„Wenn Bilder träumen“

„Wenn Bilder träumen“

Stephanskirchen – Georg Huber, Jahrgang 1961, zählt zu den bekanntesten Airbrush-Künstler in Deutschland. Die Gemälde des gebürtigen Rosenheimers wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Der Titel seiner aktuellen Ausstellung lautet „Wenn Bilder träumen“. Zu sehen im 1. Stock im EM-Chiemgau Firmengbäude (Högeringer Straße 25, 83071 Stephanskirchen). Die Vernissage findet am heutigen Freitag, 5. August, statt.

Gemälde von Georg Huber: Frau mit Regenschirm auf Steg mit Wolken im Hintergrund

Eines mystisch fantastischen Landschaftsbilder von Georg Huber, die in der Ausstellung zu sehen sind. Repro: Georg Huber

Georg Huber arbeitet als freiberuflicher Künstler, Autor, Verleger und Dozent. Nach seiner Ausbildung im Handwerk besuchte er das Grafik Studio Burke in München. Seit Mitte der Achtziger Jahre widmete er sich mit großer Leidenschaft der kreativen Arbeit mit Farben.
Bei seinem Studienreisen in ferne Länder, darunter Hawaii begann Huber seine erfolgreiche Motivserie „Traumschaftsbilder“, die bereits 2 Bildbände umfasst.
Die Vernissage seiner aktuellen Ausstellung „Wenn Bilder träumen“ beginnt am heutigen Freitag um 19 Uhr mit der Band Windfox. Zu sehen ist die Ausstellung bis Mitte Oktober 2022. Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, Samstag, von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
(Quelle:em-chiemgau.de / Beitragsbild, Foto: Georg Huber)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 5. August.

Namenstag haben: Dominica, Eva-Maria, Henryk, Heinrich, Nieves, Oswald.

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Helene Fischer (1984 – ist eine deutsche Schlagersängerin, die mit ihren millionenfach verkauften Tonträgern seit Mitte der 2000er-Jahre große Erfolge feiert.)

– Reid Hoffman (1967 – ist ein US-amerikanischer Unternehmer und der Gründer des zurzeit weltweit größten Sozialen Netzwerks für Business-Kontakte „LinkedIn“.)

– Neil Armstrong (1930 – war ein US-amerikanischer Astronaut, der als Mitglied der „Apollo 11“-Mission bei der Mondlandung am 20. Juli 1969 als erster Mensch einen anderen Himmelskörper als die Erde betreten hat.)(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1955: Der millionste VW Käfer läuft im Volkswagenwerk in Wolfsburg vom Band.
  • 1999: Die Deutsche Telekom erwirbt für etwa 20 Milliarden DM  die britische Mobilfunkgesellschaft One-2-One.
  • 1914: In Cleveland wird mit dem Simplex Traffic Signal die erste Verkehrsampel Nordamerikas aufgestellt.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner.)
Online-Voting für „Pflegecompass“ startet

Online-Voting für „Pflegecompass“ startet

Landkreis Rosenheim / Köln – Jetzt zählt jede Stimme: Das Online-Voting für Projekte aus dem Landkreis Rosenheim, die für den „Pflegecompass“ nominiert wurden, startet am 8. August. Entscheidet  jetzt mit Eurem Vote, welche fünf Projekte der Jury vorgestellt werden sollen.

Seit Mai 2022 konnten pflegende Angehörige, ehrenamtlich Pflegende und Pflege-Projekte für den Pflegepreis „Pflegecompass“ vorgeschlagen werden. Mit dem „Pflegecompass“ möchten der Landkreis Rosenheim und die Pflegeberatung compass zu einer gesamtgesellschaftlichen Anerkennungskultur beitragen, die hervorhebt, wie essentiell pflegende Angehörige, ehrenamtlich Pflegende und Projekte, die Pflegebedürftige und pflegende Angehörige adressieren, für die Gesellschaft sind. Nun stehen alle Nominierten fest und es startet die nächste Phase des Preises: Das Online-Voting.
Alle, die möchten, können online ihre Stimme für ihr favorisiertes Projekt abgeben und so dafür sorgen, dass es der Jury vorgestellt wird. Diese entscheidet schließlich, welches Projekt den pflegecompass und das damit verbundene Preisgeld von 1.000 Euro erhält.

Die nominierten Pflege-Projekte im alphabethischer Reihenfrolge:

  • Benedetto-Menni-Nest e.V. (aus Aschau im Chiemgau): Der Verein unterstützt Menschen mit Hilfebedarf vielfältig bei ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
  • Betreutes Wohnen in Großkarolinenfeld: Seit Mai 2022 ziehen Bewohner*innen in ihr neues Zuhause im betreuten Wohnen ein. Unterstützung erhalten sie dort von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern
  • Betreutes Wohnen zu Hause: Damit Bruckmühler Senior*innen möglichst lange zu Hause leben können, hat die Beratungsstelle in der Gemeindeverwaltung ein umfassendes Hilfe- und Unterstützungsangebot auf die Beine gestellt.
  • Betreuungsgruppe für Senioren mit Demenz (in Feldkirchen-Westerham): Gemeinschaft und Unterhaltung für Senioren – das sind zwei Ziele, die diese von Ehrenamtlichen betreute Gruppe verfolgt.
  • Broschüre zur Pflegeberatung für pflegende Studierende: Um pflegende Studierende und Mitarbeitende der TH Rosenheim zu unterstützen, hat Julia Wörndl im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine Broschüre zum Thema Pflegeberatung nach § 7a SGB XI entwickelt.
  • Das Bürgermobil: Auf Eigeninitiative der Gemeinden Flintbach a. Inn und Brannenburg ist 2015 das Bürgermobil gestartet, das Senioren und Menschen mit Schwerbehinderung ermöglicht auch in ländlichen Regionen mit zu geringem ÖPNV-Angebot von A nach B zu kommen.
  • Café Ratsch: Ein Ort des Austauschs und der Begegnung ist das Café Ratsch in Wasserburg. Häufig geht es in den Gesprächen der Besucher  um Behinderung und Pflege.
  • Franz-Schubert-Stiftung (aus Vogtareuth): Die gemeinnützige Stiftung setzt sich für Familien mit pflegebedürftigen Kindern sowie für verwaiste Eltern und Geschwister ein. Gegründet wurde sie – in liebevoller Erinnerung – von den Eltern des Namensgebers.
  • Gesprächskreis für pflegende Angehörige: Pflegende Angehörige empfinden eine Pflegesituation häufig als belastend. Deshalb bietet das Christliche Sozialwerk Brannenburg-Degerndorf-Flintsbach e.V. im Mehrgenerationenhaus Flintsbach a.Inn einen Gesprächskreis für Pflegende an.
  • Kurzzeitpflege für pflegebedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Haus Marini: Im Haus Marini in Brannenburg gibt es neben Ferienfreizeiten voraussichtlich ab Frühjahr 2023 16 Kurzzeitpflegeplätze für Kinder und Jugendliche.
  • PAsst – Pflegende Angehörige gezielt stärken und unterstützen: Mit dem Ziel pflegende Angehörige in Flintsbach a. Inn und Brannenburg zu unterstützen, haben die TH Rosenheim und das Christliche Sozialwerk Flintsbach am Inn ein Handlungskonzept entwickelt.
  • Sen.Ta. – Senioren-Tagesstätte Rosenheim: Beisammensein und Unternehmungen in Gruppen sind Teil des Angebots der Senioren-Tagesstätte Rosenheim. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag gegen die Vereinsamung im Alter.

Beratung in Anspruch nehmen

Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen haben einen gesetzlich verankertes Recht auf Pflegeberatung. Diese können Sie entweder an einem Pflegestützpunkt, wie dem des Landkreises oder der Stadt Rosenheim, oder von compass in Anspruch nehmen. Pflegeberatung ist für Ratsuchende kostenfrei. Pflegeberater*innen helfen Ratsuchenden dabei, eine Pflegesituation zu organisieren, sich in der Pflegelandschaft zu orientieren oder sich auf die Pflege vorzubereiten. Deshalb kennen Sie die Anliegen von Betroffenen genau und wissen um das Engagement von pflegenden Angehörigen, ehrenamtlich Pflegenden und Teams in Pflege-Projekten. compass vergibt den Pflegepreis „pflegecompass“ deshalb bereits seit 10 Jahren
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freie Plätze bei Seminar zu Obstsorten

Freie Plätze bei Seminar zu Obstsorten

Landkreis Rosenheim – Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege bietet am 12. August, im Rahmen des Seminars zur Obstsortenbestimmung eine Begehung des Obst- und Kulturwegs Ratzinger Höhe unter der Leitung von Sepp Stein an.

Die ersten Bäume am Obst- und Kulturweg wurden bereits im Jahre 1993 von den beiden Obst- und Gartenbauvereinen Prien u. Umgebung und Hirnsberg-Pietzing gepflanzt.
Die Führung startet um 13 Uhr und dauert etwa vier Stunden. Treffpunkt ist am Vereinsheim in Letten. Das Augenmerk der Führung liegt vor allem auf der äußeren Erscheinung der Früchte, wenn diese noch am Baum hängen.
Die Führung ist der erste Teil des Seminars zur Obstsortenbestimmung am 7.Oktober 2022. Im Pomologieseminar wird das Handwerkszeug zur Obstsortenbestimmung gelernt und eingeübt. Es findet von 13 bis 17 Uhr im Vereinsheim in Letten statt und ist für langfristig Interessierte gedacht, die sich der Pomologie widmen möchten.
Die Anmeldung zu der Führung sowie zum Seminar ist unter angelika.demegni@lra-rosenheim.de oder 08031/392-3331 möglich.
Weitere Infos gibt es im Jahresprogramm des Kreisverbandes Rosenheim oder online unter www.kreisverband-rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

2,16 Millionen Euro fließen in Stadt und Land

2,16 Millionen Euro fließen in Stadt und Land

Rosenheim / Landkreis – Im Jahr 2022 profitieren insgesamt elf Städte und Gemeinden in Rosenheim aus den beiden Bund-Länder Städtebauförderungsprogrammen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“. In der Stadt Rosenheim werden sogar drei verschiedene Maßnahmen gefördert.

Diese betreffen einmal die Gebiete „Altstadt Ost“ und „Endorfer AU/Finsterwalderstraße“ weiterhin das „Bahnhofsareal“, für welches mit 690.000 Euro die höchste Förderung für eine Einzelmaßnahme in Stadt und Landkreis Rosenheim zur Verfügung gestellt wird. „Ich freue mich, dass die Städte und Gemeinden in unserer Region die entsprechenden Förderungen abrufen und damit zu einem gesunden Wachstum, einer nachhaltigen Entwicklung und einem besseren Zusammenleben beitragen“, freut sich Daniela Ludwig, die heimische CSU-Bundestagsabgeordnete. „Diese Städtebauförderungsprogramme sind eine echte Erfolgsgeschichte. Sie stärken unsere Innenstädte und Ortskerne.“ So auch in Bad Endorf, welches für seinen Ortskern nun mit einer Förderung in Höhe von 600.000 Euro planen kann.

Auflistung der Gemeinden und Städte aus dem Bundeswahlkreis 222 mit Fördersummen:

  • Aschau im Chiemgau, Ortsmitte, 30.000 Euro
  • Bad Endorf, Ortskern, 600.000 Euro
  • Bad Feilnbach, Ortskern 30.000 Euro
  • Bernau am Chiemsee, Ortsmitte, 210.000 Euro
  • Bruckmühl, Ortskern, 90.000 Euro
  • Frasdorf, Ortsmitte, 30.000 Euro
  • Kiefersfelden, Gewerbebrachen Ortskern, 60.000 Euro
  • Kolbermoor, Innenstadt, 240.000 Euro
  • Prien am Chiemsee, Ortskern mit Hafen, 30.000 Euro
  • Raubling, Ortsmitte, 60.000 Euro
  • Rosenheim, Altstadt Ost, 30.000 Euro
  • Rosenheim, Bahnhofsareal, 690.000 Euro
  • Rosenheim, Endorfer Au / Finsterwalderstraße 60.000 Euro
    (Quelle: Presseinformation Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Geschichten, die das Leben schreibt

Geschichten, die das Leben schreibt

Prien / Landkreis Rosenheim – „Den Mann neben mir muss ich Ihnen vermutlich nicht vorstellen“, beginnt Ana Zirner nachdem sie mit ihrem Vater vor die Bühne tritt und sorgte damit für das erste Schmunzeln unter den Zuhörern der Lesung, die im Chiemsee Saal in Prien stattfand. Der erfolgreiche Schauspieler und Musiker August Zirner, der nicht zum ersten Mal für eine Veranstaltung der Bücherei Prien zu Gast war, las mit ihr aus ihrem ersten gemeinsamen Buch „Ella und Laura – Von den Müttern unserer Väter“.

Das Vater-Tochter-Duo berichtete in einem ganz besonderen Wechselspiel aus dem Leben ihrer beiden Großmütter und erwies sich dabei als eingespieltes Team. Das Publikum konnte abwechselnd die Geschichte von Ella und Laura verfolgen, zwei starke und mitreißende Frauen aus Wien, die aufgrund ihrer jüdischen Familien in die USA emigrieren mussten.
Der Abend hielt für die mehr als hundert Zuhörer zahlreiche lustige, interessante, aber auch bewegende Momente bereit. August Zirner stellte sich immer wieder unterhaltsame Telefongespräche mit seiner verstorbenen Großmutter vor und schwärmte von Gerüchen, die ihn noch heute an sie erinnern.
Dass Ana Zirner ihrem Vater trotz seiner großen Bekanntheit als Schauspieler und Musiker in nichts nachsteht, bewies sie an diesem Abend. Die erfahrene Autorin von „Alpensolo“ zeigte, dass sie über mehr schreiben kann als nur über ihre eigenen Bergabenteuer. Akribisch recherchiert und doch sehr anschaulich füllte sie die Geschichte ihrer Großmutter mit Leben, einer sportlichen, selbstbewussten Frau, die auch die ein oder anderen „Affären“ hatte, bevor sie die große Liebe fand. Ein Porträt ihrer Großmutter, das während dem Schreiben des Buches vor ihr an der Wand hing, diente Ana Zirner als Korrektiv, wie sie erzählte.

Geschichte muss nicht
langweilig sein

Sowohl Ana als auch August hatten erst vor einiger Zeit damit begonnen, sich mit ihren Großmüttern auseinanderzusetzen. „Meine Eltern haben nie über das gesprochen, was damals passiert ist. Mein Wissen über die Kriegszeit hatte ich aus der amerikanischen Fernsehserie ‚Ein Käfig voller Helden‘“, berichtet Zirner in seinem Buch. Der Autor und seine Tochter machen im Laufe des Abends deutlich, dass Geschichte nicht langweilig sein muss, sondern lebendig werden kann, wenn es um die Erinnerungen und Erlebnisse von bestimmten Menschen geht.
Büchereileiterin Melanie Schieber freute sich sehr über die gelungene Veranstaltung. „Schön dass nach der langen coronabedingten Auszeit endlich wieder Lesungen stattfinden können. Und dass wir mit August und Ana Zirner gleich zwei bekannte Persönlichkeiten aus der Region für uns gewinnen konnten, ist natürlich ein besonderes Highlight“, sagte sie im Anschluss an die Lesung. „Und ich danke Ihnen für Ihren Mut vorbeizukommen“, richtet sich Zirner mit einem Augenzwinkern an das Publikum.
Nach der knapp 90-minütigen Lesung nutzten zahlreiche Besucher noch die Gelegenheit, mit den beiden Autoren ins Gespräch zu kommen, eigene Erinnerungen auszutauschen und natürlich auch, sich das ein oder andere Buch signieren zu lassen. Mit den Worten „Wie schön, auch mal daheim vorzulesen“, die Ana und August Zirner am Ende des Abends im Gästebuch der Prien Marketing GmbH hinterließen, wurde schließlich endgültig klar, dass trotz der Vergangenheit ihrer Familie Prien am Chiemsee ihre Heimat geworden ist.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing Gmbh / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH)

Flohmarkt im Tierheim Rosenheim

Flohmarkt im Tierheim Rosenheim

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Am Tierheim Rosenheim findet am Samstag, 6. August, wieder ein Flohmarkt statt – für alle Raritäten- und Schnäppchenjäger, die gleichzeitig Tieren helfen möchten.

Der Flohmarkt findet von 13 bis 16 Uhr am Tierheim Rosenheim (Am Gangsteig 54 / 83059 Kolbermoor) statt. Viele Spender haben dem Tierheim dazu großzügig Spenden zur Verfügung gestellt. Die Erlöse des Flohmarkt kommen zu 100 Prozent den tierischen Schützlingen zugute.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim Stadt, 1950er Jahre

Rosenheim Stadt, 1950er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Italien war zu dieser Zeit nicht nur in Rosenheim voll im Trend. Es war die Zeit, in der auch die ersten italienischen Eisdielen hierzulande eröffnet wurden, wie die Eisdiele „Capri“ in der Münchnenerstraße 5 in Rosenheim.

Die Eisdiele „Capri“ war die erste italienische Eisdiele in Rosenheim. Eröffnet wurde sie im Jahr 1953. Lange konnte sie sich aber laut stadtarchiv.de nicht in der Stadt halten. Schon 1963 wurde sie wieder geschlossen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Abenteuer USA statt Sommerferien

Abenteuer USA statt Sommerferien

Rosenheim – Mit Stipendium in die USA – und das gleich ein ganzes Jahr lang! Für die 16-jährige Marie Knoblauch und den 19-jährigen Marinus Schlosser ist dieser Traum wahr geworden. Die beiden Jugendlichen hatten sich beim Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) des Deutschen Bundestages beworben. Nach einem strengen Auswahlverfahren entschied sich die Rosenheimer CSU Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig für sie.

Dieses Abenteuer wird das Leben der beiden verändern – davon ist die heimische Wahlkreisabgeordnete überzeugt. „Ich habe schon zahlreiche Jugendliche in diesem Programm begleitet und öfter erlebt, dass sie in dieser Zeit ihre Berufswünsche und manchmal ihre ganze Lebenseinstellung verändert haben. Die Erfahrungen im College oder in der Highschool und das Leben in den amerikanischen Gastfamilien sind sehr prägend.“
Marie Knoblauch startet am 10. August in die Vereinigten Staaten. Die Schülerin würde normalerweise im Herbst in die 11. Klasse des Karolinen-Gymnasiums kommen. Doch das Thema Schule ist nun erst mal aufgeschoben. „Ich freue mich am meisten auf meine Gastfamilie. Wir haben schon sehr engen Kontakt, und die Familie ist sehr nett.“ In Atlanta wird die 16-jährige eine Highschool besuchen. Ob das ihren Berufswunsch beeinflussen wird, weiß sie noch nicht. „Bisher überlege ich, ob ich mich nicht später beim Auswärtigen Amt bewerben soll. Denn ich lerne gerne andere Länder kennen.“
Marinus Schlosser ist gelernter Bauzeichner. „Mein Chef hat mir zu diesem Stipendium gratuliert. Er würde sich sehr freuen, wenn ich nach meiner Rückkehr wieder bei ihm arbeiten würde.“ Immerhin wird Schlosser bis dahin perfekt Englisch sprechen – auch Business Englisch. Denn er besucht ein College und wird da unter anderem Kurse in Zeichnen besuchen. Marinus Schlosser wird in Cedar Rapids in Iowa bei einem 27-jährigen Ingenieur wohnen – eine echte Männer-WG also. „Ich werde sicher auch eine Sportart lernen, Baseball zum Beispiel. Ich freue mich jedenfalls riesig.“ Am 9. August hebt sein Flieger ins Abenteuer USA ab.

Daniela Ludwig ermuntert Schüler sowie junge Berufstätige, sich für das nächste Parlamentarische Patenschaftsprogramm zu bewerben. Viel Zeit bleibt nicht mehr – die Frist endet am 9. September. Alle Informationen dazu gibt es im Internet unter https://www.bundestag.de/ppp.
(Quelle: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, zeigt sie mit Marie Knoblauch und Marinus Schlosser)

Wenig Nachwuchs bei Uhus

Wenig Nachwuchs bei Uhus

Hilpoltstein /Bayern –  An vielen Orten der Fränkischen Schweiz sind jetzt im Sommer die heiser krächzenden Bettelrufe junger Uhus zu hören. Doch in diesem Jahr sucht man oft vergeblich nach dem Nachwuchs der größten Eule der Welt. Zu Beginn der Brutsaison im Februar konnte der bayerische Naturschutzverband LBV immerhin fast 70 balzende Uhus zwischen Main und Pegnitz feststellen. Erfolgreich fortgepflanzt haben sich aber nur die wenigsten. Nur elf junge Eulen wurden von den ehren- und hauptamtlichen LBV-Mitarbeitenden des Artenhilfsprogramms Felsbrüter gefunden.

„Der Grund für den geringen Fortpflanzungserfolg dürfte die schlechte Verfügbarkeit von Beutetieren wie etwa Mäusen während der Brutsaison sein“, sagt der LBV-Biologe Torben Langer. Im besonders erfolgreichen Jahr 2021 waren es mit 64 jungen Uhus fast sechsmal so viele wie in diesem Jahr.
Wenn die großen Eulen nicht genug zu fressen finden, brechen sie ihre Brut oft vorzeitig ab oder beginnen erst gar nicht zu brüten. „Auch aus anderen Regionen Bayerns hören wir, dass es kaum Jungvögel gibt“, so Torben Langer. Sorgen muss man sich um die nächtlichen Jäger allerdings noch nicht machen. „In der Natur ist es ganz normal, dass es auch mal ein schlechtes Mäusejahr gibt. Im nächsten Jahr kann das schon wieder ganz anders aussehen“, erklärt der LBV-Eulenexperte. Zuletzt war die Zahl der Jungvögel im Jahr 2018 auf einem ähnlich niedrigen Niveau, im darauffolgenden Jahr hatte sich die Situation aber bereits wieder normalisiert.
Für viele Uhus beginnt nun schon die Vorbereitung auf die nächste Brutsaison. „Wenn die Vögel nicht erfolgreich mit ihrem Brutgeschäft waren, beginnen sie oft schon im Sommer wieder zu balzen und markieren ihre Reviere für das nächste Frühjahr“, weiß Langer. Daher ist es zurzeit auch nicht ungewöhnlich, an einem der lauen Sommerabende die charakteristischen „U-hu“-Rufe vernehmen zu können.

Für die Wanderfalken lief es
besser als für den Uhu

Besser als für den Uhu lief es für den Wanderfalken, die zweite an Felsen brütende Vogelart, um die sich der LBV in der Fränkischen Schweiz im Rahmen des Artenhilfsprogramms im Auftrag des Landesamtes für Umwelt kümmert. „Der Wanderfalke macht ausschließlich Jagd auf Vögel, die er im rasanten Sturzflug erbeutet, und ist daher nicht vom Mäusebestand abhängig“, sagt Torben Langer. Die Artenschützer des Artenhilfsprogramms zählten in diesem Jahr mit mindestens 34 ausgeflogenen Jungfalken etwa so viele wie im vergangenen Jahr.

Kletterkonzept zum Schutz
von Uhu und Wanderfalke

Mit dem Ausklingen der Brutsaison der beiden Felsbrüter enden in der Fränkischen Schweiz auch die Sperrungen der Kletterfelsen für dieses Jahr. Diese Sperrungen sind Teil eines äußerst erfolgreichen Kletterkonzeptes, welches in Zusammenarbeit von Naturschützern, Kletterverbänden und Behörden zum Schutz der Vögel entwickelt wurde. „Die Kooperationsbereitschaft und das große ehrenamtliche Engagement von Naturschützern und Kletterern in der Fränkischen Schweiz tragen wesentlich dazu bei, dass Uhu und Wanderfalke heute nicht mehr auf der Roten Liste stehen“, so der LBV-Biologe. Die Brutfelsen der Wanderfalken dürfen schon seit dem 1. Juli wieder beklettert werden, für die Uhu-Felsen gilt dies seit dem 1. August.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit dem BRK ins Franzensbad

Mit dem BRK ins Franzensbad

Rosenheim / Tschechien – Franzensbad gehört zu den drei weltberühmten westböhmischen Kurorten. Für die Zeit vom 9. bis 16. Oktober organisiert das Rote Kreuz eine Seniorenreise in den beliebten Kurort.

Das Hotel Kurhaus Palace II befindet sich im Zentrum des Kurgebietes. Hier können es sich die Gäste gutgehen lassen. Im modernen Neubau befinden sich Aufzug und Speisesaal. Zum Angebot gehören u.a. eine ärztliche Untersuchung und das Aufstellen eines Heilprogramms, sechs Haupt- und Nebenanwendungen und die freie Nutzung des Schwimmbades. Der Aufenthalt umfasst Halbpension.
Das Hotel bietet zusätzlich Kosmetikbehandlungen, Maniküre, Pediküre und Friseurdienst an.
Informationen und Anmeldung zur Reise unter Telefon 08051 / 9652211.
Anmeldeschluss ist der 22. August.
(Quelle: BRK / Beitragsbild: BRK)

Produktschulung auf der Fraueninsel

Produktschulung auf der Fraueninsel

Prien / Landkreis Rosenheim  – Die Gemeinde Chiemsee ist Ende Juli 2022 eine wichtige Kooperation mit der Prien Marketing GmbH (PriMa) eingegangen, um Ferienunterkünfte über das Tourismusbüro Prien zu vermarkten. Erster Bürgermeister Armin Krämmer betonte, wie wichtig ihm die Wahrnehmung von Frauenchiemsee als attraktiver Urlaubs- und Erholungsort für Ausflügler und Touristen sei.

Die Synergie mit der PriMa sei der richtige Schritt, diese Wirtschaftskraft auszubauen sowie das Netzwerk der Akteure zu stärken. Um den Informationsfluss mit den Vermieter zu aktivieren und die persönliche Betreuung der Gäste zu optimieren, begaben sich die Mitarbeiter:innen der PriMa bereits im Mai 2022 auf eine intensive Produktschulung. Dabei wurden diverse Unterkunftskategorien – von Gästezimmer, Ferienwohnung bis hin zum Hotel – besichtigt. Bürgermeister Armin Krämmer hieß die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, den Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel und deren Kolleginnen herzlich willkommen und begleitete die Gruppe zu zehn Gastgeber der Gemeinde Frauenchiemsee.
Zu diesem Termin wurde dem Team aus Touristikern auch die Infrastruktur erläutert, um die Vermietung auf der Insel besser zu verstehen. Ein Höhepunkt der Produktschulung war ein unterhaltsamer Rundgang durch die Abtei Frauenwörth im Chiemsee. Dabei zeigte Schwester Scholastika den Besucher die Klosteranlage mit Seminarräumen, Zimmern und der wunderschönen Kapelle. Urlaubern individuell interessante Unterkünfte empfehlen zu können, um die Beratungsleistung im Tourismusbüro Prien gezielt zu fördern, ist der PriMa nach den Worten von der Geschäftsführerin ein wichtiges Anliegen. „Engagement und Erfahrung bleiben wichtige Voraussetzungen um das Wissen übereinander zu stärken und so die Gäste noch besser im Hinblick auf begehrte Attraktionen im Übernachtungsangebot beraten zu können“, so Florian Tatzel, der sich bei dem Bürgermeister für dessen informativen Inselrundgang im Rahmen der Produktschulung bedankte.
Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de.
(Quelle: Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: von links: Der Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel, die Mitarbeiter des Tourismusbüros Prien Magdalena Berka, Sarah Völk, Katrin Fink, Andrea Stephan, Judith Schmidbauer und Gaby Hauk gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Chiemsee Armin Krämmer, Schwester Scholastika und der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner.)