Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 29. Juni.

Namenstag haben: Gero, Judith, Notker, Paulus, Petrus

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  George Washington Goethals (1858 – war ein US-amerikanischer Bauingenieur, der den bau des  Panamakanals, bis zu seiner Eröffnung leitete.)

Antoine de Saint-Exupèry (1900 – war ein populärer französischer Schriftsteller und Berufspilot, der vor allem durch sein Märchen „Der kleine Prinz“ weltweit berühmt wurde.)

Anne-Sophie Mutter (1963– ist eine berühmte deutsche Geigerin, die 1977 von Herbert von Karajan „entdeckt“ wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1888: Die erste erhaltene Musikaufnahme in Großbritannien entsteht. Thomas Edisons Agent in London, Colonel George E. Gouraud, nimmt Teile von Händel Oratorium „Israel in Egypt“ gesungen von einem fast 4000-stimmigen Chor, mit Edisons neuem Wachswalzen-Phonographen auf.
  • 1951: In Bayreuth werden die ersten Richard-Wagner-Festspiele nach dem Krieg feierlich eröffnet.
  • 2007: Der Verband der Zigaretten-Industrie löst sich auf.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Karin Wunsam, zeigt Rose im Rosengarten Schlossberg)
So viele Kirchenaustritte wie noch nie

So viele Kirchenaustritte wie noch nie

München / Bayern – Die Erzdiözese München und Freising hat ihre Kirchliche Statistik 2021 vorgestellt. Daraus geht hervor, dass 2021 35.323 Menschen aus der katholischen Kirche austraten – die höchste Austrittszahl seit Einführung der kirchlichen Statistik in den 1970er Jahren. 

Christian Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, bezeichnet die hohe Zahl an Kirchenaustritten als „sehr schmerzhaft“ und „nicht zu beschönigen“. Er wies bei der Vorstellung der Statistik darauf hin, dass Ende 2021 ein Gesamtstrategieprozess für die Erzdiözese abgeschlossen worden sei, der „in einer Zukunft mit geringer werdenden Ressourcen sicherstellen soll, dass die Kirche weiterhin mit ihren vielfältigen Angeboten für die Menschen da ist“.
Zum 31.Dezember 2021 lebten rund 1,562 Millionen Menschen katholischen Glaubens im Erzbistum München – was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 40,6 Prozent spricht.
Positiv aus Sicht der Kirche: Die Zahl der Trauungen hat sich im Bereich des Erzbistums München und Freising im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Ebenso ist die Zahl der Taufen, Erstkommunionen und Firmungen deutlich gestiegen. Die Niveaus der Vor-Pandemie-Zeit wurden in den Ergebnissen der Kirchlichen Statistik für das Jahr 2021 aber nicht immer erreicht.
Hier die konkreten Zahlen dazu:

  • 1555 Paare wurden getraut (2020: 786 Paare)
  • 12.523 Mal wurde die Taufe gespendet ( 2020: 8748)
  • Die Zahl der Erstkommunionen betrug 13950 (das entspricht 98 Prozent der katholischen Kinder – 2020: 85,7 Prozent)
  • Die Zahl der Beerdigungen betrug 16617 (2020: 16742)
    (Quelle: Pressemitteilung Erzbistum München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Neues Feuerwehrhaus in Happing

Neues Feuerwehrhaus in Happing

Happing / Rosenheim – Das Feuerwehrhaus in Happing beschäftigt die Stadt schon weit über zehn Jahren. Weil es den zeitgemäßen Anforderungen nicht mehr gerecht wird, soll ein Neubau entstehen. Lange war die Frage: Wo? Entstehen soll das neue Feuerwehrhaus nun zwischen den beiden Ortsteilen Alt-Happing und Kaltmühl. Dazu liegen jetzt die Planentwürfe zur 48. Änderung des Flächennutzungsplans „Feuerwehrhaus Happinger Straße“ sowie zum Bebauungsplan Nur190 „Feuerwehrhaus Happinger Straße“ mit integriertem Grünordnungsplan öffentlich aus. 

Der Stadtrat  Rosenheim hat in seiner Sitzung vom 22.12.2021 die Planentwürfe zu den beiden Verfahren 48. Änderung des Flächennutzungsplan „Feuerwehrhaus Happinger Straße“ sowie Bebauungsplan Nr. 190 „Feuerwehrhaus Happinger Straße“ mit integriertem Grünordnungsplan gebilligt und für die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange freigegeben.
Ziel der Planung ist die Sicherung eines Standorts zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgebäudes in Happing zwischen den beiden Ortsteilen Alt-Happing und Kaltmühl sowie die planungsrechtliche Steuerung der Errichtung einer land- und forstwirtschaftlich genutzten Halle. Der Geltungsbereich liegt nördlich des Dorfkerns von Happing zwischen der Heilig-Blut-Straße und der Happinger Straße.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit wird nach den Regelungen des Planungssicherstellungsgesetzes (PlanSiG) als Veröffentlichung im Internet vom morgigen Mittwoch, 29. Juni, bis einschließlich Donnerstag, 4. August 1922 durchgeführt.
Die genannten Planentwürfe, die Begründungen mit Umweltbericht, die wesentlichen Gutachten sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen sind in diesem Zeitraum auf der Homepage der Stadt Rosenheim einsehbar unter den Links: https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/planen-und-bauen/flaechennutzungsplan/oeffentlichkeitsbeteiligung.html und https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/planen-und-bauen/bebauungsplaene/oeffentlichkeitsbeteiligung.html.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Arme Schulschwestern verlassen Birkenstein

Arme Schulschwestern verlassen Birkenstein

München /  Miesbach /  Birkenstein – Arme Schulschwestern verlassen Birkenstein! Die Kongregation schließt aufgrund des Rückgangs ihrer Mitglieder zum Ende Oktober 2022 ihre Niederlassung in der bekannten Wallfahrtsstätte im Landkreis Miesbach.

„Wir bedauern sehr, dass wir diesen Gnadenort nach 173 Jahren aufgeben müssen“, sagt die Provinzoberin M. Monika Schmidt. „Unseren Schwestern, namentlich Schwester M. Eresta Mayr, Schwester M. Theofrieda Suttner und Schwester M. Irmgard Hagn, sind wir von Herzen dankbar für ihren unermüdlichen Dienst für die Wallfahrtskapelle und für ihr Dasein für die Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten Birkenstein aufsuchen.“ Mit Zuversicht erfülle sie, dass „seitens der Erzdiözese München und Freising Gespräche mit einer Ordensgemeinschaft laufen. So fällt uns Schulschwestern der Weggang leichter. Wir wünschen dem Wallfahrtsort Birkenstein eine gute Zukunft und Gottes Segen“, so die Provinzoberin.

Andere Ordensgemeinschaft
für Birkenstein gesucht

Die Erzdiözese München und Freising bedauert den Weggang der Armen Schulschwestern aus Birkenstein sehr. „Ihr langes und segensreiches Wirken hat Birkenstein zu dem besonderen und lebendigen geistlichen Ort gemacht, der er heute ist und den viele Menschen in Sorgen und Nöten oder auch aus Dankbarkeit aufsuchen“, sagt Generalvikar Christoph Klingan. Die Erzdiözese setzte sich dafür ein, dass dieser Weg fortgesetzt werden kann und ist daher bereits in Gesprächen mit einer Ordensgemeinschaft, die an der Aufgabe Interesse hat und gegebenenfalls ab Anfang des kommenden Jahres in Birkenstein tätig sein wird.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragbild: Hendrik Heuser)

Rund 250 Teilnehmer bei Umzug gegen Impfpflicht

Rund 250 Teilnehmer bei Umzug gegen Impfpflicht

RosenheimDie Mahnwache Rosenheim hat am vergangenen Sonntag einen Umzug gegen die „Corona-Impfpflicht und für Selbstbestimmung bei Gesundheitskräften organisiert.“

Das Motto lautete: “ Wer die Selbstbestimmung der Gesundheitskräfte nicht ehrt, ist Gesundheit und Freiheit nicht wert“. Start war am Ludwigsplatz in Rosenheim. Rund 250 Teilnehmer beteiligten sich bei hochsommerlichen Temperaturen daran, darunter viele Gesundheitskräfte. Die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit Resonanz und Verlauf.
(Quelle: Beitragsbild, Foto: Mahnwache Rosenheim)

Umzug durch Rosenheim
Hagelflieger eiskalt erwischt

Hagelflieger eiskalt erwischt

Rosenheim / Landkreis – Eiskalt erwischt hat es am gestrigen Montagabend die Hagelabwehr Rosenheim bei ihrem gut dreistündigen Einsatz an mehreren Gewitterfronten. Gleich drei mächtige Hagelunwetter zogen hintereinander aus dem Garmischer Raum Richtung Osten und brachten vielerorts Starkregen und Hagel zum Teil mit Hagelkörnern von mehreren Zentimetern Durchmesser.

Der Start der Hagelflieger war trotz des Sperrgebietes anlässlich des G7 Gipfels möglich und so wurde die erste Zelle östlich des Isartales angeflogen. Bereits bei dieser Entwicklung zeigte sich ein großes Problem. Die Flugzeuge konnten wegen tiefhängender Wolken und Regen den idealen Impfbereich in den Bergen nicht richtig anfliegen und hatten zudem kaum Aufwinde, die das Impfmaterial in die wichtigen Wolkenbereiche transportiert hätten.

Nur eingeschränkt konnte Impfmaterial
in die Wolken eingebracht werden

Nachdem diese Gewitterwolke im Bereich der Nicklheimer Filze zerfiel und abregnete, hatte sich im südlichen Isartal bereits der nächste Komplex mit stärksten Radarechos und Vereisung in der Wolke vom Boden bis über elf Kilometer Höhe auf den Weg Richtung Osten gemacht. Auch hier gelang es nur eingeschränkt Impfmaterial in kleinräumige Aufwindbereiche einzubringen. Im Bereich des Hochfelln musste der Einsatz gegen 21 Uhr wegen der zunehmenden Dunkelheit abgebrochen werden. Eine weitere, dann bereits in der Nacht verlaufende Gewitterentwicklung konnte nicht mehr bekämpft werden.
Hilfreich für die Beurteilung der Einsätze waren die zahlreichen Einträge der Nutzer der RO-Berta App, die einen guten Überblick über die Niederschlagsverteilung vermittelten.
Die Hagelabwehr bedankt sich ganz herzlich bei den Meldern und fordert sie auf, sich weiter intensiv mit Einträgen zu beteiligen und neue Melder zu werben.
(Quelle: Hagelabwehr Rosenheim / Beitragsbild: Hagelabwehr Rosenheim)

Am Esbaum, Rosenheim, 1973

Am Esbaum, Rosenheim, 1973

RosenheimUnsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Auf dem alten Foto zu sehen ist der Esbaum in Rosenheim.  Man erkennt ihn noch, aber es hat sich in den vergangenen Jahrzehnten doch ganz schön viel verändert.

Der Esbaum war ursprünglich die Bezeichnung für einen Weideplatz ohne Einzäunung. Das Großvieh wurde dort „gespannt“, bedeutete den Pferden wurden die Vorderfüße, den Rindern Kopf und Vorderfuß zusammengeseilt. Ortschaften, die auf so einem Gebiet entstanden, blieben dann meistens bei der Bezeichnung „Esbaum“.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)

10 Fakten zur Königin im Garten

10 Fakten zur Königin im Garten

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt – Die Rose zählt  zu den beliebtesten und auch schönsten Blumen im Garten. Juni und Juli ist Hochsaison in den Rosengärten. Mittlerweile gibt es Tausende verschiedener Sorten. Unser Mitarbeiter Renè Prodell hat dieses wunderschöne, farbenintensive Exemplar im Wasserburger Ortsteil entdeckt und fotografiert.

Hier jetzt für Euch 10 verblüffende Fakten über die „Königin der Blumen“:

 

  • 1. Rosen gab es bereits vor rund 25 bis 30 Millionen Jahren, das ist durch fossile Funde bewiesen. Der Ursprung der wilden Rose liegt in China.
  • 2. In der Alchemie galt die Rose als Blume der Weisheit und des klaren Geistes. Ihre sieben Blattreihen symbolisierten in den Augen der Alchimisten die sieben Planeten mit den dazugehörigen Metallen.
  • 3. Schon in der Antike verwendete man Rosen als Heilpflanzen für die verschiedensten Krankheiten. Karl der Große erließ eine Landgüterverordnung. Darin war festgelegt, welche Nutzpflanzen und Heilkräuter auf seinen Gütern angebaut werden sollten. Auf der Liste ist auch die „Rosas“ aufgeführt. Damit gemeint war die sogenannte „Hundsrose“ oder „Heckenrose“ Heute geschätzt für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt.
  • 4. Wer sich Rosen in die Vase stellt, sollte darauf achten, dass sie sauber und bevorzugt aus Glas sind. Befüllen mit lauwarmen Wasser. Je weiter die Öffnung, desto länger halten die Rosen. Außerdem nicht neben reifendem Obst stellen. Denn das produziert ein Gast, dass die Reifung beschleunigt und führt dadurch auch dazu, dass die Rosen eher welken.
  • 5. Zur Familie der Rosengewächse gehören interessanter Weile auch Obstpflanzen wie Birne, Apfel, Erdbeere, Himbeere und Himbeere. Insgesamt zählen zur Familie der Rosengewächse rund 3000 verschiedene Sorten.
  • 6. Die Bauarbeiter der großen Pyramiden in Ägypten haben ihre Arbeit niedergelegt, wenn sie nicht ihre genau bemessene Menge an Kügelchen – zubereitet mit Rosenwasser – bekamen.
  • 7. Es gibt 33 verschiedene Falterraupenarten, die sich auf Rosen spezialisiert haben und auf ihnen quasi leben.
  • 8. Bei den Germanen war die Rose der Göttin Freya geweiht. Bis heute gilt die Königin der Blumen als Symbol von Liebe, Reinheit und Jugend.
  • 9. Frankreichs Kaiserin Josèphine zählte zu den ersten begeisterten Rosenzüchern. Sie befahl den Soldaten ihres Mannes, alle Rosen, auf die sie während ihrer Kriegszüge stießen, auf ihr Landgut zu schicken. Ihr Garten umfasste damals die größte Rosensammlung der Welt.
  • 10. Zur Rose des Jahres 2022 wurde die Kletterrose „Perennial Domino“ gewählt.
    (Quelle: Beitragsbild: Renè Prodell)
Hoffest im Landwirtschaftsministerium

Hoffest im Landwirtschaftsministerium

München – Nach zweijähriger Pause findet heuer wieder das Sommer-Hoffest im Schmuckhof des Landwirtschaftsministeriums in München (Ludwigstraße 2, 80539 München) statt! An insgesamt 17 kulinarischen Ständen finden Besucher am 2. Juli, von 11 bis 19 Uhr, regionale Spezialitäten aus allen Ecken des Freistaats, viel Wissenswertes und gute Unterhaltung.

Eine Besonderheit ist in diesem Jahr ein Stand mit typischen Spezialitäten aus Kroatien zur Feier des 50-jährigen Bestehens der Bayerisch-Kroatischen-Regierungskommission. Für Familien und Kinder ist wieder ein buntes Mitmachprogramm geboten, um spielerisch Wissenswertes über unsere heimische Landwirtschaft zu erfahren. Beispielsweise können Küken beim Schlüpfen beobachtet oder Sahne zu Butter geschüttelt werden.
Für den musikalischen Rahmen sorgen die „Holledauer Hopfareissser“ sowie die „Chiemgauer Biergartenmusi“.
(Quelle: Pressemitteilung StMELF /Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hier gibt es einen Überblick über das gesamte Programm:

Begabten-Förderung: Karo-Schüler besuchen TH

Begabten-Förderung: Karo-Schüler besuchen TH

Rosenheim – Hörsaal und Labor statt Klassenzimmer und Pausenhof: 25 besonders begabte und leistungsstarke Schüler des Karolinen-Gymnasiums haben der TH Rosenheim einen Besuch abgestattet. Bei der Exkursion im Rahmen des Förderprogramms „Karoplus“ erhielten die Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen acht bis zehn einen praxisnahen Einblick in die Themen Informatik, Robotik und Holztechnik.

Nach der Begrüßung durch Ferdinand Bär von der Studienberatung hielt Dr. Marcel Tilly, Professor an der Fakultät für Informatik, eine altersgerechte Probevorlesung zum Thema künstliche Intelligenz (KI). Anschaulich erläuterte der Experte die Entwicklung dieses Teilgebiets der Informatik, das sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Als beispielhaftes Anwendungsgebiet nannte Tilly die Bilderkennung. „In der Medizin kann künstliche Intelligenz die Ärzte dabei unterstützen, durch die Analyse von Aufnahmen Diagnosen zu stellen. Im Bereich der Elektronik ist es ein Leichtes, die korrekte Bestückung vom Platinen im Handumdrehen zu prüfen. Das menschliche Auge braucht dafür viel länger“, so Tilly. Spracherkennung durch KI wiederum ermögliche es, akustisch mit Computersystemen zu kommunizieren oder Übersetzungen simultan ablaufen zu lassen.

Praktisches Ausprobieren
in Workshops

Bei drei Workshops lernten die Schülerinnen und Schüler anschließend die wissenschaftliche Praxis hautnah kennen. Bei einem Informatik-Workshop programmierten sie eine App, die freundliche Wörter von unfreundlichen eigenständig unterscheiden kann. Im Labor für Montageautomatisierung und Robotik durften sich die Jugendlichen an der Bedienung unterschiedlicher Roboter versuchen. Wieviel freier Geist an der TH Rosenheim möglich ist, lernten sie im Rosenheimer Labor für interdisziplinäre Projekte (RO-LIP) kennen. In dieser offenen Werkstatt lassen Studierende und Mitarbeitende der Hochschule ihren Ideen freien Lauf und tauschen sich untereinander aus. Außerdem besuchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Labore aus dem Bereich Holztechnik.

„Viel Platz für Kreativität
und ungewöhnliche Projekte“

„Wir haben viel Neues erfahren und durften vor allem einiges selbst ausprobieren. Toll war zu sehen, dass an der Hochschule so viel Platz für Kreativität ist und auch ungewöhnliche Projekte angepackt werden“, blickte der Zehntklässler Julian Ühlein zurück. Kathrin Rödel, ebenfalls aus der zehnten Jahrgangsstufe, resümierte einen „sehr interessanten Tag, an dem man sehen konnte, was uns vielleicht in ein paar Jahren im Studium erwartet.“
Dr. Markus Hamberger, Lehrer für Biologie und Chemie am Karolinen-Gymnasium, war ebenfalls sehr angetan vom Besuch an der Hochschule. „Ich fand es beeindruckend, wie persönlich und schülernah die fachlichen Inhalte konsequent hinsichtlich der praktischen Anwendung erläutert wurden. ‚Wofür braucht man das eigentlich‘ fragen unsere Schüler im Unterricht durchaus nach, wenn der Stoff recht abstrakt ist. Das wurde hier sehr anschaulich beantwortet.“
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: TH Rosenheim, zeigt: Im Labor für Montagautomatisierung und Robotik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften durften die Schüler unter Anleitung von Professor. Dr. Christian Meierlohr selbst an die Steuergeräte)

Glück ist eine bewusste Entscheidung

Glück ist eine bewusste Entscheidung

Rosenheim / Landkreis – Mit rund 500 Teilnehmern war der 2. Kongress für Kindertagesbetreuung unter dem Titel: „(M)Ein Glück“ im KuKo in Rosenheim ein voller Erfolg. Teilgenommen hatten pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege im Landkreis Rosenheim. Im Rahmen des Kongresses gab es über den Tag verteilt Vorträge sowie die Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich zudem Aussteller aus der Branche. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Jugendamt des Landkreises Rosenheim. Der Kongress war bereits für November 2020 geplant, musste aber Corona-bedingt verschoben werden.

„Kinder sind das kostbarste Gut, das wir haben“, sagte Rosenheims Landrat Otto Lederer bei der Begrüßung der überwiegend weiblichen Teilnehmer. „Dieser Fachkongress ist organisiert worden, weil Sie alle eine unglaublich wichtige Aufgabe wahrnehmen. Es steht außer Frage, wie wertvoll ihre Arbeit ist. Sie sorgen sich um unsere Kinder.
„Dieser Kongress ist wichtig, um die Kindertagesbetreuung in den Fokus zu stellen“,  sagte Sabine Stelzmann, Leiterin des Jugendamtes des Landkreises Rosenheim. Für die zweite Auflage des Fachkongresses habe man darauf geachtet, nicht nur fachliche und rechtliche Vorträge anzubieten, sondern das Thema Glück aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Sie kündigte bereits an, dass der Kongress auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.

Glücksforscherin Maike van der Boom
war die Hauptreferentin der Veranstaltung

Hauptreferentin des Kongresses war die Bestseller-Autorin und Glücksforscherin Maike van den Boom (unser Beitragsbild). Auf der Suche nach den Wurzeln des Glücks hatte sie die 13 glücklichsten Länder der Welt bereist und hier Interviews mit rund 300 Menschen geführt. „Glück ist eine Entscheidung“, sagte van den Boom in ihrem kurzweiligen Vortrag. „Wenn du glücklich sein möchtest, bist du glücklich, ganz einfach“, zitierte sie eine mexikanische Frau, die sie im Rahmen ihrer Recherchen interviewt hatte.
„Wir fokussieren uns zu sehr auf die negativen Dinge. Für ein negatives Ereignis braucht es drei positive Ereignisse, um dies zu kompensieren“, so van den Boom. Glückliche Menschen seien nachweislich kreativer, innovativer und leistungsfähiger. „Arschbombe und Räuberleiter“, das seien die beiden Schlagworte, die man sich immer wieder vor Augen führen sollte, um glücklich zu sein. Zum „Glücklich sein“ brauche es Mut, Mut, man selber zu sein, Mut, Fehler zu machen und aus diesen zu lernen und zu wachsen. Auf der anderen Seite brauche es Menschen, die einen dabei unterstützen und stärken. Gemeinsam zu wachsen und sich gegenseitig zu unterstützen mache glücklich. Es sei wichtig, dies den Kindern bereits zu vermitteln. „Gemeinsam statt einsam“, so Maike van den Boom.
Eine weitere Referentin war die Erziehungswissenschaftlerin Dr. Charmaine Liebertz, die über die emotionalen und sozialen Wirkungen des Lachens auf den Einzelnen und die Gruppe referierte. Autor Werner Tiki Küstenmachen stellte die These auf, dass der Weg zum Glück durch das Gehirn gehe. Das limbische System sei der Schlüssel zu einem glücklichen Leben. Brigitte Blank, Vorstandsmitglied des Vereins Dialog Reggio e.V sprach in ihrem Vortrag darüber, Kinder als Entdecker und Forscher zu verstehen. Sie bräuchten Orte, an denen sie sich wohlfühlen und eine Umgebung, die es ihnen ermögliche, dass ihnen „Wurzeln und Flügel“ wachsen.

Dr. Christina Berndt referierte über
„Resilenz als Geheimnis der psychischen Widerstandkraft“

Buchautorin und Journalistin Dr. Christina Berndt referierte über die Resilienz als Geheimnis der psychischen Widerstandskraft. Diplom Psychologin Dr. Julia Berkic stellte im Dialograum die Frage: Was ist eine glückliche Kindheit? Gisela Rieger appellierte in ihrem Workshop, dass eigene Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Wer sein Licht leuchten lässt, bekommt mehr Kraft, Inspiration, Energie, Motivation und Lebensfreude. Referentin Maria Grizelj zeigte Wege auf Kindertagesstätten als Raum für seelisches Wohlbefinden zu sehen und wie Kinder gerade in Zeiten der Pandemie gestärkt werden könnten.

170 Kindertageseinrichtungen gibt es
aktuell im Landkreis Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim gibt es aktuell 170 Kindertageseinrichtungen, die von einer Vielzahl kommunaler beziehungsweise freigemeinnütziger Träger wie Kirchen, Wohlfahrtsverbände oder Vereinen getragen wird. Hinzu kommen gut 90 Tagespflegepersonen. Die insgesamt etwa 1.800 pädagogischen Fach- und Ergänzungskräfte betreuen im Landkreis etwa 11.500 Kinder.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim, zeigt Maike van der Boom bei ihrem Vortrag „Ein Glück kommt selten allein“.

Schuhplatteln lernen

Schuhplatteln lernen

Rosenheim – Einer der Höhepunkt beim Herbstfest Rosenheim ist der traditionelle Blasmusikabend am mittleren Wiesnwochenende im Flötzinger Zelt. Denn da finden sich die Burschen zu einem gemeinsamen Plattler zusammen. Wer sich darauf vorbereiten will, für den veranstaltet der Trachtenverein „D `Innviertler“ Rosenheim jetzt wieder einen Plattlerkurs. Start ist am 6. Juli.

Das Schuhplatteln als Ausdruck echter bayerischer Lebensart auf einfache Weise zu erlernen, ist ein Angebot des Trachtenvereins „D‘ Innviertler“ Rosenheim an junge Burschen, aber auch gestandene Mannsbilder. Ziel dabei ist, an vier Abenden die Fähigkeit zu vermitteln, dass das Mitplatteln in der Menge am Blasmusikabend möglich ist.
Mitmachen kann jeder, ob jung oder alt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch Wiedereinsteiger und Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen. Beginn ist am Mittwoch, 6. Juli um 18.30 Uhr im Saal des Stadtjugendringes in Rosenheim. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon 08036 / 90 80 560.
(Quelle: Pressemitteilung / Beitragsbild: Trachtenverein „D`Innviertler“ Rosenheim)