elisabeth, Elsa, Ilse, Marina, Maren, Mara, Roxana

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Paul McCartney (1942– ist ein bekannter und erfolgreicher britischer Musiker und Komponist. Berühmt wurde er als ein Teil der „Beatles“.)

–  Utta Danella (1920 – war eine deutsche Schriftstellerin. 43 Romane hat sie geschrieben, viele verfilmt wie „Sterne im Himmel“ oder „Stella Termogen“. Zählt mit über 70 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Autoren der Welt. Richtiger Name: Utta Denneler.)

– Red Adair (1915 –  war ein weltweit bekannter US-amerikanischer Feuerwehrmann, der sich mit seiner Firma auf die Bekämpfung von Großbränden spezialisierte und etwa 1962 die brennenden Ölquellen in der algerischen Sahara erfolgreich mit Sprengstoff bekämpfte. Richtiger Name: Paul Neal Adair)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1959: Theodor Heuss übernimmt das Berliner Schloss Bellevue als zweiten Amtssitz des Bundespräsidenten. Das Gebäude wird wegen der politischen Situation West-Berlins nur maßvoll genutzt.
  • 1974: Der Deutsche Bundestag beschließt im Zusammenhang mit der Reform des Lebensmittelrechts ein Verbot von Werbesports für Zigaretten und Tabakerzeugnissen in Radio und Fernsehen.
  • 1999: Tom Tykwers Film Lola rennt mit Schauspielerin Franka Potente erhält acht Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Sommerputz bei Fahrradständern

Sommerputz bei Fahrradständern

Rosenheim Die Stadt Rosenheim schafft Platz für aktive Radlerinnen und Radler. Dazu werden ab Ende Juli chronisch überbelegte Fahrradständer von offensichtlich kaputten oder länger nicht benutzten Fahrrädern freigeräumt. Der Fokus liegt dabei auf den Fahrradständern am Südtiroler Platz, an den Bahnhalten im Klepper- und Aicher Park sowie an der Prinzregentenstraße.

Ziel der Aktion ist, die Fahrradständer von nicht benutzten Rädern zu befreien und Platz für die Fahrräder von aktiven Radlerinnen und Radlern zu schaffen. Im Visier der Aktion sind Fahrräder, die offensichtlich sehr lange nicht mehr bewegt wurden oder stark beschädigt sind. Das ist z.B. der Fall bei stark verrosteten Ketten, Rahmen ohne Rädern, stark verbogenen Rahmen oder fehlenden wichtigen Bauteilen.
Diese Fahrräder werden in der Woche vom 20. bis 24. Juni mit einer Banderole markiert. Anschließend haben die betroffenen Besitzerinnen und Besitzer bis zum 24. Juli einen Monat Zeit, ihre Fahrräder zu entfernen. Fahrräder, die bis dahin nicht entfernt wurden, werden ab Montag, 25. Juli durch den städtischen Baubetriebshof geräumt.
Für Auskünfte zum Verbleib der entfernten Fahrräder steht Martin Pfab vom städtischen Tiefbauamt per E-Mail unter martin.pfab@rosenheim.de oder telefonisch unter 08031/3651745 zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Katzenleben auf der Hochries

Katzenleben auf der Hochries

Hochries – Hoch über dem Rosenheimer und Samerberger Land gelegen ist das Gipfelhaus Hochries vom Deutschen Alpenverein, Sektion Rosenheim. Zu den dortigen Bewohnern gehören auch drei Katzen der Hüttenwirtin Melanie. Sie haben – wie diese aktuellen Bilder zeigen – ein besonders beschauliches und aussichtsreiches Leben.
(Quelle: Text Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten/ Beitragsbild, Foto: Rainer Nitzsche)

Rote Katze liegt auf Holzstuhl
Heute ist Fronleichnam

Heute ist Fronleichnam

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland – Am heutigen Donnerstag, 16. Juni ist Fronleichnam – ein katholisches Fest. Über einen gesetzlichen und damit arbeitsfreien Feiertag dürfen sich heute neben Bayern auch Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland freuen.

Das Wort „Fronleichnam“ setzt sich aus dem altdeutschen Wort „Fron“ und „Leichnam“ zusammen. Fron bedeutet „Herr“ . Und der Begriff „Leichnam“ hat nichts mit Tod zu tun, sondern kommt von „licham“ für „Leib“. Anders als Ostern, Weihnachten und Pfingsten geht dieses Fest nicht direkt auf die Bibel zurück. Es erinnert an das letzte Abendmahl.
Fronleichnam wird immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Papst Urban IV. führte das Fest im Jahr 1264 ein. Im Jahr 1270 gab es dann erstmals eine Fronleichnamsprozession und zwar in Köln.
Neben den Prozessionen, die mancherorts nicht zu Fuß, sondern auch per Schiff unternommen werden, ist es in vielen Kirchengemeinden nach wie vor Brauch, wunderschöne Blumenteppiche mit christlichen Motiven zu legen, wie beispielsweise auf unserem Beitragsbild in der Stiftskirche St. Margareta in Baumburg in Altenmarkt an der Alz.
Die große Fronleichnamsfeier mit Festgottesdienst und Prozession auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim startet heute um 9 Uhr mit Beteiligung vor allem vieler Trachtenvereine.
(Quelle: Beitragsbild -Archiv: Karin Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. Juni.

Namenstag haben: Bernhard, Gebhard, Germaine, Isfried, Lothar, Vitus, Veit

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Lisa del Giocondo (1479 – war eine florentinische Kaufmannsgattin, die höchstwahrscheinlich die „Mona Lisa“ auf dem weltberühmten Ölgemälde des Malers Leonardo da Vinci ist.)

– Wilbert Awdry (1911 – war ein britischer Priester und großer Eisenbahn-Fan, der die bekannten Kindergeschichten rund um „Thomas, die kleine Lokomotive“ verfasste..)

– Oliver Kahn (1969 – ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart. Derzeit noch im Fernsehen zu sehen als Fußballkommentator)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1844: Charles Goodyear erhält vom United States Patent Office ein Patent auf die Vulkanisierung von Gummi.
  • 1881 Das erste österreichische Telefonbuch erscheint.
  • 1883: Der deutsche Reichstag macht die Krankenversicherung zu einer Pflichtversicherung.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Himmelsleiter „wächst“ aus Rosen empor

Himmelsleiter „wächst“ aus Rosen empor

Aschau im Chiemgau – Noch bis zum 20. November 2022 ist an der katholischen Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ das temporäre Kunstobjekt „Himmelsleiter“ zu bewundern. Die 28 Meter hohe Leiter – mit zwölf Sprossen und sieben Engelsflügeln versehen – versinnbildlicht die Engel, die in der biblischen Vision Jakobs als Boten zwischen Gott und den Menschen auf der Himmelsleiter auf und nieder steigen.
Die Symbolfarben Rot und Blau der Leiter wiederholen sich in den Abend- und Nachtstunden, wenn die Leiter beleuchtet ist.
Ein besonderer Blickfang ist derzeit die Rosenpracht zu Fußen der Himmelsleiter.
(Quelle: Beitragsbild: H. Reiter)
König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1968

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1968

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht  zurück in das Jahr 1968. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die König-Otto-Kreuzung in Rosenheim. Zusätzlich präsentieren wir Euch heute eine weitere Aufnahme der König-Otto-Kreuzung aus dem Jahr 1909 zum Vergleich.
(Quelle: Beitragsbild; Foto: Archiv Herbert Borrmann)

Koenig-Otto-Kreuzung in Rosenheim im Jahr 1909
BRB hat eigene Unterflurdrehbank

BRB hat eigene Unterflurdrehbank

Augsburg / Holzkirchen / Bayern – Erst wurde die neue Halle gebaut, nun steht die wichtigste Neuanschaffung der Bayerischen Oberlandbahn GMBH (BRB) darin, eine Unterflurdrehbank. Mit 16 Tonnen Gewicht verteilt auf circa 2,5 mal 6,5 Metern waren Anlieferung, Aufbau und Inbetriebnahme wahrlich keine Leichtigkeit. Jetzt steht alles an Ort und Stelle und die Mitarbeitenden sind geschult. „Wir haben vier neue Zerspanungsmechaniker extra für diese Maschine eingestellt, die künftig im Zweischichtbetrieb tätig sein sollen“, erzählt BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann.

BRB Unterflurdrehbank mit Zug

Nach Monaten der Vorbereitung geht die Maschine nun in Betrieb. Sie war im Betriebswerk Augsburg ursprünglich nicht vorgesehen, was die Angelegenheit verkomplizierte und teurer machte: nachträglicher Einbau der Grube, der Anschlüsse für Wasser, Strom und Heizung, zusätzlicher Akkuschlepper für den Transport der Fahrzeuge auf die Drehbank.

Bei Zügen nützen sich die Räder
genauso ab wie bei Autoreifen

Bei Zügen nutzen sich die Räder genauso ab wie Autoreifen, nur nicht so schnell. Zwar sind sie aus Metall und die Reibung auf der Schiene ist sehr gering, aber ungefähr ein Millimeter pro Jahr ist es doch, der zur Vorbeugung von Schäden abgenommen wird. Danach laufen die Räder wieder „reibungslos“. Größere Schäden werden so verhindert. Im Schadensfall, wenn beispielsweise ein Gegenstand auf den Schienen mitgeschleift oder eine Schnellbremsung erforderlich wurde, muss mehr abgedreht werden. Der Vorteil der Drehbank ist, dass die Radsätze nicht ausgebaut werden müssen, sondern das Fahrzeug auf die Drehbank geschoben wird und ein Meißel von unten – also „unterflurig“ – das Material abnimmt.
Bis jetzt mussten die knapp 130 Züge der BRB zu den DB-eigenen Drehbänken nach Pasing oder Nürnberg gefahren werden. Ein Aufwand, der sich mit der wachsenden Fahrzeugflotte der BRB immer weniger lohnte. Die Investition von gut 1,5 Millionen Euro in die Drehbank und die damit verbundenen weiteren Anschaffungen werden sich im Laufe der Jahre amortisieren, davon ist Arnulf Schuchmann überzeugt. Da nicht jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen eine habe und die Wartezeiten hoch seien, rechnet er bald mit Fremdaufträgen. „Durchschnittlich hält ein Radsatz zwar fünf Jahre“, erklärt
Thomas Sulzberger, Gruppenleiter Instandhaltung im Betriebswerk Augsburg, „aber wir sind jetzt flexibler und haben keine so hohen Standzeiten mehr für unsere Fahrzeuge beim Abdrehen.“ Statt zwei Wochen auf einen Termin zu warten, was öfter vorgekommen sei, könne das Fahrzeug nun schon nach einem Tag wieder in den Einsatz gehen. Das ist gerade dann eine große Erleichterung, wenn weitere Fahrzeuge wegen unvorhergesehener Reparaturen im Betriebswerk stehen, zum Beispiel wegen eines Wildunfalls, und die einsatzbereite Fahrzeugflotte dezimiert ist.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild, Foto: BRB)

Obst- und Gemüseerzeuger sind sauer

Obst- und Gemüseerzeuger sind sauer

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Die bayerischen Obst- und Gemüseerzeuger sind sauer. Denn der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) setze verstärkt auf billigere ausländische Produkte und treibe die regionalen Betriebe damit vor sich her.

„Mehr Wertschätzung für regionales Obst- und Gemüse – das ist doch nur ein Lippenbekenntnis!“, zeigt sich Lisa-Maria Puschak, Expertin für Obst und Gemüse im Bayerischen Bauernverband, verärgert. Während täglich von steigenden Lebensmittelpreisen berichtet wird, erleben bayerische Obst- und Gemüseerzeuger gerade etwas völlig anderes: „Der LEH ersetzt teurere regionale Produkte gerade entweder durch billigere Importware oder setzt die Erzeuger massiv unter Druck, ihre Ware zu Preisen abzugeben, die aber die Kosten der Erzeugung nicht decken“, betont Puschak. Lediglich in der Direktvermarktung gelinge es den bayerischen Obst- und Gemüsebauern, angemessene Preise zu erzielen – dies sei bayernweit leider nur ein kleiner Teil des Absatzes.

Verbrauchen reagieren mit
Kaufzurückhaltung

Woran liegt es, dass Verbraucherinnen und für Lebensmittel tiefer in die Tasche greifen müssen? Allein in der ersten Jahreshälfte sind die Betriebsmittelkosten, unter anderem für Dünger, Energie oder Diesel und auch die Lohnkosten gestiegen. Und diese werden weiter steigen, erst am 3. Juni wurde im Deutschen Bundestag die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro ab Oktober verabschiedet. Das ist die dritte Erhöhung in einem Jahr. Auch die Inflation steigert die Preise, aber der Preissprung entsteht im Lebensmitteleinzelhandel. Und die Verbraucherinnen und Verbraucher? „Reagieren mit Kaufzurückhaltung. Wir erkennen hier schon einen Zusammenhang zur medialen Berichterstattung, dass Lebensmittel teurer werden. Die Supermärkte im Umkehrschluss verstärken ihr Preiseinstiegssortiment, um die Kunden nicht an die Discounter zu verlieren. Dafür wird zu billigen ausländischen Produkten gegriffen, trotz langjähriger Handelsbeziehungen mit regionalen Anbauern“, betont Puschak. „In Bayern wird unter höchsten Qualitäts- und Sozialstandards produziert, aber die Verbraucherinnen und Verbraucher schauen derzeit noch stärker aufs Geld, da haben die Erzeuger einfach keine Chance.“
Warum ist ausländisches Obst und Gemüse günstiger als die regionale Ware? Bayerisches Obst und Gemüse steht aktuell in ausreichenden Mengen zur Verfügung, dennoch finden Verbraucherinnen und Verbraucher in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels in großen Mengen billiges Importobst und -gemüse. Das liegt neben den oben genannten Produktionskosten vor allem an den hohen Lohnkosten in Deutschland. „Der deutsche Mindestlohn ist doppelt und dreifach höher als in anderen typischen Importländern wie Spanien, Griechenland oder den Osteuropäischen Staaten – in manchen Importländern gibt es überhaupt keinen Mindestlohn (z.B. Italien). Da Erdbeeren, Spargel, Gurken und viele weitere Obst-/ Gemüsesorten sehr arbeitsintensiv sind und meist Handarbeit dahinter steckt, braucht es einen gewissen Preis, damit die Angestellten auch bezahlt werden können“, sagt die Obst- und Gemüseexpertin Puschak.

„Bayerische Qualitätsware wird durch 
massiven Preisdruck in Aus manövriert“

Gerade die letzten beiden Jahre hätten gezeigt, wie wichtig ein hoher Anteil der Selbstversorgung mit regionaler Ware sei. Bayerische Qualitätsware sei ausreichend vorhanden und werde durch den massiven Preisdruck ins Aus manövriert. Die Spargelsaison sei mit deutlichem Absatzrückgang fast gelaufen.
Die bayerische Erdbeere setzt auf einen guten Absatz im Juni. Damit der bayerische Obst- und Gemüsebau eine Zukunft hat, hofft der Bauernverband, dass die Verbraucher der heimischen Ware treu bleiben und schmackhaftes regionales Sommerobst wie Kirschen, Himbeeren und Johannisbeeren, eine rege Nachfrage erleben.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zusammen in See stechen

Zusammen in See stechen

Miesbach – Ab auf das Meer. Mit vielen anderen Menschen zusammen ein Schiff segeln. Die katholische Jugendstelle Miesbach machts möglich. Am Sonntag, dem 14. August 2022 geht das Abenteuer los, und Ihr habt die Möglichkeit, mit dabei zu sein.

„Es geht darum, seine eigenen Talente und Fähigkeiten kennenzulernen. Sie mit den anderen Gruppenmitgliedern zu teilen, und sie bei der Reise einzubringen“ sagt Jürgen Batek der eine, der Segelgruppen, leiten wird. Insgesamt gibt es zwei Gruppen, die jeweils ein eigenes Schiff segeln. Zur Auswahl stehen die Lauwerzee und die Aagtje. Am Ende des Tages ist man aber eine große Gemeinschaft. Insgesamt wird die Reise ins „Unbekannte“ Sieben Tage dauern. In Miesbach gehts los. Am Sonntag, dem 14. August, ist an der Mittelschule Treffpunkt und Abfahrt. Die ganze Gruppe fährt geschlossen in einem Bus. Es geht in die Niederlande zum Hafen in Harling. Dort angekommen, wird nicht lange gewartet. Ab auf die Schiffe und alles einräumen. Den für die Versorgung mit Essen und Trinken ist die Gemeinschaft selbst zuständig. Nicht ganz einfach könnte es manch einen allerdings fallen, dass man beim eigenem Gepäck sehr sparsam sein muss. Es gilt zu bedenken, dass in einer Schiffskajüte nicht viel Platz ist. Aber keine Angst, Ihr werdet natürlich nicht einfach ins kalte Wasser geschmissen. Man bekommt im Vorhinein eine Packliste als roten Faden.

Wo man anlegt,
bleibt eine Überraschung

Wo man anlegt, in welchen Hafen man einläuft, ist jeden Tag aufs neue eine Überraschung. Es kommt darauf an, wie das Wetter ist und wie der Wind steht. Es bleibt also immer spannend. Für Faule ist die Fahrt nichts. Man muss kräftig mit anpacken. Zum Beispiel muss jeden Tag gekocht werden, man will ja nicht hungern. Natürlich muss auch jeder beim Segeln helfen. Segel setzen und Kurs aufnehmen gehört dazu. Man braucht aber keine Erfahrung, mit dem Schiff fahren. Jeder kann mitkommen. Alles, was man können muss, wird einem beigebracht.
Es kommt auf die Gemeinschaft an. So ein Tag auf großer See sieht in etwa wie folgt aus: Erst mal Frühstück zum kräftigen. Dann gib es einen Impuls für den Tag und schon wird abgelegt. Mittags gibt es Brotzeit. Dann darf jeder Tagebuch schreiben. Jetzt kommt wieder etwas, wo es auf alle ankommt. Eine Liederstunde, wo jeder auch ein eigenes Lied mitbringen kann, was er gerne singen würde. Was darf nicht vergessen werden? Die Freizeit. Nach dem Abendessen wird das Land betreten und auch mal ein Platzkonzert mit den gesungenen Liedern veranstaltet. Zum Schluss von jedem Tag kommen alle noch einmal zusammen, um den Tag ausklingen zu lassen.
In den sieben Tagen soll man für die Gemeinschaft aktiv sein, mit ihnen an Aufgaben wachsen und einfach Spaß haben.
Vom 8.- bis zum 9. Juli ist ein Vortreffen mit allen Teilnehmern geplant, um sich schon vorab kennenzulernen.
Wenn ihr jetzt Lust habt, bei dem Abenteuer dabei zu sein, dann meldet euch schnell bei: jbatek@jugendstelle-miesbach.de 

Es gibt aber noch viele weitere Aktionen, die von der katholischen Jugendstelle Miesbach gestaltet werden. Schaut bei Interesse hier vorbei:

 

(Quelle: Beitragsbild: Katholische Jugendstelle Miesbach/ Text: Josefa Staudhammer)