Lichterzug für „Bayern leuchtet“

Lichterzug für „Bayern leuchtet“

RosenheimUnter dem Motto „Bayern leuchtet für die Menschheitsfamilie“ fand am gestrigen Sonntagabend ein Lichterzug statt. Insgesamt beteiligten sich an der bayernweiten Aktion rund 35 Städte in ganz Bayern. In Rosenheim wurden rund 900 Teilnehmer gezählt.
Mit der Aktion sollte ein Zeichen gesetzt werden für ein neues Miteinander (wir berichteten). Start war im Mangfallpark Süd. Von dort ging es quer durch die Innenstadt. Viele der Teilnehmer trugen Kerzen mit. 
Organisatorin Peggy Galic freute sich im Vorfeld, dass ihr Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht München Gehör fand. dabei ging es um die Auflage des Rosenheimer Ordnungsamtes, dass bei der Demo keine Trommeln zum Einsatz kommen dürfen, Musik nicht nach außen gerichtet werden darf und das Verhältnis von Ordnungskräften zu Teilnehmern 1 zu 10 sein muss.  „In all diesen Punkten hat das Gericht uns Recht gegeben“, so Peggy Galic. Das Verhältnis von Ordnungskräften betrage demnach jetzt 1 zu 20.
Nicht durchgekommen ist der Einspruch gegen das verpflichtende Tragen einer FFP2-Mase. Diese Weisung wurde vom Verwaltungsgericht bestätigt. Es wurden bei der Demo einige Beanstandungen von seitens der Polizei ausgesprochen. Ansonsten verlief die Demo aber friedlich. 
(Quelle: Beitragsbild: re)

Gemeinsam für Klimaschutz und Frieden

Gemeinsam für Klimaschutz und Frieden

Hilpoltstein / Bayern – Am kommenden Freitag, 25. März, gehen weltweit  hunderttausende Menschen auf die Straßen, um für Klimagerechtigkeit und Unabhängigkeit von fossilen Energien zu demonstrieren. Auch der bayerische Naturschutzverband LBV und seine Jugendorganisation NAJU unterstützen zusammen mit einem breiten Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Initiativen den Klimastreik. „Wir erheben die Stimme für wirksamen Klimaschutz im Land und für Frieden in der Ukraine“, betont LBV-Geschäftsführer Helmut Beran.

Der LBV zeigt sich solidarisch mit den Menschen, die unter dem Krieg leiden und deren Leben jetzt bedroht sind. „Russlands Krieg gegen die Ukraine ist nicht nur menschenverachtend, er zeigt auch auf, wie abhängig wir von fossilen Energien sind. Die neue Bundesregierung muss ihre Anstrengungen beim Klimaschutz beschleunigen und jetzt das Ende der fossilen Brennstoffe einleiten“, sagt Helmut Beran. Die Versprechen und ersten Schritte nach 100 Tagen Ampelkoalition seien zwar positiv zu bewerten, würden jedoch nicht für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze reichen „Auch Bayern hat hier in den vergangenen Jahren viel versäumt. Gerade der Ausbau der Windenergie wurde durch das sture Festhalten der Staatsregierung an der 10-H-Regel komplett zum Erliegen gebracht. Die Landesregierung muss beim Klimaschutz deutlich nachbessern, ohne den Artenschutz dabei aus den Augen zu verlieren“, so der LBV-Geschäftsführer.

Dramatische Auswirkungen
auf Ökosysteme

Der aktuelle IPCC-Bericht hat erneut deutlich gemacht, welche dramatischen Auswirkungen die Klimakrise auf Ökosysteme, die biologische Vielfalt, Menschen und Gesellschaften bereits jetzt hat. Die Klimakrise wird weltweit weitere Konflikte anheizen und Menschen ihre Lebensgrundlagen entziehen. „Unsere Aktiven und Mitarbeitenden gehen in Nürnberg, München und weiteren Städten auf die Straße, damit unsere Kinder und die Artenvielfalt eine Zukunft haben. Denn Klimaschutz ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit“, sagt der NAJU-Geschäftsführer Haluk Soyoğlu. LBV, NABU und NAJU beteiligen sich in ganz Deutschland am globalen Klimastreik.

„Artensterben und Klimakrise
gehen Hand in Hand“

Seit Jahrzehnten setzt sich der LBV in Bayern intensiv für den Klimaschutz ein. Das Artensterben und die Klimakrise würden dabei Hand in Hand gehen und müssten als Zwillingskrisen gesehen werden. Lösungen müssen daher immer beide Krisen betreffen. Mit dem Schutz von Mooren, alten sowie nutzungsfreien Wäldern und Feuchtgebieten, die viele der schädlichen Klimagase CO2, Methan und Lachgas binden , betreibe der LBV aktiven Klimaschutz. Außerdem setze sich der LBV für eine naturverträglichere, pestizidfreie Landwirtschaft sowie den Erhalt von Quellen und Feuchtgebieten ein, um naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu bewahren.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Mehr Informationen zum Klimastreik gibt es hier:

Blitzmarathon 2022

Blitzmarathon 2022

Rosenheim / Landkreis – Blitzmarathon 2022: Am kommenden Donnerstag, 24. März, startet um 6 Uhr der europaweite „Speedmarathon“, der vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk „ROADPOL“ koordiniert wird. Auch Bayern beteiligt sich an der 24-Stunden-Aktion gegen Raser.

„Unser Blitzmarathon soll alle Verkehrsteilnehmer wachrütteln, sich unbedingt an die Tempolimits zu halten. Es nicht nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen oder Bußgeldbescheide zu verschicken“, betont Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in einer aktuellen Pressemitteilung. Zu schnelles Fahren sei die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle. Rund ein Viertel der Verkehrstoten auf Bayerns Straßen gehe darauf zurück.

109 Personen durch
Geschwindigkeitsunfälle getötet

2021 wurden in Bayern insgesamt 109 Personen durch Geschwindigkeitsunfälle getötet worden ( 2021 insgesamt 443 Verkehrstote):
Die Bayerische Polizei führt die bayernweit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen von Donnerstag, 24. März, 6 Uhr, bis Freitag, 25. März, 6 Uhr durch.  Rund 2100 Messtellen in Bayern wird es geben. Rund 1800 Polizisten sowie rund 50 Bedienstete der Gemeinden und Zweckverbände der kommunalen Verkehrsüberwachung kontrollieren die Geschwindigkeit mit Schwerpunkt vor allem auf Landstraßen.
Beim achten Bayerischen Blitzmarathon im vergangenen Jahr hat die Bayerische Polizei rund 7036 Geschwindigkeitssünder erwischt – trotz frühzeitig veröffentlichter Messtellen. Den Negativrekord erzielte dabei ein Motorradfahrer, der auf der Staatsstraße 2020 bei Bubesheim mit 231 Stundenkilometer anstatt der erlaubten 100 unterwegs war.
(Quelle: Information Bayerisches Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hier geht es zu den Messtellen im Regierungsbezirk Oberbayern:

Einsatzkräfte schaffen Platz für Geflüchtete

Einsatzkräfte schaffen Platz für Geflüchtete

Altenmarkt/Traunstein – Möbel schleppen, Betten zusammenbauen, Zimmer einrichten, rund 70 Einsatzkräfte der heimischen Feuerwehren haben am vergangenen Samstag und Sonntag des bestehende Impfzentrum in Altenmarkt zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut. Neben handwerklichem Geschick waren die Transportkapazitäten der Einheiten gefragt. In der Unterkunft können nun bis zu 50 Personen kurzfristig untergebracht werden. Der Betrieb des Impfzentrums in Traunstein läuft weiter.

„Die Feuerwehren haben erneut bewiesen, dass sie, ohne lange zu überlegen parat stehen, um anderen zu helfen“, sagt der Örtliche Einsatzleiter Christof Grundner, der den Auftrag zum Umbau durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt erhalten hatte. Koordiniert und organisiert wurde der Einsatz von der Feuerwehr-Führungsstelle Salzach. Sie hatte im Vorfeld die Fahrzeuge und Touren zusammengestellt und die Helfer der Feuerwehren angefragt.
Am vergangenen Samstag konzentrierten sich die Helfer in erster Linie darauf, die Ausstattung und das Mobiliar des Impfzentrums in Altenmarkt nach Traunstein zu fahren und dort die Kapazitäten auszubauen. Darüber hinaus wurden Teile des Bestandes in Altenmarkt in einer Halle in Erlstätt eingelagert. In der Permanederstraße in Traunstein steht weiterhin ein Impfzentrum des Landkreises zur Verfügung. Neben der Feuerwehr Altenmarkt waren Einsatzkräfte und Fahrzeuge Erlstätt, Grabenstätt, Kienberg, Stein und Traunstein im Einsatz.

Akkuschrauber und
Montagewerkzeuge gefragt

Am nächsten Tag waren insbesondere Akkuschrauber und Montagewerkzeug gefragt. Die Helferinnen und Helfer schraubten duzende Betten und Schränke zusammen und haben die Zimmer eingerichtet. Somit erreichten sie das Ziel einer vollausgestatteten Erstunterkunft deutlich vor dem Zeitplan. Bis zum Nachmittag waren alle Arbeiten abgeschlossen und die Unterkunft wohnlich eingerichtet. 33 Frauen und Männer aus Altenmarkt, Heiligkreuz, Palling und Trostberg waren daran beteiligt.
„Wann und mit wie vielen Menschen die Ankunftsstelle belegt wird, steht indes noch nicht fest. Der Landkreis ist nun aber bestens vorbereitet, damit man kurzfristig eine größere Anzahl an Personen aufnehmen kann und dabei nicht auf Turnhallen oder ähnliches zurückgreifen muss“, so Christof Grundner, der an beiden Tagen die Einsatzleitung übernommen hatte. Lobende Worte fand er insbesondere für die Ehrenamtlichen. Seiner Meinung nach waren „alle Beteiligten maximal bemüht und mit viel Engagement bei der Sache um den ankommenden Menschen eine gute erste Herberge zu schaffen“.
(Quelle: Presseinformation Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild/Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

„Irrlichter“ im Ganserhaus

„Irrlichter“ im Ganserhaus

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Zwei Anläufe scheiterten aufgrund Corona. Jetzt aber ist es geschafft: Die Mitgliederausstellung von AK 68 im Ganserhaus in der Schmidzeile 8 in Wasserburg kann über die Bühne gehen.  Der ehemalige OVB-Kultur-Redakteur Hendrik Heuser hat sie für uns in Augenschein genommen.
Die Werkschau trägt den Titel „Irrlichter“. Die Künstler haben sich individuell mit diesem Thema auseinandergesetzt. Entwickelt wurde das Konzept von Andreas Fischer.  88 Arbeiten sind auf vier Etagen zu sehen.
Geöffnet ist die Mitgliederausstellung noch bis zum 10. April, Donnerstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: Hendrik Heuser)

Neubeuern, 1949

Neubeuern, 1949

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1949. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist Neubeuern im Landkreis Rosenheim.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)

Auszeichnung für Absolventinnen der TH Rosenheim

Auszeichnung für Absolventinnen der TH Rosenheim

RosenheimDer Preis „bdia ausgezeichnet!“ stellt regelmäßig herausragende Abschlussarbeiten aus dem Bereich Innenarchitektur vor. Sowohl der erste Preis, als auch der Sonderpreis, gehen an Absolventinnen der TH Rosenheim.

Der erste Preis von „bdia ausgezeichnet“ geht an die Innenarchitekturabsolventin Kathrin Müller. Ihre Bachelorarbeit „Ausganspunkt“ überzeugte sowohl die beiden Betreuer  Professorin Karin Sander und Professor Rainer Haegele von der Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design, als auch die Jury des Bund Deutscher Innenarchitekten (bdia). Kathrin Müller entwickelte ein Konzept für einen Einkaufsladen, der 24 Stunden geöffnet hat und zu einer Entwicklung von ländlich gelegenen Klein- und Mittelstädten beitragen soll. Eine Ladenfläche am Marktplatz in Freudenstadt, einer 24.000 Einwohner großen Stadt im Nordschwarzwald in deren Nähe Katrin Müller geboren und aufgewachsen ist, diente als Ausgangspunkt des Entwurfes.
„Ich möchte einen Ort schaffen, an dem Alltagskultur entsteht. Einen Ort der Zusammenkunft. Einen Ort, an den jeder Mensch in einem unkonventionellen Rhythmus – Tag wie Nacht – kommen kann und so die Stadt belebt. Einen Ort, an dem sozialer Zusammenhalt an erster Stelle steht und dadurch Ausgangspunkt für tiefere Beziehungen, eine intensivere Stadtgemeinschaft und eine gestärkte Region ist“, erläutert Kathrin Müller die Hintergründe ihres Entwurfes.

Jurybeurteilung:
„kommunikativ, belebend, lässig“

Die Jury des bdia, bestehend aus den Innenarchitekten Eva Durant, Daniela Scheibe, Veronika Kammerer und Andreas Utzmeier, begründet die Entscheidung wie folgt: „Mit ihrem Ort für soziokulturelle Interaktion trifft Kathrin Müller den Nerv der Zeit und schafft einen multifunktionalen Treffpunkt, der die Innenstadt 24 Stunden bereichert und belebt. Die Jury war vom konsequenten Konzept, dem Umnutzungs- und Wiederbelebungsgedanken und der spannenden Innenraumgestaltung dieser Bachelorarbeit begeistert und würdigt Sie gerne mit dem ersten Preis.

Für „Raumhaut“ von Melissa Wilhelm gab es den Sonderpreis des Bund Deutscher Innenarchitekten. Foto: TH-Rosenheim

Prämiert wurde außerdem die Bachelorarbeit „Raumhaut“ der Innenarchitekturabsolventin Melissa Wilhelm. Sie erhält den Sonderpreis des Bund Deutscher Innenarchitekten. Melissa Wilhelms Entwurf hinterfragt konventionelle Ansätze und verleiht dem klassischen Wohnkonzept eine neue Haut: textil, visionär und nachhaltig. „Die menschliche Haut bestimmt mit ihrem mehrschichtigen Aufbau das äußere Erscheinungsbild und schützt gleichzeitig das Innerste. Genauso umhüllen Textilien sämtliche Raumoberflächen und werden so zur atmosphärebildenden und schützenden Raumhaut“, beschreibt die Absolventin der TH Rosenheim ihr Konzept. Der herkömmliche, statische Wandaufbau wird durch mehrere textile Schichten zu einer flexiblen Raumhülle. Abgeleitet von der menschlichen Haut besteht der textile Wandaufbau aus zwei Schichten.

Wohnutopien als wichtige
Impulsgeber der Architektur

Die Jury beschreibt die Bachelorarbeit „Raumhaut“ als visionär, konsequent und poetisch. „Wohnutopien waren schon immer wichtige Impulsgeber in der Architektur. Auch wenn sich ein Konzept im Alltag nicht durchsetzen wird, so können doch einzelne Aspekte eines radikalen Ansatzes Einzug in die Welt der Architektur halten. Aus diesem Grund erhält die Arbeit den Sonderpreis der Jury mit Respekt und Glückwunsch, für den Mut eine außergewöhnliche Idee konsequent zu Ende zu denken“, so die Jurybegründung. Betreut wurde die Bachelorarbeit von Melissa Wilhelm von Prof. Karin Sander und Prof. Michaela Wolf von der Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild Visualisierung „Ausgangspunkt“ von Kathrin Müller / Foto „Raumhaut“ von Melissa Wilhelm)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region –  Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Montag, 21. März:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 2534,9
Landkreis Rosenheim: 2605,4
Landkreis Traunstein: 1636,8
Landkreis Mühldorf: 2711,1
Landkreis Berchtesgadener Land: 1999,5
(Quelle: RKI, Stand 21. März)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in Bayern:  940 (+2,0 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 20 März – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern: 407 (+ 4,1 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 20. März – Veränderung zur Vorwoche):

Weitere Infos hier:

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. März

Namenstag haben: Alexandra, Axel, Benedikt, Christian, Emilia, Nikolaus, Richeza

3 bekannte Geburtstagskinder:

Lothar Matthäus  (1961 – ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler u. a. beim FC Bayern München)

–  Hans-Dietrich Genscher (1927 – war ein einflussreicher deutscher FDP-Politiker)

–  Johann Sebastian Bach (1685 – war einer der bedeutendsten und einflussreichsten deutschen Komponisten)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1846: Der Belgier Adolphe Sax erhält in Frankreich das Patent für das Saxophon.
  • 1991: Der damalige deutsche Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber verkündet das endgültige Aus für das Kernkraftwerk Kalkar. Die nordrhein-westfälische Stadt Kalkar erhält einen Ausgleich von rund 60 Millionen Euro
  • 2006: Der Mikrobloggingdienst Twitter wird gegründet. Noch am selben Tag wird der allererste Tweet, von dem Twitter-Mitgründer Jack Dorsey, gesendet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Eine virtuelle Ro-Cops-Führung

Eine virtuelle Ro-Cops-Führung

Rosenheim / München „Es gabat a Leich!“ – Wenn dieser Satz fällt, dann ist es wieder Zeit für die „Rosenheim-Cops“. Heuer feiert die beliebte Krimi-Serie ihren 20. Geburtstag. Heiß begehrt bei eingefleischten Fans aus Nah und Fern sind die Stadtführungen, bei denen sie auf den Spuren der Rosenheim-Cops wandeln können. Wer aber nicht in der Gruppe, sondern ganz individuell die verschiedenen Drehorte kennen lernen will, für den hat der Rosenheimer Musiker Max Breu ein Angebot entwickelt: die virtuelle Cops-Führung auf dem „smartphone“. Kaum auf dem Markt, ist die Nachfrage schon groß, wie er im Interview mit Innpuls.me erzählt.

Frage: Max, bist Du selbst ein Fan der Rosenheim-Cops?
Antwort: Ja, klar. Das geht ja für einen Rosenheimer gar nicht anders. Eine Serie, die in unserer Stadt spielt, mit bayerischer Sprache und dann auch noch ein Krimi, das ist schon super.

Frage: Wie bist Du auf die Idee mit der virtuellen Cops-Führung gekommen?
Antwort: Die Idee kam mir während des ersten Corona-Lockdowns. Da waren ja auch Stadtführungen nicht mehr möglich. Überhaupt fiel mir da auf, dass es doch eigentlich höchste Zeit ist für eine virtuelle Führung als Ergänzung zum bereits bestehenden Angebot. Damit spreche ich beispielsweise Menschen an, die nur kurz in bei uns in der Stadt sind und nicht die Zeit haben, an den Gruppenführungen teilzunehmen. Die können dann auf eigene Faust losziehen, alleine oder mit der Familie.

Frage: Eigentlich kennt man Dich ja als Musiker des Duos „Da Fiddler und i“. Wie passt das jetzt mit der Entwicklung der Cops-Führung zusammen?
Antwort: Das passt sehr gut. Weil ich früher mal ein eigenes Stück geschrieben hab, das von den Rosenheim-Cops handelt und jetzt die Führung gut ergänzt. Das hört man dann gleich zu Beginn der Führung, so viel kann ich schon mal verraten. Man kann es auch auf meinem youtube-Kanal ansehen und anhören.

Frage: Musstest Du Dich für die Erstellung der virtuellen Führung einarbeiten oder wusstest Du als eingefleischter Fan der Ro-Cops eh schon alles?
Antwort:
Natürlich gibt es Dinge, die weiß man als Rosenheimer einfach. Beispielsweise das die Polizeistation unser Rathaus ist. Aber ich habe schon auch noch mal gründlich recherchiert.

Frage: Wie hat sich die Serie denn in den vergangenen 20 Jahren entwickelt?
Antwort: Leider gab es mal eine Zeit, in der wurde nur noch sehr wenig von unserer schönen Stadt präsentiert und das hat sich dann auch gleich auf die Zuschauerzahlen ausgewirkt. Mittlerweile wird wieder öfter bei uns in der Stadt gedreht.

Frage: Hast Du die virtuelle Cops-Tour ganz alleine entwickelt?
Antwort: Bei der Gestaltung meiner Homepage habe ich mir Hilfe geholt. Aber ansonsten habe ich tatsächlich alles allein gemacht. Ich bin mit meiner Kamera losgezogen. Habe viele Fotos gemacht und die Texte für die einzelnen Stationen eingesprochen.

Frage: Und was sind das jetzt alles für Stationen?
Antwort: Die verrate ich natürlich jetzt nicht alle. Aber natürlich ist das Rathaus mit dabei und auch der Max-Josefs-Platz und der Salingarten. Startpunkt ist am Parkhaus am Hammerweg. Insgesamt sind es 11 Stationen.

Frage: Die Cops-Führung ist jetzt seit gut einem halben Jahr auf den Markt, wie kommt sie an.
Antwort: Tatsächlich kommt die virtuelle Führung schon sehr gut an. Auf meiner Homepage habe ich sogar schon einige Aufrufe aus Österreich, England, den Niederlanden und sogar aus den USA verzeichnet.

Frage: Und wie geht es jetzt mit der virtuellen Cops-Führung weiter?
Antwort: Ich entwickle die Führung vielleicht noch weiter und dann habe ich auch schon wieder neue Ideen.

Hier geht es zur Homepage der Cops-Führung:

Hier das musikalische Video passend zur Führung:

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Und noch ein musikalischer Schmankerl für Euch: 

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Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

I sog`s Eich. Mia langt`s. Füa de nächstn Wochan is`s wieda aus mid da Gmiatlichkeit in unsra guadn Stubn vo Rosnhoam – am Max-Josefs-Blotz.
Mei Taubn-Spetzi – da Beni -hod`s a nimma ausghoidn. Ear ist gestern dann spontan in Urlaub gflogn. 
Weid is a zwar ned kema. Dafür is der ja vui z`schwar und z`faul. Er hogt jetzt im Dannabam vo de zowa Damen vo Innpuls.me obn. Und do wui er a erst a moi bleim, hod a ma grod gsogt.
Vo wos uns langt? Vo dem Foikn-Gschwerl. Des hod jetzt wieda kürzle sei Ferienwohnung im Kirchturm vo St. Nikolaus mitten auf`n Max-Josefs-Blot bezogn. Bsondas da Herr Foik buid se ei, ear war wos ganz Bsondas. Dea Lackl dea bläde.
I wos scho, ma soid ned schlecht üba andere red`n…aber na, den dapackn mia Taubn einfach ned. Der is nuar auf Ärga aus, jogdt uns, gibt andauernd mit seine Flugkünst und seim guadn Ausseng oo.
Leida kimmt der mit sein Aufgeplustere a no mächtig gut bei Eich Menschn o. 
Der hod sogar sei eigene Webcam. Is oiso quasi a Influencer und losst se de ganze Zeit dabei beobachtn, wos ear und sei Familie Dog und Nacht so dean.
I find des ja jetzt ned so aufregnt, ab anscheinend Ihr ja schoo, wos de Klickzahln ogäht. Fressn, Schlafa, Fliagn und Oar ausbriatn. Des war`s dann a schoo. Mera kennan de ned. 
Do bin i doch so vui spannender. I hob`s schließle sogar zu meiner eigenen Wochnkolummne brocht. Des schaffan die Foikn garantiert ned. Wei schreibn und lesn kennan de nämlich bestimmt ned. 
Aba wois soid`s. Aufregn huift nix. Jetzt`hoast hoid wieda obwartn, bis die ehrenwerte Familie wieda den Abflug macht. Und bis dohi bleib i jetzt hoid a im Gartn vo de Innpuls.me-Damen-
De zwa Damen schaun jetzt zwar ned recht begeistert aus. I und da Beni zam dadn auf Daua a bisserl vui redn, ham`s gmoant. Aba do miasn`s jetzt durch. Mia bleim. Basta!
So- und jetzt hock i mi zum Beni dazu auf`n Dannabam und schimpf a bisserl weida. 

Bis zum nächstn Moi
Eire Roselinde

16.33 Uhr ist kalendarischer Frühlingsbeginn

16.33 Uhr ist kalendarischer Frühlingsbeginn

Rosenheim / Bayern / Deutschland –  Am heutigen Sonntag, 20. März, ist kalendarischer Frühlingsbeginn. Für Astronomen beginnt der Frühling nämlich dann, wenn die Sonne im Zenit über dem Äquator steht. Das ist heute der Fall und zwar exakt um 16.33 Uhr. 
Zum Frühlingsbeginn gibt es auch einige interessante Bauernregeln:
„Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch der Sommer endet“
„Wie das Wetter zu Frühlingsanfang, ist es den ganzen Sommer lang“.
Bedeutet – am kalendarischen Frühlingsanfang soll sich den Bauernregeln zufolge schon abzeichnen, wie das Wetter auf Dauer wird. Würde bedeuten: ein Sommer mit viel Sonnenschein.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche)