LBV ruft zur „Stunde der Gartenvögel“ auf: Rasenmäher aus, Fernglas raus

LBV ruft zur „Stunde der Gartenvögel“ auf: Rasenmäher aus, Fernglas raus

Rosenheim / Bayern – Vom 8. bis 10. Mai 2026 sind Naturfreunde in Bayern wieder eingeladen, Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und der NABU bitten im Rahmen der Aktion „Stunde der Gartenvögel“ um eine einstündige Beobachtung und Meldung der gesichteten Arten.

Ziel der bundesweiten Mitmachaktion ist es, Daten über häufige Vogelarten im Siedlungsraum zu sammeln. Gezählt wird jeweils die höchste Anzahl einer Art, die innerhalb einer Stunde beobachtet wird. Die Meldung erfolgt online unter www.sdg.lbv.de

Bewusst auf Mähen verzichten

Der LBV empfiehlt, im Vorfeld bewusst auf das Mähen von Rasenflächen zu verzichten. Eine ungemähte Wiese mit Blüten wie Gänseblümchen oder Löwenzahn bietet Insekten Nahrung und damit auch eine wichtige Grundlage für viele Vogelarten.

Auch die Rückkehr der Mauersegler steht im Fokus der Aktion. Die Vögel treffen meist Anfang Mai in Bayern ein und sind an ihren charakteristischen Rufen gut zu erkennen. Diese können auch gemeldet werden, wenn die Tiere selbst nicht sichtbar sind.

Da viele Vogelarten im dichten Laub schwer zu entdecken sind, spielt auch das Hören eine wichtige Rolle. Arten wie Amsel, Mönchsgrasmücke oder Zaunkönig lassen sich oft am Gesang bestimmen. Vogelstimmen-Apps können dabei unterstützen, sollten laut LBV jedoch kritisch geprüft werden.

Die Beobachtungen können bis 18. Mai online oder per Post gemeldet werden. Für Schulen läuft zusätzlich vom 4. bis 8. Mai die „Schulstunde der Gartenvögel“. Außerdem sucht der LBV bis 17. Mai die schönsten Gartenvogel-Fotos Bayerns. Weitere Informationen unter www.sdg.lbv.de und www.lbv.de/fotowettbewerb
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

RoMed Klinik Wasserburg lädt zum „Tag der Pflege“

RoMed Klinik Wasserburg lädt zum „Tag der Pflege“

Wasserrburg / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet am Dienstag, 12. Mai,, ihre Türen für einen „Tag der Pflege“. Von 13 bis 17 Uhr gibt es am Standort Gabersee 1 Einblicke in verschiedene Pflegebereiche, Mitmachstationen, Führungen sowie die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Fachkräften.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit der Pflegekräfte und ein Blick auf moderne Versorgungs- und Behandlungsmethoden. Besucher können sich an mehreren Stationen informieren und teilweise auch selbst aktiv werden.

Wundversorgung, Geriatrie und moderne Hilfsmittel

Im Bereich Wundmanagement werden aktuelle Verfahren und Materialien vorgestellt. Dazu gehören moderne Wundauflagen sowie die VAC-Therapie und die Madentherapie. An Übungspuppen können Verbandstechniken und Kompressionen praktisch ausprobiert werden.

Die Geriatrie stellt Angebote zur Versorgung älterer Menschen und zur Unterstützung bei Demenz vor. Gezeigt werden unter anderem der „CareTable“ und das audiovisuelle System „Qwiek.up“. Auch Exoskelette, Beruhigungstiere und weitere Hilfsmittel können getestet werden. Fachkräfte informieren über den Pflegealltag und stehen für Fragen zur Verfügung.

Einblicke in die Intensivpflege

Führungen auf der Intensivstation geben im 30-Minuten-Takt Einblicke in ein voll ausgestattetes Intensivzimmer mit Beatmungstechnik und Dialyse. Ergänzend erläutern Pflegekräfte ihre Arbeit und beantworten Fragen zum Alltag in diesem Bereich.

Abgerundet wird der Nachmittag durch Infostände sowie ein Angebot an Getränken und Snacks. Der „Tag der Pflege“ soll die Vielfalt der Pflegearbeit sichtbar machen und den direkten Austausch ermöglichen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Freilichtmuseum Amerang lädt zu kreativem und klangvollem Programm am 9. Mai

Freilichtmuseum Amerang lädt zu kreativem und klangvollem Programm am 9. Mai

Amerang / Landkreis Rosenheim – Im Freilichtmuseum Amerang (Landkreis Rosenheim) erwartet Besucher am Samstag, 9. Mai, ein abwechslungsreiches Programm aus Natur, Kreativität und Musik. Ein Workshop am Nachmittag und ein Konzert am Abend bilden dabei zwei besondere Höhepunkte.

Von 14.00 bis 15.30 Uhr können Besucher gemeinsam mit Gartenbäuerin Julia Ertl Muttertagskränze aus Naturmaterialien gestalten. In entspannter Atmosphäre entstehen aus Zweigen, Blüten und weiteren Naturmaterialien individuelle Kränze – jedes Stück ein Unikat. Eigene Materialien können mitgebracht und verarbeitet werden. Die Teilnahme kostet 25 Euro zuzüglich Museumseintritt.

Am Abend folgt um 19.00 Uhr das Konzert „Kräutermischung“. Die Flossinger Sängerinnen treten gemeinsam mit der Geigerin Monika Baumgartner, der Harfenistin Annelies Brandstätter und Moderatorin Ulrike Zöller auf. Im Mittelpunkt steht ein musikalisches Programm rund um Pflanzen, die in Liedern oft als Metaphern für Liebe, Vergänglichkeit oder Tod verwendet werden. Das Ensemble verbindet dabei traditionelle und zeitgenössische Gesänge aus dem Alpenraum und darüber hinaus. Die Konzertkarte kostet 15 Euro.

Anmeldung für Workshop und Konzert ist per E-Mail an museum@flm-amerang.de
oder telefonisch unter 08075/915090 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.flm-amerang.de
(Quelle: Pressemitteilung FLW Amerang – Copyright Julia Ertl)

Priener Wunschbaumaktion startet Ende November 2026 erneut

Priener Wunschbaumaktion startet Ende November 2026 erneut

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Priener Wunschbaumaktion geht auch 2026 wieder in eine neue Runde und setzt in der Adventszeit ein Zeichen für Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit. Ab 24. November 2026 können Bürger der Marktgemeinde Prien am Chiemsee erneut als Geschenkpaten aktiv werden und Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Freude bereiten.

Die Aktion richtet sich an Einwohner aus Prien, die sich aktuell in einer herausfordernden Lebenslage befinden. Dazu zählen Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit geringem Einkommen. Ihre persönlichen Wünsche werden anonymisiert auf Sterne übertragen, die anschließend den Wunschbaum im Tourismusbüro Prien schmücken.

Die Resonanz im Jahr 2025 war groß: Insgesamt wurden 58 Wunschsterne im Tourismusbüro vergeben, 43 Geschenke konnten direkt an die Empfänger übergeben werden. Die Projektverantwortlichen berichten von vielen bewegenden Momenten und großer Dankbarkeit bei den Beschenkten.

Auch 2026 liegt ein Schwerpunkt wieder auf der Regionalität. Die Geschenke werden vor Ort gekauft, wodurch nicht nur direkt geholfen, sondern auch die heimische Wirtschaft unterstützt wird. Organisiert wird die Aktion von den Projektkoordinatorinnen Elisabeth Anner und Christine Gabriel gemeinsam mit dem Tourismusbüro Prien, dem Bürgermeister sowie den Sozial- und Familienbeauftragten des Gemeinderats.

Weitere Informationen gibt es unter tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, Telefon +49 8051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Auf Schulweg kommt es zu Kollision zwischen Auto und Fahrrad

Auf Schulweg kommt es zu Kollision zwischen Auto und Fahrrad

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein 15-jähriger Fahrradfahrer ist am Dienstagmorgen (5.5.2026) in Wasserburg am Inn bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Jugendliche war auf dem Weg zur Schule.

Gegen 07.40 Uhr kam es, nach den Angaben der Polizei, im Bereich der Kreuzung Staatsstraße 2092 und Salzburger Straße zu dem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und dem Radfahrer.
Der 15-Jährige fuhr aus der Salzburger Straße nach links auf die Staatsstraße ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem vorfahrtsberechtigten Pkw, der von einem Mann Mitte 50 gesteuert wurde. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der Unfall nicht mehr verhindert werden.

Der Jugendliche erlitt einen Oberschenkelbruch sowie eine Kopfverletzung. Er wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen.

Die Salzburger Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme und medizinischen Versorgung etwa eine Stunde gesperrt. Im Einsatz waren Polizei, Rettungsdienst sowie die Feuerwehr Wasserburg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Prien 2026: Führungen rund um Natur, Geschichte und besondere Abendmomente

Prien 2026: Führungen rund um Natur, Geschichte und besondere Abendmomente

Prien / Landkreis Rosenheim – Ob auf dem Wasser, im Wald oder bei Nacht auf der Insel – Prien am Chiemsee lädt auch 2026 dazu ein, die Region bei zahlreichen Führungen aus neuen Perspektiven kennenzulernen.

Das Programm reicht von Natur- und Erlebnisangeboten über Ortsrundgänge bis hin zu besonderen Abendtouren für unterschiedliche Interessen und Zielgruppen.

Natur erleben auf Wasser, Wiesen und im Wald

Den Auftakt macht ab Freitag, 15. Mai 2026, die Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen. Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ geht es auf eine rund dreistündige Naturerlebnisfahrt durch das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas. Die Fahrten finden freitags bis 7. August 2026 um 16.30 Uhr sowie samstags bis 3. Oktober 2026 um 10.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Dampfersteg Übersee/Feldwies neben der Seewirtschaft.

Bereits am 23. Mai 2026 startet die Wildkräuterwanderung im Eichental unter Leitung von Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder. Ein weiterer Termin ist der 13. Juni 2026. Start ist jeweils um 14 Uhr am Beilhackparkplatz West in Prien.

Am 30. Mai 2026 beginnt zudem die monatliche Führung „Waldbaden – Eintauchen in die Waldatmosphäre“. Weitere Termine folgen bis Oktober 2026. Treffpunkt ist das Gästehaus Schwarz, Am Roseneck 30.

Ortsgeschichte und besondere Inselerlebnisse

Ab 25. Mai 2026 gibt es jeden Montag bis 28. September 2026 den geführten Ortsrundgang durch Prien. Start ist um 10 Uhr am Tourismusbüro.

Ebenfalls ab 26. Mai 2026 beginnt auf Herrenchiemsee die Fledermausführung mit mehreren Terminen bis August. Start ist jeweils um 19.45 Uhr.

Die Führung „See-Insel-Königs G’schicht’n“ läuft ab 29. Mai 2026 bis 2. Oktober 2026 jeden Freitag um 10.30 Uhr entlang des Seeufers in Prien/Stock Hafen.

Ein besonderes Highlight sind die Vollmond-Nachtwanderungen „Mondkönig-Märchenkönig“ auf der Herreninsel. Erste Termine sind 5. und 6. Juni 2026, weitere folgen bis Ende September. Start ist um 21.15 Uhr an der Wartehalle der Chiemsee-Schifffahrt in Prien.

Anmeldung und Informationen gibt es im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 / 6905-0, per E-Mail an info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de.

Bildunterschrift: Kleine Entdeckungen, große Erlebnisse – Prien am Chiemsee aus neuen Perspektiven kennenlernen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild Markt Prien a. Chiemsee – Tanja Ghirardini)

Tag des Lokaljournalismus: Innpuls.me – nah dran, wenn es drauf ankommt

Tag des Lokaljournalismus: Innpuls.me – nah dran, wenn es drauf ankommt

Rosenheim – Schon am frühen Morgen ist bei Innpuls.me eine E-Mail eingegangen, die hängen bleibt. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt bedankt sich zum Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai ausdrücklich bei der Redaktion – für Orientierung, für Einordnung, für das Hinschauen und für die Nähe zu den Menschen vor Ort.

Ein solches Danke ist mehr als eine freundliche Geste. Es ist auch ein Anlass, kurz innezuhalten und zu sagen, was Lokaljournalismus für Innpuls.me eigentlich bedeutet – und warum diese Form der Berichterstattung für die Region Rosenheim so wichtig ist.

Nah dran statt weit weg

Lokaljournalismus bedeutet, nicht über abstrakte Themen in der Ferne zu schreiben, sondern über das, was direkt vor der eigenen Haustüre passiert. Über Entscheidungen im Stadtrat, über das Vereinsleben, über Ereignisse im Alltag – und genauso über die vielen kleinen Dinge, die eine Stadt und eine Region prägen.

Änderungen bei der Müllabfuhr, der Saisonstart im Freibad, die Kastanienblüte in der Innenstadt oder Veranstaltungen im Stadtteil: Auf den ersten Blick wirken solche Themen banal. Auf den zweiten Blick sind sie genau das, was den Alltag der Menschen betrifft.

Und genau hier kommt oft die Rückfrage – gerade in sozialen Netzwerken: Wen interessiert das eigentlich?

Die Antwort aus Sicht von Innpuls.me ist klar: die Menschen hier. Denn Lokaljournalismus lebt davon, dass er relevant für den eigenen Lebensraum ist. Er schafft Orientierung im direkten Umfeld und sorgt dafür, dass man weiß, was vor der eigenen Haustüre passiert.

Einordnung statt Informationsflut

Lokaljournalismus ist dabei längst mehr als reine Meldungsweitergabe. In einer Zeit, in der Informationen im Überfluss vorhanden sind, übernimmt er auch eine wichtige Filterfunktion: Was ist wirklich relevant? Was betrifft viele Menschen in der Region? Was hat gesellschaftliche Bedeutung – und was nicht?
Diese Einordnung gehört bei Innpuls.me genauso dazu wie die Berichterstattung selbst.

„Nah dran“ ist kein Schlagwort, sondern Alltag

Was die IG BAU in ihrer Dankesmail beschreibt, trifft aus Sicht der Redaktion genau den Kern: Orientierung geben, Verantwortung hinterfragen und gleichzeitig Nähe zu den Menschen halten.

Denn Lokaljournalismus bedeutet auch, erreichbar zu sein. Gespräche zu führen, Hinweise aufzunehmen, mit  Lesern im Austausch zu stehen – und manchmal auch erst durch diese Rückmeldungen überhaupt auf Themen aufmerksam zu werden.

Das ist kein Nebeneffekt, sondern ein wesentlicher Teil der Arbeit von Innpuls.me.

Tag des Lokaljournalismus – zum zweiten Mal

Der 5. Mai ist inzwischen zum zweiten Mal offizieller „Tag des Lokaljournalismus“. Verschiedene Medienhäuser und Verbände im deutschsprachigen Raum machen damit auf die Bedeutung regionaler Berichterstattung aufmerksam.

Gleichzeitig wird auch über Herausforderungen gesprochen. In vielen Medienhäusern wird die Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz als eine der großen Veränderungen der kommenden Jahre gesehen. Dabei geht es vor allem um Fragen der Sichtbarkeit, der Informationsflut und der Veränderung von Nachrichtenverbreitung. Der Lokaljournalismus drohe durch die Verwendung der KI auf den Plattformen zunehmend unsichtbar zu werden.

Warum Innpuls.me das anders sieht

Diese Einschätzung wird auch bei Innpuls.me wahrgenommen – allerdings mit einem eigenen Blick auf die Realität vor Ort. Denn so leistungsfähig digitale Systeme auch sind: Sie ersetzen keine journalistische Präsenz vor Ort.

Eine KI kann nicht auf dem Stadtfest Gespräche führen, mit offenen Augen durch die Stadt bummeln und nicht die Stimmung in einem Gemeinderat aufnehmen. Sie kann nicht beobachten, einordnen oder aus menschlicher Perspektive erzählen.
Genau hier bleibt der Unterschied – und genau hier liegt auch die Stärke des Lokaljournalismus.

Lokaljournalismus als Miteinander

Für Innpuls.me ist Lokaljournalismus deshalb immer auch ein Miteinander. Mit  Lesern, die Tipps geben, Fotos schicken, auf Fehler hinweisen oder Themen vorschlagen. Mit Menschen, die helfen, wenn Redaktionen nicht überall gleichzeitig sein können.

Dieses Zusammenspiel macht die Berichterstattung erst vollständig – und sorgt dafür, dass Lokaljournalismus mehr ist als reine Einbahnkommunikation.

Ein ehrliches Danke – und ein Auftrag

Am Ende bleibt deshalb auch der Dank der IG BAU nicht einfach nur eine nette Randnotiz. Er ist eine Bestätigung für eine Arbeit, die täglich nah am Leben der Menschen stattfindet. Und auch ein klarer Auftrag: genau so weiterzumachen. Denn Lokaljournalismus ist vieles – aber vor allem eines: nah dran, wenn es drauf ankommt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Landesliga Südost: TSV 1860 Rosenheim gewinnt Fußballspiel in Unterführung mit 2:1

Landesliga Südost: TSV 1860 Rosenheim gewinnt Fußballspiel in Unterführung mit 2:1

Rosenheim – Die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim hat in der Fußball-Landesliga Südost das Auswärtsspiel beim FC Unterföhring mit 2:1 gewonnen. Nach Rückstand drehte das Team die Partie in der zweiten Halbzeit.

Der TSV 1860 Rosenheim startete gut in die Begegnung und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Immer wieder kam die Mannschaft gefährlich vor das Tor, Unterföhring konnte jedoch zunächst im letzten Moment klären. Kurz vor der Pause ging der FC Unterföhring nach einem Konter mit 1:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Rosenheim eine schnelle Reaktion: Bereits in der 48. Minute gelang der Ausgleich. Nach einem Schnittstellenpass lief Edis Muhameti allein auf das Tor zu und schob zum 1:1 ein.

In der 65. Minute folgte die Entscheidung zugunsten der Gäste. Michael Summerer wurde im Rückraum freigespielt und traf aus rund 20 Metern sehenswert ins lange Eck zur 2:1-Führung.

In der Schlussphase erhöhte Unterföhring nochmals den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Standardsituationen. Die Rosenheimer Defensive hielt jedoch stand. Weitere Chancen zur Vorentscheidung blieben ungenutzt, sodass es beim knappen Auswärtssieg blieb.
Am Ende stand ein verdienter 2:1-Erfolg für die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim in der Landesliga Südost.

Tore: 1:0 Tokoro (37.), 1:1 Muhameti (48.), 1:2 Summerer (67.)
Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Gleißenberger, Fischer, Elghatous (61. Tutic), Muhameti, Khong-In, L. Markulin, Grundner, Syed, Summerer, Ünal, N. Markulin (88. Ngounou Djayo)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Wasserschutzpolizei bietet kostenlose Gravieraktion am Chiemsee an

Wasserschutzpolizei bietet kostenlose Gravieraktion am Chiemsee an

Chiemsee / Landkreis Rosenheim: Aktion der Wasserschutzpolizei am Chiemsee: Bootsbesitzer können am Samstag, 9. Mai in Übersee ihre Ausrüstung kostenlos kennzeichnen lassen – als Schutz vor Diebstahl und Verlust.

Am Samstag, 9. Mai 2026, bietet die Wasserschutzpolizei Prien von 10 bis etwa 14 Uhr eine kostenlose Gravieraktion an der Hafenanlage Madl in Übersee am Chiemsee (Seestraße 2) an.

Dabei können auf Wunsch Außenbordmotoren, Ferngläser, GPS-Geräte sowie weitere nautische Ausrüstungsgegenstände mit einer individuellen und dauerhaft eingravierten Nummer versehen werden.

Die Eigentümer erhalten im Anschluss einen Bootspass sowie einen wasserfesten Aufkleber für die markierten Gegenstände. Durch die Kennzeichnung sollen gestohlene oder verlorene Gegenstände im Falle eines Auffindens leichter ihrem rechtmäßigen Besitzer zugeordnet werden können.

Wichtig: Zur Gravur sind entsprechende Eigentumsnachweise wie Kaufvertrag oder Rechnung mitzubringen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vor Ort stehen die Beamten der Wasserschutzpolizei zudem für Fragen rund um den Wassersport sowie zum Thema Diebstahlprävention zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es bei der Polizeiinspektion Prien unter Tel. 08051/9057-0.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Polizeiinspektion Prien)

Saisonstart am Chiemsee: Wasserschutzpolizei zieht positive Bilanz

Saisonstart am Chiemsee: Wasserschutzpolizei zieht positive Bilanz

Chiemsee / Landkreis Rosenheim –  Zum Start der Angelsaison hat die Wasserschutzpolizei Prien rund um den 1. Mai zahlreiche Kontrollen auf dem Chiemsee durchgeführt – insgesamt ohne größere Zwischenfälle.

Mit sonnigem Wetter und frischen Temperaturen begann am 1. Mai die Angelsportsaison am Chiemsee. Wie jedes Jahr nutzten viele Angler das lange Wochenende für ihre Ausflüge auf den See. Die Wasserschutzpolizei Prien sowie die Fischereiaufsicht waren deshalb mehrere Tage im Einsatz und kontrollierten rund 50 Sportfischer im gesamten Gewässerbereich.

Das Ergebnis fiel insgesamt positiv aus: Die überwiegende Mehrheit der kontrollierten Angler verhielt sich ordnungsgemäß und führte die erforderlichen Dokumente mit sich.

Zwei Fälle gab es jedoch zu beanstanden. In beiden Fällen wurden österreichische Angler mit Schlauchbooten mit Elektromotor kontrolliert, für die keine Genehmigung des Landratsamtes Traunstein vorlag. Ein Boot war den Beamten zunächst vor Chieming ohne sichtbares Kennzeichen aufgefallen, ein weiteres später im Bereich der Kreuzkapelle der Herreninsel. In einem Fall gab der Bootsführer an, lediglich eine Probefahrt vor einer geplanten Antragstellung durchführen zu wollen. Positiv hervorzuheben war, dass sich an Bord befindliche Kinder Schwimmwesten trugen.

Gegen beide Bootsführer wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige an das Landratsamt Traunstein erstattet. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für Elektromotorboote unabhängig von der Leistung eine Kennzeichnungspflicht besteht und diese gut sichtbar am Fahrzeug angebracht werden muss.

Verstöße gegen Ruhezonenregelung

Zusätzlich stellten die Beamten während der Kontrolltage sechs Verstöße gegen die Ruhezonenregelung fest. Die betroffenen Boote befanden sich innerhalb der durch Bojen markierten Schutzbereiche. Am Chiemsee gelten eine befristete Ruhezone vom 1. März bis 31. Juli sowie ganzjährige Ruhezonen, die für alle Wasserfahrzeuge und auch für Schwimmer verbindlich sind.

Zum Saisonstart erinnert die Wasserschutzpolizei Prien außerdem an die wichtigsten Vorschriften der bayerischen Schifffahrtsverordnung: Dazu zählen unter anderem die Einhaltung der Promillegrenze wie im Straßenverkehr, das Mitführen geeigneter Rettungsmittel sowie die maximale Fahrgeschwindigkeit von 40 km/h.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radfahrerin bei Unfall in Stephanskirchen schwer verletzt

Radfahrerin bei Unfall in Stephanskirchen schwer verletzt

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Beim Einfahren eines Lkw in die Simsseestraßein Stephanskirchen  ist es zu einem Zusammenstoß mit einer Radfahrerin gekommen – die 30-Jährige wurde schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Montag, 4. Mai 2026, gegen 10.30 Uhr. Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer aus Rosenheim wollte von einem Grundstück auf die Simsseestraße einfahren. Parallel zur Straße verläuft dort ein Geh- und Radweg.
Zur gleichen Zeit war eine 30-jährige Frau aus Stephanskirchen mit ihrem Fahrrad auf diesem Radweg unterwegs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei übersah der Lkw-Fahrer beim Einfahren die vorfahrtsberechtigte Radfahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, durch den die Frau zu Boden stürzte.
Sie erlitt schwere Verletzungen, darunter offene Frakturen im Bein- und Fußbereich sowie blutende Wunden. Nach ersten medizinischen Erkenntnissen liegen auch innere Verletzungen vor, die auf das Unfallgeschehen zurückzuführen sind. Lebensgefahr besteht laut erster ärztlicher Auskunft jedoch nicht.
Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden von rund 700 Euro, am Lkw wurde kein nennenswerter Schaden festgestellt.
Gegen den 60-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim /  
Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frontalcrash bei Söchtenau: Mann in Lebensgefahr

Frontalcrash bei Söchtenau: Mann in Lebensgefahr

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2360 sind am Montagmorgen (4.5.2026) drei Menschen verletzt worden – einer davon schwebt in Lebensgefahr.

Am 4. Mai 2026 gegen 7.30 Uhr war ein 38-jähriger Autofahrer aus Rosenheim auf der Staatsstraße 2360 in Richtung Norden unterwegs. Mit im Wagen saß ein 45-jähriger Mitfahrer, ebenfalls aus Rosenheim. Zur gleichen Zeit kam ihnen eine 47-jährige Autofahrerin aus Eggstätt entgegen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand  der Polizei geriet der 38-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß: Die entgegenkommende Fahrerin prallte mit der Front ihres Pkw in die rechte Seite des Fahrzeugs des 38-Jährigen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle drei Beteiligten verletzt. Der 45-jährige Mitfahrer erlitt besonders schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht weiterhin Lebensgefahr. Die 47-jährige Fahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt, befindet sich laut Medizinern jedoch außer Lebensgefahr. Der 38-jährige Fahrer kam mit leichteren bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 45.000 Euro, es dürfte sich jeweils um wirtschaftliche Totalschäden handeln. Die Fahrzeuge wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.
Die Feuerwehr Söchtenau übernahm die Erstversorgung der Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, regelte den Verkehr und kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen.
Gegen den 38-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)