Warntag – aber ohne Sirenen

Warntag – aber ohne Sirenen

Landkreis Rosenheim / Bayern – Am morgigen Donnerstag, 12. Mai findet bayernweit der Warntag 2022 statt – und damit auch im Landkreis Rosenheim. Gegen 11 Uhr bekommen alle Smartphone-Besitzer, die sich eine Warn-App heruntergeladen haben, einen Warntext zugesandt.  Die Sirenen bleiben dagegen im Landkreis Rosenheim stumm.

Nach Auskunft des Landratsamtes Rosenheim dient der Warntag dazu, die technischen Abläufe zu testen und mögliche Schwachstellen ausfindig zu machen. Zudem soll die Bevölkerung für Warnungen dieser Art sensibilisiert werden. Um möglichst viele Bürger zu erreichen, wird im Fall der Fälle auf verschiedene Kommunikationswege gesetzt. Neben den Warn-Apps sind dies Radio, Fernsehen, Internet und Soziale Medien.

In allen Gemeinden des Landkreises Rosenheim
sind derzeit 156 Sirenen zur Alarmierung der Feuerwehren

Eine Abfrage des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim in allen Gemeinde ergab, dass derzeit 156 Sirenen zur Alarmierung der Feuerwehren aufgebaut sind. Diese Sirenen können jedoch nur den Heulton der Feuerwehr-Sirene und nicht den speziellen Heulton zur Warnung der Bevölkerung abspielen. Rund 95 Prozent von ihnen sind mechanische Sirenen, die den Heulton mit Hilfe von Luftdruck erzeugen.
Um den Heulton zur Warnung der Bevölkerung abzuspielen, benötigt es ein Zusatzmodul bzw. neue elektronische Sirenen, die, um staatlich gefördert zu werden, mehrere Voraussetzungen erfüllen müssen. So müssen sie vier verschiedene Alarmtöne wiedergeben können, darunter die Signale „Bevölkerungswarnung“ und „Entwarnung“. Um bei einem Stromausfall einsatzbereit zu bleiben, braucht es einen Akku, der mindestens fünf Alarme mit einminütiger Dauer in den ersten 72 Stunden nach Wegfall der Stromversorgung möglich macht. Die elektronischen Sirenen müssen von der Ferne ausgelöst werden können und nicht nur über analogen, sondern auch über digitalen Funk gesteuert werden können.
Der Freistaat Bayern hat ein Förderprogramm mit Finanzhilfen des Bundes aufgelegt mit dem Ziel, das bestehende Sirenensystem zur Warnung der Bevölkerung zu erweitern und zu ergänzen. Was bedeutet, aktuell gibt es dafür im Landkreis Rosenheim noch keine Möglichkeit (Anmerkung der Redaktion)
Der Heulton „Bevölkerungswarnung“ ist ein auf- und abschwellender Warnton von einer Minute Dauer. Die Bevölkerung wird dadurch aufgefordert, Rundfunkgeräte einzuschalten, auf Durchsagen zu achten, Fenster und Türen umgehend zu schließen und Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Mit einem einminütigen ununterbrochenen Dauerton werden alle vorherigen Alarmsignale aufgehoben.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim /  Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hier geht es zur Warn-App Nina:

Petersberg, Landkreis Rosenheim, 1914

Petersberg, Landkreis Rosenheim, 1914

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Unsere heutige fotografische Zeitreise geht zurück in das Jahr 1914. Auf dem historischen Urlaubs-Gruß zu sehen ist der Petersberg im schönen bayerischen Inntal.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Jeden Tag ein Ei

Jeden Tag ein Ei

Jeden Tag ein frisches Ei aus dem eigenen Garten? Ein Traum für viele Menschen. Hühnerhaltung ist aktuell voll im Trend. Doch auf was kommt es eigentlich an bei der Haltung? Was muss ich beachten? Welche Hühnerrasse kommt für private Haltung überhaupt in Frage? Wir bringen dazu etwas Licht ins Dunkle.

Es ist früh am Morgen. Ich sitze gemütlich im Garten – mit Kaffee und Frühstückei…Ein Frühstücksein aus dem eigenen Garten, vom eigenen Huhn, das wäre schon was. So wie ich denken aktuell viele Menschen. Laut einer Statistik, ist private Hühnerhaltung derzeit so beliebt wie nie zuvor. Das zeigt sich auch schon beim Gang in Tiermärkte. Dort wird neben verschiedensten Futter auch unterschiedlichste Accessoires angeboten. Selbst Leinen für das liebe Vogelvieh gibt es mittlerweile.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Auf alle Fälle wurde der Trend durch die Corona-Pandemie noch einmal kräftig angekurbelt. Die Menschen hatten während der Zeit im Lockdown wieder mehr Zeit für Hobbys. Außerdem wirken sich Lebensmittelskandale auf das Ernährungsverhalten der Verbraucher aus. Bio und regional ist „in“. Und regionaler und mehr bio als ein Produkt aus dem eigenen Garten geht doch eigentlich gar nicht, oder?
Aber habe ich für eigene Hühner eigentlich überhaupt genug Platz? Für drei Hühner braucht man etwa einen Quadratmeter. Ich könnte als tatsächlich Hühner halten.

Aber welche Rasse wäre am besten geeignet für meine private Haltung? In Europa werden etwa 180 Hühnerrassen gezüchtet. Eine der Rassen, die für Anfänger gut geeignet ist, ist zum Beispiel „Araucana“. Diese sind recht leicht zu halten, da sie schnell zutraulich und sehr friedlich sind. Oder auch die „Plymouth Rock“. Auch Hühner dieser Rasse sind recht zutraulich. Weiterer Vorteil: sie sind Winterleger. Das bedeutet, sie legen auch im Winter Eier.
Für Leute die noch weniger Platz zur Verfügung haben, würden sich aber auch Deutsche Zwerghühner gut eignen, den diese benötigen etwas weniger Platz, sind aber genauso quirlig wie die größeren Hühner.
Jetzt stellt sich noch die Frage, hab ich genug Zeit für meine Hühner? Natürlich wollen sie jeden Tag gefüttert werden. Hühner finden zwar im Garten mit Freilauf auch selbst Futter. Doch das reicht nicht aus. Sie sollten zusätzlich Kraftfutter bekommen und natürlich auch immer frisches Wasser. Auch der Käfig und Tränke müssen hin und wieder gereinigt werden. Zeit braucht man also schon für die Tiere.
Wie viel kostet das nun alles? Die laufenden Kosten für die Haltung sind nicht mal so teuer. Mit ca. 5 bis 10 Euro pro Monat muss man rechnen. Damit ist es aber noch nicht getan. Ein Hühnerstall kostet zwischen 230 bis 1150 Euro. Dazu kommen noch kleinere Beträge für Wassertrog, Sandbad oder Lege-Nester.
Und nicht zu vergessen, das Huhn selber kostet auch Geld. Mit etwa 10 bis 15 Euro pro Huhn muss man rechnen, für exotische Rassen mit weit mehr.
Man sieht ganz billig ist der Traum vom eigenen Huhn und damit vom Frühstücksei aus eigener Produktion also nicht. Da ist kaufen klar billiger.
Ein Tipp um etwas Geld zu sparen: Hühnerhaus selber bauen. Hier eine Anleitung für Euch

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Weitere Informationen

Dann steht der Hühnerhaltung nichts mehr im Weg.

Für die kleinen Leser hier jetzt noch ein Basteltipp:

Text geschrieben in Zusammenarbeit mit Sophie.

(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Stunde der Gartenvögel

Stunde der Gartenvögel

Hilpoltstein / Bayern  – Am kommenden Wochenende beobachten und zählen Naturfreunde  in ganz Bayern wieder eine Stunde lang die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park und melden ihre Sichtungen anschließend dem LBV. Der bayerische Naturschutzverband ruft vom 13. bis 15. Mai gemeinsam mit seinem bundesweiten Partner NABU zur 18. „Stunde der Gartenvögel“ auf.

„Es ist jedes Jahr spannend zu sehen und zu hören, welche Vogelarten im Garten an die Futterstelle oder Wassertränke kommen und die Nistkästen bezogen haben. Wer sich Zeit zur Beobachtung nimmt, liefert nicht nur wichtige Daten zum Bestand unserer heimischen Gartenvögel, sondern tut auch sich selbst etwas Gutes“, erklärt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson weiter. Mehr Informationen und Mitmachen unter www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de.

„Gesang der Vögel
macht glücklich“

Gerade in den vergangenen Jahren haben mehr Menschen wieder die Natur vor der eigenen Haustür entdeckt und Gartenvögel wie Rotkehlchen, Blaumeise oder Amsel zu schätzen gelernt. Dabei tut jeder sich selbst etwas Gutes: „Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Zeit in der Natur, also zum Beispiel dem Gesang der Vögel zu lauschen oder Vögel zu beobachten, nicht nur Spaß, sondern auch glücklich macht“, so die LBV-Biologin.
Dieses Jahr fragen die Naturschützer*innen neben Futterstellen und Strukturen im Garten zum ersten Mal auch nach Nistkästen am Zählort. Damit sich Vögel wohlfühlen brauchen sie Samen, Beeren und Insekten als Nahrung, Büsche und Sträucher zum Verstecken und Nistmöglichkeiten. „Nicht nur bei uns Menschen gibt es einen Wohnungsmangel, auch in der Vogelwelt sind passende Immobilien immer seltener zu finden. Deshalb wollen wir wissen, wo überall Nisthilfen angeboten werden und ob sich das auf die Anzahl und Vielfalt der beobachteten Vögel auswirkt“, erklärt Angelika Nelson. Einige Vogelarten, wie Blau- und Kohlmeise, aber auch Hausrotschwanz und Schwalben, können mit artgerechten Nistkästen unterstützt werden.

Wiedehopf als
besonders Highlight

Ein besonderes Highlight bei der Zählung der Gartenvögel werden Beobachtungen des amtierenden Vogels des Jahres, des Wiedehopfs, sein. Obwohl sein eigentlicher Lebensraum offene Landschaften wie zum Beispiel Streuobstwiesen sind, macht der unverkennbare Vogel mit dem langen Schnabel und der Federhaube mit etwas Glück kurz Station in den bayerischen Gärten. „Jedes Jahr werden uns bis zu 20 Beobachtungen des Wiedehopfs bei der Stunde der Gartenvögel gemeldet“, weiß Angelika Nelson.
Im vergangenen Jahr holte sich der Haussperling den Titel des am häufigsten beobachteten Gartenvogels in Bayern, gefolgt von der Amsel. Mehr als vier Spatzen pro Garten wurden in über der Hälfte aller Gärten gesichtet. Die Amsel hingegen kommt in fast jedem Garten Bayerns vor, aber mit weniger Vögeln pro Garten. Auf den weiteren Plätzen folgten Star, Feldsperling, und Kohlmeise. Die LBV-Artenschützer*innen sind gespannt, wie die Vogelhitparade diesen Frühling bayernweit aussieht.

Online-Live-Vogelzählung
mit Vogelexpertin

Der LBV lädt außerdem alle Interessierten am Samstag, 14. Mai um 9 Uhr zu einer Live-Online-Vogelzählung mit der LBV-Biologin Angelika Nelson auf der LBV-Webseite und seinem YouTube-Kanal ein. Die Zuschauer*innen können hier die LBV-Vogelexpertin nach konkreten Tipps zur Vogelbestimmung und zum vogelfreundlichen Garten fragen und gemeinsam die Vogelwelt an der LBV-Futterstelle in Hilpoltstein erleben.

Mitmachen – So geht‘s
Und so funktioniert die Vogelzählung: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115.
Aktuelle Zwischenstände sind ab dem ersten Zähltag auf www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Für junge Vogelexpert*innen gibt es die „Schulstunde der Gartenvögel“ vom 16. bis 20. Mai.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: LBV)

Gesucht: Erinnerungen für „Vulkan“-Ausstellung

Gesucht: Erinnerungen für „Vulkan“-Ausstellung

Rosenheim – Nach der Eiszeit wird es heiß im Lokschuppen Rosenheim. Die Ausstellung „Vulkane“ präsentiert ab 10. März 2023 Rekorde und Geschichten von schlafenden und Feuer spuckenden Vulkanen auf allen Kontinenten. Die Planungen dazu laufen auf Hochtouren, und wer will, kann sich an dieser Ausstellung sogar mit seinem eigenen Exponat beteiligen.

Der Lokschuppen sucht persönliche Erinnerungsstücke aus der ganzen Welt und startet deshalb einen Aufruf an alle, die ein Souvenir zum Thema Vulkane zuhause haben. „Das kann alles Mögliche sein – ein bemalter Teller, die kleine Sammeltasse, eine Postkarte oder kultige T-Shirts bis hin zu kitschigen, Feuer speienden Kunststoff-Vulkanen und Vulkanen in Schneekugeln“, sagt die Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Jennifer Morscheiser. „Besonderen Wert legen wir auf die persönliche Geschichte zu den Souvenirs. Die werden wir in der Ausstellung auch präsentieren.“
Souvenirjäger mit Vulkan-Erfahrung dürfen deshalb ihre Schätze daheim durchstöbern und ab sofort ein Foto von ihrem Souvenir mit der persönlichen Geschichte per E-Mail an werbung@vkr-rosenheim.de schicken. Das Foto sollte nicht größer als 3 Megabyte sein. Einsendeschluss ist Donnerstag, 30. Juni 2022.
Das Lokschuppen-Team wird unter allen Einsendungen eine Auswahl treffen. „Wir möchten, dass sich möglichst viele beteiligen“, so Morscheiser weiter. „Auch wenn manch einer glaubt, dass das Erinnerungsstück nicht gut genug ist: Her damit! Wir sind alle neugierig darauf, was uns erreicht, und freuen uns über jedes Foto und jede Geschichte, die wir bekommen.“

Unter allen Einsendungen
verlost Lokschuppen Freikarten

Unter allen Einsendungen verlost der Lokschuppen Freikarten für die laufende Ausstellung „Eiszeit“. Die Besitzer der ausgewählten Objekte bekommen freien Eintritt für die Ausstellung „Vulkane“, für die drei schönsten Erinnerungsstücke gibt es obendrein das Begleitbuch zur Ausstellung.
(Quelle: Pressemitteilung Lokschuppen Rosenheim / Beitragsbild: Lokschuppen Rosenheim)

Straße wegen Bauarbeiten komplett gesperrt

Straße wegen Bauarbeiten komplett gesperrt

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Wegen Straßenbauarbeiten wird in der Gemeinde Eggstätt ein Teilbereich der Kreisstraße RO 15 im Zeitraum vom 23. Mai bis zum 18. Juni vollständig gesperrt. Konkret betroffen ist der Abschnitt vom nördlichen Ortsausgang von Eggstätt, auf Höhe der Lehrer-Hager-Straße, bis zur Abzweigung nach Gachensolden im Ortsteil Oberulsham.

Wie die Tiefbauabteilung im Landratsamt Rosenheim mitteilte, wird die Straßendecke der RO 15 abgefräst und zum Teil eine neue Asphalttragschicht und eine gesamte neue Deckschicht eingebaut. Im Zuge der Arbeiten werden auch Schadstellen behoben. Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, kann sich der Terminplan bei ungünstiger Witterung verschieben.
Die Umleitungsstrecken verlaufen über die Kreisstraßen TS 21 und RO 4 über Höslwang, auf die RO 27 nach Hemhof (Bad Endorf) und von dort auf der Staatsstraße St 2095 über den Kreisverkehr bei Natzing und die RO 10 nach Eggstätt.
Die Bauarbeiten führt die Firma Grossmann Bau GmbH & Co. KG aus Rosenheim durch. Die Baukosten betragen, nach Auskunft des Landratsamts Rosenheim, voraussichtlich etwa 412.000 Euro. Wegen der Beeinträchtigungen durch die Straßenbauarbeiten bittet die Tiefbauabteilung Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Feierabend-Plattler auf dem Ludwigsplatz

Feierabend-Plattler auf dem Ludwigsplatz

Rosenheim –  Wieder Feierabend-Plattler auf dem Ludwigsplatz in Rosenheim: Am Freitag, 13. Mai, um 17 Uhr platteln die Alt Rosenheimer in der guten Stube der Stadt.. „Nachdem unsere ersten Feierabend-Plattler im vergangenen Jahr so viel Spaß gemacht haben, wollen wir diese Reihe fortsetzen“, freut sich Hans Löw, 1. Vorplattler des Trachtenvereins Alt Rosenheim.
Für alle, die noch nicht mitplatteln können, es aber lernen wollen, startet am 17. Mai ein Plattlerkurs für Quereinsteiger im Lokschuppen Rosenheim. Die Kursabende sind jeweils
dienstags ab 19.30 Uhr am 17. Mai,  24. Mai und 31. Mai. Mitmachen können alle
Burschen ab 16 Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein Alt Rosenheim / Beitragsbild: Trachtenverein Alt Rosenheim)

Biber „bricht“ bei der Polizei ein

Biber „bricht“ bei der Polizei ein

Rosenheim – Tierischer „Einbrecher“ bei der Polizei: Ein Biber beschäftigte am heutigen frühen Morgen die Polizeiinspektion Rosenheim. Das Tier spazierte im Innenhof herum. Mittlerweile wurde der Biber wieder in die Freiheit entlassen.

Gegen 5 morgens bemerkte die Rosenheimer Polizei einen „Einbrecher“ im Innenhof ihrer Inspektion in der Ellmaierstraße.
Nach der ersten Kontaktaufnahme stellte sich schnell heraus, dass der namentlich Unbekannte keine Anzeige oder sonstige Auskünfte benötigt, sondern möglicherweise andere „Absichten“ hatte, denkbar ein Einbruchsversuch nach Nahrung oder essbarem. Doch die Aufmerksamkeit der Beamten überwog und so konnte der Täter sofort festgenommen werden. Seine „Haft“ musste er in einer eilig besorgten Kartonschachtel verbringen und nach den Vorgaben zur Inhaftierung erhielt der Täter auch eine kuschlige Decke. Nach Prüfung des Deliktes stellte sich heraus, dass die Umstände zu mildern sind und der „tierische Täter“ wurde im Bereich der Innmulden wieder in Freiheit entlassen.
Unser Foto zeigt Polizeiobermeister Sebastian Olma bei der „Entlassung“ des tierischen Besuchs bei der Polizei.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Polizeiinspektion Rosenheim)

Unsere Praktikantin stellt sich vor

Unsere Praktikantin stellt sich vor

Rosenheim – Seit heute haben wir bei Innpuls.me eine Praktikantin: Sophie. 15 Jahre alt, besucht aktuell die 8. Klasse einer Montessori-Schule im Landkreis Traunstein und da steht auch ein Betriebspraktikum auf dem Stundenplan. Im Interview erzählt sie uns, warum ihr Traumberuf „Journalistin“ ist, wie sie die Medien aktuell erlebt und was sie in Zukunft gerne einmal anders machen möchte.

Frage: Was gefällt Dir eigentlich am Journalismus?
Antwort: Mir gefällt, dass man viele Menschen kennenlernt, viel von dem mitbekommt, was in der Welt passiert: Ich mag auch immer schon gerne recherchieren und schreiben.

Frage: Welche Medien nutzt Du für Dich selbst?
Antwort: Hauptsächlich nutzte ich das Internet, um mich zu informieren.

Frage: Zeitung liest Du also gar nicht mehr?
Antwort: Zeitung eigentlich nicht. Mir ist das zu viel Text auf einmal und da stehen auch immer so viele Dinge drinnen, die mich nicht interessieren. Im Internet bekomme ich dagegen genau das, wonach ich suche.

Frage: Die Jugend für Nachrichten zu begeistern ist aber grundsätzlich ein Problem, oder?
Antwort: Ja, das stimmt. Junge Menschen interessieren viele andere Dinge wie Freunde, Hobbys usw. viel mehr.

Frage: Wie willst Du später einmal dann als Journalistin auch die junge Generation erreichen?
Antwort: Ich will viele Themen ansprechen, die auch die Jugendlichen heutzutage ansprechen.

Frage: Welche Themen wären das beispielsweise?
Antwort: LGBTQ-Themen, Sexismus, Rassismus. Super wären natürlich auch Tipps, wo man mit seinen Freunden hingehen kann.

Frage: Wo siehst Du Dich als Journalistin? Print, Online, Radio, Fernsehen oder Podcast?
Antwort: Online, weil man da genauer auf ein Thema eingehen kann und erreicht auf diese Weise die Leser auch extrem schnell. Für Zeitschriften zu arbeiten, würde mir aber auch gefallen.

Frage: Wenn wir Dich jetzt dann auf  erste Termine schicken. Welche würden Dir dann besonders gefallen?
Antwort: Interviews würden mir sehr viel Spaß machen. Auch mal mit wichtigen Personen. Oder auch über Hilfsorganisationen und soziale Projekte.

Frage: Wer wäre Dein Traum-Interviewpartner?
Antwort: Timothèe Chalamet, Suzanne Collins und Will Smith
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Maiandacht mit „Dirndlmusik vom Wasen“

Maiandacht mit „Dirndlmusik vom Wasen“

Rosenheim – Eine Maiandacht mit Mathias Klein-Heßling, Pfarrvikar der Stadtteilkirche-Am Wasen, findet am Donnerstag, 19. Mai, um 19 Uhr im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen statt.

Die musikalische Gestaltung übernimmt die „Dirndlmusik vom Wasen“. Beginn ist um 19 Uhr in der Rundkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz. Die Katholische Landjugend Aising-Pang trifft sich im Anschluss beim Huberwirt.
(Quelle: Text: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Zensus 2022 steht in den Startlöchern

Zensus 2022 steht in den Startlöchern

Rosenheim-  Am 16. Mai 2022 starten die Befragungen für den Zensus 2022. Bereits jetzt überprüfen die Interviewer in Rosenheim vor Ort die ihnen zugeteilten Adressen. Anschließend erhalten die Haushalte die schriftliche Terminankündigung.

Vom 16. Mai bis voraussichtlich Mitte August werden die Zensusbefragungen durchgeführt. Jede Interviewerin und jeder Interviewer kommt nur mit schriftlicher Ankündigung und kann sich ausweisen.
Weil bei der letzten Erhebung auch Trickbetrüger aufgetreten sind, warnt die Stadt Rosenheim vor falschen Interviewern. Die von der Stadt beauftragten Interviewerinnen und Interviewer stellen im Wesentlichen Fragen zu Alter, Familienstand oder Haushaltsgröße.
Es werden KEINE Fragen zur politischen Gesinnung, zu Vermögensverhältnissen, Religion oder Gesundheit gestellt. Ebenso werden KEINE PIN-Nummern, Ausweisdokumente, Passwörter, Unterschriften oder Kontodaten abgefragt. Derartige Daten und Auskünfte sollten unter keinen Umständen preisgegeben werden.
Für telefonische Rückfragen steht die Zensuserhebungsstelle von Montag bis Samstag jeweils zwischen 8 Uhr und 20 Uhr zur Verfügung.
Beim Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Diese Informationen sind wichtig, um Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft treffen zu können. Die Teilnahme am Zensus ist gesetzlich verpflichtend. In der Stadt Rosenheim werden rund 6.000 Haushalte befragt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wird es den „Alpenbus“ geben?

Wird es den „Alpenbus“ geben?

Rosenheim –  Soll es einen sogenannten „Alpenbus“ zwischen Rosenheim und Murnau geben? Die Stadt Rosenheim verhandelt derzeit darüber mit den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Miesbach.

Dabei ist speziell zu prüfen, ob für die Stadt eine wirtschaftlich günstigere Lösung möglich ist. Die ursprüngliche Beteiligung Rosenheims am „Alpenbus“ wurde von den städtischen Gremien abgelehnt. Grund dafür waren zu hohe Kosten. Außerdem wurde auch der Nutzen in Frage gestellt. 
Einer möglichen Einigung müsste der Freistaat Bayern als Fördermittelgeber zustimmen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)