Nach Pöbelei am Rosenheimer Salzstadel: Betrunkener landet in Polizeizelle

Nach Pöbelei am Rosenheimer Salzstadel: Betrunkener landet in Polizeizelle

Rosenheim – Ein lautstarker Auftritt am Rosenheimer Salzstadl endete für einen 27-jährigen Rosenheimer in einer Polizeizelle. Nachdem der Mann mehrere Personen angepöbelt und sich auch gegenüber den Einsatzkräften aggressiv gezeigt hatte, musste er die Nacht dort verbringen. Zudem erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren.

Nach Angaben der Polizei pöbelte der 27-Jährige am Montagabend (27. Juli 2026) gegen 22.25 Uhr am Salzstadl mehrere Personen an. Dabei trat er den Angaben zufolge deutlich aggressiv auf.
Auch als eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim eintraf, ließ sich der Mann nicht beruhigen. Er soll zudem Straftaten angedroht haben. Die Beamten nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam und brachten ihn zur Polizeiinspektion Rosenheim.

Widerstand beim Gang zur Zelle

Beim Versuch, den deutlich alkoholisierten Mann in eine Haftzelle zu bringen, kam es laut Polizei zu weiteren Problemen. Der 27-Jährige habe sich massiv gegen die Maßnahme gewehrt, versucht, sich aus den Griffen der Beamten zu lösen und sich gegen die Unterbringung gesperrt.
Schließlich konnte der Mann in der Zelle untergebracht werden, wo er seinen Rausch ausschlief.

Wegen seines Verhaltens muss sich der 27-Jährige nun zusätzlich wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Mehr Leben an Rosenheims Flüssen? Stadt prüft temporäre Pop-up-Gastronomie

Mehr Leben an Rosenheims Flüssen? Stadt prüft temporäre Pop-up-Gastronomie

Rosenheim – Der Kulturstrand am Innspitz startet in wenigen Tagen (wir berichteten)  wieder und zeigt, wie beliebt Angebote am Wasser sein können. Künftig könnten in Rosenheim möglicherweise weitere zeitlich begrenzte gastronomische Angebote entstehen: Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich mit einem Antrag zu sogenannten Pop-up-Bars an Inn, Hammerbach und Mangfall beschäftigt und die nächsten Schritte für ein mögliches Pilotprojekt beschlossen.

Fünf mögliche Standorte geprüft

Der Antrag stammt von der SPD-Stadtratsfraktion und FDP-Stadtrat Marcus Moga. Darin wird vorgeschlagen, geeignete Flächen für temporäre gastronomische Angebote festzulegen, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und interessierte Betreiber über ein Interessenbekundungsverfahren zu suchen.
Die Verwaltung hat daraufhin mögliche Standorte geprüft. Dabei wurden fünf Flächen gefunden, die grundsätzlich für eine solche Nutzung geeignet erscheinen. Welche Standorte tatsächlich infrage kommen, muss teilweise noch mit weiteren Beteiligten abschließend abgestimmt werden.
Für 2026 soll nun ein Interessenbekundungsverfahren gestartet werden. Anschließend könnte ein zunächst auf eine Sommersaison begrenzter Testbetrieb stattfinden. Nach Abschluss der Saison soll das Projekt ausgewertet werden.

Nur mobile Angebote und klare Regeln

Nach den Vorstellungen der Stadt sollen die Angebote bewusst zeitlich begrenzt und möglichst schonend für die Umgebung gestaltet werden. Vorgesehen sind unter anderem:

  • keine festen Bauten, sondern ausschließlich mobile Elemente,
  • eine Nutzung nur während der Sommermonate von Mai bis Oktober,
  • Musik lediglich mit Hintergrundcharakter,
    je nach Standort begrenzte Öffnungszeiten bis maximal 22 Uhr,
  • ein emissionsarmer und naturschonender Betrieb.

Besonders im Bereich des Mangfallparks soll darauf geachtet werden, dass der Erholungswert möglichst wenig beeinträchtigt wird. Schäden an öffentlichen Flächen oder Einrichtungen müssten von den Betreibern beseitigt werden.

„Der Kulturstrand ist wirklich eine Bereicherung“

SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan verwies auf die positiven Erfahrungen mit dem Kulturstrand am Innspitz. „Der Rosenheimer Kulturstrand ist wirklich eine Bereicherung. Ich gehe deshalb davon aus, dass weitere Angebote dieser Art gut angenommen werden“, sagte sie. Auch Sonja Gintenreiter von Bündnis 90/Die Grünen sprach sich für den Vorschlag aus. „Das tut Rosenheim gut“, meinte sie.
Zustimmung kam ebenfalls aus der CSU-Fraktion. Gleichzeitig wurde angeregt, bei der Standortsuche auch weitere Möglichkeiten zu prüfen.

Diskussion um den richtigen Standort

Christine Degenhart von den Freien Wählern begrüßte den Antrag grundsätzlich. Gleichzeitig sprach sie sich dafür aus, am Innspitz neben dem Kulturstrand keine weiteren Veranstaltungen zu schaffen, um den Naturbereich nicht zusätzlich zu belasten. Zudem brauche es auch Orte, an denen Menschen Ruhe finden könnten.

Als möglichen alternativen Standort brachte sie das Oberbauamt am Bahnhofsvorplatz ins Gespräch. Auch aus der CSU-Fraktion kam die Anregung, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude als zusätzlich möglichen Standort zu prüfen, auch wenn in diesem Fall nicht am Wasser gelegen.
Das weitere Vorgehen soll nun über ein Interessenbekundungsverfahren konkretisiert werden. Ob und wo tatsächlich ein temporäres gastronomisches Angebot entsteht, steht damit noch nicht fest.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheim verlängert Streetwork-Projekt: Streetworker bleiben bis Ende 2027 im Einsatz

Rosenheim verlängert Streetwork-Projekt: Streetworker bleiben bis Ende 2027 im Einsatz

Rosenheim – Die Streetworker in Rosenheim bleiben länger im Einsatz: Der Haupt- und Finanzausschuss hat einstimmig beschlossen, das zunächst befristete Projekt bis Ende 2027 zu verlängern. Gestartet war der Einsatz vor allem wegen der Situation im Salingarten. Inzwischen sind die Streetworker auch an weiteren Treffpunkten im Stadtgebiet unterwegs.

Vom Salingarten auf weitere Orte ausgeweitet

Ausgangspunkt für den Einsatz der Streetworker war ein Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom November 2024 zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Salingarten. Hintergrund waren zunehmende Probleme in der Grünanlage.
Im April 2025 beauftragte der Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren die Verwaltung, gemeinsam mit dem Diakonischen Werk ein Konzept zu entwickeln und den Einsatz von Streetworkern zunächst bis Ende 2026 zu erproben.

Seit Juni 2025 sind die Streetworker in Rosenheim unterwegs. Schon kurz nach dem Start zeigte sich laut Stadtverwaltung, dass der Bedarf nicht nur im Salingarten besteht. Die Mitarbeiter sind inzwischen auch im Bereich des Bahnhofs, am Busbahnhof sowie am Kardinal-Faulhaber-Platz anzutreffen.

Vertrauen schaffen und Hilfe anbieten

Nach Einschätzung der Stadtverwaltung ist das Projekt in der bisherigen Phase gut angelaufen. Durch die regelmäßige Präsenz konnten Kontakte zu den angesprochenen Menschen aufgebaut und konkrete Hilfen vermittelt werden.
Die Streetworker suchen das Gespräch, bauen Vertrauen auf und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Dabei geht es nicht um Kontrollen oder das Durchsetzen von Regeln. Die Streetworker verstehen sich als ergänzendes Angebot, um Menschen zu erreichen, die von bestehenden Hilfsangeboten oft nur schwer erreicht werden.

„Nicht die Lösung aller Probleme“

Oberbürgermeister Abuzar Erdogan bewertete das Projekt in der Sitzung als gut angelaufen. „Streetwork ist nicht die Lösung aller Probleme, aber ein weiteres Instrument neben den Ordnungsmaßnahmen“, sagte er. Er sprach sich dafür aus, den Einsatz auch künftig fortzuführen – vorbehaltlich der finanziellen Möglichkeiten im Haushalt. Gleichzeitig müsse man sich bewusst sein, dass nicht allen Menschen damit geholfen werden könne. Als Beispiel nannte Erdogan obdachlose Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen weiterhin auf der Straße leben möchten.
Auch Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, befürwortete die Verlängerung. „Die Streetworker ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu Leuten, die aus dem Raster fallen“, sagte sie. Die Entscheidung zur Verlängerung des Projekts bis zum 31. Dezember 2027 fiel einstimmig.

Rund 80.000 Euro pro Jahr

Die Kosten für den weiteren Einsatz der Streetworker belaufen sich laut Stadtverwaltung auf knapp 80.000 Euro jährlich. Darin enthalten sind unter anderem Personalkosten für Fachkräfte mit insgesamt 30 Wochenstunden sowie Leitungs-, Verwaltungs- und Sachkosten.
Die entsprechenden Mittel wurden für die Haushaltsplanung 2027 angemeldet. Aufgrund der angespannten Haushaltslage müssen die zusätzlichen Ausgaben nach Angaben der Stadt durch Einsparungen bei anderen Maßnahmen ausgeglichen werden.

Parallel arbeitet die Stadt an den weiteren Rahmenbedingungen für einen kommunalen Sicherheitsdienst. Der Stadtrat hatte im Januar 2026 grundsätzlich beschlossen, die Einrichtung eines solchen Dienstes prüfen zu lassen. Vorgesehen ist dabei vor allem eine stärkere Präsenz im öffentlichen Raum, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.
Nach Einschätzung der Verwaltung könnten sich künftig Ergänzungen zwischen der Arbeit der Streetworker und einer stärkeren Präsenz im Stadtgebiet ergeben: Während Streetworker den Kontakt zu Menschen suchen und Hilfen vermitteln, soll ein kommunaler Sicherheitsdienst vor allem durch sichtbare Präsenz im öffentlichen Raum wirken (wir berichteten).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Verkehr in Rosenheim: Diese Themen stehen heute im Ausschuss zur Beratung

Verkehr in Rosenheim: Diese Themen stehen heute im Ausschuss zur Beratung

Rosenheim – Wo sollen Autos künftig fahren und wie viel Platz braucht der Radverkehr? Diese Fragen stehen am heutigen Dienstagabend (28.7.2026) im Mittelpunkt der Sitzung des Rosenheimer Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV. Auf der Tagesordnung stehen die künftige Entwicklung des Radverkehrs sowie die Möglichkeiten der Stadt, Schleichverkehr durch Wohngebiete einzudämmen. Interessierte Bürger können die öffentliche Sitzung ab 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rosenheimer Rathauses verfolgen.

Entscheidung über die künftige Zielsetzung beim Radverkehr

Ein zentraler Punkt der Sitzung ist die weitere Entwicklung des Radverkehrs in Rosenheim. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr deutlich zu erhöhen. Dabei sollen unter anderem die Ziele des Bürgerbegehrens „Radentscheid Rosenheim“ aus dem Jahr 2020 berücksichtigt werden.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie der Ausbau sicherer Radwege, ein zusammenhängendes Radverkehrsnetz und bessere Bedingungen für Menschen, die im Alltag mit dem Fahrrad unterwegs sind. Nach den bisherigen Zielsetzungen strebt die Stadt eine Steigerung des Radverkehrsanteils um rund 26 Prozent an.

Über den Weg dorthin gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen. Die Initiatoren des Radentscheids und Umweltverbände wie der BUND Naturschutz kritisieren seit Längerem, dass die Umsetzung der beschlossenen Ziele aus ihrer Sicht zu langsam vorankommt. Auch im Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) schnitt Rosenheim zuletzt vergleichsweise schwach ab. Kritisiert werden unter anderem fehlende durchgehende Radverbindungen und Unsicherheiten für Radfahrende im Stadtgebiet.
Gleichzeitig gibt es auch Kritik an einer stärkeren Verlagerung von Verkehrsflächen zugunsten des Radverkehrs. Dabei geht es unter anderem um mögliche Auswirkungen auf den Autoverkehr, den Wegfall von Parkmöglichkeiten und die Verkehrsführung in den teilweise engen Straßen der Innenstadt.
Der Ausschuss soll nun über die weitere Zielsetzung der Stadt beim Radverkehr beraten und eine Entscheidung treffen.

CSU-Anfrage zu Schleichwegen durch Navigationsdienste

Ein weiterer interessanter Punkt auf der Tagesordnung ist eine Anfrage der CSU-Stadtratsfraktion vom 9. Juli 2026 zu den Möglichkeiten der Stadt, Einfluss auf Fahrstreckenhinweise in Navigationsdiensten wie Google Maps zu nehmen. Hintergrund ist ein Problem, das einige Anwohner aus Wohngebieten kennen: Bei Staus oder hohem Verkehrsaufkommen leiten Navigationsapps Fahrzeuge teilweise über kleinere Nebenstraßen und durch Wohnviertel, um Zeit zu sparen.
Mit der Anfrage soll geklärt werden, welche rechtlichen und technischen Möglichkeiten die Stadt hat, um solche Ausweichverkehre zu reduzieren. Ziel wäre es, Belastungen durch zusätzlichen Verkehr, Lärm und mögliche Unfallrisiken in betroffenen Bereichen zu verringern. Welche Handlungsspielräume der Stadt dabei tatsächlich zur Verfügung stehen, soll nun im Ausschuss beraten werden.

Die Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV findet am heutigen Dienstagabend, 28. Juli, statt. Beginn ist um 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rosenheimer Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Gocklwirt, Baierbach, 1970er

Gocklwirt, Baierbach, 1970er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Gocklwirt in Baierbach (Gemeinde Stephanskirchen) am Simssee.

Im Mittelpunkt des Bildes steht eine besondere Attraktion, die bei vielen Kindern aus der Region für Begeisterung sorgte: eine kleine Eisenbahn, die durch den Wirtshausgarten fuhr. Viele junge Fahrgäste genossen damals die Fahrt, während im Hintergrund das Gasthaus zu sehen ist.

Eine Eisenbahn als Kinderattraktion

Schon in den 1970er-Jahren war der Gocklwirt ein beliebtes Ausflugsziel für Familien aus Rosenheim und Umgebung. Die Kombination aus bayerischer Gastlichkeit, Spielmöglichkeiten und besonderen Attraktionen machte den Ort zu einem beliebten Ziel für Sonntagsausflüge.
Die kleine Eisenbahn, die auf dem historischen Foto zu sehen ist, war dabei eine besondere Anziehungskraft für die jungen Besucher. Für viele Kinder gehörte eine Fahrt durch den Wirtshausgarten zu einem Ausflug zum Gocklwirt einfach dazu.

Vom Gockerl-Ausschank zum Ausflugslokal

Eröffnet wurde das traditionsreiche Wirtshaus im August 1955 von Anton und Betty Rietz. Aus einer ursprünglichen Geflügelzucht entwickelte sich der Name „Gocklwirt“ – und im Laufe der Jahrzehnte ein weit über Stephanskirchen hinaus bekanntes Ausflugslokal.
Gerade in den 1970er-Jahren befand sich der Gocklwirt in einer aktiven Aufbauphase. Das Gelände wurde immer weiter gestaltet und entwickelte sich zu einem besonderen Erlebnisort für Besucher.

Nostalgie und Kuriositäten am Simssee

Zum Markenzeichen des Gocklwirts wurde der urige Wirtshof mit seinem nostalgischen Spielplatz. Auf dem Gelände finden sich bis heute historische Maschinen, Landwirtschaftsgeräte und zahlreiche Kuriositäten.
Ab 1972 baute der Großvater der heutigen Betreiber zudem eine umfangreiche Sammlung auf, zu der auch die bekannte Kunstuhr gehört. Diese außergewöhnliche Sammlung prägte zunehmend das Erscheinungsbild des Ausflugslokals.

Die historische Aufnahme mit der Kinderbahn erinnert damit an eine Zeit, in der Ausflugsgaststätten nicht nur Orte zum Einkehren waren, sondern ganze Erlebniswelten für Familien boten. Für viele Kinder aus Rosenheim und Umgebung dürfte die Fahrt mit der Bahn durch den Gocklwirt-Garten eine besondere Erinnerung geblieben sein.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Rosenheim will Familien bei Kinderbetreuung entlasten: Krippengebühren sollen sinken

Rosenheim will Familien bei Kinderbetreuung entlasten: Krippengebühren sollen sinken

Rosenheim – Bezahlbare Kinderbetreuung gehört für viele Familien zu den wichtigen Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nun soll es in Rosenheim einen ersten konkreten Schritt zur finanziellen Entlastung geben: Die Gebühren für die Betreuung in den städtischen Kinderkrippen sollen zum 1. September 2026 sinken. Der Haupt- und Finanzausschuss stellte sich in seiner jüngsten Sitzung fraktionsübergreifend hinter den Vorschlag. Die endgültige Entscheidung trifft der Rosenheimer Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch, 29. Juli.

OB knüpft an Wahlversprechen an

Die Senkung der Kinderbetreuungskosten war bereits im Wahlkampf ein Thema von Oberbürgermeister Abuzar Erdogan. Er hatte angekündigt, Familien bei den Betreuungskosten entlasten zu wollen.

Bereits vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses veröffentlichte Erdogan dazu ein Video auf seinem Instagram-Kanal. Darin erklärte er, Kinderbetreuung sei ein wichtiges Thema, um gleiche Startbedingungen in der Gesellschaft zu schaffen. Gleichzeitig sei eine bezahlbare und gute Betreuungsinfrastruktur entscheidend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In dem Video verwies Erdogan darauf, dass Eltern bei einer neunstündigen Betreuung aktuell rund 590 Euro zuzüglich Essensgeld bezahlen müssten. Dies sei aus seiner Sicht eine zu hohe Belastung für viele Familien.
Besonders Familien mit mittlerem Einkommen seien darauf angewiesen, dass Kinderbetreuung bezahlbar bleibe, so Erdogan.

Die jetzt vorgeschlagene Senkung der Krippengebühren bezeichnete der Oberbürgermeister als erste Sofortmaßnahme. Er kündigte zugleich an, prüfen zu wollen, wie mögliche zusätzliche Mittel aus der geplanten Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) künftig für weitere Entlastungen der Eltern genutzt werden können.

Durchschnittlich 55 Euro weniger pro Monat

Die Verwaltung hatte dem Haupt- und Finanzausschuss ein Konzept zur Senkung der Betreuungsgebühren für Kinderkrippen vorgelegt. Ziel sei es nach Angaben der Stadt, Familien angesichts der weiterhin hohen Lebenshaltungskosten finanziell zu entlasten und gleichzeitig eine sozialverträgliche Gestaltung der Elternbeiträge sicherzustellen.

Nach dem Vorschlag der Verwaltung sollen Eltern mit Kindern in städtischen Kinderkrippen im Durchschnitt um rund 55 Euro pro Monat entlastet werden. Die Höhe der Senkung richtet sich nach den Buchungszeiten: Bei längeren Betreuungszeiten fällt die Entlastung höher aus, bei kürzeren geringer. Oberbürgermeister Erdogan bezeichnete das Thema auch in der Sitzung als „wichtiges Thema“ und wertete die geplante Gebührensenkung als „Zeichen für die Familien in der Stadt“.

Weitere Entlastungen sollen geprüft werden

Nach Angaben der Stadtverwaltung soll die geplante Senkung der Krippengebühren nicht der letzte Schritt bleiben. Nach Abschluss des parlamentarischen Verfahrens zur Reform des BayKiBiG will die Verwaltung den städtischen Gremien ein weiterführendes Konzept zur Senkung der Betreuungsgebühren vorlegen.
Hintergrund ist die geplante Neuordnung der staatlichen Förderung für Kindertageseinrichtungen. Nach Angaben der Stadt soll die staatliche Betriebskostenförderung schrittweise steigen. Ausgehend von einer bereits erfolgten Erhöhung im Jahr 2026 soll die Förderung bis 2029 insgesamt um 25 Prozent zunehmen. Sobald die konkreten Auswirkungen der Reform auf die Kommunen feststehen, will die Stadt prüfen, welche weiteren Entlastungen möglich sind.

Fraktionen begrüßen geplante Entlastung

Der Vorschlag der Verwaltung stieß im Haupt- und Finanzausschuss auf breite Zustimmung. Hannah Rohs (Die Linke) bezeichnete die geplante Senkung als „sehr begrüßenswert“. Viele Familien hätten zunehmend Schwierigkeiten, ihre laufenden Kosten – insbesondere die Mieten – zu finanzieren. Umso wichtiger sei es, bei den Betreuungskosten anzusetzen.
Auch CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller unterstützte den Vorschlag. Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass bei der weiteren Entwicklung die Kalkulationsgrundlagen und damit auch die finanziellen Auswirkungen für die Stadt im Blick behalten werden müssten.
„Freut mich sehr“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan zu der geplanten Entlastung. Zustimmung kam ebenfalls von den Freien Wählern und den Grünen.
Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, lenkte den Blick  darauf, dass die geplante Gebührensenkung zunächst nur für die städtischen Einrichtungen gilt. Freie Träger wie Kirchen oder Wohlfahrtsverbände sind nicht an die städtische Gebührensatzung gebunden und legen ihre Elternbeiträge selbst fest. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung könnte die Entscheidung dennoch auch Auswirkungen auf die freien Träger haben und dort Einfluss auf die weitere Entwicklung der Elternbeiträge nehmen.

Neue Buchungszeit im Hort Pang

Neben der Senkung der Krippengebühren sieht die Änderung der Gebührensatzung eine weitere Anpassung vor. Mit der Übernahme der Trägerschaft für den städtischen Kinderhort Pang durch die Stadt Rosenheim zum 1. September 2026 wird eine zusätzliche Buchungszeitkategorie von mehr als drei bis vier Stunden eingeführt. Damit soll der tatsächliche Betreuungsbedarf von Hortkindern künftig genauer abgebildet werden.

Nach der Entscheidung des Stadtrats soll die Änderung der Gebührensatzung dem Finanzamt Rosenheim zur Überprüfung der gesetzlichen Vorgaben vorgelegt werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gerberei Bauer, Rosenheim, ca. 1900

Gerberei Bauer, Rosenheim, ca. 1900

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1900. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Gerberei Bauer in der Färberstraße in Rosenheim.

Vor dem Eingang des Geschäfts haben sich drei Männer und zahlreiche Kinder für den Fotografen aufgestellt. Über der Tür ist deutlich das Firmenschild „Andreas Bauer – Weißgerber“ zu erkennen. Die gepflasterte Straße und eine Kutsche, die gleich um die Ecke wartet, vermitteln einen Eindruck vom Rosenheim der damaligen Zeit.
Die Gerberei Bauer bestand nach den heute vorliegenden Unterlagen von 1896 bis 1946 und gehörte damit über fünf Jahrzehnte lang zum Rosenheimer Handwerk. Die Aufnahme dürfte in den ersten Jahren nach der Firmengründung entstanden sein und zeigt den Betrieb in einer Zeit, in der Handwerksbetriebe das Stadtbild noch stark prägten.

Die Färberstraße als Zentrum des Handwerks

Die Färberstraße zählt zu den ältesten Straßenzügen Rosenheims. Bereits im Jahr 1579 wird sie als „Färbergasse“ erwähnt. Ihren Namen erhielt sie von den dort ansässigen Handwerkern, darunter auch Färber und Gerber.
Gerbereien waren traditionell auf Wasser angewiesen, das für die Verarbeitung der Tierhäute benötigt wurde. Deshalb siedelten sich viele dieser Betriebe an Bächen oder Mühlgräben an. Die Arbeit der Gerber war körperlich anspruchsvoll und prägte über viele Jahrhunderte das Leben in den entsprechenden Stadtvierteln.

Ein Weißgerber wie Andreas Bauer stellte besonders helle und feine Ledersorten her, die unter anderem für hochwertige Lederwaren verwendet wurden. Heute erinnert in der Färberstraße kaum noch etwas an diese Handwerkstradition. Historische Aufnahmen wie diese geben jedoch einen Einblick in eine Zeit, als kleine Familienbetriebe und ihre Handwerkskunst noch fester Bestandteil des Rosenheimer Alltags waren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Große Kunstausstellung des AK 68 eröffnet: Wasserburg wird wieder zum Treffpunkt der Kunstszene

Große Kunstausstellung des AK 68 eröffnet: Wasserburg wird wieder zum Treffpunkt der Kunstszene

Wasserburg am Inn / Landkreis Rosenheim – Mit der Eröffnung der Großen Kunstausstellung des Arbeitskreises 68 (AK68) in Wasserburg am Inn hat am Wochenende eines der wichtigsten Kulturereignisse der Region begonnen. Bis zum 23. August sind an zahlreichen Orten in der Wasserburger Altstadt Werke zeitgenössischer Kunst zu sehen.

Die Ausstellung wurde am Samstag im historischen Rathaus von der Vorsitzenden des Arbeitskreises 68, Katrin Meindl, sowie Wasserburgs Bürgermeister Bastian Wernthaler eröffnet. Anschließend konnten die Besucher die verschiedenen Ausstellungsorte erkunden.

Videoinstallation von Bettina Gorn in der Heilig Geist Spitalkirche am Brucktor in Wasserburg am Inn. Fotos: Hendrik Heuser

Ein Besuch lohnt sich auch in der Alten Polizei.

Mehr als 120 Arbeiten von über 100 Künstlern sind in diesem Jahr Teil der Ausstellung. Das Spektrum reicht von Malerei und Fotografie über Skulpturen bis hin zu Installationen und weiteren zeitgenössischen Kunstformen.

Kunst an vielen Orten der Altstadt

Da das Ganserhaus weiterhin saniert wird und deshalb nicht zur Verfügung steht, verteilt sich die Jahresausstellung erneut auf mehrere Standorte. Den größten Ausstellungsbereich bildet das Rathaus mit rund 100 Exponaten. Weitere Arbeiten sind in der Alten Polizei, im Museum Wasserburg, in der Achatzkirche sowie in der Heiliggeist-Spitalkirche zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Skulpturen im öffentlichen Raum, die an verschiedenen Stellen der Altstadt aufgestellt wurden.

Impressionen aus dem Rathaus.

Auch die Achatzkirche gibt Raum für Kunst. Auf den Fotos zu sehen AK68-Vorsitzende Katrin Meindl, Landkreis-Kulturreferentin Anke Hellmann, Künstler Francesca Manfredi, Francesco Petrone und AK68 Jurymitglieed Robert Lang.

Zwei Werke im Sonderausstellungssaal im Museum.

Gerade diese Verteilung auf mehrere Ausstellungsorte verleiht der Veranstaltung ihren besonderen Charakter. Wer die Ausstellung vollständig erleben möchte, begibt sich auf einen Rundgang durch die historische Innenstadt und entdeckt dabei immer wieder neue künstlerische Positionen.

Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet

Während der Ausstellungsdauer stehen neben den Kunstwerken auch verschiedene Begleitveranstaltungen auf dem Programm. Geplant sind unter anderem Lesungen, Performances, musikalische Projekte sowie Video-Präsentationen an unterschiedlichen Ausstellungsorten. Damit soll die Große Kunstausstellung über die klassische Präsentation von Bildern und Skulpturen hinaus zusätzliche Einblicke in zeitgenössische Kunst ermöglichen. Mehr Infos zum Programm findet Ihr hier.

Die Große Kunstausstellung des AK68 gehört seit Jahrzehnten zu den festen Größen im Kulturkalender der Region und zieht regelmäßig Besucher weit über den Landkreis Rosenheim hinaus an. Sie ist noch bis 23. August 2026 geöffnet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsaam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Freisprechungsfeier der Bäcker- und Metzgerinnung in Rohrdorf

Freisprechungsfeier der Bäcker- und Metzgerinnung in Rohrdorf

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Mehr als 100 Gäste haben am Samstag (25.7.2026)  die Freisprechungsfeier der Bäcker- und Metzgerinnung begleitet. Im Mittelpunkt des Festakts standen die erfolgreichen Absolventen der Ausbildungsberufe Bäcker, Metzger sowie Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit den Schwerpunkten Bäckerei und Fleischerei.
von links: Landrat Otto Lederer, Prüfungsvorsitzende Rosi Hell, Obermeister Wolfgang Sattelberger, beste Bäckerin Nelle Bernhard Bäckerei Wolter Rosenheim, beste Fachverkäuferin Anastasia Riechkina, Dorfbäcker Sattelberger Rohrdorf, Landtagsabgeordneter Sebastian Friesinger, Prüfungsvorsitzender Martin Rieder. Foto: Kreishandwerkerschaft Rosenheim
Foto zeigt von links: Landrat Otto Lederer, Prüfungsvorsitzende Rosi Hell, Obermeister Wolfgang Sattelberger, beste Bäckerin Nelle Bernhard Bäckerei Wolter Rosenheim, beste Fachverkäuferin Anastasia Riechkina, Dorfbäcker Sattelberger Rohrdorf, Landtagsabgeordneter Sebastian Friesinger, Prüfungsvorsitzender Martin Rieder. Fotos: Kreishandwerkerschaft Rosenheim
Die Freisprechung markiert den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung und den Übergang der Auszubildenden in das Berufsleben.
Junge Fachkräfte nach der Freisprechung Foto: Kreishandwerkerschaft Rosenheim
Junge Fachkräfte nach der Freisprechung
Bedeutung des regionalen Lebensmittelhandwerks hervorgehoben

In ihren Grußworten würdigten mehrere Redner die Bedeutung des regionalen Lebensmittelhandwerks. Landrat Otto Lederer betonte die hohe Qualität regional erzeugter Lebensmittel und deren Bedeutung für die Wertschöpfung in der Region. Und auch die Landtagsabgeordneten Sebastian Friesinger und Sepp Lausch hoben in ihren Reden die Bedeutung hochwertiger regionaler Produkte hervor.

Darüber hinaus wurde auf die kurzen Transportwege regional erzeugter Lebensmittel verwiesen. Diese seien ein Beitrag zur Nachhaltigkeit und kämen zugleich dem Tierwohl zugute. Verbraucher könnten das regionale Lebensmittelhandwerk durch einen bewussten Einkauf unterstützen.
Zum Abschluss der Feier erhielten die jungen Gesellinnen und Gesellen ihre Freisprechung und wurden offiziell in ihren jeweiligen Handwerksberufen verabschiedet.
(Quelle: Pressemitteilung Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Beitragsbild: Kreishandwerkerschaft Rosenheim)

Blitzeinbruch im Rosenheimer Juweliergeschäft: Täter flüchten – Kripo bittet um Hinweise

Blitzeinbruch im Rosenheimer Juweliergeschäft: Täter flüchten – Kripo bittet um Hinweise

Rosenheim – Ein Juweliergeschäft in der Münchener Straße in Rosenheim ist am heutigen frühen Montagmorgen (27.7.2026)  Ziel eines Einbruchs geworden. Drei maskierte Täter fuhren mit einem Auto in die Schaufensterauslage, drangen in das Geschäft ein und flüchteten anschließend mit einem weiteren Fahrzeug. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gingen gegen 4.09 Uhr mehrere Meldungen bei der Einsatzzentrale ein, dass ein VW Golf 3 in die Auslage eines Juweliergeschäfts in der Münchener Straße gefahren sei. Drei maskierte Täter sollen anschließend in das Geschäft eingedrungen sein und gezielt Wertgegenstände entwendet haben.
Nach der Tat flüchteten die Täter mit einer dunklen Audi-Limousine stadtauswärts. Eine sofort eingeleitete Großfahndung unter Beteiligung zahlreicher Polizeikräfte, der Bundespolizei und eines Polizeihubschraubers blieb bislang ohne Erfolg.

Einbruch bei Juwelier in der Münchener Straße Copyright Josefa Staudhammer
Hoher Beuteschaden – Polizei sucht Zeugen

Bei den Tatverdächtigen soll es sich um drei Personen handeln, die vollständig schwarz gekleidet waren und Sturmhauben trugen. Alle drei werden als etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Als Fluchtfahrzeug diente nach bisherigen Erkenntnissen eine dunkle Audi-Limousine.
Der entstandene Beuteschaden wird nach ersten Erkenntnissen auf einen hohen mittleren bis oberen fünfstelligen Euro-Betrag geschätzt. Der Sachschaden am Gebäude und der Auslage liegt ersten Schätzungen zufolge im unteren fünfstelligen Bereich.

Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden durch Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim und des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizei Rosenheim aufgenommen. Die weiteren Untersuchungen führt das zuständige Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, fort.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die am Montagmorgen gegen 4 Uhr im Bereich der Münchener Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Gesucht werden insbesondere Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen, darunter ein älterer VW Golf und eine dunkle Audi-Limousine.

Nach Angaben der Polizei ist bekannt, dass ein Pärchen beobachtet haben soll, wie die Täter in das Fluchtfahrzeug einstiegen. Diese Zeugen werden gebeten, sich dringend bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Sportbund DJK Rosenheim lädt zum Sommerfest ein

Sportbund DJK Rosenheim lädt zum Sommerfest ein

Rosenheim – Der Sportbund DJK Rosenheim lädt am Sonntag (2.8.2026) zu seinem Sommerfest auf den Sportbund Campus in der Pürstlingstraße 49 ein. Unter dem Motto „Mehr als ein Verein“ erwartet die Besucher ab 10 Uhr ein Programm mit Sport, Unterhaltung, Mitmachaktionen und kulinarischem Angebot.

Ein Höhepunkt des Tages ist das Freundschaftsspiel zwischen den Fußballern des Sportbunds und den Profis der Starbulls Rosenheim. Die Partie beginnt um 11.30 Uhr.

Einblicke in die Vereinsvielfalt

Beim Sommerfest präsentieren sich zahlreiche Abteilungen des Sportbund DJK Rosenheim. Besucher haben die Möglichkeit, verschiedene Sportangebote kennenzulernen und bei Mitmachaktionen selbst aktiv zu werden. Der Verein verfügt nach eigenen Angaben über insgesamt 25 Abteilungen.
Auch ein Bühnenprogramm ist geplant. Dazu gehören unter anderem eine Tanzshow sowie eine Halbzeitshow der Boxabteilung. Um 13 Uhr werden langjährige Mitglieder für ihre Verbundenheit und ihr Engagement im Verein geehrt.
Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit. Außerdem gibt es ein gastronomisches Angebot und Möglichkeiten zum Austausch innerhalb der Rosenheimer Vereinsgemeinschaft.

„Unser Sommerfest steht für das, was den Sportbund auszeichnet: Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Freude am Sport. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit vielen Gästen einen unvergesslichen Tag zu erleben“, sagt der Vorstand des Sportbund DJK Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Sportbund DJK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bauarbeiten: Fahrplanänderungen bei der BRB im Netz Chiemgau-Inntal

Bauarbeiten: Fahrplanänderungen bei der BRB im Netz Chiemgau-Inntal

Landkreis Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen im August zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen und Schienenersatzverkehr bei mehreren Zugverbindungen der Bayerischen Regiobahn (BRB) im Netz Chiemgau-Inntal.

Die Einschränkungen gelten von Montag (10. August) bis Sonntag (16. August 2026) auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein sowie Holzkirchen – Rosenheim. Grund sind Bauarbeiten der DB InfraGO AG.

Nächtliche Einschränkungen zwischen München und Rosenheim

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es von Montag (10. August) bis Donnerstag (13. August) jeweils nachts in beide Richtungen zu Fahrplanabweichungen. Teilweise entfallen Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost. Zudem werden einzelne Züge umgeleitet, wodurch Halte zwischen München Ost und Großkarolinenfeld entfallen können. Zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim wird in diesem Zeitraum ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Auch Verbindung Holzkirchen – Rosenheim betroffen

Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es in der Nacht von Mittwoch (12. August) auf Donnerstag (13. August) bei den jeweils letzten beiden Verbindungen in beide Richtungen zu Fahrplanabweichungen. Für diese Fahrten wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Holzkirchen und Rosenheim eingerichtet.

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein müssen Fahrgäste von Donnerstag (13. August) bis Sonntag (16. August) jeweils nachts bei einzelnen Verbindungen mit Änderungen rechnen. Zwischen Rosenheim und Brannenburg sowie zwischen Kufstein und Brannenburg wird teilweise ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten.

Die BRB weist darauf hin, dass Busse und Züge während der Bauarbeiten teilweise zu anderen Zeiten als im regulären Fahrplan verkehren. Fahrgäste können die Sonderfahrpläne auf der Internetseite der BRB abrufen. Dort besteht außerdem die Möglichkeit, einen Newsletter mit Informationen zu ausgewählten Strecken zu abonnieren. Aktuelle Informationen gibt es auch über die „BRB Störungsinfo“ auf Facebook sowie über die WhatsApp-Kanäle der BRB.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn (BRB) / Beitragsbild: Symbolfoto re)