Judith Gerlach zu Besuch im Stellwerk 18

Judith Gerlach zu Besuch im Stellwerk 18

Rosenheim – Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales, besuchte jüngst das Gründerzentrum Stellwerk 18 in Rosenheim. Durch Ihren Besuch wollte sie sich Einblicke in die regionale Start-up Szene der Region Südostoberbayern verschaffen.

Das Stellwerk18 in der Eduard-Rüber-Straße 7 will  gute Bedingungen für Gründer schaffen, durch hochwertige Büroinfrastruktur (in Rosenheim und Traunstein) sowie ein enges Landkreis-übergreifendes Netzwerk aus etablierten Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Kammern und Hochschulen in ganz Südostoberbayern, Salzburg und Tirol.
Nach einer kurzen Einführung durch Geschäftsführer Dr. Florian Wiesböck in das Startup-Ökosystem des Stellwerks18 waren es aber vor allem die Startups, die im Mittelpunkt des Termins standen. So konnten exemplarisch die Geschäftsführer der ScaliRo GmbH, der innFactory GmbH sowie von DeeySynergy.AI ihre Startups präsentieren und den Mehrwert eines Gründernetzwerks erläutern.
Im Anschluss diskutierte Judith Gerlach mit Gründerinnen und Gründern sowie Vertretern aus Wirtschaft, Hochschule und lokaler Politik die Chancen und Möglichkeiten sowie die Probleme und Herausforderungen, vor denen junge (Digital-) unternehmen stehen.
Von besonderem Interesse war dabei die Frage, welche Rolle die Politik, hier einnehmen kann. Dr. Florian Wiesböck betont: „Ohne die finanzielle und inhaltliche Unterstützung durch die Staatsregierung wäre das Stellwerk18-Ökosystem in der heutigen Form nicht möglich. Aber es gibt immer noch viele ‚Baustellen‘, wenn wir Bayern und unsere Region als Gründungsstandort attraktiv halten möchten“. Judith Gerlach erklärt: „Innovation und Digitalisierung sind zentrale Wettbewerbsfaktoren für eine erfolgreiche Zukunft Bayerns. Das Digitalministerium sieht sich hier auch als Förderer und Treiber. Entsprechend wichtig sind für uns Gründungen und Unternehmenswachstum in diesen Bereichen.“
(Quelle: Pressemitteilung Stellwerk 18 / Beitragsbild: Stellwerk 18)

Schloßberg, Stephanskirchen, 1918

Schloßberg, Stephanskirchen, 1918

Schloßberg / Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1918. Auf der historischen Aufnahme sehen wir, wie es zu dieser Zeit auf dem Schloßberg ausgesehen hat. Im Fokus die Kirche St. Georg. Daneben ein paar Gebäude und dann noch sehr viel freie Fläche. Heute schaut es da natürlich ganz anders aus. 

Schloßberg ist eines der heute 48 Stadtteile der Gemeinde Stephanskirchen im Landkries Rosenheim. Der Name Schloßberg kommt von einstigen Schloss Rosenheim, dass 1234 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde und sich unter den Wittelsbachern zum Verwaltungs- und Gerichtssitz eines weiten Umlandes entwickelte. Das Schloss ist aber längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Buchtipp: „Goldener Sommer auf Capri“

Buchtipp: „Goldener Sommer auf Capri“

Rosenheim  / Italien  – Da will Kommissar Max Hartinger endlich mal mit seiner Frau Chiara auf der schönen Insel Capri eine gemütliche Woche auf der Yacht eines Freundes verbringen und dann wird er schon wieder in einen Mordfall hineingezogen. Auch der neunte Band der Krimireihe von Autor Andreas Franke mit dem Titel „Goldener Sommer auf Carpi“ vereint gekonnt Spannung und kriminalistische Ermittlungsarbeit mit italienischem Lebensgefühl.

Cover von Goldener Sommer auf Capri von Andreas Franke

Alle Krimis von Andreas Franke spielen in Italien, denn der Rosenheimer ist großer Italien-Fan. 1970 reiste er als zweijähriger Bub auf der Rückbank seines R4 über die alte Brennerstraße zum ersten Mal in dieses Land. Mittlerweile sind 75 Italien-Reisen oder wie Franke errechnet hat, zweieinhalb Jahre Aufenthalt in Italien, zusammengekommen.
Diese Begeisterung ist in jedem Band seiner Krimi-Serie deutlich spürbar. Immer wieder einmal lässt er wie selbstverständlich Worte oder Sätze in italienischer Sprache einfließen und schildert so manchen Ort und auch gerne mal typisch kulinarische Köstlichkeiten mit großer Leidenschaft. Seine Romane sind auf diese Weise nicht nur Krimi, sondern auch ein bisschen Reiseführer.
So sehr Andreas Franke aber Land, Leute, Kultur und Lebensgefühl Italiens liebt, als Ermittler setzt er dann doch lieber auf bayerischen Spürsinn: Kommissar Max Hartinger ist ein Mann mit Ecken und Kanten. Stets treu an seiner Seite Ehefrau Chiara mit ihren italienischen Wurzeln.
Wer alle Bände der Hartinger-Reihe gelesen hat, weiß, dass Andreas Franke seinem Protagonisten zugesteht, sich weiterzuentwickeln, zu reifen und auch zu altern.
Hartinger war nun schon in vielen schönen Orten Italiens auf Verbrecherjagd. Diesmal geht es für ihn zusammen mit seiner Frau auf die Insel Capri. Bei ihrer Ankunft wird Chiara von einem Obdachlosen überfallen. Wenige Zeit später wird dieser ermordet. Dann wird auch noch der Skipper der Yacht tot aufgefunden, auf der Hartinger einige gemütliche Tage verbringen wollte. Schon ist es vorbei mit der Ruhe und der bayerische Kommissar versucht einen Zusammenhang zu finden zwischen den beiden Toten.
Die Lösung liegt bei diesem Krimi nicht von Anfang an auf der Hand. Puzzleteil für Puzzleteil kommt der Leser zusammen mit Kommissar Hartinger dem Mörder auf der Spur. Spannend bleibt es bis zuletzt. Der Schreibstil gewohnt flüssig, unterhaltsam und lebensnah.
Handlung und Personen sind wieder frei erfunden. Die Schauplätze seines 9. Kriminalfalls hat Franke aber aufgesucht und fotografiert. Wer will, kann sich diese Bilder nebst einigen Kochrezepten auf seiner Homepage ansehen.

„Goldener Sommer auf Capri – Hartingers neunter italienischer Fall“
Andreas Franke
ISBN 9798832340937
11,99 Euro

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. August.

Namenstag haben: Berta, Gilbert, Hermann, Jacqueline

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Hans Moser (1880 – war ein beliebter österreichischer Volksschauspieler. Zwischen den 1920er und 1960er Jahren hat er in über 150 Filmen mitgespielt. Richtiger Name: Johann Julier.)

– Andy Warhol (1928 – war ein US-amerikanischer Maler, Grafiker, Filmemacher und Mitbegründer der amerikanischen „Pop-Art“. Richtiger Name: Andrey Warhola.)

– Evelyn Hamann (1942 – war eine deutsche Schauspielerin, die in den 1970er Jahren als Partnerin von Loriot in zahlreichen Sketschen bekannt wurde. Später spielte sie auch in mehreren TV-Serien mit, wie „Adelheid und ihre Mörder“.)(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1791: Preußens König Friedrich Wilhelm II. weiht in Berlin das noch nicht ganz fertiggestellte Brandenburger Tor ein. Es wird von ihm für den allgemeinen Verkehr freigegeben.
  • 1942: Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer weiht die erste öffentliche Autobahn Deutschlands, die heutige A 555, zwischen Köln und Bonn ein. Sie wurde von 1929 und 1932 erbaut.
  • 1991: Tim Berners-Lee stellt in einem Beitrag zur Newsgroup alt.hypertext das Projekt „World Wide Web“ als Hypertext-Dienst im Internet vor.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Karin Wunsam, zeigt den Hochstraßer See, fotografiert am gestrigen Freitag.)
Das „Spektakel“ hat begonnen

Das „Spektakel“ hat begonnen

Rosenheim – Das „Spektakel“ hat begonnen. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause  hat sich die Rosenheimer Innenstadt  am heutigen späten Freitagnachmittag wieder in eine große Kulturarena für die ganze Familie verwandelt. Auch noch am morgigen Samstag, 6. August, treten international renommierte Straßenkünstler an verschiedenen Plätzen in der Stadt auf. Der Eintritt ist frei. Die Künstler spielen für „Hutgeld“.

Veranstalter ist das City-Management Rosenheim. Unterstützung kommt von zahlreichen Sponsoren. Für die künstlerische Intendanz konnte erneut Martin Hilz aus Landshut gewonnen werden (wir berichteten).
Am heutigen Freitag sind die Künstler noch bis um 22 Uhr zu sehen. Am morgigen Samstag geht es dann ab 12 Uhr mit dem Programm weiter. Zusätzlich gibt es morgen einen Kunsthandwerkermarkt regionaler Künstler im Salingarten und ein Kasperltheater für die Kleinsten.

Bereits heute kommt das bunte Programm bei den Passanten sehr gut an. An manchen Stationen werden sie auch mehr oder weniger freiwillig in die Aufführung integriert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam / Video: Josefa Staudhammer)

Hier erste Impressionen:

Spektakel Rosenheim Strassenkunst
Spektakel Rosenheim Strassenkunst
Spektakel Rosenheim Strassenkunst
Spektakel Rosenheim Strassenkunst
Spektakel Rosenheim Strassenkunst
Spektakel Rosenheim Strassenkunst
Spektakel Rosenheim Strassenkunst
Jugend-Zeltlager der Fischer

Jugend-Zeltlager der Fischer

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Spaß und Wissensvermittlung stehen beim Jugend-Zeltlager des Kreisfischereivereins Rosenheim am Hochstraßer See auf dem Programm. 24 Kinder und Jugendliche aus Stadt und Landkreis Rosenheim machen heuer mit.

Die Veranstaltung gibt es bereits seit dem Jahr 1980. Natürlich steht das Angeln im Mittelpunkt. Die Nachwuchsangler lernen alles, was man für dieses Hobby lernen muss. Nebenbei auch noch viel über Naturschutz. Wichtig ist den Organisatoren aber auch, dass Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen.
Eröffnet wurde das Jugend-Zeltlager des Kreisfischereivereins Rosenheim am gestrigen Donnerstag. Mit dabei waren da auch viele Ehrengäste. Innpuls.me hat die jungen Angler am heutigen Freitag besucht. Da standen gerade die Wettbewerbe auf dem Programm, bei dem die Jugendlichen ihr Können beispielsweise im Binden der Angelknoten unter Beweis stellen mussten.

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier Impressionen des heutigen Vormittags: 

Jugend-Zeltlager-Kreisfischereiverein Rosenheim
Jugend-Zeltlager-Kreisfischereiverein Rosenheim
Jugend-Zeltlager-Kreisfischereiverein Rosenheim
Jugend-Zeltlager-Kreisfischereiverein Rosenheim
Jugend-Zeltlager-Kreisfischereiverein Rosenheim
Jugend-Zeltlager-Kreisfischereiverein Rosenheim
Jugend-Zeltlager-Kreisfischereiverein Rosenheim
Petition gegen Ausbau der Kampenwandseilbahn

Petition gegen Ausbau der Kampenwandseilbahn

Landkreis Rosenheim – Das Landratsamt Rosenheim hat die Genehmigung für den Bau und Betrieb einer 8er-Kabinenbahn für die Kampenwand erteilt (wir berichteten). Gegen das Vorhaben regt sich aber Widerstand. Eine Online-Petition gegen den Ausbau der Kampenwandandseilbahn hat rund 7000 Unterstützer gefunden.

von links: Helge Holtzer, Wera Ball, Prof. Dr. Edda Weimann, Prof. Dr. Peter Weimann, Lea Weimann, Rainer Auer, Landrat Otto Lederer, Dr. Gertrude Zacherl und Dr. Klaus Lintzmeyer.

Die Petition wurde an Rosenheims Landrat Otto Lederer übergeben, von links: Helge Holtzer, Wera Ball, Prof. Dr. Edda Weimann, Prof. Dr. Peter Weimann, Lea Weimann, Rainer Auer, Landrat Otto Lederer, Dr. Gertrude Zacherl und Dr. Klaus Lintzmeyer. Foto: Landratsamt Rosenheim

Vertreter der Bürgerinitiative „Rettet die Kampenwand“, des Bund Naturschutz und des Vereins zum Schutz der Bergwelt übergaben die Unterlagen nun an Rosenheims Landrat Otto Lederer. Beim Treffen im Rosenheimer Landratsamt wurden alle Argumente zum Für und Wider des geplanten Ausbaus der Bergbahn ausgetauscht.
In der intensiven Diskussion wies Landrat Otto Lederer darauf hin, dass das Landratsamt einen Antrag gemäß klarer Vorgaben abarbeiten müsse. Es sei geprüft und abgewogen worden und aufgrund der Faktenlage stand dem Antragsteller eine Genehmigung zu. Diese wird, wie bekannt, gerichtlich überprüft, da der Bund Naturschutz Klage eingereicht hat. Ein Thema waren zudem die neuen Loungbereiche auf der Sonnenalm. Sie werden vom Landratsamt sowohl bau- als auch naturschutzrechtlich geprüft, teilte der Landrat hierzu mit.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: Landratsamt Rosenheim)

Freibad, Rosenheim, 1968

Freibad, Rosenheim, 1968

Rosenheim –  Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1968. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen, geht es ab in das kühle Nass im Rosenheimer Freibad – und das diesmal gleich mit insgesamt drei alten Aufnahmen. Wer kann sich daran noch erinnern?
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Herbert Borrmann)

Freibad Rosenheim im Jahr 1968
Freibad Rosenheim im Jahr 1968
Feuerwehr-Blick hinter die Kulissen

Feuerwehr-Blick hinter die Kulissen

Schleching / Landkreis Traunstein – Rund 5000 Trachtler und etwa 6000 Besucher kamen im Bergsteigerdorf Schleching zusammen, um gemeinsam das Gaufest des Chiemgauer Alpenverbands zu feiern. Amit hat sich die Einwohnerzahl der Gemeinde Schlechings rechnerisch versechsfacht! Für die Ortsfeuerwehr bedeutete das Fest eine große Aufgabe.  Allein am Festsonntag waren rund 80 Helfer im Einsatz, die für die Sicherheit der Festteilnehmer und Besucher gesorgt haben.

Bereits in den frühen Morgenstunden des Festsonntages kamen die Verantwortlichen aller beteiligten Organisationen zusammen, um im Schlechinger Feuerwehrhaus die gemeinsame Einsatzleitung zu errichten. Dies wurde von mehreren Mitgliedern der Feuerwehr-Führungsstelle Achen aus Rottau unterstützt. Mehr als 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schleching und Unterwössen übernahmen zwischenzeitlich den Parkplatzdienst der anreisenden Gäste, die teilweise sogar mit Bussen nach Schleching gekommen waren, sorgten im Gemeindegebiet für die Absperrmaßnahmen beim Festzug, sicherten die Wegstrecke ab und übernahmen kurzfristig „Sonderaufgaben“ wie Lotseneinsätze für Rettungswägen oder standen als Ersthelfer bei Kreislaufproblemen zur Verfügung.
„Es braucht einfach einen Ort, an dem die Fäden zusammenlaufen und wie so oft bot sich da das Feuerwehrhaus an“, erklärt Kreisbrandinspektor Georg König. Am Festsonntag hat sich die Errichtung einer gemeinsamen Einsatzleitung in jedem Fall bewährt. Die jeweiligen Einsatzleiter der verschiedenen Organisationen waren allesamt an einem Ort vertreten und konnten so auftauchende Probleme kurzfristig abstimmen sowie die Entscheidungen an ihre Einheiten weitergeben.
Gerade für einen Einsatzleiter, sei es von der Feuerwehr, dem Sanitätsdienst oder auch der Polizei sind derartige Großeinsätze stets eine besondere Herausforderung. Unzählige Anfragen und Fragestellungen prasseln den gesamten Tag über auf einen ein und erfordern meist „Entscheidungen im Minutentakt“. Darüber hinaus schwingt stets die Angst mit, dass bei einem Fest mit vielen Besuchern etwas unvorhergesehenes passieren kann, „und man binnen Sekunden auf den Notfallmodus umschalten muss, damit man die Situationen sachlich beurteilen und die richtigen Entscheidungen fällen kann“, so Schlechings Kommandant und Einsatzleiter Markus Mauracher.

Witterungsbedingt viele Einsätze
wegen Kreislaufproblemen

Insgesamt bewegten sich am vergangenen Sonntag rund 11000 Menschen im Dorfgebiet der 1800 Einwohnergemeinde am Fuße des Geigelsteins, was eine Versechsfachung der normalen Einwohnerzahl bedeutet. Durch das herrliche Sommerwetter hatten aber nicht nur die Florianjünger alle Hände voll zu tun. Mehr als 30 Sanitäter sorgten sich um die Festbesucher und Gäste und hatten immer wieder mit witterungsbedingten Einsätzen wie beispielsweise Kreislaufproblemen zu tun. Diese Aufgabe der Malteser Hilfsdienst aus Traunstein zusammen mit Kollegen aus dem Berchtesgadener Land, Rosenheim und Erding übernommen.
Insgesamt ist das Gaufest aus Sicht der Hilfsorganisationen „reibungslos über die Bühne gegangen“. Georg König betont jedoch, „ohne das breite ehrenamtliche Engagement vieler Helfer wäre solch ein Fest in dieser Größenordnung nicht möglich“. Gleichzeitig zeigt er sich aber erfreut und dankbar, dass sich immer wieder genügend Freiwillige finden, „die nicht nach dem Warum fragen, sondern sogar am Sonntag einfach anpacken, auch wenn es sich nicht um einen großen Brand oder den schweren Verkehrsunfall handelt“.
Neben dem eigentlichen Einsatz rund um das Fest war auch eine eigene Mannschaft samt Löschfahrzeug einzig und allein dafür abgestellt, um bei anderen Einsätzen oder Alarmierungen im Bereich der Gemeinde Schleching rasch Hilfe leisten zu können. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild Kreisfeuerwehrverband Traunstein – Georg König)

Auf Entdeckungstour am Chiemsee

Auf Entdeckungstour am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei den Orts- und Seeführungen der Prien Marketing GmbH geht es einmal wöchentlichen mit erfahrenen und unternehmungslustigen Orts- und Gästeführern auf Entdeckungstour. Einheimische, Gastgeber und Gäste finden hier Gelegenheit, Wissenslücken auf Fragen über den Chiemsee, den König oder den Ort zu schließen und erkunden bei den unterhaltsamen Touren die besonderen „Fleckerln“ der Marktgemeinde.

Wer also erfahren will, was es mit der Tradition des „Preaner Hutes“ auf sich hat und wo man ihn heute sehen kann, hat immer montags, bis 3. Oktober, bei der eineinhalbstündigen Ortsführung Gelegenheit dazu. Start ist jeweils um 10 Uhr vor dem Tourismusbüro, Alte Rathausstraße 11.
Welchen geheimen Weg der König genommen hat um auf seine Insel zu kommen, erfährt man beispielsweise freitags, bis einschließlich Freitag, 30. September, bei der zirka einstündigen Seeführung vom Festland aus (für Rollstuhlfahrer geeignete Geh- und Verweilstrecke).
Treffpunkt zu den „See-Insel-Königs G´schicht´n“ ist um 10.30 Uhr am Gleisende der Chiemsee-Bahn in Prien/Stock Hafen. Keine Anmeldung erforderlich. Individuelle Termine sind auf Anfrage im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 möglich.
(Quelle: Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH – Michaela Röpke)

Bäckereien in Rosenheim schlagen Alarm

Bäckereien in Rosenheim schlagen Alarm

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim  – Die Bäckereien und die Bäckerinnung Rosenheim schlagen Alarm: Sie kämpfen wie viele andere Branchen auch mit drastisch gestiegenen Preisen und bekommen keine Unterstützung von der Bundesregierung. Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig vereinbarte deshalb sehr kurzfristig ein Gespräch mit der Innung bei der Bäckerei Bauer in Stephanskirchen. Auch Bürgermeister Karl Mair nahm am Gespräch teil.

„Mich erreichen fast täglich Brandbriefe aus der heimischen Wirtschaft“, so die Wahlkreisabgeordnete. „Es eilt mit den Hilfen, es eilt mit einer Lösung angesichts drohender Gasknappheit. Mir ist die Unterstützung unserer regionalen Betriebe sehr wichtig, und mich ärgert es massiv, dass sie von der Bundesregierung so im Stich gelassen werden.“

„Wir können die Preissteigerungen
nicht an die Kunden weitergeben“

Die Lage ist nach Angaben von Innungsobermeister Florian Steffl sehr angespannt. „Wir kämpfen seit Monaten mit dramatischen Preissteigerungen bei der Energie, bei Rohstoffen und beim Personal. Wir können die Preissteigerungen nicht an die Kunden weitergeben, weil auch diese mit höheren Lebenshaltungskosten zurechtkommen müssen.“ Christian Bauer, Geschäftsführer der Bäckerei Bauer, macht sich Sorgen um das Bäckerhandwerk. „Wenn diese Entwicklung so anhält, sind Betriebe und Arbeitsplätze in Gefahr. Unsere Handwerksbetriebe sind systemrelevante Unternehmen. Die Bundesregierung muss mit Zuschüssen verhindern, dass unsere Existenzen bedroht werden.“

Zuschüsse nur für 
international agierende Bäckereien

Doch von Hilfe ist derzeit nicht die Rede – im Gegenteil. Die Bundesregierung hat ein EnergieKostenDämpfungsProgramm (EKDP) auf den Weg gebracht. Es sieht Zuschüsse für Bäckereien für die gestiegenen Energiekosten vor. Allerdings nur für international agierende Bäckereien. Das heimische und regionale Bäckerhandwerk geht leer aus. „Das kann einfach nicht sein“, ärgert sich Daniela Ludwig. „Wir haben bei der Bundesregierung bereits nachgehakt. Doch eine Antwort auf die Frage, warum man hier den Mittelstand im Stich lässt, haben wir nicht bekommen. Ich erwarte ebenso wie das Bäckerhandwerk, dass die Bundesregierung das Programm entsprechend korrigiert.“
Christian Bauer muss in seinem Unternehmen massive Preissteigerungen verkraften. „Beim Mehl sind es 100 Prozent, insgesamt habe ich Kostensteigerungen von bis zu 30 Prozent.“ Früher lag der Anteil der Energiekosten beim Wareneinkauf bei 12 Prozent. Jetzt machen diese Kosten bereits rund ein Drittel aus. Was noch mehr Sorgen macht: Die Bäckerei Bauer arbeitet mit Strom und Gas. Was wird also, wenn das Gas knapp wird? „Es kann nicht sein, dass Privathaushalte und soziale Einrichtungen bei Gasknappheit vor anderen Unternehmen bevorzugt werden. Unser Handwerk ist systemrelevant, wir produzieren schließlich Lebensmittel, und müssen deshalb auch berücksichtigt werden.“ Bauer überlegt sich bereits Notlösungen mit Flüssiggas.
Die Bäckerinnung Rosenheim hat sich mit Brandbriefen auch an Landtagsabgeordnete und an den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gewandt und um Unterstützung gebeten. „Wir erwarten, dass eventuelle Hilfen der Bundesregierung für energieintensive Unternehmen nicht nur in die Industrie fließen“, so Obermeister Florian Steffl. „Die Hilfen müssen fair und gerecht verteilt werden.“

„Die Untätigkeit der
Ampel-Regierung ist unerträglich“

Daniela Ludwig hat dem Bäckerhandwerk ihre Unterstützung zugesagt. „Unsere Betriebe in der Region brauchen schnellstmöglich Lösungen. Ich werde mich in Berlin mit der CSU dafür stark machen, dass sich die Bundesregierung endlich auch für unseren Mittelstand einsetzt – und zwar schleunigst. Die Untätigkeit der Ampel-Regierung ist unerträglich.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Walkreisbüro Daniela Ludwig, zeigt von links Bürgermeister von Stephanskirchen Karl Mair, MdB Daniela Ludwig, Geschäftsführer Christian Bauer und Innungsobermeister Florian Steffl)

Telekom startet Glasfaserausbau in Prien

Telekom startet Glasfaserausbau in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Der Glasfaserausbau in Prien am Chiemsee nimmt Fahrt auf. In Kürze schon können rund 2.400 Haushalte das Glasfasernetz der Telekom nutzen. Die Telekom baut Anschlüsse mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Damit sollen Kunden einen superschnellen Anschluss für digitales Lernen und Arbeiten, Streaming und Gaming haben, alles gleichzeitig. Bis Ende 2023 baut die Telekom 50 Kilometer Glasfaser und 56 Verteiler. Die ersten Anschlüsse sollen schon in Anfang 2023 bereitstehen.

Grafik vom Ausbaugebiet für Glasfaseranschluesse in Prien am Chiemsee

Das Ausbaugebiet für Glasfaseranschlüsse. Grafik: Markt Prien

Bürgermeister Andreas Friedrich hebt die Bedeutung von schnellen Internetverbindungen hervor: „Glasfaser ist die Schlüsseltechnologie für unsere digitale Gesellschaft. Das neue Netz erhöht die Attraktivität unserer Kommune. Es sichert die Zukunftsfähigkeit als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Der Glasfaseranschluss steigert außerdem den Wert einer Immobilie.”
„Hohe Geschwindigkeiten am eigenen Anschluss sind wichtig. Schließlich soll im WLAN zuhause und im Betrieb alles stabil laufen. Wer sich bis Anfang 2023 für einen Glasfaser-Anschluss entscheidet, bekommt ihn kostenfrei“, sagt Norbert Kreier, Regionalmanager der Telekom. Die Immobilie kann auch später noch angeschlossen werden. Das muss aber aus der eigenen Tasche gezahlt werden und kostet dann 799,95 Euro.
Beim Ausbau arbeiten die Gemeinde Prien und die Telekom eng zusammen. Transparenz und professionelles Baustellenmanagement sind dabei oberstes Gebot. Um die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, wird in einzelnen Bauabschnitten vorgegangen.

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Glasfaser-Tarifen der Telekom gibt es unter der kostenfreien Hotline 0800 / 2266100 oder unter www.telekom.de/glasfaser.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild, Markt Prien- Copyright Anita Berger, zeigt von links: Norbert Kreier, Regionalmanager Deutsche Telekom und Andreas Friedrich, Erster Bürgermeister Markt Prien am Chiemsee)