Sommernachtsführung mit Rosi

Sommernachtsführung mit Rosi

Rosenheim – Wer hat Lust auf einen abendlichen Spaziergang durch lauschige Gassen und zu charmanten Plätzen in Rosenheim? Los geht es am Samstag,
20. August um 20 Uhr am Parkhaus P1 vor der Touristinfo Rosenheim (im P1, Hammerweg 1, 83022 Rosenheim).

Die Teilnehmer erfahren von volkstümlichen und kirchlichen Brauchtum während der Sommermonate. Welche Feste und Vergnügungen besuchten die Rosenheimer früher an
lauen Sommerabenden? Wo waren die beliebtesten Ausflugsziele, beispielsweise die Gesellschaftsinseln, die schönsten und ältesten Biergärten, die ersten Eisdielen und Tanzlokale mit Sommernachtsbällen? Wie haben die ersten Sommerfrischler und Kurgäste vor mehr als 200 Jahren Rosenheim erlebt?
Bei diesem gemütlichen Rundgang erfahren die Teilnehmer, wie sich Bürger und „Zuagroaste“ früher vergnügten und wie man heute noch den Sommer in Rosenheim feiert. Die Führung endet bei einer Eisdiele.
Jetzt Teilnahme sichern! Karten müssen im Webshop unter www.rosenheim.jetzt/touristinfo oder im Vorverkauf bei der Touristinfo
Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1, erworben werden. Weitere
Informationen auch telefonisch unter: 08031/365-9061.
(Quelle: Pressemitteilung VKR / Beitragsbild: Copyright VKR: Sommerlicher Abendspaziergang mit Stadtführerin Rosi)

„Wasser marsch“ für Kindergartenkinder

„Wasser marsch“ für Kindergartenkinder

Kammer / Traunstein –  Fast 40 Kindergartenkinder aus Kammer waren einen Vormittag lang zu Besuch bei der Feuerwehr. „Da war die Aufregung groß als wir mit den Feuerwehrautos vorfuhren und uns die Kinder entdeckt haben“, schildert der Kammerer Aktivenchef Alois Wimmer seine Eindrücke. Neben verschiedenen wichtigen Themen wie die Telefonnummer „112“ für den Notruf und „Keine Angst vor der Feuerwehr“, lernten die kleinen Besucher das Maskottchen „GRISU“ kennen und konnten das Haus, die Ausrüstung aber auch die Feuerwehrautos sowie die Schutzkleidung der Feuerwehrleute bestaunen. Der Vormittag endete mit einer Abkühlung bei „Wasser Pritscheln“ am Spritzenhaus.

Der erste Höhepunkt des Tages war für Viele die Fahrt mit den großen roten Autos und Tatütata ins Feuerwehrhaus nach Neukammer. Zuvor begrüßten die Feuerwehrleute die Kinder und ihre Betreuer im Turnsaal und vermittelten ihnen auf spielerische Art und Weise ein paar wichtige Informationen rund um das Thema „Feuer und Feuerwehr“. Alois Wimmer erklärte ihnen beispielsweise, welche Aufgaben die Feuerwehr hat, wozu man ein Atemschutzgerät braucht und wie man den Notruf wählt. Geduldig erklärten die Aktiven der Feuerwehr alle Fragen der Kinder.

Bub beim Feuerwehrtag in Kammer

Im Feuerwehrhaus angekommen begaben sich die kleinen Besucher sofort auf Entdeckungstour und durften unter anderem die Fahrzeuge und Geräte der Florianjünger genau erkunden. Unzählige Male wurden Betreuer bei den Fahrzeugen mit „wozu braucht die Feuerwehr das da?“ konfrontiert und erklärten geduldig alle interessanten Geräte in den beiden Feuerwehrautos. Natürlich durfte zum Abschluss ein Erinnerungsbild vor dem Einsatzfahrzeug nicht fehlen.

Kleine und große Besucher beim Feuerwehrtag in Kammer zwischen zwei Feuerwehrautos

Da die Feuerwehr in Kammer – wie auch alle anderen kommunalen Feuerwehren im Landkreis – ehrenamtlich aufgestellt ist, waren unter den Aktiven auch einige „Mamas“ und „Papas“ zu finden, die den Tag mitgestaltet haben. Deren Kinder waren dann natürlich ganz besonders stolz, als sie ihre Eltern in der Feuerwehrschutzkleidung antrafen. Richtig viel Spaß hatten die Gäste beim abschließenden Zielspritzen am Spritzenhäuschen, bei dem dutzende Male die Holzflammen mit dem Wasserstrahl aus dem „Kinderstrahlrohr“ gelöscht wurden.

Kindergartenkinder beim Feuerwehrtag in Kammer in Traunstein

Der spannende und lustige Vormittag für die etwa 40 „Nachwuchslöschmeisterinnen und –Löschmeister“ endete viel zu früh. Viele der kleinen Gäste hätten am liebsten den ganzen Tag beim sommerlichen „Wasser Pritscheln“ im Feuerwehrhaus verbringen wollen. Neben Alois Wimmer waren Sebastian Reischl, Michael Wilka, Matthias Brandstätter, Michaela Blank und Michael Strohhammer an den Vorbereitungen und der Durchführung beteiligt. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir die Kindergartenkinder Jahr für Jahr zu uns ins Feuerwehrhaus einladen, ihnen die Aufgaben der Feuerwehr näherbringen und bei passendem Wetter für eine erfrischende Abkühlung sorgen“, so der Tenor seitens der Feuerwehrler. 
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier)

Bub bei Loeschuebung mit Feuerwehrmann bei Feuerwehrtag in Kammer, zu sehen von hinten
Jubiläumsfest mit Hubert Aiwanger

Jubiläumsfest mit Hubert Aiwanger

Petzenbichl / Landkreis Rosenheim – Ein seltenes Jubiläum konnte auf dem Schusterhof in Petzenbichl bei Großkarolinenfeld im Landkreis Rosenheim gefeiert werden. Seit genau 250 Jahren ist der Hof im Eigentum der Familie Lausch, deshalb wurde auch gleich an zwei Tagen gefeiert. Bei den Gästen mit dabei auch der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger.

Blick in die mit Gästen gefüllte Festhalle

Am ersten Tag luden Regina und Sepp Lausch zu einem abendlichen Gartenfest mit Kabarett ein, die Bewirtung übernahmen die örtlichen Vereine. Am darauffolgenden Sonntag konnten dann zu einem Hof- und Familienfest, das gemeinsam mit dem FW- Ortsverband organisiert wurde, rund 350 Besucher begrüßt werden. Auch die Bezirksräte Sepp Hofer und Marianne Heigl, MdL Nik Kraus, Bürgermeister Fessler und einige Kreisräte schauten vorbei.

von links Sepp Hofer, stellvertretender Landrat, Landtagsabgeordneter Nik Kraus, Barbara Stein, Kreisrätin, Marianne Heigl, Bezirksrätin, Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und Sepp Lausch, Kreisrat.

von links: Sepp Hofer, stellvertretender Landrat, Nik Kraus, Landtagsabgeordneter, Barbara Stein, Kreisrätin, Marianne Heigl, Bezirksrätin, Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident, Sepp Lausch, Kreisrat. Foto: re

Bei strahlenden Sonnenschein konnten Groß und Klein besondere regionale Schmankerl, ein buntes Kinderprogramm und die Mitteroim- Ziachmusi ausgiebig genießen. Auch eine Ausstellung zur Geschichte des Schusterhofes und seiner Bewohner seit 1772 im alten Kuhstall fand viel Beachtung.
Höhepunkt des Jubiläums war aber der Besuch des stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, der bei seinem Festvortrag auf die Lage der Energieversorgung einging, die Bedeutung der erneuerbaren Energien, im Besonderen auch von Biogas, hervorhob. Aiwanger betonte, dass Bauernfamilien wie die Familie Lausch, die seit 250 Jahren an ihrer Ackerscholle hängen, Bayern am nachhaltigsten geprägt und gestaltet hätten. Aiwanger nahm sich im Anschluss noch viel Zeit für Gespräche mit den Gästen.
(Quelle: Artikel: Josef Lausch / Beitragsbild, Fotos: Josef Lausch. Beitragsbild zeigt von links Sepp Lausch, Regina Lausch, Hubert Aiwanger)

Sepp Lausch mit einer Teil der Ausstellung
Hubert Aiwanger bei seiner Rede
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. August.

Namenstag haben: Cäcilia, Johannes, Jean, Rainer, Sidney.

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Meghan Markle (1981 – ist eine britische Adlige und ehemalige US-amerikanische Schauspielerin, die mit der US-Fernsehserie „Suits“bekannt wurde und 2018 den britischen Prinzen Harry heiratete.)

– Florian Silbereisen (1981 – ist ein populärer deutscher Showmaster und Sänger, der bereits in jungen Jahren mit volkstümlicher Musik bekannt geworden ist.)

– Barack Obama (1961 – ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokraten, der als erster Afroamerikaner Präsident der USA  war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1870: In der ersten Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges bei Weißenburg im Elsass besiegen die preußischen Truppen die französische Rheinarmee.
  • 1990: Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs landet wieder ein Lufthansa-Flugzeug auf dem Ostberliner Flughafen Berlin-Schönefeld.
  • 2007: Die NASA-Raumsonde Phoenix, zur Erforschung des Planeten Mars, wird gestartet.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner.)
Erinnerung an Herzöge von Leuchtenberg

Erinnerung an Herzöge von Leuchtenberg

Seeon / Landkreis Traunstein – Zu Zeiten von König Max I. Joseph von Bayern galten die Herzöge von Leuchtenberg als erste Adelsfamilie in Bayern nach den Wittelsbachern. Eine Führung zu Orten und Plätzen, an denen sich noch Spuren der herzoglichen Familie finden, startet am Sonntag, 7. August, 11.30 Uhr und 14.30 Uhr im Innenhof von Kloster Seeon (Klosterweg 1, 83370 Seeon-Seebruck). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Von 1852 bis 1934 befand sich Kloster Seeon in Besitz dieses französisch-bayerisch-russischen Adelsgeschlechts. Im Friedhof um die Kirche St. Walburg am Seeoner See findet man noch heute russisch-orthodoxe Grabstätten derer von Leuchtenberg. Jedes Jahr im August, zum Todestag von Herzog Georg († 1929), wird an die Zeit der Herzöge von Leuchtenberg auf der Seeoner Halbinsel erinnert.
Am Sonntag, 7. August veranstaltet das Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon unter Leitung von Kunsthistorikerin Hedwig Amann Rundgänge, die zu Orten und Plätzen führen, an denen sich noch Spuren der herzoglichen Familie finden. Die Führungen im Freien starten um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr im Innenhof von Kloster Seeon.
Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an klosterladen@kloster-seeon.de oder per Telefon 08624 897201 erwünscht; pro Führung gibt es maximal 25 freie Plätze.
Um 16 Uhr findet für interessierte Besucher ein Gedenkgottesdienst mit Erzpriester Dr. Georg Kobro (russisch-orthodoxe Kirche) statt. Der Gottesdienst in russisch-kirchenslawischer Sprache wird in der Kirche St. Walburg gehalten. Veranstalter ist die russisch-orthodoxe Kirche in Deutschland.
(Quelle: Pressemitteilung Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern / Beitragsbild: Archiv Kloster Seeon, zeigt: Adelige Gesellschaft im Hof von „Schloss“ Seeon 1924; am hinteren Tischende Herzogin Olga von Leuchtenberg sitzend)

Rathaus-Abriss hat begonnen

Rathaus-Abriss hat begonnen

Bruckmühl / Landkeis Rosenheim – Die Ziegel fallen und die Bretter knirschen in der Zange des Baggers. Am gestrigen Dienstag haben die Abrissarbeiten am Bruckmühler Rathaus begonnen.

Wasser verhindert zu massive Staubentwicklung. Am Dach wird nach Angaben von
Vinzenz Schaberl vom gemeindlichen Bauamt mit dem Abriss begonnen. Zwei
Wochen wird er dauern und dann ist das Rathaus dem Erdboden gleichgemacht.
Durch die Schadstoffuntersuchung im Vorfeld, als eine Sanierung des
Verwaltungsgebäudes noch geplant war, ist die Entsorgung erleichtert. In den
Containern wird die ausführende Firma Penzenstadler das Baumaterial zudem
sortieren und getrennt entsorgen.
Der Keller des Rathauses wird mit Aushub
und unschädlicher Masse verfüllt. Die alte Eingangstür mit den
Metall-Griffen, der Turm mit Uhr sowie Gedenktafeln im Inneren des Gebäudes
wurden und werden abmontiert beziehungsweise abgetragen und dann aufbewahrt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild, Foto: Mischi)

Altes Rathaus Bruckmuehl
Rathaus Bruckmuehl, Abrissarbeiten
Rathaus Bruckmuehl, Abrissarbeiten
Auszeichnung für exzellenten bayerischen Käse

Auszeichnung für exzellenten bayerischen Käse

Frasdorf / Landkreis Rosenheim / München / Bayern – Nach zwei Jahren coronabedingter Pause zeichnete Ernährungsministerin Michaela Kaniber heuer wieder besondere Käseschätze handwerklicher Käsereien aus. Mit dabei auch der „Wolpertinger“ vom Anderlbauern in Frasdorf (Landkreis Rosenheim):

Nach intensiver Prüfung durch eine unabhängige Jury stehen jetzt die 16 Gewinner des vierten Wettbewerbs „Bayerische Käseschätze gesucht!“ fest. Die ausgezeichneten Spezialitäten umfassen wie bisher die Sorten Weich- und halbfesten Schnittkäse, aber auch erstmals Schnitt- und Hartkäse. Die Preisträger stammen von 14 verschiedenen handwerklichen Käsereien aus insgesamt zwölf verschiedenen Landkreisen. „Die Preisträger zeigen wieder einmal, wie einzigartig und vielfältig unsere wunderbaren Käseschätze in Bayern sind. Man schmeckt, wie viel Leidenschaft und handwerkliche Kunst darin stecken. Solche wertvollen Schätze müssen wir besonders pflegen und wertschätzen. Genau das wollen wir mit der Auszeichnung erreichen. Wir möchten den Menschen Lust darauf machen, die kulinarischen Schätze vor ihrer Haustüre zu entdecken. Und wir können stolz sagen: Wir können Genuss“, sagte die Ministerin bei der Bekanntgabe der Sieger.
Jede der prämierten Käsespezialitäten wird sorgfältig und mit viel handwerklichem Geschick hergestellt, jede hat einen eigenen Charakter und eine individuelle Geschichte. Die eingereichten Käse wurden nach einer sorgfältigen Laboruntersuchung von fachkundigen Sensorikern und Sommeliers nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Beschaffenheit sowie der individuellen Produktgeschichte bewertet. Die Sieger erhalten ihre Auszeichnungen am 25. September beim Käse-Genussmarkt im Landwirtschaftsministerium in München. Dort können sich die Besucher mit dem eigenen Gaumen von der Spitzenqualität der Käse-Schmankerl überzeugen. Parallel dazu findet die große Bauernmarktmeile auf dem Odeonsplatz und der Ludwigstraße statt.
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild: Barbara Bonisolli-StMelf)

Hier geht es zu allen Gewinnern des Käsewettbewerbs 2022

Gratulation zum 40-jährigen Dienstjubiläum

Gratulation zum 40-jährigen Dienstjubiläum

Rosenheim – Zum 40. Dienstjubiläum Beim Bayrischen Roten Kreuz Rosenheim gratulierten Kreisgeschäftsführer Direktor Martin Schmidt und Verwaltungsleiter Sebastian Berthel ihrer dienstältesten Mitarbeiterin Christine Retzer, Leiterin der Buchhaltung.

„Eigentlich wollte ich mir nach dem Abitur bis zu Studienbeginn nur etwas dazu verdienen“, so Christine Retzer. Letztendlich sind jetzt 40 Betriebsjahre daraus geworden. Retzer war damals schon jahrelang ehrenamtlich im Jugendrotkreuz aktiv und startete im August 1982 ihre berufliche Laufbahn im Roten Kreuz, erst als Urlaubsvertretung, dann als Auszubildende zur Bürokauffrau. Als erste Auszubildende im BRK überhaupt!
Ein Glücksfall für den Kreisverband: fachlich kompetent und sicher ist Christine Retzer der große Rückhalt der Buchhaltung im BRK-Kreisverband Rosenheim, die sie seit 2019 auch leitet. Sie wird von ihren Kolleginnen und Kollegen sowie dem Vorstand und der Geschäftsleitung sehr geschätzt und ihr fachlicher, aber auch menschlicher Rat wird gesucht. Zusätzlich ist sie weiterhin auch ehrenamtlich tätig und kümmert sich um den Jugendrotkreuz-Nachwuchs in Raubling.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: BRK, zeigt von links: Direktor Martin Schmidt, Christine Retzer und Verwaltungsleiter Sebastian Berthel)

Erfolgreich ins Arbeitsleben starten

Erfolgreich ins Arbeitsleben starten

Rosenheim – Jeder Jugendliche in und um Rosenheim kann einen Schulabschluss machen und erfolgreich ins Arbeitsleben starten – diese Vision lebt der Verein Pro Arbeit seit nunmehr einem Vierteljahrhundert. Mit großem Erfolg, wie sich einmal mehr bei der Mitgliederversammlung zeigte.

Und so kann der Erfolg aussehen: Kurz aber aussagekräftig umriss der Vorsitzende Harald Neu etwa den Werdegang einer jungen alleinerziehenden Mutter und Hartz-IV-Empfängerin, die nun ein duales Studium im Bereich Pflegewissenschaften aufgenommen hat; oder den des orientierungslosen und von vielen Unsicherheiten geplagten Heranwachsenden, für den sich im Zuge des Coachings der Weg als Kaufmann für Finanzen und Versicherungen auftat; oder den des Flüchtlings ohne Schulabschluss und im falschen Freundeskreis, der eine Chance zum Probearbeiten bekam und anschließend in diesem Betrieb als Produktionshelfer eingestellt wurde.
Nach wie vor macht die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) – Pro Arbeit ist mittlerweile an 27 Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim etabliert – den weitaus größten Arbeitsbereich der rund 50 festangestellten Fachkräfte aus. Jährlich werden hier mehr als 700 Einzelfälle professionell betreut; hinzu kommen Gruppenarbeiten für ganze Klassen. Wobei Corona deutliche Spuren hinterlassen hat, angefangen bei mangelnder Klassengemeinschaft über eine ausgeprägte Ich-Bezogenheit vieler Schüler bis hin zur Perspektivlosigkeit, die so weit reicht, dass manch einer die „Komfortzone“ Schule aus Angst vor Veränderungen gar nicht mehr verlassen will.

„Jugendsozialarbeit ist mehr als
die Arbeit mit unangepassten Schülern“

„Jugendsozialarbeit ist mehr als die Arbeit mit unangepassten Schülern, die durch ihr Verhalten den Schulbetrieb stören“, verdeutlichte Neu. Sie sei vielmehr fester Bestandteil der Schule und könne entscheidend für die Schulentwicklung sein. Dies sei aber nur dank des großen finanziellen Engagements von Stadt und Landkreis Rosenheim möglich. Trügen sie doch den größten Teil der tatsächlichen Kosten von JaS, die demnächst auch an den beiden Rosenheimer Realschulen startet.
30 ehrenamtliche Qualipaten nehmen sich darüber hinaus an den vier Rosenheimer Mittelschulen Jugendlichen ab der siebten Klasse an und unterstützen sie mit ihren Erfahrungen und ihrem Netzwerk beim Schulabschluss und bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz. Als persönlicher Ansprechpartner – der in den Familien oftmals fehlt – wollen sie die jungen Menschen so stärken, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen.
Dabei sprechen nicht nur die Erfolgsgeschichten der zumeist aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammenden Jugendlichen für sich, die sowohl den Schulabschluss als auch den Einstieg ins Berufsleben gemeistert haben. Auch auf Fachtagungen komme immer wieder die hohe Arbeitsqualität des Vereins zur Sprache, der längst zu den „top ten“-Trägern gezählt werde, merkte der Vorsitzende nicht ohne Stolz an.
Die Betreuung während der Schulzeit findet derweil ihre Fortsetzung in der Ausbildungsvermittlung samt Nachbetreuung und dem Vermittlungscoaching. Fünf Mitarbeiter vermitteln im Auftrag der Jobcenter der Stadt und des Landkreises Rosenheim nicht nur Ausbildungsplätze, sie stehen den jungen Menschen auch als Anlaufstelle zur Verfügung, falls es Probleme im Betrieb gibt oder gar zu befürchten steht, dass der Azubi seine Lehre vorzeitig abbricht. Mit Projekten wie „Bleib stabil“ und „Blick nach vorn“ wurden die Maßnahmen zuletzt auch auf junge Erwachsenen über 25 Jahre ausgeweitet. Und der „Start ins Berufsleben“ – finanziert vom Rotary Club Rosenheim – richtet sich speziell an diejenigen, die bereits alle anderen Maßnahmen erfolglos durchlaufen haben.
Weniger Positives vermeldet Harald Neu hingegen in Sachen Berufsvorbereitung. Aktuell übernimmt Pro Arbeit als externer Kooperationspartner an der Berufsschule I in Rosenheim und in Wasserburg noch einen Teil des Unterrichts sowie die sozialpädagogische Betreuung von rund 40 jungen Menschen; es geht etwa darum, die deutsche Sprache zu erlernen sowie grundlegende Defizite in den Schulfächern zu beheben. Weil aber die Finanzierung der Maßnahme nicht ausreiche, um sozialpädagogische Fachkräfte angemessen bezahlen zu können, habe sich der Verein schweren Herzens dazu entschieden, sich nicht mehr an den Ausschreibungen für die Berufsvorbereitungsklassen zu beteiligen. Zumal es für befristete Stellen wie diese kaum noch Interessenten auf dem Arbeitsmarkt gebe.
„Pro Arbeit ist es zu verdanken, dass einige doch noch die Kurve kriegen“, unterstrich Rosenheim Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann die Bedeutung des Vereins für Rosenheim und die Region gerade auch im Hinblick auf die Corona-Pandemie. Leistungsschwache und Kinder aus bildungsfernen Familien wurden noch mehr abgehängt; es herrsche ein Gefälle, das die Lehrkräfte nicht mehr alleine bewältigen können. Umso wichtiger sei nun, dass man noch enger zusammenwachse und sich gemeinsam den Herausforderungen stelle.
Unter diesem Vorzeichen stand auch die Vorstandswahl, bei der mit durchwegs einstimmigen Ergebnissen im Wesentlichen alles beim Alten blieb: Harald Neu wurde als Vorsitzender bestätigt ebenso wie Stellvertreter Hans Holzmeier und Schatzmeister Erich Schlarb. Als weiterer stellvertretender Vorsitzender fungiert nun Josef Trost. Dessen Posten als Rechnungsprüfer neben Mathias Lederer übernimmt Rudolf Leitmannstetter.
(Quelle: Pressemitteilung Pro Arbeit Rosenheim / Beitragsbild: Pro Arbeit Rosenheim)

Kulturstrand am Innspitz in Rosenheim

Kulturstrand am Innspitz in Rosenheim

Rosenheim – Der Kulturstrand am Innspitz in Rosenheim – zwischen Inn und Mangfall – geht in die nächste Runde. Vom 11. bis 21 August warten auf die Besucher wieder immer donnerstags bis samstags von 12 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr Biergarten, Foodtrucks und Auftritte von Live-Bands. Der Eintritt ist kostenlos.

Das Plakat zum Kulturstrand

Das Programm: 

  • 11. August : Susi Weiss-Trio
  • 12. August: Cubanische Musik mit Yinet Rochas-Duo
  • 13. August: Soulsofa – Jelena Lovric
  • 14. August : Kapelle Am Wasn (Frühschoppen)
  • 18. August: Mister Act mit Tobias Heinz (Pop und Soul)
  • 19. August:  Fritz und die Hullas ( Rockn Roll der 50 er)
  • 20. August Grassauer Blechbläserquartett (von Bayerisch bis Klassik)
  • 21. August:  Live-Musik. Wer kommt, wird noch bekannt gegeben.
    (Quelle: Pressemitteilung, Plakat: Auerbräu GmbH)
Rehkitz-Rettungssaison erfolgreich abgeschlossen

Rehkitz-Rettungssaison erfolgreich abgeschlossen

Freising / Bayern – Im Juli hat das Team der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), im Rahmen des Forschungsprojekts „Reduktion von Mähtod bei Rehkitzen“ die vierte Rehkitzrettungssaison erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten in 31 Teststreifen 290 Ereignisse platziert und untersucht werden.

Rehkitzrettung - Überfahren Teststreifen

Überfahren eines Teststreifens. Foto: T. Wiesel, Lfl

Bei der Rehkitzrettung können verschiedene Maßnahmen zum Einsatz kommen, wie beispielsweise Plastiksackscheuchen oder das Absuchen mit Menschen/Hund. Daneben gibt es noch die Möglichkeit einfache Techniken einzusetzen, wie beispielsweise. Scheuchen mit Licht und Ton. Schließlich sind auch aufwändigere Maßnahmen mit dem Einsatz teurerer Techniken möglich, wie etwa mithilfe einer Drohne mit Wärmebildkamera oder Sensorbalken (Sensosafe) am Mähwerk.
Die diesjährige Datenerfassung der LfL-Mitarbeiter fokussierte sich vor allem auf verschiedene Einflussfaktoren, welche den Detektionserfolg von Rehkitzen beeinflussen können. Die Daten wurden am Beispiel des „Assistenzsystems zum wildtierschonenden Mähen“, also mit dem Sensorbalken Sensosafe, erhoben. 20 Einsatztage konnten absolviert werden und für die genaueren Untersuchungen wurden 31 Teststreifen angelegt.

Rehkitzrettung: Grünlandscanner im Einsatz

Grünlandscanner im Einsatz. Foto T. Wiesel, Lfl

In jedem dieser Teststreifen wurden an definierten Stellen künstliche Ereignisse platziert, wie z. B. Rehkitzattrappen die ins Gras gelegt oder Maulwurfshügel die aufgeschüttet wurden. Im Anschluss wurde die Teststrecke mit verschiedenen Sensitivitätseinstellungen des Sensorbalkens und unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten mehrmals überfahren und die Daten zu den ausgelösten bzw. nicht ausgelösten Alarmen notiert. Im Anschluss wurden weitere Erhebungen rund um die angelegten Ereignisse durchgeführt, um die relevanten Einflussparameter auf den Aufspürerfolg wie z. B. den Grasbestand genauer definieren zu können. Insgesamt konnten in den 31 Teststreifen 290 Ereignisse platziert und untersucht werden.
Zusätzlich wurden an elf Einsatztagen auf 29 Flächen Daten vom Mähen der gesamten Flächen aufgezeichnet, um genauere Aussagen über die Wirksamkeit der Maßnahme Sensorbalken Sensosafe am Mähwerk treffen zu können. Alle Daten werden jetzt aufbereitet und ausgewertet und die wichtigsten Ergebnisse noch vor der nächsten Saison publiziert.

Rehkitzrettung: Attrappe im Gras

Rehkitz-Attrappe im hohen Gras. Foto: T. Wiesel, Lfl

Wer noch Informationen aus der diesjährigen Saison teilen möchte, kann die entsprechenden Datenerhebungsblätter auf der LfL-Internetseite herunterladen, ausfüllen und anschließend zurücksenden. Ebenso ist eine Teilnahme an der Umfrage für Lohnunternehmen und Organisationen zur Rehkitzrettung bzw. freiwilligen Helfern noch möglich.
In der kommenden Saison werden ausschließlich Daten über die Datenerhebungsblätter auf der Seite des Wildtierportals Bayern erhoben. Nach Auswertung aller Daten ist das Ziel, die Anwendungen sowie Maßnahmen selbst zu optimieren und den Mäh-Knigge mit dem neuesten Erkenntnisstand im Winter 22/23 zu aktualisieren.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft / Beitragsbild: Symbolfoto, re / Fotos: T. Wiesel, Lfl)

Landkreis Rosenheim, 1936er Jahre

Landkreis Rosenheim, 1936er Jahre

Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1936. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Autobahn A 8 im Landkreis Rosenheim. 

Das Foto strahlt aufgrund der Dame im Sommerkleid Leichtigkeit und Unbeschwertheit aus. Dabei war die Zeit damals denkbar finster und die  Autobahn, gebaut von 1934 bis 1939 ein Prestigeobjekt der Nationalsozialisten. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)