Wie grün sollen private Bauvorhaben in Rosenheim werden?

Wie grün sollen private Bauvorhaben in Rosenheim werden?

Rosenheim – Sollte bei privaten Bauprojekten in Rosenheim mehr Wert auf Begrünung gelegt werden? Mit dieser Frage wendet sich die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März. Die Grünen fordern, dass bei Neubauten stärker auf neue Bäume, Büsche oder begrünte Dächer und Fassaden geachtet wird.

Der Antrag sieht unter anderem vor, dass der Umweltausschuss künftig jährlich eine Übersicht über genehmigte Baumfällungen und durchgeführte Nachpflanzungen bei privaten Bauvorhaben erhält. Außerdem sollen Berichte erstellt werden, welche städtischen Instrumente bei Bauprojekten genutzt werden können, um mehr Grün zu schaffen und die Lebensqualität in Rosenheim zu erhalten. Auch Förderprogramme für Eigentümer sollen geprüft werden, die die Begrünung voranbringen könnten.

Die Grünen betonen, dass öffentliche Gebäude und städtische Freiflächen bereits zunehmend begrünt werden, private Bauvorhaben jedoch oft nur wenig Grünflächen berücksichtigen. „Wer heute baut, sollte Verantwortung für das Klima von morgen übernehmen. Das gilt für alle Bürger unserer schönen, teilweise noch gut durchgrünten Stadt“, heißt es im Antrag. Nach Ansicht der Fraktion zeigt die Entwicklung bei Neubauten jedoch, dass Grünflächen – Büsche, Hecken, Bäume – häufig entfernt werden und auf Flächen ohne Baumbestand kaum neue Pflanzen gesetzt werden.

Anna Rutz, Stadträtin der Grünen, bringt die bringt die Kritik unmissverständlich auf den Punkt: „Es kann nicht sein, dass klimaschädliche Versiegelung und das Fällen gesunder Bäume zur Regel werden, während Förderprogramme für grüne Alternativen kaum bekannt sind.“
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Rosenheim / Beitragsbild: ai-generiert)

Zu wenig Zug zum Tor: Starbulls verlieren 1:3 in Weiden

Zu wenig Zug zum Tor: Starbulls verlieren 1:3 in Weiden

Rosenheim – Zwei Tage nach der 1:6-Heimniederlage gegen Düsseldorf mussten die Starbulls Rosenheim beim Auswärtsspiel gegen die Blue Devils Weiden erneut eine Niederlage hinnehmen. Shane Hanna erzielte den einzigen Rosenheimer Treffer in Überzahl Anfang des dritten Drittels zum zwischenzeitlichen 1:1. Die Blue Devils trafen zweimal im Powerplay, gewannen entscheidende Bullys und präsentierten sich in der Crunchtime konzentrierter, wodurch die Rosenheimer Serie von zuletzt vier Auswärtssiegen endete.

„Der Zug zum Tor war zu wenig. Wir haben die letzten 30 Minuten nicht gut genug gespielt, zu viele Fehler und unnötige Strafzeiten genommen und letztendlich verdient verloren“, brachte es Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen auf den Punkt. Pasanen musste weiterhin ohne Verteidiger Joel Keusssen sowie die Stürmer Lewis Zerter-Gossage und Lukas Laub auskommen. Torwart Oskar Autio kehrte ins Team zurück, während C.J. Stretch aus dem Kader genommen wurde. In der ersten Reihe spielte Charlie Sarault als Center zwischen Fabian Dietz und Ville Järveläinen, Scott Feser rückte in die Mittelstürmer-Rolle für Teemu Pulkkinen und Dominik Kolb. Die dritte Sturmlinie bildeten Luigi Calce, Jordan Taupert und Jannick Stein, im vierten Sturm standen Michael Musin, Tobias Beck und Johannes Achatz auf dem Eis.

Leichte Vorteile für die Rosenheimer in den ersten 30 Minuten

Schon nach einer Minute setzte Järveläinen einen Diagonalpass auf Dietz, der die Scheibe jedoch nicht aufs Tor brachte. Früh hatten die Starbulls Glück, dass Weidens Neal Samanski aus kurzer Distanz nur die Latte traf – die Chance war wie bei fast allen sechs Gegentoren zwei Tage zuvor durch einen Rosenheimer Abwehrfehler entstanden, in diesem Fall ein Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor. In den ersten 30 Spielminuten hatten die Rosenheimer leichte Vorteile. Kurz vor der ersten Drittelpause verpuffte ein Zwei-gegen-eins-Angriff, bei dem der Pass von Calce auf Dominik Kolb nicht ankam. Einen Abschluss von Taupert nach Zuspiel von Calce entschärfte der stark spielende Weidener Torwart Michael McNiven, ebenso wie eine Direktabnahme von Scott Feser kurz vor Drittelende.
Starbulls-Keeper Oskar Autio zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Beim Führungstreffer der Gastgeber konnte er nichts ausrichten, nachdem Tyler Ward im Powerplay abgezogen hatte und der Puck von einem Schlittschuh zu Luca Gläser abprallte, der reaktionsschnell zum 1:0 einschob. Scott Feser hatte kurz vor der zweiten Pause die Chance zum Ausgleich, zielte jedoch wenige Zentimeter zu hoch. Alex-Olivier Voyer scheiterte mit einem Schuss am Pfosten.

Nach erfolglosen Überzahlchancen in den ersten beiden Dritteln traf Shane Hanna im dritten Powerplay zum 1:1, nachdem Dominik Kolb dem Weidener Torwart die Sicht genommen hatte. Nur fünf Sekunden nachdem Dietz wegen unnötiger Härte auf die Strafbank musste, gingen die Gastgeber erneut in Führung. Neal Samanski lenkte einen Schuss von Cedric Schiemenz ab, sodass Autio keine Chance hatte. Fast 60 Prozent der Bullys in der Partie gingen an Weiden. Luis Marusch erzielte in der 49. Minute das 3:1 für Weiden nach Zuspiel von Fabian Voit. Während die Gastgeber die Partie konzentriert zu Ende spielten, nahmen die Starbulls in der Schlussphase zwei weitere Strafzeiten, sodass eine Aufholjagd nicht mehr möglich war. Oskar Autio verhinderte mehrfach den vierten Rosenheimer Gegentreffer.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betrunken und ohne Führerschein in Rosenheim unterwegs

Betrunken und ohne Führerschein in Rosenheim unterwegs

Aising / Rosenheim – Im Rosenheimer Ortsteil Aising wurde am 25. Januar 2026, gegen 21 Uhr, ein 47-jähriger Mann aus Rosenheim im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft. Die Beamten bemerkten starken Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,50 Promille.

Bei der Kontrolle gab der Fahrer an, keinen Führerschein zu besitzen. Gegen ihn besteht zudem seit längerer Zeit ein verfügtes Fahrverbot. Nach einer Blutentnahme wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Verkehrsunfall mit Personenschaden in Valley

Verkehrsunfall mit Personenschaden in Valley

Valley / Landkreis Miesbach – Am Sonntag (25.1.2026) gegen 20 Uhr, kam es am Schloßberg in Valley (Landkreis Miesbach) zu einem Verkehrsunfall. Eine 31-jährige Frau aus Weyarn fuhr mit ihrem Opel den Schloßberg hinunter in Richtung Sonderdilching. Aufgrund der glatten Fahrbahn und des Gefälles verlor das Fahrzeug die Bodenhaftung, geriet ins Rutschen und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Volkswagen einer 64-jährigen Frau aus Dietramszell, die den Schloßberg hinauffuhr. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Fahrerinnen sowie der 64-jährige Beifahrer leicht verletzt. Alle Unfallbeteiligten wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Die Freiwilligen Feuerwehren Valley, Weyarn, Holzkirchen und Hohendilching waren mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort und unterstützten bei der Bergung der Fahrzeuge.
Gegen die 31-Jährige wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anspruchsvolles Wochenende für den Starbulls-Nachwuchs – Einsatz und Entwicklung im Fokus

Anspruchsvolles Wochenende für den Starbulls-Nachwuchs – Einsatz und Entwicklung im Fokus

Rosenheim – Ein arbeitsreiches Wochenende (24.1.2026 und 25.1.2026) liegt hinter den Nachwuchsteams der Starbulls Rosenheim. Auch wenn nicht alle Ergebnisse positiv waren, zeigten die Mannschaften großen Einsatz und sammelten wichtige Erfahrungen.

U20: Zwei Auswärtsspiele in Düsseldorf
Die U20 trat am Wochenende in Düsseldorf an und musste sich in beiden Partien jeweils mit 4:1 geschlagen geben. Trotz der Niederlagen zeigte das Team Engagement und Einsatzbereitschaft.

  • 24.01.2026 – Düsseldorfer EG – Starbulls Rosenheim 4:1 (2:0/1:1/1:0)
  • 25.01.2026 – Düsseldorfer EG – Starbulls Rosenheim 4:1 (2:1/2:0/0:0)

U17: Auswärtsspiele bei den Eisbären Berlin Juniors
Die U17 verlor beide Auswärtsspiele, sammelte jedoch wertvolle Erfahrungen für den weiteren Saisonverlauf.

  • 24.01.2026 – Eisbären Berlin Juniors – Starbulls Rosenheim 5:3 (2:2/2:0/1:1)
  • 25.01.2026 – Eisbären Berlin Juniors – Starbulls Rosenheim 4:2 (0:0/2:2/2:0)

U13A: Knappes Ergebnis in Ottobrunn
Die U13A musste sich am Donnerstag auswärts in Ottobrunn mit 3:2 geschlagen geben. Die Mannschaft zeigte dabei eine ausgeglichene Leistung.

U13B: Sieg und Niederlage
Die U13B gewann am Samstag das Auswärtsspiel gegen Götzens/Zirl mit 13:0, verlor jedoch am Sonntag gegen Kufstein mit 14:4. Beide Spiele boten wertvolle Erkenntnisse für die Mannschaft.

U11A: Intensive Spielabschnitte
Die U11A absolvierte vier Spielabschnitte an diesem Wochenende. Am Samstag gewann das Team einen Abschnitt mit 26:18, musste den zweiten mit 11:18 abgeben. Am Sonntag folgte eine 14:21-Niederlage, anschließend ein 44:10-Erfolg. Die Mannschaft zeigte dabei große Spielfreude und Einsatzbereitschaft.

Trotz teils schwieriger Ergebnisse zeigte der Starbulls-Nachwuchs Einsatz, Lernbereitschaft und Teamgeist. Die Teams arbeiten weiter konzentriert an ihrer sportlichen Entwicklung.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Zwei leicht verletzte Personen nach Kellerbrand in Teisendorf

Zwei leicht verletzte Personen nach Kellerbrand in Teisendorf

Teisendorf / Landkreis Berchtesgadener Land – Im Teisendorfer Ortsteil Neukirchen (Landkreis Berchtesgadener Land) kam es am Sonntagnachmittag (25.1.2026) zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Zwei Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt zur Brandursache.

Gegen 17.15 Uhr brach das Feuer, nach den Angaben der Polizei,  im Kellerraum des Hauses in der Straße Pointner Au aus. Neben mehreren Freiwilligen Feuerwehren wurde der Rettungsdienst an den Einsatzort entsandt. Die Polizei aus Freilassing übernahm mit Unterstützung umliegender Dienststellen die ersten Ermittlungen.

Die Feuerwehr konnte den Brand bis etwa 18 Uhr löschen. Die zwei verletzten Bewohner werden derzeit medizinisch betreut; es besteht kein Lebensgefahr.
Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein führt die weiteren Ermittlungen zur Brandursache fort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Omas gegen Rechts Rosenheim laden zur Gedenkstunde ein

Omas gegen Rechts Rosenheim laden zur Gedenkstunde ein

Rosenheim – Die Initiative Omas gegen Rechts Rosenheim lädt zu einer Gedenkstunde für die Opfer der Nationalsozialisten ein. Die Veranstaltung findet am Freitagnachmittag, 30. Januar, um 17 Uhr am Ludwigsplatz in Rosenheim statt.

Unter dem Motto „Nie wieder heißt jetzt handeln“ wollen die Organisatoren der Millionen Entrechteten, Gequälten und Ermordeten gedenken, darunter Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, politische Gefangene, Menschen mit Behinderung und Zwangsarbeiter. Die Gruppe ehrt auch diejenigen, die während der NS-Zeit Widerstand leisteten.

Im Rahmen der Gedenkstunde werden Texte von KZ-Häftlingen vorgelesen, das Lied „Die Moorsoldaten“ gesungen und gemeinsam mit den Teilnehmern musiziert, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
Auch die Stadt Rosenheim hat anlässlich de Gedenktags eine Pressemitteilung herausgegeben, in der auf die verschiedenen Möglichkeiten hingewiesen wird, sich mit der Geschichte der Stadtauseinanderzusetzen. Mehr hier.
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts Rosenheim / Beitragsbild: Omas gegen Rechts Rosenheim)

Mehrere Einsätze der Bundespolizei an Münchner Bahnhöfen

Mehrere Einsätze der Bundespolizei an Münchner Bahnhöfen

München Die Bundespolizei war am vergangenen Wochenende an Haupt- und Ostbahnhof in München mehrfach im Einsatz. Dabei ging es unter anderem um einen alkoholisierten Diebstahl, eine Bedrohung von Sicherheitsmitarbeitern und die Aufklärung eines Handy-Diebstahls mithilfe von Videoaufnahmen.

Mit über drei Promille beim Diebstahl gestellt

Am Freitagabend (23.1.2026) entwendete ein 48-jähriger Deutscher in einem Lebensmittelgeschäft im Ostbahnhof zwei Flaschen Wein. Ein Mitarbeiter beobachtete den Diebstahl und verständigte die Bundespolizei. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten das Diebesgut sowie ein zugriffsbereites Messer. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der wohnsitzlose Mann die eingesetzten Kräfte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 3,24 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 48-Jährige entlassen. Er muss sich jedoch wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen und der Beleidigung verantworten.

Jugendlicher bedroht Sicherheitsmitarbeiter mit Pfefferspray

In der Nacht zum Sonntag beleidigte ein 16-jähriger ukrainischer Jugendlicher am Münchner Hauptbahnhof zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit. Nachdem er auf sein Fehlverhalten angesprochen worden war, flüchtete er über den Querbahnsteig in das Sperrengeschoss. Dabei zog er mehrfach ein Pfefferspray und bedrohte die Sicherheitsmitarbeiter. Alarmierte Bundespolizisten konnten den Jugendlichen stellen und zur Dienststelle bringen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,98 Promille. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Die Eltern wurden informiert. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Videoauswertung führt zu Tatverdächtigem

Am Sonntagmorgen (25.1.2026) meldete eine 22-jährige Mitarbeiterin eines Zeitschriftengeschäfts den Diebstahl ihres Mobiltelefons. Sie hatte das Smartphone im Pausenraum abgelegt und dort später einen unbekannten Mann ohne Zugangsberechtigung angetroffen. Nach Auswertung der Videoaufnahmen erkannten Bundespolizisten den Tatverdächtigen wieder, da dieser zuvor bereits kontrolliert worden war. Der 26-jährige Rumäne konnte wenig später von der Polizeiinspektion 14 im Stadtgebiet München gestellt und zur Bundespolizei gebracht werden. Das Mobiltelefon mit einem Wert von rund 485 Euro wurde nicht aufgefunden; der Mann gab an, es bereits an eine unbekannte Person weiterverkauft zu haben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Betragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Gebirgsschützen Rosenheim mit traditioneller Sebastiani-Wallfahrt

Gebirgsschützen Rosenheim mit traditioneller Sebastiani-Wallfahrt

Happing / Rosenheim – Die Gebirgsschützenkompanie Rosenheim hat ihre traditionelle Wallfahrt zu Ehren des Heiligen Sebastian durchgeführt. Bereits zum 34. Mal kamen die Teilnehmer zusammen, um diese fest verankerte religiöse und kameradschaftliche Tradition zu pflegen.

Sebastianiwallfahrt 2026. Fotos: Gebirgsschützenkompanie Rosenheim

Feierlicher Gottesdienst in der Kirche Heilig Blut: Fotos: Gebirgsschützenkompanie Rosenheim

Mit Gebeten führte der Wallfahrtszug von der Kirche in Happing zur Kirche Heilig Blut. Dort zelebrierte Stadtpfarrer Monsignore Thomas Schlichting einen festlichen, musikalisch umrahmten Gottesdienst. Die Kirche war sehr gut besucht, im Altarraum versammelten sich zwölf Fahnenabordnungen der Gebirgsschützen sowie örtlicher Vereine.

Nach der Heiligen Messe marschierten die Teilnehmer gemeinsam zurück nach Happing. Den Abschluss der Wallfahrt bildete ein geselliges Beisammensein im Gasthaus Happinger Hof bei musikalischer Unterhaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Gebirgsschützenkompanie Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Gebirgsschützenkompanie Rosenheim)

Max‑Josefs‑Platz, Rosenheim, ca. 1890

Max‑Josefs‑Platz, Rosenheim, ca. 1890

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1890. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Max‑Josefs‑Platz in Rosenheim.

Pferde-Fuhrwerke statt Autos – Auf unserem heutigen Fotooldie ist einiges zu entdecken, das längst Geschichte ist.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Rosenheim erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Rosenheim erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Rosenheim – Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 weist die Stadt Rosenheim auf verschiedene Möglichkeiten hin, sich mit der Geschichte der Stadt auseinanderzusetzen. Dazu zählen interaktive Stadtrundgänge mit der App #ROmember, Besuche der mittlerweile zehn Gedenkzeichen im Stadtgebiet sowie der Wissenschaftsblog „Rosenheimer Miszellen“.

Kulturreferent Wolfgang Hauck erklärte: „Die Stadt Rosenheim begreift diesen Jahrestag als wichtigen Teil der Erinnerungskultur. Das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus ist Mahnung und Verpflichtung zugleich. Es gilt, Verantwortung zu übernehmen – für die Auseinandersetzung mit der eigenen Stadtgeschichte ebenso wie für das entschiedene Eintreten gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Ausgrenzung in der Gegenwart. Dieser Verantwortung kommen wir mit dem ‚Rosenheimer Weg‘ nach, einer eigens auf die Stadt zugeschnittenen Erinnerungskultur.“

Nach Angaben der Stadt Rosenheim wurde im vergangenen Jahr mit mehreren Maßnahmen die Erinnerungskultur unterstützt. Die Stadt bezeichnet den Start der App #ROmember am 1. April 2025 als einen „wichtigen Schritt“. Mit der App können Nutzer interaktive Stadtrundgänge zur Geschichte der NS-Verfolgung in Rosenheim erleben.

Darüber hinaus wurden im Stadtarchiv nach Angaben der Stadt mit Unterstützung interessierter Bürger Recherchen zur lokalen Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung fortgeführt. Ergebnisse werden im Wissenschaftsblog „Rosenheimer Miszellen“ veröffentlicht.

Laut Stadtverwaltung setzte die Anbringung von drei Gedenkzeichen für NS-Verfolgte am 10. Oktober 2025 ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum. Die Gedenkzeichen erinnern an Josef Sebald, die Familie Maier und Josef Schober. Mittlerweile befinden sich nach Angaben der Stadt insgesamt zehn Gedenkzeichen im Stadtgebiet.

Die Stadt Rosenheim teilt mit, dass sie diese Aktivitäten fortsetzen und sich ausdrücklich zu einer aktiven und nachhaltigen Erinnerungskultur bekennt – im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und als Beitrag zu einem demokratischen, respektvollen Zusammenleben.
Weitere Informationen: Erinnerungskultur in Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hauptzollamt Rosenheim: Zahlreiche Strafverfahren gegen Kioskbetreiber eingeleitet

Hauptzollamt Rosenheim: Zahlreiche Strafverfahren gegen Kioskbetreiber eingeleitet

München / Rosenheim – Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle überprüfte die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Rosenheim insgesamt 14 Kioske in der Münchener Innenstadt. Dabei leitete der Zoll acht Strafverfahren ein und stellte zahlreiche unversteuerte sowie nicht für den Verkauf zugelassene Waren und Tabakerzeugnisse sicher.

Im Fokus der Prüfung standen insbesondere die gewerbliche Verwendung und Lagerung verbrauchsteuerpflichtiger Waren, vor allem Tabakerzeugnisse. Die Zöllnerinnen und Zöllner achteten zudem auf andere für den Verkauf nicht zulässige tabak- oder tabakähnliche Produkte wie Snus oder Nikotinbeutel. Insgesamt wurden an diesem Tag 64 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak, rund 200 verbotene E-Zigaretten, 50 unversteuerte Substitute sowie insgesamt 200 Gramm Snus sichergestellt. In einem Kiosk wurde zudem eine größere Anzahl möglicherweise gefälschter Produkte entdeckt.

Die Kontrollen zeigen, dass immer wieder E-Zigaretten angeboten werden, deren Besitz und Verkauf in Deutschland verboten sind. Die Aufklärung und Sensibilisierung der Geschäftsleute sowie die Sicherstellung der Steuergerechtigkeit sind daher ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Zolls. „Wir sehen uns in unserer Aufgabe bestärkt, nicht erlaubte und möglicherweise stark abhängig machende Produkte aus dem Verkehr zu ziehen. Besonders geht es auch um den Schutz junger Menschen, die gefährdet sein könnten, auf nicht zulässige E-Zigaretten zuzugreifen“, erläutert Pressesprecherin Marion Dirscherl vom Hauptzollamt Rosenheim.

Zufallsfund Wasserpfeifentabak

Im Rahmen der Kontrollen wurde zudem ein Zufallsfund von 64 Kilogramm unversteuertem Wasserpfeifentabak und zwei Kilogramm Wasserpfeifentabak mit falsch aufgebrachten Steuerzeichen sichergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)