Brannenburg, Autobahn A 93, 1960er

Brannenburg, Autobahn A 93, 1960er

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Bei unserer heutigen fotografischen Zeitreise präsentieren wir Euch die Autobahn A 93. Entstanden ist das Foto in den 1960er Jahren. Zu sehen ist die Ausfahrt Brannenburg.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

BRK bietet Theaterseminar

BRK bietet Theaterseminar

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Das BRK Kreisverband Rosenheim bietet vom 1. bis 3. April ein Theaterseminar für Jugendliche im Jugendzentrum (JUZ) in Bad Aibling an. Anmeldeschluss ist der 28. März. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro.

“Der Mensch ist sich über die wahre Natur seines Wesens und seiner Kräfte gar nicht im Klaren. Selbst die Idee seiner Grenzen basiert nur auf vergangene Erfahrungen. Deshalb gibt es gar keinen Grund, theoretische Grenzen für das aufzustellen, was er sein könnte oder was er tun könnte.” Der ehemalige Produzent, Schauspieler und Regisseur Richard Lindl geht dieser Maxime in seinem Theater-Seminar “Homo ludens” nach, das vom 1. bis 3. April im BRK-Jugendzentrum Bad Aibling stattfindet.
Was kann man erwarten? Viel mehr stellt sich die Frage: was kann man beisteuern? Ziel des Wochenendes ist es, in einem offenen, ungestörten Miteinander die Brücke vom Ich zum Wir zu bilden, die eigenen Ängste auf der Bühne zu überwinden und sich selbst und seine Stärken besser kennenzulernen.
Mit speziellen Methoden der Spielgestaltung, über Improvisation und freiem Vortrag bis hin zum szenischen Spiel, ausgewählt aus dem Schulungsprogramm des Bundes Deutscher Amateurtheater, wird der „Tatort-Theater“ in zwölf Stunden zu einer lockeren Veranstaltung, auf die man sich immer wieder freut!
Der Workshop findet im BRK-Jugendzentrum Bad Aibling in der Westendstraße 8  statt. Teilnehmen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren. Alle weiteren Infos (insbesondere zu möglichen kurzfristigen Änderungen) gibt es auf Instagram unter @juzaibling. Anmeldungen erfolgen über Instagram oder per Mail an juz-aibling@kvrosenheim.brk.de, Anmeldeschluss ist der 28. März. Es gelten die 3G-Regeln, minderjährige Schüler mit Schülerausweis sind davon ausgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto BRK Kreisverband Rosenheim)

Kiebitz-Schutz in Eiselfing

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – In der Gemeinde Eiselfing haben sich fünf Landwirte besonders für den Kiebitzschutz eingesetzt. Dafür wurden sie jetzt im Rathaus von Bürgermeister Georg Reinthaler und Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde geehrt. Als Dankeschön erhielten sie Gutscheine, die jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und vom Landkreis finanziert wurden.

Dank für Engagement zum Wohle der Kiebitze(von rechts): Bürgermeister Georg Reinthaler, Rainer Drews und Alois Siepl, ehrenamtliche Kiebitzbetreuer, Johanna Freiberger Landwirtin, Josef Freiberger Landwirt, Margit Böhm untere Naturschutzbehörde Landratsamt Rosenheim. Auf dem Foto fehlen die Landwirte Sebastian Fischer, Josef Lebmeier und Robert Schwarz. Foto: Landratsamt Rosenheim

Der Kiebitzbestand ist seit 1980 bundesweit um 93 Prozent zurückgegangen. Früher war der Kiebitz ein „Allerweltsvogel“, der überall in der freien Feldflur anzutreffen war. Heute ist er in vielen Regionen Deutschlands ausgestorben. Es fehlen Flächen für eine ungestörte Brut und die Nahrungssuche wie Feuchtwiesen, Brachen und Sommergetreidefelder. Auch Mulden, in denen das Wasser länger stehen bleibt und Kleingewässer, die sogenannten blauen Augen der Landschaft, sind verschwunden.

Kiebitze brüten im Landkreis Rosenheim
fast alle in Maisäckern

Die anpassungsfähigen Kiebitze brüten im Landkreis Rosenheim fast alle in Maisäckern, da sie zu Brutbeginn Ende März dunklen, offenen Boden brauchen. Dadurch besteht die Gefahr, dass ihre vier Eier, die sie als Bodenbrüter in eine kleine Kuhle legen, im April untergepflügt werden.

Feuerwehr Bachmehring half
mit etlichen tausend Litern Wasser

Nicht so in Eiselfing: Die Kiebitzbetreuer Rainer Drews und Alois Siepl informierten die Landwirte und markierten die Gelege mit dünnen Bambusstäben. Die Landwirte sparten die Nester bei der Bewirtschaftung ihrer Äcker großzügig aus und schützen bei den weiteren Bearbeitungsgängen auch die frischgeschlüpften Küken. In Hitzephasen fuhren die Landwirte Wasser an den Ackerrand, damit die Küken überleben können. Der Kiebitznachwuchs muss sich als Nestflüchter von Anfang an selber ernähren. Bei Trockenheit finden die Kleinen im harten Boden mit ihren winzigen Schnäbeln keine Nahrung mehr. Deshalb kam im vergangenen Sommer sogar die Feuerwehr Bachmehring mit etlichen tausend Litern Wasser zu Hilfe.
„Das sind mit Sicherheit Gründe für das Überleben der Küken. So kleinen und schönen Vögeln muss man einfach helfen“, freute sich der ehrenamtliche Kiebitzbetreuer Rainer Drews. Durch diese hervorragende Zusammenarbeit konnten im vergangenen Jahr acht Brutpaare zwischen Eiselfing und Alteiselfing trotz widriger Umstände wie Kälte, Schnee, Hitze und Trockenheit insgesamt 16 Jungvögel großziehen. Ein Paar brütete in der Nähe von Dirneck, hier wurden zwei Küken flügge. Damit konnte das Überleben des Eiselfinger Kiebitzvorkommens gesichert werden. Dafür sind mindestens 0,8 Jungvögel pro Brutpaar nötig.
Die Kiebitzschützer appellierten auch an die Spaziergänger mitzuhelfen und in den nächsten Wochen die aufgestellten Schilder zu beachten: „Bitte bleiben Sie auf den befestigten Wegen und führen Sie Hunde an der kurzen Leine!“
Weitere Informationen auch zu den staatlichen Förderungen gibt es bei Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim unter
Telefon 08031/ 392 3301.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re / Foto: Landratsamt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. März

Namenstag haben: Gisbert, Irmgard, Wolfram, Claudia, Alexandra

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Bernhard Hoecker (1970 – ist ein deutscher Komiker, Schauspieler und Moderator.)

–  Holly Hunter (1958 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin für ihre Hauptrolle im Film „Das Piano“.)

–  Helmut Recknagel (1937 – ist ein deutscher Skispringer, der in den 1950ern und 1960ern zu den erfolgreichsten Sportlern seiner Disziplin zählte.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1916: : Albert Einstein veröffentlicht in einer Fachzeitschrift den Artikel Die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie. Darin führt er die Gravitation auf ein geometrisches Phänomen in einer gekrümmten 4-dimensionalen Raumzeit zurück.
  • 2008: Emirates bietet als erste Fluglinie weltweit die Möglichkeit, mit dem Mobiltelefon auch während des Fluges zu telefonieren.
  • 1760: Beim „Großen Feuer von Boston“ werden 349 Gebäude, etwa ein Zehntel der Stadt, zerstört.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Ein März der Rekorde

Ein März der Rekorde

Rosenheim / Bayern – Sonne satt! Die Wetteraussichten für ganz Bayern sind für die kommende Woche gut. „Gut“ ist dabei relativ. Ergiebiger Regen weiter nicht in Sicht. Der Monat März bricht Rekorde. Mit nur 4 mm Niederschlag (Stand am heutigen Samstag, 19. März) ist er bei uns in Bayern der trockenste März seit mindestens 16 Jahren. Die Auswirkungen spürbar: die Pegelstände in den Flüssen fallen. Die Waldbrandgefahr ist weiter erhöht.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche von den Samerberger Nachrichten)

BRK-Seniorenreise nach Bad Füssing

BRK-Seniorenreise nach Bad Füssing

Rosenheim – Bad Füssing ist bekannt als Kurort mit seinen Thermen, denen eine wohltuende Heilkraft bestätigt wird. Vom 8. bis 15. Mai bietet das Rote Kreuz, Kreisverband Roseneheim, eine Seniorenreise dorthin an. Die Gäste wohnen im Kurhotel Sonnenhof, das neben der hauseigenen Thermenbadelandschaft mit Innen- und Außenbecken eine Saunalandschaft, einen Beauty- und Wellnessbereich und verschiedene Aktiv-Veranstaltungen anbietet.
Interessierte Senioren  können sich für weitere Infos zur Reise und der Anmeldung an das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Rosenheim, Telefon 08051 /  9652211 oder 08031 / 3019-69 wenden.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: BRK Kreisverband Rosenheim)

Die Hoffnung auf Frieden

Die Hoffnung auf Frieden

Rosenheim – Die Hoffnung auf Frieden…
Selbst die Kleinsten lässt der Krieg in der Ukraine nicht unberührt. Zusammen mit ihren Erzieherinnen haben die Kindergartenkinder des Kindergartens St. Nikolaus in Rosenheim ihre Wünsche für die Geflüchteten aber auch für sich selbst auf Papier gebracht und in der Stadtteilkirche St.Nikolaus ausgestellt.  Ein Kindergartenkind wünscht sich, „dass die Feen die Flüchtlinge beschützen“, ein anderes Kindergartenkind: „dass die Polizei Putin einfängt“. Oder „dass Putin kein Chef mehr ist“, „dass die Menschen Licht haben“, „dass die Kinder Spielzeug bekommen“, „dass Putin uns nicht angreift“. Berührend und bewegend.
(Quelle: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Unterlinner)

Radl vor Diebstahl schützen

Radl vor Diebstahl schützen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Fahrradsaison beginnt und damit leider auch die Hochsaison für Fahrraddiebe. Diese schlagen nach Erfahrung der Polizei gerne an Abstellplätzen an Bahnhöfen, Bädern Sport- und Freizeiteinrichtungen zu – also überall dort, wo die Anzahl und Auswahl an Fahrrädern groß ist und viele Leute unterwegs sind. Besonders gefragt aktuell E-Bikes, denn die in der Regel viel Geld. Die Polizei gibt Tipps, wie Ihr Eure Radl vor Diebstahl schützen könnt – auch in Kellern und Garagen:

  • Um das Rad möglichst effektiv vor Diebstahl zu schützen, braucht es massive Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser mit geprüfter Qualität. Sie sollten groß genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen. Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren reicht als Schutz vor Dieben nicht aus, da die Räder mühelos weggetragen oder verladen werden können. Das gilt insbesondere auch für Elektroräder (Pedelecs, E-Bikes). Darüber hinaus ist es wichtig, den Akku sowie andere wertvolle Zubehörteile von Elektrorädern mit einem guten Schloss zu sichern, da die rädereigenen Schlösser in der Regel nicht ausreichend schützen. „Die Räder sollten auch in Kellern oder Garagen entsprechend gesichert sein, denn auch abgeschlossene Räume halten Kriminelle nicht auf“, warnt Hinz.

  • Zusätzlich kann ein versteckter Sender am Rad angebracht werden, ein so genannter GPS-Tracker. Dieser übermittelt laufend den aktuellen Standort des Rades. Wird das abgestellte Rad bewegt, sendet der Tracker per SMS einen Alarm auf das Mobiltelefon des Radbesitzers.

  • Um ein wiederaufgefundenes Fahrrad seinem rechtmäßigen Besitzer oder der Besitzerin zuordnen zu können, muss ein Rad zweifelsfrei identifizierbar sein, zum Beispiel mit Hilfe einer individuellen Rahmennummer oder einer anderen individuellen Kennzeichnung. Eine Rahmennummer ist bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern bereits eingeschlagen, eingraviert oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbunden. Möglich ist auch, das Rad codieren zu lassen: Mit Hilfe der Codierung kann die Polizei die Wohnanschrift des Eigentümers oder der Eigentümerin herausfinden. Wo man Fahrräder codieren lassen kann, weiß der Fachhandel.
  • Zudem sollten alle Fahrraddaten, die wichtig für die Identifizierung sind (z. B. die Rahmen- bzw. Codiernummer) in einem Fahrradpass notiert werden. Das hilft der Polizei, die rechtmäßigen Eigentümer gestohlener Räder zu finden. Viele Händler stellen beim Fahrradkauf einen Fahrradpass mit der individuellen Rahmennummer aus. „Fragen Sie als Käuferinnen und Käufer gezielt danach“, rät Stefanie Hinz. „Den vollständig ausgefüllten Pass mit einem Foto des Fahrrads sollten sie dann sicher zu Hause aufbewahren.“
    (Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
Keine Angst, wenn die Sirene heult!

Keine Angst, wenn die Sirene heult!

Landkreis Traunstein Wenn bei uns in den Dörfern und Gemeinden die Sirenen dreimal aufheulen, wissen die Menschen, dass dies einen Einsatz für die örtliche Feuerwehr zur Folge hat. Derzeit kommen durch den Krieg in der Ukraine sehr viele Frauen und Kinder in die Region, die damit etwas ganz anderes verbinden. Ein Sirenenalarm bedeutet für diese Menschen, sich in Sicherheit zu begeben und Schutzräume aufzusuchen. Ein militärischer Angriff steht unmittelbar bevor! Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein hat nun ein Aufklärungsblatt zu den Themen „Notruf und Sirenenalarm“ herausgegeben.

„Wir wollen helfen und da sein, wenn man in einer Notlage ist“, so Kreisbrandrat Christof Grundner und betont „deshalb ist es uns ganz besonders wichtig, dass wir Aufklärungsarbeit leisten und die Geflohenen keine Angst bekommen, wenn irgendwo eine Sirene aufheult“. Neben der Information über die hierzulande üblichen Feuerwehralarmierungen haben die Verantwortlichen das Infoblatt um die Notrufnummer 112 in ukrainischer Sprache ergänzt, damit sie im Falle eines Falles medizinische Hilfe anfordern oder die Feuerwehr rufen können.
Die Übersetzung in ukrainische Sprache ist über berufliche Kontakte ins Uniklinikum Salzburg innerhalb kürzester Zeit ermöglicht worden. Damit wurde sichergestellt, dass die Übersetzung so gestaltet ist, dass sie Betroffene problemlos lesen können.
Nachdem die Pläne aus dem Landkreis Traunstein im Landesfeuerwehrverband bekannt wurden, waren die „Bayernvertreter der Feuerwehren“ derart begeistert, dass sie für alle Feuerwehren im Freistaat ein Merkblatt auflegen werden, dass in den kommenden Tagen erscheint.
„Es ist vielleicht nur ein kleiner Beitrag der Feuerwehren im Landkreis Traunstein, ich denke aber ein wichtiger“, so Christof Grundner, der seine Hoffnung zum Ausdruck bringt, „dass wir damit ein wenig Aufklärungsarbeit leisten und unnötige Ängste bei den ukrainischen Geflüchteten verhindern können“.
Neben den Sozialen Medien Facebook und Instagram steht es auf der Homepage www.kfv-traunstein.de zum Download bereit.
(Quelle: Pressemitteilung Feuerwehr Traunstein/hob / Beitragsbild: Wolfgang Gasser)

Stephanskirchen, Schloßberg, 1926

Stephanskirchen, Schloßberg, 1926

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1926. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Sternstraße in Schloßberg – einem heutigen Ortsteil der Gemeinde Stephanskirchen.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Die Zeckensaison beginnt

Die Zeckensaison beginnt

Wasserburg Landkreis / Bayern – Die Tage werden wieder länger, die Sonne scheint, die Blumen sprießen. Das lädt zu Spaziergängen in der freien Natur ein. Doch Achtung, wir Menschen sind nicht die Einzigen, die sich auf die wärmere Jahreszeit freuen. Mit der Wärme werden auch die Zecken wieder aktiv. Die Johanniter gegen Tipps zum Umgang mit den gefährlichen Blutsaugern und verschicken Zeckenkarten kostenfrei.

Die gefährlichen kleinen Blutsauger werden aktiv, sobald es warm genug ist: Zecken beginnen bereits ab einer Temperatur von acht Grad Celsius, sich auf die Wirtssuche zu machen. Je wärmer es ist, desto größer wird das Risiko, eine Zecke aufzusammeln. Das kann gefährlich werden, denn die Spinnentiere können riskante Krankheiten übertragen: die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Gelenk- und Muskelentzündung Lyme-Borreliose.
Deshalb:

Kontakt mit Zecken
möglichst vermeiden

Zecken halten sich vor allem in Wäldern, hohem Gras, Gebüsch oder feuchtem Laub auf. Anders als viele Menschen glauben, lassen sie sich nicht von Bäumen fallen, sondern werden abgestreift oder klettern von unten auf Tiere oder Menschen. Dann suchen sie nach einer geeigneten dünnhäutigen Stelle, um sich mit ihrem Mundwerkzeug fest zu bohren. Zum Schutz gegen einen Zeckenstich sollte man Gebüsch und hohes Gras meiden. Geschlossene, lange Kleidung kann verhindern, dass eine Zecke an den Körper gelangt.

Gründliche Kontrolle nach
Aufenthalt im Grünen

Nicht immer lässt sich der mögliche Kontakt mit den spinnenartigen Parasiten vermeiden – etwa bei einem Picknick im Grünen oder bei einem Ausflug zum Badesee. „Nach dem Aufenthalt in der Natur sollte man die Kleidung komplett ablegen und den Körper gründlich absuchen. Das gilt insbesondere für Kinder, die sich bevorzugt draußen aufhalten“, erklärt Thomas Fuchs, Ausbildungsleiter der Johanniter in Wasserburg. „Zecken bevorzugen warme Körperregionen wie Achselhöhlen, Kniekehlen, den Hals oder den Kopf“.

Zecke so schnell
wie möglich entfernen

Ein Zeckenstich ist kein Grund zur Panik. „Vor Borreliose schützt man sich am besten, indem man die Zecke zügig entfernt“, so Fuchs. „Die Erreger sitzen im Magen-Darm-Trakt der Spinnentiere und gelangen 12 bis 24 Stunden nach dem ersten Saugen in die Wunde.“ Idealerweise hebelt man die ungebetenen Gäste mit einer Pinzette oder mit einem speziellen Instrument zur Zeckenentfernung heraus. Hierzu fasst man die Zecke möglichst nah der Haut im Kopfbereich und zieht sie vorsichtig und gerade heraus. Im Anschluss muss die kleine Wunde an der Stichstelle desinfiziert werden. In keinem Fall sollte man versuchen, die Zecke mit Klebstoff, Öl oder anderen Mitteln zu ersticken, da das Tier im Todeskampf vermehrt Flüssigkeit absondert und die Gefahr einer Infektion dadurch nur steigt.

Hinweise auf
Borreliose erkennen

Haben es die Borreliose-Erreger doch in den menschlichen Körper geschafft, bildet sich meist ein rötlicher Hof an der Einstichstelle, der sich langsam ausbreitet. Dann sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Häufig tritt die Rötung erst ein paar Tage nach dem Stichzeitpunkt auf. „Die Diagnose ist nicht immer einfach“, sagt Fuchs. „Manchmal bleibt die Rötung aus. Auch bei grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen oder geschwollenen Lymphknoten sollte man einen Arzt konsultieren.“ Die Lyme-Borreliose kann unbehandelt zu Nervenlähmungen, Gelenk- oder Herzmuskelentzündungen führen.
Das zügige Entfernen der Zecke schützt jedoch nicht vor den Erregern für FSME, einer fieberhaften Erkrankung, bei der es zu einer Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten kommen kann. Diese tragen Zecken in einigen Regionen Deutschlands in den Speicheldrüsen und übertragen sie daher bei einem Stich sofort. Die Johanniter empfehlen Menschen, die in Risikogebieten wohnen oder Urlaub machen, ihren Impfschutz schon jetzt zum Saisonauftakt zu überprüfen. Für den Aufbau des Impfschutzes gegen FSME sind drei Impfungen nötig. Die zweite Impfung erfolgt ein bis drei Monate nach der ersten. Etwa zwei Wochen danach besteht für einige Monate der Schutz. Um die Immunisierung abzuschließen, ist eine dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten nötig. Der Schutz besteht dann für mindestens drei Jahre. Die Kosten für die Impfung werden in Bayern in der Regel von den Krankenkassen übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Johanniter / Beitragsbild: Johanniter/ Jan Dommel)

Um eine Zecke einfach zu entfernen, hilft eine Zeckenkarte. Diese verschicken die Johanniter derzeit kostenfrei so lange der Vorrat reicht. Einfach telefonisch gebührenfrei unter Telefon 0800 0 191414 oder hier:

Heid is Josefidog

Heid is Josefidog

Rosenheim / Landkreis / Bayern –  Am heutigen Samstag, 19. März, ist Josefitag – und der wird in Bayern traditionell groß gefeiert – auch wenn er seit 1969 kein offizieller Feiertag mehr ist. Am Ehrentag des Heiligen Josef, laut Bibel Ziehvater von Jesus, gibt es an diesem Tag viele Aktionen und sogar zahlreiche Vergünstigungen für alle Josefs und Josefas.

Schon seit Jahren fährt beispielsweise die Wendelsteinbahn alle Seppen, Josefas und Josefinen kostenlos den Berg hinauf – mit der Seilbahn von der Bayrischzeller Seite oder mit der Zahnradbahn von Brannenburg aus.
Zwei Jahre musste dieses „Schmankler“ coronabedingt ausfallen. Aber heuer ist es wieder soweit.

Ebenfalls heuer wieder möglich ist auch die große Josefischau bei der Eder Unternehmensgruppe in Tuntenhausen. Auf dem Programm stehen dort am heutigen Samstag und auch noch am morgigen Sonntag zahlreiche Aktionen und Angebote.

Außerdem veranstalten heute zahlreiche Heimat- und Brauchtumsvereine in Bayern ein Josefisingen, bei dem bayerische Lieder gesungen werden.

Übrigens: Es gibt sogar eine Partei, die den Josefitag wieder zum offiziellen Feiertag machen will – die Königlich Bayerische Josefspartei mit Sitz in Aichach.

– Ist es an Josefitag klar, wird es ein fruchtbares Jahr
– Am Josefitag sollte der faulste Bauer auf seinem Acker sein
– Wenn erst einmal Josefi ist, endet auch der Winter gwiß
– Ist`s an Joseftag schön, kann`s nur gut weitergehn.

Schön ist das Wetter heute tatsächlich. In diesem Sinne wünscht Innpuls.me jetzt auch allen Josefs, Seppen, Josefas und Josefinnen alles Gute für Ihren großen Ehrentag: Lost`s es kracha und Eich gebührend feian!