Der Kasperl und der Gummibärchenzauber

Der Kasperl und der Gummibärchenzauber

Landkreis Rosenheim „Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber“ kommt! Das Chiemsee-Kasperltheater spielt am kommenden Sonntag, 15. Mai, um 11 Uhr Open-Air im überdachten Pausenhof der Grundschule Seeon (Am Sportplatz 4, 83370 Seeon-Seebruck) und um 16 Uhr vor der Grundschule Bernau am Chiemsee (Schulstraße 1, 83223 Bernau am Chiemsee) – bei Regen im Haus des Gastes.

Bei „Kasperl & Mucki & der Gummibärchen-Zauber“ dürfen Osterhase Mucki und sein Freund Kasperl die große Garten-Party für die Prinzessin im Schloss-Park organisieren. Darauf freuen sich Kasperl und Mucki so sehr, zumal ihnen die Großmutter (genannt Kasperl-Oma) außerdem noch einen ganz leckeren Kuchen versprochen hat. Zauberer Hieronymus Wackelzahn ist allerdings sauer, dass er nicht mitsuchen darf und möchte die Party mit Regenwetter vermiesen. Der schusslige Zauberer verwechselt allerdings seinen Zauberspruch und so kommen statt Regen einfach nur Seifenblasen und Gummibären.
Wie Kasperl und Mucki den Seifenblasen trotzen, den Zauberer überlisten und ihm seinen Zauberstab aus dem Zauberschloss klauen, das erzählt die lustige Geschichte von Kasperl, Mucki und der Gummibärchenzauber. Hase Mucki wird übrigens von der elfjährigen Bernauer Schülerin Denise Mikat gespielt.
Das Chiemsee-Kasperltheater kommt mit dem neuen, von der Bundesregierung geförderten Bühnenanhänger und bringt genug Sitzgelegenheiten mit. Dennoch sollten die Besucher witterungsgerecht gekleidet sein.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Kasperltheater / Beitragsbild: Chiemsee-Kaspertheater)

„Gemeinsam Landwirtschaft stärken“

„Gemeinsam Landwirtschaft stärken“

Bayern – Vom morgigen Freitag, 13. Mai, bis zum 14. Mai kommen die Agrarministerinnen und Agrarminister zum G7-Treffen auf dem Campus der Agrar-Universität Hohenheim unter Führung von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zusammen. Schwerpunkt sind die Auswirkungen von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine für die dortige Bevölkerung, die globale Ernährungssicherung, Klimaschutz und resiliente Agrarlieferketten. „Die Landwirtschaft ist elementarer Teil der Lösung für die gewaltigen Herausforderungen“, erklärt Bauernpräsident Walter Heidl.

Die Bauern wollten mit nachhaltigem Wirtschaften vor allem die Ernährungssicherung gewährleisten und zugleich Beiträge zu Klimaschutz, Biodiversität und Ressourcenschutz über nutzungsintegrierte Ansätze leisten. „Langfristig zielführend ist hier allein der Ansatz der multifunktionalen Landwirtschaft, die gemeinsam von den G7-Staaten über entsprechende Rahmenbedingungen gestärkt werden muss“, so Heidls Appell. Ernährungssicherung und Versorgungssicherheit müssten zentrales Ziel in der Politik der G7-Staaten sein.
„Deutschland hat aktuell den Vorsitz der G7-Staaten und sollte deshalb auch seine Agrarpolitik nachjustieren, um Vorbild zu werden für ökonomische Nachhaltigkeit bei den bäuerlichen Familienbetrieben. Nur so ist eine resiliente Landwirtschaft möglich“, sagt Heidl. In Sachen Zukunftsperspektiven bestehe für die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland Nachholbedarf. „Bundesminister Özdemir soll übers G7-Agrartreffen Schwung aufnehmen und die Finanzierung des vorliegenden und umsetzbaren Borchert-Konzepts zur Weiterentwicklung der Tierhaltung auf den Weg bringen und die Inhalte der Zukunftskommission Landwirtschaft umsetzen“, erklärt Heidl.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: re)

Alles gelb von der Fichtenblüte

Alles gelb von der Fichtenblüte

Rosenheim – Unser Rat an alle Hausfrauen: Lasst es heuer ruhig angehen. Fenster-, Garten- und Autoputz machen eh keinen Sinn. Erst der Saharastaub jetzt der Blütenstaub der Fichten. Alles Gelb aktuell. Aber warum ist das eigentlich in diesem Jahr so besonders schlimm? Wir haben für Euch gegoogelt.

Überall sieht man zurzeit gelben Staub, das ist der Fichtenstaub. Wir alle kennen die Fichte als Weihnachtsbaum und denken eigentlich nicht über die Blüten der Fichte nach. Oft fällt die Blüte auch kaum auf. Aber manchmal sieht man den Blütenstaub dann doch als eine kleine gelbliche Wolke vom Baum davon wehen – beispielsweise auf die Tische draußen im Garten.
Die Fichten blühen eigentlich nur alle 4 bis 7 Jahre. Zwischen April und Juni, denn genau da hat die Fichte ihre Blütezeit. Sie blüht aber auch erst im Alter von mindestens 10 Jahren. Solange lassen sich diese Bäume nämlich Zeit mit der Blüte. Manche sogar bis zu 40 Jahren, dafür können Fichten sehr alt werden.
Viel hängt aber auch mit dem Wetter oder dem Ernährungszustand zusammen. Wenn der vergangene Sommer für die Fichte gut war, dann haben sie viele Knospen angelegt und es blüht wieder viel. Wenn der Sommer zuvor schlecht war, dann kommt es dazu, dass es nicht viele Blüten gibt. Bei uns in Bayern gab es also 2021 einen guten Sommer. Denn der Glaube, dass sich die Bäume bei der Blüte absprechen, stimmt nach Auskunft eines Baumkenners nicht.

Hier noch ein kleines Fichtenspitzengelee Rezept:
für 4 Personen

Zutaten:

– 4.000g Fichtentriebe( Fichtenspitze)

– 4 Liter Wasser

– 4.000g Gelierzucker

– 4 Zitronen

Zubereitung:

Die Zitrone schälen und die Schale mit den Fichtenspitzen in dem Wasser 5 Minuten sprudelnd kochen. Auskühlen und 6 Stunden stehen lassen. Durch ein Sieb abgießen lassen und die Flüssigkeit mit dem Gelierzucker vermengen. Zitrone auspressen und Saft dazu geben. 24 Stunden ruhen lassen, dann aufkochen und 8 Minuten sprudelnd kochen lassen. Kochend heiß in kleine, gut ausgewaschene Gläser füllen
(Quelle: Text: Sophie/ Beitragsbild, Foto: Sophie)

Lehrpreis für Professor Robert Kellner

Lehrpreis für Professor Robert Kellner

Rosenheim – Große Ehre für Professor Dr. Robert Kellner: Der Dozent von der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften der TH Rosenheim wurde im Rahmen des Forums der Lehre des Bayerischen Zentrums für Innovative Lehre (BayZiel) mit dem bayerischen Lehrpreis ausgezeichnet. Damit honoriert der Freistaat Bayern die herausragende Lehrtätigkeit von Hochschullehrerinnen und -lehrern an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen.

„Innovative Lehre ist die Halsschlagader unserer Hochschulausbildung in Bayern. Die Lehrideen der heutigen Preisträgerinnen und Preisträger sind eine Blaupause für modernen akademischen Unterricht. Herzlichen Dank für Ihre herausragende Arbeit. Sie ist das Erfolgsrezept für top ausgebildete und motivierte Fachkräfte“, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume bei der Preisverleihung im BayZiel in Regensburg. Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen in den Semestern der Pandemie hob der Minister hervor: „Mit Pioniergeist haben Sie eine Herkulesaufgabe bewältigt. In einem Reallabor haben Sie neue Impulse für die digitale Didaktik der Zukunft gesetzt. Sie gestalten die neue Normalität!“

Studierende: Hohe Medienkompetenz
und außergewöhnliches Engagement

Die Vergabe basiert auf Vorschlägen von Studentinnen und Studenten und von Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten sowie auf einer Jury-Empfehlung. Die Nominierung von Prof. Kellner erfolgte durch Studierende der Holztechnik an der TH Rosenheim. „Seine hohe Medienkompetenz und die exzellent vorbereitete Online-Lernumgebung ermöglichten uns während der Pandemie hervorragend, physikalische Grundkonzepte zu verstehen“, sagt beispielsweise der Student Sebastian Scholz in der Begründung für den Vorschlag. Zudem habe Prof. Kellner großen Wert darauf gelegt, dass sich die Studierenden im ersten Semester trotz der Pandemie untereinander kennenlernen und vernetzen. „Das außergewöhnliche Engagement von Prof. Kellner zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er Verständnisfragen, die oft über den behandelten Stoff hinausgingen, spontan auf dem Flur oder sogar am Wochenende beantwortet“, ergänzt Scholz‘ Kommilitone Marian Rontzkowski. So könne jeder, der es wolle, seine Kenntnisse individuell erweitern.
Professor Kellner sieht sich durch den Preis in seinem Bemühen bestätigt, die Studierenden zu motivieren und zu begeistern. „Ich setze hierbei auf verschiedene aktivierende Lehrmethoden, ansprechende mediale Darstellung und interessante oder kuriose Beispiele“, beschreibt er seine Lehre. Dabei sei ihm wichtiger, dass Konzepte und grundlegende Problemlösungsfähigkeiten gelernt und verstanden und nicht nur Formeln rezeptartig verwendet werden. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Studierenden meinen Unterricht gerne besuchen. Den Lehrpreis dafür zu bekommen, ist mir eine große Ehre“, so Professor Kellner.
(Quelle: Presseinformation TH Rosenheim / Beitragsbild: Michael Pulczynski, zeigt  Professor Robert Kellner (rechts) erhält aus den Händen von Wissenschaftsminister Markus Blume die Urkunde für die Auszeichnung mit dem bayerischen Lehrpreis 2022)

Jetzt Probe-Warnalarm in Bayern

Jetzt Probe-Warnalarm in Bayern

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Pünktlich um 11 Uhr ist am heutigen Donnerstag auf allen Smartphone eine Warnung eingegangen – wenn man darauf die Warn-App Nina installiert hat. Denn heute findet der bayerweite Warntag 2022 statt. Die Sirenen in Stadt- und Landkreis Rosenheim blieben hingegen stumm (wir berichteten).
(Quelle: Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer, Praktikantin Sophie)
Screenshot von Handy mit Warnung
Realschule Brannenburg und Ericsson nun Bildungspartner

Realschule Brannenburg und Ericsson nun Bildungspartner

Brannenburg / Rosenheim – Jugendliche in der Region Rosenheim sollen bei ihrer Berufsorientierung von einer neuen IHK Bildungspartnerschaft profitieren: Die Realschule Brannenburg und das Telekommunikationsunternehmen Ericsson Antenna Technology Germany GmbH mit Sitz in Rosenheim werden in Zukunft bei der Vorbereitung von Schülern auf das Berufs- sowie Arbeitsleben zusammenarbeiten. Beide haben ihre Kooperation jüngst besiegelt. Geplant sind unter anderem Betriebspraktika für Schüler der 9. und 10. Klassen, Bewerbungstrainings sowie Führungen durch den Betrieb.

Der Konrektor der Dientzenhofer-Schule in Brannenburg, Peter Lankes, sieht in der Zusammenarbeit mit dem heimischen Unternehmen eine geeignete Ergänzung zum Schulunterricht. „Unsere Schülerinnen und Schüler bekommen Tipps von Profis, worauf sie bei einer Bewerbung achten müssen und wie sie ihren Traumjob hier in der Region finden können.“ Die Realschule ist bereits zweifacher Bildungspartner. „Wir sehen, wie wichtig der Austausch mit heimischen Unternehmen ist und dass für die Jugendlichen die Einblicke in die Praxis unbezahlbar sind, weil sie so ein realistisches Bild vom Alltag als Azubi bekommen“, so Lankes.
„Die Schülerinnen und Schülern von heute sind die so dringend benötigen Fachkräfte von morgen“, sagt Florian Waldschütz, bei Ericsson für die Ausbildung zuständig. „Wer schon zu Schulzeiten die breite Palette an Ausbildungsberufen und beruflichen Chancen in der Region kennenlernt, kann eine erfolgreiche Karriere starten. Die duale Berufsausbildung ebnet den Weg dafür. Mit der Bildungspartnerschaft wollen wir die Jugendlichen für diesen Schritt begeistern.“
(Presseinformation IHK, Beitragsbild: Copyright IHK, zeigt von links: Florian Waldschütz ,Ericsson,, Peter Lankes, Konrektor der Realschule Brannenburg, und Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim)

Bootsbesitzer, sichert Euer Eigentum!

Bootsbesitzer, sichert Euer Eigentum!

Prien / Landkreis Rosenheim – Bereits zum 17. Mal führt die Wasserschutzpolizei Prien (WSP) am kommenden Samstag, 21. Mai,  ab 10 bis ca. 14 Uhr im Sportboothafen Stippelwerft (Chiemsee Marina GmbH, Seestraße 127, 83209 Prien a. Chiemsee) eine kostenlose Gravieraktion durch.

Außenbordmotoren, Ferngläser, GPS-Geräte sowie andere nautische Ausrüstungsgegenstände werden auf Wunsch der Eigentümer mit einer dauerhaft eingravierten Individualnummer versehen.
Weiterhin erhalten die Skipper einen Bootspass, diesen füllen Beamte der WSP gemeinsam mit den Eigentümern aus. Eingetragen werden neben der eingravierten Nummer weitere relevante Bootsdaten. Zusätzlich bekommt jeder Interessent einen wasserfesten Aufkleber für die gravierten Gegenstände.
Diese Individualnummern werden erst dann in den polizeilichen Fahndungscomputer eingegeben, wenn ein Verlust oder Diebstahl angezeigt wird.
Mit Hilfe dieser Nummern können Gegenstände nach einem Diebstahl oder Verlust wieder dem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden, wenn sie im Rahmen einer Kontrolle oder bei Auffindung überprüft werden.
Die WSP-Beamten stehen an diesem Tag für rechtliche Fragen rund um den Wassersport, sowie zum Thema Diebstahlprävention gerne zur Verfügung.
Zur Gravieraktion sind für zu gravierenden Gegenstände entsprechende Eigentumsnachweise (Kaufvertrag, Rechnung usw.) mitzubringen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Polizeiinspektion Prien, Telefon 08051/9057-0 oder im Internet unter www.wasserschutzpolizei-bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wo ist Bartgeier Wally?

Wo ist Bartgeier Wally?

Hilpoltstein / Bayern – Der Satellitensender von Wally, einer der beiden vom bayerischen Naturschutzverband LBV und dem Nationalpark Berchtesgaden im Juni 2021 ausgewilderten jungen Bartgeier, übermittelt seit Mitte April keine Daten mehr. Seit etwa einem Jahr können Interessierte durch die an Wally und Bavaria angebrachten GPS-Sender die Flüge der beiden Bartgeier durch die Alpen auf der LBV-Webseite mitverfolgen. Nun hat Wally ihren Sender offenbar in der Nähe der Zuspitze verloren.

Ein paar Kilometer östlich im Reintal wurde am 15. April das letzte Signal übermittelt.  „Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass dort oben in den Felswänden nur der vorzeitig abgefallene Sender liegt und Wally wohlauf irgendwo in den Alpen ihre Kreise zieht“, so LBV-Bartgeierexperte Toni Wegscheider. Trotz einiger aufwändiger Sucheinsätzen in den vergangenen zwei Wochen konnten Projektmitarbeitende den Sender zwar im Steilgelände orten, bisher jedoch noch nicht bergen. In kommenden Tagen soll deshalb ein weiterer Versuch unternommen werden. Wandernde in den gesamten deutschen Alpen sind aufgerufen, mögliche Sichtungen von Bartgeier Wally zu fotografieren und per E-Mail an den LBV zu schicken unter bartgeier@lbv.de.“Zunächst hatten wir uns nichts weiter gedacht, da es leider in den vergangenen Monaten auch immer wieder Senderausfälle bei Bavaria gab. Nach einiger Zeit wollten wir dann aber einfach auf Nummer sicher gehen und haben begonnen, vor Ort im Reintal nach Wally und dem Sender zu suchen“, sagt Toni Wegscheider. Aufgrund der zuletzt eingegangenen Daten sind sich sowohl der Projektleiter als auch erfahrene Bartgeierexperten aus Österreich und der Schweiz sicher, dass Wally in bester Verfassung war, als der GPS-Sender ihren letzten Aufenthaltsort sendete.
„Der Steilhang, in dem wir das Sendersignal mit Handempfängern unter schwierigen technischen und alpinistischen Umständen lokalisieren konnten, weist glücklicherweise keine offensichtlichen Gefahrenquellen auf“, ergänzt Wegscheider. So gibt es in der Nähe weder Seilbahnen noch Stromleitungen, mit denen der Geier kollidiert sein könnte. Auch problematische Steinschlagrinnen oder sonstige natürliche Bedrohungen sind dort nicht vorhanden. Nun wollen die LBV-Experten in jedem Fall klären, was genau dort im Steilhang im Zugspitzgebiet zu finden ist. „Wir hoffen bei der anstehenden Senderbergung auf ein kleines Happy End. Wir müssen uns aber wohl langsam vom Gedanken verabschieden, dass Wally weiterhin mit einem funktionierenden Sender durch die Alpen fliegt“, so der LBV-Projektleiter.

Gurte mit einer 
Sollbruchstelle versehen

Die mit einer Sollbruchstelle versehenen Gurte der GPS-Sender sollten sich eigentlich erst nach drei bis fünf Jahren lösen. „Doch allein in den letzten drei Monaten hatten wir leider bei vier Bartgeiern in Frankreich, der Schweiz und Italien deutlich verfrüht abgefallene Geräte. Eine Erklärung dafür konnten wir leider noch nicht finden, wir arbeiten aber weiter an der Problembehebung“, erklärt Franziska Lörcher von der Vulture Conservation Foundation (VCF). Die Europäische Geierstiftung stellt seit Jahrzehnten die Technik und die Sender für das erfolgreiche europäische Auswilderungsprogramm zur Verfügung, so auch für die deutschen Vögel.
In den letzten beiden Tagen vor dem Verstummen des Senders hat Wally als junger und vitaler Bartgeier eine Strecke von 380 Kilometern zurückgelegt. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt im Nationalpark Berchtesgaden, hatte sie sich im Reintal östlich der Zugspitze ein ebenfalls mit hoher Wilddichte und guten Gamsbeständen ausgestattetes Gebiet als neuen Aufenthaltsort gesucht. „Durch die lange Zeit im Nationalpark Berchtesgaden, wo Wild seit 2014 ausschließlich bleifrei erlegt wird, halten wir eine für Bartgeier sehr gefährliche Bleivergiftung für relativ unwahrscheinlich“, so Wegscheider. Auch alle weiteren übermittelten Daten wie Flugstrecke, Bewegung, Aktivität und Temperatur zeugen von keinerlei erkennbaren Einschränkungen oder Vergiftungszeichen

Wie Wally erkennen
und wo ist Bavaria?

Durch das Fernglas lässt sich Wally bei einer Flügelspannweite von knapp drei Metern dank ihrer eindeutigen Flügelmarkierungen auch für ungeübte Vogelbeobachtende gut erkennen: „Wally mit dem Doppel-L im Namen hat ihre zwei unterschiedliche hellen Bleichstellen in derselben dunkelbraunen Schwinge“, so Toni Wegscheider. Der zweiten ausgewilderten Bartgeierdame Bavaria geht es gut. Nachdem sie sich lange in den österreichischen Ostalpen aufgehalten hatte, war sie Mitte April in das erweiterte Gebiet um den Nationalpark Berchtesgaden zurückgekehrt, wo sie seither ihre Kreise zieht. Zuletzt kam ihr Sendersignal aus der Nähe des Hochkönigs.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Martin Leitner)

Bayernweiter Streik im ÖPNV

Bayernweiter Streik im ÖPNV

Landkreis Rosenheim / Bayern – Freitag, der 13. gilt als Unglückstag. Morgen wird er diesem Ruf, zumindest in Sachen ÖPNV, gerecht. In vielen Teilen Bayerns bleiben die Busse dann stehen. Betroffen von der Protestaktion ist auch der Landkreis Rosenheim. Bayerische Busunternehmen wollen so auf ihre Lage aufgrund exorbitant hoher Dieselpreise, geplantem 9-Euro-Ticket und ausbleibenden finanzieller Hilfen aufmerksam machen. Rosenheims Busunternehmer Gerhard Reiter macht seinem Ärger im Gespräch mit Innpuls.me Luft und warnt bereits vor weiteren Streiks.

In vielen Teilen Bayerns bleiben am morgigen Freitag ab Betriebsbeginn bis 9 Uhr morgens Busse im Linien- und Schülerverkehr stehen. Welche Gemeinden die Protestaktion im Landkreis Rosenheim trifft, kann hier eingesehen werden:

Auch im Landkreis Rosenheim ist die Liste der Gemeinden, bei denen die Busse am Freitagmorgen stehen, lang. Warum nicht alle Gemeinden von der Protestaktion betroffen sind, erklärt Gerhard Reiter so: „Es gibt Gemeinden, die haben im Gespräch mit uns signalisiert, uns helfen zu wollen. Aber auch Gemeinden, die bis jetzt keinerlei Bereitschaft zur Hilfe erkennen lassen und in denen stehen dann auch die Busse still.“.

Scharfe Kritik für
Rosenheims Landrat Otto Lederer

Welche Gemeinden er damit meint, will er nicht offen sagen. Scharfe Kritik übt er an Rosenheims Landrat Otto Lederer. „Ich weiß nicht, will er nicht, oder kann er nicht. Auf jeden Fall hat es von seiner Seite auch kein positives Signal für uns gegeben.“
Einen anderen Ausweg, als nun mit einer öffentlichen Protestaktion auf die schwierige Lage der Busunternehmen in Bayern aufmerksam zu machen, sieht Gerhard Reiter nicht mehr. Schon Corona habe der Branche enorm zu schaffen gemacht. Ob es für 2022 noch einmal einen Rettungsschirm geben soll, sei nach wie vor nicht geklärt und das obwohl nun auch die enorm steigenden Energiepreise enorme Probleme bereiten würden. „Dadurch entstehen bei uns rund 15.000 Euro Mehrkosten im Monat“, rechnet Gerhard Reiter vor. Dabei sei im ÖPNV auch die Lage vor Corona noch längst nicht erreicht und würde vielleicht auch nie mehr kommen: „Viele Menschen sind nach wie vor im Homeoffice und bleiben es vielleicht auch für immer. Viele ältere Menschen benutzten die Busse aus Angst vor Corona nach wie vor nicht. Außerdem hat sich das Einkaufsverhalten verändert. Es wird viel mehr online eingekauft. Das alles schlägt sich natürlich auf unsere Fahrgastzahlen nieder.“

9-Euro-Ticket „Todesstoß“
für viele Busunternehmen?

In dem geplanten 9-Euro-Ticket sieht Gerhard Reiter  den „Todesstoß“ für viele Busunternehmer. „Wir stehen doch schon jetzt mit dem Rücken zur Wand. Diese Kosten können wir nicht auch noch tragen“, sagt der Rosenheimer und gibt dafür ein Beispiel; „Ein Ticket, dass bisher 100 Euro gekostet hat, kostet dann plötzlich nur noch 9 Euro und damit bleiben wir auf 91 Euro sitzen“.
Die staatliche Finanzierung sei derzeit nämlich noch nicht abgesichert und drohe nun ebenfalls auf dem Rücken der Verkehrsbetriebe zu landen, heißt es auch in dem Schreiben zur morgigen Protestaktion des Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO). „Die Anerkennung des 9-Euro-Tickets durch die Verkehrsunternehmen vor Ort dürfe und könne erst erfolgen, wenn sichergestellt sei, dass die Betriebe die fehlenden Fahrgeldeinnahmen erhalten. „Und zwar nicht erst im Nachhinein, sondern im Voraus“, fordert LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl.

Für Fahrgast-Ansturm weder
personell noch mit Bussen gerüstet

Neben der Finanzierungsfrage sieht der Rosenheimer Busunternehmer Gerhard Reiter noch ein weiteres Problem mit den 9-Euro-Tickets: „Wenn es dann wirklich zu einem Ansturm von Fahrgästen kommen würde, sind wir dafür weder personal noch mit Bussen dafür gerüstet.) Schon jetzt würde er händeringend nach Busfahrern suchen und keine finden.  „Dieser Beruf gilt leider als unattraktiv. Nicht zuletzt, weil man erst einmal rund 10.000 Euro investieren muss, um an den dafür benötigten Führerschein zu kommen“, meint Gerhard Reiter.
Die morgigen Protestaktion ist ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte, wenn es für die bayerischen Busunternehmer zu keiner Einigung mit Land und Bund kommt. Dann drohen weitere derartige Aktionen und diese könnten dann weit extremere Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr haben, wie auch Gerhard Reiter warnt: „Kommt es jetzt zu keinem Einlenken, dann bleiben wohl in einigen Wochen alle Busse stehen und das für eine ganze Woche und nicht nur für einige Stunden.“
(Beitragsbild: H. Reiter)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. Mai

Namenstag haben: Achilles, Imelda, Johanna, Joana, Modoald, Pankratius (2. Eisheiliger). 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Florence Nightingale (1820 – war eine britische Krankenschwester und Pionierin der Krankenpflege.)

–  Katharine Hepburn (1907 – war eine US-amerikanische Schauspielerin (u. a. „African Queen“ „Am goldenen See“. Erhielt 4 Oscars als beste Hauptdarstellerin – bis jetzt wurde das nicht getoppt. )

–  Joseph Beuys (1921 –war ein mit seinen Kunstwerken sehr polarisierender deutscher Maler, Bildhauer und Aktionskünstler. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1941: Der Berliner Erfinder Konrad Zuse stellt die von ihm in Zusammenarbeit mit Helmut Schreyer gebaute Rechenmaschine Z3 vor – den ersten voll funktionsfähigen programmgesteuerten Rechner.
  • 1966: Im niedersächsischen Uetze stellt die Deutsche Bundespost den Betrieb der letzten Handvermittlungsstelle für innerdeutsche Gespräche ein.
  • 1990: Jeanne Calment wird ältester Mensch und vergrößert in den folgenden Jahren die nachweisliche, maximale menschliche Lebensspanne um mehr als sieben Jahren auf 122 Jahre und 164 Tage.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Hendrik Heuser – Chiemsee)
Was wird jetzt aus Cafè Arche?

Was wird jetzt aus Cafè Arche?

Rosenheim – Vor einem Jahr wurde das beliebte Cafè Arche in der Rathausstraße direkt am Mangfallpark Süd aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Es sah nach einer endgültigen Entscheidung aus. Aber jetzt gibt es gute Nachrichten: Das Cafè  soll noch heuer wieder in Betrieb gehen. Was dafür passieren muss, hat uns Klaus Voss, Geschäftsführer der Diakonie Rosenheimer erzählt.

Gebaut wurde die Arche anlässlich der Landesgartenschau 2010 in Rosenheim als Symbol der Verantwortung für die Schöpfung. Sie diente als Ort der Ruhe und Meditation und wurde vor allem für kirchliche Veranstaltungen genutzt.
Nach der Landesgartenschau ging das hölzerne Bauwerk in den Besitz der Diakonie Rosenheim über. Die Arche wurde zum Cafè umfunktioniert – ein Integrationsbetrieb. Angestellt waren Menschen mit Behinderung und aus dem Bereich Zuverdienst. Der soziale Aspekt stand beim Café Arche klar im Vordergrund.
Vor einem Jahr dann die traurige Nachricht: das Cafè macht dicht. Klaus Voss, Geschäftsführer der Diakonie Rosenheim, sah damals keine andere Möglichkeit: „Ausschlaggebend für die Schließung war vor allem die Fürsorge für das Gastroteam“. Mit dem zweiten Lockdown sei die drängende Frage aufgekommen, was mit den Menschen mit Beeinträchtigung passiert, wenn ihr Beschäftigungsort für viele Monate geschlossen bleibt. Keine Tagesstruktur, kein Kontakt zum Team, keine Integration. „Wir mussten zuerst an unsere Mitarbeitenden denken, nicht an den Betrieb“, begründete Klaus Voss damals die Entscheidung auch auf dwro.de.
Das Personal der Arche fand eine neue Bestätigung in anderen Teilbereichen der Diaflora GmbH in festangestellter Beschäftigung oder wechselten zum Diakonischen Werk.

Ab kommenden Herbst könnte
Cafè Arche wieder öffnen

Im Herbst diesen Jahres soll das Cafè Arche nun wieder öffnen. Die Planungen dafür sind bereits angelaufen. In Zukunft wird das Cafè aber kein Integrationsbetrieb mehr sein. „Arbeit in der Gastro bedeutet Stress. Dafür braucht es belastbare Menschen“, erklärt Klaus Voss. Er könnte sich vorstellen, dass sie zwar in Zukunft hin und wieder mal in und um das Cafè herum mitarbeiten können, aber nicht mehr wie bisher ausschließlich.

Ein neuer Betreiber 
wird gesucht

Gesucht wird darum aktuell ein neuer Betreiber. „Wir kommen gerne mit Interessenten ins Gespräch“, sagt Klaus Voss. Er wünscht sich ein Konzept, dass den Sozialraum belebt: „Keine Schicki-Micki-Gaststätte“.
Betreiber, die Interesse am Cafè Arche haben, können sich mit Klaus Voss unter klaus.voss@dwro.de in Verbindung setzen.
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Ukraine: Weitere Kriegsflüchtlinge aufgenommen

Ukraine: Weitere Kriegsflüchtlinge aufgenommen

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat in der vergangenen Woche weitere 51 ukrainische Kriegsflüchtlinge aufgenommen. Damit suchen bisher insgesamt 472 Menschen in Rosenheim Schutz vor dem Krieg. Rund 130 davon sind in der Luitpoldhalle untergebracht und etwa 100 in städtischen Unterkünften.

Für diese Woche ist erneut ein Bus mit Kriegsflüchtlingen angekündigt. Die Vorbereitungen in der Turnhalle des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums werden im Laufe der Woche angeschlossen. Auch die Anmietung von weiteren Unterkünften im Stadtgebiet Rosenheim schreitet voran.
„Wir unternehmen alle denkbaren und sinnvollen Anstrengungen, um die Kriegsflüchtlinge adäquat unterbringen zu können. Mich freut sehr, dass sich die Stadtgesellschaft nach wie vor so vorbildlich und engagiert um die Integration dieser Menschen kümmert, die alles zurücklassen mussten und jetzt dazu verurteilt sind zuzusehen, wie ihr Land und ihre Heimat systematisch durch den russischen Aggressor zerstört wird“, so Rosenheim Oberbürgermeister Andreas März.
Aktuell bietet die Musikschule Rosenheim den Kriegsflüchtlingen ihre Angebote an. Die Nachmittagsangebote am Ignaz-Günther-Gymnasium werden weiterhin gut besucht und die Bewohner der Luitpoldhalle können über die Bürgerstiftung kostenfrei das Hallenbad nutzen.
Spenden- und Hilfsangebote sind unter https://www.stadtjugendring.de/rosenheimhilft.html einzusehen und die Agentur für Arbeit Rosenheim hat eine regionale Seite für ukrainische Kriegsflüchtlinge für den Zugang zum Arbeitsmarkt unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rosenheim/ukraine-arbeitausbildung/ukraine-arbeit eingerichtet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)