„Beschäftigte brauchen Entlastung“

„Beschäftigte brauchen Entlastung“

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Die DGB Gewerkschaften in Südostoberbayern haben zu ihrem jährlichem Sommer-Medien-Gespräch ins Rosenheimer Gewerkschaftshaus eingeladen. Die Vertreter von IG Metall, ver.di, IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und des DGB Oberbayern betrachten die steigenden Energie- und Nahrungsmittelpreise mit Sorge. „Die derzeitige Energiekrise darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten und ihrer Familien ausgetragen werden“, so DGB Regionsgeschäftsführer Günter Zellner.

Der Krieg in der Ukraine hat derzeit bereits Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit der Betriebe in der Region. So berichtete der Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Manuel Halbmeier, dass sich die Unternehmen in der Milchindustrie bereits für den Notfall vorbereiten. Diese energieintensive Branche ist der zweitgrößte Gasverbraucher nach der chemischen Industrie. Nach Informationen von Manuel Halbmeier werden derzeit in Betrieben der Milchindustrie ehemalige Öltanks wieder reaktiviert oder neue eingebaut. Dies sei ökologisch natürlich eine Katastrophe, so der NGG Geschäftsführer weiter. Er kritisierte, dass es die Arbeitgeber viel zu lange versäumt hätten auf eine regenerative Energieversorgung umzustellen.

Heiße Tarifrunden
im Herbst erwartet

Einig waren sich die Gewerkschaftsvertreter, dass in den kommenden Tarifrunden eine Reallohnsicherung stattfinden muss. Der Geschäftsführer von ver.di Rosenheim, Robert Metzger meinte hierzu: „Gerade in Zeiten einer sehr hohen Inflation müsse die Lohnentwicklung der Preisentwicklung standhalten. Denn es darf nicht sein, dass die Beschäftigten die Kosten der Krise alleine bezahlen müssen, während die Arbeitgeber in vielen Bereichen Rekordgewinne einfahren“.
Ver.di werde daher auch mit einer entsprechenden Forderung in die wichtige Tarifrunde des öffentlichen Dienstes (TVöD) im Herbst gehen. Robert Metzger setzt dabei auf eine noch stärkere Mobilisierung der eigenen Gewerkschaftsmitglieder. Zudem will ver.di verstärkt alle Beschäftigten in die Tarifrunde mit einbeziehen, um damit mehr Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber zu erzeugen.
Mit Blick auf die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie, die im Herbst beginnt, schilderte Florian Bauer den bisherigen Weg hin zur Tarifforderung: „Wir haben in den Betrieben im IG Metall Bezirk Rosenheim eine aktivierende Befragung der Beschäftigten durchgeführt und anschließend gemeinsam mit unseren Mitgliedern diskutiert. Die Forderungen der Beschäftigten in den Betrieben lagen dabei von rund 6 Prozent bis hin zu 18 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Letztendlich haben wir uns auf eine Forderung von 8 Prozent geeinigt, damit zumindest die Inflation ausgeglichen wird“.

Hamberger kehrt ab 2026 wieder
in den Flächentarifvertrag zurück

Eine Erfolgsmeldung verbuchte Florian Bauer anschließend noch für die IG Metall bei der Firma Hamberger. Nach langen Verhandlungen der IG Metall Rosenheim mit dem Holzverarbeiter wurde erreicht, dass Hamberger ab 2026 wieder in den Flächentarifvertrag zurückkehre. Dies führe zu einer deutlich besseren Bezahlung. Für Auszubildende gebe es schon ab sofort die Rückkehr zum Flächentarifvertrag und somit  umgehend 200 Euro mehr pro Monat.

Klares „Nein“ zur
Rente mit 70

Karl Bauer, Regionalleiter der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar und Umwelt (IG BAU), ging auf die aktuelle Forderung der Arbeitgeber ein, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen. „In der Realität würde dies für die Beschäftigten in unseren Branchen eine Rentenkürzung bedeuten. Denn in körperlich anstrengenden Berufen, wie zum Beispiel in der Bauwirtschaft, schaffen die Menschen in der Realität jetzt schon nicht das Renteneintrittsalter von 67 Jahren.“ Gemeinsam machten die Anwesenden klar, dass bei einer weiteren Erhöhung des Renteneintrittsalter mit dem erbittertsten Widerstand der Gewerkschaften zu rechnen ist. Dass eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters im Koalitionsvertrag der Ampelparteien ausgeschlossen ist, bewertete DGB Regionsgeschäftsführer Günter Zellner als positives Signal. „Wir sind froh, dass die Bundesregierung den Irrweg der Arbeitgeberverbände zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht mitgehen möchte“, so Zellner. Wichtiger wäre es für die DGB Gewerkschaften in der derzeitigen Lage unter anderem einen Energiepreisdeckel für Privathaushalte einzuführen.
(Quelle: Pressemitteilung DGB Region Oberbayern / Beitragsbild: DGB Region Oberbayern)

Marienplatz, München, ca. 1920

Marienplatz, München, ca. 1920

München – Ein beliebtes und bekanntes Fotomotiv präsentieren wir Euch heute in unserer Rubrik „Historisches“: Auf dem alten Foto zu sehen ist der Marienplatz in München –  ca. um 1920. Auch damals war dort schon ganz schön viel los.

Der Marienplatz ist der zentrale Platz der Münchner Innenstadt. Interessant der Blick auf die Fahrzeuge der damaligen Zeit. Zur Fußgängerzone wurde „Münchens gute Stube“ übrigens erst 1972. Das Glockenspiel auf dem Münchner Rathaus gehört nach wie vor zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in München. Im Jahr 2007 wurde es saniert und aufwendig gereinigt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Junge Landwirte beenden Sommersemester

Junge Landwirte beenden Sommersemester

Rosenheim / Landkreis – In der Landwirtschaftsschule Rosenheim wurde das Sommersemester feierlich beendet. Alle 26 jungen Landwirtinnen und Landwirte bekamen von Schulleiterin Anna Bruckmeier und Semesterleiterin Monika Schaecke die Zeugnisse zum erfolgreichen Abschluss des zweiten Semesters und somit als Anerkennung für ihre sehr guten Leistungen überreicht.

Sommersemester Landwirtsschaftschule Rosenheim. Die besten jungen Landwirte mit ihren Zeugnissen

Semesterbeste des Sommersemesters der Landwirtschaftsschule Rosenheim: Josef Huber (Mitte), Marinus Pröbstl (zweiter von links) und Maximilian Kalteis (zweiter von rechts) mit Schulleiterin Anna Bruckmeier (links) und Semesterleitung Monika Schecke. 

Als Semesterbeste konnten sich Josef Huber aus Griesstätt, gefolgt von Marinus Pröbstl aus Pfaffing  und Maximilian Kalteis aus Tuntenhausen  über herausragende Ergebnisse freuen.
Die Feier wurde von den Studierenden musikalisch untermalt. Gut ausgebildete Landwirte sichern die Versorgung hochwertiger, nachhaltiger und regionaler Lebensmittel. Deshalb wird im
Sommersemester, vor allem durch Schultage auf dem Feld, in landwirtschaftlichen Betrieben in der Umgebung, teils mit ganz neuen Betriebsphilosophien, sowie in Unternehmen der Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, sehr großer Wert auf besonders praxisnahen
Unterricht gelegt.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

Freie Fahrt auf Mangfall-Mitteldamm

Freie Fahrt auf Mangfall-Mitteldamm

Rosenheim / Kobermoor – Damit die Aicherparkbrücke im kommenden Jahr für den Verkehr freigegeben werden kann, sind zigtausende kleine Arbeitsschritte nötig. Auf der Brücke, aber auch darunter: Im Laufe des heutigen Montags, 8. August, werden die Arbeiten am Mangfall-Mitteldamm fertiggestellt, dann heißt es dort wieder Geh- und Radweg frei für alle, die zu Fuß oder auf Rädern unterwegs sind.

Der neue Geh- und Radweg am Mangfall-Mitteldamm in Rosenheim von oben

Wie das Staatliche Bauamt Rosenheim mitteilt, war die Sperrung des Mangfall-Mitteldamms nötig, weil von dort aus die über 11 Meter langen und 18 Tonnen schweren Stahlträger der Brücke eingehoben wurden. Gleichzeitig wurden der Geh- und Radweg angepasst- damit zwischen Weg und Brücke der nötige Höhenabstand bleibt – und ein zusätzlicher

Am 22. August geht es am Damm
nördlich des Mangfallkanals weiter.

Unterhaltungsweg gebaut. Zudem wurde das Mangfall-Ufer mit Wasserbausteinen befestigt.
Bis voraussichtlich Sonntag, 21. August, stehen dann sowohl der Mangfall-Mitteldamm sowie der Damm nördlich des Mangfallkanals als Geh- und Radweg zur Verfügung. Ab Montag, 22. August, geht es dann am Damm nördlich des Mangfallkanals weiter. In einem Zeitraum von rund einem Monat führt die Stadt Kolbermoor an der Friedrich-Ebert-Straße eine Baumaßnahme durch, diese Gelegenheit nutzt das Staatliche Bauamt Rosenheim und führt im selben Zeitraum die Restarbeiten an der Aicherparkbrücke durch. Fußgänger und alle Radfahrenden können über den nun freigegebenen Mangfall-Mitteldamm sowie über den Damm südlich der Mangfall ausweichen, der ab diesem Zeitpunkt ebenfalls wieder zur Verfügung steht

Auch bei der Aicherparkbrücke
geht es Schritt für Schritt voran

Aber auch auf der Aicherparkbrücke selbst geht es Schritt für Schritt voran. Zuletzt kamen die Brückenkappen des mächtigen Bauwerks an die Reihe. Mit Brückenkappen sind die Aufkantungen gemeint, die den Abschluss der Fahrbahn und Übergang zum Randbereich der Brücke bilden. Darauf werden die passiven Schutzeinrichtungen/Leitplanken und die Lärmschutzwand montiert. Die Gerüstkonsolen für die Brückenkappen wurden in Nachtarbeit hergestellt und auch der Rückbau des Schalungsmaterials erfolgt wieder in der Nacht. Der Verkehr im Bereich um die Brücke – Rosenheimer Straße/Georg-Aicher-Straße – wird dafür in den Nächten vom morgigen Dienstag, 9. August, bis Donnerstag, 11. August, jeweils zwischen 23 Uhr und 5 Uhr, kleinräumig über das Deutschmanngelände, die Äußere Oberaustraße und zurück in die Georg-Aicher-Straße geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild, Grafik, Foto: Staatliches Bauamt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. August.

Namenstag haben: Altmann, Cyriak, Dominik, Elgar, Hartwig,

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Shawn Mendes (1998 – ist ein kanadischer Sänger und Songschreiber, der Mitte der 2010er über Soziale Medien bekannt wurde.)

– Ken Kutaragi (1950 – ist ein japanischer Elektroingenieur und ehemaliger Geschäftsführer der „Sony Computer Entertainment Inc.“, der die 1994 veröffentlichte Spielekonsole „PlayStation“ erfand.)

– Dustin Hoffman (1937 – ist einer der profiliertesten zeitgenössischen US-amerikanischen Schauspieler und mehrfacher Oscar-Preisträger.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1924: Die erste elektrische Berliner S-Bahn fährt.
  • 1962: Die Deutschen Gebhard Weigele und Johann Sulzberger melden das erste Patent über eine Waschanlage für Kraftfahrzeuge an. Zwei Bürsten umfahren in diesem System das in einer Waschhalle stehende Auto.
  • 1709: Einen Vorläufer des Heißluftballons stellt der brasilianische Jesuitenpater Bartolomeu de Gusmao vor.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer.)
AK68: Große Kunstausstellung in Wasserburg

AK68: Große Kunstausstellung in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim –  Jeden Sommer veranstaltet die Künstlergemeinschaft „Arbeitskreis 68“ die „Große Kunstausstellung mit internationalen Gästen. Aktuell ist es wieder soweit. Zu sehen sind die Exponate noch bis Sonntag, 28 August. Unser Kollege Hendrik Heuser hat die Ausstellung für Innpuls.me besichtigt. 

Der 1968 in Wasserburg am Inn gegründete Arbeitskreis 68 ist mit der Galerie im Ganserhaus in Wasserburg seit vielen Jahrzehnten ein regionales, nationales und internationales Forum für Gegenwartskunst. Die aktuelle Ausstellung findet parallel im Ganserhaus (Schmidzeile 8), im Foyer des Rathauses und den beiden Rathaussälen statt. Zusätzlich gibt es fünf Aufstellorte im öffentlichen Raum mit Werken beispielsweise von Andreas Kuhnlein, Rudolf Fisnterwalder, Johannes Gottwald, Markus Lutter und Peter Reich.
Insgesamt sind 192 Arbeiten von 114 Künstlern zu sehen.

Werk von Erika Prabst: Die Kleider meines Lebens

Werk von Erika Prabst: „Die Kleider meines Lebens“. Die Puppe bekam aus Blistern von Tabletten ein stützendes Korsett. „Die Nadeln, die den Blistern den Halt geben, symbolisieren die Spritzen und Impfungen im Laufe meines Lebens“, erklärt die Künstlerin dazu begleitend. Die Idee zu dieser Arbeit sei ihr gekommen, als sie ihr Kardiologe aufgrund ihrer skeptischen Einstellung gegenüber Tabletten ermahnt habe: „Die Medikamente sind nicht ihre Feinde, sie dienen dazu ihr Leben zu verbessern und zu verlängern und sie sind jetzt ihre Stütze.“ Daraufhin habe sie begonnen die Blister-Packungen zu sammeln.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

AK 68 Wasserburg
Ak68
Ausstellung AK68
Ausstellung AK68
Ausstellung AK 68
Ausstellung AK68
Ausstellung AK 68
Borna-Virus in Maitenbeth

Borna-Virus in Maitenbeth

Maitenbeth / Landkreis Mühldorf – Nach drei bestätigten Todesfällen durch das seltene Borna-Virus in der Gemeinde Maitenbeth, soll dort eine Studie Erkenntnisse darüber bringen, warum sich gerade dort der Virus wohl zu fühlen scheint (wir berichteten). Die Bevölkerung zur Blutabnahme gebeten. Die Beteiligung war groß, wie aktuell auf der Internetseite der Gemeinde mitgeteilt wird.

Demnach haben sich 676 Maitenbether an der Studie beteiligt, das sind etwa 40 Prozent der Über-18-jährigen. Voraussichtlich im Herbst sollen die Ergebnisse der Studie dann den Maitenbethern auf einer Info-Veranstaltung präsentiert werden.

Eine Infektion mit dem Borna-Virus ist sehr selten. Die Forschung zu diesem Thema steht noch ganz am Anfang. Ein einzig bekannter Überträger gilt derzeit die Feldspitzmaus, die den Virus unter anderem über Speichel, Urin und Kot ausscheiden kann, ohne selbst daran zu erkranken.
Bei Menschen verläuft die Krankheit aber in den meisten Fällen mit einer Hirnhautentzündung tödlich. Wer überlebt kämpft meist lebenslang mit schwersten Folgeschäden. Bislang wurden erst rund 40 Fälle von Erkrankungen mit diesem Virus beim Menschen nachgewiesen. 2021 wurden nach Angaben des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) deutschlandweit 7 Infektionen bekannt, davon 5 in Bayern. Aus diesem Licht betrachtet erscheinen die drei Fälle im Landkreis Mühldorf als auffällig.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verlängerung der Veränderungssperre

Verlängerung der Veränderungssperre

Rosenheim –  Der Rosenheimer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen die geltende Veränderungssperre für den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 197 „Schönau“ zu verlängern. Ziel der Planung ist die gewachsene Siedlungsstruktur zu erhalten und unter Wahrung der natürlichen Lebensgrundlagen entsprechend den Bedürfnissen von Bevölkerung und Wirtschaft weiter zu entwickeln.

Mit der ortsüblichen Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 21 vom 02.08.2022 ist die Satzung über die Verlängerung der Veränderungssperre rechtsverbindlich geworden.
Die Bauleitplanverfahren werden nach den Regelungen des Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) durchgeführt. Die Bekanntmachung mit dem räumlichen Geltungsbereich ist auf der städtischen Homepage abrufbar: https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/amtsblatt.html. Alternativ dazu können diese nach Terminvereinbarung (Telefon: 08031-365-1641) auch im Rathaus der Stadt Rosenheim, im Stadtplanungsamt, 3. Stock, Zimmer 300, Königstr. 24, 83022 Rosen-heim, während der Sprechzeiten (Montag bis Donnerstag 8  bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr) eingesehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Besuch im Impfzentrum Rosenheim

Besuch im Impfzentrum Rosenheim

Rosenheim – Seit Ende Juni befindet sich das Impfzentrum für Stadt und Landkreis Rosenheim im Malteserhaus in er Rathausstraße 25 gegenüber dem Eisstadium. Besuch gab es jüngst von Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und Landrat Otto Lederer. Empfangen wurden sie von Hans Meyrl, dem Leiter des Impfzentrums und Ernst Schütz, Stadt- und Kreisgeschäftsführer der Malteser Rosenheim. Beide registrieren seit vergangener Woche einen leichten Anstieg der Impftätigkeit. Nachgefragt werden demnach alle gängigen Impfstoffe.

Das Impfzentrum Rosenheim orientiert sich an den Empfehlungen der STIKO. Das heißt, die zweite Auffrischungsimpfung wird Menschen ab 70 Jahren, Bewohnern in Pflegeeinrichtungen sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf sowie immundefizienten Menschen frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung verabreicht.
Bei Tätigen in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen wird die Verabreichung der zweiten Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung empfohlen.
Letztlich wird die fachlich-medizinische Entscheidung, ob und wann eine Impfung durchgeführt werden kann im Beratungsgespräch mit dem Impfarzt oder der Impfärztin getroffen. Terminvereinbarungen sind wie gewohnt unter https://impfzentren.bayern möglich. Auch spontan wird geimpft, dann müsse aber ggf. Wartezeit einkalkuliert werden.
Am Malteserhaus steht nur eine geringe Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung. Die nächstgelegenen Parkplätze finden sich am Eisstadion.
Das Impfzentrum ist Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Mittwoch und Sonntag ist das Impfzentrum geschlossen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

„Heinz Winkler“ erblüht in Aschau

„Heinz Winkler“ erblüht in Aschau

Aschau im Chiemgau / Landkreis Rosenheim – Die kräftig purpurrote Farbe und der zarte, fruchtige Duft des Blütenflors, zeichnet die Beetrose „Heinz Winkler“ aus. Namenspate ist der bekannte Aschauer Sternekoch Heinz Winkler.

Mit gerade mal 14 Jahren hat der gebürtige Südtiroler Starkoch seine Karriere im Jahr 1963 begonnen. 1991 erfüllte er sich dann seinen persönlichen Lebenstraum mit der bekannten Residenz Heinz Winkler in Aschau.
Seit über fünfzig Jahren steht Heinz Winkler nun schon am Herd. Die Reihe seiner Auszeichnungen und Ehrungen sind lang, seit ihm im Jahr 1978 der erste Stern im Guide Michelin verliehen wurde. Und seit einiger Zeit gibt es sogar eine Rose, die seinen Namen trägt. 
Nun freute sich der Sternekoch bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel über Aschau im Chiemgau gemeinsam mit Gemeindegärtnerin Jasmin Pfleger, dass heuer wieder viele „Heinz Winkler“-Rosen im Bankerldorf gepflanzt werden. Bei dieser Gelegenheit packte der Ehrenbürger gleich selbst mit an und ging Jasmin Pfleger bei der Bepflanzung des Aschauer Kreisverkehrs zur Hand.  Haltet doch mal in Zukunft bei einer Fahrt durch Aschau die Augen nach dem grazilen Rosengewächs offen.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Asphaltierung in Mangfallstraße

Asphaltierung in Mangfallstraße

Rosenheim – Die Bauarbeiten in der Mangfallstraße in Rosenheim, im zweiten Bauabschnitt zwischen Waldeckweg und Mangfallbrücke, gehen in den Endspurt. In der kommenden Woche, von Mittwoch, 10. August bis Freitag, 12. August, werden auf diesem Teilabschnitt die ersten Asphaltschichten aufgebracht.

Das bedeutet für die Anwohner, dass die Zufahrt zu ihren Grundstücken an diesen drei Tagen nur eingeschränkt möglich sein wird. Um die Unannehmlichkeiten für die Anlieger so gering wie möglich zu halten wurde die Bauabwicklung so geplant, dass die Zufahrt zum Georg-Hegenauer Ring und in die Forststraße lediglich am Mittwoch, 10. August und am Donnerstag, 11. August jeweils von ca. 7 Uhr bis ca. 10 Uhr nicht möglich sein wird. Zu den restlichen Zeiten kann die Zufahrt größtenteils gewährleistet werden.
Die Zufahrt zu den weiteren Grundstücken im Bereich zwischen Waldeckweg und Mangfallbrücke wird je nach Baustellenfortschritt teilweise nicht möglich sein. Die Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des Baustellenbereichs abzustellen.
Die Stadtverwaltung informiert die Anlieger mit einem gesonderten Anschreiben. Darin sind auch Ansprechpartner genannt, die bei Problemen mit der Baustellenabwicklung kontaktiert werden können.
Die Asphaltdeckschicht soll voraussichtlich Anfang September aufgetragen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Dürre gefährdet Versorgungssicherheit“

„Dürre gefährdet Versorgungssicherheit“

Bayern – In ganz Bayern und besonders im Norden ist die Land- und Forstwirtschaft seit Wochen großer Trockenheit und Hitze ausgesetzt.  Dazu der Bayerische Bauernpräsident Walter Heidl: „Hitze und Dürre gefährden die Versorgungssicherheit“. Die Politik müsse jetzt handeln. Der Bayerische Bauernverband hat deshalb ein Positionspapier aufgesetzt.

Das Ausmaß sei regional unterschiedlich, hinterlasse aber deutliche Schäden auf den Äckern sowie auf Wiesen und Weiden. Auch die Weizenernte falle heuer schlechter aus als in den vergangenen Jahren. Die Präsidentenkonferenz des Bayerischen Bauernverbandes wendet sich deshalb mit einem Positionspapier an die Politik und fordert konkrete Maßnahmen für eine frühzeitige Stabilisierung der Situation für die Bäuerinnen und Bauern.
Dazu Bauernpräsident Walter Heidl: „Bei zahlreichen Betrieben ist die Lage dramatisch. Dem Weizen hat vielerorts das Wasser für die ausreichende Ertragsbildung gefehlt. Der Mais ist vor allem in Nordbayern oft so mickrig, dass einige Betriebe ihn jetzt vorzeitig ernten müssen. Und beim Grünland ist die Grasnarbe vielfach verdorrt.“ Besonders schlimm betroffen seien die tierhaltenden Betriebe. Hier könne die Futterbörse helfen: „Überall wo möglich werben wir auch für den Zwischenfruchtbau zur Futternutzung, zum Beispiel über Nachbarschaftshilfen.“
Jetzt sei aber auch die Politik gefragt. „Wir fordern staatliche Soforthilfen für schwer von Trockenheit und Hitze betroffene Betriebe. Der Bund muss außerdem dringend eine steuerfreie Risikorücklage einführen, damit Landwirtinnen und Landwirte sich selbst besser absichern können“, so Heidl.
Auch die Staatsregierung müsse handeln. „Hitze und Dürre machen den bayerischen Bäuerinnen und Bauern bereits seit Jahren massiv zu schaffen. Was wir in Bayern dringend brauchen, ist eine langfristige Strategie im Umgang mit der anhaltenden Trockenheit. Damit die Ernten in Zukunft stabil bleiben, brauchen wir mehr praxisnahe Forschung, mehr trockenheitsresiliente Pflanzen auf dem Feld und ein nachhaltiges Wassermanagement“, fordert der BBV-PM-Bauernpräsident. Versäume man es, frühzeitig passende Antworten auf die sich ändernden klimatischen Bedingungen zu finden, gefährde Hitze und Dürre die Versorgungssicherheit.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)