Rosenheim. Fußgänger bei Unfall verletzt – Fahrer entfernt sich

Rosenheim. Fußgänger bei Unfall verletzt – Fahrer entfernt sich

Rosenheim – In Rosenheim wurde in der Nacht auf Sonntag (1.3.2026) ein 22-jähriger Fußgänger bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht an der Kreuzung Hubertus-/Küpferlingstraße.

Der Fußgänger überquerte, nach den Angaben der Polizei, bei „Grün“ die Fahrbahn der Lichtsignalanlage. Plötzlich bog ein Autofahrer von der Küpferling- in die Hubertusstraße ab und übersah den querenden Fußgänger. Dabei kam es zum Zusammenstoß: Der 22-Jährige schlug auf der Motorhaube auf und fiel anschließend zurück auf die Fahrbahn. Er erlitt Prellungen und Schürfwunden am Fußbereich.
Der Fahrer stieg aus, entschuldigte sich beim Fußgänger und entfernte sich anschließend vom Unfallort. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen beigen VW Touran, möglicherweise ein Taxi. Der Fahrer war männlich, zwischen 40 und 50 Jahre alt, etwa 1,80 m groß, vom Typ her südländisch, mit schwarzem, kurz geschnittenem Haar sowie Bart mit einzelnen grauen/weißen Haaren. Bekleidet war er mit einer dunklen Jeans und einer Winterjacke.
Die Rosenheimer Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Acht Fahrer ohne Versicherung unterwegs – Drei innerhalb von fünf Minuten

Rosenheim: Acht Fahrer ohne Versicherung unterwegs – Drei innerhalb von fünf Minuten

Rosenheim – In Rosenheim wurden am gestrigen Montag (2.2.2026)  mehrere Fahrer ohne gültiges Versicherungskennzeichen festgestellt – insgesamt acht, davon drei innerhalb von nur fünf Minuten an einer Stelle in der Äußeren Münchener Straße.

Am Abend gegen 20.30 Uhr stürzte, nach den Angaben der Polizei, eine 18-jährige E-Scooter-Fahrerin aus Rosenheim in der Chiemseestraße. Sie erlitt Prellungen und Schürfwunden und wurde zur weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass an ihrem E-Scooter kein gültiges Versicherungskennzeichen angebracht war.
Bereits am Nachmittag kontrollierten die Beamten weitere Fahrer: In der Jahnstraße wurde ein 46-jähriger Mofafahrer aus Rosenheim angehalten, dessen Fahrzeug ebenfalls kein gültiges Versicherungskennzeichen aufwies. In der Klepperstraße stoppte die Polizei einen 19-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Kolbermoor, auch hier fehlte das Kennzeichen.

Am Morgen fiel den Einsatzkräften in der Kufsteiner Straße ein 40-jähriger Rosenheimer auf, dessen E-Scooter ebenfalls ohne gültiges Versicherungskennzeichen unterwegs war. Kurz darauf wurde in der Innstraße eine 19-Jährige aus Stephanskirchen auf ihrem Kleinkraftrad ohne Kennzeichen kontrolliert.

Besonders auffällig war der Einsatz in der Äußeren Münchener Straße: Dort wurde zunächst ein 33-jähriger Rosenheimer gestoppt, dessen E-Scooter nicht versichert war. Während der Kontrolle fuhren nacheinander ein 39-jähriger Münchner und ein 17-jähriger Rosenheimer an den Beamten vorbei – beide ohne gültiges Versicherungskennzeichen.
Gegen die Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren aufgrund eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde von den Beamten der Rosenheimer Polizei noch vor Ort unterbunden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Kreuzotter in Bayern: Lebensräume schützen, Bestände sichern

Kreuzotter in Bayern: Lebensräume schützen, Bestände sichern

Bayern – Früher gab es Prämien für tote Tiere, heute ist die Kreuzotter in Bayern außerhalb der Alpen vom Aussterben bedroht. Das Landesamt für Umwelt (LfU) versucht die verbliebenen Populationen über ein Artenhilfsprogramm (AHP) zu schützen. Ein vielschichtiges Unterfangen, denn Kreuzottern brauchen je nach Jahreszeit und Entwicklungsstadium verschiedenartige Lebensräume.

Für das LfU begutachtet Thomas Lindner Kreuzotterbestände und ihre Lebensräume in verschiedenen Teilen Bayerns. „Die Kreuzotter ist eine sogenannte Leitart, ihr Vorkommen zeigt auf, dass Lebensräume intakt sind“, erläutert der 31-Jährige, der sich schon als Bub für diese Schlangenart begeistert hat. Im Anhauser Tal (Naturpark Augsburg – Westliche Wälder) ist seit Jahrzehnten ein kleiner, isolierter Bestand nachgewiesen. Anhand von Fotos und eigenen Sichtungen konnte Lindner dort 2025 vier Tiere identifizieren. „Bei dieser Begutachtung liegt der Fokus auf den Lebensräumen. Wir wissen seit Jahren, dass dort eine kleine Kreuzotter-Population vorkommt und die Tiere sich erfolgreich fortpflanzen. Wir wollen die wichtigen Lebensräume im Anhauser Tal erhalten und erweitern“, sagt der Reptilien-Experte des Bayerischen Artenschutzzentrums im LfU, Max Prietzel. Die Nahrungsgrundlage südwestlich von Augsburg ist sehr gut: Kröten und Frösche sind in großer Zahl in und um die Teiche zu finden, Ringelnattern und Blindschleichen wurden gezählt und Wald- und Zauneidechsen leben im Wald beziehungsweise an Dämmen und an der Schotterstraße.

Lebensraummanagement vor Ort

Rangerin Carolin Rolle vom Naturpark Augsburg – Westliche Wälder ist mit ihrem Kollegen Stefan Schonath beim Ortstermin mit von der Partie. Denn eines ihrer Aufgabenfelder, Besucherlenkung, spielt auch beim Schutz der Kreuzotter eine Rolle. Beispielsweise sollte an der Schotterstraße parallel zum Bachlauf der Auto- und Radverkehr abgebremst werden, damit keine Tiere überfahren werden. Auch Infotafeln sind im Gespräch.

An den Teichen liegen die Jagdgründe der jungen Kreuzottern: Jungtiere ernähren sich von Eidechsen, Fröschen und Kröten. Den Lebensraum für Nahrungstiere fördern, hilft auch der Schlange. An Dämmen und Teichen wird deutlich, dass beim Artenschutz darauf geachtet werden muss, dass bewirtschaftete Landschaftsteile auch weiterhin funktionieren – etwa für Fischwirtschaft oder Zufahrtswege. Oft lassen sich im Gespräch Kompromisslösungen finden, so die Naturpark-Gebietsbetreuerin Eva Liebig.

Optimierung der Lebensräume und genetische Vielfalt

Zwischen Bach und Wald liegt ein Schilfgürtel – ein fast perfekter Teillebensraum für Kreuzottern, mit nur geringfügigem Optimierungsbedarf. Thomas Lindner erläutert, wie wichtig ausreichend große Buchten sind, damit der richtige Sonneneinfall gewährleistet ist. Das gemähte Schilf soll in den Buchten zu kleinen Haufen geschichtet werden, auf denen sich die Schlangen sonnen können. Denn Wärmetanken ist für die wechselwarme Art überlebensnotwendig. Eva Liebig organisiert den Ablauf der Mahd, der richtige Zeitpunkt ist entscheidend, um beispielsweise trächtige Weibchen nicht zu stören. Mit Lindner und Prietzel spricht sie beim Ortstermin das Mahdkonzept für einzelne Flächen zur Aufwertung des Gesamtlebensraums durch Verbindungskorridore ab.

Beim angrenzenden Hangwald will Liebig den Kontakt zum Waldbesitzer herstellen und versuchen auf derartige Lösungen hinzuwirken. Stein-, Reisig- und Totholzhaufen sind weitere wichtige Strukturen für Schlangen – und auch andere Tierarten.

Eine grundsätzliche Problematik kann nur durch einen Eingriff des Menschen gesteuert werden: Bei kleinen, isolierten Populationen besteht Inzuchtgefahr. Beim Ortstermin wird auch darüber diskutiert, Tiere aus nahen Lech-Beständen umzusetzen. Welchen Genpool einzelne Kreuzotterpopulationen haben, soll heuer auch in einer bayernweiten Studie untersucht werden.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) / Beitragsbild: Copyright Caroline Rolle, Naturpark Augsburg – Westliche Wäler)

Weltartenschutztag 2026: Auch in Bayern sind viele Arten bedroht

Weltartenschutztag 2026: Auch in Bayern sind viele Arten bedroht

Bayern – Am heutigen 3. März 2026 ist Weltartenschutztag. Auch in Bayern ist die Artenvielfalt stark betroffen: Laut aktuellen Roten Listen sind fast die Hälfte der bewerteten Tier- und Pflanzenarten gefährdet, zahlreiche Arten gelten bereits als ausgestorben oder verschollen.

Seit 1973, dem Jahr der Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES), wird der 3. März weltweit begangen, um auf den Erhalt der biologischen Vielfalt aufmerksam zu machen. Die aktuellen Auswertungen für Bayern zeigen, dass besonders Amphibien, Reptilien, Insekten wie Heuschrecken und Tagfalter sowie viele heimische Pflanzenarten Bestandsrückgänge aufweisen. Von den rund 35.000 in Bayern vorkommenden Tierarten sind etwa die Hälfte bewertet, und knapp 48 % dieser Arten gelten als gefährdet. Bei den heimischen Gefäßpflanzen sind von 3.265 Arten über 1.200 bedroht oder bereits ausgestorben. Zahlreiche Arten gelten als ausgestorben oder verschollen, weitere zeigen deutliche Abnahme in ihrem Bestand.

Schreiadler und Salamander stark gefährdet

In den Wäldern, Wiesen und Gewässern Bayerns lassen sich diese Entwicklungen direkt beobachten. Der Schreiadler, ein seltener Greifvogel, benötigt große, ungestörte Wälder zum Brüten und offene Landschaften zur Nahrungssuche. Amphibien wie der Feuersalamander sind durch veränderte Gewässer und Umweltbelastungen beeinträchtigt. Auch zahlreiche Pflanzenarten, die früher in Feldrainen und an Waldrändern verbreitet waren, kommen heute deutlich seltener vor.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), Regierung Oberfranken – Naturvielfalt in Bayern / Beitragsbild / Beitragsbild

Landkreis Rosenheim: Zulassungsstellen und Fahrerlaubnisbehörde weiter außer Betrieb

Landkreis Rosenheim: Zulassungsstellen und Fahrerlaubnisbehörde weiter außer Betrieb

Landkreis Rosenheim – Auch am heutigen Dienstag (3. März) kommt es im Landkreis Rosenheim zu Einschränkungen bei den Zulassungsstellen und der Fahrerlaubnisbehörde. Bereits vereinbarte Termine können nicht stattfinden.

Wie das Landratsamt Rosenheim mitteilt, sind die Zulassungsstellen in Rosenheim und Wasserburg sowie die Führerscheinstelle in Rosenheim voraussichtlich auch am Dienstag, 3. März, nicht in Betrieb. Grund ist ein am Wochenende eingespieltes Software-Update des Anbieters, das bereits am Montag zu Terminausfällen geführt hatte.
Bürger werden gebeten, sich vor einer Anreise auf der Internetseite des Landratsamts unter www.landkreis-rosenheim.de über den aktuellen Stand zu informieren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Kunstmühle, Rosenheim, 1950er ahre

Kunstmühle, Rosenheim, 1950er ahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Kunstmühle in Rosenheim.

I1855, zwei Jahre vor dem Bahnanschluss Rosenheim, nahm nach Auskunft von stadtarchiv.de, im Süden des Marktes eine neue errichtete Getreidemühle ihren Betrieb auf. Wegen ihrer modernen, nach amerikanischen Vorbild eingerichteten Produktionstechnik wurde sie als „Kunstmühle“ bezeichnet. Nach Einstellung des Mahlbetriebs 1972 produzierte man bis 1990 nur noch Futtermittel. Danach wurde das ehemalige Mühlengebäude zu Büros und einem Cafè umgebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

SPD Rosenheim informierte über Patientenverfügung

SPD Rosenheim informierte über Patientenverfügung

Westerndorf St. Peter / Rosenheim – Der SPD-Ortsverband Erlenau-Westerndorf St. Peter hat gemeinsam mit der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ die Veranstaltung „Patientenverfügung – für alle von 18 bis 99“ durchgeführt. Mehr als 60 Interessierte nahmen im Saal des Gasthauses Höhensteiger im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf St. Peter teil.

Die Veranstaltung vermittelte den Teilnehmenden konkrete Informationen und Impulse für die eigene Vorsorgeplanung.
Dr. med. Guido Pfeiffer referierte eine Stunde lang zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten und beantwortete anschließend Fragen der Teilnehmenden. Thomas Frank, Vorsitzender des Ortsverbands, erklärte: „Die weit verbreitete Idee, dass die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht nur für Ältere relevant sind, ist falsch.“ Er betonte zudem: „Das Thema Vorsorge ist nicht nur für ältere Menschen relevant, sondern auch für die junge Generation. Schließlich kann es jeden treffen, dass er zum Beispiel nach einem Unfall nicht mehr für sich selbst wesentliche Entscheidungen treffen kann.“
Auch SPD-Oberbürgermeisterkandidat Abuzar Erdogan war vor Ort und hob hervor: „Das ist auch für die Angehörigen eine große Hilfe, denn dann wissen diese, was sich der Betreffende wünschen würde, wenn er sich nicht mehr selbst äußern kann.“
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: SPD Rosenheim)

Rosenheim: Pestel-Institut untersucht Wohneigentum in der Stadt

Rosenheim: Pestel-Institut untersucht Wohneigentum in der Stadt

Rosenheim – Rund 9.900 Haushalte in Rosenheim leben in selbstgenutztem Eigentum. Laut einer Analyse des Pestel-Instituts liegt die Wohneigentumsquote bei 29,6 Prozent – unter dem Bundesdurchschnitt von 43,5 Prozent. Besonders junge Erwachsene zwischen 25 und 40 Jahren stehen vor großen Hürden beim Erwerb eigener vier Wände.

Der BDB kritisiert die aktuelle Lage aus Sicht der Branche. Katharina Metzger, Präsidentin des Verbands, sagt: „Der Bund hat zuletzt die Eigenheimzulage und dann das Baukindergeld abgeschafft – und damit die effektive Förderung von Wohneigentum faktisch eingestellt.“ Sie fordert ein neues Förderprogramm mit direkten Zuschüssen, um auch Durchschnittsverdienern den Erwerb eigener vier Wände zu ermöglichen. Zudem hält Metzger ein Niedrigzinsprogramm für notwendig. „Wer Wohneigentum will, muss über viele Jahre Abstriche machen, lebt dann aber auch für Jahrzehnte in den eigenen vier Wänden und zahlt keine Miete mehr“, erläutert sie.

Hannes Zapf, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), betont die Notwendigkeit langfristiger Fördermaßnahmen: „Es muss eine Marathon- und keine Sprint-Förderung geben. Wer heute in ein Haus oder eine Eigentumswohnung investiert, muss auch in drei, fünf oder sieben Jahren auf staatliche Unterstützung zählen können.“
Die Experten heben zudem hervor, dass Wohneigentum im Alter finanzielle Sicherheit bringen kann. Zapf: „Das beste Beispiel sind die Baby-Boomer. Immer mehr Neu-Rentner können sich ihre bisherige Miete nicht leisten – wer Eigentum hat, kommt finanziell deutlich besser über die Runden.“

Der BDB appelliert an Bundestagsabgeordnete von CSU und SPD, die Förderung von Wohneigentum konsequent umzusetzen. Katharina Metzger ergänzt: „Im Koalitionsvertrag steht klipp und klar, dass Wohneigentum gefördert werden soll. Aber wann, wenn nicht jetzt? Solange der Bund nicht handelt, bleibt der Traum von den eigenen vier Wänden auf Eis.“
(Quelle: Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), Pestel-Institut / Beitragsbild: Copyright: Nils Hillebrand)

Kostenlose Energieberatung im Rathaus Rosenheim

Kostenlose Energieberatung im Rathaus Rosenheim

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim bietet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern wieder kostenlose Energieberatung an. Die nächste Möglichkeit besteht am Freitag, 13. März, von 8:00 bis 13:15 Uhr im Rathaus, Königstraße 15.

Die Beratung wird von Dipl.-Ing. (FH) Ilona Schlieder durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich und kann unter Telefon 0800 809 802 400 (mit Rückrufoption) erfolgen. In der Regel finden die Beratungen jeden zweiten Freitag im Monat statt.
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Probestimmzettel für die Kommunalwahl auf rosenheim.de

Probestimmzettel für die Kommunalwahl auf rosenheim.de

Rosenheim – Wer sich auf die Kommunalwahl am 8. März 2026 vorbereiten möchte, kann ab sofort auf der Webseite der Stadt Rosenheim einen Probestimmzettel nutzen. Dort lässt sich das sogenannte „Kumulieren und Panaschieren“ ausprobieren und die Stimmenvergabe üben.

Bei der Oberbürgermeisterwahl darf jeder Wähler eine Stimme vergeben. Für die Stadtratswahl können bis zu 44 Stimmen verteilt werden, wobei pro Kandidatin oder Kandidat bis zu drei Stimmen möglich sind. Der Probestimmzettel zeigt auch an, wenn noch nicht alle Stimmen verteilt wurden oder das Maximum überschritten ist.
Die Briefwahlunterlagen werden bereits verschickt. Die Beantragung der Briefwahl ist bis Freitag, 6. März 2026, 15 Uhr möglich. Wer die Online-Beantragung nutzen möchte, kann dies bis zum 2. März 2026 erledigen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim /  Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Rosenheim-Nord: Bürger diskutieren geplantes Nahversorgungszentrum

Rosenheim-Nord: Bürger diskutieren geplantes Nahversorgungszentrum

Westerndorf St. Peter  / Rosenheim – Kürzlich luden die Grünen Rosenheim die Anwohner aus dem Stadtteil Rosenheim-Nord zu einer Stadtteilveranstaltung in den Gasthof Höhensteiger im Westerndorf St. Peter ein. Ziel war es, über das geplante großflächige Nahversorgungszentrum zu informieren und den Austausch zwischen Bürgern und Stadtratskandidaten zu ermöglichen.

Zunächst berichteten Vertreter lokaler Bürgerinitiativen über die geplante Bebauung: Werner Heinz vom Rosenheimer Forum und Katja Weilbach, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Rosenheim-Nord, wiesen auf mögliche Auswirkungen hin. Ihr Standpunkt: Ein Einkaufszentrum mit Vollsortimenter, Lebensmitteldiscounter, Getränkemarkt, Biomarkt und Drogeriemarkt auf rund 6.000 m² könnte die bestehende Einzelhandelsstruktur beeinträchtigen und den Verkehr im Viertel weiter belasten. Zudem sei die Flächeninanspruchnahme von 11 Hektar zwischen der Technischen Hochschule und Westerndorf St. Peter sehr umfangreich. Die Bürgerinitiativen empfehlen, den tatsächlichen Bedarf an Nahversorgung zu prüfen und alternative Nutzungen wie einen Bürgerpark oder Naherholungsflächen in Betracht zu ziehen.

Austausch über Verkehr, Nahversorgung und Ortsentwicklung

Im Anschluss hatten die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Perspektiven an drei Themen-Tischen einzubringen: Verkehr und sichere Schulwege, Gestaltung des Westerndorfer Ortsbereichs sowie Nahversorgung. Dabei spielte die Verkehrsbelastung eine zentrale Rolle. Die Westerndorfer Straße trennt Westerndorf St. Peter vom Rest des Stadtteils, und Verbindungsstraßen wie Römerstraße oder Mitterweg werden insbesondere morgens vom Durchgangsverkehr genutzt. Ohne sichere Fahrradstreifen sehen viele Teilnehmer die Unfallgefahr für Schulkinder als hoch an.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass der Grünstreifen zwischen Westerndorf St. Peter und der TH Rosenheim erhalten bleiben sollte. „Wir brauchen nicht noch mehr Versiegelung“, sagte eine Teilnehmerin. „Es darf nicht sein, dass die Verantwortlichen hier alles zubauen, ohne Rücksicht auf die Bürger und die Natur.“
Anna Rutz, Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, zog folgendes Fazit: „Die Veranstaltung hat mir bestätigt, dass wirklich tolle Ideen entstehen, wenn man sich mit engagierten Bürgern zusammensetzt, Impulse gibt und einfach zuhört.“

Entscheidung im Bauausschuss

Direkt am Tag nach der Veranstaltung wurde der Bebauungsplan im Bauausschuss behandelt. Für die Fläche zwischen TH und Westerndorfer Straße entschieden die Stadtratsfraktionen von CSU, FW und SPD für die Maximalvariante, bei der die gesamte Fläche bis Westerndorf bebaut wird. Die Grünen stimmten gegen diese Variante und plädieren weiterhin für eine Entwicklung, die den tatsächlichen Bedarf der Bewohner abdeckt und nur einen Teil der Fläche nutzt. „Die Bürger wollen ihre Heimat, ihr Viertel erhalten“, so Anna Rutz nach der Sitzung. „Ich bin froh, dass es mit der IG Nord eine starke Bürgervereinigung gibt, die sich jetzt noch lauter für die Interessen der Bürger einsetzen wird.“
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Peter Gebhard präsentiert „360° Deutschland“ im KuKo Rosenheim

Peter Gebhard präsentiert „360° Deutschland“ im KuKo Rosenheim

Rosenheim – Der Fotograf und Buchautor Peter Gebhard zeigt am Dienstag, 17. März, im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, Saal Bayern, seine Live-Reportage „360° Deutschland“. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr.

Gebhard hat sich mit seinem kultigen Oldtimer-Bulli „Erwin“ auf eine 16.000 Kilometer lange Rundreise durch Deutschland begeben. Entstanden ist eine intensive Mischung aus Fotografien, Erlebnissen und Geschichten, die das Land und seine Menschen in all ihren Facetten zeigen.

Vom Norden bis zu den Alpen

Die Reise führte von Flensburg im Norden über die Inseln Fehmarn und Rügen, entlang der Ostgrenze nach Brandenburg und ins Erzgebirge bis hinunter an die Alpen. Auf seinem Weg begegnete Gebhard Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen – Surfpioniere, Biobauern, Heimkehrer, Bierbrauer, Handwerker und Familien, die ihr Dorf schützen. Jede Region zeigt dabei ihren eigenen Charakter: der Norden und Osten sind authentisch und ruhig, der Süden üppig und lebendig.

Vielfalt und Kontraste Deutschlands

Gebhard dokumentierte den Kontrast zwischen pulsierenden Städten wie dem Ruhrgebiet, weiten Moorlandschaften am Niederrhein, historischen Flugzeugen aus den 1940er-Jahren und den Halligen im Wattenmeer. Die Geschichten, die er erzählt, spiegeln das Leben der Menschen wider und geben Einblicke in Traditionen, Handwerk und Alltag in Deutschland.

Tickets für „360° Deutschland“ sind an der KuKo-Ticketkasse, bei Eventim und München Ticket, online auf den Websites der Anbieter sowie direkt beim Veranstalter SP Events erhältlich.
Weitere Informationen: www.peter-gebhard.de
(Quelle: Pressemitteilung SP Events / Beitragsbild: Copyright Peter Gebhard)